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	<title>Extremismuserklärung - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Bundesweiter Aktionstag für Demokratie &#8211; gegen Misstrauen und Bekenntniszwang am 1. Februar 2011</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweiter-aktionstag-fuer-demokratie-gegen-misstrauen-und-bekenntniszwang-am-1-februar-2011</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfamilienministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismuserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismusklausel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kritik an der »Extremismuserklärung« wächst. Um die Forderung nach Streichung der »Bespitzelungsaufforderung« aus den Zuwendungsbescheiden der Programme »Toleranz fördern – Kompetenz stärken« und »Initiative Demokratie stärken« zu unterstützen, findet am 1. Februar ein Aktionstag statt.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweiter-aktionstag-fuer-demokratie-gegen-misstrauen-und-bekenntniszwang-am-1-februar-2011">Bundesweiter Aktionstag für Demokratie – gegen Misstrauen und Bekenntniszwang am 1. Februar 2011</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><a href="/wp-content/uploads/2014/04/Banner_Aktionstag_1Februar2011_180x300_250x300.jpeg" aria-label="Banner Aktionstag 1Februar2011 180x300 250x300"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-25036" src="/wp-content/uploads/2014/04/Banner_Aktionstag_1Februar2011_180x300_250x300.jpeg" alt="Bundesweiter Aktionstag f&uuml;r Demokratie - gegen Misstrauen und Bekenntniszwang am 1. Februar 2011" width="250" height="250" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_Aktionstag_1Februar2011_180x300_250x300.jpeg 250w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_Aktionstag_1Februar2011_180x300_250x300-150x150.jpeg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a>Es wird dazu aufgerufen: Am Aktionstag am 1. Februar 2011 Protestfaxe, E-Mail-Erkl&auml;rungen und Facebook-Eintr&auml;ge an das Bundesfamilienministerium und das Bundeskanzleramt zu schicken, in denen gegen die &raquo;Extremismusklausel&laquo; protestiert wird.</p><p>Protestschreiben und Pressemitteilungen werden auf aktionstaggegenbekenntniszwang.blogsport.de gesammelt und &ouml;ffentlich dokumentiert. Dort sind auch alle weiteren Informationen zu den Protesten zu finden.</p><p>Aktuelle Informationen und weitere M&ouml;glichkeiten, sich am Protest zu beteiligen, sind zudem bei <a href="http://www.facebook.com/pages/Fur-Demokratie-Gegen-Misstrauen-und-Bekenntniszwang/159894630727308" aria-label="159894630727308">Facebook</a> zu finden.</p><p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweiter-aktionstag-fuer-demokratie-gegen-misstrauen-und-bekenntniszwang-am-1-februar-2011">Bundesweiter Aktionstag für Demokratie – gegen Misstrauen und Bekenntniszwang am 1. Februar 2011</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Extreme Zeiten: Sechs gute Gründe gegen die »Extremismuserklärung« zu protestieren</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/extreme-zeiten-sechs-gute-gruende-gegen-die-extremismuserklaerung-zu-protestieren</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bespitzelungsaufforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismuserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienministerin]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit sind viele Träger von Projekten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus<br />
 mit der Tatsache konfrontiert, dass das Bundesfamilienministerium im Rahmen der Förderung aus<br />
 den neuen Bundesprogrammen »Toleranz fördern – Kompetenz stärken« sowie »Initiative Demokratie<br />
