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	<title>rassistischer Angriff - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Ausländerbeauftragter verlässt Schwedt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/auslaenderbeauftragter-verlaesst-schwedt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländerbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Ibraimo Alberto]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Beschimpfung]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 30. Juni hat die Stadt Schwedt keinen Ausländerbeauftragten mehr. Der bisherige Amtsinhaber hat den ehrenamtlichen Posten aufgegeben. Ibrahimo Alberto ist nach Karlsruhe in Baden-Württemberg verzogen. Dort tritt er eine Stelle als Kindergärtner an.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der gebürtige Mosambikaner lebte seit 1981 in der DDR. 1990 zog er nach Schwedt. Hier kämpfte er viele Jahren um Gleichberechtigung und gegen Rassismus. Für sein Engagement wurde er unter anderem mit dem Preis »Botschafter für Toleranz und Demokratie« ausgezeichnet. Zuletzt arbeitete er als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Jugendklub »Flash Too«.</p>
<p>Die Opferperspektive kennt und schätzt Ibrahimo Alberto seit Jahren als wichtigen Ansprech- und Kooperationspartner. Sein Weggang ist ein großer Verlust für die Stadt Schwedt und auch für unsere Organisation.</p>
<p>Sein Umzug nach Baden-Württemberg ist nicht nur der besseren Situation auf dem Arbeitsmarkt in Westdeutschland geschuldet. Ibrahimo Alberto war vor allem die ständigen rassistischen Anfeindungen leid, denen er ausgesetzt war. Immer wieder berichtete er der Opferperspektive über rassistisch motivierte Beschimpfungen und Übergriffe, die er auch bei der Polizei zur Anzeige brachte. Eine grundlegende Verbesserung der Situation in Schwedt trat aber nie ein.</p>
<p>Erst am vergangenen Freitag, also schon in seiner Abwesenheit, kam es im Jugendklub »Flash Too« zu einem bedrohlichen Vorfall, berichtet Ibrahimo Alberto. Eine polnischstämmige Mitarbeiterin wurde von einer Gruppe Jugendlicher rassistisch beschimpft und bedrängt. Eine polnische Fahne wurde von der Wand gerissen und auf den Boden geworfen.</p>
<p>Jeder Aufenthalt in der Öffentlichkeit war für Ibrahimo Alberto und seine Familie mit einem Gefühl von potenzieller Bedrohung verbunden. Diesen Druck hat er mit dem Umzug nun von sich und seiner Familie genommen. Wir wissen, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, gerade weil er sich viele Jahre lang in der Stadt gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt engagiert hat.</p>
<p>Wir wünschen Ibrahimo Alberto ganz herzlich das Beste für die Zukunft.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/auslaenderbeauftragter-verlaesst-schwedt">Ausländerbeauftragter verlässt Schwedt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Opferperspektive veröffentlicht Analyse des »Falls Ermyas M.«</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/uncategorized/opferperspektive-veroeffentlicht-analyse-des-falls-ermyas-m</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor genau zwei Jahren, am 16. April 2006, wurde der schwarze Deutsche in Potsdam lebensgefährlich verletzt. Mit einem ausführlichen Dossier zieht die Opferperspektive eine kritische Bilanz der gesellschaftlichen Diskussionen, die durch den rassistischen Angriff ausgelöst wurden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>In dem 52-seitigen Text <a href="https://www-dev.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2008/04/Der_Fall_Ermyas_M.pdf" aria-label="Der Fall Ermyas M">Der_Fall_Ermyas_M</a>, der auf der Website des Vereins ver&ouml;ffentlicht wird, sind die Geschehnisse von der Tat im April 2006 bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens im Juni 2007 mit einem umfangreichen Quellenapparat rekonstruiert.