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	<title>Frankfurt (Oder) - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>&#034;Blühende Landschaften&#034; &#8211; Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989-1993 Zeitgeschichtliches Online-Projekt des DJB startet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DJB will mit dem Projekt Zeitzeug/innen zu Wort kommen lassen und ruft zu einer Aufarbeitung der gesellschaftlichen Situation und Gewalt Anfang der 1990er Jahre im Land Brandenburg auf, deren Langzeit-folgen heute immer noch Fragen aufwerfen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bluehende-landschaften-neonazi-gewalt-in-brandenburg-1989-1993-zeitgeschichtliches-online-projekt-des-djb-startet-2">"Blühende Landschaften" – Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989-1993 Zeitgeschichtliches Online-Projekt des DJB startet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>In dem Recherche-Blog &bdquo;Bl&uuml;hende Landschaften&ldquo;<br>
(<a href="http://landschaften.djb-ev.de">www.landschaften.djb-ev.de</a>) ver&ouml;ffentlicht das Demokratische JugendFORUM Brandenburg eine Sammlung von Interviews mit Zeitzeug/innen, die in politischen Kontexten oder in &ouml;ffentlichen Verwaltungen die fr&uuml;hen 1990er Jahre im Land Brandenburg erlebt und gestaltet haben.<br>
Ausgangspunkt der Recherche waren die 20. Jahrestage der rassistischen Pogrome in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen. Wie haben Menschen in Brandenburg die Ereignisse und die Zeit wahrgenommen? Was ist ihnen in Erinnerung geblieben? Wie bewerten sie die damaligen Entwicklungen heute?<br>
Die Interviews mit Gespr&auml;chspartner/innen aus Bernau, Eberswalde,Angerm&uuml;nde, Schwedt/Oder, K&ouml;nigs Wuster-hausen, Frankfurt (Oder) und Cottbus handeln von den Situationen vor Ort, von der Erfahrung massiver Neonazi-Gewalt, von den Versuchen, Gegenstrategien zu<br>
entwickeln oder sich einfach nur zu behaupten. Dar&uuml;ber hinaus geben die Gespr&auml;che Einblicke in eine Zeit des politischen Umbruchs,der weitreichende gesellschaftliche Ver&auml;nderungen zur Folge hatte.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bluehende-landschaften-neonazi-gewalt-in-brandenburg-1989-1993-zeitgeschichtliches-online-projekt-des-djb-startet-2">"Blühende Landschaften" – Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989-1993 Zeitgeschichtliches Online-Projekt des DJB startet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8222;Blühende Landschaften&#8220; &#8211; Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989-1993 Zeitgeschichtliches Online-Projekt des DJB startet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DJB will mit dem Projekt Zeitzeug/innen zu Wort kommen lassen und ruft zu einer Aufarbeitung der gesellschaftlichen Situation und Gewalt Anfang der 1990er Jahre im Land Brandenburg auf, deren Langzeit-folgen heute immer noch Fragen aufwerfen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bluehende-landschaften-neonazi-gewalt-in-brandenburg-1989-1993-zeitgeschichtliches-online-projekt-des-djb-startet">„Blühende Landschaften“ – Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989-1993 Zeitgeschichtliches Online-Projekt des DJB startet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>In dem Recherche-Blog &bdquo;Bl&uuml;hende Landschaften&ldquo;<br>
(<a href="http://landschaften.djb-ev.de">www.landschaften.djb-ev.de</a>) ver&ouml;ffentlicht das Demokratische JugendFORUM Brandenburg eine Sammlung von Interviews mit Zeitzeug/innen, die in politischen Kontexten oder in &ouml;ffentlichen Verwaltungen die fr&uuml;hen 1990er Jahre im Land Brandenburg erlebt und gestaltet haben.<br>
