<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>rassistische Angriffe - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
	<atom:link href="https://www.opferperspektive.de/tag/rassistische-angriffe/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.opferperspektive.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Jun 2026 17:01:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>Rassistische Gewalt ungebrochen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/rassistische-gewalt-ungebrochen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 13:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rundbrief “Schattenberichte”]]></category>
		<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsbündnis Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Freienwalde]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalttaten]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Übergriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37103</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><em>2017 aus Sicht der Opferperspektive</em></p><p>Zuerst erschienen in:<em> Schattenberichte &ndash; Nachrichten aus der Opferperspektive Juli 2018 </em> (gesamte Ausgabe <a href="https://www.opferperspektive.de/schattenberichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="schattenberichte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">hier</a>)</p><p>Rechte Gewalt und die Bedrohungen durch rechte Pr&auml;senz im S&uuml;den Brandenburgs, insbesondere in der<br>
Stadt Cottbus, sind seit drei Jahren ungebrochen. Wir als Opferperspektive und auch Andere haben darauf bereits mehrfach hingewiesen. Anfang dieses Jahres waren Berater_innen der Opferperspektive selbst Ziel von Bedrohungen und Einsch&uuml;chterungsversuchen: Nach der rassistischen Demonstration der Initiative &bdquo;Zukunft Heimat&ldquo; im Januar in Cottbus wurden unsere Mitarbeiter_innen beschimpft und bedroht. Sie hatten die Demonstration beobachtet, da rechte &Uuml;bergriffe zu erwarten waren.</p><p>Im M&auml;rz stellten wir die Jahresstatistik f&uuml;r 2017 der &Ouml;ffentlichkeit vor. Der Verein Opferperspektive registrierte im vergangenen Jahr 171 rechte Angriffe im Land Brandenburg. Dies stellt zwar einen R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber den Vorjahren (2016: 221, 2015: 203) dar, die Zahl der rechten Gewalttaten liegt aber immer noch deutlich &uuml;ber dem Niveau des Zeitraums von 2002 bis 2014. Die kreisfreie Stadt Cottbus ist mit 32 rechtsmotivierten Angriffen erneut der Ort mit den meisten registrierten Taten. Diese Entwicklung setzt sich 2018 fort: Zehn F&auml;lle sind bereits im ersten Quartal zu z&auml;hlen. Der S&uuml;den Brandenburgs bleibt ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Aber auch in anderen Teil des Landes sind rechte und rassistische Gewalttaten und Diskriminierungen allt&auml;glich. Unsere Arbeit beschr&auml;nkt sich an all diesen Orten nicht auf die Beratung der Betroffenen, sondern wir unterst&uuml;tzen auch deren Umfeld und die Kommunen in der Auseinandersetzung mit rechter Gewalt und begleiten Strafprozesse. Zum Beispiel im Norden Brandenburgs, in den St&auml;dten Wittstock, Schwedt oder in Bad Freienwalde.