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	<title>Flüchtlinge - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/frauen-gemeinsam-gegen-rassismus-und-ungerechtigkeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 14:27:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Opferperspektive schließt sich dem Aufruf zur Demonstration am 10. März in Cottbus von Women in Exile an.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/frauen-gemeinsam-gegen-rassismus-und-ungerechtigkeit">Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>11.30 Uhr Muskauer platz  in Cottbus Sandow</strong></p>
<p>Anlässlich des 08. März, dem internationalen Frauen*kampf-Tag veranstalten wir, Women in Exile and Friends, zusammen mit weiteren Bündnispartner*innen eine Demonstration im südbrandenburgischen Cottbus. Wir wenden uns strikt gegen die rechtspopulistisch entfachte, medial aufgegriffene und verwaltungspolitisch getragene Hetze gegen Geflüchtete. Diese Hetze folgt einem konservativen und rechten Frauenbild, treibt einen Keil durch die Einwohner*innenschaft der Stadt Cottbus und provoziert somit eine gezielte Spaltung.</p>
<p><strong>Warum Cottbus?</strong></p>
<p>Südbrandenburg im Allgemeinen und Cottbus im Speziellen sind seit langer Zeit als rassistische Hochburgen bekannt. Der Verein Opferperspektive meldet seit Jahren zunehmende Gewalttaten in dieser Region. Der neurechte Verein „Zukunft Heimat“ marschiert seit über einem Jahr regelmäßig durch die Cottbuser Innenstadt. Die offizielle Bekanntgabe des Aufnahmestopps für Geflüchtete aus der Erstaufnahme-Einrichtung in Eisenhüttenstadt ist ein falsches und auch gefährliches Signal und spielt den Rassist*innen in die Hände. Daher ist es wichtig, jetzt in Cottbus auf die Straße zu gehen und zu zeigen, dass es reicht. Denn, es geht nicht um Geflüchtete, es geht um offene rassistische Hetze und Gewalt.<br />
<span id="more-3967"></span></p>
<p><strong>Eine Stadt im Griff der Angst</strong></p>
<p>Seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren, haben besonders geflüchtete Frauen* und Kinder aufgrund verbaler und physischer Angriffe Angst, ihre Wohnungen zu verlassen. Klingelschilder von Geflüchteten und Migrant*innen werden beschädigt, so dass Briefe nicht ankommen. Kinder werden in Schulen diskriminiert. Dies führt zu steigender Isolation. Integration scheitert auf allen Ebenen, da das Problem verkannt wird. Rassismus wohin das Auge reicht! In der Stadt herrscht ein Klima der Angst. Der Druck auf Flüchtlinge und insbesondere auf Flüchtlingsfrauen* ist massiv. Die Angst ihre Stimme zu erheben ist allgegenwärtig.</p>
<p><strong>Für Feminismus ohne Rassimus!</strong><br />
Eigentlich wollten am 10.03 auch wieder rassistische Gruppen durch Cottbus marschieren. Unter dem Motto “Die Freiheit der Frau ist nicht verhandelbar” suggerieren sie feministische Ansprüche. Feminismus fordert die Abschaffung von Ungleichheit und somit gleiche Rechte und Freiheiten für alle Menschen, egal welcher Herkunft.<br />
Darum lasst uns gemeinsam am 10.03. deutlich machen: Feminismus geht nur ohne Rassismus!</p>
<p>WERDET LAUT gegen Rassismus, Unterdrückung, rechte und rassistische Gewalt!<br />
Lasst uns Druck auf die lokalen Behörden aufbauen!<br />
Lasst uns gemeinsam für den Feminismus kämpfen!</p>
<p><strong>Wir rufen alle Gruppen und Menschen, die für Feminismus und gegen Rassismus kämpfen auf, es klar und deutlich zu sagen:</strong></p>
<p><strong>Für das Recht, zu Kommen!</strong><br />
<strong> Für das Recht, zu Gehen!</strong><br />
<strong> Für das Recht, zu Bleiben!</strong><br />
<strong> Für das Recht auf Selbstbestimmung!</strong></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/frauen-gemeinsam-gegen-rassismus-und-ungerechtigkeit">Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und   antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 16:52:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>&bdquo;Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung&ldquo;</strong></p><p>Das Ausma&szlig; rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits f&uuml;r das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausma&szlig; des vergangenen Jahres noch &uuml;bertreffen wird. Die Bundesregierung geht derzeit vom h&ouml;chsten Stand seit Beginn der Z&auml;hlung politisch motivierter Kriminalit&auml;t im Jahr 2001 aus (Quelle: Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit der Bundesregierung). Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt best&auml;tigen diesen enormen Anstieg. Sie z&auml;hlten 2015 insgesamt 1747 Angriffe mit mindestens 2237 betroffenen Personen allein in den neuen Bundesl&auml;ndern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Eine Trendwende f&uuml;r 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterst&uuml;tzung und Beratung zur Bew&auml;ltigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen.</p><p>In den vergangenen zwei Jahren versuchten die Beratungsstellen der stark gestiegenen Nachfrage mit gro&szlig;em Engagement und hohem pers&ouml;nlichem Einsatz gerecht zu werden. Nun ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Die gro&szlig;e Anzahl von Betroffenen und Beratungssuchenden ist f&uuml;r viele Beratungsstellen ohne zus&auml;tzliche Ressourcen nicht mehr zu bew&auml;ltigen. Die Beratungsstellen fordern daher eine Verdopplung ihres Budgets um auf den massiv gestiegenen Beratungsbedarf reagieren zu k&ouml;nnen. Die Landes- und bundesgef&ouml;rderten Beratungsstellen in Bayern, Hessen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen und Brandenburg mussten ihr Angebot bereits reduzieren. Ein aktives Zugehen auf Betroffene, Pr&auml;vention und lokale Intervention, die wesentliche Bestandteile der Opferberatung sind, k&ouml;nnen &uuml;berwiegend nicht mehr geleistet werden.</p><p>F&uuml;r ihre Arbeit erhalten die Landes- und bundesweit gef&ouml;rderten Beratungsstellen eine Finanzierung aus dem Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; und verschiedenen Landesprogrammen. Die Ausstattung ist je nach Bundesland unterschiedlich und nur in wenigen L&auml;ndern bedarfsgerecht. &bdquo;Als die Bundesregierung im M&auml;rz 2016 eine Verdoppelung des F&ouml;rderprogramms &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; f&uuml;r das kommende Jahr ank&uuml;ndigte war das f&uuml;r die Beratungsstellen eine sehr erleichternde Nachricht.&ldquo;, so Verbandssprecher Robert Kusche. &bdquo;Da die Erh&ouml;hung unter anderem mit der massiven Zunahme rechter und rassistischer Gewalttaten begr&uuml;ndet wurde, hoffen die Beratungsstellen auf deutlich mehr Budget, um wieder angemessen auf den starken Anstieg rechter und rassistischer Gewalt reagieren zu k&ouml;nnen. Es steht leider noch immer nicht fest, wie viel Geld von der Erh&ouml;hung in die vorhanden Strukturen der Opferberatungsstellen flie&szlig;en wird. Wir bef&uuml;rchten jedoch, dass die Erh&ouml;hung nicht dem tats&auml;chlichen Bedarf entspricht.&ldquo;</p><p>In der &bdquo;Strategie der Bundesregierung zur Extremismuspr&auml;vention und Demokratief&ouml;rderung&ldquo; wird festgestellt, dass &bdquo;im gesamten Bundesgebiet zum Thema Fl&uuml;chtlinge ein gestiegener Bedarf an mobiler Beratung und Opferberatung&ldquo; zu verzeichnen sei. &bdquo;Die Bundesregierung wird daher die Beratungsarbeit in diesem Bereich ausweiten und auf spezielle Anforderungen anpassen.&ldquo; Und auch die L&auml;nder haben in der &bdquo;gemeinsamen Erkl&auml;rung der Bundesministerin f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen, und Jugend und der f&uuml;r das Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; verantwortlichen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der L&auml;nder&ldquo; vom 19. Juli 2016 erkl&auml;rt, &bdquo;sich bedarfsorientiert gegen&uuml;ber dem Bundestag und den Landesparlamenten daf&uuml;r ein(zusetzen), die erfolgreichen Angebote der mobilen Beratung und der Opferberatung dauerhaft zu sichern und auszubauen.&ldquo;</p><p>Verbandssprecher Robert Kusche: &bdquo;Es ist gut und wichtig, dass die Politik klar Stellung bezieht gegen rechte und rassistische Gewalt. Nun m&uuml;ssen diesen Bekenntnissen auch konkrete Taten folgen die der Situation der vielen Betroffenen gerecht werden. Es darf nicht sein, dass es Deutschland nicht gelingt die Bev&ouml;lkerung vor rechten und rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen, und dann auch noch die Betroffenen eines Angriffs im Stich gelassen werden. Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung. Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt k&ouml;nnen dieses Recht aber nur dann gew&auml;hren, wenn die Bundes- und Landesf&ouml;rderung im kommenden Jahr deutlich gesteigert wird.&ldquo;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Pressemitteilung des <a href="http://verband-brg.de/index.php/" aria-label="index">VBRG</a>, Bundesverband unabh&auml;ngiger Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland, vom 27.10.2016</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets">Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und   antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets-2</link>
		
