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	<title>Bahn - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Buchlesung: UNTER WEISSEN &#8211; Was es heißt, privilegiert zu sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 15:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierungsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Autorenlesung und Gespräch Mittwoch, 21. März 2018, 19.00 Uhr T-Werk Potsdam &#8211; Schiffbauergasse 4e Eintritt frei Wie erlebt jemand dieses Land, der dazugehört, aber für viele anders aussieht? Wenn er sich in der U-Bahn neben eine Frau setzt, umklammert diese plötzlich ihre Handtasche. Am Flughafen wird er regelmäßig von Polizisten zur Routinekontrolle herausgepickt. Und eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autorenlesung und Gespräch<br />
Mittwoch, 21. März 2018, 19.00 Uhr<br />
T-Werk Potsdam &#8211; Schiffbauergasse 4e<br />
Eintritt frei</strong></p>
<p>Wie erlebt jemand dieses Land, der dazugehört, aber für viele anders aussieht?</p>
<p>Wenn er sich in der U-Bahn neben eine Frau setzt, umklammert diese plötzlich ihre Handtasche. Am Flughafen wird er regelmäßig von Polizisten zur Routinekontrolle herausgepickt. Und eine Flüchtlingshelferin am Münchner Hauptbahnhof erklärt ihm, wie man Seife benutzt. Mohamed Amjahid, Sohn marokkanischer Gastarbeiter und als Journalist bei einer deutschen Zeitung unfreiwillig „Integrationsvorbild“, kann von vielen solcher Situationen berichten, die Nicht-Weiße wie er in der deutschen Mehrheitsgesellschaft täglich erleben. Ob skurril, empörend, peinlich oder ungewollt paternalistisch – diskriminierendes Verhalten und rassistische Vorurteile finden sich keineswegs bloß bei unverbesserlichen Rechten, sondern auch bei denen, die sich für aufgeklärt und tolerant halten. Pointiert und selbstironisch zeigt Amjahid, dass Rassismus viel mit Privilegien zu tun hat – gerade wenn man sich ihrer nicht bewusst ist.</p>
<p>Mohamed Amjahid, 1988 in Frankfurt a. M. geboren, ist politischer Reporter und Redakteur<br />
beim ZEITmagazin. Er wurde ausgezeichnet mit dem Alexander-Rhomberg-Preis für Nach-<br />
wuchsjournalismus und war nominiert für den CNN Journalist Award. Er lebt in Berlin.</p>
<p>Mit einer Einführung von Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Veranstaltet von:</p>
<p>    </p>
<p>Im Rahmen von</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>       </p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/buchlesung-unter-weissen-was-es-heisst-privilegiert-zu-sein">Buchlesung: UNTER WEISSEN – Was es heißt, privilegiert zu sein</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Niedergörsdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 12:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am frühen Abend spricht ein Rechter einen telefonierenden Mann pakistanischer Herkunft in der Bahn (ODEG) Richtung Altes Lager an und fragt woher dieser kommt. Nach der Antwort folgen rassistische Beleidigungen, der Rechte schlägt den Betroffenen mit der Faust ins Gesicht. Die Zugbegleitung trennt die beiden, hilft dem Angegriffenen aber nicht, die Polizei zu verständigen. Beim [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am frühen Abend spricht ein Rechter einen telefonierenden Mann pakistanischer Herkunft in der Bahn (ODEG) Richtung Altes Lager an und fragt woher dieser kommt. Nach der Antwort folgen rassistische Beleidigungen, der Rechte schlägt den Betroffenen mit der Faust ins Gesicht. Die Zugbegleitung trennt die beiden, hilft dem Angegriffenen aber nicht, die Polizei zu verständigen. Beim Ausstieg am Bahnhof Altes Lager schlägt der Angreifer weiter auf den Betroffenen ein, welcher nun selbst die Polizei ruft.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/niedergoersdorf">Niedergörsdorf</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Student aus Kamerun in der Bahn misshandelt: Zeugen gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[BGS-Beamte]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Misshandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Ostbahnhof]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2005 wurde Jean-Paul K. Opfer eines Polizeiübergriffs im Regionalexpress von Frankfurt (Oder) nach Berlin. Es werden dringend Zeugen des Vorfalls gesucht, die sich bei der Opferperspektive melden können. Der polnische Student Michal Stachura hat die Misshandlung beobachtet. Hier sein Bericht:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>»So primitiv sind wir nicht!«</h2>
