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	<title>Rassismus - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Schwedt/Oder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 11:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Chronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Mann beschimpft einen 30-jährigen polnischen Staatsbürger rassistisch und schlägt ihm mehrfach mit der Faust in das Gesicht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann beschimpft einen 30-jährigen polnischen Staatsbürger rassistisch und schlägt ihm mehrfach mit der Faust in das Gesicht.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/schwedt-oder-15">Schwedt/Oder</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Cottbus</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/cottbus-120</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 10:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Chronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Angriffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Cottbuser Hauptbahnhof beleidigt ein 26-Jähriger einen Jugendlichen, der laut Polizeiangaben die Staatsangehörigkeit der Republik Guniea besitzt, rassistisch und greift ihn körperlich an.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/cottbus-120">Cottbus</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Cottbuser Hauptbahnhof beleidigt ein 26-Jähriger einen Jugendlichen,<br />
der laut Polizeiangaben die Staatsangehörigkeit der Republik Guniea<br />
besitzt, rassistisch und greift ihn körperlich an.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/cottbus-120">Cottbus</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8222;Wir müssen über Rassismus reden&#8220;</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/wir-muessen-ueber-rassismus-reden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 14:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><em>Dies ist die vollst&auml;ndige Version eines Artikels, der unter dem Titel &bdquo;Migrationsvordergrund&ldquo; zuerst im Pr&ouml;tzeler Kurier erschien und den wir (mit bestem Dank an die Autorin) hier, als auch gek&uuml;rzt in unserem Rundbrief &bdquo;<a href="/wp-content/uploads/2019/01/Schattenberichte_2018_2_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Schattenberichte 2018 2 web (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Schattenberichte &ndash; Nachrichten aus der Opferperspektive</a>&ldquo; im Dezember 2018, ver&ouml;ffentlichen. </em></p><p><strong>Migrationsvordergrund</strong></p><p>M&ouml;glicherweise hat der Vorfall, &uuml;ber den ich mich hier pers&ouml;nlich &auml;u&szlig;ern m&ouml;chte, in Pr&auml;dikow bereits die Runde gemacht. In der MOZ vom 11.07.2018 erschien ein Artikel, der das Ereignis sehr genau schilderte. Vor wenigen Wochen wurde ich mit meiner 2-j&auml;hrigen Tochter beim Einkauf in Strausberg zuerst verbal, und schlie&szlig;lich k&ouml;rperlich von einer &auml;lteren Dame angegriffen. Ausl&ouml;ser hierf&uuml;r war die Tatsache, dass ich mit meiner Tochter persisch gesprochen hatte. Nachdem ich meine Freiheitsrechte ebenfalls verbal verteidigte und die feindlichen Beschimpfungen dennoch nicht endeten, machte ich die Frau darauf aufmerksam, dass sie vor einem Kleinkind doch wenigstens den Anstand wahren sollte, ihr &bdquo;Nazigelaber&ldquo; bei sich zu behalten. Daraufhin wurde ich vor den Augen meiner Tochter mehrmals geschlagen. Eine befreundete Mutter aus der Kita meiner Tochter und ihr Mann waren die einzigen, die mir in dem gut besuchten Supermarkt zu Hilfe kamen.</p><p>Der &Uuml;bergriff auf mich und meine Tochter hallt noch immer in mir nach. Nicht nur schlaflose N&auml;chte, auch wiederholte Fragen meiner Tochter zu dem Vorfall haben mich dazu bewogen das Ereignis hier in einem Kontext zu beleuchten, der uns alle, sowohl in der kleinen Gemeinde, als auch weit dar&uuml;ber hinaus, etwas angeht. Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Das klingt leicht daher gesagt, ist aber leider angesichts der tagt&auml;glichen rassistischen &Uuml;bergriffe in Deutschland noch immer kein selbstverst&auml;ndlicher Fakt. Zumindest ist vielen Menschen nicht klar, dass nicht der mehrheitlich von Rassismus unber&uuml;hrte Teil der Gesellschaft Rassismus definiert, sondern die von Rassismus Betroffenen selbst.</p><p>Es ist nach wie vor erschreckend, dass Zwei &ndash; oder Mehrsprachigkeit, ein nicht-deutscher Name, ein nicht-deutsches &Auml;u&szlig;eres (was auch immer das sein mag), oder andere Ambiguit&auml;ten oftmals nicht ausgehalten werden oder zumindest f&uuml;r so viel Unbehagen sorgen k&ouml;nnen, dass sie nicht nur den Alltag der Betroffenen ver&auml;ndern, sondern auch aggressive &Uuml;bergriffe zur Folge haben k&ouml;nnen. Ich lebe also nach &uuml;ber 33 Jahren in Deutschland nicht etwa mit einem Migrationshintergrund, sondern mit einem Migrationsvordergrund. Wie anders l&auml;sst es sich beispielsweise erkl&auml;ren, dass der Polizeibeamte, der meine Strafanzeige gegen die besagte Person aufnahm, zwar meinen Personalausweis in der Hand hielt und meine Daten davon abschrieb, es sich aber dennoch nicht verkneifen konnte zu fragen: &bdquo;Und Sie haben aber die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit, ja?