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	<title>Fallbericht - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Funktionäre der »Heimattreuen Deutschen Jugend« vor Gericht</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/funktionaere-der-heimattreuen-deutschen-jugend-vor-gericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, den 12. Dezember ab 13.00 Uhr wird vor dem Amtsgericht Zossen gegen Sebastian R. wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Dem Bundesgeschäftsführer der »Heimattreuen Deutschen Jugend« (HDJ) wird vorgeworfen, die Journalistin Andrea Röpke am 4. November 2006 in Blankenfelde verletzt zu haben. Verantworten muss sich auch ein 23-Jähriger, der einen Fotografen daran gehindert haben soll, der Journalistin zu helfen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrea Röpke und ihr Kollege wollten über eine Zusammenkunft der HDJ in einem Lokal in Blankenfelde berichten. Sie beobachteten die Veranstaltung, an der etwa 200 Rechtsextreme teilnahmen, aus etwa 100 Meter Entfernung. Als sie bemerkt wurden, flüchteten die Beiden in einen Supermarkt. Dort wurde Frau Röpke von mehreren Angreifern zu Boden gestoßen und ins Gesicht geschlagen. Ihr Kollege wurde geschubst und gewürgt.</p>
<p>Obwohl die Journalistin das Berliner Landeskriminalamt im Vorfeld über die Veranstaltung informiert hatte, traf die Polizei erst 45 Minuten nach der Attacke ein. Es soll Probleme bei der Abstimmung zwischen den Sicherheitsbehörden in Brandenburg und Berlin gegeben haben.</p>
<p>Frau Röpke bat Augenzeugen darum, Zeugenaussagen zu machen. Aus Angst fand sich niemand dazu bereit.</p>
<p>Der HDJ droht ein Verbot durch das Bundesinnenministerium. Anfang Oktober wurden bundesweit Wohnungen und Geschäftsräume von rund 100 Personen durchsucht. In Brandenburg sollen Ermittler dabei Beweise dafür gefunden haben, dass der Verein eine Nachfolgeorganisation der seit 1994 verbotenen »Wiking Jugend« sei. Die HDJ beschreibt sich selbst als »aktive volks- und heimattreue Jugendbewegung für alle deutschen Mädel und Jungen«. Sie führt Zeltlager durch, organisiert Reisen und andere Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, um Nachwuchs für die<br />
rechtsextreme Szene zu rekrutieren.</p>
<p><strong>Informationen</strong> Nadja Hitzel-Abdelhamid</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0151 59100083</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/funktionaere-der-heimattreuen-deutschen-jugend-vor-gericht">Funktionäre der »Heimattreuen Deutschen Jugend« vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Rassistische Gewalt: Prozess in Bernau</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistische-gewalt-prozess-in-bernau</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 9. Dezember, wird der Prozess gegen zwei Männer fortgesetzt, die am 19. August 2007 den Deutschtürken Hasan K. vor der Bernauer Diskothek »Musikzelt« rassistisch angepöbelt und schwer verletzt haben sollen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem ersten Gerichtstermin im September dieses Jahres hatte Hasan K. in seiner Zeugenaussage beschrieben, wie er immer wieder aus einer Gruppe heraus getreten und geschlagen worden war, ohne dass die Umstehenden eingriffen. Mit schwerwiegenden Folgen: Ein Kieferhöhlenbruch, Zahnschäden, Hämatome und Prellungen.</p>
<p>Die Angeklagten schwiegen zu den Vorwürfen. Auch ZeugInnen, die sich nach eigenen Aussagen in unmittelbarer Nähe zum Tatgeschehen aufgehalten hatten, konnten sich an fast nichts mehr erinnern. Für den kommenden Dienstag sind deshalb weitere Zeugen geladen.</p>
<p>Die Verhandlung beginnt am Amtsgericht Bernau um 8.30 Uhr.</p>