Ausgangspunkt der Recherche waren die 20. Jahrestage der rassistischen Pogrome in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen. Wie haben Menschen in Brandenburg die Ereignisse und die Zeit wahrgenommen? Was ist ihnen in Erinnerung geblieben? Wie bewerten sie die damaligen Entwicklungen heute?<br>
Die Interviews mit Gespr&auml;chspartner/innen aus Bernau, Eberswalde,Angerm&uuml;nde, Schwedt/Oder, K&ouml;nigs Wuster-hausen, Frankfurt (Oder) und Cottbus handeln von den Situationen vor Ort, von der Erfahrung massiver Neonazi-Gewalt, von den Versuchen, Gegenstrategien zu<br>
entwickeln oder sich einfach nur zu behaupten. Dar&uuml;ber hinaus geben die Gespr&auml;che Einblicke in eine Zeit des politischen Umbruchs,der weitreichende gesellschaftliche Ver&auml;nderungen zur Folge hatte.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bluehende-landschaften-neonazi-gewalt-in-brandenburg-1989-1993-zeitgeschichtliches-online-projekt-des-djb-startet">„Blühende Landschaften“ – Neonazi-Gewalt in Brandenburg 1989-1993 Zeitgeschichtliches Online-Projekt des DJB startet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>NPD-Mitglieder greifen GegendemonstrantInnen an</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/npd-mitglieder-greifen-gegendemonstrantinnen-an</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am gestrigen Samstag wollte der Landesverband Brandenburg der neonazistischen NPD wie angekündigt Informationsstände in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde (Spree) durchführen. Gegen die rassistische Hetze der Partei protestierten zahlreiche Flüchtlinge und Unterstützer_innen. Zu diesem zivilgesellschaftlichen Protest aufgerufen hatten unter anderem das "Netzwerk gegen Lager und Abschiebung in Eisenhüttenstadt" sowie das Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)".</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/npd-mitglieder-greifen-gegendemonstrantinnen-an">NPD-Mitglieder greifen GegendemonstrantInnen an</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 80 Menschen waren heute morgen in Eisenhüttenstadt an der Zentralen Erstaufnahmestelle (ZAST), wo die NPD ihre Kundgebung angemeldet hatte. Während die Protestierenden ihre antirassistische Meinung friedlich kund taten, wurden sie von den etwa 20 anreisenden Neonazis kurz nach deren Ankunft unvermittelt angegriffen. Unter den Augen des Bundesvorstandsmitglieds der NPD und Vorsitzenden des brandenburgischen Landesverbandes, Klaus Beier, riefen sie die Parole &#8222;Straße frei der deutschen Jugend&#8220; und verletzten mit Pfefferspray und Fahnenstangen mindestens sechs Personen, eine davon so schwer, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden muss. Unter den Angreifern befanden sich auch regionale NPD-Funktionäre wie Frank Maar, Frank Odoy, Markus Noack sowie Marcel Teske.</p>
<p>Die mit vier Einsatzfahrzeugen anwesende Polizei schritt zunächst nicht ein. In kursierenden Pressemeldungen bewertete sie den neonazistischen Übergriff verharmlosend als &#8222;Rangelei&#8220;.</p>
<p>Die Polizei beendete die Versammlung der Neonazis dann vorzeitig.Fahrzeuge wurden durchsucht, Personalien der Angreifer festgestellt und mindestens eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung aufgenommen. Dann konnte die NPD ihre Tour ungehindert fortsetzen.</p>
<p>Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Frankfurt (Oder) &#8211; hier wurde ihnen eine spontane Kundgebung seitens der Polizei untersagt &#8211; baute die NPD ihren Stand in Fürstenwalde auf. Auch dort sah sie sich mit einem vielfältigen Gegenprotest konfrontiert.</p>
