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	<title>Beratungsstellen - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 12:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="entry-content">
Der gemeinn&uuml;tzige Verein Miteinander &ndash; Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. macht seit 19 Jahren eine wichtige und unersetzliche Arbeit im Bundesland: Er engagiert sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus und unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt. Er ber&auml;t, vernetzt, ermutigt und st&auml;rkt die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort. Dieses Engagement ist jetzt wichtiger denn je!<br>
Daf&uuml;r ist der Verein ins Visier der AfD geraten: Die Partei diskreditiert den Verein, wo sie nur kann und will die Arbeit von Miteinander e.V. beenden. Die Rechtspopulisten fordern, die F&ouml;rderung der Arbeit durch Landes- und Bundesregierung einzustellen. Das w&uuml;rde das finanzielle Aus f&uuml;r das Netzwerk in Sachsen-Anhalt bedeuten. Es geht darum, den Verein handlungsunf&auml;hig und mundtot zu machen. Und es geht darum, den Druck auf die Menschen zu erh&ouml;hen, die sich in den Initiativen engagieren. Doch wir lassen diese Menschen nicht allein: Der Miteinander e.V. braucht jetzt die Solidarit&auml;t von uns allen!<br>
Die Kampagne gegen Miteinander e.V. reiht sich ein in zahlreiche Versuche der AfD, die Arbeit demokratief&ouml;rdernder zivilgesellschaftlicher Initiativen und Vereine systematisch zu besch&auml;digen, zu erschweren und zu beenden. Damit versucht die AfD nichts anderes, als die Demokratie von innen auszuh&ouml;hlen. Diesen Angriffen treten wir entschlossen und geschlossen entgegen!<br>
Alle, die sich f&uuml;r Demokratie und eine offene Gesellschaft engagieren, sind aufgefordert sich mit Miteinander e.V. zu solidarisieren. Denn der Angriff gegen Miteinander e.V. ist ein Angriff auf unsere gesamte demokratische Gesellschaft.<br>
Zeigen Sie, dass die Engagierten vor Ort nicht allein sind und stellen Sie sich an ihre Seite!
<h2></h2>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Obwohl die AfD im Fall von Miteinander e.V. besonders massiv vorgeht, ist dies nicht das einzige Mal dass die Partei durch ein solches Vorhaben auff&auml;llt. Das Vorgehen der AfD hat System: Auch das Schulnetzwerk &bdquo;Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage&ldquo; wurde Ziel eines Antrags der AfD-Fraktion im Landtag in Magdeburg. Der Verein betreibe &bdquo;ideologische Indoktrination sowie politischen Meinungs- und Gesinnungsterror&ldquo;, weshalb die AfD dem Verein mangelnde Neutralit&auml;t vorwirft.<br>
Auch in anderen Bundesl&auml;ndern geht die Partei so vor. Im August 2017 reichte Thorsten Wei&szlig; von der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus eine Anfrage unter dem Titel &bdquo;Linksextremistische Netzwerke in Berlin&ldquo; ein. Mit den 129 Fragen zu personellen und finanziellen Verbindungen versucht die AfD eine willk&uuml;rliche Auswahl von Organisationen, vom Sportverein bis zur Gewerkschaft, in die N&auml;he des Linksextremismus zu r&uuml;cken.<br>
Anfang 2017 wollte die AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg der NS-Gedenkst&auml;tte Gurs die Mittel streichen, hat diesen Antrag jedoch sp&auml;ter mit der Begr&uuml;ndung eines vermeintlichen Missverst&auml;ndnisses zur&uuml;ckgezogen. Die Partei m&ouml;chte also nicht nur vorgeblich &bdquo;linksextreme&ldquo; Projekte mundtot machen, sondern auch die &bdquo;erinnerungspolitische Wende&ldquo; H&ouml;ckes Praxis werden lassen.<br>
Antrag der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt zu Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf" aria-label="d2880aan">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf</a><br>
Anfrage der AfD-Fraktion vom 22.08.2017:<br>
<a href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf" aria-label="S18 12127">http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf</a><br>
&Auml;nderungsantrag der AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg zum Haushaltsplan 2017 4/38:<br>
<a href="http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf" aria-label="16 1304 D">http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 20.12.2017 sowie Antwort der Landesregierung:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf" aria-label="d2791lag">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 03.09.2018:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf" aria-label="d3329aga">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf</a></p>
<h3></h3>
<h3>Unterzeichnende in alphabetischer Reihenfolge</h3>
<p>Aktion Courage e.V.<br>
Aktion S&uuml;hnezeichen Friedensdienste<br>
Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg<br>
Amadeu Antonio Stiftung<br>
Anne Frank Zentrum<br>
Antidiskriminierungsverband Deutschland<br>
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt<br>
Archiv der Jugendkulturen e.V.<br>
AWO Bundesverband<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft &bdquo;Ausstieg zum Einstieg&ldquo; e.V.<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus<br>
Bundesverband Mobile Beratung e.V.<br>
cultures interactive e.V. Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltpr&auml;vention<br>
Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Demokratiep&auml;dagogik e.V.<br>
Deutscher Bundesjugendring e.V.<br>
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)<br>
Each One Teach One<br>
Gesicht Zeigen! F&uuml;r ein weltoffenes Deutschland e.V.<br>
Institut f&uuml;r den Situationsansatz<br>
Jamel rockt den F&ouml;rster<br>
&bdquo;Kirche st&auml;rkt Demokratie&ldquo; Zentrum Kirchlicher Dienste<br>
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.<br>
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland , LSVD-Bundesverband<br>
LidiceHaus, Jugendbildungsst&auml;tte Bremen<br>
Mach meinen Kumpel nicht an! &ndash; f&uuml;r Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.<br>
Mobile Beratung im Sport, Landessportbund MV<br>
Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Courage<br>
Netzwerk Tolerantes Sachsen e.V.<br>
Opferperspektive e.V.<br>
Oxfam Deutschland<br>
Der Parit&auml;tische Gesamtverband<br>
PRO ASYL<br>
RAA Berlin<br>
Ufuq e.V.<br>
Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, VBRG e.V.<br>
Verein f&uuml;r Demokratische Kultur Berlin
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-solidaritaet-mit-miteinander-e-v">Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unerträgliches Ausmaß rechter Gewalt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweit-92-neue-gewalttaten-seit-chemnitz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 09:55:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Unabh&auml;ngige Opferberatungsstellen registrieren schon jetzt 93 Vorf&auml;lle rassistischer, rechter und antisemitisch motivierter Gewalt und Bedrohungen, seitdem die extreme Rechte und organisierte Rassist*innen bundesweit den gewaltsamen Tod von Daniel H. (35) in Chemnitz in der Nacht vom 24./25. August 2018 instrumentalisieren.<br>
In der im Anhang befindlichen Auswahl sind lediglich diejenigen Angriffe und Bedrohungen aufgef&uuml;hrt, die entweder durch die Betroffenen, Polizei- oder Medien- und Blogger*innenberichte &ouml;ffentlich gemacht wurden. Nicht im Einzelnen aufgef&uuml;hrt sind mindestens 34 Vorf&auml;lle von K&ouml;rperverletzungen, N&ouml;tigungen und Bedrohungen, die die Opferberatung der RAA Sachsen alleine in Chemnitz seit dem 26. August 2018 registriert hat.<br>
&bdquo;Das ohnehin schon viel zu hohe Niveau rassistischer und rechter Gewalt der vergangenen zwei Jahre steigt in einem besorgniserregenden Ma&szlig; weiter&ldquo;, sagt Judith Porath, Mitglied im Vorstand der Verbands der Beratungsstellen f&uuml;r Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Vereins Opferperspektive. &bdquo;Die Allgegenwart rassistischer Hetze f&uuml;hrt dazu, dass es keine sicheren Orte mehr gibt: Ob in der Eisdiele beim Eisessen in Wiesloch, beim Zeitungsaustragen in Freiburg, beim S-Bahnfahren in Berlin und M&uuml;nchen, beim Bierfest im l&auml;ndlichen Bayern oder in der eigenen Wohnung in Demmin &ndash; Gefl&uuml;chtete, Familien mit Migrationshintergrund und Schwarze Deutsche m&uuml;ssen derzeit tats&auml;chlich &uuml;berall damit rechnen, von organisierten Neonazis und Rassisten oder von rassistischen Gelegenheitst&auml;ter*innen angegriffen zu werden.&ldquo;<br>
Aus Sicht der im VBRG zusammengeschlossenen dreizehn unabh&auml;ngigen Beratungsstellen sei es jetzt wichtiger denn je, &bdquo;bei rassistischen Bedrohungen und Gewalttaten einzugreifen statt wegzuschauen&ldquo;, betont Judith Porath. Es gelte jetzt deutlich zu machen, dass &bdquo;die Solidarit&auml;t mit den Betroffenen sich nicht auf Sonntagsreden reduziert.&ldquo; Das k&ouml;nne der Anruf beim polizeilichen Notruf sein, die Bereitschaft sich als Zeug*in zur Verf&uuml;gung zu stellen oder sich unmittelbar an die Seite von Angegriffen den T&auml;ter*innen entgegenzutreten.<br>
Dar&uuml;ber hinaus fordern die Opferberatungsstellen eine konsequentere Strafverfolgung rechter, rassistischer und antisemitisch motivierter Gewalt und Bedrohungen: &bdquo;Wir brauchen endlich in allen Bundesl&auml;ndern Schwerpunktstaatsanwaltschaften sowie eine Bereitschaft bei den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, rassistische, antisemitische und politisch rechte Tatmotive ad&auml;quat zu erkennen, zu benennen und unter Anwendung von &sect;46 Abs. 2 Satz 2 StGB auch strafsch&auml;rfend zu bewerten&ldquo;, so Porath. &bdquo;Im &Uuml;brigen werden wir es nicht zulassen, dass die extreme Rechte mit Daniel H. und auch Sophia L. aus Leipzig den gewaltsamen Tod von Menschen f&uuml;r rassistische Hetzjagden instrumentalisiert, die unter anderen Umst&auml;nden Zielscheibe f&uuml;r Rassismus und rechten Bedrohungen waren.&ldquo;<br>
&nbsp;<br>
<strong>Verband der Beratungsstellen fu&#776;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, 26.09.2018</strong><br>
&nbsp;<br>
Ausschnitte einer Dokumentation rassistisch, antisemitisch und politisch rechts motivierter Gewalt und Bedrohungen seit dem 25. August 2018 sind der PDF aufgelistet: <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/09/PE_Unertra%CC%88gliches_Ausma%C3%9F_rechter_Gewalt_VBRG_26092018.pdf" aria-label="PE Unertra&#776;gliches Ausma&szlig; rechter Gewalt VBRG 26092018">PE_Unertra&#776;gliches_Ausma&szlig;_rechter_Gewalt_VBRG_26092018</a></strong><br>
In der Auswahl sind lediglich diejenigen Angriffe und Bedrohungen aufgefu&#776;hrt, die entweder durch die Betroffenen, Polizei- oder Medien- und Blogger*innenberichte &ouml;ffentlich gemacht wurden. Nicht im Einzelnen aufgefu&#776;hrt sind mindestens 34 K&ouml;rperverletzungsdelikte, die die Opferberatung der RAA Sachsen alleine in Chemnitz seit dem 26. August 2018 registriert hat.<br>
&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweit-92-neue-gewalttaten-seit-chemnitz">Unerträgliches Ausmaß rechter Gewalt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Opferberatungsstellen fordern: &#8222;Das Prozessende darf kein Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten&#8220;</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/opferberatungsstellen-fordern-das-prozssende-darf-kein-ende-der-aufklaerung-im-nsu-komplex-bedeuten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2018 10:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten.“ „Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder des am 15. Juni 2005 in München vom NSU ermordeten Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/opferberatungsstellen-fordern-das-prozssende-darf-kein-ende-der-aufklaerung-im-nsu-komplex-bedeuten">Opferberatungsstellen fordern: „Das Prozessende darf kein Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten.“</strong></p>
<p><strong> „Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder des am 15. Juni 2005 in München vom NSU ermordeten Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 vor der 1. Straf-kammer am OLG München gegen Beate Zschäpe und fünf Mitangeklagte.</strong></p>
<p><strong> „Das Netzwerk von Blood &amp; Honour, das ab Januar 1998 durch Geld, Ausweise und Wohnungsanmietungen das NSU-Kerntrio unterstützte, stellt heute selbstbewusster denn je die RechtsRock- und FreeFight Großevents und die Geldmaschine für die nächste Generation potenzieller NSU-Nachahmungstäter*innen bereit.“</strong></p>