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 16:52:42 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>&bdquo;Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung&ldquo;</strong><br>
Das Ausma&szlig; rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits f&uuml;r das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausma&szlig; des vergangenen Jahres noch &uuml;bertreffen wird. Die Bundesregierung geht derzeit vom h&ouml;chsten Stand seit Beginn der Z&auml;hlung politisch motivierter Kriminalit&auml;t im Jahr 2001 aus (Quelle: Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit der Bundesregierung). Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt best&auml;tigen diesen enormen Anstieg. Sie z&auml;hlten 2015 insgesamt 1747 Angriffe mit mindestens 2237 betroffenen Personen allein in den neuen Bundesl&auml;ndern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Eine Trendwende f&uuml;r 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterst&uuml;tzung und Beratung zur Bew&auml;ltigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen.<br>
In den vergangenen zwei Jahren versuchten die Beratungsstellen der stark gestiegenen Nachfrage mit gro&szlig;em Engagement und hohem pers&ouml;nlichem Einsatz gerecht zu werden. Nun ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Die gro&szlig;e Anzahl von Betroffenen und Beratungssuchenden ist f&uuml;r viele Beratungsstellen ohne zus&auml;tzliche Ressourcen nicht mehr zu bew&auml;ltigen. Die Beratungsstellen fordern daher eine Verdopplung ihres Budgets um auf den massiv gestiegenen Beratungsbedarf reagieren zu k&ouml;nnen. Die Landes- und bundesgef&ouml;rderten Beratungsstellen in Bayern, Hessen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen und Brandenburg mussten ihr Angebot bereits reduzieren. Ein aktives Zugehen auf Betroffene, Pr&auml;vention und lokale Intervention, die wesentliche Bestandteile der Opferberatung sind, k&ouml;nnen &uuml;berwiegend nicht mehr geleistet werden.<br>
F&uuml;r ihre Arbeit erhalten die Landes- und bundesweit gef&ouml;rderten Beratungsstellen eine Finanzierung aus dem Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; und verschiedenen Landesprogrammen. Die Ausstattung ist je nach Bundesland unterschiedlich und nur in wenigen L&auml;ndern bedarfsgerecht. &bdquo;Als die Bundesregierung im M&auml;rz 2016 eine Verdoppelung des F&ouml;rderprogramms &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; f&uuml;r das kommende Jahr ank&uuml;ndigte war das f&uuml;r die Beratungsstellen eine sehr erleichternde Nachricht.&ldquo;, so Verbandssprecher Robert Kusche. &bdquo;Da die Erh&ouml;hung unter anderem mit der massiven Zunahme rechter und rassistischer Gewalttaten begr&uuml;ndet wurde, hoffen die Beratungsstellen auf deutlich mehr Budget, um wieder angemessen auf den starken Anstieg rechter und rassistischer Gewalt reagieren zu k&ouml;nnen. Es steht leider noch immer nicht fest, wie viel Geld von der Erh&ouml;hung in die vorhanden Strukturen der Opferberatungsstellen flie&szlig;en wird. Wir bef&uuml;rchten jedoch, dass die Erh&ouml;hung nicht dem tats&auml;chlichen Bedarf entspricht.&ldquo;<br>
In der &bdquo;Strategie der Bundesregierung zur Extremismuspr&auml;vention und Demokratief&ouml;rderung&ldquo; wird festgestellt, dass &bdquo;im gesamten Bundesgebiet zum Thema Fl&uuml;chtlinge ein gestiegener Bedarf an mobiler Beratung und Opferberatung&ldquo; zu verzeichnen sei. &bdquo;Die Bundesregierung wird daher die Beratungsarbeit in diesem Bereich ausweiten und auf spezielle Anforderungen anpassen.&ldquo; Und auch die L&auml;nder haben in der &bdquo;gemeinsamen Erkl&auml;rung der Bundesministerin f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen, und Jugend und der f&uuml;r das Bundesprogramm &bdquo;Demokratie Leben!&ldquo; verantwortlichen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der L&auml;nder&ldquo; vom 19. Juli 2016 erkl&auml;rt, &bdquo;sich bedarfsorientiert gegen&uuml;ber dem Bundestag und den Landesparlamenten daf&uuml;r ein(zusetzen), die erfolgreichen Angebote der mobilen Beratung und der Opferberatung dauerhaft zu sichern und auszubauen.&ldquo;<br>
Verbandssprecher Robert Kusche: &bdquo;Es ist gut und wichtig, dass die Politik klar Stellung bezieht gegen rechte und rassistische Gewalt. Nun m&uuml;ssen diesen Bekenntnissen auch konkrete Taten folgen die der Situation der vielen Betroffenen gerecht werden. Es darf nicht sein, dass es Deutschland nicht gelingt die Bev&ouml;lkerung vor rechten und rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen, und dann auch noch die Betroffenen eines Angriffs im Stich gelassen werden. Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterst&uuml;tzung. Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt k&ouml;nnen dieses Recht aber nur dann gew&auml;hren, wenn die Bundes- und Landesf&ouml;rderung im kommenden Jahr deutlich gesteigert wird.&ldquo;<br>
&nbsp;<br>
&nbsp;<br>
Pressemitteilung des <a href="http://verband-brg.de/index.php/" aria-label="index">VBRG</a>, Bundesverband unabh&auml;ngiger Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland, vom 27.10.2016</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fuer-betroffene-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt-fordern-deutlich-mehr-budgets-2">Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufruf zur Kundgebung: &#8222;Für Menschenwürde. Gegen rassistische Gewalt.&#8220; in Vetschau</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-kundgebung-fuer-menschenwuerde-gegen-rassistische-gewalt-in-vetschau</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 11:30:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kundgebung in Vetschau [OSL] Ort: Bahnhof Freitag, 02.09.2016, Beginn 18h (pünktlich!) Einige Bewohner_innen aus dem Flüchtlingslager in Vetschau sind vergangene Woche mit einem Brief an die Öffentlichkeit gegangen. Darin beschreiben sie ein Klima in Vetschau, was von Alltagsrassismus geprägt ist. Flüchtlinge sind ohne ersichtlichen Grund aus dem Supermarkt geworfen worden. Rassistische Beleidigungen im Ort sind [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-kundgebung-fuer-menschenwuerde-gegen-rassistische-gewalt-in-vetschau">Aufruf zur Kundgebung: „Für Menschenwürde. Gegen rassistische Gewalt.“ in Vetschau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kundgebung in Vetschau [OSL]
<p>Ort: Bahnhof</p>
<p>Freitag, 02.09.2016, Beginn 18h (pünktlich!)</p>
<p align="justify">Einige Bewohner_innen aus dem Flüchtlingslager in Vetschau sind vergangene Woche mit einem Brief an die Öffentlichkeit gegangen. Darin beschreiben sie ein Klima in Vetschau, was von Alltagsrassismus geprägt ist. Flüchtlinge sind ohne ersichtlichen Grund aus dem Supermarkt geworfen worden. Rassistische Beleidigungen im Ort sind alltäglich. Außerdem kam es bereits zu mindestens vier rassistischen Angriffen. Vetschau ist für viele zu einem Angstraum geworden.</p>
<p align="justify">Der ehemalige Garagenkomplex am Rand der Stadt wird aktuell von 160 Menschen bewohnt. Ursprünglich als Notunterkunft eingerichtet, dient dieses Lager inzwischen zur dauerhaften Unterbringung von Geflüchteten. Die Flüchtlinge haben in ihrem Brief auf die sanitären und medizinischen Missstände aufmerksam gemacht. Der Landkreis und der Betreiber haben jedoch bisher alle Forderungen abgewiegelt und bis auf minimale Verbesserungen nichts unternommen. Für die Flüchtlinge ist klar, dass es so in Vetschau nicht mehr weitergehen kann. Sie wollen in andere Unterkünfte umverteilt werden.</p>
<p align="justify">Zusammen mit den Geflüchteten und solidarischen Unterstützer_innen rufen die Opferperspektive und Flucht und Migration Cottbus zu einer Kundgebung am Bahnhof Vetschau auf. Die Flüchtlinge wollen öffentlich über ihr Leben in Vetschau sprechen. Lasst uns die Verantwortlichen in die Pflicht nehmen!</p>
<p align="justify">Für Menschenwürde.</p>
<p align="justify">Gegen rassistische Gewalt.</p>
