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	<title>Nazigegner - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Fürth: Brandanschlag auf Auto eines Ausstellungsleihnehmers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Brandanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Nazigegner]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. Dezember 2011 wird die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990« in Nürnberg gezeigt. Am späten Abend des 26. November brannte in Fürth das Auto der Familie, die  die Ausstellung in die Frankenmetropole holte. Die Wanderausstellung wird von der Opferperspektive kuratiert und porträtiert die Lebenswege von 156 Menschen, die durch die Gewalt von Neonazis seit 1990 bis Ende 2010 zu Tode kamen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Wir dokumentieren an dieser Stelle eine Presseerkl&auml;rung des F&uuml;rther B&uuml;ndnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus sowie des N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp.</p><h2>Erneuter mutma&szlig;licher Neonazi-Anschlag auf aktive Nazigegner in F&uuml;rth</h2><p>Am sp&auml;ten Abend des 26. November 2011, gegen 22.30 Uhr, wurde in einer F&uuml;rther Innenstadtstra&szlig;e ein Brandanschlag auf das Auto einer Familie ver&uuml;bt, die sich gegen Neonazismus engagiert. Der Brand wurde durch den Fahrer eines zuf&auml;llig vorbeikommenden Autos wahrgenommen und begonnen zu l&ouml;schen. Durch das schnelle Eingreifen des couragierten Passanten wurde ein &Uuml;bergreifen auf weitere Autos und angrenzende Wohngeb&auml;ude verhindert. Die herbeigerufene Feuerwehr l&ouml;schte den Brand vollst&auml;ndig. Die Polizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Ein potenzielles Beweismittel (mit Heiz&ouml;l getr&auml;nkte Grillanz&uuml;nder-St&uuml;cke) war jedoch bis zum Nachmittag des Folgetages nicht gesichert.</p><p>Eigene Ermittlungen im Tatumfeld am Folgetag f&uuml;hrten zu Resten von Brandbeschleuniger auf einem Spielplatz &ndash; die Polizei wurde darauf hingewiesen.</p><p>Dies ist der vierte Terroranschlag auf Autos von NazigegnerInnen alleine in F&uuml;rth in den vergangenen drei Jahren. In diesem Zeitraum wurden durch Neonazis weitere massive Sachbesch&auml;digungen, Bedrohungen sowie K&ouml;rperverletzungsdelikte an NazigegnerInnen und MigrantInnen begangen. Ein Sachschaden von mittlerweile knapp 40.000 Euro ist entstanden. Keine der Sachbesch&auml;digungen wurde bisher aufgekl&auml;rt!! Nach dem Fast-Totschlag vom N&uuml;rnberger Pl&auml;rrer Ende April 2010, begangen durch einen F&uuml;rther Neonazi, setzt sich nun die Terror-Serie offensichtlich fort.</p><p>F&uuml;rth, die angeblich sicherste Gro&szlig;stadt Deutschlands, ist offensichtlich gleichzeitig ein Zentrum rechter Gewalt. Bekannterma&szlig;en ist F&uuml;rth ein St&uuml;tzpunkt der Neonazi-Organisation &raquo;Freies Netz S&uuml;d&laquo; und der &raquo;B&uuml;rgerinitiative Soziales F&uuml;rth&laquo;. In diesem Netzwerk sind die regionalen Neonazis organisiert und haben Verbindungen zu Faschisten &uuml;ber die mittelfr&auml;nkischen Grenzen hinaus. Dies sollte auch den Beh&ouml;rden seit Langem bekannt sein. Was muss eigentlich noch alles passieren, dass die Anschlagserie in F&uuml;rth endlich beendet wird?</p><p>Siehe auch: <a href="http://www.nordbayern.de/region/fuerth/anschlag-auf-auto-eines-nazi-gegners-1.1692877" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="anschlag auf auto eines nazi gegners 1 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Anschlag auf Autor eines Nazi-Gegners</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/fuerth-brandanschlag-auf-auto-eines-ausstellungsleihnehmers">Fürth: Brandanschlag auf Auto eines Ausstellungsleihnehmers</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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