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Miteinander handeln. Brandenburg gegen rassistische Diskriminierung.
Vernetzung Antidiskrim...
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Gemeinsam mit Migrant_innenorganisationen wird ein Netzwerk gegen Diskriminierung in Brandenburg aufgebaut. Gefördert wird das Antidiskriminierungsnetzwerk aus Mitteln der »Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft« der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Alle migrantischen Organisation sind herzlich eingeladen, Teil des Netzwerkes zu werden.
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»Deutschland ist ein schönes Land – bis auf das«
Vor 25 Jahren kam Herr C. zum Studium aus Pakistan nach Deutschland. Dass er sich dauerhaft niederlassen und die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen würde, hatte er sich damals nicht vorgestellt. Seit Anfang der 1990er Jahre lebt der Dolmetscher mit seiner Frau und zwei Kindern in einem Einfamilienhaus in einem Vorort von Potsdam. Nun will die Familie nach Pakistan auswandern – für die Kinder ein fremdes Land.
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»Jeden Tag sagt Jemand Scheiß-Neger zu mir«
Frau W. floh mit ihrem Sohn aus Togo. Aufgrund ihrer politischen Aktivitäten gegen die nordafrikanische Diktatur wurde sie als Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt. Seit fünf Jahren lebt sie in Potsdam. Mit ihren zwei Kindern wohnt die Alleinerziehende in einer kleinen Wohnung am Schlaatz, einem der drei Stadtteile Potsdams. Frau W. engagiert sich in einer christlichen Gemeinde.
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»Die Weißen unternehmen nichts gegen ihre Leute«
Herr D. wohnt in einem Zimmer in einem Flüchtlingsheim. Es liegt am Stadtrand in der Nähe einer Kläranlage.* Das Gelände ist ruhig, BesucherInnen mögen die Lage am Waldrand fast idyllisch empfinden. Ohne ein Auto ist es aber schwer, hier her zu kommen. Seit mehr als fünf Jahren wohnt Herr D. hier. Er kam als politischer Flüchtling aus Nigeria nach Deutschland. Wie den meisten Flüchtlingen wurde ihm die Anerkennung verweigert. Herr D. wird lediglich geduldet und muss jederzeit mit seiner Abschiebung rechnen. Er spricht hervorragend Deutsch und ist in einer christlichen Gemeinde aktiv.
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»Eigentlich fühle ich mich hier wohl.« Alltagsrassismus in Potsdam
Titel Broschüre
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Die Berichte von sieben PotsdamerInnen zeigen exemplarisch einen Alltag, der in der Regel kaum Beachtung findet: ein Leben, geprägt durch die Ablehnung der eigenen Person aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Die damit verbundenen Abwertungen sind zum Teil unterschwellig und subtil.
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»Wann fährst du wieder nach Hause?«
Herr Z. studiert Jura und Politikwissenschaften an der Universität Potsdam. Noch vor wenigen Jahren lebte der Kameruner in einer ehemaligen sowjetischen Militärbaracke in einem Waldgebiet im Süden Brandenburgs, in der Asylbewerber untergebracht wurden. Herr Z. gehörte zu einer Gruppe Flüchtlinge, die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollten und sich in der Flüchtlingsinitiative Brandenburg zusammenschlossen. Um die schlechten Lebensverhältnisse zu thematisieren, haben sie Appelle veröffentlicht und Demonstrationen organisiert. Herr Z. wirkte an zwei Dokumentarfilmen mit. Seit einigen Jahren hat er einen gesicherten Aufenthaltsstatus.
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»Man muss sich immer rechtfertigen«
M. studiert Jura an der Potsdamer Universität. Zuvor hat sie ein Psychologiestudium in Berlin und Italien abgeschlossen. Geboren ist sie in Korea. Als Säugling von einer deutschen Familie adoptiert, wuchs sie in einem Vorort von Berlin auf.
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»Man wird ständig angeglotzt«
Frau T. wuchs in einer Kleinstadt bei Potsdam auf. Zum Studium zog sie in die Landeshauptstadt, wo sie seither lebt. Die Sozialpädagogin ist mit einem schwarzen Mann verheiratet, zusammen haben sie drei Kinder, die zweisprachig aufwachsen. Vor einigen Jahren konvertierte Frau T. zum Islam und trägt seitdem als Zeichen ihres Glaubens ein Kopftuch.
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»Die Deutschen wollen keine Afrikaner haben«
Der etwa 50-jährige Sozialarbeiter Herr B. arbeitet in einer Beratungsstelle für deutsche SpätaussiedlerInnen und jüdische ZuwanderInnen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Herr B. ist selbst Russlanddeutscher und lebt seit Anfang der 1990er Jahre in Potsdam. Seine Tochter ist hier zur Schule gegangen und studiert inzwischen.