</p><p>Befeuert wird die rassistische Stimmung in Cottbus und im restlichen Land auch durch die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) (siehe dazu die <a href="https://www.mmz-potsdam.de/files/MMZ-Potsdam/Download-Dokumente/EJGF_Mitteilungen_2018_02.pdf" aria-label="EJGF Mitteilungen 2018 02">&bdquo;Die Sprache der &sbquo;Asylkritik'&ldquo; der EJGF</a>. Mit Besorgnis beobachten wir, wie die AfD parlamentarische Mittel nutzt, um unliebsamen Kritiker_innen die staatliche F&ouml;rderungen abzuerkennen. Neben Kleinen Anfragen zur Verwendung von F&ouml;rdergeldern f&uuml;r emanzipatorische und antirassistische Projekte in verschiedenen Bundesl&auml;ndern, hatte die Brandenburger AfD ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem Ziel, unseren Partner_innen des Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit die Landesf&ouml;rderung zu entziehen und ihre Arbeit als verfassungswidrig zu brandmarken. Der Angriff der AfD blieb erfolglos: Das Gutachten erkannte keinen Verfassungsversto&szlig;. Dieses Ergebnis begr&uuml;&szlig;en wir und gehen noch weiter: Wir sehen es als einen Auftrag der Verfassung, sich mit den rassistischen Positionen in der Gesellschaft zu befassen. Denn in Artikel 7a der Landesverfassung hei&szlig;t es: &bdquo;Das Land sch&uuml;tzt das friedliche Zusammenleben der Menschen und tritt der Verbreitung rassistischen und fremdenfeindlichen Gedankenguts entgegen.&ldquo; Das schlie&szlig;t auch AfD-Positionen ein.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/rassistische-gewalt-ungebrochen">Rassistische Gewalt ungebrochen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Es gibt keine Sicherheit für uns in Vetschau und auch nicht im Heim.&#8220; -Erklärung von Flüchtlingen in Vetschau vom 23.08.2016</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/es-gibt-keine-sicherheit-fu%cc%88r-uns-in-vetschau-und-auch-nicht-im-heim-erklaerung-von-flu%cc%88chtlingen-in-vetschau-vom-23-08-2016-2-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 10:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rundbrief “Schattenberichte”]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Gewalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=36128</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vetschau ist eine Kleinstadt, gelegen am Rande des Spreewaldes, mit knapp 10.000 Einwohner_innen. Anfang 2016 war die Stadt, wie viele andere Brandenburger Kommunen, mit der Aufgabe konfrontiert, schnell Unterkünfte für die ihr zugewiesenen Flüchtlinge bereitzustellen. In dieser Situation bot der Betreiber eines ortsansässigen landwirtschaftlichen Betriebes an, die Asylbewerber in seiner Unterkunft für Saisonarbeiter_innen unterzubringen. Im [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/es-gibt-keine-sicherheit-fu%cc%88r-uns-in-vetschau-und-auch-nicht-im-heim-erklaerung-von-flu%cc%88chtlingen-in-vetschau-vom-23-08-2016-2-2">„Es gibt keine Sicherheit für uns in Vetschau und auch nicht im Heim.“ -Erklärung von Flüchtlingen in Vetschau vom 23.08.2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vetschau ist eine Kleinstadt, gelegen am Rande des Spreewaldes, mit knapp 10.000 Einwohner_innen. Anfang 2016 war die Stadt, wie viele andere Brandenburger Kommunen, mit der Aufgabe konfrontiert, schnell Unterkünfte für die ihr zugewiesenen Flüchtlinge bereitzustellen. In dieser Situation bot der Betreiber eines ortsansässigen landwirtschaftlichen Betriebes an, die Asylbewerber in seiner Unterkunft für Saisonarbeiter_innen unterzubringen. Im Sommer 2016 kamen Berater_innen der Opferperspektive in dieses Heim, weil es in Vetschau mehrere rassistische Angriffe auf Flüchtlinge gegeben hatte. Im Gespräch mit den Betroffenen stellte sich heraus, dass diesen nicht nur das Rassistische Klima in der Stadt zu schaffen macht, sondern auch das Leben im Heim. Auch hier finden sie keine Ruhe, herrschen Stress und Aggressionen. Es fehlte an sauberen Toiletten, stattdessen gab es DIXI-Klos, Campingduschen und ein improvisiertes Essenszelt. Die Verpflegung ist oft gering und schlecht. Trinkwasserversorgung, Postzustellung und Beheizung der Zimmer