<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Projekte - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
	<atom:link href="https://www.opferperspektive.de/tag/projekte-des-vereins/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.opferperspektive.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Jun 2026 17:01:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-solidaritaet-mit-miteinander-e-v</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 12:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeu Antonio]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37806</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="entry-content">
Der gemeinn&uuml;tzige Verein Miteinander &ndash; Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. macht seit 19 Jahren eine wichtige und unersetzliche Arbeit im Bundesland: Er engagiert sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus und unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt. Er ber&auml;t, vernetzt, ermutigt und st&auml;rkt die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort. Dieses Engagement ist jetzt wichtiger denn je!<br>
Daf&uuml;r ist der Verein ins Visier der AfD geraten: Die Partei diskreditiert den Verein, wo sie nur kann und will die Arbeit von Miteinander e.V. beenden. Die Rechtspopulisten fordern, die F&ouml;rderung der Arbeit durch Landes- und Bundesregierung einzustellen. Das w&uuml;rde das finanzielle Aus f&uuml;r das Netzwerk in Sachsen-Anhalt bedeuten. Es geht darum, den Verein handlungsunf&auml;hig und mundtot zu machen. Und es geht darum, den Druck auf die Menschen zu erh&ouml;hen, die sich in den Initiativen engagieren. Doch wir lassen diese Menschen nicht allein: Der Miteinander e.V. braucht jetzt die Solidarit&auml;t von uns allen!<br>
Die Kampagne gegen Miteinander e.V. reiht sich ein in zahlreiche Versuche der AfD, die Arbeit demokratief&ouml;rdernder zivilgesellschaftlicher Initiativen und Vereine systematisch zu besch&auml;digen, zu erschweren und zu beenden. Damit versucht die AfD nichts anderes, als die Demokratie von innen auszuh&ouml;hlen. Diesen Angriffen treten wir entschlossen und geschlossen entgegen!<br>
Alle, die sich f&uuml;r Demokratie und eine offene Gesellschaft engagieren, sind aufgefordert sich mit Miteinander e.V. zu solidarisieren. Denn der Angriff gegen Miteinander e.V. ist ein Angriff auf unsere gesamte demokratische Gesellschaft.<br>
Zeigen Sie, dass die Engagierten vor Ort nicht allein sind und stellen Sie sich an ihre Seite!
<h2></h2>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Obwohl die AfD im Fall von Miteinander e.V. besonders massiv vorgeht, ist dies nicht das einzige Mal dass die Partei durch ein solches Vorhaben auff&auml;llt. Das Vorgehen der AfD hat System: Auch das Schulnetzwerk &bdquo;Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage&ldquo; wurde Ziel eines Antrags der AfD-Fraktion im Landtag in Magdeburg. Der Verein betreibe &bdquo;ideologische Indoktrination sowie politischen Meinungs- und Gesinnungsterror&ldquo;, weshalb die AfD dem Verein mangelnde Neutralit&auml;t vorwirft.<br>
Auch in anderen Bundesl&auml;ndern geht die Partei so vor. Im August 2017 reichte Thorsten Wei&szlig; von der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus eine Anfrage unter dem Titel &bdquo;Linksextremistische Netzwerke in Berlin&ldquo; ein. Mit den 129 Fragen zu personellen und finanziellen Verbindungen versucht die AfD eine willk&uuml;rliche Auswahl von Organisationen, vom Sportverein bis zur Gewerkschaft, in die N&auml;he des Linksextremismus zu r&uuml;cken.<br>
Anfang 2017 wollte die AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg der NS-Gedenkst&auml;tte Gurs die Mittel streichen, hat diesen Antrag jedoch sp&auml;ter mit der Begr&uuml;ndung eines vermeintlichen Missverst&auml;ndnisses zur&uuml;ckgezogen. Die Partei m&ouml;chte also nicht nur vorgeblich &bdquo;linksextreme&ldquo; Projekte mundtot machen, sondern auch die &bdquo;erinnerungspolitische Wende&ldquo; H&ouml;ckes Praxis werden lassen.<br>
Antrag der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt zu Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf" aria-label="d2880aan">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf</a><br>
Anfrage der AfD-Fraktion vom 22.08.2017:<br>
<a href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf" aria-label="S18 12127">http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf</a><br>
&Auml;nderungsantrag der AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg zum Haushaltsplan 2017 4/38:<br>
<a href="http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf" aria-label="16 1304 D">http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 20.12.2017 sowie Antwort der Landesregierung:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf" aria-label="d2791lag">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 03.09.2018:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf" aria-label="d3329aga">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf</a></p>
<h3></h3>
<h3>Unterzeichnende in alphabetischer Reihenfolge</h3>
<p>Aktion Courage e.V.<br>
Aktion S&uuml;hnezeichen Friedensdienste<br>
Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg<br>
Amadeu Antonio Stiftung<br>
Anne Frank Zentrum<br>
Antidiskriminierungsverband Deutschland<br>
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt<br>
Archiv der Jugendkulturen e.V.<br>
AWO Bundesverband<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft &bdquo;Ausstieg zum Einstieg&ldquo; e.V.<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus<br>
Bundesverband Mobile Beratung e.V.<br>
cultures interactive e.V. Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltpr&auml;vention<br>
Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Demokratiep&auml;dagogik e.V.<br>
Deutscher Bundesjugendring e.V.<br>
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)<br>
Each One Teach One<br>
Gesicht Zeigen! F&uuml;r ein weltoffenes Deutschland e.V.<br>
Institut f&uuml;r den Situationsansatz<br>
Jamel rockt den F&ouml;rster<br>
&bdquo;Kirche st&auml;rkt Demokratie&ldquo; Zentrum Kirchlicher Dienste<br>
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.<br>
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland , LSVD-Bundesverband<br>
LidiceHaus, Jugendbildungsst&auml;tte Bremen<br>
Mach meinen Kumpel nicht an! &ndash; f&uuml;r Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.<br>
Mobile Beratung im Sport, Landessportbund MV<br>
Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Courage<br>
Netzwerk Tolerantes Sachsen e.V.<br>
Opferperspektive e.V.<br>
Oxfam Deutschland<br>
Der Parit&auml;tische Gesamtverband<br>
PRO ASYL<br>
RAA Berlin<br>
Ufuq e.V.<br>
Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, VBRG e.V.<br>
Verein f&uuml;r Demokratische Kultur Berlin
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-solidaritaet-mit-miteinander-e-v">Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rassistische Gewalt ungebrochen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/rassistische-gewalt-ungebrochen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 13:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rundbrief “Schattenberichte”]]></category>
		<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Freienwalde]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalttaten]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Übergriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37103</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><em>2017 aus Sicht der Opferperspektive</em></p><p>Zuerst erschienen in:<em> Schattenberichte &ndash; Nachrichten aus der Opferperspektive Juli 2018 </em> (gesamte Ausgabe <a href="https://www.opferperspektive.de/schattenberichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="schattenberichte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">hier</a>)</p><p>Rechte Gewalt und die Bedrohungen durch rechte Pr&auml;senz im S&uuml;den Brandenburgs, insbesondere in der<br>
Stadt Cottbus, sind seit drei Jahren ungebrochen. Wir als Opferperspektive und auch Andere haben darauf bereits mehrfach hingewiesen. Anfang dieses Jahres waren Berater_innen der Opferperspektive selbst Ziel von Bedrohungen und Einsch&uuml;chterungsversuchen: Nach der rassistischen Demonstration der Initiative &bdquo;Zukunft Heimat&ldquo; im Januar in Cottbus wurden unsere Mitarbeiter_innen beschimpft und bedroht. Sie hatten die Demonstration beobachtet, da rechte &Uuml;bergriffe zu erwarten waren.</p><p>Im M&auml;rz stellten wir die Jahresstatistik f&uuml;r 2017 der &Ouml;ffentlichkeit vor. Der Verein Opferperspektive registrierte im vergangenen Jahr 171 rechte Angriffe im Land Brandenburg. Dies stellt zwar einen R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber den Vorjahren (2016: 221, 2015: 203) dar, die Zahl der rechten Gewalttaten liegt aber immer noch deutlich &uuml;ber dem Niveau des Zeitraums von 2002 bis 2014. Die kreisfreie Stadt Cottbus ist mit 32 rechtsmotivierten Angriffen erneut der Ort mit den meisten registrierten Taten. Diese Entwicklung setzt sich 2018 fort: Zehn F&auml;lle sind bereits im ersten Quartal zu z&auml;hlen. Der S&uuml;den Brandenburgs bleibt ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Aber auch in anderen Teil des Landes sind rechte und rassistische Gewalttaten und Diskriminierungen allt&auml;glich. Unsere Arbeit beschr&auml;nkt sich an all diesen Orten nicht auf die Beratung der Betroffenen, sondern wir unterst&uuml;tzen auch deren Umfeld und die Kommunen in der Auseinandersetzung mit rechter Gewalt und begleiten Strafprozesse. Zum Beispiel im Norden Brandenburgs, in den St&auml;dten Wittstock, Schwedt oder in Bad Freienwalde.</p><p>Befeuert wird die rassistische Stimmung in Cottbus und im restlichen Land auch durch die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) (siehe dazu die <a href="https://www.mmz-potsdam.de/files/MMZ-Potsdam/Download-Dokumente/EJGF_Mitteilungen_2018_02.pdf" aria-label="EJGF Mitteilungen 2018 02">&bdquo;Die Sprache der &sbquo;Asylkritik'&ldquo; der EJGF</a>. Mit Besorgnis beobachten wir, wie die AfD parlamentarische Mittel nutzt, um unliebsamen Kritiker_innen die staatliche F&ouml;rderungen abzuerkennen. Neben Kleinen Anfragen zur Verwendung von F&ouml;rdergeldern f&uuml;r emanzipatorische und antirassistische Projekte in verschiedenen Bundesl&auml;ndern, hatte die Brandenburger AfD ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem Ziel, unseren Partner_innen des Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit die Landesf&ouml;rderung zu entziehen und ihre Arbeit als verfassungswidrig zu brandmarken. Der Angriff der AfD blieb erfolglos: Das Gutachten erkannte keinen Verfassungsversto&szlig;. Dieses Ergebnis begr&uuml;&szlig;en wir und gehen noch weiter: Wir sehen es als einen Auftrag der Verfassung, sich mit den rassistischen Positionen in der Gesellschaft zu befassen. Denn in Artikel 7a der Landesverfassung hei&szlig;t es: &bdquo;Das Land sch&uuml;tzt das friedliche Zusammenleben der Menschen und tritt der Verbreitung rassistischen und fremdenfeindlichen Gedankenguts entgegen.&ldquo; Das schlie&szlig;t auch AfD-Positionen ein.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/rassistische-gewalt-ungebrochen">Rassistische Gewalt ungebrochen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalttaten]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Körperverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremer]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=36159</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>+ 1948 (1747 im Vorjahr) F&auml;lle rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW&nbsp;</strong><br>