</p><p>Die mediale, politische und juristische Aufarbeitung wird von der Soziologin Beate Selders einer kritischen Analyse unterzogen, die von drei Interviews erg&auml;nzt wird: Elena Buck (Universit&auml;t Leipzig) zeigt anhand der Berichterstattung Schnittmengen in den Diskursen der &raquo;gesellschaftlichen Mitte&laquo; und des &raquo;rechten Randes&laquo; auf. Mario Peucker (Europ&auml;isches Forum f&uuml;r Migrationsstudien) erl&auml;utert, weshalb die Tat &ndash; unabh&auml;ngig des Gerichtsurteils &ndash; als rassistisch zu werten ist. Der Migrationsforscher Mark Terkessidis geht der Frage nach, warum es in Deutschland auch dann vermieden wird, von Rassismus zu sprechen, wenn dieser evident ist.</p><p>Die Gewalttat sorgte kurz vor der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft bundesweit f&uuml;r Schlagzeilen und l&ouml;ste eine hitzige Debatte um die Sicherheit ausl&auml;ndischer Fu&szlig;ballfans und die Existenz von &raquo;No-go-Areas&laquo; in Deutschland aus. Die Medien berichteten ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den Fall, die Ermittlungen und das Gerichtsverfahren. Das zun&auml;chst als sicher angenommene fremdenfeindliche Tatmotiv wurde immer st&auml;rker in Zweifel gezogen und von den Ermittlungsbeh&ouml;rden sp&auml;ter fallen gelassen. W&auml;hrend dieser Zeit drehte sich die &ouml;ffentliche Stimmung von einer Empathie mit dem Opfer hin zu einer weitgehenden Demontage seiner Person. Die &ouml;ffentlichen Bewertungen pr&auml;gten die Atmosph&auml;re und gestalteten auch den Gerichtsprozess mit, an dessen Ende im Juni 2007 die Angeklagten aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurden.</p><p>Ein schwerer rassistischer Angriff blieb unges&uuml;hnt. Im gesellschaftlichen Ged&auml;chtnis bleibt er als Symbol &raquo;vorschneller und reflexartiger&laquo; Reaktionen auf rechte Gewalt zur&uuml;ck. Mit der Publikation, die durch eine F&ouml;rderung der Brandenburgischen Landeszentrale f&uuml;r politsche Bildung erm&ouml;glicht wurde, will die Opferperspektive auf diese fatale Bedeutung des &raquo;Falls Ermyas M.&laquo; f&uuml;r den Umgang mit rassistischer Gewalt aufmerksam machen.</p><p><strong>Weitere Informationen</strong> Jonas Frykman</p><p><strong>Telefon</strong> 0151 59100080</p><p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-24847-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="/wp-content/uploads/2014/04/ermyas.mp3?_=1" /><a href="/wp-content/uploads/2014/04/ermyas.mp3">/wp-content/uploads/2014/04/ermyas.mp3</a></audio>
</p><hr><p><a href="/wp-content/uploads/2014/04/Der_Fall_Ermyas_M.pdf" aria-label="Der Fall Ermyas M">Der_Fall_Ermyas_M </a>(2008, 52 S., PDF-Datei)</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/uncategorized/opferperspektive-veroeffentlicht-analyse-des-falls-ermyas-m">Opferperspektive veröffentlicht Analyse des »Falls Ermyas M.«</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönbohm: Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/schoenbohm-bleiberecht-fuer-opfer-rassistischer-gewalt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Härtefallkommission]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm hat einen Vietnamesen, der durch einen rassistischen Überfall schwer traumatisiert wurde, vor der Abschiebung bewahrt. Erstmals erhält damit ein Opfer rassistischer Gewalt in Brandenburg ein Bleiberecht aus humanitären Gründen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 30-jährige Hinh van N. aus Barnim war im Mai 2002 Opfer eines schweren rassistischen Angriffs in Biesenthal geworden. Am Rande eines Rockerfestivals war der Vietnamese von einer Gruppe junger Männer bedroht worden. Der Asylbewerber versuchte, in das nahe gelegene Wohnheim zu fliehen, wurde aber von den Angreifern eingeholt. Die Täter zwangen Hinh van N., vor ihnen auf allen Vieren zu kriechen, quälten und misshandelten ihn. Der traumatisierte Mann wird seitdem von der Opferperspektive betreut. Die Täter konnten bis heute nicht gefasst werden.</p>