waren ebenfalls mangelhaft. Mit Unterstützung der Opferperspektive publizierte eine Gruppe von Flüchtlingen eine Erklärung, in der sie die rassistischen Angriffe, die schlechten Lebensbedingungen im Heim und Schwierigkeiten beim Zugang zu medizinischer Versorgung anprangerten und die Schließung des Heims forderten. Berater_innen der Opferperspektive bemühten sich darum, die Situation, innerhalb wie außerhalb des Heims, publik zu machen. Am 02.09.2016 schließlich versammelten sich etwa 60 Flüchtlinge und Untstützer_innen zur Kundgebung „Für Menschenwürde &#8211; Gegen rassistische Gewalt“ am Bahnhof in Vetschau. Einige der Betroffenen berichteten dort öffentlich von den rassistischen Angriffen auf sie in der Stadt. Außerdem kritisierten sie die Lebenssituation im Heim als nicht menschenwürdig. Zwar gelang es so mediale Aufmerksamkeit für die Anliegen der Flüchtlinge in Vetschau zu schaffen. Die vor Ort verantwortlichen Kommunalpolitiker_innen wiesen jedoch die Kritik zurück und weigerten sich, sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Flüchtlinge stark zu machen. Aufgrund der medialen Aufmerksamkeit und der Proteste sah sich jedoch der Heimbetreiber gezwungen, Zugeständnisse zu machen. So wurden zumindest die sanitären Einrichtungen teilweise verbessert.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/es-gibt-keine-sicherheit-fu%cc%88r-uns-in-vetschau-und-auch-nicht-im-heim-erklaerung-von-flu%cc%88chtlingen-in-vetschau-vom-23-08-2016-2-2">„Es gibt keine Sicherheit für uns in Vetschau und auch nicht im Heim.“ -Erklärung von Flüchtlingen in Vetschau vom 23.08.2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#034;Es gibt keine Sicherheit für uns in Vetschau und auch nicht im Heim.&#034; -Erklärung von Flüchtlingen in Vetschau vom 23.08.2016</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/es-gibt-keine-sicherheit-fu%cc%88r-uns-in-vetschau-und-auch-nicht-im-heim-erklaerung-von-flu%cc%88chtlingen-in-vetschau-vom-23-08-2016-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 10:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rundbrief “Schattenberichte”]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Gewalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=36128</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vetschau ist eine Kleinstadt, gelegen am Rande des Spreewaldes, mit knapp 10.000 Einwohner_innen. Anfang 2016 war die Stadt, wie viele andere Brandenburger Kommunen, mit der Aufgabe konfrontiert, schnell Unterkünfte für die ihr zugewiesenen Flüchtlinge bereitzustellen. In dieser Situation bot der Betreiber eines ortsansässigen landwirtschaftlichen Betriebes an, die Asylbewerber in seiner Unterkunft für Saisonarbeiter_innen unterzubringen. Im [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/es-gibt-keine-sicherheit-fu%cc%88r-uns-in-vetschau-und-auch-nicht-im-heim-erklaerung-von-flu%cc%88chtlingen-in-vetschau-vom-23-08-2016-2">"Es gibt keine Sicherheit für uns in Vetschau und auch nicht im Heim." -Erklärung von Flüchtlingen in Vetschau vom 23.08.2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vetschau ist eine Kleinstadt, gelegen am Rande des Spreewaldes, mit knapp 10.000 Einwohner_innen. Anfang 2016 war die Stadt, wie viele andere Brandenburger Kommunen, mit der Aufgabe konfrontiert, schnell Unterkünfte für die ihr zugewiesenen Flüchtlinge bereitzustellen. In dieser Situation bot der Betreiber eines ortsansässigen landwirtschaftlichen Betriebes an, die Asylbewerber in seiner Unterkunft für Saisonarbeiter_innen unterzubringen. Im Sommer 2016 kamen Berater_innen der Opferperspektive in dieses Heim, weil es in Vetschau mehrere rassistische Angriffe auf Flüchtlinge