<p>Vetschau, 30.08.2016</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-kundgebung-fuer-menschenwuerde-gegen-rassistische-gewalt-in-vetschau">Aufruf zur Kundgebung: „Für Menschenwürde. Gegen rassistische Gewalt.“ in Vetschau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufruf zur Kundgebung: &#034;Für Menschenwürde. Gegen rassistische Gewalt.&#034; in Vetschau</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-kundgebung-fuer-menschenwuerde-gegen-rassistische-gewalt-in-vetschau-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 11:30:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kundgebung in Vetschau [OSL] Ort: Bahnhof Freitag, 02.09.2016, Beginn 18h (pünktlich!) Einige Bewohner_innen aus dem Flüchtlingslager in Vetschau sind vergangene Woche mit einem Brief an die Öffentlichkeit gegangen. Darin beschreiben sie ein Klima in Vetschau, was von Alltagsrassismus geprägt ist. Flüchtlinge sind ohne ersichtlichen Grund aus dem Supermarkt geworfen worden. Rassistische Beleidigungen im Ort sind [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-kundgebung-fuer-menschenwuerde-gegen-rassistische-gewalt-in-vetschau-2">Aufruf zur Kundgebung: "Für Menschenwürde. Gegen rassistische Gewalt." in Vetschau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kundgebung in Vetschau [OSL]
Ort: Bahnhof<br />
Freitag, 02.09.2016, Beginn 18h (pünktlich!)</p>
<p align="justify">Einige Bewohner_innen aus dem Flüchtlingslager in Vetschau sind vergangene Woche mit einem Brief an die Öffentlichkeit gegangen. Darin beschreiben sie ein Klima in Vetschau, was von Alltagsrassismus geprägt ist. Flüchtlinge sind ohne ersichtlichen Grund aus dem Supermarkt geworfen worden. Rassistische Beleidigungen im Ort sind alltäglich. Außerdem kam es bereits zu mindestens vier rassistischen Angriffen. Vetschau ist für viele zu einem Angstraum geworden.</p>
<p align="justify">Der ehemalige Garagenkomplex am Rand der Stadt wird aktuell von 160 Menschen bewohnt. Ursprünglich als Notunterkunft eingerichtet, dient dieses Lager inzwischen zur dauerhaften Unterbringung von Geflüchteten. Die Flüchtlinge haben in ihrem Brief auf die sanitären und medizinischen Missstände aufmerksam gemacht. Der Landkreis und der Betreiber haben jedoch bisher alle Forderungen abgewiegelt und bis auf minimale Verbesserungen nichts unternommen. Für die Flüchtlinge ist klar, dass es so in Vetschau nicht mehr weitergehen kann. Sie wollen in andere Unterkünfte umverteilt werden.</p>
<p align="justify">Zusammen mit den Geflüchteten und solidarischen Unterstützer_innen rufen die Opferperspektive und Flucht und Migration Cottbus zu einer Kundgebung am Bahnhof Vetschau auf. Die Flüchtlinge wollen öffentlich über ihr Leben in Vetschau sprechen. Lasst uns die Verantwortlichen in die Pflicht nehmen!</p>
<p align="justify">Für Menschenwürde.</p>
<p align="justify">Gegen rassistische Gewalt.</p>
<p>Vetschau, 30.08.2016</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-kundgebung-fuer-menschenwuerde-gegen-rassistische-gewalt-in-vetschau-2">Aufruf zur Kundgebung: "Für Menschenwürde. Gegen rassistische Gewalt." in Vetschau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>کارگزارانِ ضد تبعیض و اینترگراتسیون ادغام در جامعهAntidiskriminierungs- und Integrationsbeauftragte</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/farsi/%da%a9%d8%a7%d8%b1%da%af%d8%b2%d8%a7%d8%b1%d8%a7%d9%86%d9%90-%d8%b6%d8%af-%d8%aa%d8%a8%d8%b9%db%8c%d8%b6-%d9%88-%d8%a7%db%8c%d9%86%d8%aa%d8%b1%da%af%d8%b1%d8%a7%d8%aa%d8%b3%db%8c%d9%88%d9%86-%d8%a7-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 14:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Farsi]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=35394</guid>

					<description><![CDATA[<p>به طور کلی کارگزارانِ اینترگراتسیون کارمندان دولتی هستند.اما در بعضی از مراکز این کارگزاران افرادی هستند که به صورت داوطلبانه(افتخاری) کار میکنند. کارگزارانِ اینترگراتسیون معمولا ً اختیارات اجرائی ندارند. بلکه در زمینه مهاجرت با دولت و یا بیشتر با سرپرستان رایزنی میکنند. علاوه بر این مخاطب شهروندان در مسائل مربوط به مهاجرت و اینترگراتسیون هستند. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div dir="rtl">
به طور کلی کارگزارانِ اینترگراتسیون کارمندان دولتی هستند.اما در بعضی از مراکز این کارگزاران افرادی هستند که به صورت داوطلبانه(افتخاری) کار میکنند.  کارگزارانِ اینترگراتسیون معمولا ً اختیارات اجرائی ندارند. بلکه در زمینه مهاجرت با دولت و یا بیشتر با سرپرستان رایزنی میکنند.<br />
علاوه بر این مخاطب شهروندان در مسائل مربوط به مهاجرت و اینترگراتسیون هستند. این کارگزاران در امور تقاضای پناهندگی و قوانین اقامت مشاوره ارائه نمیدهند اما در مورد نیازهای فردی مهاجرین و پناهندگان فعال هستند.<br />
<strong>توجه: لطفا در اولین تماس با کارگزارانِ ضد تبعیض و اینترگراتسیون به انگلیسی صحبت کنید.</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div dir="rtl">
<a name=a01 href=#01>جمهوری فدرال آلمان</a>
<div>
<a name=a02 href=#02>براندنبورگ</a>
<div>
<a name=a03 href=#03>بخشها و شهرهای براندنبورگ</a>
<div><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div></div>
</div>
</div>
<a name=01 href=#anfang></a>
<strong>جمهوری فدرال آلمان</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِدولت فدرال برای مهاجرت، پناهندگان و اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Aydan Özoğuz</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Postadresse</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Bundeskanzleramt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Willy-Brandt-Straße 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10557 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>حضوری</td>
<td>Besucheradresse</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Kapelle-Ufer 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10117 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>30184001640</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>integrationsbeauftragte(at)bk.bund.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div></h2>
<a name=02 href=#anfang></a>
<strong>ایالت براندنبورگ</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون در براندنبورگ</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Dr. Doris Lemmermeier</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Haus S</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Henning-von-Tresckow-Straße 2-13</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14467 Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03318665013</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>integrationsbeauftragte[at]masgf.brandenburg.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div></h2>
<a name=03 href=#anfang></a>
&nbsp;<br />
<strong>بخشها و شهرهای براندنبورگ</strong><br />
<strong>بخش بارنیم</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِدولت فدرال برای برابری، پناهندگان و اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Marieta Böttge</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم ماریه تا بوتگر&gt;&lt;</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Paul-Wunderlich-Haus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Haus C</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Am Markt 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16225 Eberswalde</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>033342141320</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>migrationsbeauftragte[at]kvbarnim.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
&nbsp;</p>
<td>شهر براندنبورگ ان در حاول</td>
<td>Stadt Brandenburg an der Havel</td>
</tr>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Beauftragte der Oberbürgermeisterin</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِخانم شهردار</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Katrin Tietz</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم کاترین تیتز</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Altstädtischer Markt 10</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14770 Brandenburg an der Havel</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03381581610</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>katrin.tietz[at]stadt-brandenburg.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>شهر کت بوس </strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِاینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Jan Schurmann</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>یان شورمن</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Stadtverwaltung Cottbus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Neumarkt 5</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03046 Cottbus</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03556122021</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>Jan.Schurmann[at]cottbus.