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	<title>Presse - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Offener Brief: Demokratie lebt von Debatten</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/offener_brief_union</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 08:41:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>&nbsp;</p><div class="post-entry post-entry-type-page post-entry-27811">
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<h1>Demokratie lebt von Debatten, Verantwortung und Vertrauen</h1>
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<div class="avia_textblock">
<div>
<h3>Offener Brief von 200 Organisation und Einzelpersonen an die Unionsfraktion erinnert an Zivilgesellschaft als wesentlichen Bestandteil von Demokratie.</h3>
</div>
<p>04.03.2025</p>
<p>In einem <a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Offener-Brief-Neutralitaet.pdf" aria-label="Offener Brief Neutralitaet"><strong>Offenen Brief an die Unionsfraktion</strong> </a>weisen mehr als <strong>200 unterzeichnende Organisationen </strong>und <strong>Einzelpersonen, </strong>darunter auch wir als Opferperspektive e.V., die mit der parlamentarischen Anfrage der Unionsfraktion zur &bdquo;politischen Neutralit&auml;t staatlich gef&ouml;rderter Organisationen&ldquo; erhobenen Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck und mahnen:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Kritik und Debatte zu politischen Pl&auml;nen geh&ouml;ren zur Demokratie dazu, sie machen sie stabil und lebendig&ldquo;. Eine kritische und engagierte B&uuml;rgerschaft sei &bdquo;dabei kein St&ouml;rfaktor, sondern st&auml;rkt unser Land und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie.&ldquo;</p></blockquote>
<p>Die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen w&uuml;nschen sich <strong>Unterst&uuml;tzung statt Misstrauen</strong>: sie arbeiten &ndash; bundesweit und vor Ort &ndash;&nbsp;in Wohlfahrtsverb&auml;nden, Wissenschaft und im Kulturbereich, engagieren sich ehrenamtlich in partei&uuml;bergreifenden B&uuml;ndnissen, Initiativen wie den &bdquo;Omas gegen Rechts&ldquo; oder hauptamtlich in kirchlichen Institutionen, leiten Mahn- und Gedenkst&auml;tten, vertreten als Dachverb&auml;nde mehrere Dutzend Frauenorganisationen oder die Rechte von behinderten Menschen, helfen als Fachorganisationen, als Beratungsstellen oder in der Jugendhilfe. Alle eint die Erfahrung, das b&uuml;rgerschaftliches, zivilgesellschaftliches Engagement seit Jahren angegriffen und diskreditiert wird.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Der Wahlkampf ist vorbei, die Gesellschaft ist unter Druck und viele Engagierte erleben Anfeindungen von Rechtsau&szlig;en. Wir wollen wieder ins Gespr&auml;ch kommen und gemeinsam mit der Union dar&uuml;ber diskutieren, was unsere Gesellschaft zusammenh&auml;lt: konstruktive Debatte, Grundrechte und Solidarit&auml;t,&ldquo; hei&szlig;t es in dem Offenen Brief.</p></blockquote>
<p>Die Unterzeichnenden teilen die Sorge und Irritationen mit vielen gesellschaftlichen Akteuren, die in den letzten Tagen eigene Stellungnahmen herausgegeben haben, beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Tafel Deutschland: <a href="https://blog.tafel.de/2025/02/unverstandnis-uber-cdu-csu-anfrage-bundestag/" aria-label="unverstandnis uber cdu csu anfrage bundestag">&bdquo;Unverst&auml;ndnis &uuml;ber CDU/CSU-Anfragen im Bundestag&ldquo;</a></li>
<li>Bundesausschuss politische Bildung (bap) und Deutscher Vereinigung f&uuml;r politische Bildung (DVPB): <a href="https://www.bap-politischebildung.de/demokratie-braucht-demokratie-staerkerinnen-anfrage-verunsichert-traeger-der-politischen-bildung/" aria-label="demokratie braucht demokratie staerkerinnen anfrage verunsichert traeger der politischen bildung">&bdquo;Demokratie braucht Demokratie-St&auml;rker*innen &ndash; Anfrage verunsichert Tr&auml;ger der politischen Bildung&ldquo;</a></li>
<li>Deutscher Gewerkschaftsbund: <a href="https://www.dgb.de/aktuelles/news/keine-einschuechterung-der-zivilgesellschaft-durch-politische-manoever/" aria-label="keine einschuechterung der zivilgesellschaft durch politische manoever">&bdquo;Keine Einsch&uuml;chterung der Zivilgesellschaft durch politische Man&ouml;ver!&ldquo;</a></li>
<li>Bundesverband Deutscher Stiftungen: <a href="https://www.stiftungen.org/fileadmin/stiftungen_org/Presse/PM2025/2025_02_27_Stellungnahme_Kleine_Anfrage_politische_Neutralitaet_final.pdf" aria-label="2025 02 27 Stellungnahme Kleine Anfrage politische Neutralitaet final">&bdquo;Stellungnahme zur Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion &sbquo;Politische Neutralita&#776;t staatlich gefo&#776;rderter Organisationen&lsquo;&ldquo;</a></li>
<li>Maecenata Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung und Sch&ouml;pflin Stiftung: <a class="broken_link" href="https://www.maecenata.eu/2025/02/28/offener-brief-zur-kleinen-anfrage-politische-neutralitaet-staatlich-gefoerderter-organisationen/" aria-label="offener brief zur kleinen anfrage politische neutralitaet staatlich gefoerderter organisationen">&bdquo;Offener Brief zur Kleinen Anfrage &sbquo;Politische Neutralita&#776;t staatlich gef&ouml;rderter Organisationen&lsquo;&ldquo;</a></li>
<li>Europ&auml;ische Bewegung Deutschland: <a href="https://netzwerk-ebd.de/aktuelles/nachrichten/stellungnahme-ebd-praesidentin-zur-kleinen-anfrage/" aria-label="stellungnahme ebd praesidentin zur kleinen anfrage">&bdquo;Stellungnahme der EBD-Pr&auml;sidentin zur Kleinen Anfrage &sbquo;Politische Neutralit&auml;t staatlich gef&ouml;rderter Organisationen&lsquo;&ldquo;</a></li>