<p><strong>Informationen</strong> Johanna Kretschmann</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0151 59100086</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistische-gewalt-prozess-in-bernau">Rassistische Gewalt: Prozess in Bernau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweiter Prozess wegen brutalem rassistischen Angriff auf Restaurant</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/zweiter-prozess-wegen-brutalem-rassistischen-angriff-auf-restaurant</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag den 13. November 2008 findet vor dem Amtsgericht Perleberg um 09.00 Uhr im Saal 4 ein Prozess gegen vier Mitglieder der rechten Szene statt, die das Restaurant eines Tunesiers überfallen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gemeinschaftliche Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vor.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/zweiter-prozess-wegen-brutalem-rassistischen-angriff-auf-restaurant">Zweiter Prozess wegen brutalem rassistischen Angriff auf Restaurant</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem ersten Verfahren hatten die Anegklagten keine umfänglichen Einlassungen gemacht, wie sie dies angekündigt hatten. Der Prozess wurde daher neu angesetzt.</p>
<p>Laut Staatsanwaltschaft hatten sich die Männer im Alter von 25 bis 28 Jahren auf einer Geburtstagsparty am 24. August 2007 mit rechtsextremer Musik aufgeputscht. Von der Feier zogen sie gemeinsam zum nahe gelegenen Steakhaus »Buenos Aires II«. Der tunesische Besitzer und ein Angestellter waren im Begriff, das Restaurant abzuschließen, als sie rassistisch angepöbelt wurden. Um eine Auseinandersetzung zu vermeiden, versuchten sie sich in das Restaurant zurückzuziehen.</p>
<p>In diesem Augenblick stürmte eine größere Gruppe heran. Die Angreifer warfen mit Betonplatten, zerstörten das Gartenmobiliar und die Fensterfront. Als die Täter schließlich die Tür auframmten, blieb den beiden Gastronomen nur die Flucht aus einen Hinterausgang. Die Täter suchten das Restaurant ab. Als sie die Männer nicht fanden, zerstörten sie Teile der Inneneinrichtung. Nachdem sie das Lokal verlassen hatten, fehlte auch die Geldbörse des Inhabers.</p>
<p><strong>Informationen</strong> Judith Porath</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0151 59100082</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/zweiter-prozess-wegen-brutalem-rassistischen-angriff-auf-restaurant">Zweiter Prozess wegen brutalem rassistischen Angriff auf Restaurant</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familienvater wegen Körperverletzung vor Gericht</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/familienvater-wegen-koerperverletzung-vor-gericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 9. Oktober 2008 beginnt um 9.00 Uhr vor dem Potsdamer Amtsgericht ein Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Musa E. Er soll einen jungen Mann vor seiner Wohnungstür mit einem Tischbein verletzt haben, nachdem eine Gruppe Jugendlicher die kurdische Familie beleidigt und gedroht hatte, in deren Wohnung einzudringen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/familienvater-wegen-koerperverletzung-vor-gericht">Familienvater wegen Körperverletzung vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. März 2007 wurden Musa E., seine Frau und zwei kleine Töchter, in ihrer Potsdamer Wohnung von einer Gruppe Jugendlicher, die sich vor dem Haus aufhielten, rassistisch beschimpft. Drei der Jugendlichen kamen in das Haus und begannen, vor der Wohnungstür zu randalieren. Frau E. rief daraufhin zwei Mal die Polizei, die die Lage wohl nicht sehr ernst nahm. Nachdem die Jugendlichen drohten einzubrechen, öffnete Herr E. in Angst um seine Familie die Tür und schlug die Angreifer mit einem Tischbein in die Flucht.</p>