<strong>+ Weiterer Anstieg auf hohem Niveau</strong><br>
<strong>+ Mindestens 5 Angriffe pro Tag</strong></p><p>Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt dokumentieren f&uuml;r das Jahr 2016 einen erneuten Anstieg der Gewalt. In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW haben sich die Angriffe von 1747 im Jahr 2015 auf auf 1948 im Jahr 2016 erh&ouml;ht. Mindestens 3050 Personen (2015: 2237) wurden 2016 in den sieben Bundesl&auml;ndern verletzt und massiv bedroht.</p><p>&nbsp;</p><ul>
<li>2015 hatten sich die rechts motivierten Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt. 2016 ist ein erneuter Anstieg um 11 Prozent zu verzeichnen.</li>
<li>Deutliche Zunahme rassistischer Gewalt von 1056 im Jahr 2015 auf 1306 Angriffe im Jahr 2016. Der Anteil rassistischer Gewalt am Gesamtaufkommen 2016 stieg damit erneut von 60 auf 68 Prozent.</li>
<li>Ein Anstieg rassistischer Gewalttaten war in allen Bundesl&auml;ndern gleicherma&szlig;en zu verzeichnen, insbesondere in Th&uuml;ringen, wo rassistische Gewalttaten um knapp 90 Prozent anstiegen. Die Anzahl der Angriffe auf Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden, darunter auch auf Journalist_innen und politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, sank hingegen von 465 auf 363 und damit von 26 auf knapp 19 Prozent aller Vorf&auml;lle.</li>
</ul><p>Dazu Andrea H&uuml;bler f&uuml;r den Verband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): <em>&bdquo;Rassistische Gewalt nimmt weiter zu, die Hemmschwelle sinkt. Das zeigt sich an der zunehmenden Brutalit&auml;t und daran, dass auch vor Angriffen auf Kinder kein Halt gemacht wird. Deshalb bleiben unsere zentralen Forderungen:</em></p><ul>
<li><em>Schnelles und konsequentes Vorgehen der Ermittlungsbeh&ouml;rden</em><br>
<em>Bleiberecht f&uuml;r Menschen ohne sicheren Aufenthaltstitel, die Opfer einer rechts motivierten Gewalttat wurden</em><br>
<em>verbesserter Schutz f&uuml;r von rechts motivierter Diskriminierung und Gewalt Betroffene&ldquo;</em></li>
</ul><p>Das Gewaltpotential ist weiter angestiegen. Das zeigt sich insbesondere am Anstieg der gef&auml;hrlichen K&ouml;rperverletzungen um 28 Prozent. Schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen haben sich von 10 auf 20 F&auml;lle verdoppelt. Allein in Th&uuml;ringen und Sachsen wurden 4 solcher F&auml;lle registriert, in Sachsen-Anhalt sogar 6.</p><p>In Zerbst (Sachsen-Anhalt) wurde am 30. Juni 2016 ein 34-j&auml;hriger Pakistani von zwei Unbekannten M&auml;nnern angegriffen. Sie schlugen und traten auf den Mann ein und lie&szlig;en ihn dann verletzt auf den Bahngleisen zur&uuml;ck. Der schwer verletzte Betroffene konnte sich mit Gl&uuml;ck noch so aufrichten, dass ihn ein herannahender Zug lediglich an der Schulter streifte.</p><p>2016 ist erneut ein Todesopfer rechter Gewalt zu beklagen.</p><p>Am 17. September wurden in Berlin-Lichtenberg ein 34-j&auml;hriger Mann in einem Supermarkt vom Filialleiter aus rassistischer und sozialdarwinistischer Motivation geschlagen. Der 34-J&auml;hrige verstarb drei Tage sp&auml;ter an den Folgen des Angriffs.</p><p>Von den 1948 Angriffen waren mindestens 3051 Menschen in sieben Bundesl&auml;ndern betroffen. Das sind &uuml;ber 800 Menschen mehr als im Jahr zuvor (2237). Im Jahr 2016 waren 272 Kinder von rechter und rassistischer Gewalt betroffen. Damit waren fast 9 Prozent aller Betroffenen unter 14 Jahre alt.<em> &bdquo;Dieser dramatische Anstieg von Gewalt gegen Kinder ist besonders alarmierend und verdeutlicht, dass die letzten Hemmungen bei den T&auml;tern nach und nach fallen.&ldquo;</em>, so Andrea H&uuml;bler (VBRG).</p><p>Unserer Statistik nach waren Kinder am h&auml;ufigsten in Berlin, Sachsen-Anhalt (jeweils 45), in Th&uuml;ringen (48) und in Sachsen (73) betroffen.</p><p>So wurde am 6. Oktober 2016 wurden in Sebnitz (Sachsen) drei Kinder aus Syrien im Alter zwischen f&uuml;nf und elf Jahren von mehreren Jugendlichen geschlagen und mit einem Messer bedroht.</p><p>Auch Angriffe auf oder im Umfeld von Gefl&uuml;chtetenunterk&uuml;nften (bewohnte und unbewohnte; zentrale und dezentrale) haben in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW noch einmal deutlich zugenommen. Z&auml;hlten die Beratungsstellen 2015 noch 146 Angriffe, waren es 2016 bereits 252 (+72 Prozent). Wie schon im Jahr zuvor fanden die meisten dieser Angriffe in NRW (98) und Sachsen (53) statt, gefolgt von Berlin (41). Dabei handelte es sich vor allem um gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (88) und Brandstiftungen (62). In 5 F&auml;llen handelte es sich um versuchte T&ouml;tungen.</p><p>In Gr&auml;fenhainichen (Sachsen-Anhalt) wurde am 26. Februar und in Niesky (Sachsen) am 23. Juli auf eine Gefl&uuml;chtetenunterkunft geschossen. Brandanschl&auml;ge, die als versuchte T&ouml;tungen gewertet wurden, wurden am 22. Mai in Zwickau (Sachsen), am 8. September in Wilnsdorf (NRW) und am 1. Oktober in J&uuml;terbog (Brandenburg) ver&uuml;bt.<br>
<strong>Dimension rechter Gewalt in den Bundesl&auml;ndern<br>
</strong><br>
F&uuml;r das Jahr 2016 verzeichneten die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen in Ostdeutschland, Berlin und NRW 1948 F&auml;lle rechts motivierter und rassistischer Gewalt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneuter Anstieg um 11 Prozent.</p><ul>
<li>In Sachsen wurden mit 437 F&auml;llen die meisten Angriffe gez&auml;hlt (2015: 477, -4 %).</li>
<li>In Berlin wurden 381 Angriffe registriert (2015: 320, +19 %)</li>