<li>Deutscher Journalisten Verband (DJV): <a href="https://www.djv.de/news/blog/blog-detail/551-messerstiche-ins-herz-der-demokratie/" aria-label="551 messerstiche ins herz der demokratie">&bdquo;551 Messerstiche ins Herz der Demokratie&ldquo;</a></li>
</ul>
</div>
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<div class="avia_textblock">
<p><strong>Downloads</strong></p>
<p><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Offener-Brief-Neutralitaet.pdf" aria-label="Offener Brief Neutralitaet">Offener Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion (PDF)</a></p>
<p><a href="https://verband-brg.de/wp-content/uploads/2025/03/PE_Offener-Brief_04032025.pdf" aria-label="PE Offener Brief 04032025">Pressemitteilung: Offener Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion</a></p>
</div>
</section>
</div>
</div>
</div><p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/offener_brief_union">Offener Brief: Demokratie lebt von Debatten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Verein Opferperspektive feiert 25-jähriges Bestehen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/der-verein-opferperspektive-feiert-25-jaehriges-bestehen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2023 09:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der in Potsdam ansässige Verein Opferperspektive, der seit 1998 Beratung und Unterstützung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Land Brandenburg anbietet, ist nun 25 Jahre alt. Unter dem Dach des Vereins findet sich seit 2009 auch die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg, die Betroffene rassistischer Diskriminierung berät. In diesem Jahr weitete die Antidiskriminierungsberatung ihr Beratungsangebot auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong>Der in Potsdam ansässige Verein Opferperspektive, der seit 1998 Beratung und Unterstützung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Land Brandenburg anbietet, ist nun 25 Jahre alt. Unter dem Dach des Vereins findet sich seit 2009 auch die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg, die Betroffene rassistischer Diskriminierung berät. </strong>In diesem Jahr weitete die Antidiskriminierungsberatung ihr Beratungsangebot auf weitere Diskriminierungsmerkmale aus. Stetig ansteigende Beratungszahlen in der Antidiskriminierungsberatung, und fortlaufend hohe Zahlen bei rechten Gewalttaten im Land Brandenburg machen deutlich, dass die Arbeit des Vereins auch 25 Jahre nach der Gründung unentbehrlich ist.</p>
<p align="justify"><em>„Es ist seit jeher der Anspruch der Opferperspektive, parteilich an der Seite der Betroffenen zu stehen, sie bei der Verarbeitung von und dem Umgang mit Diskriminierung und rechter Gewalt zu unterstützen. Wir versuchen aber auch, gemeinsam mit unseren Ratsuchenden in politische Debatten einzugreifen, um die Lage für sie zu verbessern – sei es vor Ort oder auf Landesebene“</em>, erläutert Judith Porath, Geschäftsführerin des Vereins.</p>
<p align="justify">1998 gründete sich der Verein zunächst als rein ehrenamtliche Initiative in Reaktion auf eine nicht enden wollende rechte Gewaltwelle, bei der Neonazis im gesamten Land brutale Attacken auf Geflüchtete und politische Gegner:innen verübten. Aus diesem ehrenamtlichen Engagement entwickelte sich die erste spezialisierte Fachberatungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in ganz Deutschland. Insofern ist die Gründung der Opferperspektive Startpunkt einer bundesweiten Erfolgsgeschichte. Mittlerweile bestehen Beratungsstellen nach ihrem Vorbild in der ganzen Bundesrepublik, die sich in einem gemeinsamen Dachverband organisiert haben.</p>
<p align="justify">Neben der Beratung bietet die Gewaltopferberatung der Opferperspektive seit 2002 ein zivilgesellschaftliches Monitoring rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalttaten für das Land an, und ist so die einzige nicht-staatliche Instanz in Brandenburg, die zum Ausmaß rechter Gewalt professionell und zuverlässig Zahlen erhebt. Zudem betreut die Opferperspektive eine Ausstellung zu den Todesopfern rechter Gewalt in Brandenburg ab 1990. Die Arbeit des Vereins wird u.a. durch das Land Brandenburg gefördert, und bildet eine zentrale Säule im landesweiten Beratungsangebot gegen Diskriminierung und die extreme Rechte. Allerdings fehlt nach wie vor eine langfristige Absicherung der Förderung für die Arbeit des Vereins.</p>
<p align="justify">Die gesellschaftliche Situation in Brandenburg hat sich vor den Kommunal- und Landtagswahlen im kommenden Jahr zugespitzt. Nicht nur erfahren die Berater:innen des Vereins nahezu täglich von neuen Fällen rassistischer Ausgrenzung, Queerfeindlichkeit, Diskriminierung oder rechten Übergriffen: Die hohen Zustimmungswerte für eine extrem rechte Partei, die nationalistische und rassistische Positionen vertritt, bedeutet für die Ratsuchenden der Opferperspektive, dass die gegen sie gerichteten Taten von großen Teilen der Brandenburger Gesellschaft gebilligt werden.</p>
<p align="justify"><em>„Auch in Zukunft werden wir uns mit und für unsere Beratungsnehmer:innen für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. Selbst wenn extrem rechte Kräfte wieder mehr Bedeutung und Macht in Brandenburg erlangen sollten, werden wir weiter für diejenigen streiten, die von rechter Gewalt und gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen sind. Wenn es nötig ist, auch weitere 25 Jahre“</em>, fügt Porath an.</p>
<p align="justify">Die Opferperspektive dankt all Ihren Kooperationspartner:innen, Geflüchteten- und Migrant:innenselbstorganisationen, antifaschistischen Initiativen, Migrationsberatungsstellen, Anwält:innen und Engagierten, die sich in Brandenburg und darüber hinaus gegen Rassismus, Antisemitismus, den gesellschaftlichen Rechtsruck und rechte Gewalt in all ihren Erscheinungsformen einsetzen. Ohne sie wäre die Arbeit des Vereins nicht möglich.</p>