<p>Der Übergriff auf engagierte Antifaschist_innen zeigt, mit welcher Gewaltbereitschaft Neonazis ihren politischen Gegnern gegenübertreten. Daher ist es unabdingbar, sich weiterhin gegen die rassistische und neonazistische Hetze der NPD und der sie unterstützenden Strukturen einzusetzen! Das Nichteinschreiten der Polizei bei dem Vorfall in Eisenhüttenstadt ist unverantwortlich, hatte sie doch von der NPD-Aktion sowie den Gegenprotesten im Vorfeld Kenntnis.</p>
<p>Frankfurt (Oder), den 4. August 2013</p>
<p>Source URL: www.inforiot.de</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/npd-mitglieder-greifen-gegendemonstrantinnen-an">NPD-Mitglieder greifen GegendemonstrantInnen an</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feierlichkeiten werden von Neonaziangriff überschattet</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/feierlichkeiten-werden-von-neonaziangriff-ueberschattet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Utopia e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 150 Gäste feierten das 14-jährige Bestehen des Vereins Utopia e.V. mit einem bunten Programm am Nachmittag und einem Konzert am Abend. Kurz vor Ende des Festes versuchte eine Gruppe von 5 bis 6 Personen, die der rechten Szene von Frankfurt (Oder) zuzuordnen sind, die Besucher_innen auf dem Hinterhof der Berliner Straße anzugreifen.Sie warfen Flaschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 150 Gäste feierten das 14-jährige Bestehen des Vereins Utopia e.V. mit einem bunten Programm am Nachmittag und einem Konzert am Abend. Kurz vor Ende des Festes versuchte eine Gruppe von 5 bis 6 Personen, die der rechten Szene von Frankfurt (Oder) zuzuordnen sind, die Besucher_innen auf dem Hinterhof der Berliner Straße anzugreifen.Sie warfen Flaschen und riefen rechte Parolen. Außerdem wurde die Eingangstür der Bergstraße 189 beschädigt. Durch das besonnene Verhalten der Veranstalter_innen und Gäste wurde glücklicherweise niemand verletzt.</p>
<p>Der Utopia e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Er ist in der antirassistischen und antifaschistischen Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit tätig und veranstaltet vielfältige Projekte zu Themen wie Flüchtlingspolitik, Neonazismus und alternativen Gesellschaftsentwürfen. Dabei steht das Engagement für eine menschenwürdigere Gesellschaft stets im Mittelpunkt. Der Neonaziangriff zeigt, dass dieses weiterhin notwendig ist.<br />
Quelle:Utopia e.V.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/feierlichkeiten-werden-von-neonaziangriff-ueberschattet">Feierlichkeiten werden von Neonaziangriff überschattet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Milde Strafen für zwei rassistische Schläger</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/milde-strafen-fuer-zwei-rassistische-schlaeger</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigungen]]></category>
		<category><![CDATA[BOrG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Amtsgericht Frankfurt (Oder) wurden zwei Männer am 14.12.2011 wegen eines rassistischen Angriffs auf einen Asylbewerber zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Die Angeklagten gestanden die Tat, leugnet jedoch ein rassistisches Tatmotiv. Gute Beweislage, Pech für die Angreifer &#8211; Tat wurde vom Handy des Opfers in die Polizeinotrufzentrale übertragen. Der Angriff auf einen Asylbewerber im April [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Amtsgericht Frankfurt (Oder) wurden zwei Männer am 14.12.2011 wegen eines rassistischen Angriffs auf einen Asylbewerber zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Die Angeklagten gestanden die Tat, leugnet jedoch ein rassistisches Tatmotiv. Gute Beweislage, Pech für die Angreifer &#8211; Tat wurde vom Handy des Opfers in die Polizeinotrufzentrale übertragen.</p>