<p>„Das Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten darf nicht das Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten“, betonen die unabhängigen Beratungsstellen für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, die u.a. Hinterbliebene der rassistischen NSU-Mordserie und Überlebende der rassistischen Anschläge des NSU unterstützen und begleiten.</p>
<p>„Ich weiß trotz des Gerichtsverfahrens immer noch nicht, warum mein Bruder ausgewählt worden ist“, kritisiert der Bruder von Theodoros Boulgarides anlässlich des Prozessendes am 11. Juli 2018 vor der 1. Strafkammer am OLG München gegen Beate Zschäpe und fünf Mitangeklagte. Der zweifache Familienvater und Inhaber eines Schlüsseldienstes im Münchener Westend wurde am 15. Juni 2005 in seinem Laden vom NSU ermordet. Vor ihm waren schon die Gewerbetreibenden türkischer und kurdischer Herkunft Enver Şimşek (38) im September 2000 in Nürnberg, Abdurrahim Özüdoğru (49) und Süleyman Taşköprü (31) im Juni 2001 in Nürnberg und Hamburg, Habil Kılıç (38) im August 2001 in München, Mehmet Turgut (25) im Februar 2004 in Rostock und İsmail Yaşar (50) am 9. Juni 2005 in Nürnberg der rassistischen Mordserie des NSU zum Opfer gefallen. „Hätten die Behörden die Stimmen der Hinterbliebenen und Betroffenen ernst genommen, nämlich dass die Täter aus der rechten Ecke kommen, wäre mein Bruder nicht ermordet worden“, betont sein Bruder. Nach Theodoros Boulgarides ermordete das NSU-Netzwerk den Kioskbesitzer und dreifachen Familienvater Mehmet Kubaşık (39) in Dortmund, den 21-jährigen Halit Yozgat im Internet-Café seiner Familie in Kassel und die Polizistin Michèle Kiesewetter (22) in Heilbronn.</p>
<p>„Überall, wo ich hingehe, spaziere, herumlaufe, bin ich immer noch in Furcht. Denn solange auch die weiteren Täter nicht gefasst und der Justiz übergeben worden sind, werden meine Ängste weiterbestehen. Solange der Staat ihnen Toleranz entgegenbringt, werden sie ungestört tun und lassen, was sie wollen,“ betont Arif .S., einer der Überlebenden des verheerenden, rassistischen Nagelbombenanschlags des NSU-Netzwerks in der Kölner Keupstraße im Juni 2004. „Für mich sind alle, die in ihren Organisationsstrukturen sind, schuldig und sollten bestraft werden.“</p>
<p>„Dass es sich beim NSU um ein Netzwerk mörderischer Rassisten handelt und nicht um ein isoliertes ‚Trio’ mit wenigen Helfern ist spätestens seit dem ersten Bundestagsuntersuchungsausschuss bekannt und wurde auch im Prozess am OLG München sehr deutlich“, betont auch Anja Spiegler von der Münchener Opferberatungsstelle BEFORE.</p>
<p>Im Prozessverlauf sei auch die Bedeutung der Unterstützung aus Neonazi-Strukturen deutlich geworden: „Das Netzwerk von Blood&amp;Honour, das ab Januar 1998 durch Geld, Ausweise und Wohnungsanmietungen das NSU-Kerntrio unterstützte, stellt heute selbstbewusster denn je die RechtsRock- und FreeFight Großevents und die Geldmaschine für die nächste Generation potenzieller NSU-Nachahmungstäter*innen bereit,“ warnt Franz Zobel vom Vorstand des VBRG e.V. „Wenn dann wie aktuell in Fall eines symbolischen Lynchmords an einer schwarzen Kinderpuppe im Vorfeld eines Neonazi-Events in Schwarzenberg in der NSU-Kernregion Erzbirge (Sachsen) von Neonazis offen Aktionen des NSU-Kerntrios re-inszeniert werden und die Strafverfolgungsbehörden diese Botschaft komplett ignorieren, wird deutlich, dass die notwendigen Lehren aus der staatlichen Verantwortung im NSU-Komplex ganz offensichtlich nicht gezogen wurden.“ Umso notwendiger seien “ sichtbare Solidarität mit Überlebenden und Betroffenen rechten und rassistischen Terrors“ sowie eine „kontinuierliche und ernsthafte Auseinandersetzung mit institutionellem Rassismus bei den Strafverfolgungsbehörden.“<br />
Der Verband der unabhängigen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) unterstützt deshalb die Mobilisierung zum sogenannten Tag X, mit der zur Urteilsverkündung am Dienstag, den 11. Juli 2018 und in den Tagen danach in München sowie in zahlreichen weiteren Städten die Forderungen der Angehörigen und Überlebenden nach einer umfassenden Aufklärung im NSU-Komplex an die Öffentlichkeit getragen werden. (https://nsuprozess.net/)</p>
<p><strong>Für weitere Informationen:</strong><br />
Anja Spiegler, BEFORE, München: 089 4622467-0, E-Mail: kontakt@before-muenchen.de,</p>
<p>www.before-muenchen.de/</p>
<p>Franz Zobel, für den Vorstand des VBRG: mobil 0173-9256510, E-Mail: franz.zobel@ezra.de, www.verband-brg.de</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/opferberatungsstellen-fordern-das-prozssende-darf-kein-ende-der-aufklaerung-im-nsu-komplex-bedeuten">Opferberatungsstellen fordern: „Das Prozessende darf kein Ende der Aufklärung im NSU-Komplex bedeuten“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gutachten zur Überprüfung von Demokratieprojekten</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueberpruefung-von-demokratieprojekten-verfassungsrechtlich-bedenklich-und-nicht-verhaeltnismaessig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 11:12:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p style="text-align: left"><strong>Juristisches Gutachten belegt: </strong></p><p style="text-align: left"><strong>&Uuml;berpr&uuml;fung von Demokratieprojekten ist verfassungsrechtlich bedenklich und nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<br>
Verb&auml;nde fordern vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Basis von Qualit&auml;tsstandards statt intransparenter Pr&uuml;fung durch Geheimdienste</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Die Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung von Demokratieprojekten durch Verfassungsschutz&auml;mter ist mit dem Verfassungsrecht nicht vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt ein von einem breiten B&uuml;ndnis zivilgesellschaftlicher Initiativen &ndash; u.a. Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB), Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG), Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD) sowie von betroffenen Tr&auml;gern aus Hessen, darunter die Bildungsst&auml;tte Anne Frank, in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten. Die Verb&auml;nde fordern, die F&ouml;rderung von Vereinen und Initiativen nicht an geheimdienstlichen Informationen von Verfassungsschutz&auml;mtern festzumachen. Vielmehr sollen Bund und L&auml;nder die F&ouml;rderung an die gemeinsam mit den Bundesl&auml;ndern vereinbarten Qualit&auml;tsstandards sowie der bei Antragstellung vorliegenden Konzepte, Antr&auml;ge und Verwendungsnachweise kn&uuml;pfen.</p><p>Die Berliner <strong>Rechtsanw&auml;ltin Dr. Anna Luczak</strong>, die das wissenschaftliche Gutachten erstellt hat, betont: &bdquo;Die Grundrechtseingriffe, die einer &Uuml;berpr&uuml;fung und Versagung von F&ouml;rderung aufgrund von Speicherungen beim Verfassungsschutz zugrunde liegen, sind verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen. Sie sind auch nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.&ldquo;</p><p>&bdquo;Tr&auml;gervereine und Mitarbeitende in Beratungsstellen sowie in der politischen Bildung sehen sich aktuell einem Misstrauen ausgesetzt, das sie nicht nachvollziehen k&ouml;nnen. Es ist v&ouml;llig intransparent, was &uuml;ber wen und warum von welchen Verfassungsschutz&auml;mtern gespeichert wird. Von diesen &Uuml;berpr&uuml;fungen d&uuml;rfen weder F&ouml;rderung noch Personalien abh&auml;ngen&ldquo;, sagt <strong>Timo Reinfrank, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Amadeu Antonio Stiftung, als Sprecher der BAGD</strong>, einem bundesweiten Zusammenschluss von Initiativen, die sich f&uuml;r eine demokratische Kultur im Gemeinwesen und gegen Rechtsextremismus einsetzen.</p><p>&bdquo;Dass mittlerweile Menschen, die sich f&uuml;r Demokratie einsetzen, zunehmend als Extremisten verd&auml;chtigt und damit als Gefahr angesehen werden, zeigt, wie sehr der Diskurs durch Rechtspopulisten verschoben wurde&ldquo; sagt <strong>Bianca Klose, Sprecherin des BMB e.V. und Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin</strong>. &bdquo;Es ist absurd, wenn f&uuml;r unsere Teams jetzt offenbar die gleichen Zuverl&auml;ssigkeits&uuml;berpr&uuml;fungen gelten sollen, wie sie f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Atomkraftwerken oder der Flugsicherheit angelegt werden.&ldquo; Mehr als 40 Mobile Beratungsteams in ganz Deutschland sind in dem Verband vernetzt.</p><p>Die Verb&auml;nde und Tr&auml;ger bekr&auml;ftigen daher ihre Forderung nach einem sofortigen Ende der umstrittenen Praxis: &bdquo;Diese geheimdienstlichen &Uuml;berpr&uuml;fungen m&uuml;ssen beendet werden. Die Mitarbeitenden und die Vereine werden dadurch in unzul&auml;ssiger Weise in ihren Grundrechten beschr&auml;nkt&ldquo;, sagt <strong>Robert Kusche, Vorstandsmitglied des VBRG e.V.</strong>, in dem bundesweit dreizehn unabh&auml;ngige Beratungsstellen f&uuml;r Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zusammengeschlossen sind. &bdquo;Wir unterst&uuml;tzen seit knapp zwei Jahrzehnten erfolgreich und professionell Betroffene rechter und rassistischer Gewalt sowie viele unterschiedliche Menschen in ihrem Engagement f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte auf der Basis transparenter Standards und Leitlinien. Es gibt keinen Anlass und keine sachliche Grundlage f&uuml;r eine geheimdienstliche &Uuml;berpr&uuml;fung unserer Arbeit.&ldquo;</p><p><strong>Eine Zusammenfassung des Gutachtens sowie dessen vollst&auml;ndige Fassung (48 Seiten), k&ouml;nnen Sie hier als PDF herunterladen:</strong> <a href="http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bundesverband-mobile-beratung.de</a></p><p>F&uuml;r R&uuml;ckfragen zum Gutachten steht Ihnen der Pressesprecher des Bundesverbands Mobile Beratung, Heiko Klare, zur Verf&uuml;gung:<br>
Telefon: 02 51/492-71 09<br>
Mail: klare@bundesverband-mobile-beratung.de</p><p><strong>Zum Hintergrund:</strong><br>
Ende 2017 k&uuml;ndigte die schwarz-gr&uuml;ne Landesregierung in Hessen an, k&uuml;nftig alle gef&ouml;rderten Demokratievereine vom Verfassungsschutz durchleuchten zu lassen. Erst nach breiten Protesten wurde die Ank&uuml;ndigung zur&uuml;ckgezogen.<br>
<a href="http://m.fr.de/rhein-main/landespolitik/extremismus-ueberpruefung-erfolgreicher-aufschrei-a-1406805" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="extremismus ueberpruefung erfolgreicher aufschrei a 1406805 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">http://m.fr.de/rhein-main/landespolitik/extremismus-ueberpruefung-erfolgreicher-aufschrei-a-1406805 </a></p><p>Mitte Mai wurde &uuml;berraschend bekannt, dass seit 2004 bundesweit bereits 51 Demokratieprojekte vom Verfassungsschutz &uuml;berpr&uuml;ft wurden. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.<br>
<a href="http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/020/1902086.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="1902086 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/020/1902086.pdf</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueberpruefung-von-demokratieprojekten-verfassungsrechtlich-bedenklich-und-nicht-verhaeltnismaessig">Gutachten zur Überprüfung von Demokratieprojekten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr Basiskonto: Für Geflüchtete und Obdachlose dennoch kein sicherer Kontozugang</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ein-jahr-basiskonto-fuer-gefluechtete-und-obdachlose-dennoch-kein-sicherer-kontozugang</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 09:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierungsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><pre>Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des T&uuml;rkischen Bundes
Berlin-Brandenburg e.V., die Fachstelle Antidiskriminierung der
Opferperspektive e.V. und der Migrationsrat Berlin e.V. haben die
Umsetzung des sogenannten Basiskontos in der Praxis &uuml;berpr&uuml;ft. Ein Jahr
nach dessen Einf&uuml;hrung sind immer noch deutliche M&auml;ngel in der Praxis
der Banken zu beanstanden, die Gefl&uuml;chtete und Obdachlose am h&auml;rtesten
Treffen. Nach diesen Ergebnissen fordern die Organisationen die Politik
und den Gesetzgeber dazu auf, die Umsetzungspraxis zu verbessern und das
Recht auf ein Konto f&uuml;r alle Menschen zu gew&auml;hrleisten.

