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	<title>No-Go Areas - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Kämpfe um Raumhoheit</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/kaempfe-um-raumhoheit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[No-Go Areas]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer bestimmt, wem ein Ort gehört? Gibt es sie, die viel diskutierten „national befreiten Zonen“? Haben sich Neonazis tatsächlich Gegenden erobert, in denen sie bestimmen, was geht und was nicht geht? Und, allgemeiner: Wen trifft rechte Gewalt? Wo findet sie statt und wie wirkt sie sich aus? Der Band wirft einen Blick auf verschiedene Dimensionen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bestimmt, wem ein Ort gehört? Gibt es sie, die viel diskutierten „national befreiten Zonen“? Haben sich Neonazis tatsächlich Gegenden erobert, in denen sie bestimmen, was geht und was nicht geht? Und, allgemeiner: Wen trifft rechte Gewalt? Wo findet sie statt und wie wirkt sie sich aus?<br />
Der Band wirft einen Blick auf verschiedene Dimensionen rechter Gewalt und auf die Diskussionen, die es seit Anfang der 1990er Jahre um rechtsdominierte Räume gegeben hat. Kann und muss man Reisewarnungen ausgeben und Landkarten besonders gefährdeter Gebiete zeichnen? Wer bestimmt, ab wann ein Ort eine „No Go Area“ ist?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christoph Schulze, Ella Weber (Hg.)<br />
Kämpfe um Raumhoheit<br />
Rechte Gewalt, &#8222;No Go Areas&#8220; und &#8222;National befreite Zonen&#8220;<br />
Unrast Verlag<br />
ISBN: 978-3-89771-109-9</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/kaempfe-um-raumhoheit">Kämpfe um Raumhoheit</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Reclaim the »No-Go Areas«!</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nogo</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa Westhavelland]]></category>
		<category><![CDATA[HeimbewohnerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[No-Go Areas]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2006]]></category>
		<category><![CDATA[WM-Party]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktion in Rathenow: eine WM-Party mitten in einer No-Go Area, gemeinsam mit Flüchtlingen und Antifas</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>»No-Go Areas«, war da noch was? Mit dem Anpfiff der WM war die hektische Diskussion um »No-Go Areas« so gut wie vergessen. Deutschland, einig Partyland. Auch wenn die befürchteten rassistischen Ausschreitungen ausblieben, für MigrantInnen und Flüchtlinge geht das Leben unter der »normalen« rassistischen Bedrohung weiter. Die Racism Help Line hat vom 10. bis zum 24. Juni elf rassistische Angriffe in Berlin und Brandenburg gemeldet, darunter drei Fälle von Misshandlung durch die Polizei. Nur wenige Taten stehen direkt mit der WM in Zusammenhang, was ihre Auswirkung auf die Betroffenen in keiner Weise mindert.</p>
<p>Die »No-Go Area«-Debatte hatte sich auf weiten Strecken in einer bloßen Beschreibung dieser Realität festgefahren, ohne konkrete Handlungsperspektive. Dabei liegt diese auf der Hand: eine Veränderung kann nur von der kollektiven Aktion der Betroffenen ausgehen. Wenn es stimmt, dass die Macht der Rassisten im Wesentlichen auf der Einschüchterung der Betroffenen beruht, dann ist es an uns, gemeinsam mit diesen den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Das haben wir getan, beispielhaft in Rathenow, einer Hochburg der militanten rechten Szene in Brandenburg. Anlass war für uns das Viertelfinale am 30. Juni.</p>
<p>Es war in Rathenow, wo wieder einmal Rassisten einen Flüchtling angriffen, am 22. Mai in der Nähe des Heims. Ismail A. aus Togo war an jenem Abend mit seinem Fahrrad auf dem Rückweg vom Supermarkt, wo das Chipkarten-System ihn zwang einzukaufen. Wie immer nahm er die Abkürzung über das Gelände des ehemaligen Betonwerks, einer riesigen Industrieruine neben dem Heim. Drei Rassisten wollten ihn mit ihrem BMW überfahren, Ismail konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung ins Gebüsch retten. Er litt Todesängste. Seitdem mied er das Areal, genau wie andere Flüchtlinge aus dem Heim. Das Betonwerk wurde zur »No-Go Area«.</p>