<p>Während das Strafverfahren gegen den Jugendlichen, der die Gruppe angeführt haben soll, eingestellt wurde, steht nun Musa E. wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Zur Hauptverhandlung sind vier der Jugendlichen als Zeugen geladen.</p>
<p><strong>Informationen</strong> Dominique John</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0160 7967232</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/familienvater-wegen-koerperverletzung-vor-gericht">Familienvater wegen Körperverletzung vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerichtverfahren nach brutalem rassistischen Angriff in Pritzwalk</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gerichtverfahren-nach-brutalem-rassistischen-angriff-in-pritzwalk</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 1. Oktober 2008 findet vor dem Amtsgericht Perleberg um 12.00 Uhr im Saal 4 der Prozess gegen vier Männer statt, die sich wegen<br />
eines Überfalls auf ein Restaurant verantworten müssen. Den Mitgliedern der rechten Szene wirft die Staatsanwaltschaft unter anderem gemeinschaftliche Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vor.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gerichtverfahren-nach-brutalem-rassistischen-angriff-in-pritzwalk">Gerichtverfahren nach brutalem rassistischen Angriff in Pritzwalk</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Staatsanwaltschaft hatten sich die Männer im Alter von 25 bis 28 Jahren auf einer Geburtstagsparty am 24. August 2007 mit rechtsextremer Musik aufgeputscht. Von der Feier zogen sie gemeinsam zum nahe gelegenen Steakhaus »Buenos Aires II«. Der tunesische Besitzer und ein Angestellter waren im Begriff, das Restaurant abzuschließen, als sie rassistisch angepöbelt wurden. Um eine Auseinandersetzung zu vermeiden, versuchten sie sich in das Restaurant zurückzuziehen.</p>
<p>In diesem Augenblick stürmte eine größere Gruppe heran. Die Angreifer warfen mit Betonplatten, zerstörten das Gartenmobiliar und die Fensterfront. Als die Täter schließlich die Tür auframmten, blieb den beiden Gastronomen nur die Flucht aus einen Hinterausgang. Die Täter suchten das Restaurant ab. Als sie die Männer nicht fanden, zerstörten sie Teile der Inneneinrichtung. Nachdem sie das Lokal verlassen hatten, fehlte auch die Geldbörse des Inhabers.</p>
<p><strong>Informationen</strong> Judith Porath</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0151 59100082</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gerichtverfahren-nach-brutalem-rassistischen-angriff-in-pritzwalk">Gerichtverfahren nach brutalem rassistischen Angriff in Pritzwalk</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über das Stadtfest gejagt: Gubener Rechte vor Gericht</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueber-das-stadtfest-gejagt-gubener-rechte-vor-gericht-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 11. September 2008 findet vor dem Amtsgericht Guben die Gerichtsverhandlung gegen zwei Männer statt, die sich im Juni 2006 an einem Überfall von etwa 50 Rechten auf alternative Jugendliche beim<br />
Gubener Stadtfest beteiligt haben sollen. Der öffentliche Prozess beginnt um 9.45 Uhr im Saal 201.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueber-das-stadtfest-gejagt-gubener-rechte-vor-gericht-2">Über das Stadtfest gejagt: Gubener Rechte vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten gefährliche Körperverletzung vor. Willi R. und Silvio G. sollen am 3. Juni 2006 mit zahlreichen Mittätern alternative Jugendliche angegriffen haben.</p>
<p>Nach Augenzeugenberichten ging eine Gruppe von etwa 50 äußerlich als Rechte erkennbare Personen gezielt und koordiniert gegen etwa 20 Jugendliche vor, die das Stadtfest in Guben besuchten. Zunächst beleidigten sie diese unter anderem als »Scheiß-Zecken« und schubsten sie herum. Dann schlugen und traten die Rechten auf die Jugendlichen ein und jagten sie über den Festplatz. Dabei wurden einige der<br />
