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	<title>linke Jugendliche - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Königs Wusterhausen: Rechte Szene bedroht Antifa-Aktivisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
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		<category><![CDATA[rechte Szene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht zum 7. März 2010 wurden in Königs Wusterhausen vier Stolpersteine mit Hakenkreuzen beschmiert, im Bahnhof die Parole »Deutsche wehrt euch gegen diesen Judenstaat. Scheiß auf Israel« hinterlassen. Seit Wochen sind in der Stadt verstärkt Neonazis aktiv. Mit gezielten sogenannten Anti-Antifa-Aktionen wird ein junger Mann bedroht, der sich gegen die rechten Umtriebe engagiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche nach den Schmierereien im Stadtgebiet demolierten Neonazis in der Nacht zum 13. März 2010 das Auto der Mutter des Anti-Rechts-Aktivisten. Die beiden Täter konnten von der Polizei am Tatort festgenommen werden. Das ist der vorläufige Höhepunkt einer Vielzahl von Aktivitäten gegen den jungen Mann. Seit Wochen tauchen rechte Parolen, Hakenkreuze und selbst gestaltete Aufkleber in der Nähe seiner Wohnung auf. Sogar namentlich wird dem Antifa-Aktivisten gedroht. Mit solchen Aktionen versucht die rechte Szene gezielt, politische Gegner einzuschüchtern.</p>
<p>Bereits Ende des vergangenen Jahres war der junge Mann von Neonazis aus Königs Wusterhausen bedroht worden. Nach eigenen Schilderungen lauerten ihn im November 2009 eine Gruppe Neonazis in den frühen Morgenstunden vor seiner Haustür auf. Die bis zu sechs, teils vermummten Angreifer versuchten, in das Wohnhaus einzudringen. Als das nicht gelang, zündeten sie vor dem Haus eine Leuchtrakete und zogen unverrichteter Dinge ab. Am nächsten Morgen fanden sich im Wohnumfeld Sprühereien wie »Anti-Antifa heißt Angriff« und »Antifa zerschlagen«.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/koenigs-wusterhausen-rechte-szene-bedroht-antifa-aktivisten">Königs Wusterhausen: Rechte Szene bedroht Antifa-Aktivisten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Stadtpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Afrodeutscher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 30. August 2006, beginnt um 9.00 Uhr der Prozess gegen vier Rechtsextremisten vor dem Amtsgericht Fürstenwalde. Den drei Männern und einer Frau wird vorgeworfen, am 18. Juni 2005 drei Linke im Stadtpark Fürstenwalde drei alternative Jugendliche überfallen und teilweise schwer verletzt zu haben.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stadtpark">Stadtpark</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Überfall war selbst für Brandenburger Verhältnisse außerordentlich brutal. Die Gruppe der alternativen Jugendlichen wollte den Geburtstag des Afrodeutschen Michael S. im Stadtpark Fürstenwalde feiern. Die öffentliche Präsenz von Punks und Afrodeutschen war den örtlichen Neonazis anscheinend ein Dorn im Auge. Schon am frühen Abend griffen sie die Linken mit den Worten »Zecken, wir töten euch« und »Ihr roten Schweine« an, begleitet vom Hitlergruß und »Sieg-Heil«-Rufen. Später dann schlugen zwei der Angeklagten, auf Erkundungstour mit Fahrrädern, zwei der späteren Opfer im Vorbeifahren. Dann, kurz vor Mitternacht, fühlten sich die Rechten stark genug und wagten einen Überfall auf die zahlenmäßig unterlegenen alternativen Jugendlichen. Neben dem Brunnen im Stadtpark schlugen sie die drei verbliebenen Linken mit Flaschen nieder. Dann traten sie gemeinsam auf ihre Opfer ein. Dabei tat sich die damals 18-jährige Nicole Sch. durch besonders brutale Tritte ins Gesicht eines ihrer Opfer hervor. Zwei der Opfer mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden.</p>
<p>»Die Opfer sollten nicht nur als Opfer betrachtet werden«, so Kay Wendel vom Verein Opferperspektive. »Sie haben der allgegenwärtigen Bedrohung getrotzt, der alternative und afrodeutsche Jugendliche in Brandenburg ausgesetzt sind. Sie wollten einfach nur im Park feiern, obwohl der Stadtpark als eine No-Go Area gilt, als Gegend, die man besser meidet, weil man dort mit Angriffen von Rechten rechnen muss. Trotz dieses äußerst brutalen, potenziell lebensbedrohlichen Angriffs lassen sich diese Jugendlichen nicht einschüchtern. Sie machen weiter, sie leben so, wie sie es wollen. Das verdient Achtung.«</p>