<li>In NRW 335 (279, +20 %)</li>
<li>In Sachsen-Anhalt 265 Angriffe (2015: 217, + 22 %)</li>
<li>In Brandenburg 221 (2015: 203, +9 %)</li>
<li>In Th&uuml;ringen 160 Angriffe (2015: 121, +32 %)</li>
<li>In Mecklenburg-Vorpommern 149 Angriffe (2015: 130, +15 %).</li>
</ul><p>Damit fanden im letzten Jahr in Ostdeutschland, Berlin und NRW pro Tag im Durchschnitt 5,3 rechtsmotivierte Gewalttaten statt.</p><p>Zum &uuml;berwiegenden Teil handelte es sich dabei um (versuchte) K&ouml;rperverletzungsdelikte: 778 gef&auml;hrliche und 692 einfache K&ouml;rperverletzungen, au&szlig;erdem 20 schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen. In 274 F&auml;llen handelte es sich um N&ouml;tigungen oder Bedrohungen, in 95 F&auml;llen um Brandstiftungen, in 59 F&auml;llen um massive Sachbesch&auml;digungen und in 29 F&auml;llen um sonstige Gewalttaten wie Raub oder Landfriedensbruch.<br>
<strong>Rassismus ist weiterhin das h&auml;ufigste Tatmotiv</strong></p><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Vergleich zu 2015 um weitere 24 Prozent an, nachdem bereits 2015 eine massive Zunahme rassistischer Angriffe verzeichnet wurde.</p><p><em>&bdquo;In Deutschland bestehen f&uuml;r POCs, Schwarze Menschen und Gefl&uuml;chtete Angstr&auml;ume. Wir erheben lediglich die Gewalttaten, keine Beleidigungen oder Diskriminierungen, doch auch verbale Attacken sind f&uuml;r Betroffene an der Tagesordnung. Deshalb bedarf es neben Opferberatungsstellen wie uns, zus&auml;tzlich unabh&auml;ngiger Antidiskriminierungsstellen.&ldquo;</em> erl&auml;utert H&uuml;bler.</p><p>In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW waren 1306 der Angriffe rassistisch motiviert, 363 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen wurden, darunter 27 gegen Journalist_innen. 98 Angriffe richteten sich gegen nicht-rechte und alternative Personen, 80 Angriffe gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identit&auml;t. 37 Angriffe waren antisemitisch motiviert. Zudem registrierten die Beratungsstellen 8 rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung und 5 gegen wohnungslose Menschen.</p><p>Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden oder die Statistiken und Ver&ouml;ffentlichungen der einzelnen Bundesl&auml;nder auf der Internetseite des Verbands ansehen (verband-brg.de)</p><hr><p>Hinweis: Nicht alle Beratungsprojekte haben die Ressourcen f&uuml;r ein unabh&auml;ngiges Monitoring. Aus den Bundesl&auml;ndern Bayern, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein gibt es deshalb kurze Hintergrundberichte, die sie im Anhang finden. Die durch die neu entstandenen Beratungsstellen registrierten F&auml;lle rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt in NRW zeigen jedoch deutlich, dass ein fundiertes Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern unabdingbar ist um das Ausma&szlig; rechts motivierter ein St&uuml;ck weit sichtbar machen zu k&ouml;nnen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bayern &ndash; B.U.D. Bayern</strong></p><p>Aufgrund fehlender Ressourcen war es der seit 2009 existierenden bayerischen Beratungsstelle B.U.D. (Beratung. Unterst&uuml;tzung. Dokumentation. F&uuml;r Opfer Rechtsextremer Gewalt) auch 2016 nicht m&ouml;glich, ein eigenst&auml;ndiges Monitoring durchzuf&uuml;hren.<br>
Die offiziellen Zahlen f&uuml;r das Bundesland Bayern (z. B. PMK Rechts) sowie die Chronologien unabh&auml;ngiger Initiativen (z.B. Aida, AAS) zeigen jedoch einen Trend der erh&ouml;hten &Uuml;bergriffzahlen an, der sich auch in der Arbeit von B.U.D. widerspiegelte.<br>
Die Beratungsstelle war 2016 in &uuml;ber 20 Vorf&auml;lle involviert, die zumeist auf rassistischen Motiven beruhte. Auch Bedrohungen und Angriffe auf politisch Andersdenkende bzw. in der Fl&uuml;chtlingsunterst&uuml;tzung aktive Menschen nahmen erneut zu, wobei das Spektrum von Bedrohung im Internet bis zur schweren K&ouml;rperverletzung reichte. Die T&auml;ter kamen hierbei nicht nur aus dem Kreis &bdquo;der &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo; mit entsprechendem rechtsradikalen Hintergrund, sondern des &Ouml;fteren auch aus dem Kreis der bis dato politisch unauff&auml;lligen B&uuml;rger_innen.<br>
F&uuml;r 2017 erhoffen wir uns einhergehend mit einer Verbesserung der Ressourcen dem gewachsenen Bed&uuml;rfnis nach Unterst&uuml;tzung gerecht werden zu k&ouml;nnen und die &ouml;ffentliche bzw. gesellschaftliche Diskussion in Bayern f&uuml;r dieses Themenfeld weiter zu sensibilisieren.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>M&uuml;nchen &ndash; Beratungsstelle Before</strong></p><p>Am 18. M&auml;rz 2016 nahm BEFORE, die unabh&auml;ngige Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung, ihre Beratungsarbeit in M&uuml;nchen auf.<br>
Die Opferberatung rechte Gewalt bearbeitete im Jahr 2016 &uuml;ber 30 Beratungsf&auml;lle in M&uuml;nchen. Rassismus war das h&auml;ufigste Tatmotiv (69 Prozent). Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, arbeiten, zur Schule gehen und am sozialen Leben teilnehmen, wurden attackiert, vor allem Frauen, die ein Kopftuch trugen, wurden Opfer von Anfeindungen und Gewalt.<br>
H&auml;ufig wurden Menschen im &ouml;ffentlichen Raum, im &ouml;ffentlichen Nahverkehr und im eigenen Wohnumfeld angegriffen. Das bedeutet f&uuml;r die Betroffenen zumeist eine massive Bedrohung und Unsicherheit in ihrem direkten Lebensumfeld.<br>