Das Basiskonto ist ein Zahlungskonto f&uuml;r Verbraucher*innen mit
grundlegenden Funktionen, auf das jede Person einen Rechtsanspruch hat.
So sehen es das Zahlungskontengesetz und die
Zahlungskonto-Identit&auml;tspr&uuml;fungsverordnung vor, mit denen im Juni bzw.
im Juli 2016 die Zahlungskontenrichtlinie der Europ&auml;ischen Union ins
deutsche Recht umgesetzt wurde.
&bdquo;Die neuen Regelungen haben in der Praxis Verbesserungen beim Zugang zum
Konto gebracht und einige H&uuml;rden wie die der mangelnden Sprachkenntnisse
effektiv abgebaut. Dennoch ist die Gesetzeskenntnis bei den
BankmitarbeiterInnen in den Geldinstituten nicht verankert. Das hat zur
Folge, dass gefl&uuml;chtete Menschen und Menschen ohne einen festen Wohnsitz
immer noch mittelbar diskriminiert werden&ldquo;, so Cristina Mart&iacute;n Asensio
von der Fachstelle Antidiskriminierung des Opferperspektive e.V.

Die Organisationen sehen drei Problembereiche in der Umsetzung des
Basiskontos. Am schwierigsten ist bei Banken und Sparkassen die
Kontoer&ouml;ffnung f&uuml;r Menschen, die nicht polizeilich gemeldet sind. Dabei
verlangt das Zahlungskontengesetz lediglich die postalische
Erreichbarkeit der Kund*innen (z.B. &uuml;ber Freund*innen oder
Beratungsstellen). Auch bei den Identit&auml;tsnachweisen, die f&uuml;r
Kontoer&ouml;ffnungen verlangt werden, gibt es Probleme. Viele befragte
Geldinstitute akzeptieren entgegen der
Zahlungskonto-Identit&auml;tspr&uuml;fungsverordnung Duldungen und
Ankunftsnachweise oft nicht als ausreichende Ausweisdokumente. In vielen
F&auml;llen besteht Unkenntnis der Bankangestellten &uuml;ber den Charakter dieser
Dokumente. Die daraus resultierende Unsicherheit f&uuml;hrt nach der
Erfahrung der Organisationen in der Praxis zur Diskriminierung von
vielen Gefl&uuml;chteten.
Weiterhin ist vielen Mitarbeiter*innen in den Filialen nicht bekannt,
dass im Falle der Ablehnung einer Kontoer&ouml;ffnung eine
Informationspflicht der Banken besteht. Dies hat zur Folge, dass die
betroffenen Kund*innen nicht ad&auml;quat &uuml;ber ihre Rechte informiert sind.

Tats&auml;chlich von der Er&ouml;ffnung eines Kontos ausgeschlossen sind
gefl&uuml;chtete Menschen, die nur im Besitz einer Fiktionsbescheinigung
sind. Die Verordnung erkennt diese nicht als Identifikationsdokument an.
Hier besteht eine Gesetzesl&uuml;cke.

&bdquo;Es zeigt sich, dass ein Gesetz allein nicht reicht. Schulungen der
Mitarbeiter*innen in den Geldinstituten sind notwendig. Ebenso n&ouml;tig
sind Kontrollmechanismen, die das Recht auf ein Konto in der
Umsetzungspraxis gew&auml;hrleisten. Den Gesetzgeber fordern wir dazu auf,
die gesetzliche Diskriminierung von Menschen mit Fiktionsbescheinigung
zu beenden. Solange dies nicht passiert, bleibt die Umsetzung der
Zahlungskontenrichtlinie ins deutsche Recht unvollst&auml;ndig&ldquo;, so Cristina
Mart&iacute;n Asensio der Fachstelle Antidiskriminierung des Opferperspektive
e.V.

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des T&uuml;rkischen Bundes
Berlin-Brandenburg, die Fachstelle Antidiskriminierung des
Opferperspektive e.V. und der Migrationsrat Berlin setzen sich seit 2014
gemeinsam f&uuml;r einen diskriminierungsfreien Zugang zum Konto f&uuml;r alle
Menschen ein.
2015 wurden sie am Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der
EU-Zahlungskontenrichtlinie beteiligt.

Den vollst&auml;ndigen Bericht zur Umsetzungspraxis des Basiskontos k&ouml;nnen
Sie hier einsehen:
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://gallery.mailchimp.com/9bbd3ec3c6617ea1f88baa33a/files/2558d52f-c9ca-450d-ba80-ccc277a42388/171122_Ein_Jahr_Basiskonto_FINAL.01.pdf" aria-label="171122 Ein Jahr Basiskonto FINAL.01">https://gallery.mailchimp.com/9bbd3ec3c6617ea1f88baa33a/files/2558d52f-c9ca-450d-ba80-ccc277a42388/171122_Ein_Jahr_Basiskonto_FINAL.01.pdf</a>



Kontakt: Cristina Mart&iacute;n Asensio - (0)331 58107676
<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:c.martin@opferperspektive.de">c.martin@opferperspektive.de</a>


Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin
des T&uuml;rkischen Bundes Berlin-Brandenburg e.V.
Oranienstra&szlig;e 53, 10969 Berlin

Fachstelle Antidiskriminierung der Opferperspektive e.V.
Rudolf-Breitscheid-Stra&szlig;e 164, 14482 Potsdam

Migrationsrat Berlin e.V.
Oranienstra&szlig;e 34, 10999 Berlin</pre><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ein-jahr-basiskonto-fuer-gefluechtete-und-obdachlose-dennoch-kein-sicherer-kontozugang">Ein Jahr Basiskonto: Für Geflüchtete und Obdachlose dennoch kein sicherer Kontozugang</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>+ 1948 (1747 im Vorjahr) F&auml;lle rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW&nbsp;</strong><br>
<strong>+ Weiterer Anstieg auf hohem Niveau</strong><br>
<strong>+ Mindestens 5 Angriffe pro Tag</strong></p><p>Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt dokumentieren f&uuml;r das Jahr 2016 einen erneuten Anstieg der Gewalt. In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW haben sich die Angriffe von 1747 im Jahr 2015 auf auf 1948 im Jahr 2016 erh&ouml;ht. Mindestens 3050 Personen (2015: 2237) wurden 2016 in den sieben Bundesl&auml;ndern verletzt und massiv bedroht.</p><p>&nbsp;</p><ul>
<li>2015 hatten sich die rechts motivierten Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt. 2016 ist ein erneuter Anstieg um 11 Prozent zu verzeichnen.</li>
<li>Deutliche Zunahme rassistischer Gewalt von 1056 im Jahr 2015 auf 1306 Angriffe im Jahr 2016. Der Anteil rassistischer Gewalt am Gesamtaufkommen 2016 stieg damit erneut von 60 auf 68 Prozent.</li>
<li>Ein Anstieg rassistischer Gewalttaten war in allen Bundesl&auml;ndern gleicherma&szlig;en zu verzeichnen, insbesondere in Th&uuml;ringen, wo rassistische Gewalttaten um knapp 90 Prozent anstiegen. Die Anzahl der Angriffe auf Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden, darunter auch auf Journalist_innen und politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, sank hingegen von 465 auf 363 und damit von 26 auf knapp 19 Prozent aller Vorf&auml;lle.</li>
</ul><p>Dazu Andrea H&uuml;bler f&uuml;r den Verband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): <em>&bdquo;Rassistische Gewalt nimmt weiter zu, die Hemmschwelle sinkt. Das zeigt sich an der zunehmenden Brutalit&auml;t und daran, dass auch vor Angriffen auf Kinder kein Halt gemacht wird. Deshalb bleiben unsere zentralen Forderungen:</em></p><ul>
<li><em>Schnelles und konsequentes Vorgehen der Ermittlungsbeh&ouml;rden</em><br>
<em>Bleiberecht f&uuml;r Menschen ohne sicheren Aufenthaltstitel, die Opfer einer rechts motivierten Gewalttat wurden</em><br>
<em>verbesserter Schutz f&uuml;r von rechts motivierter Diskriminierung und Gewalt Betroffene&ldquo;</em></li>
</ul><p>Das Gewaltpotential ist weiter angestiegen. Das zeigt sich insbesondere am Anstieg der gef&auml;hrlichen K&ouml;rperverletzungen um 28 Prozent. Schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen haben sich von 10 auf 20 F&auml;lle verdoppelt. Allein in Th&uuml;ringen und Sachsen wurden 4 solcher F&auml;lle registriert, in Sachsen-Anhalt sogar 6.</p><p>In Zerbst (Sachsen-Anhalt) wurde am 30. Juni 2016 ein 34-j&auml;hriger Pakistani von zwei Unbekannten M&auml;nnern angegriffen. Sie schlugen und traten auf den Mann ein und lie&szlig;en ihn dann verletzt auf den Bahngleisen zur&uuml;ck. Der schwer verletzte Betroffene konnte sich mit Gl&uuml;ck noch so aufrichten, dass ihn ein herannahender Zug lediglich an der Schulter streifte.</p><p>2016 ist erneut ein Todesopfer rechter Gewalt zu beklagen.</p><p>Am 17. September wurden in Berlin-Lichtenberg ein 34-j&auml;hriger Mann in einem Supermarkt vom Filialleiter aus rassistischer und sozialdarwinistischer Motivation geschlagen. Der 34-J&auml;hrige verstarb drei Tage sp&auml;ter an den Folgen des Angriffs.</p><p>Von den 1948 Angriffen waren mindestens 3051 Menschen in sieben Bundesl&auml;ndern betroffen. Das sind &uuml;ber 800 Menschen mehr als im Jahr zuvor (2237). Im Jahr 2016 waren 272 Kinder von rechter und rassistischer Gewalt betroffen. Damit waren fast 9 Prozent aller Betroffenen unter 14 Jahre alt.<em> &bdquo;Dieser dramatische Anstieg von Gewalt gegen Kinder ist besonders alarmierend und verdeutlicht, dass die letzten Hemmungen bei den T&auml;tern nach und nach fallen.&ldquo;</em>, so Andrea H&uuml;bler (VBRG).</p><p>Unserer Statistik nach waren Kinder am h&auml;ufigsten in Berlin, Sachsen-Anhalt (jeweils 45), in Th&uuml;ringen (48) und in Sachsen (73) betroffen.</p><p>So wurde am 6. Oktober 2016 wurden in Sebnitz (Sachsen) drei Kinder aus Syrien im Alter zwischen f&uuml;nf und elf Jahren von mehreren Jugendlichen geschlagen und mit einem Messer bedroht.</p><p>Auch Angriffe auf oder im Umfeld von Gefl&uuml;chtetenunterk&uuml;nften (bewohnte und unbewohnte; zentrale und dezentrale) haben in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW noch einmal deutlich zugenommen. Z&auml;hlten die Beratungsstellen 2015 noch 146 Angriffe, waren es 2016 bereits 252 (+72 Prozent). Wie schon im Jahr zuvor fanden die meisten dieser Angriffe in NRW (98) und Sachsen (53) statt, gefolgt von Berlin (41). Dabei handelte es sich vor allem um gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (88) und Brandstiftungen (62). In 5 F&auml;llen handelte es sich um versuchte T&ouml;tungen.</p><p>In Gr&auml;fenhainichen (Sachsen-Anhalt) wurde am 26. Februar und in Niesky (Sachsen) am 23. Juli auf eine Gefl&uuml;chtetenunterkunft geschossen. Brandanschl&auml;ge, die als versuchte T&ouml;tungen gewertet wurden, wurden am 22. Mai in Zwickau (Sachsen), am 8. September in Wilnsdorf (NRW) und am 1. Oktober in J&uuml;terbog (Brandenburg) ver&uuml;bt.<br>
<strong>Dimension rechter Gewalt in den Bundesl&auml;ndern<br>
</strong><br>
F&uuml;r das Jahr 2016 verzeichneten die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen in Ostdeutschland, Berlin und NRW 1948 F&auml;lle rechts motivierter und rassistischer Gewalt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneuter Anstieg um 11 Prozent.</p><ul>
<li>In Sachsen wurden mit 437 F&auml;llen die meisten Angriffe gez&auml;hlt (2015: 477, -4 %).</li>
<li>In Berlin wurden 381 Angriffe registriert (2015: 320, +19 %)</li>
<li>In NRW 335 (279, +20 %)</li>
<li>In Sachsen-Anhalt 265 Angriffe (2015: 217, + 22 %)</li>
<li>In Brandenburg 221 (2015: 203, +9 %)</li>
<li>In Th&uuml;ringen 160 Angriffe (2015: 121, +32 %)</li>
<li>In Mecklenburg-Vorpommern 149 Angriffe (2015: 130, +15 %).</li>