Betroffenen erheblich verletzt; zwei Personen mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden.</p>
<p>Die zu Hilfe gerufene Polizei und ein Sicherheitsdienst hatten Augenzeugen zufolge versucht, den Angriff zu unterbinden. Aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit der Rechten sei es jedoch nicht gelungen, die Opfer zu schützen.</p>
<p>Nur gegen zwei Tatverdächtige konnte Anklage erhoben werden. Für den Prozess gegen Willi R. und Silvio G. sind zwei Verhandlungstage angesetzt. Der zweite Termin ist für Donnerstag, den 2. Oktober 2008, 13.00 Uhr vorgesehen.</p>
<p>Vier Geschädigte treten als Nebenkläger im Gerichtsverfahren auf.</p>
<p>Für Rückfragen steht Ihnen Anne Kretzschmar von der Opferperspektive unter 0151 59100085 zur Verfügung.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ueber-das-stadtfest-gejagt-gubener-rechte-vor-gericht-2">Über das Stadtfest gejagt: Gubener Rechte vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statt Diskobesuch rassistischer Angriff:</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statt-diskobesuch-rassistischer-angriff</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerichtsverhandlung in Bernau</p>
<p>Am 19.08.2007 wurde vor der Diskothek »Musikzelt« in Bernau ein Deutscher türkischer Herkunft von mehreren Männern rassistisch beschimpft und brutal zusammengeschlagen. Rene L. und Rene S. müssen sich am 02.09.2008 um 13 Uhr vor dem Amtsgericht Bernau für diese Tat verantworten.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statt-diskobesuch-rassistischer-angriff">Statt Diskobesuch rassistischer Angriff:</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hasan K. wollte sich am 19.08.2007 wie viele junge Erwachsene in seinem Alter in der Diskothek »Musikzelt« amüsieren. Als er vor die Tür ging, pöbelten ihn zwei Männer an, dass er verschwinden solle. Sein Versuch, die Situation durch Reden zu entschärfen, scheiterte. Die Männer sollen ihn unter anderem als »Scheiß-Ausländer« beschimpft und dann auf ihn losgegangen sein. Niemand griff ein, ein Türsteher schaute zu, am Ende blieb Hasan K. mit einem Kieferhöhlenbruch, Prellungen und Hämatomen auf dem Boden liegen. Mehrere Tage musste er im Krankenhaus behandelt werden, noch heute ist er auf Grund der Verletzungen in ärztlicher Behandlung.</p>
<p>Dieser Angriff zeigt, dass hinsichtlich rechter Aktivitäten im Barnim keine Entwarnung gegeben werden kann: Rassistische Diskriminierung und Pöbeleien gehören für nicht-weiße Menschen zum Alltag. Zudem haben sich die Aktivitäten organisierter Rechtsextremer im Vorfeld der Wahlen im Landkreis verstärkt: Mehrere NPD-Treffen und rechtsextreme Konzerte fanden in Schönow und Finowfurt statt, BesucherInnen des Jugendclub Dosto wurden im Juli von Rechten bedroht.</p>
<p>Die Verhandlung findet um 13.00 Uhr im Saal 243 statt.</p>
<p>Weitere Informationen Johanna Kretschman<br />
Telefon 0151 59100086</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statt-diskobesuch-rassistischer-angriff">Statt Diskobesuch rassistischer Angriff:</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linker Treffpunkt in Bad Freienwalde von Rechten abgebrannt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/linker-treffpunkt-von-rechten-abgebrannt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
		<category><![CDATA[Bad Freienwalde]]></category>
