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	<title>Antisemitismus - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 12:02:29 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="entry-content">
Der gemeinn&uuml;tzige Verein Miteinander &ndash; Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. macht seit 19 Jahren eine wichtige und unersetzliche Arbeit im Bundesland: Er engagiert sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus und unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt. Er ber&auml;t, vernetzt, ermutigt und st&auml;rkt die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort. Dieses Engagement ist jetzt wichtiger denn je!<br>
Daf&uuml;r ist der Verein ins Visier der AfD geraten: Die Partei diskreditiert den Verein, wo sie nur kann und will die Arbeit von Miteinander e.V. beenden. Die Rechtspopulisten fordern, die F&ouml;rderung der Arbeit durch Landes- und Bundesregierung einzustellen. Das w&uuml;rde das finanzielle Aus f&uuml;r das Netzwerk in Sachsen-Anhalt bedeuten. Es geht darum, den Verein handlungsunf&auml;hig und mundtot zu machen. Und es geht darum, den Druck auf die Menschen zu erh&ouml;hen, die sich in den Initiativen engagieren. Doch wir lassen diese Menschen nicht allein: Der Miteinander e.V. braucht jetzt die Solidarit&auml;t von uns allen!<br>
Die Kampagne gegen Miteinander e.V. reiht sich ein in zahlreiche Versuche der AfD, die Arbeit demokratief&ouml;rdernder zivilgesellschaftlicher Initiativen und Vereine systematisch zu besch&auml;digen, zu erschweren und zu beenden. Damit versucht die AfD nichts anderes, als die Demokratie von innen auszuh&ouml;hlen. Diesen Angriffen treten wir entschlossen und geschlossen entgegen!<br>
Alle, die sich f&uuml;r Demokratie und eine offene Gesellschaft engagieren, sind aufgefordert sich mit Miteinander e.V. zu solidarisieren. Denn der Angriff gegen Miteinander e.V. ist ein Angriff auf unsere gesamte demokratische Gesellschaft.<br>
Zeigen Sie, dass die Engagierten vor Ort nicht allein sind und stellen Sie sich an ihre Seite!
<h2></h2>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Obwohl die AfD im Fall von Miteinander e.V. besonders massiv vorgeht, ist dies nicht das einzige Mal dass die Partei durch ein solches Vorhaben auff&auml;llt. Das Vorgehen der AfD hat System: Auch das Schulnetzwerk &bdquo;Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage&ldquo; wurde Ziel eines Antrags der AfD-Fraktion im Landtag in Magdeburg. Der Verein betreibe &bdquo;ideologische Indoktrination sowie politischen Meinungs- und Gesinnungsterror&ldquo;, weshalb die AfD dem Verein mangelnde Neutralit&auml;t vorwirft.<br>
Auch in anderen Bundesl&auml;ndern geht die Partei so vor. Im August 2017 reichte Thorsten Wei&szlig; von der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus eine Anfrage unter dem Titel &bdquo;Linksextremistische Netzwerke in Berlin&ldquo; ein. Mit den 129 Fragen zu personellen und finanziellen Verbindungen versucht die AfD eine willk&uuml;rliche Auswahl von Organisationen, vom Sportverein bis zur Gewerkschaft, in die N&auml;he des Linksextremismus zu r&uuml;cken.<br>
Anfang 2017 wollte die AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg der NS-Gedenkst&auml;tte Gurs die Mittel streichen, hat diesen Antrag jedoch sp&auml;ter mit der Begr&uuml;ndung eines vermeintlichen Missverst&auml;ndnisses zur&uuml;ckgezogen. Die Partei m&ouml;chte also nicht nur vorgeblich &bdquo;linksextreme&ldquo; Projekte mundtot machen, sondern auch die &bdquo;erinnerungspolitische Wende&ldquo; H&ouml;ckes Praxis werden lassen.<br>
Antrag der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt zu Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf" aria-label="d2880aan">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf</a><br>
Anfrage der AfD-Fraktion vom 22.08.2017:<br>
