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	<title>rassisitischer Angriff - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Urteil nach rassistischen Beleidigungen und Angriff in Prenzlau</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/urteil-nach-rassistischen-beleidigungen-und-angriff-in-prenzlau</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 14:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Körperverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[rassisitischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. April 2014 fand vor dem Amtsgericht Prenzlau eine Verhandlung wegen Körperverletzung und Beleidigung statt. Dem 44-jährigen Angeklagten wurde zur Last gelegt, im Oktober 2012, einen 27-jährigen Bewohner des örtlichen Flüchtlingsheims geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt zu haben.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/urteil-nach-rassistischen-beleidigungen-und-angriff-in-prenzlau">Urteil nach rassistischen Beleidigungen und Angriff in Prenzlau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Aussagen des Betroffenen befand sich dieser an besagtem Tag gemeinsam mit Freunden auf dem Weg von einem Supermarkt ins Heim. Der Angeklagte saß indes an einer Bushaltestelle welche zu diesem Zeitpunkt Jugendlichen als Treffpunkt diente. Als er die Ankommenden bemerkte ging er auf sie zu, sprach sie an und beleidigte sie mit Worten wie »Scheiß Ausländer, verpisst Euch«. Dann schlug er dem Betroffenen ins Gesicht und trat ihm, als dieser weitergehen wollte, in den Rücken. Im Wohnheim angekommen, informierte der Betroffene die Heimleitung und diese die Polizei welche den Täter vor Ort stellte.</p>
<p>Schlimmer als die körperliche Attacke empfand der 27-jährige Palästinenser die psychische Folgen. Früher sei er ein offener, hilfsbereiter Mensch gewesen. Nach der Tat hat er lange von dem Angriff geträumt. Auch heute noch hat er Probleme allein im Dunkeln raus zu gehen. Er ist unsicher und hat kein Vertrauen mehr. Früher sei er gerne in Prenzlau gewesen. Die Stadt hat er nach dem Überfall aus Angst vor erneuten Angriffen verlassen und kommt auch heute nur ungern zurück.</p>
<p>Da der Angeklagte zunächst die Aussage verweigerte und eine Hauptzeugin sich nicht mehr erinnern konnte oder wollte gestaltete sich die Wahrheitsfindung anfänglich schwierig.</p>
<p>Die Aussicht auf eine positive Berücksichtigung vor Gericht ließ den Angeklagten dann doch noch aussagen. Ja, er habe den 27-Jährigen geschlagen und getreten und er habe die Männer auch beleidigt. Ein Rassist sei er aber nicht und gegen Ausländer habe er auch nichts. Den grundlosen Angriff erklärte er mit seinem Alkoholkonsum und der Unterstellung, dass Ausländer mit Drogen handeln würden. Auf den Appell des Nebenklagevertreters und der Staatsanwältin hin entschuldigte er sich bei seinem Opfer und nach einem Hinweis des Richters bei dem Freund des Betroffenen, welcher als Zeuge geladen war.</p>
<p>In ihrem Plädoyer ging die Staatsanwältin ausführlich darauf ein, was es gerade für einen Menschen, der Gewalterfahrungen und Flucht hinter sich hat bedeutet, an einem Platz an dem er glaubte sicher zu sein angegriffen zu werden. Unzweifelhaft sah sie einen rassistischen Hintergrund der Tat gegeben. Hier schloss sich der Vertreter der Nebenklage an, der noch einmal ausführlich beleuchtete, warum der Täter, trotz seiner Behauptung »nichts gegen Ausländer zu haben« ein Rassist sei und warum die Tat ganz klar als rassistisch motiviert einzustufen sei. Der Angegriffene nahm ebenfalls die Möglichkeit eines Plädoyers wahr. Er betonte nochmals, was die Tat bei ihm bewirkt hatte, aber auch, was es ihm bedeutet zu sehen, dass die Tat geahndet und das Handeln des Täters missbilligt wird.</p>