&ldquo; Kann ich nicht erwarten, dass ein Beamter einen Ausweis der Bundesrepublik Deutschland von einem ausl&auml;ndischen Reisepass unterscheiden kann? Und h&auml;tte er eine Monika Mustermann ebenfalls nach ihrer Staatsangeh&ouml;rigkeit gefragt? Warum ist jemand derart erbost dar&uuml;ber in einem Supermarkt eine andere Sprache als die deutsche zu vernehmen? Ich h&auml;tte auch eine Touristin aus einem anderen Land sein und mich gar nicht verbal verteidigen k&ouml;nnen. Oder eine vor Krieg gefl&uuml;chtete Mutter, die bei ihrem Einkauf m&ouml;glicherweise gar nicht Wort f&uuml;r Wort verstanden h&auml;tte, wie sie beschimpft wird. Was ist also los in diesem Land?</p><p>Ich frage dies deshalb so, weil ich Rassismus nicht lokal oder regional verortet sehe. In Gro&szlig;st&auml;dten wie Berlin passieren solche Vorf&auml;lle ebenso wie in der M&auml;rkischen Schweiz oder im Osnabr&uuml;cker Land. Dort bin ich aufgewachsen und kann mich gut daran erinnern, wie ich selbst, aber &ouml;fter noch meine Eltern sich kaum trauten, sich zu verteidigen oder vor rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen. F&uuml;r ein Kind ist das schwer auszuhalten und es pr&auml;gt die Sicht auf die Welt nachhaltig. Das m&ouml;chte ich f&uuml;r meine Tochter verhindern. Deshalb m&uuml;ssen wir &uuml;ber diese Themen sprechen. Und deshalb m&ouml;chte ich auch erw&auml;hnen, dass es Menschen in Pr&auml;dikow gibt, die mich bis heute (ich lebe seit knapp 2 Jahren hier) kein einziges Mal weder nach meiner Herkunft, nach meiner Muttersprache oder den Ursprung meines Namens gefragt haben. Stattdessen sprechen wir &uuml;ber den Anbau von Rhabarber, oder &uuml;ber Hundeerziehung, ohne dass Herkunftsfragen von Belang w&auml;ren. Das ist ein Miteinander, wie es selbstverst&auml;ndlich sein sollte, ohne dass man es als herausstechend positiv benennen m&uuml;sste. Aber vielmehr m&uuml;ssen wir &uuml;ber die Missst&auml;nde sprechen, die uns allen fr&uuml;her oder sp&auml;ter auf die F&uuml;&szlig;e fallen werden. Wir m&uuml;ssen uns klar sein, dass Menschen im Deutschen Bundestag sitzen, die eine ganze Volksgruppe als &bdquo;K&uuml;mmelvolk&ldquo; und eine Religionsgemeinschaft als &bdquo;Kameltreiber&ldquo; bezeichnen. Wir m&uuml;ssen solche und andere Aussagen als &bdquo;Nazigelaber&ldquo; bezeichnen d&uuml;rfen, ohne uns schuldig zu f&uuml;hlen. Wir m&uuml;ssen vielleicht noch weitere 33 Jahre &uuml;ber Rassismus und Diskriminierung sprechen, wenn jemand wie ich nach 33 Jahren in Deutschland noch immer als &bdquo;Frau aus dem Iran&ldquo; bezeichnet wird (Polizeibericht vom 09.07.2018).</p><p>Und wir m&uuml;ssen erst recht &uuml;ber Rassismus sprechen, wenn &ndash; statistisch gesehen &ndash; die Anwesenheit von Kindern mit Migrationsvordergrund bei derartigen &Uuml;bergriffen das Aggressionspotenzial vieler Menschen erh&ouml;ht, statt es zu beschwichtigen. Denn die Tatsache, dass auch Menschen mit Migrationsvordergrund Kinder bekommen, scheint in manchen Teilen der Bev&ouml;lkerung ein massives Problem darzustellen. Das sollte uns allen zu denken geben. Denn auch das ist leider eine von vielen Realit&auml;ten in unserer Gesellschaft.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/wir-muessen-ueber-rassismus-reden">„Wir müssen über Rassismus reden“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amadeu Antonio: Gedenken Eberswalde</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/eberswalde-gedenken-an-amadeu-antonio</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 13:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[2002]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Am 6. Dezember 1990 starb <em>Amadeu Antonio</em>, der als angolanischer Vertragsarbeiter in die DDR kam. In der Nacht auf den 25. November 1990 wurde er vor einem Gasthof in Eberswalde von etwa 60 rechten Jugendlichen mit Kn&uuml;ppeln angegriffen und ins Koma gepr&uuml;gelt. Er erlag Tage sp&auml;ter seinen Verletzungen.</p><p>In Gedenken an <em>Amadeu Antonio</em> findet am Donnerstag, den 6. Dezember um 17 Uhr eine Kundgebung an der Mahn- und Gedenktafel (Eberswalder Str. 261, 16225 Eberswalde) statt. Zur anschlie&szlig;enden Begegnung und gemeinsamen Essen laden der <em>Afrikanische Kulturverein Palanca e.V.</em>, die <em>Barnimer Kampagne &bdquo;Light me Amadeu&ldquo;</em> und die <em>Antifaschistische Initiative Eberswalde</em> in die R&auml;ume von Palanca in der Coppistra&szlig;e ein.</p><p>Anl&auml;sslich des Gedenkens wird momentan unsere Ausstellung <em><a href="http://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">[Kein sch&ouml;ner Land</a>]</em> zu Todesopfern rechter Gewalt in Brandenburg in der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde gezeigt. Zur Er&ouml;ffnung berichtete Andreas Michael, Mitarbeiter der <em>Opferperspektive</em>, &uuml;ber die aktuelle Situation in Eberswalde. Den Redebeitrag dokumentieren wir hier.