Aus den Beratungsf&auml;llen 2016 und den Erfahrungen der Antidiskriminierungsberatung nehmen wir in M&uuml;nchen eine gef&auml;hrliche Entwicklung wahr. Mobilisierung, Hetze und Diskriminierung mit rechtem oder rassistischem Hintergrund finden immer &ouml;fter offen statt und animieren Einzelt&auml;ter_innen zu Anfeindungen und Angriffen. Betroffen davon sind neben Gefl&uuml;chteten und Migrant_innen auch Homosexuelle und Transgender (LGBTI), Menschen mit Behinderungen sowie Menschen, die sich f&uuml;r potenzielle Betroffenengruppen engagieren.</p><p><strong>Hessen &ndash; Beratungsstelle Response</strong></p><p>Response nahm Anfang 2016 offiziell die Beratung in Hessen auf. In der zweiten H&auml;lfte des Jahres begann die Beratungsstelle zun&auml;chst Strukturen f&uuml;r ein belastbares Monitoring aufzubauen. So sind die f&uuml;r das Jahr 2016 erhobenen Zahlen zwar noch nicht aussagekr&auml;ftig genug, liefern dennoch schon jetzt einen Beitrag, um den gesellschaftspolitischen Diskurs &uuml;ber rechte Gewalt um die Perspektive der Betroffenen zu erweitern.<br>
Response z&auml;hlte 40 Vorf&auml;lle rechter Gewalt mit direkt betroffenen Personen. 12 davon sind Angriffen gegen die pers&ouml;nliche Unversehrtheit zuzurechnen, einer wird als versuchte T&ouml;tung eingeordnet. Als h&auml;ufigstes Tatmotiv ist Rassismus in 27 F&auml;llen auszumachen.<br>
Trotz dieser Entwicklung besteht in Politik und &Ouml;ffentlichkeit weiterhin der Mythos von Einzelf&auml;llen am rechten Rand der Gesellschaft. Die Vorf&auml;lle und Statistiken werden &ouml;ffentlich kaum wahrgenommen. Die Bagatellisierung des Erlebten und die Verdr&auml;ngung der Vorf&auml;lle spiegeln Erfahrungen wieder, die Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt best&auml;ndig machen. Mit der Aufnahme des Monitorings im Jahr 2017 m&ouml;chte Response dazu beitragen, dass das Thema rechte und rassistische Gewalt st&auml;rker in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird.<br>
<strong>Hamburg &ndash; Beratungsstelle Empower</strong></p><p>Im Jahr 2016 sind die Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe in Hamburg weiter angestiegen. Betroffene berichten von einer aggressiven gesellschaftlichen Stimmung und einem Anstieg allt&auml;glicher Gewalterfahrungen, verbunden mit einer stetigen Sprachlosigkeit, Wut und Ohnmachtserfahrung.</p><p>Im Vergleich zu 2015, dem Jahr in dem die Beratungsstelle empower ihre Arbeit aufnahm, haben sich die Vorf&auml;lle in Hamburg mehr als verdoppelt. Auch Angriffe gegen Kinder und Jugendliche haben massiv zugenommen. Die Hemmschwelle Gewalt auszu&uuml;ben, sinkt weiter. Viele Menschen erleben nicht nur physische Gewalt, sondern sind auch massiven psychischen Bedrohungen ausgesetzt.</p><p>Schwerpunkte der Beratungen waren Gewalt gegen Gefl&uuml;chtete, antimuslimischer Rassismus, Gewalt in Schulen oder in und um Sportvereine, rechtes Stalking, vermehrt schwere K&ouml;rperverletzungen, aber auch aus Sicht der Betroffenen erlebte (Re-)Viktimisierung in Kontakt mit staatlichen Institutionen.</p><p>Die Mehrheit der Betroffenen m&ouml;chten keine Anzeigen bei der Polizei erstatten. Ursachen sind vor allem negative Erlebnisse mit der Exekutive und die Erfahrung, dass rassistische und antisemitische Taten kaum juristisch verfolgt werden. Weiterhin beklagen viele Betroffene einen Mangel an Solidarit&auml;t und R&uuml;ckhalt in der Gesellschaft.</p><p><strong>Schleswig-Holstein &ndash; Beratungsstelle zebra</strong></p><p>Seit Mitte 2015 stellt Zebra im Zuge der Beratungsarbeit einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe fest. Die Taten richteten sich nicht nur gegen Gefl&uuml;chtete (und deren Unterk&uuml;nfte) oder Migrant_innen, sondern auch gegen die Zivilgesellschaft, beispielsweise gegen Ehrenamtliche in der Fl&uuml;chtlingshilfe oder Menschen, die sich in ihrer Funktion als Kommunalpolitiker_innen f&uuml;r die Rechte von Minderheiten engagierten.<br>
Dieser Trend setzte sich 2016 fort. Dabei sind Beratungen zu Angriffen organisierter Rechter auf politische Gegner_innen angestiegen. Die Angriffe sind massiver, die Beratungen komplexer und langfristiger. In deutlich &uuml;ber der H&auml;lfte der F&auml;lle &ndash; etwa auch bei Angriffen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte &ndash; sind mehr als nur eine Person betroffen.<br>
Auffallend ist der Anstieg von Angriffen auf politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, die in ihrer Massivit&auml;t deutlich zugenommen haben. Diese Beobachtung legt eine zunehmende Verrohung hinsichtlich der &bdquo;Kultur&ldquo; politischer Auseinandersetzungen nahe. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich insbesondere im kommenden Landtags- und Bundestagswahlkampf fortsetzt, da die Verrohung der politischen Auseinandersetzung Teil von Wahlkampfstrategien zu sein scheint.</p><p>Factsheet als Grafik zum <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2017/04/factsheet_vbrg2016.pdf" aria-label="factsheet vbrg2016">Download</a></strong></p><p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016">Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin</link>
					<comments>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalttaten]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=33074</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h2>Unabh&auml;ngige Opferberatungsprojekte ver&ouml;ffentlichen gemeinsame Statistik f&uuml;r 2014</h2><h2>Anstieg rassistischer Gewalt ist Besorgnis erregend</h2><p>Die Zahl politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern und Berlin deutlich an. Die dort t&auml;tigen unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen haben insgesamt 782 Angriffe registriert. Dabei wurden mindestens 1.156 Personen verletzt und massiv bedroht. In 60 Prozent der erfassten F&auml;lle spielen rassistische Tatmotive eine zentrale Rolle.<br>