<p>Der Angriff auf einen Asylbewerber im April 2011 in Frankfurt (Oder) wurde vom Handy des Opfers in die Polizeinotrufzentrale übertragen. Die Angeklagten gestanden die Tat, leugnet jedoch ein rassistisches Tatmotiv. Die Identität eines dritten Angreifers ist unbekannt.</p>
<p>Zwei Frankfurter wurden am 14.12.2011 vom Amtsgericht Frankfurt (Oder) wegen einer rassistischen Attacke zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Der 30-jährige Arbeitslose Toni S. und der 29-jährige Altenpfleger Meik S. hatten am Abend des 30. April 2011 in der Nähe des Kaufland (West) einen 46 jährigen Asylbewerber brutal zusammengeschlagen. Wegen gefährlicher Körperverletzung erhielten sie Strafen von je 8 Monaten auf Bewährung und mussten insgesamt 500 Euro Schmerzensgeld an ihr Opfer zahlen.</p>
<p>Am Tattag hatten die beiden Angeklagten den Betroffenen aus einer größeren Gruppe Feiernder rassistisch beleidigt und dann tätlich angegriffen. Das Opfer hatte gerade eingekauft und wollte mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Als drei Personen, darunter die Angeklagten, auf ihn aggressiv zu stürmten, versuchte er per Handy die Polizei zu rufen. Ihm wurde das Telefon abgenommen und dann wurde er niedergeschlagen. Auf den am Boden Liegenden wurde über einen längeren Zeitraum weiter eingeschlagen und eingetreten. Er erlitt vielfache Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Kameruner war als Nebenkläger vor Gericht vertreten – bis heute hat er unter den Folgen des Angriffs zu leiden.</p>
<p>Durch das weiter angestellte Handy des Opfers wurde die Tat in der Notrufzentrale der Polizei übertragen und mitgeschnitten und stand somit als Beweismittel zur Verfügung. So sind auch die rassistischen Beleidigungen dokumentiert. Die Angreifer ließen sich auch von zwei ZeugInnen nicht von ihrer Gewalt abbringen. Ein Pärchen hatte die Tat aus dem Auto heraus beobachtet, und wollte das Geschehen stoppen. Sie fuhren in Richtung der Angriffsszene und machten über Hupen auf sich aufmerksam – leider erfolglos.</p>
<p>Vor Gericht zeigten sich die Angeklagten geständig und entschuldigten sich für ihr Handeln. Diese Reue erscheint jedoch nicht glaubwürdig, sondern als prozesstaktisch begründet. Sie erhofften sich offenbar, über die Entschuldigung eine mildere Strafe zu erreichen. Den dritten Hauptangreifer wollten sie nicht benennen und bestritten, trotz aller gegenteiliger Beweise, aus rassistischer Motivation gehandelt zu haben.</p>
<p>Richterin Uta Weigert wertete in ihrer Urteilsbegründung die Tat eindeutig als rassistisch. Auch die Reuebekundungen erschienen dem Gericht nicht als voll glaubhaft.</p>
<p>Janek Lassau von der Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt (BOrG) in Frankfurt (Oder) kommentiert das Urteil: »Leider ist der heute verhandelte Angriff kein Einzelfall. Erst am 1. und am 5. Dezember hat es in Frankfurt (Oder) erneut rassistisch motivierte Angriffe auf einen Asylsuchenden gegeben. Positiv hervorzuheben ist, dass das Gericht den rassistischen Hintergrund der Tat klar benannt hat. Auch die Zivilcourage der beiden Zeugen ist zu loben – leider ist solch ein Verhalten keine Selbstverständlichkeit.« Die BOrG begleitete den Geschädigten über die Dauer des Verfahrens.<br />