</ul><p>Damit fanden im letzten Jahr in Ostdeutschland, Berlin und NRW pro Tag im Durchschnitt 5,3 rechtsmotivierte Gewalttaten statt.</p><p>Zum &uuml;berwiegenden Teil handelte es sich dabei um (versuchte) K&ouml;rperverletzungsdelikte: 778 gef&auml;hrliche und 692 einfache K&ouml;rperverletzungen, au&szlig;erdem 20 schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen. In 274 F&auml;llen handelte es sich um N&ouml;tigungen oder Bedrohungen, in 95 F&auml;llen um Brandstiftungen, in 59 F&auml;llen um massive Sachbesch&auml;digungen und in 29 F&auml;llen um sonstige Gewalttaten wie Raub oder Landfriedensbruch.<br>
<strong>Rassismus ist weiterhin das h&auml;ufigste Tatmotiv</strong></p><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Vergleich zu 2015 um weitere 24 Prozent an, nachdem bereits 2015 eine massive Zunahme rassistischer Angriffe verzeichnet wurde.</p><p><em>&bdquo;In Deutschland bestehen f&uuml;r POCs, Schwarze Menschen und Gefl&uuml;chtete Angstr&auml;ume. Wir erheben lediglich die Gewalttaten, keine Beleidigungen oder Diskriminierungen, doch auch verbale Attacken sind f&uuml;r Betroffene an der Tagesordnung. Deshalb bedarf es neben Opferberatungsstellen wie uns, zus&auml;tzlich unabh&auml;ngiger Antidiskriminierungsstellen.&ldquo;</em> erl&auml;utert H&uuml;bler.</p><p>In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW waren 1306 der Angriffe rassistisch motiviert, 363 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen wurden, darunter 27 gegen Journalist_innen. 98 Angriffe richteten sich gegen nicht-rechte und alternative Personen, 80 Angriffe gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identit&auml;t. 37 Angriffe waren antisemitisch motiviert. Zudem registrierten die Beratungsstellen 8 rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung und 5 gegen wohnungslose Menschen.</p><p>Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden oder die Statistiken und Ver&ouml;ffentlichungen der einzelnen Bundesl&auml;nder auf der Internetseite des Verbands ansehen (verband-brg.de)</p><hr><p>Hinweis: Nicht alle Beratungsprojekte haben die Ressourcen f&uuml;r ein unabh&auml;ngiges Monitoring. Aus den Bundesl&auml;ndern Bayern, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein gibt es deshalb kurze Hintergrundberichte, die sie im Anhang finden. Die durch die neu entstandenen Beratungsstellen registrierten F&auml;lle rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt in NRW zeigen jedoch deutlich, dass ein fundiertes Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern unabdingbar ist um das Ausma&szlig; rechts motivierter ein St&uuml;ck weit sichtbar machen zu k&ouml;nnen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bayern &ndash; B.U.D. Bayern</strong></p><p>Aufgrund fehlender Ressourcen war es der seit 2009 existierenden bayerischen Beratungsstelle B.U.D. (Beratung. Unterst&uuml;tzung. Dokumentation. F&uuml;r Opfer Rechtsextremer Gewalt) auch 2016 nicht m&ouml;glich, ein eigenst&auml;ndiges Monitoring durchzuf&uuml;hren.<br>
Die offiziellen Zahlen f&uuml;r das Bundesland Bayern (z. B. PMK Rechts) sowie die Chronologien unabh&auml;ngiger Initiativen (z.B. Aida, AAS) zeigen jedoch einen Trend der erh&ouml;hten &Uuml;bergriffzahlen an, der sich auch in der Arbeit von B.U.D. widerspiegelte.<br>
Die Beratungsstelle war 2016 in &uuml;ber 20 Vorf&auml;lle involviert, die zumeist auf rassistischen Motiven beruhte. Auch Bedrohungen und Angriffe auf politisch Andersdenkende bzw. in der Fl&uuml;chtlingsunterst&uuml;tzung aktive Menschen nahmen erneut zu, wobei das Spektrum von Bedrohung im Internet bis zur schweren K&ouml;rperverletzung reichte. Die T&auml;ter kamen hierbei nicht nur aus dem Kreis &bdquo;der &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo; mit entsprechendem rechtsradikalen Hintergrund, sondern des &Ouml;fteren auch aus dem Kreis der bis dato politisch unauff&auml;lligen B&uuml;rger_innen.<br>
F&uuml;r 2017 erhoffen wir uns einhergehend mit einer Verbesserung der Ressourcen dem gewachsenen Bed&uuml;rfnis nach Unterst&uuml;tzung gerecht werden zu k&ouml;nnen und die &ouml;ffentliche bzw. gesellschaftliche Diskussion in Bayern f&uuml;r dieses Themenfeld weiter zu sensibilisieren.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>M&uuml;nchen &ndash; Beratungsstelle Before</strong></p><p>Am 18. M&auml;rz 2016 nahm BEFORE, die unabh&auml;ngige Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung, ihre Beratungsarbeit in M&uuml;nchen auf.<br>
Die Opferberatung rechte Gewalt bearbeitete im Jahr 2016 &uuml;ber 30 Beratungsf&auml;lle in M&uuml;nchen. Rassismus war das h&auml;ufigste Tatmotiv (69 Prozent). Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, arbeiten, zur Schule gehen und am sozialen Leben teilnehmen, wurden attackiert, vor allem Frauen, die ein Kopftuch trugen, wurden Opfer von Anfeindungen und Gewalt.<br>
H&auml;ufig wurden Menschen im &ouml;ffentlichen Raum, im &ouml;ffentlichen Nahverkehr und im eigenen Wohnumfeld angegriffen. Das bedeutet f&uuml;r die Betroffenen zumeist eine massive Bedrohung und Unsicherheit in ihrem direkten Lebensumfeld.<br>
Aus den Beratungsf&auml;llen 2016 und den Erfahrungen der Antidiskriminierungsberatung nehmen wir in M&uuml;nchen eine gef&auml;hrliche Entwicklung wahr. Mobilisierung, Hetze und Diskriminierung mit rechtem oder rassistischem Hintergrund finden immer &ouml;fter offen statt und animieren Einzelt&auml;ter_innen zu Anfeindungen und Angriffen. Betroffen davon sind neben Gefl&uuml;chteten und Migrant_innen auch Homosexuelle und Transgender (LGBTI), Menschen mit Behinderungen sowie Menschen, die sich f&uuml;r potenzielle Betroffenengruppen engagieren.</p><p><strong>Hessen &ndash; Beratungsstelle Response</strong></p><p>Response nahm Anfang 2016 offiziell die Beratung in Hessen auf. In der zweiten H&auml;lfte des Jahres begann die Beratungsstelle zun&auml;chst Strukturen f&uuml;r ein belastbares Monitoring aufzubauen. So sind die f&uuml;r das Jahr 2016 erhobenen Zahlen zwar noch nicht aussagekr&auml;ftig genug, liefern dennoch schon jetzt einen Beitrag, um den gesellschaftspolitischen Diskurs &uuml;ber rechte Gewalt um die Perspektive der Betroffenen zu erweitern.<br>
Response z&auml;hlte 40 Vorf&auml;lle rechter Gewalt mit direkt betroffenen Personen. 12 davon sind Angriffen gegen die pers&ouml;nliche Unversehrtheit zuzurechnen, einer wird als versuchte T&ouml;tung eingeordnet. Als h&auml;ufigstes Tatmotiv ist Rassismus in 27 F&auml;llen auszumachen.<br>
Trotz dieser Entwicklung besteht in Politik und &Ouml;ffentlichkeit weiterhin der Mythos von Einzelf&auml;llen am rechten Rand der Gesellschaft. Die Vorf&auml;lle und Statistiken werden &ouml;ffentlich kaum wahrgenommen. Die Bagatellisierung des Erlebten und die Verdr&auml;ngung der Vorf&auml;lle spiegeln Erfahrungen wieder, die Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt best&auml;ndig machen. Mit der Aufnahme des Monitorings im Jahr 2017 m&ouml;chte Response dazu beitragen, dass das Thema rechte und rassistische Gewalt st&auml;rker in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird.<br>
<strong>Hamburg &ndash; Beratungsstelle Empower</strong></p><p>Im Jahr 2016 sind die Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe in Hamburg weiter angestiegen. Betroffene berichten von einer aggressiven gesellschaftlichen Stimmung und einem Anstieg allt&auml;glicher Gewalterfahrungen, verbunden mit einer stetigen Sprachlosigkeit, Wut und Ohnmachtserfahrung.</p><p>Im Vergleich zu 2015, dem Jahr in dem die Beratungsstelle empower ihre Arbeit aufnahm, haben sich die Vorf&auml;lle in Hamburg mehr als verdoppelt. Auch Angriffe gegen Kinder und Jugendliche haben massiv zugenommen. Die Hemmschwelle Gewalt auszu&uuml;ben, sinkt weiter. Viele Menschen erleben nicht nur physische Gewalt, sondern sind auch massiven psychischen Bedrohungen ausgesetzt.</p><p>Schwerpunkte der Beratungen waren Gewalt gegen Gefl&uuml;chtete, antimuslimischer Rassismus, Gewalt in Schulen oder in und um Sportvereine, rechtes Stalking, vermehrt schwere K&ouml;rperverletzungen, aber auch aus Sicht der Betroffenen erlebte (Re-)Viktimisierung in Kontakt mit staatlichen Institutionen.</p><p>Die Mehrheit der Betroffenen m&ouml;chten keine Anzeigen bei der Polizei erstatten. Ursachen sind vor allem negative Erlebnisse mit der Exekutive und die Erfahrung, dass rassistische und antisemitische Taten kaum juristisch verfolgt werden. Weiterhin beklagen viele Betroffene einen Mangel an Solidarit&auml;t und R&uuml;ckhalt in der Gesellschaft.</p><p><strong>Schleswig-Holstein &ndash; Beratungsstelle zebra</strong></p><p>Seit Mitte 2015 stellt Zebra im Zuge der Beratungsarbeit einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe fest. Die Taten richteten sich nicht nur gegen Gefl&uuml;chtete (und deren Unterk&uuml;nfte) oder Migrant_innen, sondern auch gegen die Zivilgesellschaft, beispielsweise gegen Ehrenamtliche in der Fl&uuml;chtlingshilfe oder Menschen, die sich in ihrer Funktion als Kommunalpolitiker_innen f&uuml;r die Rechte von Minderheiten engagierten.<br>
Dieser Trend setzte sich 2016 fort. Dabei sind Beratungen zu Angriffen organisierter Rechter auf politische Gegner_innen angestiegen. Die Angriffe sind massiver, die Beratungen komplexer und langfristiger. In deutlich &uuml;ber der H&auml;lfte der F&auml;lle &ndash; etwa auch bei Angriffen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte &ndash; sind mehr als nur eine Person betroffen.<br>
Auffallend ist der Anstieg von Angriffen auf politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, die in ihrer Massivit&auml;t deutlich zugenommen haben. Diese Beobachtung legt eine zunehmende Verrohung hinsichtlich der &bdquo;Kultur&ldquo; politischer Auseinandersetzungen nahe. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich insbesondere im kommenden Landtags- und Bundestagswahlkampf fortsetzt, da die Verrohung der politischen Auseinandersetzung Teil von Wahlkampfstrategien zu sein scheint.</p><p>Factsheet als Grafik zum <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2017/04/factsheet_vbrg2016.pdf" aria-label="factsheet vbrg2016">Download</a></strong></p><p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016">Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und   antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets</link>
		