<p>Die Betroffenen, die als Nebenkläger auftreten, würden sich über eine Unterstützung durch Präsenz im Publikum sehr freuen. Weitere Prozesstermine: 08.09., 13.09., 22.09., 27.09., 28.09, jeweils 9.00 Uhr.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stadtpark">Stadtpark</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ein fast vergessener Mord</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren wurde der Punker Sven Beuter in Brandenburg an der Havel von einem Neonazi tot geschlagen. Eine Ausstellung erinnert</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ein-fast-vergessener-mord">Ein fast vergessener Mord</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>»Wie, wenn jemand ein Auto anstößt«, hätten die entfernt hallenden Geräusche geklungen: Dumpf, scheppernd und laut. Auf dem Gehsteig hatte sich eine Blutlache von einem halben Meter Durchmesser gebildet, daneben verlief eine rote Schleifspur durch den Schnee. So schilderten Zeugen vor Gericht die Kulisse, der sie in der Nacht des 15. Februar 1996 in der Innenstadt von Brandenburg/Havel begegneten. Um die Ecke, in einer Seitenstraße schließlich die Quelle des Lärms: Ein Glatzkopf, der ohne Unterlass auf sein Opfer eintritt. Couragiert greifen die Zeugen ein und überwältigen den Schläger. Eintreffende Polizisten nehmen den 21-jährigen Sascha Lücke zwar in Gewahrsam, lassen ihn kurz darauf jedoch wieder auf freien Fuß. Das Opfer: Der Brandenburger Sven Beuter, 23 Jahre alt, ein schmächtiger Punk mit grünem Irokesenschnitt. Beuter ist durch die Prügeltortur schwer verletzt: Hirnquetschung, Schädelbrüche, die Milz gerissen, die Leber angerissen. Nach fünf Tagen Todeskampf im Koma verstirbt er.</p>
<p>Seit dem brutalen Geschehen in sind mittlerweile zehn Jahre verstrichen. Um an den mittlerweile fast vergessenen Mord zu erinnern, wird in den kommenden Wochen in Brandenburg/Havel eine Ausstellung über die Todesopfer gezeigt, die die rechte Gewalt im wiedervereinigten Deutschland gefordert hat. In der von der Berliner Künstlerin Rebecca Forner gestalteten Ausstellung sind die Schicksale von 131 ermordeten Menschen dokumentiert &#8211; eines davon das von Sven Beuter. Viele Details seines Todes stehen exemplarisch für zahlreiche andere: Die Begegnung zwischen Opfer und Täter war zufällig und einen wirklich Anlass für die folgende Prügelorgie hat es nicht gegeben. Der angetrunkene Naziskinhead Sascha Lücke identifizierte sein Gegenüber als »linke Zecke« &#8211; das genügte, um den Gewaltakt zu legitimieren. Trotzdem meldeten Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft den Tod nur kurz und als ein unpolitisches Delikt. Erst Monate später wird der tatsächliche Hintergrund der Tat öffentlich bekannt. Der Verfassungsschutz meinte lapidar, in Brandenburg/Havel habe die »Rivalität zwischen gewaltbereiten Jugendgruppen« ihren Ausdruck gefunden.</p>
<p>Als Sascha Lücke schließlich vor Gericht gestellt wird, braucht es nur drei Verhandlungstage, um ihm seine brutale Tat nachzuweisen. Der Richter bescheinigte ihm eine »diffus faschistische Weltanschauung«. Nur 43 Kilogramm wog das Opfer, es habe sich gegen den stämmigen Skinhead kaum wehren können. Zumal Beuter drei Jahre zuvor schon einmal Opfer eines rechten Angriffs geworden war und davon bleibende körperliche Schäden davongetragen hatte. Wegen Totschlags erhält Lücke eine Haftstrafe von achteinhalb Jahren.</p>
<p>Am 19. Februar 1997, fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Tod Sven Beuters, griffen Rechtsextreme in der Straßenbahn Brandenburg/Havels zwei linke Jugendliche an. Die Opfer erlitten Schädelverletzungen. Die Serie der rechten Gewalt hatte keinen Abbruch gefunden. Und auch, wenn Morde seltener geworden sind: Bis heute dauert der rechte Terror an. Im Jahr 2005 zählte der Verein Opferperspektive 128 rechte Angriffe im Land Brandenburg.</p>
<p>Die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland« gastiert ab Donnerstag, dem 16. Februar in Brandenburg/Havel. Bis zum 1. März ist sie dann von jeweils 10 Uhr bis um 13 Uhr (Montag und Freitag), 16 Uhr (Dienstag und Donnerstag) oder 18 Uhr (Mittwoch) im Bürgerhaus Hohenstücken zu sehen. Weitere Infos im Internet unter www.opfer-rechter-gewalt.de</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ein-fast-vergessener-mord">Ein fast vergessener Mord</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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