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	<title>Anschlag - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>2017: Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg ungebrochen hoch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 10:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p align="justify"><span style="font-size: medium"><i>Der Verein Opferperspektive e.V. hat 2017 im Land Brandenburg 171 rechte Angriffe registriert. Dies stellt einen R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber den Vorjahren (2016: 221, 2015: 203) dar. Die Zahl der rechten Gewalttaten liegt immer noch deutlich &uuml;ber dem Niveau des Zeitraums von 2002 bis 2014. Die Summe der gez&auml;hlten K&ouml;rperverletzungsdelikte (148) ist die zweith&ouml;chste Zahl, die jemals im Rahmen des Monitorings durch die Beratungsstelle erfasst wurde.</i></span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Das h&auml;ufigste Tatmotiv war 2017 Rassismus: 84 Prozent aller Taten lag diese Motivation zu Grunde. Dies ist ein erneuter Anstieg gegen&uuml;ber 2016 (79 Prozent). In der Mehrzahl dieser F&auml;lle waren Gefl&uuml;chtete von den Attacken betroffen. Hierzu erkl&auml;rt Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive: &bdquo;Die rassistische Gewaltwelle, die vor allem gefl&uuml;chtete Menschen betrifft, muss endlich gestoppt werden. Eine Gesellschaft, in der sich Alteingesessene und Neuangekommene auf Augenh&ouml;he begegnen k&ouml;nnen, ist nicht m&ouml;glich, solange die Orte fehlen, an denen sich Gefl&uuml;chtete angstfrei bewegen k&ouml;nnen.&ldquo;</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Neben den 143 durch die Opferperspektive registrierten rassistischen Gewalttaten (2016: 175) wurden 25 (2016: 24) Angriffe durch Rechte auf politische Gegner_innen ver&uuml;bt. Zwei &Uuml;bergriffe auf nicht-rechte und alternative Personen (2016: 14) wurden erfasst, au&szlig;erdem ein Angriff aus einer sozialdarwinistischen Motivation heraus. Mehrheitlich handelte es sich bei den der Beratungsstelle bekannt gewordenen Gewalttaten um K&ouml;rperverletzungsdelikte, davon 79 einfache und 69 gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (2016: 85/101). In Brandenburg wurden 2017 zwei rechtsmotivierte Brandstiftungen, in Templin und Kremmen, ver&uuml;bt (2016: 9). Der Molotowcocktail-Anschlag von Kremmen wird durch die Opferperspektive als versuchtes T&ouml;tungsdelikt gewertet. Des weiteren wurden eine versuchte schwere K&ouml;rperverletzung, 13 F&auml;lle von N&ouml;tigung und Bedrohung (2016: 13), 3 massive Sachbesch&auml;digungen (2016: 6), ein rechtsmotivierter Raub und ein Fall von Landfriedensbruch statistisch erfasst. In zwei F&auml;llen versuchten rassistisch motivierte T&auml;ter mittels Kraftfahrzeugen, Personen zu verletzen. </span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Von den Angriffen waren 2017 264 Personen direkt betroffen (2016: 335) und 161 Personen indirekt (2016: 196), z.B. als Zeug_innen oder Angeh&ouml;rige. Von einem gro&szlig;en Dunkelfeld ist nach Ansicht der Opferperspektive auszugehen. Deutlich zugenommen hat die Zahl der betroffenen Kinder (vollendetes 13. Lebensjahr oder j&uuml;nger). Die Opferperspektive erlangte Kenntnis von 35 Kindern, die 2017 Opfer rechter Gewaltt&auml;ter wurden &ndash; eine deutliche Zunahme gegen&uuml;ber 2016 (22) und 2015 (26). </span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Der schon 2016 erkennbare Trend der regionalen Ausdifferenzierung bez&uuml;glich rechter Gewalttaten hat sich auch 2017 fortgesetzt und weiter verst&auml;rkt. Die kreisfreie Stadt Cottbus ist mit 32 rechtsmotivierten Angriffen erneut der Ort mit den meisten registrierten Angriffen. Dies stellt die zweith&ouml;chste Zahl rechter &Uuml;bergriffe dar, die durch die Opferperspektive jemals in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt registriert wurde (H&ouml;chstzahl 41, ebenfalls Cottbus, 2016). Gleichzeitig gibt es in anderen Regionen teils erhebliche R&uuml;ckg&auml;nge: In Spree-Nei&szlig;e (von 27 Angriffen auf 8 Angriffe), Frankfurt (Oder) (von 16 Angriffen auf 5 Angriffe), in M&auml;rkisch-Oderland (von 13 Angriffen auf 2 Angriffe) und im Havelland (von 11 Angriffen auf 2 Angriffe) zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich. Dem entgegen stehen Steigerungen der Angriffszahlen in Teltow-Fl&auml;ming (14, 2016:11), Oberhavel (12, 2016:11), Barnim (11, 2016: 5) und der Prignitz (8, 2016: 5). Neben Cottbus bleibt der Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit 16 rechten Gewaltdelikten (2016: 21) ein Schwerpunkt rechter Gewalt in Brandenburg.