Quelle:BOrG</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/milde-strafen-fuer-zwei-rassistische-schlaeger">Milde Strafen für zwei rassistische Schläger</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechte griffen Mitglieder der Opferperspektive an</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-griffen-mitglieder-der-opferperspektive-an</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Utopia e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Begegnung Deutschland gegen Portugal bei der Fußballweltmeisterschaft kam es am Samstagabend in Frankfurt (Oder) zu zwei rechten Angriffen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-griffen-mitglieder-der-opferperspektive-an">Rechte griffen Mitglieder der Opferperspektive an</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Fanfest auf der Karl-Marx-Straße attackierte eine Gruppe von 30 Anhängern des FC Victoria, unter ihnen stadtbekannte Neonazis, eine Gruppe von acht Linken. Die Linken wurden als »Zecken« beschimpft, fünf Personen wurden leicht verletzt.</p>
<p>Zwei Stunden später stürmte eine etwa zehnköpfige Gruppe unter dem Ruf »Wir kriegen euch!« ein Grillfest im Hof des Mietshauses, in dem der multikulturelle Verein Utopia ansässig ist. Die Mieter und ihre Gäste, unter ihnen mehrere Mitglieder der Opferperspektive, hatten gemeinsam das kleine WM-Finale angesehen. »Wir konnten uns gerade noch in das Haus flüchten«, berichtet Marcus Reinert. Der Vorsitzende der Opferperspektive hielt mit Hausbewohnern die Haustür zu, während die Rechten dagegen traten. Bierkrüge wurden gegen die Fenster geschleudert und das Gartenmobiliar zertrümmert. Schließlich beendete die herbeigerufene Polizei den Angriff.</p>
<p>»Wir erwarten, dass die Täter ermittelt und vor Gericht gestellt werden«, so Reinert, »es kann nicht sein, dass Mieter angegriffen werden, weil in ihrem Haus ein Verein ansässig ist, der Front gegen Rechts macht«. Seit diesem Jahr beobachtet der Verein Utopia ein aggressiveres Auftreten der Rechten in der Oderstadt.</p>
<p>Für Fragen steht Ihnen heute Marcus Reinert unter der Rufnummer 0151 17274199 zur Verfügung.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-griffen-mitglieder-der-opferperspektive-an">Rechte griffen Mitglieder der Opferperspektive an</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frankfurt (Oder)</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/frankfurt-oder-120</link>
					<comments>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/frankfurt-oder-120#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Ende der Begegnung Deutschland gegen Portugal bei der Fußballweltmeisterschaft kam es in Frankfurt (Oder) zu zwei rechten Angriffen. Bei einem Fanfest auf der Karl-Marx-Straße attackierte eine Gruppe von 30 Anhängern des FC Victoria eine Gruppe von acht Linken, die sie als »Zecken« beschimpften. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Zwei Stunden später stürmte eine [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/frankfurt-oder-120">Frankfurt (Oder)</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Ende der Begegnung Deutschland gegen Portugal bei der Fußballweltmeisterschaft kam es in Frankfurt (Oder) zu zwei rechten Angriffen. Bei einem Fanfest auf der Karl-Marx-Straße attackierte eine Gruppe von 30 Anhängern des FC Victoria eine Gruppe von acht Linken, die sie als »Zecken« beschimpften. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Zwei Stunden später stürmte eine etwa zehnköpfige Gruppe unter dem Ruf »Wir kriegen euch!« ein Grillfest in dem Hof eines Mietshauses. Die Feiernden konnten sich in das Haus flüchten. Die Rechten zertrümmerten die Tür und ein Fenster und zerstörten das Gartenmobiliar. Der Angriff wurde durch einen Polizeieinsatz beendet.