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	<title>Abschiebung - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Abschiebung von Orabi Mamavi ausgesetzt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/abschiebung-von-orabi-mamavi-ausgesetzt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opfer eines rassistischen Überfalls darf zunächst bleiben</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verwaltungsgericht Potsdam hat am 1. September 2003 entschieden, dass die Abschiebung von Orabi Mamavi ausgesetzt wird, bis sein Asylfolgeantrag entschieden ist. Damit darf der 41-jährige Asylbewerber aus Togo, der am 04.09. abgeschoben werden sollte, zunächst in Brandenburg bleiben.</p>
<p>Die Opferperspektive setzt sich weiterhin für ein unbeschränktes Bleiberecht für Herrn Mamavi ein, der 1997 und 2002 zwei Mal von Rechtsextremisten in Rathenow rassistisch angegriffen und zusammengeschlagen wurde. Herr Mamavi ist aufgrund dieser Vorfälle traumatisiert, leidet unter Alpträumen und der Angst vor Folter bei einer erzwungenen Rückkehr nach Togo.</p>
<p>Mindestens 400 Bürger und Bürgerinnen haben sich im Rahmen einer Faxkampagne an das Innenministerium des Landes Brandenburg gewandt. Sie fordern als Wiedergutmachung für die Folgen der Angriffe und als ein Signal an die Täter ein sicheres Bleiberecht für Orabi Mamavi.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/abschiebung-von-orabi-mamavi-ausgesetzt">Abschiebung von Orabi Mamavi ausgesetzt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Abschiebung eines Opfers rassistischer Gewalt droht</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/abschiebung-eines-opfers-rassistischer-gewalt-droht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opferperspektive ruft zu Fax-Kampagne auf</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 41-jährige togolesische Asylbewerber Orabi Mamavi, der wiederholt Opfer rassistischer Angriffe in Rathenow geworden ist, soll am 4. September abgeschoben werden. Der Verein Opferperspektive startet eine Fax-Kampagne an den Innenminister Jörg Schönbohm, um die Abschiebung zu verhindern.</p>
<p>Die Ungewissheit über seine Zukunft könnte nicht quälender sein. Immer wieder wird Mamavi von den Bildern der rassistischen Angriffe in den Jahren 1997 und 2002 verfolgt. Aus Angst vor weiteren Angriffen verlässt er nur noch im Notfall das Heim in Rathenow. </p>
<p>Zu seiner Traumatisierung ist nun die Angst vor der Abschiebung in ein Land getreten, in dem ihm Verhaftung und Folter droht. Denn deutsche Behörden haben seinen Mitgliedsausweis einer Oppositionspartei an die Botschaft von Togo weitergeleitet.</p>
<p>In einem dringenden Appell an Innenminister Jörg Schönbohm fordert der Verein Opferperspektive, Orabi Mamavi ein sicheres Bleiberecht aus humanitären und politischen Gründen zu erteilen. Damit würde eine Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts erreicht und ein Zeichen der Solidarität mit Opfern rassistischer Gewalt gesetzt. Weiter heißt es im Appell: »Die Wirkung der Angriffe würde damit umgekehrt, als klares Signal an die Täter, dass sie ihre menschenverachtenden Ziele nicht erreichen.«</p>
<p>Voraussichtlich noch im August wird sich der Petitionsausschuss des Landtags mit Petitionen für ein Bleiberecht von Orabi Mamavi befassen, die vom Kirchenkreis Kyritz, der Landesausländerbeauftragten Almuth Berger und dem Verein Opferperspektive eingereicht wurden.</p>
<p>Der Verein Opferperspektive ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, Fax-Appelle an das Innenministerium zu schicken.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/abschiebung-eines-opfers-rassistischer-gewalt-droht">Abschiebung eines Opfers rassistischer Gewalt droht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Opfer eines rassistischen Überfalls soll abgeschoben werden</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opfer-eines-rassistischen-ueberfalls-soll-abgeschoben-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Szene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verein Opferperspektive stellt Petition an Landtag</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausländerbehörde in Rathenow hält weiterhin am Termin für die Abschiebung von Orabi Mamavi fest. Der 41-jährige Asylbewerber aus Togo soll am 24. Juli abgeschoben werden, zwei Tage nach dem Prozess gegen den rechtsradikalen Täter.</p>
