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	<title>Debatte - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Rezension „Empörung reicht nicht!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 14:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><em>Mehmet Daimag&uuml;lers Buch ist ein Appell an uns alle</em></p><p>Zuerst erschienen in:<em> Schattenberichte &ndash; Nachrichten aus der Opferperspektive Juli 2018 </em> (gesamte Ausgabe <a href="https://www.opferperspektive.de/schattenberichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="schattenberichte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">hier</a>)</p><p>Mehmet Daimag&uuml;ler ist einer der k&auml;mpferischen Nebenklageanw&auml;lt_innen im NSU-Prozess und vertritt die beiden Opferfamilien von Abdurrahim &Ouml;zudo&#287;ru und &#304;smail Ya&#351;ar. Er setzt sich nicht nur f&uuml;r die Aufkl&auml;rung der NSU-Verbrechen ein, sondern versucht unerm&uuml;dlich Debatten zu gesellschaftlich verankertem Rassismus anzuregen. In seinem neu erschienen Buch erz&auml;hlt Daimag&uuml;ler von der ersten Begegnung mit einer seiner heutigen Mandant_innen. Die Tochter des ermordeten Abdurrahim &Ouml;zudo&#287;ru rief ihn vier Wochen nach der Selbstenttarnung des NSU am 4. November 2011 an und fragte, ob er ihr Anwalt sein k&ouml;nne. Was die beiden verbindet, ist die gemeinsame Erfahrung mit dem Rassismus gegen&uuml;ber deutsch-t&uuml;rkischen Mitb&uuml;rger_innen dieses Landes. In ruhigem Ton, aber zugleich emp&ouml;rt kritisiert Daimag&uuml;ler das nicht erf&uuml;llte&nbsp; Aufkl&auml;rungsversprechen von Angela Merkel aus dem Jahr 2012. Zu viele Fragen seien weiterhin &bdquo;unzureichend oder gar nicht beantwortet&ldquo;: &bdquo;Wie gro&szlig; war oder ist der NSU wirklich? Welche Rolle haben Verfassungsschutzbeh&ouml;rden und andere Geheimdienste gespielt? Wie gro&szlig; ist das Problem des Rassismus in deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden, das es nicht erlaubte, dass ein t&uuml;rkisches Opfer ein Opfer sein durfte, sondern das Opfer und seine Familie ausschlie&szlig;lich als Verd&auml;chtige infrage kamen?&ldquo; Bereits der Titel des 350 Seiten starken Werks macht die Kernaussage deutlich: Emp&ouml;rung reicht nicht. Mit seinem Buch m&ouml;chte Mehmet Daimag&uuml;ler Zeugnis ablegen &ndash; nicht nur &uuml;ber das Geschehene oder das Versagen des Staates, sondern auch &uuml;ber die Hoffnung auf ein Leben miteinander. Das Pl&auml;doyer des Autors richtet sich an uns alle: &bdquo;Der Kampf gegen den Rassismus muss [..] genau da gef&uuml;hrt werden: Wo er unseren Herzen so nah ist und das Aufbegehren deswegen schmerzt.&ldquo; Es ist auch ein Aufruf zu einer Debatte &uuml;ber unseren eigenen Rassismus.</p><p><em>Mehmet Daimag&uuml;ler: &bdquo;Emp&ouml;rung reicht nicht! Unser Staat hat versagt. Jetzt sind wir dran. Mein Pl&auml;doyer zum NSU-Prozess&ldquo;, Verlag L&uuml;bbe, K&ouml;ln 2017, 18,- Euro</em></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/rezension-empoerung-reicht-nicht">Rezension „Empörung reicht nicht!“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:46:24 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h2>Unabh&auml;ngige Opferberatungsprojekte ver&ouml;ffentlichen gemeinsame Statistik f&uuml;r 2014</h2><h2>Anstieg rassistischer Gewalt ist Besorgnis erregend</h2><p>Die Zahl politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern und Berlin deutlich an. Die dort t&auml;tigen unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen haben insgesamt 782 Angriffe registriert. Dabei wurden mindestens 1.156 Personen verletzt und massiv bedroht. In 60 Prozent der erfassten F&auml;lle spielen rassistische Tatmotive eine zentrale Rolle.<br>