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/frankfurt-oder-120">Frankfurt (Oder)</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sie lassen Opfer von Neonazis nicht allein</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/sie-lassen-opfer-von-neonazis-nicht-allein</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Panter-Kandidat: Ein Verein in Potsdam kümmert sich um Opfer rechter Gewalt</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/sie-lassen-opfer-von-neonazis-nicht-allein">Sie lassen Opfer von Neonazis nicht allein</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Lawson kommt aus Sierra Leone und lebt seit vier Jahren in einem Heim für Asylbewerber im Landkreis Uckermark nahe der polnischen Grenze. Genauer gesagt: in einer ehemaligen russischen Kaserne im Wald nahe Crussow. Zum Sport ging der junge Mann regelmäßig nach Schwedt. Im Januar wurde er dort von zwei Neonazis verprügelt. Noch heute leidet er unter den Folgen der schlimmen Verletzungen. Hinzu kommt, dass er sich fast nicht mehr vor die Tür traut und sich nicht mehr den rassistischen Beschimpfungen in den Kleinstädten Schwedt und Angermünde aussetzen will. »Mit unserer Hilfe hat Peter Lawson einen Antrag gestellt, nach Prenzlau umziehen zu dürfen«, erklärt Kay Wendel, der den Fall zuvor geschildert hat. Er ist Projektleiter beim Verein Opferperspektive in Potsdam.</p>
<h3> Rund 200 betreute Fälle 2004</h3>
<p>Peter Lawson ist eines der Opfer rechtsextremer Gewalt, um die sich die Opferperspektive seit 1998 kümmert. »Rund 200 Menschen haben wir im vergangenen Jahr betreut«, sagt Geschäftsführerin Judith Porath. Hier im Büro in der Potsdamer Schloßstraße besprechen und koordinieren sieben Mitarbeiter notwendige Hilfen und Unterstützungen für Betroffene aus Brandenburg. Zum Beispiel für Mehmet Cimendag, dessen Döner-Stand in Rheinsberg komplett abgebrannt ist. »Es war bereits der vierte Anschlag mit fremdenfeindlichem Hintergrund auf seinen Imbiss«, sagt Kay Wendel. Nun sammele die Opferperspektive Spenden, damit sich Mehmet Cimendag bald wieder eine Existenz aufbauen kann. »Rund 15.000 Euro sind schon zusammengekommen.« Neben finanzieller Hilfestellung veröffentlicht der Verein Aufklärungsmaterial und sorgt für juristische und psychologische Betreuung. »Wir vermitteln den Geschädigten Therapeuten und Anwälte und begleiten sie zu Prozessen«, erklärt Judith Porath und verweist darauf, dass es gar nicht so einfach sei, geeignete Juristen zu finden: »Wir nehmen natürlich keinen, der schon einmal einen rechten Schläger verteidigt hat.« Zum Beispiel hat sich der Verein eines Mannes aus Frankfurt (Oder) angenommen, dessen Schicksal gerade für Aufsehen sorgte. Drei rechtsextreme Skinheads und zwei Frauen haben den 23-Jährigen fast zu Tode gequält; mittlerweile sind sie zu Haftstrafen verurteilt worden.</p>
<h3> Rund 200 betreute Fälle 200</h3>
<p>Außerdem betreiben die Mitglieder der Initiative systematische Opfersuche. Zeitungen werden gewälzt, Fälle recherchiert und Leidtragende aufgesucht. »Wir fahren zu den Leuten hin und machen uns ein Bild von der Situation vor Ort«, beschreibt Wendel. »Opfer rechter Gewalt haben oft Angst, selbst etwas zu unternehmen oder gar Anzeige zu erstatten, deshalb müssen wir auf sie zugehen.« Auch potenziell Betroffene &#8211; also Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer politischen Einstellungen Ziel eines Übergriffs werden könnten &#8211; werden von der Opferperspektive gezielt angesprochen und ermuntert, sich zu wehren und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Einzelfallhilfe und politisch-soziale Intervention &#8211; so könnte man die Tätigkeiten der Opferperspektive zusammenfassen. Am Anfang leisteten drei Leute diese Arbeit, sie wollten endlich den Spieß rumdrehen. »In den 90er-Jahren hat man sich über die rechten Täter den Kopf zerbrochen, aber die Opfer von Anschlägen und Ausschreitungen spielten keine Rolle«, sagt Kay Wendel, der zu den Gründungsmitgliedern gehört. »Wir wollten endlich die Betroffenen in den Mittelpunkt stellen.«</p>