gegeben hatte. Im Gespräch mit den Betroffenen stellte sich heraus, dass diesen nicht nur das Rassistische Klima in der Stadt zu schaffen macht, sondern auch das Leben im Heim. Auch hier finden sie keine Ruhe, herrschen Stress und Aggressionen. Es fehlte an sauberen Toiletten, stattdessen gab es DIXI-Klos, Campingduschen und ein improvisiertes Essenszelt. Die Verpflegung ist oft gering und schlecht. Trinkwasserversorgung, Postzustellung und Beheizung der Zimmer waren ebenfalls mangelhaft. Mit Unterstützung der Opferperspektive publizierte eine Gruppe von Flüchtlingen eine Erklärung, in der sie die rassistischen Angriffe, die schlechten Lebensbedingungen im Heim und Schwierigkeiten beim Zugang zu medizinischer Versorgung anprangerten und die Schließung des Heims forderten. Berater_innen der Opferperspektive bemühten sich darum, die Situation, innerhalb wie außerhalb des Heims, publik zu machen. Am 02.09.2016 schließlich versammelten sich etwa 60 Flüchtlinge und Untstützer_innen zur Kundgebung „Für Menschenwürde &#8211; Gegen rassistische Gewalt“ am Bahnhof in Vetschau. Einige der Betroffenen berichteten dort öffentlich von den rassistischen Angriffen auf sie in der Stadt. Außerdem kritisierten sie die Lebenssituation im Heim als nicht menschenwürdig. Zwar gelang es so mediale Aufmerksamkeit für die Anliegen der Flüchtlinge in Vetschau zu schaffen. Die vor Ort verantwortlichen Kommunalpolitiker_innen wiesen jedoch die Kritik zurück und weigerten sich, sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Flüchtlinge stark zu machen. Aufgrund der medialen Aufmerksamkeit und der Proteste sah sich jedoch der Heimbetreiber gezwungen, Zugeständnisse zu machen. So wurden zumindest die sanitären Einrichtungen teilweise verbessert.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/es-gibt-keine-sicherheit-fu%cc%88r-uns-in-vetschau-und-auch-nicht-im-heim-erklaerung-von-flu%cc%88chtlingen-in-vetschau-vom-23-08-2016-2">"Es gibt keine Sicherheit für uns in Vetschau und auch nicht im Heim." -Erklärung von Flüchtlingen in Vetschau vom 23.08.2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reclaim the »No-Go Areas«!</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nogo</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa Westhavelland]]></category>
		<category><![CDATA[HeimbewohnerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[No-Go Areas]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2006]]></category>
		<category><![CDATA[WM-Party]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/nogo</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktion in Rathenow: eine WM-Party mitten in einer No-Go Area, gemeinsam mit Flüchtlingen und Antifas</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nogo">Reclaim the »No-Go Areas«!</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>»No-Go Areas«, war da noch was? Mit dem Anpfiff der WM war die hektische Diskussion um »No-Go Areas« so gut wie vergessen. Deutschland, einig Partyland. Auch wenn die befürchteten rassistischen Ausschreitungen ausblieben, für MigrantInnen und Flüchtlinge geht das Leben unter der »normalen« rassistischen Bedrohung weiter. Die Racism Help Line hat vom 10. bis zum 24. Juni elf rassistische Angriffe in Berlin und Brandenburg gemeldet, darunter drei Fälle von Misshandlung durch die Polizei. Nur wenige Taten stehen direkt mit der WM in Zusammenhang, was ihre Auswirkung auf die Betroffenen in keiner Weise mindert.</p>