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">In Cottbus hat sich in der Stadt eine gewaltt&auml;tige Stimmung, vor allem gegen&uuml;ber Gefl&uuml;chteten, verfestigt. Mit den Demonstrationen des rassistischen Vereins &bdquo;Zukunft Heimat&ldquo; ist eine Mobilisierungsplattform entstanden, die unterschiedlichste Str&ouml;mungen des lokalen, regionalen und &uuml;berregionalen rechten Spektrums vereint und vernetzt. &bdquo;Rassistische Gewalt wird durch die aktuelle Stra&szlig;enmobilisierung legitimiert, indem sie als &bdquo;Notwehr&ldquo; gegen einen angeblichen, durch Zuwanderung bedingten &bdquo;Volksaustausch&ldquo; umgedeutet wird&ldquo;, erl&auml;utert Judith Porath. Auch die &ouml;rtliche rechte Hooliganszene besucht die Demonstrationen in Cottbus. So kommt es im Umfeld dieser Veranstaltungen wiederholt zu &Uuml;bergriffen auf politische Gegner_innen aus diesem Personenkreis. Die Opferperspektive sieht die Gefahr, dass Cottbus zum Vorbild f&uuml;r rassistische Kampagnen in weiteren Kommunen im Land Brandenburg wird.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Untenstehend finden Sie das Hintergrundpapier der Opferperspektive zur Ver&ouml;ffentlichung der Jahresstatistik 2017 mit ausf&uuml;hrlichen Analysen sowie die grafische Aufarbeitung der Statistik. Die Grafiken sind unter Nennung der Quelle (Peer Neumann/ Opferperspektive) frei verwendbar.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">F&uuml;r R&uuml;ckfragen stehen Ihnen zur Verf&uuml;gung:</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Hannes P&uuml;schel: </span>0151 50768549</p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Joschka Fr&ouml;schner: 0151 50724851</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">B&uuml;ro: 0331 817 0000</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Opferperspektive e.V.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Rudolf-Breitscheid-Str.164</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">14482 Potsdam</span></p><p align="justify"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/03/Infosheet_Recht_Rass_Gewalt_BRB2017_PRINT.pdf" aria-label="Infosheet Recht Rass Gewalt BRB2017 PRINT">Infografik rechte Gewalt in Brandenburg 2017</a></p><p align="justify"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/03/Hintergrundpapier-Statistik-2017.pdf" aria-label="Hintergrundpapier Statistik 2017">Hintergrundpapier der Opferperspektive zur Jahresstatistik 2017</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/anzahl-rechter-gewalttaten-in-brandenburg-ungebrochen-hoch">2017: Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg ungebrochen hoch</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung:  &#034;Der Kuaför aus der Keupstraße&#034; &#8211; Filmvorführung mit Podiumsdiskussion</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse-filmvorfuehrung-mit-podiumsdiskussion-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 16:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierungsberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DAS PROBLEM HEIßT RASSISMUS! Filmvorführung mit Podiumsdiskussion: &#8222;Der Kuaför aus der Keupstraße&#8220; Wann: 14.10. 2016 um 19 UHR  Wo:  Thalia Arthouse Kino,  Potsdam Rudolf-Breitscheid-Straße 50 in 14482 Potsdam (direkt am S-Bahnhof Babelsberg) Die Antidiskriminierungsberatung der Opferperspektive e.V. lädt zur Filmvorführung von DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRAßE mit anschließender Podiumsdiskussion ein.Auf dieser wird ein Aktivist, der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse-filmvorfuehrung-mit-podiumsdiskussion-2">Veranstaltung:  "Der Kuaför aus der Keupstraße" – Filmvorführung mit Podiumsdiskussion</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center"><strong>DAS PROBLEM HEIßT RASSISMUS!</strong></h3>