<p align="justify"><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/der-verein-opferperspektive-feiert-25-jaehriges-bestehen">Der Verein Opferperspektive feiert 25-jähriges Bestehen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kontinuitäten rechter Gewalt in Wittstock – Beitrag zum MAZ Artikel</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/kontinuitaeten-rechter-gewalt-in-wittstock-beitrag-zum-maz-atrikel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 15:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) wurde heute ein Interview mit unserem Kollegen und Berater Julian Muckel abgedruckt. Entgegen der fehlleitenden Überschrift „Beratungsstelle befürchtet Rechtsruck in Wittstock“ sehen wir vielmehr Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt im brandenburgischen Wittstock. Im Folgenden ist der gesamte Beitrag von Julian Muckel, welcher in der MAZ lediglich in Auszügen veröffentlicht [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/kontinuitaeten-rechter-gewalt-in-wittstock-beitrag-zum-maz-atrikel">Kontinuitäten rechter Gewalt in Wittstock – Beitrag zum MAZ Artikel</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) wurde heute ein Interview mit unserem Kollegen und Berater Julian Muckel abgedruckt. Entgegen der fehlleitenden Überschrift „Beratungsstelle befürchtet Rechtsruck in Wittstock“ sehen wir vielmehr Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt im brandenburgischen Wittstock. Im Folgenden ist der gesamte Beitrag von Julian Muckel, welcher in der MAZ lediglich in Auszügen veröffentlicht wurde, nachzulesen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="color: #000000">„Am 13.05. wurde in Wittstock ein 22-Jähriger in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zur Arbeit durch ein Auto ausgebremst, rassistisch beschimpft und mit dem Tode gedroht. Anschließend griffen die drei Männer ihn u.a. mit einem Baseballschläger bewaffnet an. Zweifelsfrei handelt es sich hierbei um eine rassistisch motivierte Tat, die in ihrer martialischen Ausführung an Taten aus den 90er und frühen 2000er-Jahren erinnert. Es ist wichtig solche Taten als das zu erkennen und zu benennen was sie sind – rassistische und rechte Gewalt.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000">In Wittstock registrieren wir seit Jahren mit großer Besorgnis eine starke rechte Szene, die auch wiederholt gewalttätig wird. So beginnt etwa diesen Herbst erneut ein Prozess vor dem Neuruppiner Amtsgericht gegen sechs Männer, die am Herrentag 2017 eine fußballspielende Gruppe minderjähriger unbegleiteter Geflüchteter und ihren Betreuer nahe des B3-Centers angriffen. In der Nähe des damaligen Tatorts sind heutzutage noch verblassende Graffitis wie „Nazizone“ oder „Fuck Asyl“ erkenntlich.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000">Uns wird immer wieder berichtet, dass es für Geflüchtete in Wittstock nicht leicht ist und dass die Betroffenen solcher Taten aus Angst vor Folgeangriffen anonym bleiben wollen. Man sollte meinen, dass die unüberschaubare Vielzahl an rechten Übergriffen in den 90er und frühen 2000er-Jahre und die rassistisch motivierte Tötung von Kajrat Batesov im Jahr 2002 so mahnend seien, dass alles daran gesetzt wird, rechte Umtriebe in Wittstock im Keime zu ersticken. Umso verwunderlicher empfinden wir es, dass ein bekennender Neonazi und Gründungsmitglied der verbotenen „Weiße Wölfe Terrorcrew“ nur wenige hundert Meter vom Rathaus entfernt sein Tattoostudio „Germania“ betreiben kann, ohne eine nennenswerte Intervention der Stadtgesellschaft.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000">In so einem Klima ist es fatal, wenn der Bürgermeister sich jüngst selbst als Betroffener von Rassismus bezeichnet und offenkundig verkennt, was Rassismus bedeutet. Schließlich definieren wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Rassismus historisch tradiert ist und immer in einem Machtgefüge stattfindet. Wenn der Bürgermeister sich nun fälschlicherweise als Betroffener von Rassismus bezeichnet, bestärkt er ungewollt die demokratiefeindlichen Kräfte und liefert Rechten ein Fundament für ihre rassistische Ideologie.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000">Desto wichtiger ist es, ein Licht auf die Personen zu werfen, die sich in Wittstock für eine freie, gleichberechtigte und vielfältige Gesellschaft einsetzen und Orte des Miteinanders sowie der zugewandten Auseinandersetzung schaffen. So ist das Engagement des Bündnisses „Wittstock bekennt Farbe“ seit vielen Jahren eine wichtige Arbeit in der Region.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000">Am 5. September initiiert das Bündnis ein Fest der Vielfalt im Amtshof von 14-19 Uhr mit Livemusik und verschiedenen Ständen. Auch die Opferperspektive wird mit einem Stand vor Ort sein und freut sich über Austausch!“</span></em></p>
<p>Julian Muckel, Berater bei der Opferperspektive – Beratungsstelle für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt in Brandenburg.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/kontinuitaeten-rechter-gewalt-in-wittstock-beitrag-zum-maz-atrikel">Kontinuitäten rechter Gewalt in Wittstock – Beitrag zum MAZ Artikel</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozessbericht: Rassistischer Übergriff in Prenzlauer Diskothek</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/prozess-wegen-rassistischen-uebergriff-in-prenzlauer-diskothek</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 10:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opferperspektive ruft zu Prozessbeobachtung am 4. Oktober auf Am kommenden Donnerstag, den 4. Oktober, wird vor dem Amtsgericht Prenzlau der rassistische Angriff auf drei Geflüchtete im März 2016 verhandelt. Der Verein Opferperspektive ruft auf, sich solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen und als Unterstützung den Prozess zu besuchen. Wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht steht Timm [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/prozess-wegen-rassistischen-uebergriff-in-prenzlauer-diskothek">Prozessbericht: Rassistischer Übergriff in Prenzlauer Diskothek</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Opferperspektive ruft zu Prozessbeobachtung am 4. Oktober auf<br />