<p>Der Brandenburgische Innenminister hat entschieden, dass Hinh van N., der nach Vietnam abgeschoben werden sollte, aus humanitären Gründen in Brandenburg bleiben darf. Dem Vietnamesen wird es damit ermöglicht, seine therapeutische Behandlung fortzusetzen. Schönbohm folgte damit der Empfehlung der Brandenburgischen Härtefallkommission.</p>
<p>Die Opferperspektive, die Hinh van N. seit fünf Jahren psychosozial betreut, dankt dem Innenminister, der Härtefallkommission und allen Unterstützerinnen und Unterstützern: Denjenigen, die Migrantinnen und Migranten mit Gewalt aus dem Land jagen wollen, wurde gezeigt, dass ihre politischen Ziele geächtet werden. Wir hoffen, dass diese Entscheidung zu einem Signal der Solidarität mit den Opfern rassistischer Gewalt wird.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/schoenbohm-bleiberecht-fuer-opfer-rassistischer-gewalt">Schönbohm: Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor Gericht: Rassistischer Angriff während der Fußball-WM</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/vor-gericht-rassistischer-angriff-waehrend-der-fussball-wm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Imbiss]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>DER GERICHTSTERMIN WURDE KURZFRISTIG ABGESAGT!</strong></p>
<p>Vor dem Potsdamer Amtsgericht findet am 26. April um 9.00 Uhr der Prozess gegen einen Fußballfan statt, der während der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr den Besitzer eines Potsdamer Dönerimbisses rassistisch beleidigt und gewürgt haben soll.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Juni 2006 feierten Fußballfans am Potsdamer Hauptbahnhof den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Schweden im Achtelfinale. Als zwei junge Männer gegenüber einer Gruppe Fans die Worte »Scheiß-Deutschland« äußerten, rotteten sich etwa 15 bis 20 Deutschland-Anhänger spontan zusammen, um die beiden »zur Rede zu stellen«. Die jungen Männer flüchteten in einen nahe gelegenen türkischen Imbiss. Der Imbissbetreiber versuchte die beiden Männer vor den aggressiven Fans in Schutz zu nehmen und verlangte, diese sollten seinen Imbiss verlassen.</p>
<p>Dem Fußballfan Andreas S. wird vorgeworfen, den Imbissbetreiber daraufhin als »Scheiß-Türke« beleidigt und darüber hinaus geäußert zu haben: »Geh&#8216; dahin zurück wo du hergekommen bist!« Andreas S. soll den Mann gewürgt haben, so dass dieser keine Luft mehr bekam.</p>
<p>Der Imbissbetreiber hat angegeben, den Angreifer weggestoßen zu haben, um sich aus dem Würgegriff zu befreien. In einem Parallelverfahren wird gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt.</p>
<p>Die Verhandlung gegen Andreas S. beginnt um 9.00 Uhr im Saal 310.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Melanie Lucas</p>
<p>Telefon 0331 8170000</p>
<p>Mobil 0171 1935669</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/vor-gericht-rassistischer-angriff-waehrend-der-fussball-wm">Vor Gericht: Rassistischer Angriff während der Fußball-WM</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Potsdam: Freispruch nach Konflikt mit der Bundespolizei</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/potsdam-freispruch-nach-konflikt-mit-der-bundespolizei</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Fallberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Amtsgericht Potsdam hat einen Berliner Doktoranden freigesprochen, der wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt war. Der Afrikaner war im Juli 2004 von Fußballfans am Potsdamer Hauptbahnhof rassistisch beschimpft und geschlagen worden. Anschließend war es zu einem Konflikt mit den eintreffenden Beamten der Bundespolizei gekommen. Die Opferperspektive vermutet rassistische Einstellungen als Ursache dafür, dass die Beamten die Situation falsch einschätzten.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/potsdam-freispruch-nach-konflikt-mit-der-bundespolizei">Potsdam: Freispruch nach Konflikt mit der Bundespolizei</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strafanzeige gegen den aus Kamerun stammenden Sozialwissenschaftler Christopher N. (38) ist datiert auf den 17. Juli 2004. Ein Dienststellenleiter der Bundespolizei hatte sie nach einem Einsatz von drei seiner Beamten am Potsdamer Hauptbahnhof gestellt.</p>