<h3 style="text-align: center">Filmvorführung mit Podiumsdiskussion: &#8222;Der Kuaför aus der Keupstraße&#8220;</h3>
<p>Wann: <strong>14.10. 2016 um 19 UHR </strong><br />
Wo:  <strong>Thalia Arthouse Kino,  Potsdam</strong><br />
Rudolf-Breitscheid-Straße 50 in 14482 Potsdam<br />
(direkt am S-Bahnhof Babelsberg)<br />
Die Antidiskriminierungsberatung der Opferperspektive e.V. lädt zur Filmvorführung von DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRAßE mit anschließender Podiumsdiskussion ein.Auf dieser wird ein Aktivist, der selbst von Rassismus betroffen ist, ein_e Vertreter_in von NSU-Watch Brandenburg sowie ein Mitarbeiter der Opferperspektive e.V. die gegenwärtige Situation rassistischer und rechter Gewalt in Brandenburg diskutieren.<br />
Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Perspektive der Betroffenen und deren Erleben der Ermittlungen, in welchen sie jahrelang als Hauptverdächtige behandelt und zu Täter_innen verkehrt wurden. Der Film rekonstruiert<br />
diese polizeilichen Ermittlungen anhand der originalen Verhörprotokolle und macht so deutlich, dass für die Behörden und Ermittler_innen  ein rassistisches Motiv nie in Betracht gezogen wurde. Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRAßE, wie nachhaltig und folgenschwer institutioneller Rassismus und eine ausbleibende gesellschaftliche Solidarisierung für Betroffene rassistischer Diskriminierung und Gewalt sind.<br />
Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet: Ein Teil des rechten NSU-Netzwerks enttarnte sich vor fünf Jahren. Seitdem kamen in den NSU-Untersuchungsausschüssen des Bundestags und mehrerer Landtage sowie im NSU-Prozess in München immer mehr Details zur Verstrickung<br />
staatlicher Strukturen mit dem rechten Terror ans Licht. Auch in Brandenburg nahm diesen Juli ein weiterer Untersuchungsausschuss seine Arbeit auf. Die Aufklärung der Terrorserie und der Rolle staatlicher<br />
Institutionen bei deren Ermöglichung ist dabei essentiell, denn wie Meral Sahin, Vorsitzende der IG Keupstraße, verdeutlicht: „Es gab zwei Bomben. Die eine, die hatte diese Wucht mit den Nägeln, und die andere war einfach der Rechtsstaat, der nicht funktioniert hat. Und das war eigentlich die größere Bombe.&#8220;<br />
Eintritt frei</p>
<p>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.<br />
<img decoding="async" class="details-image" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/10/BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ-1024x303.png" alt="" width="347" height="103" /><img decoding="async" class="details-image alignnone" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/10/LHP_blau-1024x584.jpg" alt="" width="161" height="92" /><br />
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! und der Landeshauptstadt Potsdam</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse-filmvorfuehrung-mit-podiumsdiskussion-2">Veranstaltung:  "Der Kuaför aus der Keupstraße" – Filmvorführung mit Podiumsdiskussion</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung:  &#8222;Der Kuaför aus der Keupstraße&#8220; &#8211; Filmvorführung mit Podiumsdiskussion</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 16:11:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DAS PROBLEM HEIßT RASSISMUS! Filmvorführung mit Podiumsdiskussion: &#8222;Der Kuaför aus der Keupstraße&#8220; &#160; Wann: 14.10. 2016 um 19 UHR  Wo:  Thalia Arthouse Kino,  Potsdam Rudolf-Breitscheid-Straße 50 in 14482 Potsdam (direkt am S-Bahnhof Babelsberg) Die Antidiskriminierungsberatung der Opferperspektive e.V. lädt zur Filmvorführung von DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRAßE mit anschließender Podiumsdiskussion ein.Auf dieser wird ein Aktivist, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse-filmvorfuehrung-mit-podiumsdiskussion">Veranstaltung:  „Der Kuaför aus der Keupstraße“ – Filmvorführung mit Podiumsdiskussion</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center"><strong>DAS PROBLEM HEIßT RASSISMUS!</strong></h3>