Am kommenden Donnerstag, den 4. Oktober, wird vor dem Amtsgericht Prenzlau der rassistische Angriff auf drei Geflüchtete im März 2016 verhandelt. Der Verein Opferperspektive ruft auf, sich solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen und als Unterstützung den Prozess zu besuchen.<br />
Wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht steht Timm F., der in sozialen Netzwerken offen mit Schwarzer Sonne-Tattoo und „Sturmfront Pommern“ Kleidungsaufdrucken posiert. Aus einer Gruppe von Neonazis sollen er und ein weiterer Mann die drei Geschädigten vor der Diskothek A20 geschlagen haben. Zuvor sei es bereits in der Diskothek unter den Augen der Türstehern zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Einer der drei Betroffenen musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden.<br />
„Leider ist der verhandelte Fall einer von derzeit vielen rassistischen Übergriffen in der Region“, erklärt Jennifer Zachert, Mitarbeiterin der Opferperspektive e.V. „Umso wichtiger finden wir es, dass das rassistische Tatmotiv vom Gericht erkannt wird. Das wäre ein wichtiges Signal für die Betroffenen und auch an die Täter, dass Rassismus nicht geduldet wird.“ Zachert ist Beraterin für Betroffene rechter Gewalt der Opferperspektive und begleitet einen der Geschädigten im Prozess.<br />
Der Prozess beginnt am 04.10., um 9 Uhr am Amtsgericht Prenzlau.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/prozess-wegen-rassistischen-uebergriff-in-prenzlauer-diskothek">Prozessbericht: Rassistischer Übergriff in Prenzlauer Diskothek</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unerträgliches Ausmaß rechter Gewalt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweit-92-neue-gewalttaten-seit-chemnitz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 09:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
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		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37638</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Unabh&auml;ngige Opferberatungsstellen registrieren schon jetzt 93 Vorf&auml;lle rassistischer, rechter und antisemitisch motivierter Gewalt und Bedrohungen, seitdem die extreme Rechte und organisierte Rassist*innen bundesweit den gewaltsamen Tod von Daniel H. (35) in Chemnitz in der Nacht vom 24./25. August 2018 instrumentalisieren.<br>
In der im Anhang befindlichen Auswahl sind lediglich diejenigen Angriffe und Bedrohungen aufgef&uuml;hrt, die entweder durch die Betroffenen, Polizei- oder Medien- und Blogger*innenberichte &ouml;ffentlich gemacht wurden. Nicht im Einzelnen aufgef&uuml;hrt sind mindestens 34 Vorf&auml;lle von K&ouml;rperverletzungen, N&ouml;tigungen und Bedrohungen, die die Opferberatung der RAA Sachsen alleine in Chemnitz seit dem 26. August 2018 registriert hat.<br>
&bdquo;Das ohnehin schon viel zu hohe Niveau rassistischer und rechter Gewalt der vergangenen zwei Jahre steigt in einem besorgniserregenden Ma&szlig; weiter&ldquo;, sagt Judith Porath, Mitglied im Vorstand der Verbands der Beratungsstellen f&uuml;r Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Vereins Opferperspektive. &bdquo;Die Allgegenwart rassistischer Hetze f&uuml;hrt dazu, dass es keine sicheren Orte mehr gibt: Ob in der Eisdiele beim Eisessen in Wiesloch, beim Zeitungsaustragen in Freiburg, beim S-Bahnfahren in Berlin und M&uuml;nchen, beim Bierfest im l&auml;ndlichen Bayern oder in der eigenen Wohnung in Demmin &ndash; Gefl&uuml;chtete, Familien mit Migrationshintergrund und Schwarze Deutsche m&uuml;ssen derzeit tats&auml;chlich &uuml;berall damit rechnen, von organisierten Neonazis und Rassisten oder von rassistischen Gelegenheitst&auml;ter*innen angegriffen zu werden.&ldquo;<br>
Aus Sicht der im VBRG zusammengeschlossenen dreizehn unabh&auml;ngigen Beratungsstellen sei es jetzt wichtiger denn je, &bdquo;bei rassistischen Bedrohungen und Gewalttaten einzugreifen statt wegzuschauen&ldquo;, betont Judith Porath. Es gelte jetzt deutlich zu machen, dass &bdquo;die Solidarit&auml;t mit den Betroffenen sich nicht auf Sonntagsreden reduziert.&ldquo; Das k&ouml;nne der Anruf beim polizeilichen Notruf sein, die Bereitschaft sich als Zeug*in zur Verf&uuml;gung zu stellen oder sich unmittelbar an die Seite von Angegriffen den T&auml;ter*innen entgegenzutreten.<br>
Dar&uuml;ber hinaus fordern die Opferberatungsstellen eine konsequentere Strafverfolgung rechter, rassistischer und antisemitisch motivierter Gewalt und Bedrohungen: &bdquo;Wir brauchen endlich in allen Bundesl&auml;ndern Schwerpunktstaatsanwaltschaften sowie eine Bereitschaft bei den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, rassistische, antisemitische und politisch rechte Tatmotive ad&auml;quat zu erkennen, zu benennen und unter Anwendung von &sect;46 Abs. 2 Satz 2 StGB auch strafsch&auml;rfend zu bewerten&ldquo;, so Porath. &bdquo;Im &Uuml;brigen werden wir es nicht zulassen, dass die extreme Rechte mit Daniel H. und auch Sophia L. aus Leipzig den gewaltsamen Tod von Menschen f&uuml;r rassistische Hetzjagden instrumentalisiert, die unter anderen Umst&auml;nden Zielscheibe f&uuml;r Rassismus und rechten Bedrohungen waren.&ldquo;<br>