&bdquo;Insbesondere dieser erneute Anstieg rassistischer Gewalt um ein Drittel ist Besorgnis erregend&ldquo;, sagt Antje Arndt, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der&nbsp; Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.</p><h4>Dimension rechter Gewalt</h4><p>Die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen verzeichnen f&uuml;r das Jahr 2014 einen Anstieg der rechten Gewalttaten um 6 Prozent (in 2013: 737 Angriffe). Im Vergleich der ostdeutschen Bundesl&auml;nder und Berlin weist Sachsen mit 257 F&auml;llen die meisten Angriffe auf (15 % mehr als in 2013). In Berlin wurden 179 Angriffe registriert, in Sachsen-Anhalt 111 Angriffe, in Brandenburg 93 Angriffe, (9 % mehr als in 2013), in Mecklenburg-Vorpommern 84 Angriffe und in Th&uuml;ringen 58 Angriffe (30 % mehr als in 2013). Lediglich in Berlin und Sachsen-Anhalt verringerten sich die Angriffszahlen geringf&uuml;gig.</p><p>Statistisch gesehen fanden 2014 in Ostdeutschland pro Tag zwei politisch rechts motivierte Gewalttaten statt. In 61 Prozent der F&auml;lle handelte es sich um&nbsp; K&ouml;rperverletzungen und bei 33 Prozent um massive Bedrohungen, versuchte K&ouml;rperverletzungen und N&ouml;tigungen. Bei sechs Angriffen waren schwere K&ouml;rperverletzungen oder versuchte T&ouml;tungsdelikte die Folge.</p><h4>Rassismus als h&auml;ufigstes Gewaltmotiv</h4><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 um mehr als 30 Prozent an (2014: 457 Angriffe; 2013: 344 Angriffe; 2012: 276 Angriffe) und auch der Anteil dieser Taten an der Gesamtzahl nahm deutlich zu. Er stieg 2014 auf einen Anteil von 60% aller registrierten Angriffe. Im Jahr 2013 waren es noch 47%, 2012 waren es 44%. 131 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden (16 %) und 99 Angriffe gegen nicht-rechte und alternative Personen (12 %). Bei 31 Gewalttaten war Homo- und Transfeindlichkeit (4 %), in 23 F&auml;llen Antisemitismus und in 4 F&auml;llen Sozialdarwinismus das zentrale Tatmotiv. Zudem registrierten die Beratungsstellen 6 politisch rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung. 7 Angriffe richteten sich gegen Journalist_innen.</p><p>Auch im ersten Quartal 2015 sind Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte stark von rassistisch motivierter Gewalt betroffen. &ldquo;Ein Ende der Welle rassistischer Gewalt ist nicht absehbar&ldquo;, fasst Antje Arndt die Einsch&auml;tzung der Beratungsprojekte zusammen. &bdquo;Anhaltende rassistische Proteste gegen Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte, die Aufm&auml;rsche von Pegida und ihren Ablegern in nahezu allen Bundesl&auml;ndern, der Mangel an dezentralen Unterbringungsm&ouml;glichkeiten sowie eine gesellschaftliche Debatte, die Fl&uuml;chtlinge eher als Problem denn als Schutzsuchende darstellt, tragen dazu bei, dass es keine sicheren Orte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Deutschland gibt.&ldquo;<br>
Am Beispiel von Sachsen zeigt sich, wie stark diese Zusammenh&auml;nge wirken. Robert Kusche, der s&auml;chsische Vertreter des Bundesverbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt spricht von einem &bdquo;dramatischen Ausma&szlig; rassistischer Gewalt in Sachsen&ldquo; Von den 257 insgesamt dort registrierten Gewalttaten hatten 162 rassistische Tatmotive.</p><h4>Unabh&auml;ngiges Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern notwendig</h4><p>F&uuml;r die westlichen Bundesl&auml;nder k&ouml;nnen die Beratungsprojekte keine unabh&auml;ngigen Zahlen vorlegen. &bdquo;Der fl&auml;chendeckende Ausbau spezialisierter und unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen ist nach wie vor nicht erfolgt. Die Beratungseinrichtungen verf&uuml;gen nicht &uuml;ber ausreichende Ressourcen, um ein professionelles Monitoring anbieten zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Antje Arndt.</p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und in Niedersachsen gibt es noch gar keine Fachberatungsstellen. Ausreichend gef&ouml;rdert wird bisher nur die Opferberatung Rheinland in Nordrhein-Westfalen.<br>
&bdquo;Die Notwendigkeit unserer kontinuierlichen Recherche und des unabh&auml;ngigen Monitorings zeigt sich nicht zuletzt im Vergleich mit den Zahlen der Innenminister.&ldquo; sagt Antje Arndt. F&uuml;r 2013 hatte das Bundesinnenministerium f&uuml;r alle 16 Bundesl&auml;nder lediglich 801 rechts motivierte Gewalttaten registriert &ndash; w&auml;hrend die&nbsp; Opferberatungsstellen im gleichen Zeitraum f&uuml;r 6 Bundesl&auml;nder 737 F&auml;lle festgestellt hatten. &bdquo;Noch immer ist nur ein Ausschnitt der Realit&auml;t sichtbar&ldquo;, kritisiert Antje Arndt.<br>
<strong>F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Antje Arndt unter Tel. 0170/ 2948413 zur</strong> <strong>Verf&uuml;gung</strong>.<br>
Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere<br>
Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden:<br>
Berlin: ReachOut, <a href="http://www.reachoutberlin.de">www.reachoutberlin.de</a><br>
Brandenburg: Opferperspektive,<a href="https://www.opferperspektive.de"> www.opferperspektive.de</a><br>
Mecklenburg-Vorpommern: LOBBI, <a href="http://www.lobbi-mv.de">www.lobbi-mv.de</a><br>
Sachsen: Opferberatung RAA Sachsen,<a href="http://www.raa-sachsen.de"> www.raa-sachsen.de</a><br>
Sachsen-Anhalt: Mobile Beratung f&uuml;r Opfer rechter Gewalt,<br>
<a href="http://www.mobile-opferberatung.de">www.mobile-opferberatung.de</a>;<br>
Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Region Anhalt,<br>
Bitterfeld, Wittenberg, <a href="https://www.mobile-opferberatung.de/">www.opferberatung-dessau.de</a><br>
Th&uuml;ringen: ezra, <a href="http://www.ezra.de">www.ezra.de</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin">782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mobiler Fachtag: Rechtsextremismus in Brandenburg &#8211; Einblicke vor Ort</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/mobiler-fachtag-rechtsextremismus-in-brandenburg-einblicke-vor-ort</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[mobiler Fachtag]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/mobiler-fachtag-rechtsextremismus-in-brandenburg-einblicke-vor-ort</guid>