<p>Einer der Beamten, Knut B. (38), erinnerte sich in seiner Aussage vor dem Amtsgericht Potsdam daran, dass er mit zwei weiteren Beamten am Abend des 17. Juli 2004 aufgrund eines Notrufs zum Gleis 4 des Hauptbahnhofs gerufen worden sei. Dort angekommen, habe sich eine Auseinandersetzung zwischen etwa 30 BFC Anhängern und 12 Afrikanern abgespielt. Die Afrikaner hätten beim Eintreffen der Beamten begonnen, die Fußballfans zu provozieren, schilderte der Polizist. Die »Mentalität der Schwarzafrikaner« habe für einen hohen Geräuschpegel und eine aufgeheizte Stimmung gesorgt, gab Knut B. seine Wahrnehmung zu Protokoll. Christopher N. habe sich dabei als »Rädelsführer« hervorgetan und die Deutschen verbal attackiert. Zudem habe der Angeklagte versucht, sich an Knut B. vorbei zu drängen, um zu den BFC-Fans zu gelangen. Der Beamte habe einen Platzverweis ausgesprochen, dem der Angeklagte aber nicht nachgekommen sei. Weiter berichtete der Beamte, dass Christopher N. versucht habe, sich einer Personalienfeststellung zu entziehen.</p>
<p>Der zweite Polizeizeuge, Stefan A. (30), äußerte die Vermutung, dass der Angeklagte versucht habe, seinem Kollegen »etwas beizubringen«. Der Afrikaner habe dabei »wild gestikuliert« und vehement versucht, zu dem Pulk der Fußballanhänger vorzudringen. Die dritte Polizeizeugin, Nicole B. (31), konnte sich nur noch allgemein daran erinnern, dass geschubst und gedrängelt worden sei.</p>
<p>Ein ganz anderes Bild der Situation hatten zuvor der Angeklagte sowie zwei weitere Zeugen in umfangreichen Aussagen gezeichnet. Christopher N. berichtete, dass er vor dem Eintreffen der Beamten Opfer einer rassistisch motivierten Körperverletzung geworden sei: Beim Einsteigen in den Wagon eines Zuges sei ihm ein Bein gestellt worden, so dass er stolperte. Auf seine Frage hin, was das solle, habe eine Person geantwortet: »Nigger haben in Deutschland nichts zu suchen«.<br />
Gleichzeitig skandierte, so Christopher N., eine Gruppe von im Abteil befindlichen BFC-Fans »White Power!« und zeigte den Hitlergruß. In dieser Situation habe er von einer Person aus dieser Gruppe einen Schlag gegen den Hals erhalten. Nach dem Eingreifen eines Zugbegleiters sei Christopher N. in einen anderen Wagon gegangen, den er erst verlassen habe, als drei Polizeibeamte auf dem Bahnsteig erschienen. Er erläuterte vor Gericht, dass er den Beamten die Situation habe erklären wollen. Als die Fußballfans, darunter auch die Angreifer, sich anschickten, in einen anderen Zug am gegenüber liegenden Gleis zu gelangen, habe er die Polizisten darauf aufmerksam gemacht. Warum er und seine Begleiter später auf die Wache mitgenommen wurden, sei ihm nicht klar gewesen.</p>
<p>Nach umfangreicher Zeugenvernehmung sprach das Gericht den Angeklagten vom Vorwurf einer Widerstandshandlung gegen Beamte frei. Zu dem von den Polizeizeugen wiedergegebenen Eindruck, Christopher N. habe versucht, sich in den Pulk der BFC-Fans zu drängen, betonte die Vorsitzende Richterin: »Sich freiwillig als Schwarzafrikaner alleine unter BFC-Fans zu mischen – das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.«</p>