<p>Die »No-Go Area«-Debatte hatte sich auf weiten Strecken in einer bloßen Beschreibung dieser Realität festgefahren, ohne konkrete Handlungsperspektive. Dabei liegt diese auf der Hand: eine Veränderung kann nur von der kollektiven Aktion der Betroffenen ausgehen. Wenn es stimmt, dass die Macht der Rassisten im Wesentlichen auf der Einschüchterung der Betroffenen beruht, dann ist es an uns, gemeinsam mit diesen den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Das haben wir getan, beispielhaft in Rathenow, einer Hochburg der militanten rechten Szene in Brandenburg. Anlass war für uns das Viertelfinale am 30. Juni.</p>
<p>Es war in Rathenow, wo wieder einmal Rassisten einen Flüchtling angriffen, am 22. Mai in der Nähe des Heims. Ismail A. aus Togo war an jenem Abend mit seinem Fahrrad auf dem Rückweg vom Supermarkt, wo das Chipkarten-System ihn zwang einzukaufen. Wie immer nahm er die Abkürzung über das Gelände des ehemaligen Betonwerks, einer riesigen Industrieruine neben dem Heim. Drei Rassisten wollten ihn mit ihrem BMW überfahren, Ismail konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung ins Gebüsch retten. Er litt Todesängste. Seitdem mied er das Areal, genau wie andere Flüchtlinge aus dem Heim. Das Betonwerk wurde zur »No-Go Area«.</p>
<p>Der 30. Juni brachte die Wende. Auf dem Gelände des Betonwerks, in einer leerstehenden Halle, fand an diesem Abend eine WM-Party statt, gemeinsam organisiert von der Antifa Westhavelland, der Opferperspektive und den HeimbewohnerInnen. Die Aktion war denkbar kurzfristig organisiert, die Entscheidung fiel erst drei Tage vor dem Spiel. Dennoch gelang es in einem Kraftakt, die Aktion auf die Beine zu stellen. Am Nachmittag waren noch zähe Verhandlungen mit der Polizei durchzustehen, mit der Bauaufsicht im Rücken. Das konnte gerade noch abgewendet werden. Als dann kurz vor Anpfiff des Spiels Argentinien-Deutschland der DVBT-Receiver in der abgeschirmten Stahlbetonhalle noch nicht sendete, wurde die Party kurzerhand auf das Gelände des Heims verlagert, hier spielten sich begeisterte Szenen ab. Nach dem Elfmeterschießen Rückkehr in die Halle, in der mittlerweile ein brillantes Bild an die geweißte Wand geworfen wurde. Die Party ging weiter, auch wenn das Spiel der Ukraine und Italien wenig Spannung aufkommen ließ. Überall glückliche Gesichter, die »No-Go Area«, sie wurde an diesem Abend tatsächlich zur Party-Zone. Die Rechten, sie existierten einfach nicht.</p>
<p>Gewiss eine einmalige Aktion, die sich in einer anderen Situation nur schwer wiederholen lässt. Sie zeigt dennoch das Potenzial kollektiver Kreativität, wie wir den öffentlichen Raum neu definieren können. Reclaim the No-Go Areas!</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nogo">Reclaim the »No-Go Areas«!</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Help Line</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/help-line</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonhotline]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2006]]></category>
		<category><![CDATA[www.racismhelpline.de]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/nix/help-line</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 8. Juni wird im Raum Berlin/Brandenburg eine 24 Stunden-Notrufhotline für den Zeitraum der WM geschaltet. Opfer von rassistischer und rechtsextremer Gewalt erhalten dort Hilfe. Angeboten wird eine erste Beratung am Telefon in sechs verschiedenen Sprachen. Bei Bedarf werden Betroffene an professionelle Opferberatungsstellen weitergeleitet.