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش البه &#8211; الستر</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Herr Jürgen Brückner</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>آقای یورگن بروکنِر</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Ludwig-Jahn-Straße 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>04916 Herzberg (Elster)</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03535461292</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>juergen.brueckner(at)lkee.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>شهر فرانکفورت (اودر)</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزار برای اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Laura El-Khatib</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم لارا اِل-خاتیب</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Rathaus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Marktplatz 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15230 Frankfurt (Oder)</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03355521330</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>laura.el-khatib[at]frankfurt-oder.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش حاول لند</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrations- und Migrationsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ مهاجرت و اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Gabriele Steidl</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم گابریلا شتایدل</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Platz der Freiheit 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14712 Rathenow</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>gabriele.steidl[at]havelland.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش داهمه &#8211; شپری والد</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Gleichstellungsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِبرابری</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Elke Voigt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم الکه فویگت</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Brückenstraße 41</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15711 Königs Wusterhausen</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03375262614</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03546201110</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>elke.voigt[at]dahme-spreewald.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش اودر &#8211; شپری</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Gleichstellungs-, Ausländer-, Behinderten- und Seniorenbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِبرابری، خارجیها، معلولین و سالمندان</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Birgit Bartolf</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم بیرگیت بارتولف</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Büro des Landrates</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Hegelstraße 23A</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15517 Fürstenwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>033615991040</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>beauftragte(at)landkreis-oder-spree.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش مِرکیش اودرلند</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Migrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ مهاجرت</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Herr Thomas Berendt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>آقای توماس بِرِنت</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Landratsamt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Puschkinplatz 12</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15306 Seelow</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>033468506005</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>pressesprecher[at]landkreismol.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش اوبرحاول</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte, ehrenamtliche Ausländerbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزار برای برابری و معلولین و کارگزار داوطلبانه برای خارجیها</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Birgit Lipsky</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم بیرگیت لیپسکی</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Büro des Landrats</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Adolf-Dechert-Straße 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16515 Oranienburg</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03301601137</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>Birgit.Lipsky[at]oberhavel.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش اُست پرینگنیتس &#8211; روپین</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Marlies Gruns</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم مارلیز گرونست</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Büro Landrat</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Virchow-Straße 14–16</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16816 Neuruppin</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>033916887020</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>marlies.grunst[at]opr.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش اوبرشپری والد &#8211; لازیتس</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>ntegrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Kathrin Tupaj</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم کاترین توپای</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Haus 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Büro 315</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>01968 Senftenberg</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>035738701060</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>kathrin-tupaj[at]osl-online.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>شهر پتس دام</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Beauftragte für Migration und Integration</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون و مهاجرت</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Magdolna Grasnick</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم ماگدولنا گراسنیک</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Stadtverwaltung Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Friedrich-Ebert-Straße 79-81</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14469 Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03312891083</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>Magdolna.Grasnick[at]Rathaus.Potsdam.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش پتس دام &#8211; میتل مارک</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Theresa Arens</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم تِرِزا آرِنس</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Papendorfer Weg 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14806 Bad Belzig</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03384191321</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>theresa.arens[at]potsdam-mittelmark.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش پرینگنیتس</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Ausländer-, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftrage</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ خارجیها،  برابری و معلولین</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Angelika Hahn</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم آنجلیکا هان</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Berliner Str.49</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Haus 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>19348 Perleberg</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>03876713106</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>angelika.hahn[at]lkprignitz.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش شپری &#8211; نایسه</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>ntegrations- und Behindertenbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون و معلولین</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Noack</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم نواک</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Kreishaus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Heinrich-Heine-Straße 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03149 Forst</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>0356298610003</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>a.noack-beauftragte[at]lkspn.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش تلتو &#8211; فلِمینگ</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ برابری و اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Frau Christiane Witt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>خانم کیرستیانه ویت</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Am Nuthefließ 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14943 Luckenwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن</td>