&bdquo;Insbesondere dieser erneute Anstieg rassistischer Gewalt um ein Drittel ist Besorgnis erregend&ldquo;, sagt Antje Arndt, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der&nbsp; Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.</p><h4>Dimension rechter Gewalt</h4><p>Die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen verzeichnen f&uuml;r das Jahr 2014 einen Anstieg der rechten Gewalttaten um 6 Prozent (in 2013: 737 Angriffe). Im Vergleich der ostdeutschen Bundesl&auml;nder und Berlin weist Sachsen mit 257 F&auml;llen die meisten Angriffe auf (15 % mehr als in 2013). In Berlin wurden 179 Angriffe registriert, in Sachsen-Anhalt 111 Angriffe, in Brandenburg 93 Angriffe, (9 % mehr als in 2013), in Mecklenburg-Vorpommern 84 Angriffe und in Th&uuml;ringen 58 Angriffe (30 % mehr als in 2013). Lediglich in Berlin und Sachsen-Anhalt verringerten sich die Angriffszahlen geringf&uuml;gig.</p><p>Statistisch gesehen fanden 2014 in Ostdeutschland pro Tag zwei politisch rechts motivierte Gewalttaten statt. In 61 Prozent der F&auml;lle handelte es sich um&nbsp; K&ouml;rperverletzungen und bei 33 Prozent um massive Bedrohungen, versuchte K&ouml;rperverletzungen und N&ouml;tigungen. Bei sechs Angriffen waren schwere K&ouml;rperverletzungen oder versuchte T&ouml;tungsdelikte die Folge.</p><h4>Rassismus als h&auml;ufigstes Gewaltmotiv</h4><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 um mehr als 30 Prozent an (2014: 457 Angriffe; 2013: 344 Angriffe; 2012: 276 Angriffe) und auch der Anteil dieser Taten an der Gesamtzahl nahm deutlich zu. Er stieg 2014 auf einen Anteil von 60% aller registrierten Angriffe. Im Jahr 2013 waren es noch 47%, 2012 waren es 44%. 131 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden (16 %) und 99 Angriffe gegen nicht-rechte und alternative Personen (12 %). Bei 31 Gewalttaten war Homo- und Transfeindlichkeit (4 %), in 23 F&auml;llen Antisemitismus und in 4 F&auml;llen Sozialdarwinismus das zentrale Tatmotiv. Zudem registrierten die Beratungsstellen 6 politisch rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung. 7 Angriffe richteten sich gegen Journalist_innen.</p><p>Auch im ersten Quartal 2015 sind Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte stark von rassistisch motivierter Gewalt betroffen. &ldquo;Ein Ende der Welle rassistischer Gewalt ist nicht absehbar&ldquo;, fasst Antje Arndt die Einsch&auml;tzung der Beratungsprojekte zusammen. &bdquo;Anhaltende rassistische Proteste gegen Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte, die Aufm&auml;rsche von Pegida und ihren Ablegern in nahezu allen Bundesl&auml;ndern, der Mangel an dezentralen Unterbringungsm&ouml;glichkeiten sowie eine gesellschaftliche Debatte, die Fl&uuml;chtlinge eher als Problem denn als Schutzsuchende darstellt, tragen dazu bei, dass es keine sicheren Orte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Deutschland gibt.&ldquo;<br>
Am Beispiel von Sachsen zeigt sich, wie stark diese Zusammenh&auml;nge wirken. Robert Kusche, der s&auml;chsische Vertreter des Bundesverbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt spricht von einem &bdquo;dramatischen Ausma&szlig; rassistischer Gewalt in Sachsen&ldquo; Von den 257 insgesamt dort registrierten Gewalttaten hatten 162 rassistische Tatmotive.</p><h4>Unabh&auml;ngiges Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern notwendig</h4><p>F&uuml;r die westlichen Bundesl&auml;nder k&ouml;nnen die Beratungsprojekte keine unabh&auml;ngigen Zahlen vorlegen. &bdquo;Der fl&auml;chendeckende Ausbau spezialisierter und unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen ist nach wie vor nicht erfolgt. Die Beratungseinrichtungen verf&uuml;gen nicht &uuml;ber ausreichende Ressourcen, um ein professionelles Monitoring anbieten zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Antje Arndt.</p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und in Niedersachsen gibt es noch gar keine Fachberatungsstellen. Ausreichend gef&ouml;rdert wird bisher nur die Opferberatung Rheinland in Nordrhein-Westfalen.<br>