<a href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf" aria-label="S18 12127">http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf</a><br>
&Auml;nderungsantrag der AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg zum Haushaltsplan 2017 4/38:<br>
<a href="http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf" aria-label="16 1304 D">http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 20.12.2017 sowie Antwort der Landesregierung:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf" aria-label="d2791lag">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 03.09.2018:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf" aria-label="d3329aga">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf</a></p>
<h3></h3>
<h3>Unterzeichnende in alphabetischer Reihenfolge</h3>
<p>Aktion Courage e.V.<br>
Aktion S&uuml;hnezeichen Friedensdienste<br>
Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg<br>
Amadeu Antonio Stiftung<br>
Anne Frank Zentrum<br>
Antidiskriminierungsverband Deutschland<br>
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt<br>
Archiv der Jugendkulturen e.V.<br>
AWO Bundesverband<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft &bdquo;Ausstieg zum Einstieg&ldquo; e.V.<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus<br>
Bundesverband Mobile Beratung e.V.<br>
cultures interactive e.V. Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltpr&auml;vention<br>
Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Demokratiep&auml;dagogik e.V.<br>
Deutscher Bundesjugendring e.V.<br>
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)<br>
Each One Teach One<br>
Gesicht Zeigen! F&uuml;r ein weltoffenes Deutschland e.V.<br>
Institut f&uuml;r den Situationsansatz<br>
Jamel rockt den F&ouml;rster<br>
&bdquo;Kirche st&auml;rkt Demokratie&ldquo; Zentrum Kirchlicher Dienste<br>
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.<br>
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland , LSVD-Bundesverband<br>
LidiceHaus, Jugendbildungsst&auml;tte Bremen<br>
Mach meinen Kumpel nicht an! &ndash; f&uuml;r Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.<br>
Mobile Beratung im Sport, Landessportbund MV<br>
Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Courage<br>
Netzwerk Tolerantes Sachsen e.V.<br>
Opferperspektive e.V.<br>
Oxfam Deutschland<br>
Der Parit&auml;tische Gesamtverband<br>
PRO ASYL<br>
RAA Berlin<br>
Ufuq e.V.<br>
Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, VBRG e.V.<br>
Verein f&uuml;r Demokratische Kultur Berlin
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-solidaritaet-mit-miteinander-e-v">Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH: Veröffentlichung der Jahresstatistik 2017</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/einladung-zum-pressegespraech-veroeffentlichung-der-jahresstatistik-2017</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 10:57:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Pressemitteilung &ndash; Innenpolitik Potsdam, 08.03.2018</p><p>EINLADUNG ZUM PRESSEGESPR&Auml;CH AM 13.03.2018</p><p><strong>Der Verein Opferperspektive ver&ouml;ffentlicht Jahresstatistik 2017 zu rechter und rassistischer Gewalt im Land Brandenburg</strong></p><p>Die Opferperspektive bietet seit 1998 im Land Brandenburg eine professionelle Beratung f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, deren FreundInnen, Angeh&ouml;rige und ZeugInnen an. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, parteilich und unabh&auml;ngig von staatlichen Beh&ouml;rden.</p><p>Auch im Jahr 2017 verblieb die Zahl rechter Angriffe im Land Brandenburg auf hohem Niveau. Am 13.03.2018 wird die Opferperspektive die Jahresstatistik zu rechter und rassistischer Gewalt ver&ouml;ffentlichen. In diese Statistik flie&szlig;en alle rechten Gewalttaten ein, von der die Beratungsstelle im Jahr 2017 Kenntnis erlangte.</p><p>Zum Pressegespr&auml;ch laden wir Sie herzlich ein:</p><p>Am <strong>Dienstag, den 13. M&auml;rz 2018, um 10.00 Uhr</strong></p><p>Ort: <strong>Opferperspektive e.V., Projekthaus InWoLe, R.-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam</strong></p><p>Teilnehmer_innen:</p><ul>