<td>033716081085</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>christiane.witt[at]teltow-flaeming.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>بخش اوکرمارک</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>سمت</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>کارگزارِ اینترگراتسیون</td>
</tr>
<tr>
<td>نام</td>
<td>Herr Mazierullah Qaderi</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>آقای مازیارالله قادری</td>
</tr>
<tr>
<td>آدرس</td>
<td>Am Steintor 4</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>17291 Prenzlau</td>
</tr>
<tr>
<td>تلفن همراه</td>
<td>01735291921</td>
</tr>
<tr>
<td>ایمیل</td>
<td>auslaenderbeauftragter[at]prenzlau.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/farsi/%da%a9%d8%a7%d8%b1%da%af%d8%b2%d8%a7%d8%b1%d8%a7%d9%86%d9%90-%d8%b6%d8%af-%d8%aa%d8%a8%d8%b9%db%8c%d8%b6-%d9%88-%d8%a7%db%8c%d9%86%d8%aa%d8%b1%da%af%d8%b1%d8%a7%d8%aa%d8%b3%db%8c%d9%88%d9%86-%d8%a7-2">کارگزارانِ ضد تبعیض و اینترگراتسیون ادغام در جامعهAntidiskriminierungs- und Integrationsbeauftragte</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>مؤسسات مناهضة التمييز والمكلفين بشؤون الاندماجAntidiskriminierungs- und Integrationsbeauftragte</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/arabisch/%d9%85%d8%a4%d8%b3%d8%b3%d8%a7%d8%aa-%d9%85%d9%86%d8%a7%d9%87%d8%b6%d8%a9-%d8%a7%d9%84%d8%aa%d9%85%d9%8a%d9%8a%d8%b2-%d9%88%d8%a7%d9%84%d9%85%d9%83%d9%84%d9%81%d9%8a%d9%86-%d8%a8%d8%b4%d8%a4%d9%88-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 13:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Königs Wusterhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Senftenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=35057</guid>

					<description><![CDATA[<p>العاملين في هذه المؤسسات في العادة هم موظفون إداريون حكوميون ليس لهم أي دور تنفيذي وإنما يقدمون المشورة للحكومة والإدارة فيما يتعلق بسياسات إدارة شؤون الهجرة. إذ يمثل هؤلاء الموظفين صلة الوصل بالنسبة للمواطنين ويقدمون الإجابات عن كل ما يتعلق بموضوع الهجرة والاندماج. ليس لدى المفوضين بشؤون اللاجئين مراكز استشارة فيما يخص موضوع اللجوء والإقامة. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/arabisch/%d9%85%d8%a4%d8%b3%d8%b3%d8%a7%d8%aa-%d9%85%d9%86%d8%a7%d9%87%d8%b6%d8%a9-%d8%a7%d9%84%d8%aa%d9%85%d9%8a%d9%8a%d8%b2-%d9%88%d8%a7%d9%84%d9%85%d9%83%d9%84%d9%81%d9%8a%d9%86-%d8%a8%d8%b4%d8%a4%d9%88-2">مؤسسات مناهضة التمييز والمكلفين بشؤون الاندماجAntidiskriminierungs- und Integrationsbeauftragte</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div dir="rtl">العاملين في هذه المؤسسات في العادة هم موظفون إداريون حكوميون ليس لهم أي دور تنفيذي وإنما يقدمون المشورة للحكومة والإدارة فيما يتعلق بسياسات إدارة شؤون الهجرة. إذ يمثل هؤلاء الموظفين صلة الوصل بالنسبة للمواطنين ويقدمون الإجابات عن كل ما يتعلق بموضوع الهجرة والاندماج. ليس لدى المفوضين بشؤون اللاجئين مراكز استشارة فيما يخص موضوع اللجوء والإقامة. ولكنهم يراعون الاحتياجات الفردية للمهجرين واللاجئين.<br />
<strong>ملاحظة: يرجى التواصل مع مؤسسات مناهضة التمييز والمكلفين بشؤون الاندماج في البداية باللغة الانكليزية.</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div dir="rtl">
<a name=a01 href=#01>جمهورية ألمانيا الاتحادية</a>
<div>
<a name=a02 href=#02>براندنبورغ</a>
<div>
<a name=a03 href=#03>مدن ودوائر براندنبورغ</a>
<div><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div></div>
</div>
</div>
<a name=01 href=#anfang></a>
<strong>جمهورية ألمانيا الاتحادية</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Aydan Özoğuz</td>
</tr>
<tr>
<td>عنوان صندوق البريد</td>
<td>Postadresse</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Bundeskanzleramt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Willy-Brandt-Straße 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10557 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>استقبال الزائرين</td>
<td>Besucheradresse</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Kapelle-Ufer 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>10117 Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>30184001640</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>integrationsbeauftragte(at)bk.bund.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div></h2>
<a name=02 href=#anfang></a>
<strong>براندنبورغ</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Dr. Doris Lemmermeier</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Haus S</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Henning-von-Tresckow-Straße 2-13</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14467 Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03318665013</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>integrationsbeauftragte[at]masgf.brandenburg.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div></h2>
<a name=03 href=#anfang></a>
<strong>مدن ودوائر براندنبورغ</strong><br />
<strong>مقاطعة بارنيم</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Marieta Böttge</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Paul-Wunderlich-Haus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Haus C</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Am Markt 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16225 Eberswalde</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>033342141320</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>migrationsbeauftragte[at]kvbarnim.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>مدينة براندنبورغ أن دير هافل</td>
<td>Stadt Brandenburg an der Havel</td>
</tr>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Beauftragte der Oberbürgermeisterin</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Katrin Tietz</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Altstädtischer Markt 10</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14770 Brandenburg an der Havel</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03381581610</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>katrin.tietz[at]stadt-brandenburg.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;<br />
<strong>مدينة كوتبس </strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Jan Schurmann</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Stadtverwaltung Cottbus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Neumarkt 5</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03046 Cottbus</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03556122021</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>Jan.Schurmann[at]cottbus.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة إلبا- إلستر</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Herr Jürgen Brückner</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Ludwig-Jahn-Straße 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>04916 Herzberg (Elster)</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03535461292</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>juergen.brueckner(at)lkee.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مدينة فرانكفورت (أودر)</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Laura El-Khatib</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Rathaus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Marktplatz 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15230 Frankfurt (Oder)</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03355521330</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>laura.el-khatib[at]frankfurt-oder.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة هافل لاند</strong></p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrations- und Migrationsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Gabriele Steidl</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Platz der Freiheit 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14712 Rathenow</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>gabriele.steidl[at]havelland.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة دامى- شبري فالد</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Gleichstellungsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Elke Voigt</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Brückenstraße 41</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15711 Königs Wusterhausen</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03375262614</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03546201110</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>elke.voigt[at]dahme-spreewald.