<p>Es war ein sonniger Oktober-Samstag. Jean-Paul besuchte einen Freund in Frankfurt (Oder), dann nahm er die Bahn und fuhr nach Berlin zurück. Als der Schaffner kam zeigte er sein Wochenendticket. Dann kam der BGS. Insgesamt 9 BGS- BeamtInnen.</p>
<p>Hauptmeister Grabs sagt dazu vor Ort: »Versuchter Betrug und Erschleichung von Leistungen«. Jean-Paul vergaß seinen Namen in das Wochenendticket einzutragen, »er hätte das Wochenendticket ja auch weitergeben oder verkaufen können«. Doch zur Aufklärung des Sachverhalts war der BGS nicht vom Zugführer gerufen. Ohne zu fragen gingen die PolizistInnen auf den jungen Mann los und traktierten diesen mehrmals mit Tränengas. Fast eine halbe Stunde verdrehten die BeamtInnen seine Hände, drückten ihn zwischen die Sitze. Die Fahrgäste des Regionalexpresses lasen ruhig ihre Zeitung weiter, ab und zu schauten sie sich den Überfall an. Der Zug fuhr nun plötzlich wieder los, doch dann stoppte er wieder nach weinigen Metern.</p>
<p>Der BGS fesselte den Studenten mit Handschellen auf dem Rücken. Er schrie vor Schmerzen und weinte, konnte nicht mehr atmen. Ein Beamter sprühte dann das Tränengas noch mal von unten direkt ins Gesicht. »Der soll gefälligst seinen Ausweis zeigen« brummte ein Fahrgast. Ein polnischer Student der Europa-Universität Viadrina aus Frankfurt (Oder) protestierte. Doch dann riefen einige: »Jetzt wird man sogar im eigenen Land Mundtod gemacht«. Ein anderer Passagier meinte schlicht: »ein Illegaler«. Aber Jean-Paul ist kein Illegaler, den illegal kann kein Mensch sein. Er ist 29 und studiert Lebensmitteltechnik an der Technischen Universität in Berlin. Er besitzt auch eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, falls dieses Fetzten Papier eine bessere Behandlung überhaupt legitimisieren hätte können.<br />
Jean-Paul hat ein anderes Problem. Er ist Schwarz.</p>
<p>Dann wird der junge Mann aus der Bahn heraus getragen und auf den Bahnsteig des Ostbahnhofes geworfen. Er weint, aus seiner Nase quellt Schleim heraus, er ist wegen dem Pfefferspray-Einsatz in Atemnot. Auf den Bahngleisen stehen, mehrere DB-Angestellte. Eine Frau schreit aus dieser Gruppe heraus: »in Frankreich hätte man mit dem gar nicht so lange gezappelt«. Nur ein junger Medizinstudent, der ebenfalls auf dem Bahnsteig stand, findet Mut um gegen diese Behandlung zu protestieren: »Warum sitzt der Mann auf dem Boden, was hat er denn gemacht, ich habe noch nie einen Menschen gesehen der wegen einem Wochenendticket so brutal misshandelt wird !«. Polizeimeister Lenk antwortet ihm; »Wir handeln nach Recht. Die Beamten hatten keine Lust sich da anzulegen. Jeder Reisende der sich widersetzt muss mit Gewaltanwendung rechnen. So primitiv sind wir nicht!«<br />
Jean-Pauls Pullover ist Blutverschmiert. Aus seinem Ohr kommt Blut. Das Geicht ist voller Tränen. Während der Medizinstudent noch diskutiert, bringt endlich jemand ein Rollstuhl. Wir fahren auf die Wache, dort werden seine Personalien noch einmal kontrolliert und Jean-Paul kann gleich gehen.</p>
<p>Wir stehen in der Empfangshalle des Ostbahnhofes. »Ich komme aus Kamerun, habe doch nur meinen Freund besucht in Frankfurt (Oder). Warum haben sie mich so gedemütigt?