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 16:52:42 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>&bdquo;Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung&ldquo;</strong></p><p>Das Ausma&szlig; rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits f&uuml;r das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausma&szlig; des vergangenen Jahres noch &uuml;bertreffen wird. Die Bundesregierung geht derzeit vom h&ouml;chsten Stand seit Beginn der Z&auml;hlung politisch motivierter Kriminalit&auml;t im Jahr 2001 aus (Quelle: Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit der Bundesregierung). Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt best&auml;tigen diesen enormen Anstieg. Sie z&auml;hlten 2015 insgesamt 1747 Angriffe mit mindestens 2237 betroffenen Personen allein in den neuen Bundesl&auml;ndern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Eine Trendwende f&uuml;r 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterst&uuml;tzung und Beratung zur Bew&auml;ltigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen.</p><p>In den vergangenen zwei Jahren versuchten die Beratungsstellen der stark gestiegenen Nachfrage mit gro&szlig;em Engagement und hohem pers&ouml;nlichem Einsatz gerecht zu werden. Nun ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Die gro&szlig;e Anzahl von Betroffenen und Beratungssuchenden ist f&uuml;r viele Beratungsstellen ohne zus&auml;tzliche Ressourcen nicht mehr zu bew&auml;ltigen. Die Beratungsstellen fordern daher eine Verdopplung ihres Budgets um auf den massiv gestiegenen Beratungsbedarf reagieren zu k&ouml;nnen. Die Landes- und bundesgef&ouml;rderten Beratungsstellen in Bayern, Hessen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen und Brandenburg mussten ihr Angebot bereits reduzieren. Ein aktives Zugehen auf Betroffene, Pr&auml;vention und lokale Intervention, die wesentliche Bestandteile der Opferberatung sind, k&ouml;nnen &uuml;berwiegend nicht mehr geleistet werden.</p><p>F&uuml;r ihre Arbeit erhalten die Landes- und bundesweit gef&ouml;rderten Beratungsstellen eine Finanzierung aus dem Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; und verschiedenen Landesprogrammen. Die Ausstattung ist je nach Bundesland unterschiedlich und nur in wenigen L&auml;ndern bedarfsgerecht. &bdquo;Als die Bundesregierung im M&auml;rz 2016 eine Verdoppelung des F&ouml;rderprogramms &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; f&uuml;r das kommende Jahr ank&uuml;ndigte war das f&uuml;r die Beratungsstellen eine sehr erleichternde Nachricht.&ldquo;, so Verbandssprecher Robert Kusche. &bdquo;Da die Erh&ouml;hung unter anderem mit der massiven Zunahme rechter und rassistischer Gewalttaten begr&uuml;ndet wurde, hoffen die Beratungsstellen auf deutlich mehr Budget, um wieder angemessen auf den starken Anstieg rechter und rassistischer Gewalt reagieren zu k&ouml;nnen. Es steht leider noch immer nicht fest, wie viel Geld von der Erh&ouml;hung in die vorhanden Strukturen der Opferberatungsstellen flie&szlig;en wird. Wir bef&uuml;rchten jedoch, dass die Erh&ouml;hung nicht dem tats&auml;chlichen Bedarf entspricht.&ldquo;</p><p>In der &bdquo;Strategie der Bundesregierung zur Extremismuspr&auml;vention und Demokratief&ouml;rderung&ldquo; wird festgestellt, dass &bdquo;im gesamten Bundesgebiet zum Thema Fl&uuml;chtlinge ein gestiegener Bedarf an mobiler Beratung und Opferberatung&ldquo; zu verzeichnen sei. &bdquo;Die Bundesregierung wird daher die Beratungsarbeit in diesem Bereich ausweiten und auf spezielle Anforderungen anpassen.&ldquo; Und auch die L&auml;nder haben in der &bdquo;gemeinsamen Erkl&auml;rung der Bundesministerin f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen, und Jugend und der f&uuml;r das Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; verantwortlichen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der L&auml;nder&ldquo; vom 19. Juli 2016 erkl&auml;rt, &bdquo;sich bedarfsorientiert gegen&uuml;ber dem Bundestag und den Landesparlamenten daf&uuml;r ein(zusetzen), die erfolgreichen Angebote der mobilen Beratung und der Opferberatung dauerhaft zu sichern und auszubauen.&ldquo;</p><p>Verbandssprecher Robert Kusche: &bdquo;Es ist gut und wichtig, dass die Politik klar Stellung bezieht gegen rechte und rassistische Gewalt. Nun m&uuml;ssen diesen Bekenntnissen auch konkrete Taten folgen die der Situation der vielen Betroffenen gerecht werden. Es darf nicht sein, dass es Deutschland nicht gelingt die Bev&ouml;lkerung vor rechten und rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen, und dann auch noch die Betroffenen eines Angriffs im Stich gelassen werden. Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung. Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt k&ouml;nnen dieses Recht aber nur dann gew&auml;hren, wenn die Bundes- und Landesf&ouml;rderung im kommenden Jahr deutlich gesteigert wird.&ldquo;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Pressemitteilung des <a href="http://verband-brg.de/index.php/" aria-label="index">VBRG</a>, Bundesverband unabh&auml;ngiger Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland, vom 27.10.2016</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets">Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und   antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 16:52:42 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>&bdquo;Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung&ldquo;</strong><br>
Das Ausma&szlig; rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits f&uuml;r das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausma&szlig; des vergangenen Jahres noch &uuml;bertreffen wird. Die Bundesregierung geht derzeit vom h&ouml;chsten Stand seit Beginn der Z&auml;hlung politisch motivierter Kriminalit&auml;t im Jahr 2001 aus (Quelle: Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit der Bundesregierung). Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt best&auml;tigen diesen enormen Anstieg. Sie z&auml;hlten 2015 insgesamt 1747 Angriffe mit mindestens 2237 betroffenen Personen allein in den neuen Bundesl&auml;ndern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Eine Trendwende f&uuml;r 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterst&uuml;tzung und Beratung zur Bew&auml;ltigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen.<br>
In den vergangenen zwei Jahren versuchten die Beratungsstellen der stark gestiegenen Nachfrage mit gro&szlig;em Engagement und hohem pers&ouml;nlichem Einsatz gerecht zu werden. Nun ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Die gro&szlig;e Anzahl von Betroffenen und Beratungssuchenden ist f&uuml;r viele Beratungsstellen ohne zus&auml;tzliche Ressourcen nicht mehr zu bew&auml;ltigen. Die Beratungsstellen fordern daher eine Verdopplung ihres Budgets um auf den massiv gestiegenen Beratungsbedarf reagieren zu k&ouml;nnen. Die Landes- und bundesgef&ouml;rderten Beratungsstellen in Bayern, Hessen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen und Brandenburg mussten ihr Angebot bereits reduzieren. Ein aktives Zugehen auf Betroffene, Pr&auml;vention und lokale Intervention, die wesentliche Bestandteile der Opferberatung sind, k&ouml;nnen &uuml;berwiegend nicht mehr geleistet werden.<br>
F&uuml;r ihre Arbeit erhalten die Landes- und bundesweit gef&ouml;rderten Beratungsstellen eine Finanzierung aus dem Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; und verschiedenen Landesprogrammen. Die Ausstattung ist je nach Bundesland unterschiedlich und nur in wenigen L&auml;ndern bedarfsgerecht. &bdquo;Als die Bundesregierung im M&auml;rz 2016 eine Verdoppelung des F&ouml;rderprogramms &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; f&uuml;r das kommende Jahr ank&uuml;ndigte war das f&uuml;r die Beratungsstellen eine sehr erleichternde Nachricht.&ldquo;, so Verbandssprecher Robert Kusche. &bdquo;Da die Erh&ouml;hung unter anderem mit der massiven Zunahme rechter und rassistischer Gewalttaten begr&uuml;ndet wurde, hoffen die Beratungsstellen auf deutlich mehr Budget, um wieder angemessen auf den starken Anstieg rechter und rassistischer Gewalt reagieren zu k&ouml;nnen. Es steht leider noch immer nicht fest, wie viel Geld von der Erh&ouml;hung in die vorhanden Strukturen der Opferberatungsstellen flie&szlig;en wird. Wir bef&uuml;rchten jedoch, dass die Erh&ouml;hung nicht dem tats&auml;chlichen Bedarf entspricht.&ldquo;<br>
In der &bdquo;Strategie der Bundesregierung zur Extremismuspr&auml;vention und Demokratief&ouml;rderung&ldquo; wird festgestellt, dass &bdquo;im gesamten Bundesgebiet zum Thema Fl&uuml;chtlinge ein gestiegener Bedarf an mobiler Beratung und Opferberatung&ldquo; zu verzeichnen sei. &bdquo;Die Bundesregierung wird daher die Beratungsarbeit in diesem Bereich ausweiten und auf spezielle Anforderungen anpassen.&ldquo; Und auch die L&auml;nder haben in der &bdquo;gemeinsamen Erkl&auml;rung der Bundesministerin f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen, und Jugend und der f&uuml;r das Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; verantwortlichen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der L&auml;nder&ldquo; vom 19. Juli 2016 erkl&auml;rt, &bdquo;sich bedarfsorientiert gegen&uuml;ber dem Bundestag und den Landesparlamenten daf&uuml;r ein(zusetzen), die erfolgreichen Angebote der mobilen Beratung und der Opferberatung dauerhaft zu sichern und auszubauen.&ldquo;<br>
Verbandssprecher Robert Kusche: &bdquo;Es ist gut und wichtig, dass die Politik klar Stellung bezieht gegen rechte und rassistische Gewalt. Nun m&uuml;ssen diesen Bekenntnissen auch konkrete Taten folgen die der Situation der vielen Betroffenen gerecht werden. Es darf nicht sein, dass es Deutschland nicht gelingt die Bev&ouml;lkerung vor rechten und rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen, und dann auch noch die Betroffenen eines Angriffs im Stich gelassen werden. Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung. Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt k&ouml;nnen dieses Recht aber nur dann gew&auml;hren, wenn die Bundes- und Landesf&ouml;rderung im kommenden Jahr deutlich gesteigert wird.&ldquo;<br>
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Pressemitteilung des <a href="http://verband-brg.de/index.php/" aria-label="index">VBRG</a>, Bundesverband unabh&auml;ngiger Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland, vom 27.10.2016</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets-2">Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>مراكز استشارة للّاجئين المثليين والمتحولين جنسياBeratungsstellen für LGBTI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 18:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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&#1578;&#1580;&#1583;&#1608;&#1606; &#1607;&#1606;&#1575; &#1593;&#1606;&#1575;&#1608;&#1610;&#1606; &#1605;&#1585;&#1575;&#1603;&#1586; &#1575;&#1587;&#1578;&#1588;&#1575;&#1585;&#1577; &#1601;&#1610; &#1576;&#1585;&#1604;&#1610;&#1606; &#1608;&#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1576;&#1608;&#1585;&#1594; &#1604;&#1604;&#1605;&#1579;&#1604;&#1610;&#1610;&#1606; &#1580;&#1606;&#1587;&#1610;&#1575;&#1548; &#1579;&#1615;&#1606;&#1575;&#1574;&#1610;&#1617; &#1575;&#1604;&#1580;&#1606;&#1587; &#1608;&#1575;&#1604;&#1605;&#1578;&#1581;&#1608;&#1604;&#1610;&#1606; &#1580;&#1606;&#1587;&#1610;&#1575;.