<p>Aus Sicht der Opferperspektive, die den Angeklagten auch in dem noch anstehenden Verfahren gegen die Täter begleiten wird, haben die Beamten die Situation vor Ort falsch eingeschätzt. Aufgrund ihrer Aussagen drängt sich die Vermutung auf, dass rassistische Zuschreibungen gegenüber Afrikanern dabei eine wesentliche Rolle spielten. Ein angemessener Umgang mit Opfern rassistischer Gewalt wurde dadurch verhindert und ist von Beamten mit solchen Dispositionen auch kaum zu erwarten.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/potsdam-freispruch-nach-konflikt-mit-der-bundespolizei">Potsdam: Freispruch nach Konflikt mit der Bundespolizei</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angriff auf Asylbewerber wird am Amtsgericht Guben verhandelt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-asylbewerber-wird-am-amtsgericht-guben-verhandelt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 24. Januar 2007 wird um 9.00 Uhr am Amtsgericht Guben, Saal 201, ein rassistischer Angriff verhandelt, der sich am 24. April 2006 in der Stadt Guben ereignet hat. Drei Männer zwischen 18 und 21 Jahren sind der gefährlichen Körperverletzung angeklagt.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-asylbewerber-wird-am-amtsgericht-guben-verhandelt">Angriff auf Asylbewerber wird am Amtsgericht Guben verhandelt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Asylbewerber aus Indien war am 24. April des vergangenen Jahres mit seiner polnischen Freundin und deren kleinen Tochter spazieren, als ihn drei junge Männer mit den Worten »Scheiß Ausländer« beleidigten. Der Mann aus Indien ging dann auf die Männer zu und fragte sie nach dem Grund ihrer beleidigenden Worte. Er wurde von ihnen geschlagen, so dass er zu Boden fiel. Die Täter traten anschließend auf das am Boden liegende Opfer ein. Eine Autofahrerin hielt an und brachte durch ihr Erscheinen die Täter offensichtlich dazu, von ihrem Opfer abzulassen und zu fliehen.</p>
<p>Der Geschädigte erlitt eine Verletzung am Daumen und Hämatome auf beiden Seiten des Oberkörpers. Nach dem Angriff fühlte er sich in der Stadt Guben nicht mehr sicher. Doch für den Asylbewerber war dies nicht der einzige rechtsmotivierte Angriff, den er 2006 erleiden musste. Nach der Schließung des Asylbewerberheims in Guben und einem Umzug in das Asylbewerberheim in Forst wurde er auch in jener Stadt zweimal Opfer rassistisch motivierter Angriffe.</p>
<p>Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der Rufnummer 0171 – 1935669 zur Verfügung.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-asylbewerber-wird-am-amtsgericht-guben-verhandelt">Angriff auf Asylbewerber wird am Amtsgericht Guben verhandelt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozess in Schwedt gegen rassistischen Schläger</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-in-schwedt-gegen-rassistischen-schlaeger</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Amtsgericht Schwedt findet am Dienstag, den 12. September 2006, um 9.30 Uhr ein Prozess gegen einen rassistischen Rocker statt. Christian E. wird vorgeworfen, im Januar 2005 zwei Afrikaner rassistisch beleidigt und angegriffen zu haben. Die Verhandlung ist in Saal 106.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-in-schwedt-gegen-rassistischen-schlaeger">Prozess in Schwedt gegen rassistischen Schläger</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph O., ein 27-jähriger Asylbewerber aus Nigeria, wollte am 22. Januar 2005 die Geburt seines Sohnes feiern, zusammen mit dem 26-jährigen Peter L. aus Sierra Leone und einem afghanischen Flüchtling. Sie wählten dazu die Kneipe »Appelboom« in Schwedt. Anfangs ging alles gut, auch wenn es keine Kommunikation zwischen den Weißen und den Schwarzen gab. Peter L. tanzte bis 4 Uhr, dann ging er vor der Tür, um Luft zu schnappen. Draußen begegneten den Flüchtlingen zwei Rocker. Der eine fing sofort mit Beschimpfungen an: »Hey, N-Wort, hau ab!« Als die drei ihre Jacken holen wollten, stürzte sich der Rocker auf Joseph O. »Hey N-Wort, willst du dich schlagen?« Joseph: »Warum?« Antwort: »Weil du ein Ni-Wort bist!« Dann schlug ihn ins Gesicht. Peter L., damals Boxer im UBV Schwedt, ging dazwischen, um die beiden zu trennen. Plötzlich erhielt er einen heftigen Schlag gegen das Jochbein. Er ging zu Boden, schlug mit dem Kopf auf, verlor das Bewusstsein. Später sollten ihm Zeugen berichten, wie der Mann auf ihn eintrat. Noch als die Polizei eintraf, trat der Mann Joseph O. gegen das Bein.</p>