&nbsp;<br>
<strong>Verband der Beratungsstellen fu&#776;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, 26.09.2018</strong><br>
&nbsp;<br>
Ausschnitte einer Dokumentation rassistisch, antisemitisch und politisch rechts motivierter Gewalt und Bedrohungen seit dem 25. August 2018 sind der PDF aufgelistet: <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/09/PE_Unertra%CC%88gliches_Ausma%C3%9F_rechter_Gewalt_VBRG_26092018.pdf" aria-label="PE Unertra&#776;gliches Ausma&szlig; rechter Gewalt VBRG 26092018">PE_Unertra&#776;gliches_Ausma&szlig;_rechter_Gewalt_VBRG_26092018</a></strong><br>
In der Auswahl sind lediglich diejenigen Angriffe und Bedrohungen aufgefu&#776;hrt, die entweder durch die Betroffenen, Polizei- oder Medien- und Blogger*innenberichte &ouml;ffentlich gemacht wurden. Nicht im Einzelnen aufgefu&#776;hrt sind mindestens 34 K&ouml;rperverletzungsdelikte, die die Opferberatung der RAA Sachsen alleine in Chemnitz seit dem 26. August 2018 registriert hat.<br>
&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweit-92-neue-gewalttaten-seit-chemnitz">Unerträgliches Ausmaß rechter Gewalt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Opferberatungsstellen fordern: &#8222;Das Prozessende darf kein Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten&#8220;</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/opferberatungsstellen-fordern-das-prozssende-darf-kein-ende-der-aufklaerung-im-nsu-komplex-bedeuten</link>
		
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2018 10:53:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten.“ „Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder des am 15. Juni 2005 in München vom NSU ermordeten Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten.“</strong></p>
<p><strong> „Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder des am 15. Juni 2005 in München vom NSU ermordeten Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 vor der 1. Straf-kammer am OLG München gegen Beate Zschäpe und fünf Mitangeklagte.</strong></p>
<p><strong> „Das Netzwerk von Blood &amp; Honour, das ab Januar 1998 durch Geld, Ausweise und Wohnungsanmietungen das NSU-Kerntrio unterstützte, stellt heute selbstbewusster denn je die RechtsRock- und FreeFight Großevents und die Geldmaschine für die nächste Generation potenzieller NSU-Nachahmungstäter*innen bereit.“</strong></p>
<p>„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten“, betonen die unabhängigen Beratungsstellen für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, die u.a. Hinterbliebene der rassistischen NSU-Mordserie und Überlebende der rassistischen Anschläge des NSU unterstützen und begleiten.</p>
<p>„Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder von Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 vor der 1. Strafkammer am OLG München gegen Beate Zschäpe und fünf Mitangeklagte. Der zweifache Familienvater und Inhaber eines Schlüsseldienstes im Münchener Westend wurde am 15. Juni 2005 in seinem Laden vom NSU ermordet. Vor ihm waren schon die Gewerbetreibenden türkischer und kurdischer Herkunft Enver Şimşek (38) im September 2000 in Nürnberg, Abdurrahim Özüdoğru (49) und Süleyman Taşköprü (31) im Juni 2001 in Nürnberg und Hamburg, Habil Kılıç (38) im August 2001 in München, Mehmet Turgut (25) im Februar 2004 in Rostock und İsmail Yaşar (50) am 9. Juni 2005 in Nürnberg der rassistischen Mordserie des NSU zum Opfer gefallen. „Hätten die Behörden die Stimmen der Hinterbliebenen und Betroffenen ernst genommen, nämlich dass die Täter aus der rechten Ecke kommen, wäre mein Bruder nicht ermordet worden“, betont sein Bruder. Nach Theodoros Boulgarides ermordete das NSU-Netzwerk den Kioskbesitzer und dreifachen Familienvater Mehmet Kubaşık (39) in Dortmund, den 21-jährigen Halit Yozgat im Internet-Café seiner Familie in Kassel und die Polizistin Michèle Kiesewetter (22) in Heilbronn.</p>
<p>„Überall, wo ich hingehe, spaziere, herumlaufe, bin ich immer noch in Furcht. Denn solange auch die weiteren Täter nicht gefasst und der Justiz übergeben worden sind, werden meine Ängste weiterbestehen. Solange der Staat ihnen Toleranz entgegenbringt, werden sie ungestört tun und lassen, was sie wollen,“ betont Arif .S., einer der Überlebenden des verheerenden, rassistischen Nagelbombenanschlags des NSU-Netzwerks in der Kölner Keupstraße im Juni 2004. „Für mich sind alle, die in ihren Organisationsstrukturen sind, schuldig und sollten bestraft werden.“</p>
<p>„Dass es sich beim NSU um ein Netzwerk mörderischer Rassisten handelt und nicht um ein isoliertes ‚Trio’ mit wenigen Helfern ist spätestens seit dem ersten Bundestagsuntersuchungsausschuss bekannt und wurde auch im Prozess am OLG München sehr deutlich“, betont auch Anja Spiegler von der Münchener Opferberatungsstelle BEFORE.</p>
<p>Im Prozessverlauf sei auch die Bedeutung der Unterstützung aus Neonazi-Strukturen deutlich geworden: „Das Netzwerk von Blood&amp;Honour, das ab Januar 1998 durch Geld, Ausweise und Wohnungsanmietungen das NSU-Kerntrio unterstützte, stellt heute selbstbewusster denn je die RechtsRock- und FreeFight Großevents und die Geldmaschine für die nächste Generation potenzieller NSU-Nachahmungstäter*innen bereit,“ warnt Franz Zobel vom Vorstand des VBRG e.V. „Wenn dann wie aktuell in Fall eines symbolischen Lynchmords an einer schwarzen Kinderpuppe im Vorfeld eines Neonazi-Events in Schwarzenberg in der NSU-Kernregion Erzbirge (Sachsen) von Neonazis offen Aktionen des NSU-Kerntrios re-inszeniert werden und die Strafverfolgungsbehörden diese Botschaft komplett ignorieren, wird deutlich, dass die notwendigen Lehren aus der staatlichen Verantwortung im NSU-Komplex ganz offensichtlich nicht gezogen wurden.“ Umso notwendiger seien “ sichtbare Solidarität mit Überlebenden und Betroffenen rechten und rassistischen Terrors“ sowie eine „kontinuierliche und ernsthafte Auseinandersetzung mit institutionellem Rassismus bei den Strafverfolgungsbehörden.“<br />