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/help-line">Help Line</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>Notrufnummern:</strong></p><p><strong>Deutsch:</strong> 0160 5785085</p><p><strong>Englisch:</strong> 0170 6094241</p><p><strong>Spanisch:</strong> 0175 3715473</p><p><strong>Franz&ouml;sisch:</strong> 0151 18939081</p><p><strong>Portugiesisch:</strong> 0160 6097023</p><p><strong>T&uuml;rkisch:</strong> 0170 6094258</p><p>Im Vorfeld der WM haben die allt&auml;glichen rassistischen Angriffe mehr Geh&ouml;r gefunden. In der derzeitigen Debatte scheint es mehr um den Imageschaden f&uuml;r Deutschland zu gehen als um eine tats&auml;chliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Hilfe f&uuml;r Betroffene. Die Erfahrungen mit dem Umgang rassistischer Gewalt seitens der Polizei und anderer staatlicher Organe, machen eine Alternative notwendig.</p><p>Es ist dem ehrenamtlichen Engagement vieler Einzelpersonen zu verdanken, dass dieses Projekt entstehen konnte.</p><h4>Kontakt:</h4><p>Simplice Freeman \ c/o Reach Out \ Oranienstr. 159 \ 10969 Berlin \ Telefon 0174 463 22 31 und 0179 544 17 90 \ Email racism.help.line(at)gmx.net \ Web <a href="http://www.racismhelpline.de%20">www.racismhelpline.de</a></p><h4>World Cup Racism Help Line Team</h4><p>Eine Initiative von Betroffenen und nichtstaatlichen Beratungsstellen in Berlin und Brandenburg</p><h4>Unterst&uuml;tzer:</h4><p>Opferperspektive, Reach Out, Fl&uuml;chtlingsinitiative Brandenburg, ASU &ndash; Afrikanische Studentenunion, AJP Strausberg, Plataforma, Allmende, Moskito, cyberNomads &ndash; the black German databank, Antirassistische Initiative Berlin, ARA, Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin-Brandenburg, Refugees Emancipation, AStA TU, Umbruch Archiv, Ermittlungsausschuss, Elexir-aI, MBR &ndash; Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, Afrika-Rat, B&uuml;ro f&uuml;r medizinische Fl&uuml;chtlingshilfe, Einzelpersonen</p><h4>Spendenkonto:</h4><p>ARIBA e.V. \ Kto.-Nr. 3244801 \ Sozialbank \ BLZ 10020500 \ Stichwort: helpline \ Spenden sind absetzbar</p><h4>Aufruf: World Cup Racism Help Line</h4><p>Der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft sehen wir mit gemischten Gef&uuml;hlen entgegen. Neben aller Fu&szlig;ballbegeisterung rechnen wir mit rassistischen Hooligans aus aller Welt, Angriffen deutscher Neonazis auf ausl&auml;ndische Fans und einer Polizeipr&auml;senz, die angesichts der Erfahrungen mit rassistischen &Uuml;bergriffen der deutschen Polizei nichts Gutes erwarten l&auml;sst. Gerade die rassistischen Angriffe der letzten Monate sprechen eine deutliche Sprache: Deutschland ist gef&auml;hrlich.</p><h4>Was tun?</h4><p>Wir wollen f&uuml;r die Wochen der WM eine Telefonhotline einrichten. Diese richtet sich vor allem an Menschen, die aus dem Ausland zur WM nach Berlin und Brandenburg kommen und Gefahr laufen, rassistisch angegriffen zu werden, aber auch alle anderen Menschen, die in dieser Zeit potenziell Opfer eines rechten Angriffs werden. Sie sollen bei der Hotline anrufen k&ouml;nnen und von jemandem, der aus ihrem Land kommt oder ihre Sprache spricht, Unterst&uuml;tzung bekommen. Wie diese Unterst&uuml;tzung konkret aussieht, h&auml;ngt davon ab, was vorgefallen ist und was die betreffende Person will. Die Hotline kann z.B. helfen, bei der Polizei eine Anzeige zu stellen, &auml;rztliche Versorgung und rechtlichen Beistand vermitteln und Kontakt zu anderen Organisationen herstellen, die auf der Seite der Opfer stehen und weitere Hilfe anbieten k&ouml;nnen.<br>
Neben der konkreten Unterst&uuml;tzung von Betroffenen soll das Projekt die allt&auml;gliche Realit&auml;t rassistischer Diskriminierung und Gewalt in die &ouml;ffentliche Diskussion einbringen. Dazu sollen u.A. die F&auml;lle, die der Hotline gemeldet werden, ver&ouml;ffentlicht werden &ndash; nat&uuml;rlich nur, wenn die Betroffenen zustimmen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/help-line">Help Line</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
