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	<title>rechte Übergriffe - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Rassistische Gewalt ungebrochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 13:53:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><em>2017 aus Sicht der Opferperspektive</em></p><p>Zuerst erschienen in:<em> Schattenberichte &ndash; Nachrichten aus der Opferperspektive Juli 2018 </em> (gesamte Ausgabe <a href="https://www.opferperspektive.de/schattenberichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="schattenberichte (&ouml;ffnet in neuem Tab)">hier</a>)</p><p>Rechte Gewalt und die Bedrohungen durch rechte Pr&auml;senz im S&uuml;den Brandenburgs, insbesondere in der<br>
Stadt Cottbus, sind seit drei Jahren ungebrochen. Wir als Opferperspektive und auch Andere haben darauf bereits mehrfach hingewiesen. Anfang dieses Jahres waren Berater_innen der Opferperspektive selbst Ziel von Bedrohungen und Einsch&uuml;chterungsversuchen: Nach der rassistischen Demonstration der Initiative &bdquo;Zukunft Heimat&ldquo; im Januar in Cottbus wurden unsere Mitarbeiter_innen beschimpft und bedroht. Sie hatten die Demonstration beobachtet, da rechte &Uuml;bergriffe zu erwarten waren.</p><p>Im M&auml;rz stellten wir die Jahresstatistik f&uuml;r 2017 der &Ouml;ffentlichkeit vor. Der Verein Opferperspektive registrierte im vergangenen Jahr 171 rechte Angriffe im Land Brandenburg. Dies stellt zwar einen R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber den Vorjahren (2016: 221, 2015: 203) dar, die Zahl der rechten Gewalttaten liegt aber immer noch deutlich &uuml;ber dem Niveau des Zeitraums von 2002 bis 2014. Die kreisfreie Stadt Cottbus ist mit 32 rechtsmotivierten Angriffen erneut der Ort mit den meisten registrierten Taten. Diese Entwicklung setzt sich 2018 fort: Zehn F&auml;lle sind bereits im ersten Quartal zu z&auml;hlen. Der S&uuml;den Brandenburgs bleibt ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Aber auch in anderen Teil des Landes sind rechte und rassistische Gewalttaten und Diskriminierungen allt&auml;glich. Unsere Arbeit beschr&auml;nkt sich an all diesen Orten nicht auf die Beratung der Betroffenen, sondern wir unterst&uuml;tzen auch deren Umfeld und die Kommunen in der Auseinandersetzung mit rechter Gewalt und begleiten Strafprozesse. Zum Beispiel im Norden Brandenburgs, in den St&auml;dten Wittstock, Schwedt oder in Bad Freienwalde.</p><p>Befeuert wird die rassistische Stimmung in Cottbus und im restlichen Land auch durch die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) (siehe dazu die <a href="https://www.mmz-potsdam.de/files/MMZ-Potsdam/Download-Dokumente/EJGF_Mitteilungen_2018_02.pdf" aria-label="EJGF Mitteilungen 2018 02">&bdquo;Die Sprache der &sbquo;Asylkritik'&ldquo; der EJGF</a>. Mit Besorgnis beobachten wir, wie die AfD parlamentarische Mittel nutzt, um unliebsamen Kritiker_innen die staatliche F&ouml;rderungen abzuerkennen. Neben Kleinen Anfragen zur Verwendung von F&ouml;rdergeldern f&uuml;r emanzipatorische und antirassistische Projekte in verschiedenen Bundesl&auml;ndern, hatte die Brandenburger AfD ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem Ziel, unseren Partner_innen des Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit die Landesf&ouml;rderung zu entziehen und ihre Arbeit als verfassungswidrig zu brandmarken. Der Angriff der AfD blieb erfolglos: Das Gutachten erkannte keinen Verfassungsversto&szlig;. Dieses Ergebnis begr&uuml;&szlig;en wir und gehen noch weiter: Wir sehen es als einen Auftrag der Verfassung, sich mit den rassistischen Positionen in der Gesellschaft zu befassen. Denn in Artikel 7a der Landesverfassung hei&szlig;t es: &bdquo;Das Land sch&uuml;tzt das friedliche Zusammenleben der Menschen und tritt der Verbreitung rassistischen und fremdenfeindlichen Gedankenguts entgegen.&ldquo; Das schlie&szlig;t auch AfD-Positionen ein.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/rassistische-gewalt-ungebrochen">Rassistische Gewalt ungebrochen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Einschüchterungsversuch gegen Berater_innen der Opferperspektive in Cottbus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 14:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung vom 22.01.2018 Einschüchterungsversuch gegen Berater_innen der Opferperspektive in Cottbus Nach der rassistischen Demonstration von „Zukunft Heimat“ am Sonnabend in Cottbus kam es zu Bedrohungen gegen Mitarbeiter_innen der Opferperspektive e.V. Die Berater_innen für Betroffene rechter Gewalt wurden im Rahmen ihrer Berufsausübung zum Ziel gewalttätiger Demonstrationsteilnehmer_innen. Die Berater_innen wurden Zeug_innen des Angriffs auf eine JournalistinInnenpolitik-Brandenburg-Cottbus durch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung vom 22.01.2018</strong></p>
