Praktikum

Die Opferperspektive ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Opfer rechter Gewalt einsetzt. Durch ein Praktikum können Menschen an dieser Arbeit teilnehmen und Erfahrungen sammeln. Auf Grund der hohen Arbeitsbelastung durch die aktuelle Angriffslage in Brandenburg ist im Jahr 2017 leider kein Praktikum bei uns möglich, da wir keine angemessene Begleitung gewährleisten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Die Opferperspektive bietet ein Praktikum in diesen Bereichen an:

  • Recherche
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Fundraising und Lobbyarbeit
  • Projektmanagement

Eine Anerkennung im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik oder der Politischen Wissenschaften ist möglich, sollte aber mit der Universität oder Fachhochschule vor Beginn des Praktikums geklärt werden.

Von PraktikantInnen erwarten wir eine grundsätzliche Übereinstimmung mit den Zielen der Opferperspektive, wie sie in der Präambel zur Satzung niedergelegt sind. Voraussetzungen sind darüber hinaus eine gewisse Flexibilität und Belastbarkeit, fortgeschrittene deutsche Sprachkenntnisse, der sichere Umgang mit Textverarbeitung, Email und Internet sowie die Fähigkeit, selbstständig kleine Texte, Berichte und Briefe abzufassen.

Praktika sollten idealerweise drei Monate dauern, damit die PraktikantInnen tatsächlich Gelegenheit haben, an der Arbeit der Opferperspektive mit wachsender Selbstständigkeit teilzunehmen. Die wöchentliche Arbeitszeit sollte zumindest 20 Stunden, besser mehr betragen. Die Praktikumsdauer und wöchentliche Arbeitszeit sind Richtwerte; individuelle Vereinbarungen sind möglich. Die Dienstorte sind das Büro in Potsdam sowie verschiedene Orte im Land Brandenburg.

Das Praktikum wird nicht vergütet. Kosten, die im Rahmen des Praktikums anfallen – etwa für notwendige Telefon- und Internetverbindungen, Fahrten und ähnliches – werden erstattet.

Bei den Praktikumsinhalten können nach Interesse der PraktikantInnen Schwerpunkte gesetzt werden.

 

Themen und Arbeitsbereiche:

  • Recherche nach rechtsextremen Gewalttaten
  • Beobachtung von Strafprozessen
  • Spendenwerbung und SpenderInnenbetreuung
  • Projektbeantragung, Verwaltung und Abrechnung
  • Produktion von Rundbriefen, Internetseiten, Publikationen und Pressemitteilungen
  • Organisation von Veranstaltungen
  • Teilnahme an Gremiensitzungen

Eine Teilnahme an Beratungsgesprächen mit KlientInnen ist nicht möglich.

Fragen und Wünsche nach weiteren Informationen beantworten wir gerne per Telefon oder Email. Wenn alle Fragen geklärt sind, schicke uns – vorzugsweise per Email – ein Schreiben mit Angaben über Motivation, besondere Bedürfnisse und Interessen, gewünschte Praktikumszeit (max. eine Seite) sowie einen tabellarischen Lebenslauf (max. eine Seite). Wir laden Dich zu einem Gespräch ein.

Vor dem Beginn des Praktikums wird ein Praktikumsvertrag geschlossen. Nach Abschluss des Praktikums erhalten PraktikantInnen – auf Wunsch – neben einer Bescheinigung eine Praktikumsbeurteilung.