<h3 style="text-align: center">Filmvorführung mit Podiumsdiskussion: &#8222;Der Kuaför aus der Keupstraße&#8220;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann: <strong>14.10. 2016 um 19 UHR </strong></p>
<p>Wo:  <strong>Thalia Arthouse Kino,  Potsdam</strong><br />
Rudolf-Breitscheid-Straße 50 in 14482 Potsdam<br />
(direkt am S-Bahnhof Babelsberg)</p>
<p>Die Antidiskriminierungsberatung der Opferperspektive e.V. lädt zur Filmvorführung von DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRAßE mit anschließender Podiumsdiskussion ein.Auf dieser wird ein Aktivist, der selbst von Rassismus betroffen ist, ein_e Vertreter_in von NSU-Watch Brandenburg sowie ein Mitarbeiter der Opferperspektive e.V. die gegenwärtige Situation rassistischer und rechter Gewalt in Brandenburg diskutieren.</p>
<p>Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Perspektive der Betroffenen und deren Erleben der Ermittlungen, in welchen sie jahrelang als Hauptverdächtige behandelt und zu Täter_innen verkehrt wurden. Der Film rekonstruiert<br />
diese polizeilichen Ermittlungen anhand der originalen Verhörprotokolle und macht so deutlich, dass für die Behörden und Ermittler_innen  ein rassistisches Motiv nie in Betracht gezogen wurde. Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRAßE, wie nachhaltig und folgenschwer institutioneller Rassismus und eine ausbleibende gesellschaftliche Solidarisierung für Betroffene rassistischer Diskriminierung und Gewalt sind.</p>
<p>Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet: Ein Teil des rechten NSU-Netzwerks enttarnte sich vor fünf Jahren. Seitdem kamen in den NSU-Untersuchungsausschüssen des Bundestags und mehrerer Landtage sowie im NSU-Prozess in München immer mehr Details zur Verstrickung<br />
staatlicher Strukturen mit dem rechten Terror ans Licht. Auch in Brandenburg nahm diesen Juli ein weiterer Untersuchungsausschuss seine Arbeit auf. Die Aufklärung der Terrorserie und der Rolle staatlicher<br />
Institutionen bei deren Ermöglichung ist dabei essentiell, denn wie Meral Sahin, Vorsitzende der IG Keupstraße, verdeutlicht: „Es gab zwei Bomben. Die eine, die hatte diese Wucht mit den Nägeln, und die andere war einfach der Rechtsstaat, der nicht funktioniert hat. Und das war eigentlich die größere Bombe.&#8220;</p>
<p>Eintritt frei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.</p>
<p><img decoding="async" class="details-image" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/10/BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ-1024x303.png" alt="" width="347" height="103" /><img loading="lazy" decoding="async" class="details-image alignnone" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/10/LHP_blau-1024x584.jpg" alt="" width="161" height="92" /></p>
<p>Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! und der Landeshauptstadt Potsdam</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse-filmvorfuehrung-mit-podiumsdiskussion">Veranstaltung:  „Der Kuaför aus der Keupstraße“ – Filmvorführung mit Podiumsdiskussion</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Schöneiche/Oder-Spree</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/schoeneicheoder-spree-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend wird ein Buttersäure-Anschlag auf die Zugänge zum Hauptgebäude des katholischen Bildungsheims St. Konrad in der Friedrichshagener Straße verübt. Auf dem Gelände war ein Gebäude als mögliche Unterbringung für Flüchtlinge geprüft worden. Die Ortsgruppe der Schöneicher NPD hatte im Vorfeld auf ihrer Internet-Seite dazu aufgerufen, die Unterbringung von Flüchtlingen in Schöneiche zu verhindern.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/schoeneicheoder-spree-2">Schöneiche/Oder-Spree</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend wird ein Buttersäure-Anschlag auf die Zugänge zum Hauptgebäude des katholischen Bildungsheims St. Konrad in der Friedrichshagener Straße verübt. Auf dem Gelände war ein Gebäude als mögliche Unterbringung für Flüchtlinge geprüft worden. Die Ortsgruppe der Schöneicher NPD hatte im Vorfeld auf ihrer Internet-Seite dazu aufgerufen, die Unterbringung von Flüchtlingen in Schöneiche zu verhindern.