<p>Der mehrfach Vorbestrafte wurde wegen Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten, ausgesetzt auf drei Jahre Bewährung, verurteilt. Außerdem muss er 200 Arbeitsstunden leistenund hat u.a. die Kosten des Verfahrens zu tragen. Damit folgte der zuständige Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. In der Urteilsbegründung hieß es: Der Betroffene habe, geflüchtet aus einem Krisengebiet, Schutz in der Bundesrepublik gesucht. Er habe sich in Prenzlau wohl und sicher gefühlt. Das alles bis zu dem Tag an dem er aus einer rassistischen Motivation heraus, völlig grundlos geschlagen und beleidigt wurde. Unter den Folgen der Tat leidet er heute noch – sein Grundvertrauen ist erschüttert.</p>
<p>Hannes Püschel, Mitarbeiter der Opferperspektive, berät und begleitet den Betroffenen seit dem Angriff. Er äußerte nach dem Urteil: »Der Umgang mit den Betroffenen war von Seiten der Staatsanwältin, dem Richter und des Nebenklägers von Respekt geprägt. Es wurde sich bemüht einen adäquaten juristischen Umgang mit der Tat zu finden und die Auswirkungen des Angriffs ernst zu nehmen.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/urteil-nach-rassistischen-beleidigungen-und-angriff-in-prenzlau">Urteil nach rassistischen Beleidigungen und Angriff in Prenzlau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Opfer rechter Gewalt soll abgeschoben werden</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opfer-rechter-gewalt-soll-abgeschoben-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Einschüchterung]]></category>
		<category><![CDATA[Härtefallkommission]]></category>
		<category><![CDATA[rassisitischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Härtefallkommission des Landes Brandenburg wird in einer der nächsten Sitzungen zum ersten Mal über ein Opfer rechter Gewalt entscheiden. Der Verein Opferperspektive fordert ein Bleiberecht als Wiedergutmachung für den Angriff.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. März 2004 befand sich Djimtahadoum M., ein 31-jähriger Asylbewerber aus dem Tschad, auf dem Weg vom Jüterboger Bahnhof zum Asylbewerberheim, als er von drei Personen rassistisch beschimpft und von einem Rechten geschlagen wurde. Die körperlichen Verletzungen waren vergleichsweise glimpflich, umso stärker waren jedoch die psychischen Auswirkungen. So wie es die Intention der rassistischen Täter war, wirkte der Angriff in hohem Maße einschüchternd und Angst einflößend. Schon vorher hatte Djimtahadoum M. unter Depressionen gelitten, eine Folge der bedrückenden Lebenssituation in Jüterbog, nun kamen Panikattacken und psychosomatische Störungen hinzu.</p>
<p>Doch Djimtahadoum M. kapitulierte nicht vor der allgegenwärtigen Bedrohung. Er engagierte sich in einer Vielzahl von Projekten, so u.a. in einem von Flüchtlingen selbst organisierten Computer-Projekt, in der Kirchengemeinde Jüterbog und in der tschadischen Exilopposition. Auch stand er, dank der Hilfe von Unterstützern, die Konfrontation mit dem Täter vor Gericht durch.</p>
<p>Die Körperverletzung, motiviert durch das rassistische Ziel, einen Ausländer zu vertreiben, weil er Ausländer ist, wurde mit einer Freiheitsstrafe verurteilt. Doch seit Dezember droht die Ausländerbehörde mit der Abschiebung. Sein damaliger Anwalt hatte das Asylverfahren nicht betrieben, mit den Konsequenzen ist jetzt Djimtahadoum M. bedroht. Und das, obwohl Djimtahadoum M. dringend einer psychotherapeutischen Behandlung bedarf, wie eine Gutachterin feststellte.</p>
<p>»Die rassistischen Übergriffe«, so Djimtahadoum M. in einem Brief an die Bundeskanzlerin, »die Isolation, die Erniedrigung, die Fremdenfeindlichkeit und die soziale Ausgrenzung, die ich von Seiten der Behörden und der ortsansässigen Bevölkerung erfuhr, hatten das uneingestandene Ziel, mich moralisch und physisch derart zu misshandeln, dass ich das Land schließlich freiwillig verlassen würde.« Was für einen exponierten Exiloppositionellen wie ihn der wahrscheinliche Tod bedeuten würde. Seine neue Anwältin bemüht sich daher um eine Wiederaufnahme des Asylverfahrens.</p>