 stärken« das Unterzeichnen einer sogenannten »Demokratieerklärung gegen Extremismus« verlangt.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/extreme-zeiten-sechs-gute-gruende-gegen-die-extremismuserklaerung-zu-protestieren">Extreme Zeiten: Sechs gute Gründe gegen die »Extremismuserklärung« zu protestieren</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Diese <a href="http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/bestaetigung_extremismus.pdf" aria-label="bestaetigung extremismus">Erkl&auml;rung</a> und die <a href="http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/demokratieerklaerung_faqs_stand_12-01-11.pdf" aria-label="demokratieerklaerung faqs stand 12 01 11">&raquo;Hinweise zur Erkl&auml;rung f&uuml;r Demokratie&laquo;</a> werden mit den Zuwendungsbescheiden an die Tr&auml;ger zur Unterschrift verschickt. Der Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Ulrich Battis kam in einem Gutachten zu dem Schluss, dass Teile der Erkl&auml;rung &raquo;verfassungsrechtlich bedenklich&laquo; sind. Der Zwang, diese Erkl&auml;rung zu unterzeichnen, sorgt seit Monaten f&uuml;r Unmut, Kritik und Protest unter den betroffenen Projekten, bei WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen (vgl. die Artikel <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/rebellion-gegen-kristina-schroeder" aria-label="rebellion gegen kristina schroeder">Rebellion gegen Kristina Schr&ouml;der</a> sowie <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/neue-kritik-an-schroeder/3715750.html" aria-label="3715750">Neue Kritik an Schr&ouml;der</a>).</p><p>Dabei betonen die betroffenen Tr&auml;ger der Demokratiearbeit stets, dass sie kein Problem darin sehen, sich zum Grundgesetz zu bekennen. Problematisch hingegen sind die letzten beiden S&auml;tze der Erkl&auml;rung, die dazu auffordern, die Verfassungstreue von Partnerorganisationen sicherzustellen und ggf. durch Anfragen beim Verfassungsschutz &uuml;berpr&uuml;fen zu lassen.</p><p>Die juristische Einsch&auml;tzung und die massiven Einw&auml;nde gegen die Zwangserkl&auml;rung haben jedoch vonseiten des Bundesfamilienministeriums (<span class="caps">BMFSFJ</span>) lediglich zu geringen kosmetischen K&uuml;rzungen innerhalb der seit Oktober 2010 kursierenden Erkl&auml;rung gef&uuml;hrt.</p><p>Die nunmehr vom <span class="caps">BMFSFJ</span> versandten vierseitigen &raquo;Hinweise zur Erkl&auml;rung f&uuml;r Demokratie&laquo; lassen keinerlei Zweifel mehr zu: Das <span class="caps">BMFSFJ</span> verlangt k&uuml;nftig von Tr&auml;gern der Demokratie-Arbeit, den potenziellen PartnerInnen mit Misstrauen zu begegnen und sie im Zweifel beim <span class="caps">BMFSFJ</span>, der neu eingerichteten Bundesprogramm-Regiestelle beim Bundesamt f&uuml;r Zivildienst oder beim Verfassungsschutz als &raquo;extremistisch&laquo; zu melden.</p><p>Die ersten Vereine und Projekte stehen bereits jetzt vor der existenziellen Entscheidung, die anti-<br>
demokratische Erkl&auml;rung des <span class="caps">BMFSFJ</span> zu unterschreiben, um die wertvolle Arbeit gegen Rechtsextremismus vor Ort nicht zu gef&auml;hrden oder die Unterschrift zu verweigern und damit potenziell die eigene Arbeit beenden zu m&uuml;ssen &ndash; mit weit reichenden Konsequenzen f&uuml;r Engagierte und Betroffene rassistischer und rechtsextremer Gewalt vor Ort.</p><h2>Sechs gute Gr&uuml;nde, sich gemeinsam gegen diese Erpressung zur Wehr zu setzen:</h2><p><strong>I. Jeder demokratische Staat braucht eine starke Zivilgesellschaft, insbesondere in Regionen, in denen demokratische Normen und Werte nicht verankert sind.