</p><p><strong>Rechte Gewalt in Eberswalde und die aktuelle Situation f&uuml;r Betroffene</strong></p><p>F&uuml;r das erste Halbjahr z&auml;hlte die Opferperspektive 97 Angriffe im Land Brandenburg. Bis zum 1. August waren es schon &uuml;ber 100, welche f&uuml;r dieses Jahr registriert wurden. Zum Vergleich: im ersten Halbjahr 2017 wurden 98 F&auml;lle gez&auml;hlt, im ganzen Jahr 171. 80 F&auml;lle, und damit die weit &uuml;berwiegende Zahl der Angriffe, war rassistisch motiviert.</p><p>Es muss festgestellt werden, dass es in den letzten Monaten keinen R&uuml;ckgang rechter Gewalttaten gegeben hat. Das Niveau rassistischer Gewalt bleibt stabil hoch, obwohl viele Gr&uuml;nde, die in den letzten drei Jahren f&uuml;r den Anstieg rechter Gewalttaten herangezogen wurden, derzeit nicht gegeben sind. Weder gibt es in diesem Jahr Landtags- oder Bundestagswahlen, noch kommen derzeit in hoher Zahl Gefl&uuml;chtete in Brandenburg an. Rassistische Gewalt ist in den letzten drei Jahren f&uuml;r einen Teil der Brandenburger Bev&ouml;lkerung offenbar zu einer normalen und akzeptierten Handlungsweise im Umgang mit Migrant*innen geworden.</p><p>Allein im Landkreis Barnim registrierte die Opferperspektive bis dato 13 rechte Gewalttaten. Dies stellt einen Anstieg gegen&uuml;ber den Vorjahren dar. So gab es 2015 sechs, 2016 f&uuml;nf und 2017 elf Angriffe, die Gesamtzahl der Angriffe ist damit die h&ouml;chste, welche seit Beginn des Monitorings im Jahr 2002 durch die Opferperspektive dokumentiert wurde. Dazu muss gesagt werden, dass 2017 in fast allen anderen Landkreisen die Gewalttaten einen leichten R&uuml;ckgang hatten.</p><p>Die Stadt Eberswalde ist ein Schwerpunkt rechter Angriffe im Barnim, hier stieg die Angriffszahl von sechs im Jahr 2017 auf acht Angriffe an. Das h&auml;ufigste Tatmotiv bei diesen Angriffen ist Rassismus, bei 85% aller Taten lag diese Motivation zugrunde. Betroffen davon sind vor allem Menschen mit realer oder zugeschriebener Migrationsgeschichte, vermeintlich Gefl&uuml;chtete aber auch internationale Studierende. So zum Beispiel Anfang August als eine Gruppe junger Frauen in Eberswalde mit dem Fahrrad unterwegs war und bei einem Streit mit einem Autofahrer erst rassistisch beleidigt wurde und dann eine von ihnen in den Gegenverkehr geschubst wurde. Gl&uuml;cklicherweise konnte das ihr entgegen kommende Fahrzeug rechtzeitig bremsen, sodass Schlimmeres verhindert wurde.</p><p>Neben diesen rassistisch motivierten Gewalttaten, die vor allem in Bernau, Biesenthal, Eberswalde und Wandlitz die h&auml;ufigste Tatmotivation bilden, wurden durch Opferperspektive auch zwei k&ouml;rperliche Angriffe auf politische Gegner*innen bzw. nicht Rechte registriert. K&ouml;rperverletzungsdelikte, einfache wie gef&auml;hrliche, bilden weiterhin die mit Abstand h&auml;ufigsten Tatbest&auml;nde. Die Opferperspektive z&auml;hlte vier einfache und eine gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzung in Eberswalde, eine gef&auml;hrliche so wie eine einfache K&ouml;rperverletzung in Bernau, eine versuchte gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzung in Biesenthal und eine versuchte einfache K&ouml;rperverletzung in Wandlitz. In Biesenthal wurde ein Mann aus Somalia, welcher mit dem Fahrrad durch die Bahnhofsstra&szlig;e fuhr, rassistisch beleidigt und dann mit einem schweren Kettenfahrradschloss beworfen. In Eberswalde wurden an verschieden Tagen junge Menschen aus der russischen F&ouml;rderation rassistisch beleidigt und angegriffen, in einem Fall konnte der Angriff abgewehrt werden. Ebenfalls in Eberswalde gab es einen rassistisch motivierten Angriff auf eine Frau aus Vietnam.</p><p>Neben diesen t&auml;tlichen Angriffen registrierte die Opferperspektive drei F&auml;lle von N&ouml;tigungen und Bedrohungen, beispielsweise Mitte April in Wandlitz. Am Liepnitzsee werden zwei M&auml;nner rassistisch beleidigt und bedroht, bis sie den See verlassen. Aber auch in Bernau und Eberswalde kommt es immer wieder zu rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen. Aufgrund der Tatsache, dass es im Barnim nur sehr wenig Kontakt zu den Betroffenen gibt, geht die Opferperspektive hier davon aus, dass die Zahlen nicht das tats&auml;chliche Ausma&szlig; widerspiegeln. Aus der allgemeinen Beratungspraxis heraus l&auml;sst sich sagen, dass, wie auch in den Vorjahren, Menschen mit Fluchterfahrung die Hauptbetroffenengruppe rechter Gewalt in Brandenburg sind.