<p>Für Peter L. hatte der Angriff schwerwiegende Folgen. Monatelang laborierte er mit Kopfschmerzen und Schmerzen am Arm, so dass er das Boxen aufgeben musste. Zu den körperlichen kamen die psychischen Verletzungen: eine posttraumatische Belastungsstörung ist noch immer unbehandelt. Als geduldeter Flüchtling übt die Ausländerbehörde vielfältigen Druck auf ihn aus, um ihn zur Ausreise zu bewegen. Lange wurde ein Umzug nach Prenzlau verweigert, zurzeit ist das Taschengeld auf 20 Euro monatlich gekürzt.</p>
<p>Die Geschädigten würden sich über eine Unterstützung aus dem Publikum freuen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-in-schwedt-gegen-rassistischen-schlaeger">Prozess in Schwedt gegen rassistischen Schläger</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rassistischer Angriff wird am Amtsgericht Potsdam verhandelt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistischer-angriff-vor-amtsgericht-potsdam</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, den 27. Januar 2006, findet um 9.00 Uhr vor dem Amtgericht Potsdam, Saal 215, eine Verhandlung wegen eines rassistisch motivierten Angriffs auf Flüchtlinge statt. Drei 26- bis 34-jährige Männer sind angeklagt, am 6. August 2005 drei Asylbewerber in Potsdam angegriffen zu haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Angriff fand direkt vor dem Flüchtlingsheim im Lerchensteig statt. Drei Asylbewerber aus Kamerun wollten mit einer deutschen Freundin und einer bosnischen Asylbewerberin den Bus zum BUGA-Gelände nehmen, als sie an der Bushaltestelle auf eine Gruppe von fünf deutschen Männern und einer Frau trafen. Sofort wurde einer der Asylbewerber und seine Freundin rassistisch und sexistisch beleidigt. Ein zweiter Kameruner wollte sich dazwischen stellen, erhielt jedoch einen Schlag ins Gesicht und einen Stoß, so dass er zu Boden fiel. Alle drei Deutschen traten auf ihn ein. Als er wieder aufstand, wurde er erneut geschlagen. Eine Bierflasche flog in Richtung der Flüchtlinge und zerschellte am Boden. Unter Rufen wie »Scheiß-Nigger« stiegen die Angreifer in den Bus ein und fuhren weg, wurden jedoch kurze Zeit später von der Polizei gefasst.</p>
<p>Für die Opfer hatte der Angriff weitreichende Folgen. Die Plötzlichkeit der Attacke und die rassistische Kränkung lösten Empörung und eine nachhaltige Verunsicherung aus. Einer der Geschädigten musste sich in psychotherapeutische Behandlung begeben.</p>
<p>»Dieser Angriff direkt vor dem Flüchtlingsheim hat gezeigt«, so Kay Wendel vom Verein Opferperspektive, »dass es auch in Potsdam weiterhin ein rassistisches Gewaltpotenzial gibt, auch wenn die Zahl der rassistischen Angriffe in Potsdam insgesamt zurückgegangen ist. Selbst vor dem Heim können Flüchtlinge nicht sicher sein.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistischer-angriff-vor-amtsgericht-potsdam">Rassistischer Angriff wird am Amtsgericht Potsdam verhandelt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Asylbewerber in Potsdamer Straßenbahn angegriffen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/asylbewerber-in-potsdamer-strassenbahn-angegriffen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hausdurchsuchung beim Opfer</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Vormittag des 13. August 2004 begleitete Joseph R., ein 45-jährige Asylbewerber aus Afghanistan, seinen Sohn zum Potsdamer Arbeitsamt im Horstweg. Auf der Rückfahrt nach Teltow kam es zwischen seinem 16-jährigen Sohn und zwei Fahrkartenkontrolleuren zu einem Streit. Ein junger Mann mischte sich auf aggressive Weise ein und stieß den Vater zu Boden, der sich verletzte und heftig an der Nase zu bluten begann. Sein Sohn griff ein, es kam zu einer Rangelei, bei der auch die Kontrolleure den Sohn schlugen. Beide, Vater und Sohn, rannten aus der Straßenbahn, verfolgt von dem jungen Mann.</p>
