Toolbox gegen rechte Gewalt

Auf der Internetseite www.toolbox-gegen-rechts.de finden sich Hinweise und Informationen zum Umgang mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Das Angebot richtet sich speziell an Jugendliche, die auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder ihres politischen Engagements zu Angriffszielen von rechten Gewalttäter*innen geworden sind.

Was ist direkt nach einem Angriff wichtig? Wie kann ich mit meinen Ängsten umgehen? Was sind die Vor- und Nachteile einer Anzeige? Welchen Anspruch auf Entschädigung, Finanzierung von Arztkosten und anwaltlicher Vertretung gibt es? Und wie arbeiten Opferberatungsstellen?

Die Website bietet Antworten auf Fragen, die viele betroffene Menschen nach dem Erleben einer rechten Gewalttat beschäftigen. Betroffenen soll so die Möglichkeit gegeben werden, selbstbestimmt mit den Angriffsfolgen umzugehen. Mit der Website wurde eine Möglichkeit geschaffen, Jugendliche über ihre Rechte und mögliche Strategien nach einem Angriff zu informieren. Zudem ermöglicht sie eine unkomplizierte Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Opferberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet.

Mit der „Toolbox gegen rechte Gewalt“ wird auf einen besorgniserregenden Trend reagiert: Bundesweit werden Jugendliche zunehmend durch Rechte bedroht, beleidigt und körperlich attackiert. Dabei sind es gerade junge Menschen, die sich gegen rechte Umtriebe in ihren Städten und Kommunen engagieren und organisierten Rechten den öffentlichen Raum nicht einfach überlassen wollen.

Toolbox gegen rechte Gewalt

Toolbox gegen rechte Gewalt

Ein Projekt des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Kooperation mit der Opferperspektive. Gefördert wurde das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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