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>&#1575;&#1587;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1572;&#1587;&#1587;&#1577;</td>
<td><a href="http://www.lesmigras.de/"><strong>LesMigraS</strong></a></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1593;&#1606;&#1608;&#1575;&#1606;</td>
<td>Kulmer Str. 20a</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10783 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1585;&#1602;&#1605; &#1575;&#1604;&#1607;&#1575;&#1578;&#1601;</td>
<td>03021915090</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1576;&#1585;&#1610;&#1583; &#1575;&#1604;&#1575;&#1604;&#1603;&#1578;&#1585;&#1608;&#1606;&#1610;</td>
<td>info[at]lesmigras.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>LesMigraS &#1578;&#1602;&#1583;&#1605; &#1575;&#1587;&#1578;&#1588;&#1575;&#1585;&#1575;&#1578; &#1604;&#1604;&#1605;&#1579;&#1604;&#1610;&#1610;&#1606; &#1580;&#1606;&#1587;&#1610;&#1575;&#1548; &#1579;&#1615;&#1606;&#1575;&#1574;&#1610;&#1617; &#1575;&#1604;&#1580;&#1606;&#1587; &#1608;&#1575;&#1604;&#1605;&#1578;&#1581;&#1608;&#1604;&#1610;&#1606; &#1605;&#1606; &#1575;&#1604;&#1604;&#1575;&#1580;&#1574;&#1610;&#1606; &#1608;&#1584;&#1608;&#1610; &#1575;&#1604;&#1576;&#1588;&#1585;&#1577; &#1575;&#1604;&#1587;&#1608;&#1583;&#1575;&#1569; &#1608;&#1575;&#1604;&#1605;&#1604;&#1608;&#1606;&#1610;&#1606;. &#1589;&#1601;&#1581;&#1577; &#1575;&#1604;&#1605;&#1572;&#1587;&#1587;&#1577; &#1593;&#1604;&#1609; &#1588;&#1576;&#1603;&#1577; &#1575;&#1604;&#1573;&#1606;&#1578;&#1585;&#1606;&#1610;&#1578; &#1605;&#1578;&#1608;&#1601;&#1585;&#1577; &#1576;&#1593;&#1583;&#1577; &#1604;&#1594;&#1575;&#1578;.</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>&#1575;&#1587;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1572;&#1587;&#1587;&#1577;</td>
<td><a href="https://www.schwulenberatungberlin.de/"><strong>Schwulenberatung Berlin</strong></a></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1593;&#1606;&#1608;&#1575;&#1606;</td>
<td>Niebuhrstra&szlig;e 59-60</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10629 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1585;&#1602;&#1605; &#1575;&#1604;&#1607;&#1575;&#1578;&#1601;</td>
<td>03023369070</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1576;&#1585;&#1610;&#1583; &#1575;&#1604;&#1575;&#1604;&#1603;&#1578;&#1585;&#1608;&#1606;&#1610;</td>
<td>info[at]schwulenberatungberlin.de</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1606;&#1602;&#1591;&#1577; &#1575;&#1604;&#1604;&#1602;&#1575;&#1569;</td>
<td>Kuchus</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1593;&#1606;&#1608;&#1575;&#1606;</td>
<td>Wilhelmstra&szlig;e 115</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10963 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1578;&#1608;&#1602;&#1610;&#1578;</td>
<td>&#1575;&#1604;&#1579;&#1604;&#1575;&#1579;&#1575;&#1569; &#1608;&#1575;&#1604;&#1580;&#1605;&#1593;&#1607; 14-18 &#1605;&#1587;&#1575;&#1569;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1604;&#1576;&#1585;&#1610;&#1583; &#1575;&#1604;&#1575;&#1604;&#1603;&#1578;&#1585;&#1608;&#1606;&#1610;</td>
<td>refugees[at]schwulenberatungberlin.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/arabisch/%d9%85%d8%b1%d8%a7%d9%83%d8%b2-%d8%a7%d8%b3%d8%aa%d8%b4%d8%a7%d8%b1%d8%a9-%d9%84%d9%84%d9%91%d8%a7%d8%ac%d8%a6%d9%8a%d9%86-%d8%a7%d9%84%d9%85%d8%ab%d9%84%d9%8a%d9%8a%d9%86-%d9%88%d8%a7%d9%84%d9%85-2">مراكز استشارة للّاجئين المثليين والمتحولين جنسياBeratungsstellen für LGBTI</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>مراکز مشاوره برای چکونگی روند تقاضای پناهندگیBeratungsstellen für Geflüchtete und Migrant_innen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/farsi/%d9%85%d8%b1%d8%a7%da%a9%d8%b2-%d9%85%d8%b4%d8%a7%d9%88%d8%b1%d9%87-%d8%a8%d8%b1%d8%a7%db%8c-%da%86%da%a9%d9%88%d9%86%da%af%db%8c-%d8%b1%d9%88%d9%86%d8%af-%d8%aa%d9%82%d8%a7%d8%b6%d8%a7%db%8c-%d9%be-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 12:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Farsi]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div dir="rtl">&#1570;&#1583;&#1585;&#1587; &#1605;&#1585;&#1575;&#1705;&#1586; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607; &#1594;&#1740;&#1585; &#1583;&#1608;&#1604;&#1578;&#1740; &#1705;&#1607; &#1605;&#1740;&#1578;&#1608;&#1575;&#1606;&#1606;&#1583; &#1580;&#1608;&#1575;&#1576;&#1711;&#1608;&#1740; &#1587;&#1608;&#1575;&#1604;&#1575;&#1578; &#1588;&#1605;&#1575; &#1583;&#1585; &#1605;&#1608;&#1585;&#1583; &#1585;&#1608;&#1606;&#1583; &#1578;&#1602;&#1575;&#1590;&#1575;&#1740; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1606;&#1583;&#1711;&#1740; &#1608; &#1740;&#1575; &#1608;&#1590;&#1593;&#1740;&#1578; &#1575;&#1602;&#1575;&#1605;&#1578;&#1578;&#1575;&#1606;  &#1576;&#1591;&#1608;&#1585; &#1585;&#1575;&#1740;&#1711;&#1575;&#1606; &#1576;&#1575;&#1588;&#1606;&#1583;.<br>
<strong>&#1578;&#1608;&#1580;&#1607;: &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1575;&#1606; &#1575;&#1606;&#1711;&#1604;&#1740;&#1587;&#1740; &#1589;&#1581;&#1576;&#1578; &#1605;&#1740;&#1705;&#1606;&#1606;&#1583;. &#1576;&#1607; &#1607;&#1605;&#1740;&#1606; &#1580;&#1607;&#1578; &#1604;&#1591;&#1601;&#1575; &#1583;&#1585; &#1575;&#1608;&#1604;&#1740;&#1606; &#1578;&#1605;&#1575;&#1587; &#1576;&#1575; &#1575;&#1740;&#1606; &#1605;&#1585;&#1575;&#1705;&#1586; &#1576;&#1607; &#1575;&#1606;&#1711;&#1604;&#1740;&#1587;&#1740; &#1589;&#1581;&#1576;&#1578; &#1705;&#1606;&#1740;&#1583;. &#1570;&#1606;&#1607;&#1575; &#1583;&#1585; &#1589;&#1608;&#1585;&#1578; &#1604;&#1586;&#1608;&#1605; &#1576;&#1575; &#1740;&#1705; &#1605;&#1578;&#1585;&#1580;&#1605; &#1575;&#1585;&#1578;&#1576;&#1575;&#1591; &#1576;&#1585;&#1602;&#1585;&#1575;&#1585; &#1605;&#1740;&#1705;&#1606;&#1606;&#1583;.</strong><br>
&nbsp;<br>
<strong>&#1576;&#1585;&#1604;&#1740;&#1606;</strong>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1601;&#1604;&#1608;&#1588;&#1578;&#1604;&#1740;&#1606;&#1711;&#1586;&#1585;&#1575;&#1583; (&#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1583;&#1711;&#1575;&#1606;)</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fl&uuml;chtlingsrat Berlin&nbsp;</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>030243445762</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>buero[at]fluechtlingsrat-berlin.de</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;&#1607;&#1575; &#1608; &#1605;&#1585;&#1575;&#1705;&#1586; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1583;&#1711;&#1575;&#1606; &#1583;&#1585; &#1576;&#1585;&#1604;&#1740;&#1606; &#1585;&#1575; &#1605;&#1740;&#1578;&#1608;&#1575;&#1606; &#1575;&#1586; &#1606;&#1607;&#1575;&#1583;&#1607;&#1575;&#1740; &#1605;&#1587;&#1578;&#1602;&#1604; &#1581;&#1602;&#1608;&#1602; &#1576;&#1588;&#1585;&#1740;&#1616; &#1588;&#1608;&#1585;&#1575;&#1740; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1606;&#1583;&#1711;&#1575;&#1606;&#1616; &#1576;&#1585;&#1604;&#1740;&#1606; &#1576;&#1583;&#1587;&#1578; &#1570;&#1608;&#1585;&#1583;.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1576;&#1608;&#1585;&#1711;</strong><br>
&nbsp;<br>
&#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1576;&#1608;&#1585;&#1711; &#1575;&#1606; &#1583;&#1585; &#1581;&#1575;&#1608;&#1604;</p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1662;&#1578;&#1587; &#1583;&#1575;&#1605;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonisches-werk-potsdam.de/app/download/9915144021/Flyer%20FB%20Englisch-Potsdam%20Wohnungen.pdf?t=1422527165" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Flyer FB Englisch Potsdam Wohnungen (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Diakonisches Werk Potsdam</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1575;&#1740;&#1606;&#1575; &#1588;&#1578;&#1740;&#1576;&#1740;&#1578;&#1586;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Ina Stirbitz</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Beratungsstelle</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Damaschkestr. 17</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14770 Brandenburg / H</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>0331-20077941</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03381-2099930</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>.stiebitz[at]dwpotsdam.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1705;&#1578; &#1576;&#1608;&#1587;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1575;&#1604;&#1576;&#1607; &ndash; &#1575;&#1604;&#1587;&#1578;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonie-elbe-elster.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=33786" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="visitenkarte (&ouml;ffnet in neuem Tab)"> .Diakonisches Werk Elbe-Elster e.V</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1575;&#1740;&#1606;&#1587; &#1705;&#1608;&#1588;&#1604;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Ines K&uuml;chler</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Strasse der Jugend 33</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>(Zimmer 618 (im B&uuml;rohaus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03050 Cottbus</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>017610073493</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03554994403</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>dwee.fluechtlinge@web.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1779; &#1578;&#1575; &#1777;&#1781;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1575;&#1616;&#1576;&#1585;&#1586;&#1608;&#1575;&#1604;&#1583;&#1616;&#1607;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1740;&#1608;&#1607;&#1575;&#1606;&#1740;&#1578;&#1585;- &#1575;&#1608;&#1606;&#1601;&#1575;&#1604; -&#1581;&#1740;&#1604;&#1601;&#1607;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>.Johanniter-Unfall-Hilfe e.V</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1740;&#1606;&#1711;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Gesine K&ouml;nig</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Havellandstra&szlig;e 15</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16227 Eberswalde</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>033343669323</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>gesine.koenig[at]johanniter.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1575;&#1616;&#1576;&#1585;&#1586;&#1608;&#1575;&#1604;&#1583;&#1616;&#1607;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1575;&#1604;&#1576;&#1607; &ndash; &#1575;&#1604;&#1587;&#1578;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonie-elbe-elster.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=33786" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="visitenkarte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">.Diakonisches Werk Elbe-Elster e.V</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td> &#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1605;&#1740;&#1605;.  &#1601;&#1740;&#1578;&#1587;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr M. Fietz</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Diakonischen Werk</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Packhofstr. 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>04910 Elsterwerda</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>015772898040</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>dwee.fluechtlinge[at]web.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1583;&#1608;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1779; &#1578;&#1575; &#1777;&#1782;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1601;&#1740;&#1606;&#1587;&#1578;&#1585;&#1608;&#1575;&#1604;&#1583;&#1616;&#1607;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1575;&#1604;&#1576;&#1607; &ndash; &#1575;&#1604;&#1587;&#1578;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonie-elbe-elster.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=33786" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="visitenkarte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">.Diakonisches Werk Elbe-Elster e.V</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td> &#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1605;&#1740;&#1605;.  &#1601;&#1740;&#1578;&#1587;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr M. Fietz</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Haus der Diakonie</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Friedenstra&szlig;e 23</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03238 Finsterwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03412618647</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>0353130015</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>015772898040</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>dwee.fluechtlinge[at]web.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1601;&#1608;&#1585;&#1587;&#1578;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1575;&#1604;&#1576;&#1607; &ndash; &#1575;&#1604;&#1587;&#1578;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonie-elbe-elster.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=33786" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="visitenkarte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">.Diakonisches Werk Elbe-Elster e.V</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1575;&#1740;&#1606;&#1587; &#1705;&#1608;&#1588;&#1604;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Ines K&uuml;chler</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>im Park 7</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Parkstr.07</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03149 Forst</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>017610073493</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>dwee.fluechtlinge[at]web.