<li>Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Opferperspektive e.V.</li>
<li>Hannes P&uuml;schel, Berater Opferperspektive e.V.</li>
<li>Dr. Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelssohn Zentrum Universit&auml;t Potsdam</li>
</ul><p>Im Anschluss an das Pressegespr&auml;ch werden Ihnen weitere Berater_innen der Opferperspektive f&uuml;r Interviews und O-T&ouml;ne zur Verf&uuml;gung stehen.</p><p>F&uuml;r eine bessere Planung bitten wir Sie, sich bis zum 13. M&auml;rz 2018 bei: Joschka Fr&ouml;schner (<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:j.froeschner@opferperspektive.de">j.froeschner@opferperspektive.de</a>, Tel.: 0151 5072 4851) anzumelden.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/einladung-zum-pressegespraech-veroeffentlichung-der-jahresstatistik-2017">EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH: Veröffentlichung der Jahresstatistik 2017</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:46:24 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h2>Unabh&auml;ngige Opferberatungsprojekte ver&ouml;ffentlichen gemeinsame Statistik f&uuml;r 2014</h2><h2>Anstieg rassistischer Gewalt ist Besorgnis erregend</h2><p>Die Zahl politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern und Berlin deutlich an. Die dort t&auml;tigen unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen haben insgesamt 782 Angriffe registriert. Dabei wurden mindestens 1.156 Personen verletzt und massiv bedroht. In 60 Prozent der erfassten F&auml;lle spielen rassistische Tatmotive eine zentrale Rolle.<br>
&bdquo;Insbesondere dieser erneute Anstieg rassistischer Gewalt um ein Drittel ist Besorgnis erregend&ldquo;, sagt Antje Arndt, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der&nbsp; Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.</p><h4>Dimension rechter Gewalt</h4><p>Die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen verzeichnen f&uuml;r das Jahr 2014 einen Anstieg der rechten Gewalttaten um 6 Prozent (in 2013: 737 Angriffe). Im Vergleich der ostdeutschen Bundesl&auml;nder und Berlin weist Sachsen mit 257 F&auml;llen die meisten Angriffe auf (15 % mehr als in 2013). In Berlin wurden 179 Angriffe registriert, in Sachsen-Anhalt 111 Angriffe, in Brandenburg 93 Angriffe, (9 % mehr als in 2013), in Mecklenburg-Vorpommern 84 Angriffe und in Th&uuml;ringen 58 Angriffe (30 % mehr als in 2013). Lediglich in Berlin und Sachsen-Anhalt verringerten sich die Angriffszahlen geringf&uuml;gig.</p><p>Statistisch gesehen fanden 2014 in Ostdeutschland pro Tag zwei politisch rechts motivierte Gewalttaten statt. In 61 Prozent der F&auml;lle handelte es sich um&nbsp; K&ouml;rperverletzungen und bei 33 Prozent um massive Bedrohungen, versuchte K&ouml;rperverletzungen und N&ouml;tigungen. Bei sechs Angriffen waren schwere K&ouml;rperverletzungen oder versuchte T&ouml;tungsdelikte die Folge.</p><h4>Rassismus als h&auml;ufigstes Gewaltmotiv</h4><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 um mehr als 30 Prozent an (2014: 457 Angriffe; 2013: 344 Angriffe; 2012: 276 Angriffe) und auch der Anteil dieser Taten an der Gesamtzahl nahm deutlich zu. Er stieg 2014 auf einen Anteil von 60% aller registrierten Angriffe. Im Jahr 2013 waren es noch 47%, 2012 waren es 44%. 131 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden (16 %) und 99 Angriffe gegen nicht-rechte und alternative Personen (12 %). Bei 31 Gewalttaten war Homo- und Transfeindlichkeit (4 %), in 23 F&auml;llen Antisemitismus und in 4 F&auml;llen Sozialdarwinismus das zentrale Tatmotiv. Zudem registrierten die Beratungsstellen 6 politisch rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung. 7 Angriffe richteten sich gegen Journalist_innen.