<p>Am Abend desselben Tages verstand der Vater die Welt nicht mehr. Als er kurz nach 20 Uhr vom Joggen in seine Wohnung in Teltow zurückkam, war die Tür aufgebrochen. Polizeibeamte führten eine Hausdurchsuchung durch. Einen Hausdurchsuchungsbeschluss habe er, so Joseph R., nie zu sehen bekommen. Auf die Frage nach dem Grund hätten die Beamten gesagt: »Die Kripo darf das.« Dann wurde er auf die Polizeiwache Potsdam Mitte gebracht. Auch dort keine Erklärung, stattdessen habe er sich bis auf Unterhose und Unterhemd entkleiden müssen und sei anderthalb Stunden in eine Zelle gesperrt worden. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sei er um Mitternacht auf die Straße gesetzt worden.</p>
<p>Joseph R. kann das Verhalten der Polizei nicht verstehen. »Die Polizei hat das nur so gemacht, weil ich Ausländer bin«, so seine Vermutung. Mittlerweile hat sein Anwalt gegen die Polizei Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Freiheitsberaubung gestellt. Auch der Verein Opferperspektive erhob eine Dienstaufsichtsbeschwerde.</p>
<p>Kay Wendel vom Verein Opferperspektive merkt dazu an: »Sollte sich der Verdacht erhärten, dann wäre Herr R. wie ein rechtloses Objekt polizeiliche Willkür behandelt worden. Und das, obwohl er es war, der von einem Schläger angegriffen und verletzt wurde. Wir fordern eine umfassende und unvoreingenommene Aufklärung des ungeheuerlichen Geschehens.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/asylbewerber-in-potsdamer-strassenbahn-angegriffen">Asylbewerber in Potsdamer Straßenbahn angegriffen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rassistische Gewalttäter in Königs Wusterhausen vor Gericht</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistische-gewalttaeter-in-koenigs-wusterhausen-vor-gericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rassistischer Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Skinhead]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 27. Juli 2005, findet am Amtsgericht Königs Wusterhausen in Saal 203 ab 9 Uhr ein Prozess gegen rassistische Gewalttäter statt. Den Angeklagten wird ein Angriff auf eine Gruppe von Asylbewerbern aus Bhutan im April 2004 vorgeworfen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistische-gewalttaeter-in-koenigs-wusterhausen-vor-gericht">Rassistische Gewalttäter in Königs Wusterhausen vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. April 2004 gegen 1 Uhr nachts wollten die drei Bhutanesen an der ARAL-Tankstelle in Königs Wusterhausen Bier kaufen. Womit sie nicht gerechnet hatten: eine rechte Clique von sechs bis sieben Personen machte sich auf dem Gelände der Tankstelle breit. Sobald sie die Bhutanesen sahen, pöbelten sie sie rassistisch an. Dann ging es sehr schnell: ein offensichtlich betrunkener Skinhead machte sich mit Schlägen und Tritten über zwei Opfer her, ein anderer ging auf das dritte Opfer los, das sich jedoch verteidigen konnte. Die Bhutanesen konnten weglaufen, einer von ihnen musste zwei Tage ins Krankenhaus.</p>
<p>Kay Wendel vom Verein Opferperspektive merkt dazu an: »Was bei den abgestumpften Herrenmenschen nur eine unbedeutende Episode sein dürfte, an die sie sich kaum erinnern werden, sorgte bei den drei Migranten für eine nachhaltige Verunsicherung. Wochenlang trauten sie sich bei Dunkelheit nicht mehr auf die Straße, die Umgebung wurde zu einer Angstzone. Es sind solche Angriffe, die in Brandenburg zu einer alltäglichen Ausgrenzung von Migranten führen.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rassistische-gewalttaeter-in-koenigs-wusterhausen-vor-gericht">Rassistische Gewalttäter in Königs Wusterhausen vor Gericht</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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