</strong></p><p>Als die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung im Jahr 2000 das erste staatliche F&ouml;rderprogramm gegen Rechtsextremismus und f&uuml;r Demokratie unter dem Namen &raquo;CIVITAS&laquo; einsetzte, ging es auch um einen Paradigmenwechsel: weg von der starken Fixierung der F&ouml;rderprogramme der fr&uuml;hen 1990er Jahre auf die T&auml;ter, hin zu einer F&ouml;rderung derjenigen, die durch Rechtsextremismus am st&auml;rksten bedroht werden und sich vor Ort f&uuml;r demokratische Werte einsetzen. Jetzt, zehn Jahre sp&auml;ter, wird genau diesen Gruppen &ndash; kleinen antifaschistischen Initiativen ebenso wie kirchlichen Tr&auml;gern oder Betroffenen neonazistischer Gewalt &ndash; ein besonderes staatliches Misstrauen entgegen gebracht. Wer sich dem Bekenntnis- und gegenseitigen Bespitzelungszwang nicht beugen will, ist nun schutzlos rechtsextremen und rassistischen Bedrohungen ausgesetzt. Wie soll ein junger Punk, der Opfer eines neonazistischen Angriffs wurde, sich vertrauensvoll an eine Beratungsstelle wenden, wenn er damit rechnen muss, erst einmal auf seine Gesinnung &uuml;berpr&uuml;ft zu werden? Genie&szlig;en die Mitglieder der vom <span class="caps">BMFSFJ</span> inkriminierten Organisationen einen geringeren Schutz vor &Uuml;bergriffen, weil sie sich <em>&raquo;kritisch auf das im Grundgesetz nicht festgeschriebene Wirtschaftssystem beziehen?&laquo;</em>, fragt Prof. Dr. Gesine Schwan. Anl&auml;sslich der Verleihung des S&auml;chsischen Demokratiepreises hatte die Politikwissenschaftlerin Schwan in einer Rede die von den Preistr&auml;gern verlangte inhaltsgleiche &raquo;Extremismuserkl&auml;rung&laquo; durch das s&auml;chsische Innenministerium scharf kritisiert.</p><p><strong>II. Allzu oft sind staatliche Akteure Teil des Problems und nicht der L&ouml;sung, wenn es um effektive Auseinandersetzung mit der extremen Rechten geht.</strong></p><p>Mit der &raquo;Extremismuserkl&auml;rung&laquo; und der vierseitigen &raquo;Erkl&auml;rung f&uuml;r Demokratie&laquo; verfolgt das <span class="caps">BMFSFJ</span> vor allem ein Ziel: Die Zivilgesellschaft auf diesem Feld wieder zur&uuml;ckzudr&auml;ngen und damit die Deutungshoheit der staatlichen Akteure &ndash; Polizei, Verfassungsschutz und Justiz &ndash; in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus zur&uuml;ckzugewinnen. Doch leider sind noch immer Teile dieser Institutionen ein Teil des Problems &ndash; weil ihre Haltung gegen&uuml;ber Neonazis h&auml;ufig bestenfalls von Ignoranz und schlimmstenfalls von einem paternalistischen Verst&auml;ndnis gepr&auml;gt ist.</p><p><strong><span class="caps">III</span>. Geheimdienste sind politische Akteure und keine neutralen Instanzen</strong></p><p>Das <span class="caps">BMFSFJ</span> r&auml;t den Projekten in seinen &raquo;Erkl&auml;rungen&laquo; dazu, &raquo;den Verfassungsschutz&laquo; und seine Berichte zurate zu ziehen bei der Frage, wer oder was &raquo;extremistisch&laquo; sei. Das <span class="caps">BMFSFJ</span> verschweigt dabei bewusst, dass beispielsweise die Landes&auml;mter f&uuml;r Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen und Bayern erst vor kurzem gerichtliche Niederlagen bei der Einstufung antifaschistischer Zeitungen und Archive als &raquo;linksextremistisch&laquo; hinnehmen mussten und dass umgekehrt alle Landes&auml;mter ebenso wie das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz eine lange Tradition haben, militante neonazistische Strukturen durch den Einsatz von V-Leuten und bezahlten InformantInnen direkt und indirekt zu f&ouml;rdern. Bekanntlich ist das <span class="caps">NPD</span>-Verbot an deren Einsatz gescheitert.</p><p>Gleichzeitig enthalten die Geheimdienste der Zivilgesellschaft und den B&uuml;rgerInnen zentrale Informationen &uuml;ber rechte Strukturen vor.</p><p><strong>IV. Minderheitenfeindliche Einstellungen und Haltungen sind ein Problem der Mitte</strong></p><p><em>&raquo;Wie irref&uuml;hrend die Verwendung des Extremismusbegriffs ist, kann man u.a. an den neuesten empirischen Befunden zum Rechtsextremismus erkennen, die diese antidemokratische Einstellung soziologisch eben nicht an den &lsquo;extremen R&auml;ndern&rsquo; der Gesellschaft, sondern in ihrer Mitte vorgefunden haben&laquo;</em>, schreibt Prof. Dr. Gesine Schwan.</p><p><strong>V. Der Begriff des &raquo;Extremismus&laquo; f&uuml;hrt in der Auseinandersetzung mit rechtsextremer Gewalt, Antisemitismus und Rassismus in eine Sackgasse.