</p><p>Bei rassistischen Gewaltdelikten kommen allerdings auch &Uuml;bergriffe auf Personen mit zugeschriebener oder realer Migrationsgeschichte hinzu. Sie erleben rassistische Gewalt und Anfeindungen in allen Lebensbereichen: Durch Nachbar*innen im eigenen Wohnumfeld, beim Sport, Einkaufen oder auf offener Stra&szlig;e. Verst&auml;rkt treffen die Beratenden Betroffene in einem Zustand gro&szlig;er Hoffnungslosigkeit: Der erfahrene Rassismus ist f&uuml;r die Angegriffenen so allgegenw&auml;rtig, dass die M&ouml;glichkeit eines Alltags jenseits dieser Erlebnisse v&ouml;llig unrealistisch ist. Oft wird der tats&auml;chliche k&ouml;rperliche Angriff nicht mehr als herausragendes Erlebnis wahrgenommen, sondern als ein weiterer Baustein in einer Kontinuit&auml;t der Ablehnung, die psychisch wesentlich schwerer wiegt. Wege aus dieser Situation zu finden ist nicht nur eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r die Betroffenen, die Unterst&uuml;tzenden vor Ort und die Beratenden. Sie ist vielmehr eine zentrale Problemstellung f&uuml;r die Landespolitik und die Brandenburger Gesellschaft. Hier muss der in der Landesverfassung formulierte Anspruch, als Land der &bdquo;Verbreitung rassistischen Gedankenguts&ldquo; entgegen zu treten, mit Leben gef&uuml;llt werden. Das eben dort erw&auml;hnte &bdquo;friedliche Zusammenleben der Menschen&ldquo; wird in Brandenburg durch rassistische Gewaltt&auml;terInnen Tag f&uuml;r Tag infrage gestellt.</p><p>In den allermeisten F&auml;llen f&uuml;hrt rassistische Gewalt bei Betroffenen zu einem R&uuml;ckzug aus dem &ouml;ffentlichen Raum ins Private. Die durch RassistInnen erzwungene Isolation verst&auml;rkt aber oft die psychischen Auswirkungen der Angriffe und erschwert die Verarbeitung der Gewalterfahrung, die bei Menschen mit Fluchtbiografie h&auml;ufig nicht die Erste ist. Selbst die allt&auml;glichen Dinge, wie das Einkaufen von Lebensmitteln, werden zu einer komplexen Aufgabe: Telefonketten werden gebildet, Freund*innen um Unterst&uuml;tzung gebeten, damit die Wohnung nicht mehr verlassen werden muss, Unternehmungen au&szlig;erhalb werden auf das Notwendigste beschr&auml;nkt. Dies sind die Begleitumst&auml;nde, unter denen viele Menschen mit Fluchtgeschichte versuchen m&uuml;ssen, in der Brandenburger Gesellschaft anzukommen. Eine Gesellschaft, in der sich Alteingesessene und Neuankommende auf Augenh&ouml;he begegnen k&ouml;nnen, ist nicht m&ouml;glich, solange im &ouml;ffentlichen Raum die Orte fehlen, an denen sich Gefl&uuml;chtete angstfrei bewegen k&ouml;nnen.</p><p>Die Entwicklung hinsichtlich rechter Gewalt bleibt besorgniserregend. Rassistische Gewalt ist zur Normalit&auml;t geworden. Diese hat Teile der Gesellschaft erfasst, welche zuvor durch rechte AkteurInnen nicht erreichbar waren. Eine neue Dynamik gewinnt die Situation durch die AfD, die sich mit ihrer politischen Ausrichtung in Brandenburg immer eindeutiger dem extrem rechten Spektrum zuordnen l&auml;sst und bei Wahlen als erfolgreicher Ausdruck dieser Stimmung fungiert. Die hasserf&uuml;llte Pr&auml;senz und Lautst&auml;rke, die rassistische Positionen derzeit in gesellschaftlichen Debatten haben, erwecken bei rechten Gewaltt&auml;terInnen den Eindruck, dass die Mehrheit der Gesellschaft hinter ihren Taten steht. Es besteht in dieser Situation die Gefahr, dass Rassismus und Gewalt Gegenpositionen aus den politischen Diskussionen vor Ort verdr&auml;ngen. Wenn sich rassistische Gewaltt&auml;terInnen derart als gesellschaftlich wirksam erleben, existiert die Gefahr, dass diese Erfahrung auch zuk&uuml;nftig reaktivierbar bleibt. Die Betroffenen der rechten Angriffe hingegen, f&uuml;hlen sich derzeit so bedroht und verunsichert, dass eine Teilhabe f&uuml;r sie nur stark eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich ist. Selbst bei einem R&uuml;ckgang rechter Gewalt wird es l&auml;ngere Zeit dauern, bis das Vertrauen in Gesellschaft und Institutionen wieder ein Ma&szlig; annehmen kann, welches f&uuml;r ein unbelastetes Zusammenleben notwendig ist.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/eberswalde-gedenken-an-amadeu-antonio">Amadeu Antonio: Gedenken Eberswalde</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Stellenausschreibung</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stellenausschreibung-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 09:58:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierungsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierungsberatung Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg des Vereins Opferperspektive e.V. sucht: Ein*e Berater*in in der landesweiten Beratung für Betroffene von rassistischer Diskriminierung als Elternzeitvertretung vom 7. Januar 2019 bis voraussichtlich Mitte Oktober 2019 mit einem Stellenumfang von 30 Stunden. Die Antidiskriminierungsberatung des Vereins Opferperspektive e.V. berät und unterstützt Betroffe­ne von rassistischer Diskriminierung. Über die Einzelfallberatung hinaus setzen wir [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stellenausschreibung-2">Stellenausschreibung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg des Vereins Opferperspektive e.V. sucht:<br />
<strong>Ein*e Berater*in</strong><br />