<p><strong>Einschüchterungsversuch gegen Berater_innen der Opferperspektive in Cottbus</strong></p>
<p>Nach der rassistischen Demonstration von „Zukunft Heimat“ am Sonnabend in Cottbus kam es zu Bedrohungen gegen Mitarbeiter_innen der Opferperspektive e.V. Die Berater_innen für Betroffene rechter Gewalt wurden im Rahmen ihrer Berufsausübung zum Ziel gewalttätiger Demonstrationsteilnehmer_innen. Die Berater_innen wurden Zeug_innen des Angriffs auf eine JournalistinInnenpolitik-Brandenburg-Cottbus durch einen bekannten Cottbusser Hooligan. Dieser stieß die Betroffene von einer Bank, so dass sie zu Fall kam. Die Berater_innen begaben sich zu der angegriffenen Person, um sie u.a. bei der Aufgabe einer Strafanzeige zu unterstützen. Ein sie  begleitender Sozialarbeiter der Stadt Cottbus wurde in dieser Situation durch einen rechten Fußballanhänger angerempelt, so dass sein Handy zu Boden fiel und beschädigt wurde.</p>
<p>Während der Anzeigenaufnahme wurden die Journalistin, der Sozialarbeiter und die  Mitarbeiter_innen der Opferperspektive durch rechte Demonstrantinnen beleidigt und gefilmt. Diese Täter_innengruppe hatte schon während der Demonstration eine weitere Journalistin angespuckt  und beleidigt.</p>
<p>Nachdem die Strafanzeige aufgegeben wurde, verließen die Berater_innen den Platz. Dabei  wurden sie von einer Gruppe Hooligans bis zum Parkhaus verfolgt und sexistisch beleidigt und  beschimpft. Einer der Beteiligten war bereits im Sommer 2017 bei einer Demonstration von „Zukunft Heimat“ im Zusammenhang mit einem gewalttätigen Übergriff aufgefallen. Erst als erneut die Polizei zur Hilfe gerufen wurde, ließen die Hooligans von den Mitarbeiter_innen der  Opferperspektive ab.</p>
<p>„Aus unserer Sicht ging es den Täter_innen darum, eine Atmosphäre der Bedrohung aufzubauen.  Die Täter_innen benutzen gezielt ihr Image als bekannte Gewalttäter, um Menschen, die sich dem rassistischen Klima und der rechten Gewalt in Cottbus entgegenstellen könnten, einzuschüchtern.“<br />
erklärte dazu die Geschäftsführerin der Opferperspektive e.V. Judith Porath.</p>
<p>Die Berater_innen der Opferperspektive waren am Samstag in Cottbus, um die Demonstration zu  beobachten, weil dort rechte Übergriffe zu erwarten waren. Die Opferperspektive berichtet seit drei  Jahren von einem Anwachsen rassistischer Stimmungen in Cottbus und warnt vor einer rechten Gewalteskalation.</p>
<p>„Die Ereignisse nach der Demonstration verdeutlichen, dass es sich hierbei nicht um die Artikulation berechtigter Sorgen handelt, sondern um den Versuch, in Cottbus eine rechte  Hegemonie zu manifestieren und Ausländer_innen aus der Stadt zu vertreiben. In dieser Situation muss das Handeln staatlicher und kommunaler Stellen davon bestimmt sein, demokratische  Verhältnisse und die Sicherheit aller Einwohner_innen Cottbus zu garantieren. Es bedarf spätestens jetzt einer abgestimmten Strategie gegen das Klima rassistischer Gewalt in Cottbus. Der Verein Opferperspektive e.V. stellt unmissverständlich klar, dass wir rechte Einschüchterungsversuche nicht stillschweigend hinnehmen und Betroffene rechter Gewalt in Cottbus solidarisch unterstützen werden,“ so Porath weiter.</p>
<p>Pressekontakt und Ansprechpartner_innen:<br />
Tel.: 0331-8170000</p>
<p>Judith Porath (0151-59100082)<br />
Joschka Fröschner (0151-50724851)</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/einschuechterungsversuch-gegen-berater_innen-der-opferperspektive-in-cottbus">Einschüchterungsversuch gegen Berater_innen der Opferperspektive in Cottbus</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8222;Von Einzelfall kann man nicht sprechen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opferhilfen registrieren in Brandenburg regelmäßig Übergriffe gegen Ausländer und Linke.<br />