<p>Abgesehen von den täglichen Schwierigkeiten mit der rechten Szene, aber auch mit Behörden und der Polizei, muss die Initiative nun auch noch um Fördergelder kämpfen. Obwohl die Anzahl rechtsextremer Gewalttaten in Brandenburg nach wie vor steigt, will die rot-schwarze Landesregierung die Mittel kürzen. »Die Landesregierung hat sich nicht festgelegt, ob sie unsere Arbeit überhaupt weiter unterstützen will. Seit über einem halben Jahr warten wir auf eine klare Aussage«, erklärt Judith Porath. 45.000 Euro habe die Opferperspektive für 2005 aus dem Landesetat beantragt. Von der Bewilligung hängt viel ab: Als Modellprojekt des Bundesprogramms Civitas braucht der Verein die Zuwendung des Landes, um weiter gefördert zu werden.</p>
<h3> Rund 200 betreute Fälle 200</h3>
<p>Es wäre ein erschreckendes Signal, wenn einer Initiative gegen rechts von der Politik der Geldhahn zugedreht würde. Und vielleicht kommt es noch schlimmer: »Mal sehen, ob es nach einem CDU-Sieg bei der Bundestagswahl für uns überhaupt noch weitergeht«, sagt Kay Wendel. Dabei ist der Verein mit seinem Engagement Vorbild für viele kleine Organisationen, die sich an der Basis gegen die Neonazi-Szene aufbäumen und eng mit der Opferperspektive zusammenarbeiten. </p>
<p>»Wichtig hierbei ist das Prinzip Opferperspektive«, sagt Wendel. »Man darf die Betroffenen auch in Zukunft nicht alleine lassen. Doch wirklich aktiv gegen rechts ist leider bloß eine kleine Minderheit tätig.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/sie-lassen-opfer-von-neonazis-nicht-allein">Sie lassen Opfer von Neonazis nicht allein</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Opfer gequält und fast umgebracht</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opfer-gequaelt-und-fast-umgebracht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/opfer-gequaelt-und-fast-umgebracht</guid>

					<description><![CDATA[<p>Prozess vor dem Landgericht Frankfurt (Oder)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) beginnt am Donnerstag, den 10. Februar 2005, ein Prozess gegen insgesamt fünf Angeklagte. Den drei angeklagten Männern wird vorgeworfen, einen 32-jährigen Mann körperlich derart misshandelt zu haben, dass er nur durch spätere Notoperationen gerettet werden konnte. Den zwei angeklagten Frauen, die bei der zweieinhalb Stunden dauernden Tortur in einer Wohnung anwesend waren, wird zur Last gelegt, durch Beifallsbekundungen und Gelächter die Haupttäter unterstützt zu haben.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Täter aus dumpfer rechtsextremer Motivation gehandelt haben. Einer der Täter soll das Opfer als »nicht arisch« bezeichnet haben.<br />
Das Opfer beteiligt sich als Nebenkläger an der Hauptverhandlung.</p>
<p>Der Prozess findet vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) statt.</p>
<p><em>Fortsetzungstermine</em></p>
<p>16.02., 18.02. ab 12.00 Uhr, 04.03., 09.03 und 11.03. jeweils um 09.30 Uhr</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opfer-gequaelt-und-fast-umgebracht">Opfer gequält und fast umgebracht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hilfe für Opfer rechtsextremer Gewalt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/hilfe-fuer-opfer-rechtsextremer-gewalt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/hilfe-fuer-opfer-rechtsextremer-gewalt</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Aufgabe für Verwaltung, Kommune und engagierte Bürger: Workshop in Neuruppin, 03.05.2004, 10 bis 16 Uhr</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Angriffe von Rechtsradikalen auf Ausländer, auf Jugendliche, die einfach nur anders sind, das alles ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Gerade noch ein paar besonders brutale Überfälle und Morde werden wahrgenommen. Die Aufmerksamkeit ist erlahmt, man hat sich gewöhnt an einen »normalen« Pegel der Gewalt.</p>