</strong></p><p><em>&raquo;Rechtsextreme zielen auf die Abwertung, Ausgrenzung, Vertreibung und Vernichtung von Bev&ouml;lkerungsgruppen, die nicht zur &rsaquo;v&ouml;lkisch-rassenreinen Gemeinschaft&lsaquo; geh&ouml;ren &ndash; gegr&uuml;ndet auf Ungleichheits- bzw. &Uuml;berlegenheitsideologien, die ein gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher Menschen (&rsaquo;Vielfalt&lsaquo;) bek&auml;mpft&laquo;</em>, schreibt der Politikwissenschaftler Prof. Roland Roth. Die t&ouml;dliche Dimension rechtsextremer Gewalt wird anhand der Tatsache deutlich, dass mindestens 137 Menschen seit 1990 Opfer politisch rechts oder rassistisch motivierter T&ouml;tungsdelikte wurden; Zehntausende wurden in diesem Zeitraum von rassistischen und rechten Schl&auml;gern verletzt &ndash; manche der Betroffenen leiden noch immer an den physischen und psychischen Folgen dieser Gewalttaten. Hintergrund dieser Gewalt ist eine Ideologie, die Menschen qua Geburt, Herkunft oder Einstellung ihre W&uuml;rde, ihre Rechte und ihr Lebensrecht abspricht.</p><p><em>&raquo;Rechtsextreme Einstellungen und Handlungen bilden den extremen Gegenpol zum Ideal von Zivilit&auml;t im Sinne einer demokratischen und gewaltfreien Zivilgesellschaft&laquo;</em>, so Roland Roth. Die Ph&auml;nomene Faschismus und Antifaschismus in eins fassen zu wollen, entbehrt zudem jeder historischen und ethischen Rechtfertigung. Keine dieser Dimensionen erlaubt die leichtfertige Nivellierung im Begriff des &raquo;Extremismus&laquo;.</p><p><strong>VI. Mit der &raquo;Extremismuserkl&auml;rung&laquo; wird ein Klima des Misstrauens und der Denunziation gef&ouml;rdert.</strong></p><p>Die &raquo;Extremismuserkl&auml;rung&laquo; stellt alle diejenigen unter Generalverdacht, die sich t&auml;glich f&uuml;r praktizierte Demokratie und gegen Rechtsextremismus engagieren. Sie tun dies im Wissen, dass ihre Wohnungen, B&uuml;ros und Autos Ziele neonazistischer Brandanschl&auml;ge sind und dass sie selbst potenziell mit k&ouml;rperlichen Angriffen rechnen m&uuml;ssen. Ihr oft m&uuml;hsamer Einsatz f&uuml;r die allt&auml;gliche Umsetzung demokratischer Werte und die gleichberechtigte, gesellschaftliche Teilhabe m&ouml;glichst vieler Menschen sollte gew&uuml;rdigt und nicht durch ein Klima des Misstrauens behindert oder gar unm&ouml;glich gemacht werden.</p><p>Ein tragf&auml;higes Bekenntnis zur Demokratie kann nicht auf ordnungspolitischen Erw&auml;gungen basieren. Es setzt ein qualitatives, auf der Anerkennung der unteilbaren Menschenw&uuml;rde beruhendes Demokratieverst&auml;ndnis voraus, in dem Unterschiede, Kritik und politische Auseinandersetzung nicht nur ausgehalten, sondern als Voraussetzung f&uuml;r eine gelebte, sich kontinuierlich weiter entwickelnde Demokratie begr&uuml;&szlig;t und gef&ouml;rdert werden.</p><p>Berlin/Brandenburg, 27. Januar 2011</p><p><strong>Aktion S&uuml;hnezeichen Friedensdienste e.V., Kulturb&uuml;ro Sachsen e.V., Opferperspektive Brandenburg e.V., Verein f&uuml;r Demokratische Kultur in Berlin e.V.</strong> (Die Auftraggeber des Gutachtens von Prof. Dr. Ulrich Battis zur Verfassungskonformit&auml;t der &raquo;Extremismuserkl&auml;rung&laquo;)</p><p>&nbsp;</p><p><span class="autor"> (mabe) </span></p><hr><p>&nbsp;</p><h4>Files:</h4><p><a href="/wp-content/uploads/2014/04/Aufruf_Aktionstag_1.Februar_Fax_E-Mail_Vorlagen_27-01-2011.pdf" aria-label="Aufruf Aktionstag 1.Februar Fax E Mail Vorlagen 27 01 2011">Aufruf_Aktionstag_1.Februar_Fax_E-Mail_Vorlagen_27-01-2011</a></p><p>application/pdf &nbsp;30.2 KB</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/extreme-zeiten-sechs-gute-gruende-gegen-die-extremismuserklaerung-zu-protestieren">Extreme Zeiten: Sechs gute Gründe gegen die »Extremismuserklärung« zu protestieren</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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