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة أودر- شبري</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Gleichstellungs-, Ausländer-, Behinderten- und Seniorenbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Birgit Bartolf</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Büro des Landrates</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Hegelstraße 23A</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15517 Fürstenwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>033615991040</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>beauftragte(at)landkreis-oder-spree.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة ميركش أودرلاند</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Migrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Herr Thomas Berendt</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Landratsamt</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Puschkinplatz 12</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>15306 Seelow</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>033468506005</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>pressesprecher[at]landkreismol.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة أوبرهافل</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte, ehrenamtliche Ausländerbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Birgit Lipsky</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Büro des Landrats</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Adolf-Dechert-Straße 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16515 Oranienburg</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03301601137</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>Birgit.Lipsky[at]oberhavel.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة أوست برينغنيتز- روبين</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Marlies Gruns</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Büro Landrat</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Virchow-Straße 14–16</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>16816 Neuruppin</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>033916887020</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>marlies.grunst[at]opr.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة أوبرشبري فالد-لاوزيتز</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Kathrin Tupaj</td>
</tr>
<tr>
<td>عنوان</td>
<td>Haus 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Büro 315</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>01968 Senftenberg</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>035738701060</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>kathrin-tupaj[at]osl-online.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مدينة بوتسدام</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Beauftragte für Migration und Integration</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Magdolna Grasnick</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Stadtverwaltung Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Friedrich-Ebert-Straße 79-81</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14469 Potsdam</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03312891083</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>Magdolna.Grasnick[at]Rathaus.Potsdam.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة بوتسدام- ميتل مارك</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Theresa Arens</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Papendorfer Weg 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14806 Bad Belzig</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03384191321</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>theresa.arens[at]potsdam-mittelmark.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة برينغنيتز</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Ausländer-, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftrage</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Angelika Hahn</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Berliner Str.49</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Haus 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>19348 Perleberg</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>03876713106</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>angelika.hahn[at]lkprignitz.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة شبري- نايسا</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>ntegrations- und Behindertenbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Noack</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Kreishaus</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Heinrich-Heine-Straße 1</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>03149 Forst</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>0356298610003</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>a.noack-beauftragte[at]lkspn.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة تيتلو- فليمينغ</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Frau Christiane Witt</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Am Nuthefließ 2</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>14943 Luckenwalde</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>033716081085</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>christiane.witt[at]teltow-flaeming.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>مقاطعة أوكرمارك</strong><br />
&nbsp;</p>
<table class="table_ar" style="background-color: white;border: 0 white">
<tbody>
<tr>
<td>اسم المؤسسة</td>
<td>Integrationsbeauftragter</td>
</tr>
<tr>
<td>مسؤول التواصل</td>
<td>Herr Mazierullah Qaderi</td>
</tr>
<tr>
<td>العنوان</td>
<td>Am Steintor 4</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>17291 Prenzlau</td>
</tr>
<tr>
<td>رقم الهاتف</td>
<td>01735291921</td>
</tr>
<tr>
<td>البريد الالكتروني</td>
<td>auslaenderbeauftragter[at]prenzlau.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/arabisch/%d9%85%d8%a4%d8%b3%d8%b3%d8%a7%d8%aa-%d9%85%d9%86%d8%a7%d9%87%d8%b6%d8%a9-%d8%a7%d9%84%d8%aa%d9%85%d9%8a%d9%8a%d8%b2-%d9%88%d8%a7%d9%84%d9%85%d9%83%d9%84%d9%81%d9%8a%d9%86-%d8%a8%d8%b4%d8%a4%d9%88-2">مؤسسات مناهضة التمييز والمكلفين بشؤون الاندماجAntidiskriminierungs- und Integrationsbeauftragte</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Und Orazio kämpft und kämpft und</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/spendenaufruf-fuer-orazio-giamblanco-3</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 13:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Der Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazi]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Orazio Giamblanco]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremisten]]></category>
		<category><![CDATA[Skinhead]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=33959</guid>

					<description><![CDATA[<p>Spendenaufruf für Orazio Giamblanco:<br />
1996 wurde der Italiener Orazio Giamblanco in Brandenburg von einem Skinhead fast totgeschlagen. Einmal im Jahr besucht der Tagesspiegel den seitdem schwer Behinderten. Wir dokumentieren die aktuelle Reportage von Frank Jansen über die Lebenssituation von Orazio Gianblanco,und rufen zu Spenden […]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="um-small um-in-article-box um-article-opener um-mediabox">
<div id="attachment_36995" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2015/12/heprodimagesfotos83120151128PRESSEBALL_280_1_20151127132238339.jpg.6649097.jpg" aria-label="heprodimagesfotos83120151128PRESSEBALL 280 1 20151127132238339.jpg.6649097"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36995" class="size-medium wp-image-36995" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2015/12/heprodimagesfotos83120151128PRESSEBALL_280_1_20151127132238339.jpg.6649097-169x300.jpg" alt="Orazio Giamblanco Foto: Frank Jansen" width="169" height="300" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2015/12/heprodimagesfotos83120151128PRESSEBALL_280_1_20151127132238339.jpg.6649097-169x300.jpg 169w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2015/12/heprodimagesfotos83120151128PRESSEBALL_280_1_20151127132238339.jpg.6649097.jpg 190w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a><p id="caption-attachment-36995" class="wp-caption-text">Orazio Giamblanco<br>Foto: Frank Jansen</p></div>
<div class="um-media-wrapper"></div>