					<description><![CDATA[<p>50 Abgeordnete, Wissenschaftler und Verbandsvertreter informieren sich am heutigen Freitag in Ostprignitz-Ruppin über rechtsextreme Strukturen im Norden Brandenburgs</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/mobiler-fachtag-rechtsextremismus-in-brandenburg-einblicke-vor-ort">Mobiler Fachtag: Rechtsextremismus in Brandenburg – Einblicke vor Ort</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Auf Einladung des Vereins Opferperspektive und des Aktionsb&uuml;ndnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit treffen die Teilnehmer des &raquo;mobilen Fachtags&laquo; mit B&uuml;rgern, Staatsanw&auml;lten, Polizisten und Vertretern von Kommunen zusammen.</p><p>Die Tagungsg&auml;ste brechen am Morgen mit einem Reisebus aus Potsdam auf und werden in Neuruppin von der Brandenburger Justizministerin Beate Blechinger (CDU) begr&uuml;&szlig;t. Anschlie&szlig;end informieren Polizeidirektor Dieter Kahler und der Leitende Oberstaatsanwalt Gerd Schnittcher &uuml;ber rechtsextreme Straftaten und die Anstrengungen der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden.</p><p>In Rheinsberg diskutiert B&uuml;rgermeister Manfred Richter (SPD) &uuml;ber die Pl&auml;ne, zusammen mit B&uuml;rgern, Unternehmen und Verb&auml;nden eine langfristige Strategie zur Eind&auml;mmung der rechten Gefahr zu entwickeln, nachdem es in dem Touristenort immer wieder zu rassistischen Ausschreitungen gekommen ist. Die Tagungsg&auml;ste treffen sich anschlie&szlig;end zu einem Mittagessen mit Rheinsberger B&uuml;rgern in dem China-Lokal &raquo;Gro&szlig;e Mauer&laquo;, wo Rechtsextreme mehrfach randaliert haben.</p><p>Am Nachmittag berichtet Gisela Gutzkowsky-Bork vom B&uuml;rgerb&uuml;ndnis gegen Rechtsextremismus in Wittstock von den Schwierigkeiten und ersten Erfolgen des Engagements gegen die in der Dossestadt traditionell starken rechtsextremen Aktivit&auml;ten. Zuvor referiert Nicola Scuteri vom Mobilen Beratungsteam &uuml;ber die Verankerung des k&uuml;rzlich verbotenen Schutzbund Deutschland in der Region.</p><p>F&uuml;r Ihre Fragen stehen zur Verf&uuml;gung:</p><p><strong>Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive</strong></p><p>Telefon: 0171 1935669</p><p>Email:// &lt;![CDATA[<br>
var pref     = "ma" + "il" + "to:";<br>
var attr     = "hr" + "ef" + "=";<br>
var atV1     = "%40";<br>
var atV2     = "@";<br>
var aliasV1  = "info";<br>
var aliasV2  = "info";<br>
var domainV1 = "opferperspektive.de";<br>
var domainV2 = "opferperspektive.de";<br>
document.write("<a>&bdquo;);<br>
document.write(aliasV2+atV2+domainV2);<br>
document.write(&bdquo;&ldquo;);<br>
// ]]&gt;</a></p><p><span style="display:none">-mfG0815</span>info<span style="display:none">-qwr2342</span> [at] <span style="display:none">-hfg3453</span>opferperspektive.de<span style="display:none">-tdg6435</span><strong>Heinz-Joachim Lohmann, Vorsitzender des* *Aktionsb&uuml;ndnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und* *Fremdenfeindlichkeit</strong></p><p>Telefon: 0331 8663570</p><p>Email: aktionsbuendnis(at)mbjs.brandenburg.de</p><hr><h4>Files:</h4><p><span class="doc_attach"> <a href="/wp-content/uploads/2014/04/Mobiler_Fachtag-Reader.pdf" aria-label="Mobiler Fachtag Reader">Mobiler_Fachtag-Reader</a><br>
[2006, 32 S.]<br>
application/pdf &nbsp;1.7 MB </span><br>
<span class="doc_attach"> <a href="https://www-dev.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2006/09/tagungsinformation_29092006.pdf" aria-label="tagungsinformation 29092006">tagungsinformation_29092006</a> </span></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/mobiler-fachtag-rechtsextremismus-in-brandenburg-einblicke-vor-ort">Mobiler Fachtag: Rechtsextremismus in Brandenburg – Einblicke vor Ort</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung »Bleib kein Opfer« auch in deiner Stadt!</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-bleib-kein-opfer-auch-in-deiner-stadt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/veranstaltung-bleib-kein-opfer-auch-in-deiner-stadt</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen richtet sich die Opferperspektive in den nächsten Monaten mit einer Tour durch Jugendclubs an Jugendliche und SchülerInnen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-bleib-kein-opfer-auch-in-deiner-stadt">Veranstaltung »Bleib kein Opfer« auch in deiner Stadt!</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Mal nur blaue Flecken, dann Knochenbrüche, schwerere, bleibende Verletzungen und gleich mehrere Fälle, in denen es an glücklichen Zufällen liegt, dass die Opfer nicht zu Tode gekommen sind. Jährlich mehr als 50 Jugendliche, die im Land Brandenburg Opfer von rechter Gewalt werden, dokumentiert der Verein Opferperspektive &#8211; und liegt damit regelmäßig etwas über der offiziellen Polizeistatistik. Auch diese Zahl kann allerdings in erster Linie per Anzeige oder Öffentlichkeitsarbeit bekannt gewordene Angriffe dokumentieren, die Dunkelziffer liegt nach Einschätzung der Opferperspektive e.V. erheblich darüber.</p>
<p>Die Gründe dafür sind vielschichtig, oft bewerten die örtliche Polizei, Medienvertreter und das direktes Umfeld auch gefährliche Angriffe von Neonazis auf andere Jugendliche als unpolitische, angeblich jugendtypische Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Cliquen. In der Rechtsextremismusforschung schon seit Jahren selbstverständlich geworden ist die Einsicht, dass das Vordringen der Rechten in die Jugendszenen vor Ort regelmäßig über Gewaltanwendung und Einschüchterung gegen nicht-rechte Jugendkulturen erfolgt.</p>
