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	<title>Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Frankfurt (Oder) - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Angriff auf alternativen Jugendlichen in Eisenhüttenstadt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-alternativen-jugendlichen-in-eisenhuettenstadt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Clubrat JUBS]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 15.06.2001, ist es in Eisenhüttenstadt erneut zu einem Angriff auf vier alternative Jugendliche gekommen. Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Frankfurt (Oder) und Clubrat der JUBS fordern Solidarität für Opfer.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen 22.30 Uhr wurden sie an der Kanalbrücke grundlos und ohne Vorwarnung von vermutlich rechten Jugendlichen attackiert. Zwei der Jugendlichen konnten sofort fliehen, ein weiterer kurze Zeit später. Das vierte Opfer wurde über einen Zeitraum von mehr als eineinhalb Stunden festgehalten und immer wieder mit Schlägen und Tritten traktiert.</p>
<p>In den letzten Jahren ist es immer wieder zu rechtsextremistischer und fremdenfeindlicher Gewalt in Eisenhüttenstadt gekommen, die von den Bürgerinnen und Bürgern jedoch kaum wahrgenommen wird. Wenn sie wahrgenommen wird, bleibt die öffentliche Empörung meist aus. Es darf aber nicht zur Normalität werden, dass aus einer Gruppe von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen Menschen krankenhausreif geschlagen werden, weil sie anders aussehen, nicht zur eigenen Szene gehören etc.</p>
<p>Robin Kendon, Mitarbeiter im Mobilen Beratungsteam Tolerantes Brandenburg dazu: »Eisenhüttenstadt zählt zu den aktiven Schwerpunkten der rechtsextremen Szene in Ostbrandenburg &#8211; Rekrutierung und Agitation von jungen Menschen sind an der Tagesordnung. Rechtsextreme aus Eisenhüttenstadt treten selbständig auf und geben sich offen zu erkennen.</p>
<p>Wo ihre Präsenz zur Einschüchterung und Angst in der Bevölkerung führt, hilft nur darüber zu reden, sich gegenseitig Mut zu machen. Die rechten Schläger müssen aus der Anonymität geholt werden!«</p>
<p>Von solchen Angriffen waren auch immer wieder Jugendliche der JUBS betroffen. Wir stellen fest, dass die Brutalität solcher Angriffe ein extremes Ausmaß erreicht hat. Weit schwerer als die körperlichen Folgen wiegen die seelischen Verletzungen, die aus solchen Angriffen resultieren. Opfer müssen erleben, dass Menschen während des Angriffs wegsehen und sie allein lassen. Auch später treffen sie oft nur auf wenig Unterstützung und Beistand. Aus Angst vor weiteren Angriffen werden die Taten oft genug nicht einmal bei der Polizei angezeigt, so dass die Täter nie zur Verantwortung gezogen und letztlich zu weiteren Angriffen animiert werden. Dies alles erzeugt ein Klima der Angst, dass den Tätern nützt. Um dem zu begegnen, fordern wir mehr Solidarität mit Opfern rechter Gewalt ein.</p>
<p>Im konkreten Fall ist auch das Verhalten der Polizei zu kritisieren. Einer der Jugendlichen informierte die Polizei über den Notruf 110 und bekam zur Antwort, dass gerade keine Streifenwagen zur Verfügung stünden. Auf die nochmalige Bitte zu Hilfe zu kommen, wurde das Telefonat seitens der Polizei abgebrochen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-alternativen-jugendlichen-in-eisenhuettenstadt">Angriff auf alternativen Jugendlichen in Eisenhüttenstadt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Im Prozess wegen des Angriffs auf Inder wurde das Urteil gesprochen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/im-prozess-wegen-des-angriffs-auf-inder-wurde-das-urteil-gesprochen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassisitischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als menschenverachtend und ausländerfeindlich beurteilte das Amtsgericht Frankfurt (Oder) das Vorgehen der drei Angeklagten. Dies ergebe sich aus dem Beginn der Tat, die sich im Verlauf zu einer Hetzjagd entwickelte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die drei Angeklagten und ein weiterer Täter hatten in der Nacht des 25. Juli 2000 sechs indische bzw. pakistanische Bürger beschimpft und später angegriffen. Während drei der Opfer flüchten konnten, wurden die anderen mit Gegenständen sowie einem Hund traktiert, verfolgt und erlitten dadurch teilweise schwere Verletzungen.</p>
<p>Weit schlimmer wiegen jedoch die seelischen Folgen bei den Opfern. So äußerte einer der Geschädigten während seiner Zeugenaussage: »Ich habe Angst vor den Glatzköpfen. Mit dieser Angst müssen wir Ausländer leben.«</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft und der Nebenklagevertreter stellten in ihren Plädoyers fest, dass die Angeklagten die Opfer »wie die Sau durchs Dorf« getrieben hätten. Die Aussagen von Zeugen, die Ausländer seien um ihr Leben gelaufen, charakterisierten die Tat.</p>
<p>Das Gericht blieb mit seinen Strafaussprüchen nur wenig unter der Forderung der Staatsanwaltschaft und setzte somit ein deutliches Zeichen hinsichtlich der Schwere der Tat. Die Angeklagten wurden zu 2 Jahren und 8 Monaten, 2 Jahren und 4 Monaten bzw. zu 2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nur im letzten Fall wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Der zur Tat verwendete Hund wird als Tatwerkzeug eingezogen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/im-prozess-wegen-des-angriffs-auf-inder-wurde-das-urteil-gesprochen">Im Prozess wegen des Angriffs auf Inder wurde das Urteil gesprochen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angriff auf alternativen Jugendlichen in Eisenhüttenstadt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-alternativen-jugendlichen-in-eisenhuettenstadt-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 27.01.2001 ist es in Eisenhüttenstadt erneut zu einem Angriff auf einen alternativen Jugendlichen gekommen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-alternativen-jugendlichen-in-eisenhuettenstadt-2">Angriff auf alternativen Jugendlichen in Eisenhüttenstadt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen 23.30 Uhr wurde der 17-Jährige auf dem Heimweg grundlos und ohne Vorwarnung von vermutlich rechten Jugendlichen attackiert. Aus der Gruppe der acht Personen traten zwei junge Männer dem Opfer gegen Hüfte und Ellenbogen. Dabei wurde ihm der Ellenbogenknochen zersplittert, so daß eine Operation und ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt notwendig waren. </p>
<p>In den letzten Jahren ist es immer wieder zu rechtsextremistischer und fremdenfeindlicher Gewalt in Eisenhüttenstadt gekommen, die von den Bürgerinnen und Bürgern jedoch kaum wahrgenommen wird. Wenn sie wahrgenommen wird, bleibt die öffentliche Empörung meist aus. Es darf aber nicht zur Normalität werden, daß aus einer Gruppe von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen Menschen krankenhausreif geschlagen werden, weil sie anders aussehen, nicht zur eigenen Szene gehören etc. </p>
<p>Robin Kendon, Mitarbeiter im Mobilen Beratungsteam Tolerantes Brandenburg dazu: »Eisenhüttenstadt zählt zu den aktiven Schwerpunkten der rechtsextremen Szene in Ostbrandenburg &#8211; Rekrutierung und Agitation von jungen Menschen sind an der Tagesordnung. Wo ihre Präsenz zur Einschüchterung und Angst in der Bevölkerung führt, hilft nur darüber zu reden, sich gegenseitig Mut zu machen. Die rechten Schläger müssen aus der Anonymität geholt werden!«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-alternativen-jugendlichen-in-eisenhuettenstadt-2">Angriff auf alternativen Jugendlichen in Eisenhüttenstadt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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