Der Verband der unabhängigen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) unterstützt deshalb die Mobilisierung zum sogenannten Tag X, mit der zur Urteilsverkündung am Dienstag, den 11. Juli 2018 und in den Tagen danach in München sowie in zahlreichen weiteren Städten die Forderungen der Angehörigen und Überlebenden nach einer umfassenden Aufklärung im NSU-Komplex an die Öffentlichkeit getragen werden. (https://nsuprozess.net/)</p>
<p><strong>Für weitere Informationen:</strong><br />
Anja Spiegler, BEFORE, München: 089 4622467-0, E-Mail: kontakt@before-muenchen.de,</p>
<p>www.before-muenchen.de/</p>
<p>Franz Zobel, für den Vorstand des VBRG: mobil 0173-9256510, E-Mail: franz.zobel@ezra.de, www.verband-brg.de</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/opferberatungsstellen-fordern-das-prozssende-darf-kein-ende-der-aufklaerung-im-nsu-komplex-bedeuten">Opferberatungsstellen fordern: „Das Prozessende darf kein Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ausstellung zu Brandenburger Todesopfern wird eröffnet</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zu-brandenburger-todesopfern-wird-eroeffnet</link>
		
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 11:08:42 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header.jpg" aria-label="OP 18 001 posting 00 facebook header"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-37076" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header.jpg" alt="OP_18_001 posting 00 facebook header" width="851" height="315" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header.jpg 851w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header-300x111.jpg 300w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a></p><p>Der Verein Opferperspektive pr&auml;sentiert am 23. Juni 2018 seine neue Ausstellung &bdquo;Kein sch&ouml;ner Land &ndash; Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg&ldquo;. Sie wird erstmals bei den Feierlichkeiten zum 20-j&auml;hrigen Bestehen des Handlungskonzeptes &bdquo;Tolerantes Brandenburg&ldquo; am morgigen Samstag in der Alten Chemiefabrik in Cottbus gezeigt.</p><p>Im Bundesland Brandenburg sind die meisten Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung zu beklagen. Auf insgesamt 26 Tafeln erinnert die Opferperspektive an 22 Menschen, die pl&ouml;tzlich aus ihrem Leben gerissen wurden. Sie mussten sterben, weil die T&auml;ter menschenverachtende Einstellungen verinnerlichten und den Wert eines Menschen an seiner Hautfarbe, seiner Herkunft, seines sozialen Status, seiner k&ouml;rperlichen oder seiner psychischen Beeintr&auml;chtigung bema&szlig;en.</p><p>&bdquo;Diese Ausstellung sehen wir als eine Form der Dokumentation der Taten und des Gedenkens an ihre Opfer. Wir r&uuml;cken die Menschen, die Familienv&auml;ter, Lebensgef&auml;hrten, S&ouml;hne und gute Freunde waren, in den Mittelpunkt&ldquo;, beschreibt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Judith Porath das Anliegen der Ausstellung. &bdquo;H&auml;ufig fehlt es an Informationen &uuml;ber diese Menschen. Wir wollen und k&ouml;nnen mit dieser Dokumentation keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit erheben, sondern gerade auch darauf hinweisen, dass viele von ihnen vor Ort vergessen wurden.&ldquo;, so Porath weiter.</p><p>&bdquo;Kein sch&ouml;ner Land &ndash; Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg&ldquo; thematisiert dar&uuml;ber hinaus das Gedenken und die langen Debatten um Anerkennung als politisch motivierte Verbrechen. Das Land Brandenburg hat als Erstes die Todesopfer rechter Gewalt neu &uuml;berpr&uuml;ft und bewertet.</p><p>Die Wanderausstellung kann ab 1. August &uuml;ber den Verein Opferperspektive ausgeliehen werden.</p><p>Pressekontakt und Ansprechpartnerinnen:</p><p>Judith Porath</p><p>0151 59100082</p><p>Christin J&auml;nicke</p><p>0151 59100083</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zu-brandenburger-todesopfern-wird-eroeffnet">Ausstellung zu Brandenburger Todesopfern wird eröffnet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Prozessbericht: Angriff auf Limsdorfer Ortsbürgermeister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 10:01:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Prozess wegen rechtem Angriff auf ehemaligen Ortsbürgermeister von Limsdorf wird in Fürstenwalde fortgesetzt. Am kommenden Donnerstag, den 21. Juni 2018, kommt es ab 9.30 Uhr am Amtsgericht Fürstenwalde zur Fortsetzung eines Verfahrens wegen einer rechtsmotivierten Körperverletzung. Der Verein Opferperspektive möchte die Öffentlichkeit auf den Termin hinweisen und begleitet den Betroffenen im Gerichtsverfahren. Die zu [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-wegen-rechtem-angriff-auf-ehemaligen-ortsbuergermeister-von-limsdorf-wird-in-fuerstenwalde-fortgesetzt">Prozessbericht: Angriff auf Limsdorfer Ortsbürgermeister</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Prozess wegen rechtem Angriff auf ehemaligen Ortsbürgermeister von Limsdorf wird in Fürstenwalde fortgesetzt.</p>
<p>Am kommenden Donnerstag, den 21. Juni 2018, kommt es ab 9.30 Uhr am Amtsgericht Fürstenwalde zur Fortsetzung eines Verfahrens wegen einer rechtsmotivierten Körperverletzung. Der Verein Opferperspektive möchte die Öffentlichkeit auf den Termin hinweisen und begleitet den Betroffenen im Gerichtsverfahren.</p>