<p>Der Verein Opferperspektive appelliert an die Härtefallkommission, sich für ein Bleiberecht für Djimtahadoum M. einzusetzen. »Es kann nicht sein«, so Kay Wendel, »dass der Staat auf indirekte Weise die Intention der Straßenschläger verlängert, wenn auch nicht mit roher Gewalt, sondern ›nur‹ durch Abschiebung. Ein Opfer rassistischer Gewalt, dem die Täter ein Aufenthaltsrecht tatkräftig abgesprochen haben, verdient als Wiedergutmachung, dass eben diese Intention in ihr Gegenteil verkehrt wird – Hilfe für das Opfer statt Abschiebung. Das wäre im übrigen auch ein deutliches Signal an die Täter, dass sie das Gegenteil von dem erreichen, was sie in ihrem Hass anstreben.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opfer-rechter-gewalt-soll-abgeschoben-werden">Opfer rechter Gewalt soll abgeschoben werden</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Afrikaner in Potsdam von Rechtsradikalen angegriffen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/afrikaner-in-potsdam-von-rechtsradikalen-angegriffen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[rassisitischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verein Operperspektive wirft Polizei diskriminierendes Verhalten vor</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Potsdamer Hauptbahnhof ereignete sich am Sonnabend, den 17. Juli, gegen 22:30 Uhr ein rassistischer Angriff. Eine Gruppe von acht Afrikanern wollte den Regionalexpress nach Berlin nehmen.</p>
<p>Unmittelbar nach dem Einsteigen stellte ein Deutscher einem der Afrikaner ein Bein. Weitere zehn Männer, darunter Skinheads, umstellten den 35-jährigen Kameruner. Unter »White Power«-Rufen seiner Komplizen und dem Zeigen des Hitler-Grußes beleidigte der offensichtlich betrunkene Deutsche den Afrikaner mit den Worten: »Raus aus dem Zug, hier ist nicht Afrika. Geh zurück nach Afrika.« Dann schlug einer der Angreifer den Kameruner gegen den Hals und verletzte ihn. Die Afrikaner zogen sich in einen anderen Wagon zurück.<br />
Wenig später trafen mehrere Beamte des BGS oder der Polizei ein. Das Erste, was sie taten, war, einen der Afrikaner nach seinem Ausweis zu kontrollieren. Die Afrikaner protestierten gegen dieses diskriminierende Verhalten, durch das sie sich wie Beschuldige behandelt fühlten. Nachdem die Afrikaner und die deutschen Tatverdächtigen zur Personalienfeststellung auf die Polizeiwache gebracht worden waren, habe die Polizei sie nach Aussagen der Betroffenen um 2 Uhr nachts unter Androhung einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs auf die Straße werfen wollen. Und das, obwohl die Afrikaner vor weiteren Angriffen nachts auf den Straßen Potsdam Angst gehabt hätten. Schließlich seien sie von Polizeibeamten zur S-Bahn begleitet worden. Ein Polizeibeamter habe sie dabei mit einer Videokamera gefilmt. Tage später wurde gegen das Opfer ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen die Polizei eingeleitet.</p>
<p>Gegen die eingesetzten Beamten des BGS und der Polizei erhob der Verein Opferperspektive nunmehr Dienstaufsichtsbeschwerde.</p>
<p>»Routinemäßige Ausweiskontrollen von Afrikanern werden von den Betroffenen permanent als eine diskriminierende Praxis erlebt«, so Kay Wendel vom Verein Opferperspektive. »Dass die Polizei diese Praxis auch noch an Opfern eines rassistischen Angriffs auslässt, zeugt von einem erschreckenden Mangel an Sensibilität gegenüber ausländischen Opfern. Durch solche diskriminierenden Akte wird das Vertrauen ganzer Gruppen in die Polizei nachhaltig beschädigt.« Der Verein erhofft sich von einem Gespräch zwischen den Opfern und der Polizei eine Aufklärung des Polizeiverhaltens.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/afrikaner-in-potsdam-von-rechtsradikalen-angegriffen">Afrikaner in Potsdam von Rechtsradikalen angegriffen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Türke in S-Bahn in Strausberg angegriffen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/tuerke-in-s-bahn-in-strausberg-angegriffen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsgruppe für Opfer rechter Gewalt Strausberg]]></category>