« Jean-Paul zittert am ganzen Leib, aus seinem Ohr kommt immer noch Blut. Ich empfehle ihm sich an die Antirassistische Initiative zu wenden und eine Dienstaufsichtsklage und Anzeige wegen Körperverletzung gegen die prügelnden Beamten einzuleiten. Ich schäme mich. Dann lasse ich ihn alleine in der Empfangshalle stehen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/student-aus-kamerun-in-der-bahn-misshandelt-zeugen-gesucht">Student aus Kamerun in der Bahn misshandelt: Zeugen gesucht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unterstützung für die Opfer eines rassistischen Überfalls in Cottbus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[gefährliche Körperverletzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11.Juni 1999 wollten 11 Asylbewerber aus Kenia und der Demokratischen Republik Kongo gemeinsam mit 7 deutschen Freundinnen das jährlich stattfindende Stadtfest in der Cottbuser Innenstadt besuchen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie fuhren mit der Straßenbahn. Nach einer Station stieg eine Gruppe von ca. 20 &#8211; 25 Nazis ein. Sie grölten »Ausländer raus«, »Deutschland den Deutschen«, »Sieg Heil«, das Lied »Polackentango« der rechten Musikgruppe »Landser« und beschimpften die deutschen Frauen u.a. mit »Rassenschande«. Gleichzeitig begannen sie auf die Asylbewerber einzuschlagen und zu treten. Nachdem die Straßenbahn fast drei Stationen gefahren war, zog jemand die Notbremse. Die Nazis stiegen aus und bewarfen die Bahn mit Flaschen, Bierdosen und Steinen, wobei eine schwangere Frau am Bauch getroffen wurde. Die Straßenbahn fuhr nach einigen Minuten weiter, die angegriffenen Personen fuhren noch zwei Stationen, liefen dann ca. einen Kilometer bevor sie einen Krankenwagen alarmierten, der dann gemeinsam mit der Polizei eintraf. Drei der Asylbewerber mußten sich in ärztliche Behandlung begeben, die schwangere Frau mußte mehrere Tage im Krankenhaus verbringen.</p>
<p>Die Polizei ermittelte in den darauffolgenden Tagen 10 Tatverdächtige, im Alter zwischen 16 und 26 Jahren. Ihnen wurde gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Einige von ihnen kamen in Untersuchungshaft.</p>
<p>Ein konogolesischer und zwei kenianische Asylbewerber traten im folgenden Gerichtsverfahren als Nebenkläger auf. Ein erster Verhandlungstag im November 1999 wurde nach kurzer Zeit unterbrochen, da die Ladung eines weiteren Zeugen und die Sichtung von Beweismaterial beantragt wurde. Alle Angeklagten wurden daraufhin aus der Untersuchungshaft entlassen.</p>
<p>Am 8. September 2000 wurde der Prozess dann erneut vor dem Cottbuser Amtsgericht eröffnet. Da sechs der Angeklagten Jugendliche waren, fand der Prozess unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht waren stets bemüht, den rechtsextremen Hintergrund der Tat in Abrede zu stellen. Diesbezügliche Fragen wurden mit dem Hinweis der Unerheblichkeit für dieses Verfahren beanstandet. </p>
<p>Zeugen wurde die Möglichkeit verwehrt, die Täter in der Hauptverhandlung zu identifizieren. Das schriftliche Geständnis eines bis zum Schluß schweigenden Angeklagten konnte nur aufgrund eines Antrages der Nebenklage in die Verhandlung eingeführt werden.<br />
Am 22. Dezember 2000 wurden wiederum unter Ausschluß der Öffentlichkeit die Urteile gesprochen. Der älteste Angeklagte wurde als einer der Haupttäter zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt, fünf Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen, die verbleibenden vier, unter ihnen zwei Erwachsene, wurden freigesprochen.</p>
<p>Die Nebenkläger haben gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt. Sobald das vollständig abgefaßte Urteil vorliegt, werden sie entscheiden, ob sie gegen das Urteil Berufung &#8211; die Sache wird vollständig vor dem Landgericht neu verhandelt &#8211; oder Revision &#8211; im Falle des Erfolges wird die Sache an eine andere Abteilung des Amtsgerichts zurückverwiesen und dort ebenfalls vollständig verhandelt &#8211; einlegen. Dies hängt maßgeblich von den Erfolgschancen einer Revision ab. Für dieses Verfahren werden ca. 11.000 DM benötigt.</p>
<p><em>Spendenkonto</em></p>
<p>Anlaufstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt e.V.Sparkasse Spree-Neiße; Konto 3216 100 137; BLZ: 180 500; Verwendungszweck: Straßenbahnprozess</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/unterstuetzung-fuer-die-opfer-eines-rassistischen-ueberfalls-in-cottbus">Unterstützung für die Opfer eines rassistischen Überfalls in Cottbus</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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