<p>Die zu verhandelnde Tat soll sich bereits vor knapp drei Jahren ereignet haben. Christian T. wird vorgeworfen, am 27. Juli 2015, den damaligen ehrenamtlichen Ortsbürgermeister von Limsdorf und Stadtverordneten von Storkow, Wolfgang H., zu Boden gestoßen, geschlagen, und unter anderem als „Rote Sau“ beschimpft zu haben. Seit den Ereignissen vom Juli 2015<br />
ist der Betroffene schwer erkrankt und leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Er musste krankheitsbedingt seine politischen Mandateniederlegen, und hat Limsdorf mittlerweile verlassen, um sich wieder sicher zu fühlen.</p>
<p>Vor dem Angriff war Wolfgang H. viele Jahre gegen rechte Umtriebe im örtlichen Jugendclub und in der Gemeinde engagiert. Immer wieder stellten sich H. und auch seine Ehefrau öffentlich gegen rechte Veranstaltungen in Storkow. Dadurch wurde das Ehepaar H. zur Zielscheibe für die lokale rechte Szene. Es folgten Drohungen, Sachbeschädigungen am Grundstück und Beschimpfungen per Post, die schließlich in dem Angriff mündeten, der nun vor Gericht verhandelt wird.</p>
<p>„Immer wieder wird in der Politik das Bild der „wehrhaften Demokratie“ bemüht und dazu aufgefordert, Zivilcourage gegen Rechts zu zeigen. Hier ist Wolfgang H. mit gutem Beispiel vorangegangen – und deshalb in den Fokus der Rechten geraten“, erklärt Joschka Fröschner, Berater bei der Opferperspektive. „Nun sind Staat und lokale Zivilgesellschaft gefragt ein deutliches Zeichen zu setzen: Dass Attacken auf Mandatsträger nicht hingenommen, und Betroffene nach der Tat nicht alleine gelassen werden“, so Fröschner weiter.</p>
<p>Pressekontakt und Ansprechpartner:</p>
<p>Joschka Fröschner – 0151 5072 4851</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-wegen-rechtem-angriff-auf-ehemaligen-ortsbuergermeister-von-limsdorf-wird-in-fuerstenwalde-fortgesetzt">Prozessbericht: Angriff auf Limsdorfer Ortsbürgermeister</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Gutachten zur Überprüfung von Demokratieprojekten</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueberpruefung-von-demokratieprojekten-verfassungsrechtlich-bedenklich-und-nicht-verhaeltnismaessig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 11:12:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p style="text-align: left"><strong>Juristisches Gutachten belegt: </strong></p><p style="text-align: left"><strong>&Uuml;berpr&uuml;fung von Demokratieprojekten ist verfassungsrechtlich bedenklich und nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<br>
Verb&auml;nde fordern vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Basis von Qualit&auml;tsstandards statt intransparenter Pr&uuml;fung durch Geheimdienste</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Die Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung von Demokratieprojekten durch Verfassungsschutz&auml;mter ist mit dem Verfassungsrecht nicht vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt ein von einem breiten B&uuml;ndnis zivilgesellschaftlicher Initiativen &ndash; u.a. Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB), Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG), Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD) sowie von betroffenen Tr&auml;gern aus Hessen, darunter die Bildungsst&auml;tte Anne Frank, in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten. Die Verb&auml;nde fordern, die F&ouml;rderung von Vereinen und Initiativen nicht an geheimdienstlichen Informationen von Verfassungsschutz&auml;mtern festzumachen. Vielmehr sollen Bund und L&auml;nder die F&ouml;rderung an die gemeinsam mit den Bundesl&auml;ndern vereinbarten Qualit&auml;tsstandards sowie der bei Antragstellung vorliegenden Konzepte, Antr&auml;ge und Verwendungsnachweise kn&uuml;pfen.</p><p>Die Berliner <strong>Rechtsanw&auml;ltin Dr. Anna Luczak</strong>, die das wissenschaftliche Gutachten erstellt hat, betont: &bdquo;Die Grundrechtseingriffe, die einer &Uuml;berpr&uuml;fung und Versagung von F&ouml;rderung aufgrund von Speicherungen beim Verfassungsschutz zugrunde liegen, sind verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen. Sie sind auch nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.&ldquo;</p><p>&bdquo;Tr&auml;gervereine und Mitarbeitende in Beratungsstellen sowie in der politischen Bildung sehen sich aktuell einem Misstrauen ausgesetzt, das sie nicht nachvollziehen k&ouml;nnen. Es ist v&ouml;llig intransparent, was &uuml;ber wen und warum von welchen Verfassungsschutz&auml;mtern gespeichert wird. Von diesen &Uuml;berpr&uuml;fungen d&uuml;rfen weder F&ouml;rderung noch Personalien abh&auml;ngen&ldquo;, sagt <strong>Timo Reinfrank, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Amadeu Antonio Stiftung, als Sprecher der BAGD</strong>, einem bundesweiten Zusammenschluss von Initiativen, die sich f&uuml;r eine demokratische Kultur im Gemeinwesen und gegen Rechtsextremismus einsetzen.</p><p>&bdquo;Dass mittlerweile Menschen, die sich f&uuml;r Demokratie einsetzen, zunehmend als Extremisten verd&auml;chtigt und damit als Gefahr angesehen werden, zeigt, wie sehr der Diskurs durch Rechtspopulisten verschoben wurde&ldquo; sagt <strong>Bianca Klose, Sprecherin des BMB e.V. und Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin</strong>. &bdquo;Es ist absurd, wenn f&uuml;r unsere Teams jetzt offenbar die gleichen Zuverl&auml;ssigkeits&uuml;berpr&uuml;fungen gelten sollen, wie sie f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Atomkraftwerken oder der Flugsicherheit angelegt werden.&ldquo; Mehr als 40 Mobile Beratungsteams in ganz Deutschland sind in dem Verband vernetzt.