		<category><![CDATA[rassisitischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 2.4.03, wurde ein türkischer Hellersdorfer in der S-Bahn von einem Rassisten angegriffen und verletzt. Der Täter beschimpfte den Betroffenen als »Kanakenschwein« und bespuckte ihn während der Fahrt zwischen Strausberg Stadt und Strausberg Vorstadt. 20.45 Uhr stieg der Täter in Vorstadt aus, um kurz darauf noch einmal den Wagen zu betreten und dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 2.4.03, wurde ein türkischer Hellersdorfer in der S-Bahn von einem Rassisten angegriffen und verletzt. Der Täter beschimpfte den Betroffenen als »Kanakenschwein« und bespuckte ihn während der Fahrt zwischen Strausberg Stadt und Strausberg Vorstadt.</p>
<p>20.45 Uhr stieg der Täter in Vorstadt aus, um kurz darauf noch einmal den Wagen zu betreten und dem Betroffenen einen schweren Schlag ins Gesicht zu versetzen. Er erlitt einen Nasenbeinbruch und eine schwere Prellung unter dem Auge. Der Angreifer flüchtete darauf. Drei anwesende Wachschützer griffen nicht ein, obwohl sie in unmittelbarer Nähe standen und, nach Angaben des Betroffenen, um Hilfe gebeten wurden. Der Betroffene stellte sofort Anzeige gegen den Täter. Die Wachschützer der Bahn werden wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/tuerke-in-s-bahn-in-strausberg-angegriffen">Türke in S-Bahn in Strausberg angegriffen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Prozess wegen des Angriffs auf Inder wurde das Urteil gesprochen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/im-prozess-wegen-des-angriffs-auf-inder-wurde-das-urteil-gesprochen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassisitischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als menschenverachtend und ausländerfeindlich beurteilte das Amtsgericht Frankfurt (Oder) das Vorgehen der drei Angeklagten. Dies ergebe sich aus dem Beginn der Tat, die sich im Verlauf zu einer Hetzjagd entwickelte.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/im-prozess-wegen-des-angriffs-auf-inder-wurde-das-urteil-gesprochen">Im Prozess wegen des Angriffs auf Inder wurde das Urteil gesprochen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die drei Angeklagten und ein weiterer Täter hatten in der Nacht des 25. Juli 2000 sechs indische bzw. pakistanische Bürger beschimpft und später angegriffen. Während drei der Opfer flüchten konnten, wurden die anderen mit Gegenständen sowie einem Hund traktiert, verfolgt und erlitten dadurch teilweise schwere Verletzungen.</p>
<p>Weit schlimmer wiegen jedoch die seelischen Folgen bei den Opfern. So äußerte einer der Geschädigten während seiner Zeugenaussage: »Ich habe Angst vor den Glatzköpfen. Mit dieser Angst müssen wir Ausländer leben.«</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft und der Nebenklagevertreter stellten in ihren Plädoyers fest, dass die Angeklagten die Opfer »wie die Sau durchs Dorf« getrieben hätten. Die Aussagen von Zeugen, die Ausländer seien um ihr Leben gelaufen, charakterisierten die Tat.</p>
<p>Das Gericht blieb mit seinen Strafaussprüchen nur wenig unter der Forderung der Staatsanwaltschaft und setzte somit ein deutliches Zeichen hinsichtlich der Schwere der Tat. Die Angeklagten wurden zu 2 Jahren und 8 Monaten, 2 Jahren und 4 Monaten bzw. zu 2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nur im letzten Fall wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Der zur Tat verwendete Hund wird als Tatwerkzeug eingezogen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/im-prozess-wegen-des-angriffs-auf-inder-wurde-das-urteil-gesprochen">Im Prozess wegen des Angriffs auf Inder wurde das Urteil gesprochen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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