in der landesweiten Beratung für Betroffene von rassistischer Diskriminierung als Elternzeitvertretung vom 7. Januar 2019 bis voraussichtlich Mitte Oktober 2019 mit einem Stellenumfang von 30 Stunden.<br />
Die Antidiskriminierungsberatung des Vereins Opferperspektive e.V. berät und unterstützt Betroffe­ne von rassistischer Diskriminierung. Über die Einzelfallberatung hinaus setzen wir uns für die Eta­blierung und Weiterentwicklung von Antidiskriminierungsarbeit in Brandenburg ein.<br />
Weitere Informationen:<br />
www.antidiskriminierungsberatung-brandenburg.de<br />
Der/die neue Kolleg*in ist in der aufsuchenden, landesweiten Einzelfallberatung für Betroffene von rassistischer Diskriminierung tätig.<br />
Aufgabengebiete:<br />
1. Einzelfallberatung von Betroffenen rassistischer Diskriminierung; inkl. Durchführung von Interventionen, fallbezogener Öffentlichkeitsarbeit und Falldokumentation<br />
2. Netzwerkarbeit mit potentiellen Betroffenen und Kooperationspartner*innen<br />
3. Teilnahme an Teamsitzungen, Supervisionen<br />
Voraussetzungen:</p>
<ul>
<li>Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder vergleichbare Qualifikation</li>
<li>persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Rassismus und Empower­ment</li>
<li>Beratungskompetenz und –erfahrungen</li>
<li>Kenntnisse im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit</li>
<li>sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen</li>
<li>Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise</li>
<li>Bereitschaft in einer selbstverwalteten Organisation zu arbeiten</li>
<li>sehr gute deutsche Sprachkenntnisse sowie beratungssichere Kenntnisse in einer weiteren Sprache</li>
<li>Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten</li>
</ul>
<p>Wünschenswert:</p>
<ul>
<li>Kenntnisse des rechtlichen Antidiskriminierungsschutzes im Allgemeinen und konkret des Allge­meinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)</li>
<li>Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit</li>
<li>Kenntnis der themenrelevanten Strukturen in Brandenburg</li>
<li>analytisches und strategisches Denken</li>
<li>Fahrerlaubnis der Klasse B</li>
<li>sicherer Umgang mit Desktopanwendung (Linux)</li>
</ul>
<p>Wir bieten:<br />
Die Mitarbeit in einer spannenden, selbstverwalteten Organisation mit einem politischen Umfeld, Fortbildungsmöglichkeiten, eigenem Gestaltungsspielraum bei der Projektumsetzung und ein kolle­giales<br />
Arbeitsklima. Die Vergütung ist an EG 10 TVL­Ost angelehnt.<br />
Bewerbung:<br />
Bitte die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens und eines tabellarischen Lebenslaufes (ohne Zeugnisse, Bescheinigungen, Foto, Angaben zu Alter oder Familienverhältnis­sen) ausschließlich per E­Mail an antidiskriminierung@opferperspektive.de<br />
Bewerbungsschluss ist der 3. Dezember 2018.<br />
Bewerbungsgespräche finden am 13. Dezember 2018 statt.<br />
Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden People of Color, Schwarze Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder Muslim*innen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stellenausschreibung-2">Stellenausschreibung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prenzlau</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/prenzlau-22</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 14:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigung]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[versuchter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend stößt eine Gruppe junger Männer, die in Begleitung einer jungen Frau ist, auf dem Sportplatz am Georg-Dreke-Ring auf eine Gruppe männlicher Jugendlicher syrischer Herkunft und beleidigt diese unvermittelt rassistisch. Anschließend zückt einer von ihnen einen waffenähnlichen Gegenstand und bedroht damit einen 15-jährigen Jugendlichen syrischer Herkunft. Ein weiterer junger Mann der Tätergruppe versucht zudem, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend stößt eine Gruppe junger Männer, die in Begleitung einer jungen Frau ist, auf dem Sportplatz am Georg-Dreke-Ring auf eine Gruppe männlicher Jugendlicher syrischer Herkunft und beleidigt diese unvermittelt rassistisch. Anschließend zückt einer von ihnen einen waffenähnlichen Gegenstand und bedroht damit einen 15-jährigen Jugendlichen syrischer Herkunft. Ein weiterer junger Mann der Tätergruppe versucht zudem, den Jugendlichen zu schlagen. Als die Betroffenen flüchten, stürzt die junge Frau, die in Begleitung der Tätergruppe war – auch sie wird leicht verletzt.