<p>»Übergriffe von Neonazis gegen andere Jugendliche politisch ernst zu nehmen, hat also einige Bedeutung in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in Brandenburg«, so Claudia Luzar vom Verein Opferperspektive.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen richtet sich die Opferperspektive in den nächsten Monaten mit einer Tour durch Jugendclubs an Jugendliche und SchülerInnen. Es geht darum, bei einem Angriff oder bei Einschüchterung durch Nazis nicht allein und hilflos mit seiner Situation zu bleiben, anderen beizustehen, kein Opfer zu bleiben.</p>
<p>Was können SchülerInnen tun, die was gegen Nazis haben. Was tun nach einem rechten Angriff? Diskutiert wird das Für und Wider, Anzeigen bei der Polizei aufzugeben, auch um politische Strategien gegen die rechte Gewaltstrategie, rechte Dominanz unter Jugendlichen durchzusetzen, soll es gehen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/veranstaltung-bleib-kein-opfer-auch-in-deiner-stadt">Veranstaltung »Bleib kein Opfer« auch in deiner Stadt!</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Aufgabe für Verwaltung, Kommune und engagierte Bürger?</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/eine-aufgabe-fuer-verwaltung-kommune-und-engagierte-buerger-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/eine-aufgabe-fuer-verwaltung-kommune-und-engagierte-buerger-2</guid>

					<description><![CDATA[<p>Workshop in Eberswalde: Hilfe für Opfer rechtsextremer Gewalt.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/eine-aufgabe-fuer-verwaltung-kommune-und-engagierte-buerger-2">Eine Aufgabe für Verwaltung, Kommune und engagierte Bürger?</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angriffe von Rechtsradikalen auf Ausländer, auf Jugendliche, die einfach nur anders sind, das alles ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Gerade noch ein paar besonders brutale Überfälle und Morde werden wahrgenommen. Die Aufmerksamkeit ist erlahmt, man hat sich gewöhnt an einen »normalen« Pegel der Gewalt.</p>
<p>Doch für die Opfer ist die Lage alles andere als normal. Wieder ist es geschehen, dass die meisten an den Rand gedrängt werden. Man hat wichtigere Probleme. Die Opfer des Rechtsextremismus stören da bloß.<br />
Wir sind der Überzeugung, dass wir uns mit einer solchen Situation nicht abfinden dürfen. Jeder Angriff ist ein Angriff auf die Menschenwürde von uns selbst. Kein Problem in unserer Gesellschaft kann gelöst werden, wenn gleichzeitig Menschen unter uns ausgegrenzt und geschlagen werden, weil sie angeblich nicht dazugehören.</p>
<p>Was bedeutet es angegriffen zu werden, nur weil man zu einer Minderheit gehört? Wie kann das Opfer danach weiterleben, wie ändert sich ihr oder sein Leben? Welche Fragen stellen diese Erfahrungen an uns? Was können wir beitragen, damit Opfer der rechtsextremen Gewalt nicht zerbrechen?</p>
<p>Können wir uns mit ihnen gegen die Gewalt einsetzen?</p>
<p>Auf unserem Workshop wollen wir uns diesen Fragen stellen. Unser Projekt, der Verein Opferperspektive, wird seine Erfahrungen aus fünf Jahren Hilfe für Opfer rechtsextremer Gewalt darstellen. Wir wollen nach Verbindungen suchen, wie unsere Arbeit und Ihr Engagement am besten ineinander greifen können. Um etwas gegen den normalen Pegel der Unmenschlichkeit zu tun.</p>
<p>Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.</p>
<h2>Programm</h2>
<p>| 10.00 Uhr | Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Vorstellungsrunde Die Sichtweise der Opfer wahrnehmen Darstellung eines Einzelfalls Posttraumatische Belastungsstörungen bei Opfern rechtsextremer Gewalt, Vortrag von Dipl. Psych. Rosmarie Priet (Opferhilfe Brandenburg) Psychische und soziale Folgen der Opfererfahrung |<br />
| 12.00 Uhr | Mittagspause |<br />
| 13.00 Uhr | Leitprinzipien der Unterstützung von Opfern Nicht-rechte Jugendliche als Opfer Arbeitsgruppen zur Entwicklung eigener Unterstützungsansätze und Kooperationsmöglichkeiten |<br />
| 15.00 Uhr | Ergebnisse der Arbeitsgruppen, Resümee, Abschlussrunde |</p>
<h2>Veranstaltungsort</h2>
<p>Fachhochschule Eberwalde<br />
Friedrich-Ebert-Str. 16<br />
Anmeldung:<br />
bis zum 10. März 2004<br />
per E-Mail: var pref     = &#8222;ma&#8220; + &#8222;il&#8220; + &#8222;to:&#8220;; var attr     = &#8222;hr&#8220; + &#8222;ef&#8220; + &#8222;=&#8220;; var atV1     = &#8222;%40&#8220;; var atV2     = &#8222;@&#8220;; var aliasV1  = &#8222;info&#8220;; var aliasV2  = &#8222;info&#8220;; var domainV1 = &#8222;opferperspektive.de&#8220;; var domainV2 = &#8222;opferperspektive.de&#8220;; document.write(&#8222;<a>&#8222;); document.write(aliasV2+atV2+domainV2); document.write(&#8222;&#8220;);  <span style="display:none">-mfG0815</span>info<span style="display:none">-qwr2342</span> [at] <span style="display:none">-hfg3453</span>opferperspektive.de<span style="display:none">-tdg6435</span><br />
oder Fax: 01212 5 11 55 98 89</p>
<h2>Veranstalter:</h2>
<p>Opferperspektive e.V.</p>
<p>Der gemeinnützige Verein arbeitet seit 1998 als mobile Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt im Land Brandenburg.</p>
<p>In Kooperation mit Opferhilfe e.V. und dem Koordinator gegen Fremdenfeindlichkeit der Stadt Eberswalde, Dr. Mohamed Hamdali,<br />
unterstützt vom Aktionsbündnis gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus,<br />
gefördert durch das Bundesprogramm CIVITAS.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe wird im April in Neuruppin fortgesetzt.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/eine-aufgabe-fuer-verwaltung-kommune-und-engagierte-buerger-2">Eine Aufgabe für Verwaltung, Kommune und engagierte Bürger?</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