<p>Doch für die Opfer ist die Lage alles andere als normal. Wieder ist es geschehen, dass die meisten an den Rand gedrängt werden. Man hat wichtigere Probleme. Die Opfer des Rechtsextremismus stören da bloß.<br />
Wir sind der Überzeugung, dass wir uns mit einer solchen Situation nicht abfinden dürfen. Jeder Angriff ist ein Angriff auf die Menschenwürde von uns selbst. Kein Problem in unserer Gesellschaft kann gelöst werden, wenn gleichzeitig Menschen unter uns ausgegrenzt und geschlagen werden, weil sie angeblich nicht dazugehören.<br />
Was bedeutet es angegriffen zu werden, nur weil man zu einer Minderheit gehört? Wie kann das Opfer danach weiterleben, wie ändert sich ihr oder sein Leben? Welche Fragen stellen diese Erfahrungen an uns? Was können wir beitragen, damit Opfer der rechtsextremen Gewalt nicht zerbrechen?<br />
Können wir uns mit ihnen gegen die Gewalt einsetzen?</p>
<p>Auf unserem Workshop wollen wir uns diesen Fragen stellen. Unser Projekt, der Verein Opferperspektive, wird seine Erfahrungen aus fünf Jahren Hilfe für Opfer rechtsextremer Gewalt darstellen. Wir wollen nach Verbindungen suchen, wie unsere Arbeit und Ihr Engagement am besten ineinander greifen können. Um etwas gegen den normalen Pegel der Unmenschlichkeit zu tun.</p>
<p>Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.</p>
<h2>Programm</h2>
<p>| 10.00 Uhr | Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Vorstellungsrunde Die Sichtweise der Opfer wahrnehmen Darstellung eines Einzelfalls Posttraumatische Belastungsstörungen bei Opfern rechtsextremer Gewalt, Vortrag von Dipl. Psych. Rosmarie Priet (Opferhilfe Brandenburg) Psychische und soziale Folgen der Opfererfahrung |<br />
| 12.00 Uhr | Mittagspause |<br />
| 13.00 Uhr | Leitprinzipien der Unterstützung von Opfern Nicht-rechte Jugendliche als Opfer Arbeitsgruppen zur Entwicklung eigenerUnterstützungsansätze undKooperationsmöglichkeiten |<br />
| 15.00 Uhr | Ergebnisse der Arbeitsgruppen, Resümee, Abschlussrunde |</p>
<h2>Veranstaltungsort</h2>
<p>Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin<br />
Virchowstr. 14-16<br />
16816 Neuruppin<br />
Anmeldung:<br />
bis zum 26. April 2004<br />
per E-Mail:// &lt;![CDATA[<br />
var pref     = &quot;ma&quot; + &quot;il&quot; + &quot;to:&quot;; var attr     = &quot;hr&quot; + &quot;ef&quot; + &quot;=&quot;; var atV1     = &quot;%40&quot;; var atV2     = &quot;@&quot;; var aliasV1  = &quot;info&quot;; var aliasV2  = &quot;info&quot;; var domainV1 = &quot;opferperspektive.de&quot;; var domainV2 = &quot;opferperspektive.de&quot;; document.write(&quot;<a>&#8222;); document.write(aliasV2+atV2+domainV2); document.write(&#8222;&#8220;);<br />
// ]]&gt;</p>
<p><span style="display:none">-mfG0815</span>info<span style="display:none">-qwr2342</span> [at] <span style="display:none">-hfg3453</span>opferperspektive.de<span style="display:none">-tdg6435</span>oder Fax: 01212 5 11 55 98 89</p>
<h2>Veranstalter</h2>
<p>Opferperspektive e.V.</p>
<p>Der gemeinnützige Verein arbeitet seit 1998 als mobile Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt im Land Brandenburg.</p>
<p>In Kooperation mit Opferhilfe e.V. und der Ausländerbeauftragten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Frau Marlies Grunst,<br />
unterstützt vom Aktionsbündnis gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus,<br />
gefördert durch das Bundesprogramm CIVITAS.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wird in Frankfurt (Oder) fortgesetzt.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/hilfe-fuer-opfer-rechtsextremer-gewalt">Hilfe für Opfer rechtsextremer Gewalt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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