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/prenzlau-22">Prenzlau</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hennigsdorf</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/henningsdorf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2018 14:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Henningsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als zwei Männer iranischer Herkunft kurz vor Mitternacht in einer Haltestelle am Postplatz sitzen, um auf ihre Bahn zu warten, kommt eine junge, alkoholisierte Frau vorbei und beschimpft sie unvermittelt rassistisch. Zudem tritt sie mehrfach in Richtung der Beine der beiden Männer ein. Anschließend entfernt sie sich vom Tatort, kann aber wenig später von der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als zwei Männer iranischer Herkunft kurz vor Mitternacht in einer Haltestelle am Postplatz sitzen, um auf ihre Bahn zu warten, kommt eine junge, alkoholisierte Frau vorbei und beschimpft sie unvermittelt rassistisch. Zudem tritt sie mehrfach in Richtung der Beine der beiden Männer ein. Anschließend entfernt sie sich vom Tatort, kann aber wenig später von der Polizei in einer nahegelegenen Bar ausfindig gemacht werden.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/henningsdorf">Hennigsdorf</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-solidaritaet-mit-miteinander-e-v</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 12:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeu Antonio]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="entry-content">
Der gemeinn&uuml;tzige Verein Miteinander &ndash; Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. macht seit 19 Jahren eine wichtige und unersetzliche Arbeit im Bundesland: Er engagiert sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus und unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt. Er ber&auml;t, vernetzt, ermutigt und st&auml;rkt die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort. Dieses Engagement ist jetzt wichtiger denn je!<br>
Daf&uuml;r ist der Verein ins Visier der AfD geraten: Die Partei diskreditiert den Verein, wo sie nur kann und will die Arbeit von Miteinander e.V. beenden. Die Rechtspopulisten fordern, die F&ouml;rderung der Arbeit durch Landes- und Bundesregierung einzustellen. Das w&uuml;rde das finanzielle Aus f&uuml;r das Netzwerk in Sachsen-Anhalt bedeuten. Es geht darum, den Verein handlungsunf&auml;hig und mundtot zu machen. Und es geht darum, den Druck auf die Menschen zu erh&ouml;hen, die sich in den Initiativen engagieren. Doch wir lassen diese Menschen nicht allein: Der Miteinander e.V. braucht jetzt die Solidarit&auml;t von uns allen!<br>
Die Kampagne gegen Miteinander e.V. reiht sich ein in zahlreiche Versuche der AfD, die Arbeit demokratief&ouml;rdernder zivilgesellschaftlicher Initiativen und Vereine systematisch zu besch&auml;digen, zu erschweren und zu beenden. Damit versucht die AfD nichts anderes, als die Demokratie von innen auszuh&ouml;hlen. Diesen Angriffen treten wir entschlossen und geschlossen entgegen!<br>
Alle, die sich f&uuml;r Demokratie und eine offene Gesellschaft engagieren, sind aufgefordert sich mit Miteinander e.V. zu solidarisieren. Denn der Angriff gegen Miteinander e.V. ist ein Angriff auf unsere gesamte demokratische Gesellschaft.<br>
Zeigen Sie, dass die Engagierten vor Ort nicht allein sind und stellen Sie sich an ihre Seite!
<h2></h2>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Obwohl die AfD im Fall von Miteinander e.V. besonders massiv vorgeht, ist dies nicht das einzige Mal dass die Partei durch ein solches Vorhaben auff&auml;llt. Das Vorgehen der AfD hat System: Auch das Schulnetzwerk &bdquo;Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage&ldquo; wurde Ziel eines Antrags der AfD-Fraktion im Landtag in Magdeburg. Der Verein betreibe &bdquo;ideologische Indoktrination sowie politischen Meinungs- und Gesinnungsterror&ldquo;, weshalb die AfD dem Verein mangelnde Neutralit&auml;t vorwirft.<br>
Auch in anderen Bundesl&auml;ndern geht die Partei so vor. Im August 2017 reichte Thorsten Wei&szlig; von der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus eine Anfrage unter dem Titel &bdquo;Linksextremistische Netzwerke in Berlin&ldquo; ein. Mit den 129 Fragen zu personellen und finanziellen Verbindungen versucht die AfD eine willk&uuml;rliche Auswahl von Organisationen, vom Sportverein bis zur Gewerkschaft, in die N&auml;he des Linksextremismus zu r&uuml;cken.<br>
Anfang 2017 wollte die AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg der NS-Gedenkst&auml;tte Gurs die Mittel streichen, hat diesen Antrag jedoch sp&auml;ter mit der Begr&uuml;ndung eines vermeintlichen Missverst&auml;ndnisses zur&uuml;ckgezogen. Die Partei m&ouml;chte also nicht nur vorgeblich &bdquo;linksextreme&ldquo; Projekte mundtot machen, sondern auch die &bdquo;erinnerungspolitische Wende&ldquo; H&ouml;ckes Praxis werden lassen.<br>
Antrag der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt zu Schule ohne Rassismus &ndash; Schule mit Courage:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf" aria-label="d2880aan">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2880aan.pdf</a><br>
Anfrage der AfD-Fraktion vom 22.08.2017:<br>
<a href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf" aria-label="S18 12127">http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-12127.pdf</a><br>