<p>Mamavi wurde im Dezember letzten Jahres auf offener Straße in Rathenow angegriffen. Zusammen mit einem Landsmann war er am 23. Dezember frühmorgens zu Schneeräumarbeiten eingesetzt. Ein Mann kam auf sie zu und beschimpfte die beiden als »Scheiß-N-Wort« und weiter mit den Worten »Was machst du hier? Geh zurück in Dein Land! Was kriegst du für diese Scheiß-Arbeit? Sag mal! Sag mal!« Dann trat er den anderen Togolesen und versetzte Mamavi drei Faustschläge ins Gesicht. Der Angreifer stürzte mit Mamavi zu Boden, Mamavi konnte sich jedoch befreien. Als er das Wort »Polizei« rief, rannte der Mann davon.</p>
<p>Mamavi trug Prellungen im Gesicht und ein Hämatom am Auge davon. Eine Augenerkrankung verschlimmerte sich dadurch.</p>
<p>Der Prozess ist auf den 22. Juli vor dem Amtsgericht Rathenow angesetzt. Bis heute weigert sich die Ausländerbehörde in Rathenow, das Ende des Strafverfahrens abzuwarten.</p>
<p>Kay Wendel vom Verein Opferperspektive bemerkt dazu: »Das Verhalten der Ausländerbehörde ist eine Geschmacklosigkeit ohnegleichen. Ein Opfer eines rassistischen Überfalls soll zwei Tage nach dem Prozess abgeschoben werden. Das gefährdet nicht nur die Verurteilung des Täters, das zeigt auch eine eklatante Missachtung des Opfers und seiner Rechte. Die rechte Szene von Rathenow kann sich freuen. Was ihnen nicht vollständig gelang, die Vertreibung von Ausländern aus Rathenow, das vollendet die Ausländerbehörde.«</p>
<p>Der Verein Opferperspektive hat heute eine dringende Petition an den Brandenburger Landtag gerichtet, um den Aufenthalt von Orabi Mamavi zumindest vorübergehend zu sichern.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opfer-eines-rassistischen-ueberfalls-soll-abgeschoben-werden">Opfer eines rassistischen Überfalls soll abgeschoben werden</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kolumbianische Opfer eines Brandanschlags sollen mittellos abgeschoben werden</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/kolumbianische-opfer-eines-brandanschlags-sollen-mittellos-abgeschoben-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingsrat Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufruf für Spenden</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht vom 19. zum 20. August 2000 wurde auf die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAST) in Eisenhüttenstadt ein Rauchbombenanschlag verübt. Sieben Personen wurden dabei verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Darunter befand sich Familie Bolivar Erazo Chaves aus Kolumbien. Nach dem Anschlag wurde die Familie in das Flüchtlingsheim Schönfeld im Landkreis Barnim verlegt. Nun hat die Familie überraschend eine Ablehnung ihres Asylantrags erhalten. </p>
<p>Nach dem Angriff im August letzten Jahres interessierte niemanden, was mit den Opfern geschah, wie die Kinder den Schock überstanden haben und ob sie dafür entschädigt wurden. Jetzt soll die Familie am 5. März nach Kolumbien abgeschoben werden. Als sie ihr Land verlassen mussten, haben sie alles zurückgelassen und sind jetzt völlig mittellos. Ihr gesamtes Habe investierten sie in den Flug nach Deutschland in der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben. Und gerade in diesem Land, in das sie so viel Hoffnung gelegt hatten, wurden sie Opfer eines Übergriffs. Nun müssen sie zurückkehren mit leeren Händen und ohne Aussicht auf eine gesicherte Existenz, so bescheiden diese auch aussehen würde. Ihr Traum für eine Zukunft für die drei Kinder ist damit zerstört worden. Um ihnen ein Startkapital mit auf den Weg geben zu können, brauchen sie Hilfe und Unterstützung. </p>
<p>Am 23. Februar findet im Jugendklub Dosto in Bernau ein Solidaritätskonzert mit der Band Bandylegs statt. </p>
<p>Spenden für die Familie Bolivar Erazo Chaves bitte an:</p>
<p>Flüchtlingsrat Brandenburg, Kto.-Nr. 350 10 10 000, BLZ 160 500 00, Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam, Stichwort: Kolumbien &#8211; Bolivar</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/kolumbianische-opfer-eines-brandanschlags-sollen-mittellos-abgeschoben-werden">Kolumbianische Opfer eines Brandanschlags sollen mittellos abgeschoben werden</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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