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;:&#1583;&#1608;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1781;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1601;&#1585;&#1575;&#1606;&#1705;&#1601;&#1608;&#1585;&#1578; (&#1575;&#1615;&#1583;&#1585;)</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1578;&#1575;&#1587; &#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1608;&#1585;&#1711;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Caritas Brandenburg</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td> &#1582;&#1575;&#1606;&#1605;  &#1605;&#1575;&#1585;&#1740;&#1575; &#1608;&#1608;&#1740;&#1578;&#1575;&#1587;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Maria Wojtas</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Caritas-Haus &bdquo;St. Josef&ldquo;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Leipziger Stra&szlig;e 39</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15232 Frankfurt (Oder)</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03355654150</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>ffo-migration[at]caritas-brandenburg-ost.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1783;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1580;&#1605;&#1593;&#1607; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1601;&#1585;&#1740;&#1586;&#1575;&#1705;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1570;&#1608;&#1608;- &#1575;&#1615;.&#1662;.&#1575;&#1585;.&#1580;&#1575;&#1605;&#1593;&#1607; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1593;&#1575;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1606;&#1601;&#1607; &#1575;&#1605;.&#1576;.&#1607;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>AWO-OPR gemeinn&uuml;tzige Sozialgesellschaft mbH</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1606; &#1607;&#1608;&#1601;&#1605;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Karin Hopfmann</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>AWO Betreuungsdienste</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Berliner Stra&szlig;e 11</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14662 Friesack</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>015229529597</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>fluechtlingsberatung[at]awo-opr.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1740;&#1705; &#1607;&#1601;&#1578;&#1607; &#1583;&#1585; &#1605;&#1740;&#1575;&#1606; &#1585;&#1608;&#1586; &#1670;&#1607;&#1575;&#1585;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1575;&#1586; &#1587;&#1575;&#1593;&#1578; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1781;.&#1779;&#1776;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1601;&#1608;&#1585;&#1587;&#1578;&#1606; &#1608;&#1575;&#1604;&#1583;&#1616;&#1607;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1578;&#1575;&#1587; &#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1608;&#1585;&#1711;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Caritas Brandenburg</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1578;&#1608;&#1605;&#1575;&#1587; &#1578;&#1740;&#1605;&#1607;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr Thomas Thieme</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Eisenbahnstra&szlig;e 16</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15517 F&uuml;rstenwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03361770835</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03361770843</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>t.thieme[at]caritas-brandenburg.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1781; &#1578;&#1575; &#1777;&#1783;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1711;&#1585;&#1575;&#1606; &#1586;&#1740;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1575;&#1608;&#1575;&#1606;&#1711;&#1616;&#1604;&#1740;&#1588;  &#1705;&#1740;&#1585;&#1588;&#1616;&#1606; &#1705;&#1585;&#1575;&#1740;&#1587; &#1575;&#1608;&#1576;&#1585; &#1607;&#1575;&#1608;&#1604; &#1604;&#1606;&#1583;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Ev. Kirchenkreis Oberes Havelland</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1570;&#1606;&#1607; &#1601;&#1740;&#1588;&#1585;&#1548;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Anne Fischer</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1740;&#1585;&#1587;&#1578;&#1740;&#1606; &#1606;&#1608;&#1740;&#1605;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Kirstin Neumann</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Schulstra&szlig;e 4b</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16775 Gransee</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>ohv.asylberatung[at]gmail.com</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1740;&#1705; &#1607;&#1601;&#1578;&#1607; &#1583;&#1585; &#1605;&#1740;&#1575;&#1606; &#1585;&#1608;&#1586; &#1670;&#1607;&#1575;&#1585;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1575;&#1586; &#1587;&#1575;&#1593;&#1578; &#1777;&#1777; &#1578;&#1575; &#1777;&#1779;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1607;&#1606;&#1740;&#1606;&#1711;&#1586;&#1583;&#1608;&#1585;&#1601;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1575;&#1608;&#1575;&#1606;&#1711;&#1616;&#1604;&#1740;&#1588;  &#1705;&#1740;&#1585;&#1588;&#1616;&#1606; &#1705;&#1585;&#1575;&#1740;&#1587; &#1575;&#1608;&#1576;&#1585; &#1607;&#1575;&#1608;&#1604; &#1604;&#1606;&#1583;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Ev. Kirchenkreis Oberes Havelland</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1587;&#1740;&#1605;&#1608;&#1606;&#1607; &#1578;&#1616;&#1578;&#1587; &#1604;&#1575;&#1601;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Simone Tetzlaff</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Fabrikstr.10</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16761 Hennigsdorf</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03302222918</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>asylberatung.hennigsdorf@gmx.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1608; &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588; &#1608;&#1587;&#1578;&#1575;&#1607;&#1575;&#1608;&#1586;&#1606;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1578;&#1575;&#1587; &#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1608;&#1585;&#1711;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Caritas Brandenburg</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1606;&#1575;&#1601;&#1604;&#1740;&#1705;&#1587;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Carina Felix</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Fl&uuml;chtlingsberatung im Sozialen Zentrum</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Maxim-Gorki-Stra&szlig;e 6/7</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15711 K&ouml;nigs Wusterhausen</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>033752108125</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>c.felix[at]caritas-brandenburg.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;:  &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607;  &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1780;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1604;&#1608;&#1576;&#1606;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1705;&#1740;&#1585;&#1588;&#1616;&#1606; &#1705;&#1585;&#1575;&#1740;&#1587; &#1604;&#1608;&#1615;&#1576;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Diakonisches Werk Kirchenkreis L&uuml;bben</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1606;&#1575;&#1578;&#1575;&#1604;&#1740;&#1575; &#1586;&#1605;&#1740;&#1606;&#1575;&#1548;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Natalya Zimina</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1740;&#1586;&#1740;&#1587;&#1578;&#1740;&#1606;&#1575; &#1705;&#1585;&#1608;&#1711;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Kristina Kr&uuml;ger</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Haus der Diakonie</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Geschwister &ndash; Scholl &ndash; Stra&szlig;e 12</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15907 L&uuml;bben</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03546187639</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>Migration[at]diakonie-luebben.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1583;&#1608; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778;&#1548;  &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1777;&#1779; &#1578;&#1575; &#1777;&#1783;&#1548; &#1670;&#1607;&#1575;&#1585;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1783; &#1608; &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1781;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;&#1616; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740;: &#1606;&#1602;&#1591;&#1607; &#1578;&#1605;&#1585;&#1705;&#1586; &#1575;&#1740;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607; &#1581;&#1605;&#1575;&#1740;&#1578; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1575;&#1586; &#1605;&#1607;&#1575;&#1580;&#1585;&#1575;&#1606; &#1608; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1580;&#1608;&#1740;&#1575;&#1606; &#1583;&#1585; &#1582;&#1575;&#1606;&#1607; &#1607;&#1575; &#1605;&#1740;&#1576;&#1575;&#1588;&#1583;. &#1575;&#1740;&#1606; &#1605;&#1585;&#1705;&#1586;&#1583;&#1585; &#1575;&#1605;&#1608;&#1585; &#1605;&#1585;&#1576;&#1608;&#1591; &#1576;&#1607; &#1585;&#1608;&#1606;&#1583; &#1578;&#1602;&#1575;&#1590;&#1575;&#1740; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1606;&#1583;&#1711;&#1740; &#1578;&#1582;&#1589;&#1589; &#1606;&#1583;&#1575;&#1585;&#1606;&#1583;.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1604;&#1608;&#1705;&#1606; &#1608;&#1575;&#1604;&#1583;&#1616;&#1607;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1662;&#1578;&#1587; &#1583;&#1575;&#1605;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonisches-werk-potsdam.de/app/download/9915144021/Flyer%20FB%20Englisch-Potsdam%20Wohnungen.pdf?t=1422527165" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Flyer FB Englisch Potsdam Wohnungen (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Diakonisches Werk Potsdam</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1570;&#1606;&#1583;&#1585;&#1616;&#1607; &#1570; &#1608;&#1585;&#1711;&#1575;&#1585;&#1575; &#1605;&#1575;&#1585;&#1740;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Andrea Vergara Marin</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Kieztreff</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Burg 22d</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>1. Etage</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14943 Luckenwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03371402136 033120077942 &#1608;</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>a.vergara[at]dwpotsdam.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1782;.&#1779;&#1776;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1606;&#1608;&#1740; &#1585;&#1608;&#1662;&#1740;&#1606;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1570;&#1608;&#1608;- &#1575;&#1615;.&#1662;.&#1575;&#1585;.&#1580;&#1575;&#1605;&#1593;&#1607; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1593;&#1575;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1606;&#1601;&#1607; &#1575;&#1605;.&#1576;.&#1607;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>AWO-OPR gemeinn&uuml;tzige Sozialgesellschaft mbH</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1606; &#1607;&#1608;&#1601;&#1605;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Karin Hopfmann</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Mehrgenerationenhaus (MGH</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Otto-Grotewohl-Str. 1A</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16816 Neuruppin</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03391400915</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>015229529597</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>fluechtlingsberatung[at]awo-opr.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1782;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1575;&#1608;&#1585;&#1575;&#1606;&#1740;&#1606; &#1576;&#1608;&#1585;&#1711;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1570;&#1608;&#1608;- &#1575;&#1615;.&#1662;.&#1575;&#1585;.&#1580;&#1575;&#1605;&#1593;&#1607; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1593;&#1575;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1606;&#1601;&#1607; &#1575;&#1605;.&#1576;.&#1607;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>AWO-OPR gemeinn&uuml;tzige Sozialgesellschaft mbH</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td> &#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1607;&#1608;&#1585;&#1587;&#1578; &#1585;&#1575;&#1576;&#1608;&#1608;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr Horst Rabbow</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>B&uuml;rgerzentrum Oranienburg(FiBB</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Albert-Buchmann-Str.17</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>1.Etage, R.2.02</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16515 Oranienburg</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>01724784578</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>horst.rabbow@awo-opr.