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Antidiskriminierung

Antidiskriminierung
Source: Stefan Gloede

Beratung Betroffener rassistischer Diskriminierung

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CHRONOLOGIE

Haskenkreuz an Dönerimbiss. Quelle: de.indymedia.org

Rechte Gewalt in Brandenburg


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22.11.2010  » Großräschen / Oberspreewald-Lausitz
Großräschen Einem Vorstandsmitglied des Spremberger Klubs »Piraten« wurde von vier Neonazis aufgelauert. Sie schlugen ihrem Opfer mit Fäusten ins Gesicht und bedrohten ihn.  (Quelle: OPP)
17.11.2010  » Potsdam / Potsdam
Potsdam Zwei Männer beleidigten in der Straßenbahn einen Flüchtling rassistisch und bespuckten ihn. Als einer der Männer den Kenianer zu schlagen versuchte, konnte der Angegriffene ausweichen. Obwohl ein Mann mit Migrationshintergrund versuchte, einzugreifen, konnten die Täter unbehelligt die Tram verlassen.  (Quelle: Polizei, OPP)
15.11.2010  » Belzig / Potsdam-Mittelmark
Bad Belzig Eine Kenianerin wurde von jungen Männern mit den Worten »Wir kriegen euch hier alle raus« bedroht. Anschließend wurde die Frau zu Boden gestoßen und gewürgt. Als sie sich wehrte, trat und schlug ihr einer der Angreifer ins Gesicht.  (Quelle: OPP; MAZ; IW)
11.11.2010  » Cottbus / Cottbus
Cottbus Drei Personen, mutmaßlich Rechte, warfen im Alternativtreffpunkt »Zelle 79« zwei Fensterscheiben ein und flüchteten.  (Quelle: OPP)
10.11.2010  » Spremberg / Spree-Neiße
Spremberg Sachbeschädigungen an den Räumen des alternativen Jugendklubs »Piraten«. Es wurden Marmorplatten zerschlagen, Eimer umhergeworfen und eine Markise durch Feuerwerkskörper beschädigt. Laut Zeugen fielen Worte, die deutlich auf eine rechte Motivation der Tat hinweisen.  (Quelle: Polizei, OPP)
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2011-01-04

Beratungsangebot der Opferperspektive

Die Opferperspektive bietet eine Beratung für Opfer rechter Gewalt, deren FreundInnen und Angehörige sowie ZeugInnen. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und parteilich. Die BeraterInnen kommen an einen Ort, den das Opfer bestimmen kann.

Nach einer medizinischen Erstversorgung ist es für Betroffene rechter Gewalt sinnvoll, Kontakt zu einer Opferberatungsstelle aufzunehmen. Auch wenn die Gewalttat bereits einige Zeit zurückliegt, kann in einem Beratungsgespräch geklärt werden, welche Schritte noch sinnvoll und möglich sind.

Die Beratung der Opferperspektive ist

  • parteilich
  • kostenlos
  • aufsuchend. Opfer können den Ort des Treffens selbst wählen
  • mehrsprachlich. Wenn nicht ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind, wird die Beratung durch DolmetscherInnen unterstützt, die von der Opferperspektive gestellt werden
  • vertraulich. Es werden ohne Einverständnis keine Informationen weitergegeben, auch nicht an die Polizei
  • unabhängig von staatlichen Behörden. Die Beratung ist nicht an eine Strafanzeige geknüpft

Die Opferperspektive orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Beratungssuchenden und versucht diese in den Schritten zu unterstützen, die nötig sind, die Folgen der Gewalttat zu verabreiten. Dazu gehören in der Regel:

  • Psychosoziale Beratung
  • Beratung zur Anzeigenstellung
  • Begleitung zur Polizei, zu Behörden und ÄrztInnen
  • Begleitung in gerichtlichen Verfahren
  • Klärung der Entschädigungsansprüche und Antragsberatung
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu Medien
  • Vermittlung zu Menschen vor Ort, die Unterstützung leisten können

Kontakt

Telefon ++49 (0)331 8170000

Telefax ++49 (0)331 8170001

Email info(at)opferperspektive.de – Kontaktformular

Adresse Rudolf-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam

(OPP)

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