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/schoeneicheoder-spree-2">Schöneiche/Oder-Spree</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spremberg</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/spremberg-54</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht auf Sonntag wurde das Auto einer Spremberger Familie zerstört. Mehrere Täter zerstachen sämtliche Reifen, schlugen die Heckscheibe ein und traten die Außenspiegel ab. Insgesamt entstand ein Schaden von über 5.000 Euro. Laut Polizei handelt es sich um einen gezielten Anschlag aus der rechtsextremen Szene.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/spremberg-54">Spremberg</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht auf Sonntag wurde das Auto einer Spremberger Familie zerstört. Mehrere Täter zerstachen sämtliche Reifen,<br />
schlugen die Heckscheibe ein und traten die Außenspiegel ab. Insgesamt entstand ein Schaden von über 5.000 Euro. Laut Polizei handelt es sich um<br />
einen gezielten Anschlag aus der rechtsextremen Szene.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/spremberg-54">Spremberg</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Rechtsextreme Anschlagsserie auf Verein »Pfeffer und Salz« in Angermünde</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechtsextreme-anschlagsserie-auf-verein-pfeffer-und-salz-in-angermuende</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermieter kündigt Vereinsräume</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechtsextreme-anschlagsserie-auf-verein-pfeffer-und-salz-in-angermuende">Rechtsextreme Anschlagsserie auf Verein »Pfeffer und Salz« in Angermünde</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten zwei Monaten kam es zu einer Serie rechtsextremer und antisemitischer Anschläge auf das Büro des Angermünder Vereins »Pfeffer und Salz«. Der Verein engagiert sich seit mehreren Jahren gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Im April organisierte er z.B. einen Aktionstag in Prenzlau mit einem Auftritt der HipHop-Band »Brothers Keepers«. Jetzt hat ihm der Vermieter gekündigt.</p>
<p>In der Nacht zum 28.10.02 wurde ein großer Feldstein durch das Fenster des Büros in der Templiner Straße in Angermünde geworfen. Der Stein verfehlte ein Vereinsmitglied nur wenige Zentimeter am Kopf. In der Nacht zum 3.12.02 wurden sieben Farbbeutel auf die Fenster des Büros geworfen, die seitdem völlig verschmutzt sind. In der Nacht zum 18.12.2002 wurden die Eingangstür und die Außenwände des Büros mit schwarzer Farbe und den Initialen eines »Autonomen Widerstandes Angermünde« beschmiert. In der Nacht zum 19.12.2002 wurde das Auto eines Vereinsmitgliedes mit einem Davidsstern und dem Wort »Jude«, groß, mit der gleichen schwarzen Farbe auf der Kühlerhaube beschmiert. Wie am Tag zuvor hinterließen die Täter ein mit Computer geschriebenes Blatt mit dem Text: »Wir kriegen euch alle! Autonomer Widerstand Angermünde.«</p>
<p>Alle Angriffe wurden angezeigt, den Geschädigten wurden jedoch noch keine Auskünfte über den Stand der Ermittlungen erteilt.</p>
<p>Der Vermieter der Büroräume, die »MIB Baugesellschaft« in Angermünde, nahm die offensichtlich rechtsextrem motivierten Anschläge zum Anlass, den Mietvertrag zum Ende des Jahres zu kündigen. Rechtsextremisten haben sich im Internet schon erfreut geäußert. Mit der Kündigung wurde das erklärte Ziel des in der Region aktiven »Märkischen Heimatschutzes«, den antifaschistisch engagierten Verein zu vertreiben, verwirklicht.</p>
<p>Der Verein »Opferperspektive« ruft die politisch Verantwortlichen und alle Bürger Angermündes auf, dem Verein »Pfeffer und Salz« beizustehen und ihm bei der Suche nach neuen Büroräumen zu unterstützen. Zu wünschen wäre weiterhin eine effektive und für die Geschädigten transparente Ermittlungstätigkeit der Polizei.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechtsextreme-anschlagsserie-auf-verein-pfeffer-und-salz-in-angermuende">Rechtsextreme Anschlagsserie auf Verein »Pfeffer und Salz« in Angermünde</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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