<p>Der 30. Juni brachte die Wende. Auf dem Gelände des Betonwerks, in einer leerstehenden Halle, fand an diesem Abend eine WM-Party statt, gemeinsam organisiert von der Antifa Westhavelland, der Opferperspektive und den HeimbewohnerInnen. Die Aktion war denkbar kurzfristig organisiert, die Entscheidung fiel erst drei Tage vor dem Spiel. Dennoch gelang es in einem Kraftakt, die Aktion auf die Beine zu stellen. Am Nachmittag waren noch zähe Verhandlungen mit der Polizei durchzustehen, mit der Bauaufsicht im Rücken. Das konnte gerade noch abgewendet werden. Als dann kurz vor Anpfiff des Spiels Argentinien-Deutschland der DVBT-Receiver in der abgeschirmten Stahlbetonhalle noch nicht sendete, wurde die Party kurzerhand auf das Gelände des Heims verlagert, hier spielten sich begeisterte Szenen ab. Nach dem Elfmeterschießen Rückkehr in die Halle, in der mittlerweile ein brillantes Bild an die geweißte Wand geworfen wurde. Die Party ging weiter, auch wenn das Spiel der Ukraine und Italien wenig Spannung aufkommen ließ. Überall glückliche Gesichter, die »No-Go Area«, sie wurde an diesem Abend tatsächlich zur Party-Zone. Die Rechten, sie existierten einfach nicht.</p>
<p>Gewiss eine einmalige Aktion, die sich in einer anderen Situation nur schwer wiederholen lässt. Sie zeigt dennoch das Potenzial kollektiver Kreativität, wie wir den öffentlichen Raum neu definieren können. Reclaim the No-Go Areas!</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nogo">Reclaim the »No-Go Areas«!</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Dorffeste in der Uckermark &#8211; »No-Go Areas« für Andersdenkende?</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/dorffeste-in-der-uckermark-no-go-areas-fuer-andersdenkende</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[No-Go Areas]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 30. November 2004, findet um 13:00 Uhr vor dem Amtsgericht Prenzlau, Baustr. 37, Raum 110, ein Prozess gegen einen Rechtsradikalen wegen Körperverletzung und rechtsextremer Propaganda statt. Der 23-jährige Ronny K. soll im Juni 2003 einen 15-jährigen HipHopper bei einem Dorffest in der Uckermark geschlagen und gejagt haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für alternative Jugendliche, für Punks und HipHopper sind Dorffeste in Brandenburg in der Regel »No-Go Areas«, besonders wenn sie in der Uckermark liegen. Zu groß ist das Risiko, auf eine alkoholisierte Clique Rechtsradikaler zu treffen, die den Platz für sich beanspruchen und Andersdenkende vertreiben wollen. Ein unrühmliches Beispiel dieser Art ist der kleine Ort Flieth-Stegelitz bei Templin, unweit von Potzlow. Dort wurde in diesem Jahr eine Gruppe Punks, kaum dass sie den Festplatz betreten hatte, angegriffen und verjagt. Im Jahr zuvor passierte dasselbe, zum Teil denselben Opfern.</p>
<p>Eine Episode aus dem Angriff des letzten Jahres kommt jetzt zur Verhandlung.</p>
<p>Der damals 15-jährige HipHopper Kevin M. saß am 7. Juni 2003 mit seiner Freundin auf einer Bank am Rande der Tanzfläche, als sie hinter sich »Heil Hitler«-Gegröle, »SA SS«-Rufe und Sprüche wie »Ob Ost, ob West, nieder mit der Zeckenpest« hörten. Plötzlich wurde ihm von hinten die Mütze vom Kopf gezogen, ein Rechtsradikaler, der ein T-Shirt mit der Aufschrift »Heil AIDS« und »Fuck America« trug, versetzte ihm einen Kopfstoß. Kevin und seine Freundin rannten in ein Feld, verfolgt von einer größeren Gruppe Rechtsradikaler, die sie mit Taschenlampen suchten, doch es gelang ihnen, sich in Sicherheit zu bringen. In der Nähe wurden zwei Punks angegriffen.</p>
<p>»Das Erschreckende an diesen Angriffen auf Dorffesten«, so Kay Wendel vom Verein Opferperspektive, »ist die Gleichgültigkeit, mit der die Anwesenheit gewalttätiger Cliquen Rechtsradikaler geduldet wird. Weder Festverantwortliche noch Festbesucher greifen ein. Solange Rechtsradikale als »normale Jungs« verharmlost werden, breiten sich »national befreite Zonen« weiter aus, bis Landstriche wie die Uckermark von Andersdenkenden völlig gesäubert sind.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/dorffeste-in-der-uckermark-no-go-areas-fuer-andersdenkende">Dorffeste in der Uckermark – »No-Go Areas« für Andersdenkende?</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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