		<category><![CDATA[Brandanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Einschüchterung]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 2008 wurde in Bad Freienwalde ein Brandanschlag auf den selbstverwalteten Jugendklub Maquis verübt. Durch die Meldungen rechtsextremer Straftaten des Landeskriminalamts bestätigt sich jetzt der Verdacht, der sich bereits aufgedrängt hatte: Die Brandstiftung war rechts motiviert.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/linker-treffpunkt-von-rechten-abgebrannt">Linker Treffpunkt in Bad Freienwalde von Rechten abgebrannt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unverständlich bleibt vor diesem Hintergrund die Informationspolitik der zuständigen Behörden. Obwohl sich am 30. Juni 2008 ein mutmaßlicher Täter der Polizei stellte, wurde die Öffentlichkeit nicht über die Hintergründe der Tat in Kenntnis gesetzt.</p>
<p>In dem Gebäude, einer alten Baracke im Industriegebiet, trafen sich seit fast einem Jahr linke und alternative Jugendliche und organisierten dort Konzerte und Veranstaltungen. Wiederholt hatten diese Jugendlichen in der Vergangenheit auf die Bedrohung durch Mitglieder der örtlichen rechten Szene hingewiesen. So wurden in dem halben Jahr vor dem Brand linke und alternative Jugendliche mehrmals durch Rechte eingeschüchtert. Ihnen wurde gedroht, die Baracke »abzufackeln«.</p>
<p>28. Dezember 2007:<br />
Eine Gruppe von sieben Rechten tauchte in dem Gebäude auf und versuchte, durch verhörartiges Ausfragen der Anwesenden, Informationen über Personen des linken Spektrums in Bad Freienwalde zu erhalten. Sie drohen damit, dass das Gebäude sicherlich gut brennen würde und die Anwesenden vorsichtig sein sollten.</p>
<p>2. Februar 2008:<br />
Drei Mitglieder der rechten Szene versuchten, sich gewaltsam Zugang zu den Räumen zu verschaffen, dabei schlugen sie ein Fenster ein. Zwei Personen im Inneren der Baracke alarmierten die Polizei.</p>
<p>3. Februar 2008:<br />
Eine Gruppe Rechter verlangte Zutritt zu einem Konzert. Als sie am Betreten der Räume gehindert wurden, schlug einer der Rechten einen Jugendlichen ins Gesicht.</p>
<p>Auch in benachbarten Orten versuchten Rechte, alternative Jugendliche einzuschüchtern, um so Namen von örtlichen Antifa-Aktivisten zu erfahren. Der Brandanschlag ist einer von zahlreichen Vorfällen, die in Bad Freienwalde dazu beigetragen haben, eine alternative Jugendszene zu schwächen. Das Ausmaß der Bedrohungen und die Vielzahl der beteiligten, auch regional vernetzten Rechtsextremen belegen, dass es sich nicht um eine Ausnahmetat handelt, sondern um systematische Einschüchterung mit dem Ziel, andersdenkende Jugendliche zu verdrängen. Die Brandstiftung markiert einen Höhepunkt rechter Aktivitäten in Bad Freienwalde.</p>
<p>Diesem Klima der Bedrohung muss die Stadt mit adäquaten Strategien entgegen treten, um einem weiteren Erstarken der örtlichen rechten Szene zu begegnen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong> Johanna Kretschmann</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0151 59100086</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/linker-treffpunkt-von-rechten-abgebrannt">Linker Treffpunkt in Bad Freienwalde von Rechten abgebrannt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerichtsverfahren zum Angriff auf Gegendemonstranten des sogenannten »Heldengedenkens«</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gerichtsverfahren-zum-angriff-auf-gegendemonstranten-des-sogenannten-heldengedenkens</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/gerichtsverfahren-zum-angriff-auf-gegendemonstranten-des-sogenannten-heldengedenkens</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem Überfall auf eine Gruppe Gegendemonstranten im Vorfeld des Neonaziaufmarsches in Seelow findet am Mittwoch, den 2. Juli 2008 am Amtsgericht Frankfurt (Oder) die Gerichtsverhandlung gegen eine Heranwachsende aus dem Umfeld der rechten Hooligans des FFC Viktoria statt. Der anfänglich für Anfang April terminierte Prozess beginnt um 9.00 Uhr im Saal 003.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gerichtsverfahren-zum-angriff-auf-gegendemonstranten-des-sogenannten-heldengedenkens">Gerichtsverfahren zum Angriff auf Gegendemonstranten des sogenannten »Heldengedenkens«</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten gemeinschaftliche Nötigung, Raub und gefährliche Körperverletzung vor. Jennifer K. soll am 16. November 2006 gemeinsam mit Mittätern Jugendliche angegriffen haben, die auf dem Weg zu einer Protestdemonstration gegen das neonazistische »Heldengedenken« waren.</p>