&Auml;nderungsantrag der AfD-Fraktion im Landtag Baden-W&uuml;rttemberg zum Haushaltsplan 2017 4/38:<br>
<a href="http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf" aria-label="16 1304 D">http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1304_D.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 20.12.2017 sowie Antwort der Landesregierung:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf" aria-label="d2791lag">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2791lag.pdf</a><br>
Gro&szlig;e Anfrage der AfD zu Miteinander e.V. vom 03.09.2018:<br>
<a href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf" aria-label="d3329aga">https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d3329aga.pdf</a></p>
<h3></h3>
<h3>Unterzeichnende in alphabetischer Reihenfolge</h3>
<p>Aktion Courage e.V.<br>
Aktion S&uuml;hnezeichen Friedensdienste<br>
Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg<br>
Amadeu Antonio Stiftung<br>
Anne Frank Zentrum<br>
Antidiskriminierungsverband Deutschland<br>
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt<br>
Archiv der Jugendkulturen e.V.<br>
AWO Bundesverband<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft &bdquo;Ausstieg zum Einstieg&ldquo; e.V.<br>
Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus<br>
Bundesverband Mobile Beratung e.V.<br>
cultures interactive e.V. Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltpr&auml;vention<br>
Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Demokratiep&auml;dagogik e.V.<br>
Deutscher Bundesjugendring e.V.<br>
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)<br>
Each One Teach One<br>
Gesicht Zeigen! F&uuml;r ein weltoffenes Deutschland e.V.<br>
Institut f&uuml;r den Situationsansatz<br>
Jamel rockt den F&ouml;rster<br>
&bdquo;Kirche st&auml;rkt Demokratie&ldquo; Zentrum Kirchlicher Dienste<br>
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.<br>
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland , LSVD-Bundesverband<br>
LidiceHaus, Jugendbildungsst&auml;tte Bremen<br>
Mach meinen Kumpel nicht an! &ndash; f&uuml;r Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.<br>
Mobile Beratung im Sport, Landessportbund MV<br>
Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Courage<br>
Netzwerk Tolerantes Sachsen e.V.<br>
Opferperspektive e.V.<br>
Oxfam Deutschland<br>
Der Parit&auml;tische Gesamtverband<br>
PRO ASYL<br>
RAA Berlin<br>
Ufuq e.V.<br>
Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, VBRG e.V.<br>
Verein f&uuml;r Demokratische Kultur Berlin
</p></div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/aufruf-zur-solidaritaet-mit-miteinander-e-v">Aufruf zur Solidarität mit Miteinander e.V.</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozessbericht: Rassistischer Übergriff in Prenzlauer Diskothek</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/presse/prozess-wegen-rassistischen-uebergriff-in-prenzlauer-diskothek</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 10:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37782</guid>

					<description><![CDATA[<p>Opferperspektive ruft zu Prozessbeobachtung am 4. Oktober auf Am kommenden Donnerstag, den 4. Oktober, wird vor dem Amtsgericht Prenzlau der rassistische Angriff auf drei Geflüchtete im März 2016 verhandelt. Der Verein Opferperspektive ruft auf, sich solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen und als Unterstützung den Prozess zu besuchen. Wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht steht Timm [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Opferperspektive ruft zu Prozessbeobachtung am 4. Oktober auf<br />
Am kommenden Donnerstag, den 4. Oktober, wird vor dem Amtsgericht Prenzlau der rassistische Angriff auf drei Geflüchtete im März 2016 verhandelt. Der Verein Opferperspektive ruft auf, sich solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen und als Unterstützung den Prozess zu besuchen.<br />
Wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht steht Timm F., der in sozialen Netzwerken offen mit Schwarzer Sonne-Tattoo und „Sturmfront Pommern“ Kleidungsaufdrucken posiert. Aus einer Gruppe von Neonazis sollen er und ein weiterer Mann die drei Geschädigten vor der Diskothek A20 geschlagen haben. Zuvor sei es bereits in der Diskothek unter den Augen der Türstehern zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Einer der drei Betroffenen musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden.<br />
„Leider ist der verhandelte Fall einer von derzeit vielen rassistischen Übergriffen in der Region“, erklärt Jennifer Zachert, Mitarbeiterin der Opferperspektive e.V. „Umso wichtiger finden wir es, dass das rassistische Tatmotiv vom Gericht erkannt wird. Das wäre ein wichtiges Signal für die Betroffenen und auch an die Täter, dass Rassismus nicht geduldet wird.“ Zachert ist Beraterin für Betroffene rechter Gewalt der Opferperspektive und begleitet einen der Geschädigten im Prozess.<br />