</p><p>Auch im ersten Quartal 2015 sind Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte stark von rassistisch motivierter Gewalt betroffen. &ldquo;Ein Ende der Welle rassistischer Gewalt ist nicht absehbar&ldquo;, fasst Antje Arndt die Einsch&auml;tzung der Beratungsprojekte zusammen. &bdquo;Anhaltende rassistische Proteste gegen Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte, die Aufm&auml;rsche von Pegida und ihren Ablegern in nahezu allen Bundesl&auml;ndern, der Mangel an dezentralen Unterbringungsm&ouml;glichkeiten sowie eine gesellschaftliche Debatte, die Fl&uuml;chtlinge eher als Problem denn als Schutzsuchende darstellt, tragen dazu bei, dass es keine sicheren Orte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Deutschland gibt.&ldquo;<br>
Am Beispiel von Sachsen zeigt sich, wie stark diese Zusammenh&auml;nge wirken. Robert Kusche, der s&auml;chsische Vertreter des Bundesverbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt spricht von einem &bdquo;dramatischen Ausma&szlig; rassistischer Gewalt in Sachsen&ldquo; Von den 257 insgesamt dort registrierten Gewalttaten hatten 162 rassistische Tatmotive.</p><h4>Unabh&auml;ngiges Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern notwendig</h4><p>F&uuml;r die westlichen Bundesl&auml;nder k&ouml;nnen die Beratungsprojekte keine unabh&auml;ngigen Zahlen vorlegen. &bdquo;Der fl&auml;chendeckende Ausbau spezialisierter und unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen ist nach wie vor nicht erfolgt. Die Beratungseinrichtungen verf&uuml;gen nicht &uuml;ber ausreichende Ressourcen, um ein professionelles Monitoring anbieten zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Antje Arndt.</p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und in Niedersachsen gibt es noch gar keine Fachberatungsstellen. Ausreichend gef&ouml;rdert wird bisher nur die Opferberatung Rheinland in Nordrhein-Westfalen.<br>
&bdquo;Die Notwendigkeit unserer kontinuierlichen Recherche und des unabh&auml;ngigen Monitorings zeigt sich nicht zuletzt im Vergleich mit den Zahlen der Innenminister.&ldquo; sagt Antje Arndt. F&uuml;r 2013 hatte das Bundesinnenministerium f&uuml;r alle 16 Bundesl&auml;nder lediglich 801 rechts motivierte Gewalttaten registriert &ndash; w&auml;hrend die&nbsp; Opferberatungsstellen im gleichen Zeitraum f&uuml;r 6 Bundesl&auml;nder 737 F&auml;lle festgestellt hatten. &bdquo;Noch immer ist nur ein Ausschnitt der Realit&auml;t sichtbar&ldquo;, kritisiert Antje Arndt.<br>
<strong>F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Antje Arndt unter Tel. 0170/ 2948413 zur</strong> <strong>Verf&uuml;gung</strong>.<br>
Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere<br>
Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden:<br>
Berlin: ReachOut, <a href="http://www.reachoutberlin.de">www.reachoutberlin.de</a><br>
Brandenburg: Opferperspektive,<a href="https://www.opferperspektive.de"> www.opferperspektive.de</a><br>
Mecklenburg-Vorpommern: LOBBI, <a href="http://www.lobbi-mv.de">www.lobbi-mv.de</a><br>
Sachsen: Opferberatung RAA Sachsen,<a href="http://www.raa-sachsen.de"> www.raa-sachsen.de</a><br>
Sachsen-Anhalt: Mobile Beratung f&uuml;r Opfer rechter Gewalt,<br>
<a href="http://www.mobile-opferberatung.de">www.mobile-opferberatung.de</a>;<br>
Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Region Anhalt,<br>
Bitterfeld, Wittenberg, <a href="https://www.mobile-opferberatung.de/">www.opferberatung-dessau.de</a><br>
Th&uuml;ringen: ezra, <a href="http://www.ezra.de">www.ezra.de</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin">782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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