</p><p>Die Verb&auml;nde und Tr&auml;ger bekr&auml;ftigen daher ihre Forderung nach einem sofortigen Ende der umstrittenen Praxis: &bdquo;Diese geheimdienstlichen &Uuml;berpr&uuml;fungen m&uuml;ssen beendet werden. Die Mitarbeitenden und die Vereine werden dadurch in unzul&auml;ssiger Weise in ihren Grundrechten beschr&auml;nkt&ldquo;, sagt <strong>Robert Kusche, Vorstandsmitglied des VBRG e.V.</strong>, in dem bundesweit dreizehn unabh&auml;ngige Beratungsstellen f&uuml;r Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zusammengeschlossen sind. &bdquo;Wir unterst&uuml;tzen seit knapp zwei Jahrzehnten erfolgreich und professionell Betroffene rechter und rassistischer Gewalt sowie viele unterschiedliche Menschen in ihrem Engagement f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte auf der Basis transparenter Standards und Leitlinien. Es gibt keinen Anlass und keine sachliche Grundlage f&uuml;r eine geheimdienstliche &Uuml;berpr&uuml;fung unserer Arbeit.&ldquo;</p><p><strong>Eine Zusammenfassung des Gutachtens sowie dessen vollst&auml;ndige Fassung (48 Seiten), k&ouml;nnen Sie hier als PDF herunterladen:</strong> <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bundesverband-mobile-beratung.de</a></p><p>F&uuml;r R&uuml;ckfragen zum Gutachten steht Ihnen der Pressesprecher des Bundesverbands Mobile Beratung, Heiko Klare, zur Verf&uuml;gung:<br>
Telefon: 02 51/492-71 09<br>
Mail: klare@bundesverband-mobile-beratung.de</p><p><strong>Zum Hintergrund:</strong><br>
Ende 2017 k&uuml;ndigte die schwarz-gr&uuml;ne Landesregierung in Hessen an, k&uuml;nftig alle gef&ouml;rderten Demokratievereine vom Verfassungsschutz durchleuchten zu lassen. Erst nach breiten Protesten wurde die Ank&uuml;ndigung zur&uuml;ckgezogen.<br>
<a href="http://m.fr.de/rhein-main/landespolitik/extremismus-ueberpruefung-erfolgreicher-aufschrei-a-1406805" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="extremismus ueberpruefung erfolgreicher aufschrei a 1406805 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">http://m.fr.de/rhein-main/landespolitik/extremismus-ueberpruefung-erfolgreicher-aufschrei-a-1406805 </a></p><p>Mitte Mai wurde &uuml;berraschend bekannt, dass seit 2004 bundesweit bereits 51 Demokratieprojekte vom Verfassungsschutz &uuml;berpr&uuml;ft wurden. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.<br>
<a href="http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/020/1902086.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="1902086 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/020/1902086.pdf</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueberpruefung-von-demokratieprojekten-verfassungsrechtlich-bedenklich-und-nicht-verhaeltnismaessig">Gutachten zur Überprüfung von Demokratieprojekten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozessbericht: Beleidigung und Bedrohung eines Schülers aus Panketal</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/fortsetzung-am-bernauer-amtsgericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 10:24:01 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37059</guid>

					<description><![CDATA[<p>Opferperspektive begleitet Prozess wegen Angriff auf 15-jährigen Schüler Am Freitag, den 15. Juni 2018, beginnt um 9:45 am Amtsgericht Bernau die Fortsetzung des Verfahrens wegen Beleidigung und Bedrohung eines 15-jährigen Schülers. Die Opferperspektive begleitet den Prozess und ruft zur solidarischen Prozessbeobachtung auf. „Wir hoffen, dass auch bei diesem Termin viele Besucher_innen ihre Unterstützung für den [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/fortsetzung-am-bernauer-amtsgericht">Prozessbericht: Beleidigung und Bedrohung eines Schülers aus Panketal</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Opferperspektive begleitet Prozess wegen Angriff auf 15-jährigen Schüler</strong></p>
<p>Am Freitag, den 15. Juni 2018, beginnt um 9:45 am Amtsgericht Bernau die Fortsetzung des Verfahrens wegen Beleidigung und Bedrohung eines 15-jährigen Schülers. Die Opferperspektive begleitet den Prozess und ruft zur solidarischen Prozessbeobachtung auf.</p>
<p>„Wir hoffen, dass auch bei diesem Termin viele Besucher_innen ihre Unterstützung für den Betroffenen zeigen. Im Februar war der Verhandlungssaal bis auf den letzten Platz besetzt“, sagt Anne Brügmann, Beraterin der Opferperspektive, die am Verhandlungstag vor Ort sein wird.</p>
<p>Angeklagt ist ein 20-jährigen Panketaler. Ihm wird vorgeworfen, am 7. September 2017 gemeinsam mit zwei weiteren Männern den Schüler wegen seiner Antifa-Sticker auf der Straße angehalten und bedroht zu haben. Als sich der Betroffene ins Bürgerbüro der Partei „Die Linke“ flüchtete, tauchten die drei Männer auch dort auf und hämmerten gegen die Tür, die von den anwesenden Parteimitgliedern zugehalten wurde. Dabei fielen u.a. antisemitische Beleidigungen und Drohungen gegen den Jugendlichen. Erst als die Anwesenden mit der Polizei drohten, verschwanden die Täter.</p>
<p>Der Vorsitzende Richter Andreas Müller hatte am ersten Verhandlungstag im Februar verkündet den Prozesstermin unter anderem anberaumt zu haben, um die Namen der Mittäter zu erfahren. Der Angeklagte, der den Tatablauf weitgehend eingeräumt hatte, war hierzu ohne Rücksprache nicht bereit. Als der Betroffene im Zuge seiner Zeugenaussage von einer weiteren Bedrohung durch die Angeklagten im November 2017 berichtete, wurde die Verhandlung unterbrochen.</p>
<p>Pressekontakt und Ansprechpartner_innen:</p>
<p>Anne Brügmann<br />
Tel: 0151-59100085</p>
<p>Büro der Opferperspektive<br />
Tel.: 0331-8170000</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/fortsetzung-am-bernauer-amtsgericht">Prozessbericht: Beleidigung und Bedrohung eines Schülers aus Panketal</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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