</div><p>Im Herbst 1996 schl&auml;gt ein Neonazi zu, seitdem ist ein Italiener schwer behindert. Sein Name: Giamblanco. Wie geht es ihm heute?</p><p>Die Kraft l&auml;sst nach. Der Stahlb&uuml;gel gleitet aus den H&auml;nden, saust hoch und schwingt durch die Luft. Orazio Giamblanco st&ouml;hnt und senkt den Kopf. Er will nicht aufgeben, nicht jetzt schon. Das st&auml;hlerne Ger&auml;t soll ihn nicht bezwingen, schon gar nicht nach nur zwei Minuten. Der kleine, kompakte Italiener mustert den turmartigen Apparat mit den flachen, aufeinandergestapelten Gewichten, die &uuml;ber Drahtseile mit dem Stahlb&uuml;gel verbunden sind. Orazio streckt den rechten Arm hoch. Er greift ins Leere.</p><p>Es ist November und schon jetzt l&auml;sst sich sagen: Das Jahr war nicht gut f&uuml;r den schwer behinderten Mann aus Sizilien. Die Frustration am Seilzugger&auml;t im Gymnastikraum des Franziskus-Hospitals in Bielefeld wirkt da wie ein kleines, negatives Ausrufezeichen. Und es ist nicht das einzige. In einem Jahr, das noch schlechter war als die schlechten Jahre zuvor. Gute gibt es f&uuml;r den 73 Jahre alten Orazio, seine 64-j&auml;hrige griechische Lebensgef&auml;hrtin Angelica Stavropolou und deren Tochter Efthimia Berdes, 41 Jahre alt, schon lange nicht mehr. In einem Alltag zwischen Rollator und Rollstuhl.</p><p>Am 30. September 1996 schwang in Trebbin, einer Stadt s&uuml;dlich von Berlin, ein rechter Skinhead seine Baseballkeule. Sie traf Orazio, erst kurz zuvor als Hilfsbauarbeiter nach Brandenburg gekommen, mit Wucht am Kopf. &Auml;rzte bewahrten Orazio mit Notoperationen vor dem Tod, aber die spastische L&auml;hmung, die st&auml;ndigen Schmerzen, die Sprachst&ouml;rung, die Depressionen, auch die seit Jahren chronischen Magenprobleme lassen ihn den Keulenschlag Tag f&uuml;r Tag sp&uuml;ren. Erst recht, wenn Beschwerden hinzukommen, die schon ein &bdquo;normaler&ldquo; Mensch nicht so leicht wegsteckt.</p><p>Anfang November war wieder eine Notoperation f&auml;llig. Nicht so dramatisch wie 1996 im Krankenhaus Luckenwalde, aber unangenehm genug. &bdquo;Er hatte Gallensteine, die rieben aneinander&ldquo;, sagt Thorsten Franz, Oberarzt im Franziskus-Hospital. &bdquo;Die Gallenblase hatte sich entz&uuml;ndet, wir mussten sie in einer Not-OP entfernen.&ldquo; Zuvor hatte Orazio noch mehr gelitten als sonst.</p><p>Anfang 1997 hat ihn der Tagesspiegel erstmals besucht. Und seitdem Jahr f&uuml;r Jahr. L&auml;ngst ist eine Freundschaft entstanden, deshalb ist hier auch von Orazio, Angelica und Efi die Rede. Die Reportagen sind als beispielhafte Erz&auml;hlung gedacht, als Langzeitstudie &uuml;ber ein Opfer rechter Gewalt. Von denen es seit der Wiedervereinigung wohl mehr als 10 000 gibt, zus&auml;tzlich zu &uuml;ber 70 Todesopfern, folgt man den Statistiken der Polizei zu rassistischer und sonst wie rechter Gewalt.</p><p>Nat&uuml;rlich werden nicht alle Menschen, die von Neonazis und anderen Rechtsextremisten attackiert wurden, so schwer, ja unheilbar verletzt sein wie Orazio. Aber es gibt sie, auch wenn die &Ouml;ffentlichkeit sie nicht kennt. Und wie viele Menschen, die physisch wieder genesen sind, qu&auml;len sich mit psychischen Sp&auml;tfolgen, mit &Auml;ngsten, mit Traumata? Die gerade dieses Jahr verst&auml;rkt werden durch die vielen Horrormeldungen zu Anschl&auml;gen auf Unterk&uuml;nfte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.</p><p>Was er da im Fernsehen zu sehen bekommt, hat Orazio auch belastet, genauso wie die Schreckensbilder der Terrorangriffe vom Januar und jetzt wieder in Paris. &bdquo;Habe Angst bekommen&ldquo;, sagt er. Auch Angelica und Efi wird mulmig. &bdquo;Schreckliche Zeiten&ldquo;, klagt Angelica. Auch Efi ist verunsichert, &bdquo;kann man noch in ein Caf&eacute; gehen, ohne dass da eine Bombe liegt?&ldquo; Doch dann kommt ein Spruch, der von St&auml;rke k&uuml;ndet, trotz allen Leidens der drei und ihrer k&ouml;rperlichen und auch seelischen Ersch&ouml;pfung. &bdquo;Hauptsache, die Familie bleibt zusammen&ldquo;, sagt Efi, &bdquo;das ist das Wichtigste.&ldquo;</p><p>Efi hat sich einen Tag freigenommen in der Schokoladenfabrik, in der sie als Produktionshelferin arbeitet. Sie ist mitgekommen zur Krankengymnastik, sonst macht das meist ihre Mutter Angelica. Efi steht nun neben Orazio, als er sich am Seilzugger&auml;t abm&uuml;ht. Sie legt einen Arm auf seine Schulter, als er aufgibt.</p><p>Efi selbst und die Mutter sind am Rande ihrer Kraft. Die jahrelange Pflege von Orazio &uuml;berfordert die Frauen, trotzdem halten sie durch. Das hat Folgen. Vor zwei Jahren erkrankte Efi an Depressionen und konnte monatelang nicht arbeiten. Sie geht auch heute noch zum Psychologen: &bdquo;Der schimpft, dass ich nicht so oft komme.&ldquo; Sie versucht, ihre Krankheit zu verdr&auml;ngen. Aber dann spricht sie von Schlafst&ouml;rungen. &bdquo;Wenn das passiert, nehme ich wieder mehr von den starken Tabletten.&ldquo; Eine Beziehung zu einem Mann hatte sie schon lange nicht mehr. &Uuml;ber den Wunsch, eine Familie zu gr&uuml;nden, &bdquo;denke ich nicht mehr nach&ldquo;.</p><p>Der Mutter geht es nicht besser. Auch Angelica, die seit Orazios &bdquo;Unfall&ldquo;, wie sie es nennt, nicht mehr arbeitet und sich nur der Hilfe f&uuml;r Orazio widmet, sucht regelm&auml;&szlig;ig den Psychologen auf. Au&szlig;erdem leidet sie unter Bluthochdruck. Und dann mussten auch die Frauen dieses Jahr noch Schicksalsschl&auml;ge hinnehmen. Kurz vor dem geplanten j&auml;hrlichen Urlaub in Orazios Heimat Sizilien, den sie immer mit den Spenden der Tagesspiegel-Leser finanzieren und der den dreien guttut.</p><p>Im Sommer starb in Griechenland Efis Cousine Maria nach einem Schlaganfall. Maria war zwei Jahre &auml;lter als Efi. Nur Tage nach ihrem Tod erlitt auch Marias Vater einen Schlaganfall. &bdquo;Das war eine Katstrophe&ldquo;, sagt Efi. Vor allem ihrer Cousine war sie innig verbunden. Und Orazio erinnert sich, &bdquo;Maria hatte viel W&auml;rme, hat mir das Gesicht gestreichelt&ldquo;.</p><p>Orazio und die beiden Frauen stornierten in letzter Minute die Reise nach Sizilien und flogen nach Griechenland. &bdquo;Wir haben unserer Familie in Patras geholfen&ldquo;, sagt Angelica.</p><p>Der T&auml;ter wei&szlig; davon nichts. Jan W. ist dieses Jahr nicht zu erreichen. Vermutlich will er nicht mehr mit der Presse sprechen. Er ist schon lange wieder frei, die 1997 vom Landgericht Potsdam verh&auml;ngten 15 Jahre Haft musste er nur zum Teil verb&uuml;&szlig;en. Jan W. hat mit der rechten Szene gebrochen und bereut seine Tat. 2006 gab er dem Tagesspiegel zwei Briefe nach Bielefeld mit, in denen er sich bei Orazio und den Frauen entschuldigt. Die drei haben ihm verziehen.</p><p>Sie hoffen, dass 2016 etwas besser wird. Dass sie wieder nach Sizilien fahren k&ouml;nnen, wo sich Orazio so wohl f&uuml;hlt. &bdquo;Da freut er sich, das ist f&uuml;r uns alle gut&ldquo;, sagt Angelica. Orazio l&auml;chelt. &bdquo;Er gibt sich nicht auf&ldquo;, hat im Franziskus-Hospital der Physiotherapeut Andreas Schneider gesagt, der Orazio betreut. &bdquo;Er ist ein K&auml;mpfer.&ldquo; Und &bdquo;ein ganz wichtiger Faktor ist, wie die Frauen ihn unterst&uuml;tzen &ndash; besonders wenn seine Behinderung andere Probleme noch schlimmer macht.&ldquo;</p><p>&nbsp;</p><p><span class="um-author">Frank Jansen</span></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/spendenaufruf-fuer-orazio-giamblanco-3">Und Orazio kämpft und kämpft und</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:46:24 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h2>Unabh&auml;ngige Opferberatungsprojekte ver&ouml;ffentlichen gemeinsame Statistik f&uuml;r 2014</h2><h2>Anstieg rassistischer Gewalt ist Besorgnis erregend</h2><p>Die Zahl politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern und Berlin deutlich an. Die dort t&auml;tigen unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen haben insgesamt 782 Angriffe registriert. Dabei wurden mindestens 1.156 Personen verletzt und massiv bedroht. In 60 Prozent der erfassten F&auml;lle spielen rassistische Tatmotive eine zentrale Rolle.<br>