&bdquo;Die Notwendigkeit unserer kontinuierlichen Recherche und des unabh&auml;ngigen Monitorings zeigt sich nicht zuletzt im Vergleich mit den Zahlen der Innenminister.&ldquo; sagt Antje Arndt. F&uuml;r 2013 hatte das Bundesinnenministerium f&uuml;r alle 16 Bundesl&auml;nder lediglich 801 rechts motivierte Gewalttaten registriert &ndash; w&auml;hrend die&nbsp; Opferberatungsstellen im gleichen Zeitraum f&uuml;r 6 Bundesl&auml;nder 737 F&auml;lle festgestellt hatten. &bdquo;Noch immer ist nur ein Ausschnitt der Realit&auml;t sichtbar&ldquo;, kritisiert Antje Arndt.<br>
<strong>F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Antje Arndt unter Tel. 0170/ 2948413 zur</strong> <strong>Verf&uuml;gung</strong>.<br>
Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere<br>
Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden:<br>
Berlin: ReachOut, <a href="http://www.reachoutberlin.de">www.reachoutberlin.de</a><br>
Brandenburg: Opferperspektive,<a href="https://www.opferperspektive.de"> www.opferperspektive.de</a><br>
Mecklenburg-Vorpommern: LOBBI, <a href="http://www.lobbi-mv.de">www.lobbi-mv.de</a><br>
Sachsen: Opferberatung RAA Sachsen,<a href="http://www.raa-sachsen.de"> www.raa-sachsen.de</a><br>
Sachsen-Anhalt: Mobile Beratung f&uuml;r Opfer rechter Gewalt,<br>
<a href="http://www.mobile-opferberatung.de">www.mobile-opferberatung.de</a>;<br>
Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Region Anhalt,<br>
Bitterfeld, Wittenberg, <a href="https://www.mobile-opferberatung.de/">www.opferberatung-dessau.de</a><br>
Th&uuml;ringen: ezra, <a href="http://www.ezra.de">www.ezra.de</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin">782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Alltagsphänomen Rechte Gewalt &#8211; Perspektiven einer notwendigen Debatte</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/alltagsphaenomen-rechte-gewalt-perspektiven-einer-notwendigen-debatte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsphänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Podiumsgespräch des Aktionsbündnisses gegen Gewalt,<br />
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit am 28. Juni 2006 im al globe in Potsdam</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/alltagsphaenomen-rechte-gewalt-perspektiven-einer-notwendigen-debatte">Alltagsphänomen Rechte Gewalt – Perspektiven einer notwendigen Debatte</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langem gehören rechte Gewalttaten zur gesellschaftlichen Realität in vielen Teilen des Landes. Ihre Auswirkungen sind allgegenwärtig. Die öffentliche Debatte wird immer wieder anhand von Einzelfällen und unter hohem politischen Druck geführt. Dabei gerät der Alltag des Phänomens leicht aus dem Blickfeld.</p>
<p>In der Veranstaltung beschreiben und analysieren Expertinnen und Experten rechte Gewalt aus verschiedenen Perspektiven. Wie wird rechte Gewalt gesellschaftlich wahrgenommen? Welche Folgen haben unterschiedliche Deutungen und der politische Umgang mit rechter Gewalt für die Betroffenen und für das gesellschaftliche Klima?</p>
<p>Es diskutieren:</p>
<p><strong>Dominique John</strong> Mitarbeiter der Opferperspektive, Koordinator der Opferberatungsstellen in den östlichen Bundesländern</p>
<p><strong>Carolin Walter</strong> Redakteurin der Nachrichtensendung »Kontraste«, RBB</p>
<p><strong>Dr. Helmut Willems</strong> Soziologe, Forschungsprojekt: »Ausmaß und Ursachen ethnischer Diskriminierung und fremdenfeindlicher Gewalt«</p>
<p><strong>Andrea Würdinger</strong> Rechtsanwältin, stellv. Vorsitzende des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins</p>
<p>Moderation: <strong>Alfred Roos</strong> stellv. Vorsitzender des Aktionsbündnisses</p>
<p>am Mittwoch, den 28. Juni 2006 um 18 Uhr<br />
im al globe &#8211; Brandenburgisches Haus der Kulturen,<br />
Charlottenstrasse 31, 14467 Potsdam</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/alltagsphaenomen-rechte-gewalt-perspektiven-einer-notwendigen-debatte">Alltagsphänomen Rechte Gewalt – Perspektiven einer notwendigen Debatte</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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