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	<title>Ausländerbeauftragter - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>»Ich wollte leben wie die Götter«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2014 14:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländerbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Ibraimo Alberto]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ibraimo Alberto war nach der Wende der erste schwarze Ausländerbeauftragte Brandenburgs. Als Schwarzer in der Uckermark zu leben war nie leicht. Tagtägliche rassistische Anfeindungen, Pöbeleien, körperliche Attacken gehörten für ihn zum »ganz normalen« Leben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Das Buch nimmt die LeserInnen mit auf eine lange Reise &ndash; von der Kindheit und Jugend in Mosambik, &uuml;ber die Jahre als Vertragsarbeiter in der <span class="caps">DDR</span> bis zur Lebensrealit&auml;t eines Schwarzen im heutigen Deutschland. Sichtbar und fast sp&uuml;rbar werden die rassistischen Anfeindungen, in ihrer Kontinuit&auml;t vor der Wende wie auch danach. &Uuml;ber die 90er Jahre schreibt Alberto &raquo;Aggressionen, Bedrohungen und &Uuml;bergriffe waren von nun an an der Tagesordnung, und das belastete mich immer mehr. Zu gerne h&auml;tte ich mit meiner Familie dar&uuml;ber gesprochen, aber das brachte ich nicht fertig.&laquo; Es dauerte viele Jahre bis Ibraimo Alberto sich durchrang die Angriffe und Beleidigungen anzuzeigen. Die Anzeigen verliefen fast alle im Sande.</p><p><em>Zum Buch:</em><br>
Was Ibraimo Alberto erlebt hat, reicht f&uuml;r drei Leben: Im tiefsten Dschungel von Mosambik aufgewachsen als Sklave eines portugiesischen Landbesitzers, erk&auml;mpft er sich das Recht, zur Schule zu gehen, beginnt, trotz rassistischer Anfeindungen, ein neues Leben in der <span class="caps">DDR</span> &ndash; und ger&auml;t nach der Wende vom Regen in die Traufe. Nun muss er um sein Leben k&auml;mpfen &hellip; Ibraimo Alberto w&auml;chst als eines von zw&ouml;lf Kindern eines Medizinmannes in Mosambik auf. 1981 bietet sich ihm die Chance eines Studiums im &raquo;Bruderstaat&laquo; <span class="caps">DDR</span>. Doch schon am Flughafen wird er in ein Fleischkombinat abkommandiert, er darf sich im Land nicht frei bewegen, auch nicht heiraten. Doch Alberto boxt sich nach oben &ndash; im wahrsten Sinne: Er macht Karriere in einem Ostberliner Boxverein, nach der Wende boxt er f&uuml;r den Boxclub &raquo;Traktor Schwedt&laquo; in der Bundesliga. Schon zu <span class="caps">DDR</span>-Zeiten gibt es rassistische &Uuml;bergriffe. Sein bester Freund Manuel, der mit ihm aus Mosambik gekommen war, wird von Nazis erschlagen. 1991 &uuml;bernehmen die Neonazis in Schwedt das Kommando. Alberto wird tagt&auml;glich angep&ouml;belt, beleidigt und angegriffen. Dutzende Male entkommt er dem rechten Mob nur knapp. Als Rechtsradikale seinen 17-j&auml;hrigen Sohn bei einem Fu&szlig;ballspiel gegen Eberswalde totzuschlagen drohen, wei&szlig; Alberto, inzwischen Ausl&auml;nderbeaufter in der Stadt an der Oder, dass er hier keine Zukunft mehr hat. 2011 erh&auml;lt er &ndash; ein viel beachteter Vorgang &ndash; &raquo;innerdeutsches Asyl&laquo; in Karlsruhe. Und k&auml;mpft weiter gegen Rassismus und f&uuml;r Integration.</p><p><span class="caps"><a href="http://www.kiwi-verlag.de/buch/ich-wollte-leben-wie-die-goetter/978-3-462-04624-3/" aria-label="978 3 462 04624 3">Kiwi Verlag</a> </span></p><p><span class="caps">ISBN</span> 978-462-04624-3</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ich-wollte-leben-wie-die-goetter">»Ich wollte leben wie die Götter«</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ausländerbeauftragter verlässt Schwedt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländerbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Ibraimo Alberto]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Beschimpfung]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 30. Juni hat die Stadt Schwedt keinen Ausländerbeauftragten mehr. Der bisherige Amtsinhaber hat den ehrenamtlichen Posten aufgegeben. Ibrahimo Alberto ist nach Karlsruhe in Baden-Württemberg verzogen. Dort tritt er eine Stelle als Kindergärtner an.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der gebürtige Mosambikaner lebte seit 1981 in der DDR. 1990 zog er nach Schwedt. Hier kämpfte er viele Jahren um Gleichberechtigung und gegen Rassismus. Für sein Engagement wurde er unter anderem mit dem Preis »Botschafter für Toleranz und Demokratie« ausgezeichnet. Zuletzt arbeitete er als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Jugendklub »Flash Too«.</p>
<p>Die Opferperspektive kennt und schätzt Ibrahimo Alberto seit Jahren als wichtigen Ansprech- und Kooperationspartner. Sein Weggang ist ein großer Verlust für die Stadt Schwedt und auch für unsere Organisation.</p>
<p>Sein Umzug nach Baden-Württemberg ist nicht nur der besseren Situation auf dem Arbeitsmarkt in Westdeutschland geschuldet. Ibrahimo Alberto war vor allem die ständigen rassistischen Anfeindungen leid, denen er ausgesetzt war. Immer wieder berichtete er der Opferperspektive über rassistisch motivierte Beschimpfungen und Übergriffe, die er auch bei der Polizei zur Anzeige brachte. Eine grundlegende Verbesserung der Situation in Schwedt trat aber nie ein.</p>
<p>Erst am vergangenen Freitag, also schon in seiner Abwesenheit, kam es im Jugendklub »Flash Too« zu einem bedrohlichen Vorfall, berichtet Ibrahimo Alberto. Eine polnischstämmige Mitarbeiterin wurde von einer Gruppe Jugendlicher rassistisch beschimpft und bedrängt. Eine polnische Fahne wurde von der Wand gerissen und auf den Boden geworfen.</p>
<p>Jeder Aufenthalt in der Öffentlichkeit war für Ibrahimo Alberto und seine Familie mit einem Gefühl von potenzieller Bedrohung verbunden. Diesen Druck hat er mit dem Umzug nun von sich und seiner Familie genommen. Wir wissen, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, gerade weil er sich viele Jahre lang in der Stadt gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt engagiert hat.</p>
<p>Wir wünschen Ibrahimo Alberto ganz herzlich das Beste für die Zukunft.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/auslaenderbeauftragter-verlaesst-schwedt">Ausländerbeauftragter verlässt Schwedt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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