&bdquo;Insbesondere dieser erneute Anstieg rassistischer Gewalt um ein Drittel ist Besorgnis erregend&ldquo;, sagt Antje Arndt, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der&nbsp; Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.</p><h4>Dimension rechter Gewalt</h4><p>Die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen verzeichnen f&uuml;r das Jahr 2014 einen Anstieg der rechten Gewalttaten um 6 Prozent (in 2013: 737 Angriffe). Im Vergleich der ostdeutschen Bundesl&auml;nder und Berlin weist Sachsen mit 257 F&auml;llen die meisten Angriffe auf (15 % mehr als in 2013). In Berlin wurden 179 Angriffe registriert, in Sachsen-Anhalt 111 Angriffe, in Brandenburg 93 Angriffe, (9 % mehr als in 2013), in Mecklenburg-Vorpommern 84 Angriffe und in Th&uuml;ringen 58 Angriffe (30 % mehr als in 2013). Lediglich in Berlin und Sachsen-Anhalt verringerten sich die Angriffszahlen geringf&uuml;gig.</p><p>Statistisch gesehen fanden 2014 in Ostdeutschland pro Tag zwei politisch rechts motivierte Gewalttaten statt. In 61 Prozent der F&auml;lle handelte es sich um&nbsp; K&ouml;rperverletzungen und bei 33 Prozent um massive Bedrohungen, versuchte K&ouml;rperverletzungen und N&ouml;tigungen. Bei sechs Angriffen waren schwere K&ouml;rperverletzungen oder versuchte T&ouml;tungsdelikte die Folge.</p><h4>Rassismus als h&auml;ufigstes Gewaltmotiv</h4><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 um mehr als 30 Prozent an (2014: 457 Angriffe; 2013: 344 Angriffe; 2012: 276 Angriffe) und auch der Anteil dieser Taten an der Gesamtzahl nahm deutlich zu. Er stieg 2014 auf einen Anteil von 60% aller registrierten Angriffe. Im Jahr 2013 waren es noch 47%, 2012 waren es 44%. 131 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden (16 %) und 99 Angriffe gegen nicht-rechte und alternative Personen (12 %). Bei 31 Gewalttaten war Homo- und Transfeindlichkeit (4 %), in 23 F&auml;llen Antisemitismus und in 4 F&auml;llen Sozialdarwinismus das zentrale Tatmotiv. Zudem registrierten die Beratungsstellen 6 politisch rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung. 7 Angriffe richteten sich gegen Journalist_innen.</p><p>Auch im ersten Quartal 2015 sind Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte stark von rassistisch motivierter Gewalt betroffen. &ldquo;Ein Ende der Welle rassistischer Gewalt ist nicht absehbar&ldquo;, fasst Antje Arndt die Einsch&auml;tzung der Beratungsprojekte zusammen. &bdquo;Anhaltende rassistische Proteste gegen Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte, die Aufm&auml;rsche von Pegida und ihren Ablegern in nahezu allen Bundesl&auml;ndern, der Mangel an dezentralen Unterbringungsm&ouml;glichkeiten sowie eine gesellschaftliche Debatte, die Fl&uuml;chtlinge eher als Problem denn als Schutzsuchende darstellt, tragen dazu bei, dass es keine sicheren Orte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Deutschland gibt.&ldquo;<br>
Am Beispiel von Sachsen zeigt sich, wie stark diese Zusammenh&auml;nge wirken. Robert Kusche, der s&auml;chsische Vertreter des Bundesverbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt spricht von einem &bdquo;dramatischen Ausma&szlig; rassistischer Gewalt in Sachsen&ldquo; Von den 257 insgesamt dort registrierten Gewalttaten hatten 162 rassistische Tatmotive.</p><h4>Unabh&auml;ngiges Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern notwendig</h4><p>F&uuml;r die westlichen Bundesl&auml;nder k&ouml;nnen die Beratungsprojekte keine unabh&auml;ngigen Zahlen vorlegen. &bdquo;Der fl&auml;chendeckende Ausbau spezialisierter und unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen ist nach wie vor nicht erfolgt. Die Beratungseinrichtungen verf&uuml;gen nicht &uuml;ber ausreichende Ressourcen, um ein professionelles Monitoring anbieten zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Antje Arndt.</p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und in Niedersachsen gibt es noch gar keine Fachberatungsstellen. Ausreichend gef&ouml;rdert wird bisher nur die Opferberatung Rheinland in Nordrhein-Westfalen.<br>
&bdquo;Die Notwendigkeit unserer kontinuierlichen Recherche und des unabh&auml;ngigen Monitorings zeigt sich nicht zuletzt im Vergleich mit den Zahlen der Innenminister.&ldquo; sagt Antje Arndt. F&uuml;r 2013 hatte das Bundesinnenministerium f&uuml;r alle 16 Bundesl&auml;nder lediglich 801 rechts motivierte Gewalttaten registriert &ndash; w&auml;hrend die&nbsp; Opferberatungsstellen im gleichen Zeitraum f&uuml;r 6 Bundesl&auml;nder 737 F&auml;lle festgestellt hatten. &bdquo;Noch immer ist nur ein Ausschnitt der Realit&auml;t sichtbar&ldquo;, kritisiert Antje Arndt.<br>
<strong>F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Antje Arndt unter Tel. 0170/ 2948413 zur</strong> <strong>Verf&uuml;gung</strong>.<br>
Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere<br>
Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden:<br>
Berlin: ReachOut, <a href="http://www.reachoutberlin.de">www.reachoutberlin.de</a><br>
Brandenburg: Opferperspektive,<a href="https://www.opferperspektive.de"> www.opferperspektive.de</a><br>
Mecklenburg-Vorpommern: LOBBI, <a href="http://www.lobbi-mv.de">www.lobbi-mv.de</a><br>
Sachsen: Opferberatung RAA Sachsen,<a href="http://www.raa-sachsen.de"> www.raa-sachsen.de</a><br>
Sachsen-Anhalt: Mobile Beratung f&uuml;r Opfer rechter Gewalt,<br>
<a href="http://www.mobile-opferberatung.de">www.mobile-opferberatung.de</a>;<br>
Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Region Anhalt,<br>
Bitterfeld, Wittenberg, <a href="https://www.mobile-opferberatung.de/">www.opferberatung-dessau.de</a><br>
Th&uuml;ringen: ezra, <a href="http://www.ezra.de">www.ezra.de</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin">782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Über die Schwierigkeit, in Brandenburg Frieden zu finden</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 15:34:44 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">„Wir haben zu essen, wir haben ein bisschen Geld. Aber was wir brauchen, ist Frieden. Deshalb sind wir hierher gekommen“, sagt Fuad N. Er gehört zu einer Gruppe von 15 jungen Männern aus Eritrea. Den Frieden, den sie seit der Flucht aus der Militärdiktatur suchen, haben sie noch nicht gefunden.</p>
<p align="JUSTIFY">Nachdem sie in Deutschland Asyl beantragen, werden sie nach Brandenburg verteilt und ins Flüchtlingsheim nach Forst geschickt. Dort leben sie, wie in den meisten Heimen, auf engstem Raum in einem Gebäude ohne abgeschlossene Wohneinheiten. Küchen und sanitäre Einrichtungen müssen Menschen miteinander teilen, die sich sprachlich oft nicht verständigen können. Das führt zu Konflikten. So auch in Forst. Die Gruppe bittet die Verwaltung einzuschreiten, aber nichts passiert. Schließlich eskaliert die Situation. Es kommt zu einer Schlägerei, bei der vier von ihnen verletzt werden. Einer muss neun Tage lang ins Krankenhaus. Jetzt reagiert die Verwaltung schnell und verlegt die Gruppe nach Guben in ein weitgehend leerstehendes Lehrlingsheim.</p>
<p align="JUSTIFY">Doch auch hier können sie keinen Frieden finden, sondern werden mit einer Serie rassistischer Anfeindungen und Angriffe konfrontiert. Wenige Tage nach ihrer Ankunft wird die Parole „Refugees go home!“ metergroß auf den Weg vor ihrer Unterkunft geschrieben und einer von ihnen wird vor dem Supermarkt rassistisch bedroht. In ihrer Verzweiflung fahren sie nach Gießen zu einem eritreischen Verein, um sich beraten zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Wegen der Aufenthaltsbeschränkungim Asylverfahren müssen sie aber nach Guben zurück. Kurz nach ihrer Rückkehr kommt es direkt vor der Unterkunft zu einem weiteren rassistischen Angriff. Dieses Mal rufen sie die Polizei und einer von ihnen fährt mit den Beamten zur Zeugenaussage nach Cottbus. Dort wartet er stundenlang auf einen Übersetzer. Als dieser kommt, spricht er nicht seine Sprache. Unverrichteter Dinge wird er nach Guben zurückgebracht. Während der Fahrt fesseln die Beamten ihm, dem Opfer, die Hände mit Handschellen auf den Rücken. Diese unverständliche, erniedrigende und bedrohliche Behandlung hat ihn nachhaltig schockiert.</p>
<p align="JUSTIFY">Die Gruppe wendet sich nun mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit und bittet um Unterstützung dabei, an einen sicheren Ort zu kommen. Sie wollen in eine größere Stadt, wo sie nicht die einzigen Schwarzen sind, und beantragen den Umzug nach Cottbus. Die Behörden lehnen ab. Nun haben sie sich entschlossen auszuharren, in der Hoffnung auf schnelle Asylverfahren. Sie haben inzwischen Ansprechpartner vor Ort, aber ihre Unterkunft verlassen sie nur noch selten. „Stinkefinger und Spucken, das ist normal für mich. Ich sehe auch die Leute, die lächeln, aber eben auch die anderen,“ sagt Fuad N. über seine Erfahrungen.</p>
<p align="JUSTIFY">Was die Gruppe erlebt hat, erleben viele Flüchtlinge, angefangen bei den Folgen der verfehlten Unterbringungspolitik über Anfeindungen und Rassismus bis zur Diskriminierung durch Beamte. Die Gruppe hat sich zusammengeschlossen und entschieden, dagegen anzukämpfen. Ihr Verlangen nach Solidarität ist gleichzeitig eine Forderung, Flüchtlingspolitik nicht darauf zu beschränken, Menschen zu verwalten.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/ueber-die-schwierigkeit-in-brandenburg-frieden-zu-finden-2">Über die Schwierigkeit, in Brandenburg Frieden zu finden</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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