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Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Zwei Teilnehmende der „Ende Gelände“- Proteste werden an einer Tankstelle im Ortsteil Schwarze Pumpe von mehreren Rechten bedroht und verfolgt. Sie flüchten sich in ihr Auto und fahren weg, die Angreifer setzen die Verfolgung jedoch fort. Als die Betroffenen auf eine Polizeieinheit treffen, suchen sie dort nach Unterstützung. Die Polizei verhält sich jedoch abweisend.

Spremberg

Quelle: OPP, taz, ND
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Eine Mahnwache des Bündnisses „Ende Gelände“ im Spremberger Ortsteil Terpe wird von fünf mit Schlagwerkzeugen bewaffneten Rechten angegriffen. Sie zerstören einen Pavillon und werfen mit Fahrrädern. Die anwesenden Aktivist_innen flüchten sich in ihr Auto. Die Angreifer verfolgen sie und schlagen auf die Heckscheibe ein.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Als ein Teilnehmer der „Ende Gelände“- Proteste mit seinem Auto den Parkplatz am Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ verlassen will, versperren ihm mehrere Rechte den Weg. Der Betroffene wird von einem Rechten mit einem Elektroschocker bedroht, der versucht die Autotür von außen zu öffnen.

Spremberg

Quelle: OPP, taz, PNN, Niederlausitz-Aktuell
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Im Anschluss an eine „Pro-Kohle“-Demonstration am Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ zieht am späten Abend eine größere Menschengruppe, in der sich auch Neonazis befinden, zu einer im Rahmen der „Ende Gelände“-Proteste errichteten Gleisblockade. Aus dieser Gruppe heraus wird versucht, das Gleisbett zu stürmen, dabei kommt es zu körperlichen Angriffen auf Teilnehmende der „Ende-Gelände“-Aktion. Auch Feuerwerkskörper werden auf die Blockierenden geworfen. Die Klima-Aktivist_innen werden dabei unter anderem als „Scheiß Hippies“ beschimpft. Im Umfeld der Blockade werden weitere Passant_innen und Autos angegriffen.

Spremberg

Quelle: OPP, rbb
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Am Freitag Nachmittag wird zunächst ein Böller in Richtung von Aktivist_innen von „Robin Wood“ geworfen, die sich mittels einer Abseilblockade an den „Ende Gelände“-Protesten beteiligen. In der Folge halten immer wieder Autos auf einer nahen Brücke, die Insassen beschimpfen die Aktivist_innen, zeigen u.a. den sogenannten „Hitlergruß“. Ein Mann droht mit den Worten: „Man müsste euch alle erschiessen.“ Am Abend werden erneut von etwa 60 Angreifern mehrere Böller mit großer Sprengkraft in die Gruppe der Blockierenden geworfen, die auf Grund der Bedrohungslage auf zwanzig bis dreißig Personen angewachsen ist. Laut Polizei sind die Angreifer überwiegend der rechten Szene zuzuordnen.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Sechs Geflüchtete aus Pakistan besuchen eine Diskothek in Spremberg. Auf der Tanzfläche schlagen Neonazis einen der Männer zusammen. Als die sechs Männer die Diskothek verlassen, verfolgt sie eine ca. 20-köpfige Gruppe Neonazis. Die Neonazis vermummen sich und schlagen auf die Geflüchteten ein. Weder Besucher_innen der Diskothek noch auf der Straße wartende Taxifahrer schreiten ein.  Letztlich können die Betroffenen flüchten. Einer der Angegriffenen wird durch einen Ellenbogenschlag am Kopf verletzt.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Eine Gruppe Rechter verfolgt und bedroht nach einem Fußballspiel von Energie Cottbus einen 28-Jährigen, der in einem Strafprozess gegen sie aussagen soll. Anschließend bewerfen sie ihn mit Bierflaschen, die glücklicherweise ihr Ziel verfehlen.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

In einer Diskothek greifen zwei rechte Jugendliche einen Auszubildenden an und schlagen ihn ins Gesicht. Dieser hatte zuvor sein Umfeld auf deren politische Gesinnung aufmerksam gemacht.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Am frühen Abend werden zwei nicht-rechte Jugendliche von einem bekannten Neonazi körperlich angegriffen. Dabei ruft dieser sinngemäß: „Das ist mein Land“ und schlägt auf sie ein.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree- Neiße
Stadt: Spremberg

Am späten Abend wird ein junger Mann, der schon öfter von Mitgliedern der rechten Szene attackiert wurde, auf der Straße von zwei Maskierten angegriffen. Beide Angreifer tragen T-Shirts von der Cottbuser Rechtsrock-Band ‚Frontalkraft‘. Einer der Männer schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht und sagt: »Man sollte sich in Spremberg nicht mit den falschen Leuten anlegen.«

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Auf dem Rückweg von einer Sportveranstaltung wird ein Schüler aus einer Gruppe heraus von zwei rechten Mitschülern als „Scheiß Zecke“ und „Scheiß Ausländer“ beschimpft. Einer der Jungen fährt dem 15 Jährigen von hinten mit dem Fahrrad in die Waden, so dass dieser Schürfwunden davon trägt.

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Quelle: OPP, Polizei Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Am frühen Vormittag wird ein Spremberger Schüler von mehreren Männern aus sozialdarwinistischen Motiven beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen. Der geschädigte Schüler befand sich zu einem Praktikum in einer Firma. Dort wird er mit den Worten: „Sieg Heil“, „Wenn ich noch mal sehe, dass du so langsam arbeitest, komme ich und zerschlage den Besen auf dir!“, „Was denkst du, was sie zu Hitlers Zeiten mit dir gemacht hätten – du hättest einen Kopfschuss bekommen!“ und „Nein, erstmal hätte man ihm in die Knie geschossen!“ beleidigt und bedroht. Als er die Firma verlassen will, wird er vom Geschäftsinhaber aufgehalten und dieser äußert zu seinen Mitarbeitern: „…der ist freigegeben, ihr könnt machen mit ihm, was ihr wollt, geht aber hinter mit ihm!“. Er wird zu Boden gedrückt, der Kopf mit den Händen zusammengepresst. Anschließend wird sein Gesicht mit Dreck eingerieben.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Ein alternativer Jugendlicher ist am frühen Abend mit zwei Freunden in der Stadt unterwegs. Auf Höhe des Citycenters wird die Gruppe von zwei Neonazis verfolgt. Sie verstecken sich zuerst in einer Tiefgarage und flüchten weiter in eine Bankfiliale. Die Angreifer stellen ihnen bis in die Bank nach. Einer von ihnen greift dort zielgerichtet den wesentlich jüngeren Jugendlichen an, beschimpft ihn als »Zecke« die aus Spremberg verschwinden solle und schlägt ihn mehrmals mit der Faust ins Gesicht.

Spremberg

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Morgens am Busbahnhof greifen mehrere rechte Jugendliche einen alternativen Jugendlichen an. Er wehrt sich, jedoch lassen die Täter erst von ihm ab, als eine Mitschülerin eingreift. Der Betroffene war bereits wenige Tage zuvor von den selben Rechten schon einmal angegriffen worden.