Königs Wusterhausen

Ein Auszubildender kamerunischer Herkunft ist auf dem Weg zu seiner Wohnung, als er von einer Gruppe Nachbarskinder rassistisch beleidigt wird. Da dies nicht zum ersten Mal geschieht, beschließt er eine erwachsene Frau anzusprechen, die sich gemeinsam mit den Kindern draußen aufhält. Er bittet sie, den Kindern zu sagen, dass sie mit den Beschimpfungen aufhören sollen. Die Frau lehnt ab, und behauptet, dass er den Kindern Angst einjage. Innerhalb kürzester Zeit kommen mehrere Männer, einer von ihnen mit einem Kampfhund, hinzu, und beginnen den Azubi zu beleidigen und zu bedrohen. Einer der Männer schlägt den Betroffenen ins Gesicht, der Hund wird auf ihn gehetzt und beißt ihn in den Knöchel. Da der Azubi hohe Arbeitsschuhe trägt, wird er hierbei nicht verletzt. Er kann sich in einen nahen Hauseingang flüchten, die Angreifer verfolgen ihn und versuchen die gläserne Eingangstür zu durchbrechen um zu ihm zu gelangen. Dabei wird die Tür stark beschädigt. Die eintreffende Polizei muss den Betroffenen zu seinem Schutz auf die Wache bringen.

Königs Wusterhausen

Vor einem Supermarkt wirft ein Rassist mit einer Bierflasche nach einem jungen Mann kamerunischer Herkunft, verfehlt aber sein Ziel. Bereits seit geraumer Weile wird der Betroffene durch den Täter und weitere Rechte vor dem Supermarkt rassistisch beleidigt und belästigt. Am Tag nach dem Angriff findet der junge Mann einen Brief mit rassistischen Beleidigungen und Todesdrohungen in seinem Briefkasten, der mit “Ku Klux Klan” unterschrieben ist.

Königs Wusterhausen

Zwei alkoholisierte Männer wollen unbefugt eine Flüchtlingsunterkunft betreten und werden abgewiesen. Daraufhin pöbeln sie gegen die Untersagung des Zutritts. Kurze Zeit später erscheinen die beiden Männer erneut vor der Unterkunft und werfen mit einer Flasche eine Scheibe ein. Die beiden Angreifer können gestellt werden.

Königs Wusterhausen

In den frühen Morgenstunden wurde ein Holzstapel angezündet, der an der
Fassade eines Jugendklubs lagerte. Die Flammen griffen auf das Dach
über. Der Brand wurde gelöscht, es entstand jedoch ein Sachschaden. Die
Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung. Da zuletzt in dem Klub
mehrfach Veranstaltungen über Rechtsextremismus stattfanden, wird ein
politischer Hintergrund vermutet. NPD-Mitglieder und andere
Rechtsextreme hatten den Treffpunkt mehrfach als Klub für »Zecken«
bezeichnet.

Königs Wusterhausen

Zwei Touristen aus Österreich wurden kurz nach Mitternacht auf dem Bahnhofsvorplatz von zwei Skinheads angegriffen. Die beiden Rechten entrissen einem 43-jährigen Österreicher eine israelische Flagge, beleidigten ihn antisemitisch und drohten, die Fahne anzuzünden. Als ein 38-Jähriger eingriff, wurde er leicht verletzt.

Königs Wusterhausen

Eine linke Wohngemeinschaft wurde am Nachmittag des Neujahr-Tages überfallen. Aus einer Gruppe von etwa 20 Skinhead aus Königs Wusterhausen und Cottbus, die in der darunter liegenden Kneipe Sylvester gefeiert hatten, wurde mit einer Flasche das Fenster eingeworfen. Nachdem die herbei gerufene Polizei wieder abgezogen war, versuchten mehrere neonazistische Skinheads die Wohnungstür einzutreten, was aber abgewehrt werden konnte. Beim anschließenden zweiten Polizeieinsatz wurde eine Polizistin von einem Stein an der Hand getroffen.