Der Prozess beginnt am 04.10., um 9 Uhr am Amtsgericht Prenzlau.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/presse/prozess-wegen-rassistischen-uebergriff-in-prenzlauer-diskothek">Prozessbericht: Rassistischer Übergriff in Prenzlauer Diskothek</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unerträgliches Ausmaß rechter Gewalt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweit-92-neue-gewalttaten-seit-chemnitz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 09:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalttaten]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37638</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Unabh&auml;ngige Opferberatungsstellen registrieren schon jetzt 93 Vorf&auml;lle rassistischer, rechter und antisemitisch motivierter Gewalt und Bedrohungen, seitdem die extreme Rechte und organisierte Rassist*innen bundesweit den gewaltsamen Tod von Daniel H. (35) in Chemnitz in der Nacht vom 24./25. August 2018 instrumentalisieren.<br>
In der im Anhang befindlichen Auswahl sind lediglich diejenigen Angriffe und Bedrohungen aufgef&uuml;hrt, die entweder durch die Betroffenen, Polizei- oder Medien- und Blogger*innenberichte &ouml;ffentlich gemacht wurden. Nicht im Einzelnen aufgef&uuml;hrt sind mindestens 34 Vorf&auml;lle von K&ouml;rperverletzungen, N&ouml;tigungen und Bedrohungen, die die Opferberatung der RAA Sachsen alleine in Chemnitz seit dem 26. August 2018 registriert hat.<br>
&bdquo;Das ohnehin schon viel zu hohe Niveau rassistischer und rechter Gewalt der vergangenen zwei Jahre steigt in einem besorgniserregenden Ma&szlig; weiter&ldquo;, sagt Judith Porath, Mitglied im Vorstand der Verbands der Beratungsstellen f&uuml;r Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Vereins Opferperspektive. &bdquo;Die Allgegenwart rassistischer Hetze f&uuml;hrt dazu, dass es keine sicheren Orte mehr gibt: Ob in der Eisdiele beim Eisessen in Wiesloch, beim Zeitungsaustragen in Freiburg, beim S-Bahnfahren in Berlin und M&uuml;nchen, beim Bierfest im l&auml;ndlichen Bayern oder in der eigenen Wohnung in Demmin &ndash; Gefl&uuml;chtete, Familien mit Migrationshintergrund und Schwarze Deutsche m&uuml;ssen derzeit tats&auml;chlich &uuml;berall damit rechnen, von organisierten Neonazis und Rassisten oder von rassistischen Gelegenheitst&auml;ter*innen angegriffen zu werden.&ldquo;<br>
Aus Sicht der im VBRG zusammengeschlossenen dreizehn unabh&auml;ngigen Beratungsstellen sei es jetzt wichtiger denn je, &bdquo;bei rassistischen Bedrohungen und Gewalttaten einzugreifen statt wegzuschauen&ldquo;, betont Judith Porath. Es gelte jetzt deutlich zu machen, dass &bdquo;die Solidarit&auml;t mit den Betroffenen sich nicht auf Sonntagsreden reduziert.&ldquo; Das k&ouml;nne der Anruf beim polizeilichen Notruf sein, die Bereitschaft sich als Zeug*in zur Verf&uuml;gung zu stellen oder sich unmittelbar an die Seite von Angegriffen den T&auml;ter*innen entgegenzutreten.<br>
Dar&uuml;ber hinaus fordern die Opferberatungsstellen eine konsequentere Strafverfolgung rechter, rassistischer und antisemitisch motivierter Gewalt und Bedrohungen: &bdquo;Wir brauchen endlich in allen Bundesl&auml;ndern Schwerpunktstaatsanwaltschaften sowie eine Bereitschaft bei den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, rassistische, antisemitische und politisch rechte Tatmotive ad&auml;quat zu erkennen, zu benennen und unter Anwendung von &sect;46 Abs. 2 Satz 2 StGB auch strafsch&auml;rfend zu bewerten&ldquo;, so Porath. &bdquo;Im &Uuml;brigen werden wir es nicht zulassen, dass die extreme Rechte mit Daniel H. und auch Sophia L. aus Leipzig den gewaltsamen Tod von Menschen f&uuml;r rassistische Hetzjagden instrumentalisiert, die unter anderen Umst&auml;nden Zielscheibe f&uuml;r Rassismus und rechten Bedrohungen waren.&ldquo;<br>
&nbsp;<br>
<strong>Verband der Beratungsstellen fu&#776;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, 26.09.2018</strong><br>
&nbsp;<br>
Ausschnitte einer Dokumentation rassistisch, antisemitisch und politisch rechts motivierter Gewalt und Bedrohungen seit dem 25. August 2018 sind der PDF aufgelistet: <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/09/PE_Unertra%CC%88gliches_Ausma%C3%9F_rechter_Gewalt_VBRG_26092018.pdf" aria-label="PE Unertra&#776;gliches Ausma&szlig; rechter Gewalt VBRG 26092018">PE_Unertra&#776;gliches_Ausma&szlig;_rechter_Gewalt_VBRG_26092018</a></strong><br>
In der Auswahl sind lediglich diejenigen Angriffe und Bedrohungen aufgefu&#776;hrt, die entweder durch die Betroffenen, Polizei- oder Medien- und Blogger*innenberichte &ouml;ffentlich gemacht wurden. Nicht im Einzelnen aufgefu&#776;hrt sind mindestens 34 K&ouml;rperverletzungsdelikte, die die Opferberatung der RAA Sachsen alleine in Chemnitz seit dem 26. August 2018 registriert hat.<br>
&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/bundesweit-92-neue-gewalttaten-seit-chemnitz">Unerträgliches Ausmaß rechter Gewalt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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