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1608; &#1580;&#1605;&#1593;&#1607; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1779;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1662;&#1616;&#1585;&#1604; &#1576;&#1585;&#1711;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1570;&#1608;&#1608;- &#1575;&#1615;.&#1662;.&#1575;&#1585;.&#1580;&#1575;&#1605;&#1593;&#1607; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1593;&#1575;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1606;&#1601;&#1607; &#1575;&#1605;.&#1576;.&#1607;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>AWO-OPR gemeinn&uuml;tzige Sozialgesellschaft mbH</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1607;&#1608;&#1585;&#1587;&#1578; &#1585;&#1575;&#1576;&#1608;&#1608;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr Horst Rabbow</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>MD EvaMiGra e.V</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>B&auml;ckerstra&szlig;e 21</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>19348 Perleberg</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>01724784578</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>horst.rabbow[at]awo-opr.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1740;&#1705; &#1607;&#1601;&#1578;&#1607; &#1583;&#1585; &#1605;&#1740;&#1575;&#1606; &#1585;&#1608;&#1586; &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1575;&#1586; &#1587;&#1575;&#1593;&#1578; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1779;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1662;&#1578;&#1587; &#1583;&#1575;&#1605; &ndash; &#1605;&#1740;&#1578;&#1604; &#1605;&#1575;&#1585;&#1705; &#1608; &#1662;&#1578;&#1587; &#1583;&#1575;&#1605;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonisches-werk-potsdam.de/app/download/9915144021/Flyer%20FB%20Englisch-Potsdam%20Wohnungen.pdf?t=1422527165" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Flyer FB Englisch Potsdam Wohnungen (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Diakonie</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1585;&#1740;&#1604;&#1607; &#1601;&#1585;&#1606;&#1575;&#1606;&#1583;&#1586;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Cyrielle Fern&agrave;ndez</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Beratungsfachdienst f&uuml;r MigrantInnen</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Rudolf-Breitscheid-Stra&szlig;e 64</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>(Hinterhaus)</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14482 Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03312008380</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>c.fernandez[at]dwpotsdam.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1779; &#1578;&#1575; &#1777;&#1782; &#1548;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>  &#1576;&#1585;&#1588;&#1608;&#1585; &#1605;&#1585;&#1575;&#1705;&#1586; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607; &#1575;&#1740; &#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1576;&#1608;&#1585;&#1711; &#1575;&#1606; &#1583;&#1616;&#1585; &#1581;&#1575;&#1608;&#1604;&#1548; &#1578;&#1604;&#1578;&#1608;- &#1601;&#1604;&#1605;&#1740;&#1606;&#1711;&#1548; &#1662;&#1578;&#1587; &#1583;&#1575;&#1605;- &#1605;&#1740;&#1578;&#1604; &#1605;&#1575;&#1585;&#1705; &#1608; &#1662;&#1578;&#1587; &#1583;&#1575;&#1605; &#1576;&#1607; &#1586;&#1576;&#1575;&#1606;&#1607;&#1575;&#1740; &#1593;&#1585;&#1576;&#1740;&#1548; &#1575;&#1606;&#1711;&#1604;&#1740;&#1587;&#1740;&#1548; &#1601;&#1585;&#1575;&#1606;&#1587;&#1608;&#1740; &#1608; &#1585;&#1608;&#1587;&#1740; &#1605;&#1608;&#1580;&#1608;&#1583; &#1605;&#1740;&#1576;&#1575;&#1588;&#1583;.<br>
&nbsp;<br>
<strong>&#1585;&#1575;&#1578;&#1616;&#1606;&#1575;&#1608;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1570;&#1608;&#1608;- &#1575;&#1615;.&#1662;.&#1575;&#1585;.&#1580;&#1575;&#1605;&#1593;&#1607; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1593;&#1575;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1606;&#1601;&#1607; &#1575;&#1605;.&#1576;.&#1607;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>AWO-OPR gemeinn&uuml;tzige Sozialgesellschaft mbH</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1606; &#1607;&#1608;&#1601;&#1605;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Karin Hopfmann</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Ev. Kirchengemeinde St. Marien-Andreas &ndash; Gemeindehaus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Kirchplatz 10</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14712 Rathenow</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>015229529597</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>fluechtlingsberatung[at]awo-opr.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1740;&#1705; &#1607;&#1601;&#1578;&#1607; &#1583;&#1585; &#1605;&#1740;&#1575;&#1606; &#1585;&#1608;&#1586; &#1670;&#1607;&#1575;&#1585;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1575;&#1586; &#1587;&#1575;&#1593;&#1578;&#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1779;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1588;&#1616;&#1608;&#1616;&#1578;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1740;&#1608;&#1607;&#1575;&#1606;&#1740;&#1578;&#1585;- &#1575;&#1608;&#1606;&#1601;&#1575;&#1604; -&#1581;&#1740;&#1604;&#1601;&#1607;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Johanniter-Unfall-Hilfe e.V</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1570;&#1602;&#1575;&#1740;  &#1570;&#1606;&#1583;&#1585;&#1607; &#1604;&#1575;&#1608;&#1578;&#1606;&#1588;&#1604;&#1616;&#1711;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Andr&eacute; Lautenschl&auml;ger</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Lindenallee 25 &ndash; 29</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16303 Schwedt</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03332834210</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>andre.lautenschl&auml;ger[at]johanniter.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1586;&#1575;&#1606;&#1601;&#1578;&#1606; &#1576;&#1585;&#1711;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740;&#1588;&#1607; &#1608;&#1585;&#1705; &#1575;&#1604;&#1576;&#1607; &ndash; &#1575;&#1604;&#1587;&#1578;&#1585;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong><a href="http://www.diakonie-elbe-elster.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=33786" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="visitenkarte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">.Diakonisches Werk Elbe-Elster e.V</a></strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1605;&#1740;&#1605;.  &#1601;&#1740;&#1578;&#1587;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr M. Fietz</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Haus der Caritas</td>
</tr>
<tr>
<td>Burglehnstr. 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>01968 Senftenberg</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03573808891</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>015772898040</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>dwee.fluechtlinge[at]web.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607;&#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1781;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1588;&#1662;&#1585;&#1616;&#1605; &#1576;&#1585;&#1711;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1583;&#1740;&#1575;&#1705;&#1608;&#1606;&#1740; &#1606;&#1740;&#1583;&#1585;&#1604;&#1575;&#1608;&#1586;&#1578;&#1587;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Diakonie Niederlausitz</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1575;&#1608;&#1604;&#1585;&#1740;&#1705;&#1607; &#1711;&#1585;&#1608;&#1606;&#1583;&#1705;&#1607;&#1548;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Ulrike Grundke</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1605;&#1606;&#1583;&#1740; &#1586;&#1740;&#1576;&#1586;&#1578;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Mandy Siebert</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Kontakt- und Beratungsstelle &bdquo;ICLU</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Georgenstra&szlig;e 36</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03130 Spremberg</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03563345678</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>fluechlingsberatung-spb[at]diakonie-niederlausitz.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1583;&#1608; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785;.&#1779;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1777;.&#1779;&#1776;&#1548;  &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785;.&#1779;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1777;.&#1779;&#1776; &#1608; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1784;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785;.&#1779;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1777; &#1608; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1783;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;&#1616; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740;: &#1606;&#1602;&#1591;&#1607; &#1578;&#1605;&#1585;&#1705;&#1586; &#1575;&#1740;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607; &#1581;&#1605;&#1575;&#1740;&#1578; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1575;&#1586; &#1605;&#1607;&#1575;&#1580;&#1585;&#1575;&#1606; &#1608; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1580;&#1608;&#1740;&#1575;&#1606; &#1583;&#1585; &#1582;&#1575;&#1606;&#1607; &#1607;&#1575; &#1605;&#1740;&#1576;&#1575;&#1588;&#1583;. &#1575;&#1740;&#1606; &#1605;&#1585;&#1705;&#1586;&#1583;&#1585; &#1575;&#1605;&#1608;&#1585; &#1605;&#1585;&#1576;&#1608;&#1591; &#1576;&#1607; &#1585;&#1608;&#1606;&#1583; &#1578;&#1602;&#1575;&#1590;&#1575;&#1740; &#1662;&#1606;&#1575;&#1607;&#1606;&#1583;&#1711;&#1740; &#1578;&#1582;&#1589;&#1589; &#1606;&#1583;&#1575;&#1585;&#1606;&#1583;.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1588;&#1578;&#1585;&#1575;&#1608;&#1587; &#1576;&#1586;&#1711;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1705;&#1575;&#1585;&#1740;&#1578;&#1575;&#1587; &#1576;&#1585;&#1575;&#1606;&#1583;&#1606;&#1608;&#1585;&#1711;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Caritas Brandenburg</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1582;&#1575;&#1606;&#1605; &#1705;&#1585;&#1740;&#1587;&#1578;&#1740;&#1606;&#1607; &#1607;&#1575;&#1606;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Frau Christine Hahn</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>Beratungszentrum Strausberg</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>August-Bebel-Str. 12</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15344 Strausberg</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1578;&#1604;&#1601;&#1606;</td>
<td>03341311784/td&gt;</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>c.hahn[at]caritas-brandenburg.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1587;&#1607; &#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1780; &#1578;&#1575; &#1777;&#1784;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>&#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1785; &#1578;&#1575; &#1777;&#1778; &#1608; &#1777;&#1779; &#1578;&#1575; &#1777;&#1781;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br>
<strong>&#1608;&#1740;&#1578;&#1606; &#1576;&#1585;&#1711;&#1607;</strong></p>
<table class="table_ar">
<tbody>
<tr>
<td>&#1587;&#1575;&#1586;&#1605;&#1575;&#1606;</td>
<td>&#1570;&#1608;&#1608;- &#1575;&#1615;.&#1662;.&#1575;&#1585;.&#1580;&#1575;&#1605;&#1593;&#1607; &#1575;&#1580;&#1578;&#1605;&#1575;&#1593;&#1740; &#1593;&#1575;&#1605; &#1575;&#1604;&#1605;&#1606;&#1601;&#1607; &#1575;&#1605;.&#1576;.&#1607;&#1575;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><strong>AWO-OPR gemeinn&uuml;tzige Sozialgesellschaft mbH</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>&#1605;&#1578;&#1589;&#1583;&#1740;</td>
<td>&#1570;&#1602;&#1575;&#1740; &#1607;&#1608;&#1585;&#1587;&#1578; &#1585;&#1575;&#1576;&#1608;&#1608;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Herr Horst Rabbow</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1570;&#1583;&#1585;&#1587;</td>
<td>B&uuml;rgerzentrum</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>B&uuml;rgermeister-Jahn-Str. 21</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>19322 Wittenberge</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1604;&#1601;&#1606; &#1607;&#1605;&#1585;&#1575;&#1607;</td>
<td>01724784578</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1575;&#1740;&#1605;&#1740;&#1604;</td>
<td>horst.rabbow[at]awo-opr.de</td>
</tr>
<tr>
<td>&#1576;&#1575;&#1586; &#1705;&#1585;&#1583;&#1606; &#1576;&#1575;&#1585;</td>
<td>&#1586;&#1605;&#1575;&#1606; &#1605;&#1588;&#1575;&#1608;&#1585;&#1607;: &#1740;&#1705; &#1607;&#1601;&#1578;&#1607; &#1583;&#1585; &#1605;&#1740;&#1575;&#1606; &#1585;&#1608;&#1586; &#1662;&#1606;&#1580;&#1588;&#1606;&#1576;&#1607; &#1575;&#1586; &#1587;&#1575;&#1593;&#1578; &#1777;&#1776; &#1578;&#1575; &#1777;&#1779;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/farsi/%d9%85%d8%b1%d8%a7%da%a9%d8%b2-%d9%85%d8%b4%d8%a7%d9%88%d8%b1%d9%87-%d8%a8%d8%b1%d8%a7%db%8c-%da%86%da%a9%d9%88%d9%86%da%af%db%8c-%d8%b1%d9%88%d9%86%d8%af-%d8%aa%d9%82%d8%a7%d8%b6%d8%a7%db%8c-%d9%be-2">مراکز مشاوره برای چکونگی روند تقاضای پناهندگیBeratungsstellen für Geflüchtete und Migrant_innen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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