<p>Die Gegendemonstranten wurden in der Straßenbahn in Frankfurt (Oder) von den Rechten als »Antifazecken« beschimpft und genötigt auszusteigen; sonst drohe ihnen an der Endhaltestelle ein »Blutbad«. Die Jugendlichen verließen die Bahn an der nächsten Haltestelle. Dabei wurde ein junger Mann von der Angeklagten mit ihrem Kampfhund bedroht und zur Herausgabe seines Rucksacks gezwungen. Beim Aussteigen wurden sie geschlagen, anschließend von einigen der Rechten verfolgt. Die Demonstranten konnten fliehen. Einige erlitten leichte Verletzungen. Erschreckend ist die Untätigkeit der Fahrgäste: Niemand griff ein oder rief die Polizei.</p>
<p>Das Verfahren gegen zwei Mitangeklagte wurde im April dieses Jahres eingestellt; bei dem Angeklagten Tommy K. in Hinblick auf ein zu erwartendes Strafmaß wegen gemeinschaflicher Körperverletzung gegen linke Jugendliche im Rahmen eines Informationsstandes der NPD in Frankfurt (Oder). Das Urteil wurde am 5. Juni 2008 verkündet.</p>
<p>Ein Geschädigter tritt als Nebenkläger im Gerichtsverfahren auf.</p>
<p>Für Rückfragen stehen Ihnen Judith Porath von der Opferperspektive unter 0151 59100082 zur Verfügung.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gerichtsverfahren-zum-angriff-auf-gegendemonstranten-des-sogenannten-heldengedenkens">Gerichtsverfahren zum Angriff auf Gegendemonstranten des sogenannten »Heldengedenkens«</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vor Gericht: Rassistische Gewalt am »Herrentag« 2007</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/vor-gericht-rassistische-gewalt-am-herrentag-2007</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 10. Juni 2008 wird vor dem Amtsgericht Potsdam gegen zwei Heranwachsende wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Sie waren am 17. Mai des vergangenen Jahres, dem sogenannten<br />
»Herrentag«, an einem rassistischen Angriff auf zwei schwarze Potsdamer und ihren weißen Begleiter in Werder beteiligt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Zeugen soll zunächst einer der Beschuldigten aus einer Gruppe heraus die beiden Schwarzen mit dem N-Wort beschimpft haben. Deren weißer Freund habe die Gruppe daraufhin zur Rede gestellt, woraufhin Daniel H. ihn unmittelbar angegriffen und mit einem Schlagring am<br />
Auge verletzt habe.</p>
<p>Der Schläger habe sich dann entfernt; später aber<br />
sollen die drei Potsdamer erneut von Daniel H., dessen Vater und den beiden Heranwachsenden Marcel S. und Kevin B. attackiert worden sein. Dabei sollen die Täter Schlagringe und Stangen verwendet haben, einer<br />
der Angreifer habe zudem eine Skimaske zur Vermummung getragen. Gegen Daniel H. und seinen Vater wird zu einem späteren Termin gesondert verhandelt werden.</p>
<p>Der Prozess findet am 10. Juni 2008 um 9:00 Uhr am Amtsgericht Potsdam im Saal 24 statt.</p>
<p><strong>Informationen</strong> Johanna Kretschmann, Opferperspektive</p>
<p><strong>Telefon</strong> 0151 59100086</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/vor-gericht-rassistische-gewalt-am-herrentag-2007">Vor Gericht: Rassistische Gewalt am »Herrentag« 2007</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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