Von Joachim Fahrun</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/von-einzelfall-kann-man-nicht-sprechen">„Von Einzelfall kann man nicht sprechen“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Hintergründe des Angriffs auf Ermyas M. noch der Aufklärung harren, halten Opferberater und Integrationsexperten aus Potsdam ein fremdenfeindliches  Motiv für nicht erstaunlich. »Schwarze, ob Deutsche oder nicht, sind oft Opfer von Diskriminierung und Angriffen«, sagte Brandenburgs Vize-Ausländerbeauftragte Ines Schröder-Sprenger. »Der Alltagsrassismus ist da«, stellt sie fest.                           </p>
<p>Rechtsextremistische Angriffe seien dann doch recht häufig im Land,heißt es bei der Opferhilfe Brandenburg. Kay Wendel, der sich im Opferperspektive e.V. den Opfern rechter Gewalt widmet, sagte: »Von einem Einzelfall kann man wirklich nicht sprechen.« Sein Verein zähle jedes Jahr »Dutzende von fremdenfeindlichen Übergriffen«.</p>
<p>Allein in der als tolerant und weltoffen geltenden Hauptstadt Potsdam zählte die Opferhilfe im vergangenen Jahr 22 körperliche Übergriffe, die Rechten zugeschrieben werden. Opfer waren fünf Mal entweder Ausländer und fremdländisch aussehende Menschen, vor allem aber auch als links erkennbare Jugendliche.</p>
<p>Zwar sei es zum Glück nicht alltäglich, daß nach einem Angriff das Opfer wie Eremyas M. um sein Leben kämpfe. Aber erst Ende März wurden in Potsdam fünf junge Rechtsextreme zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt.Sie hatten im Juli in der Innenstadt eine Straßenbahn per Notbremse gestoppt und einen Sprecher der lokalen Antifa und seinen Begleiter angegriffen und schwer verletzt. Die Attacke war der Höhepunkt eines gewalttätig geführten Krieges zwischen rechten und linken Jugendlichen in Potsdam. Nach Einschätzung Wendels klaffen in der Landeshauptstadt die »objektiven    Angriffsstatistiken und das subjektive Lebensgefühl« auseinander. Was rechte Übergriffe angeht, sieht er die  Stadt an der Spitze in Brandenburg.                                       </p>
<p>Immer wieder komme es vor, daß die Polizei Angriffen auf fremdländisch aussehende Menschen einen rassistischen Hintergrund abspreche und von einer unpolitischen Schlägerei ausgehe, kritisiert Wendel. Inden wenigsten Fällen seien jedoch organisierte Mitglieder rechter Kameradschaften am Werk, sondern latent ausländerfeindliche Jugendliche: »Rassistische Taten sind meistens zufällige Begegnungen, wenn diese Leute auf der Straße ihrem Feindbild begegnen«, sagte Wendel.</p>
<p>Seine Organisation hat im laufenden Jahr bereits 22 rechte Übergriffe in Brandenburg dokumentiert. Sie reichen von der Attacke auf einen vietnamesischen Imbiß in Rheinsberg über Faustschläge gegen spanische Studenten in Cottbus oder Disko-Pöbeleien gegen Dunkelhäutige in Rathenow bis zu einem Überfall auf einen Jugendclub in Neu-Lübbenau.</p>
<p>Nach Angaben der Ausländerbeauftragten machen die 67 000 Nichtdeutschen in der Mark zwei Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Zuletzt sank die<br />
Zahl der Ausländer leicht.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/von-einzelfall-kann-man-nicht-sprechen">„Von Einzelfall kann man nicht sprechen“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>&#034;Von Einzelfall kann man nicht sprechen&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Opferhilfen registrieren in Brandenburg regelmäßig Übergriffe gegen Ausländer und Linke.<br />
Von Joachim Fahrun</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/von-einzelfall-kann-man-nicht-sprechen-2">"Von Einzelfall kann man nicht sprechen"</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Hintergründe des Angriffs auf Ermyas M. noch der Aufklärung harren, halten Opferberater und Integrationsexperten aus Potsdam ein fremdenfeindliches  Motiv für nicht erstaunlich. »Schwarze, ob Deutsche oder nicht, sind oft Opfer von Diskriminierung und Angriffen«, sagte Brandenburgs Vize-Ausländerbeauftragte Ines Schröder-Sprenger. »Der Alltagsrassismus ist da«, stellt sie fest.<br />
Rechtsextremistische Angriffe seien dann doch recht häufig im Land,heißt es bei der Opferhilfe Brandenburg. Kay Wendel, der sich im Opferperspektive e.V. den Opfern rechter Gewalt widmet, sagte: »Von einem Einzelfall kann man wirklich nicht sprechen.« Sein Verein zähle jedes Jahr »Dutzende von fremdenfeindlichen Übergriffen«.<br />
Allein in der als tolerant und weltoffen geltenden Hauptstadt Potsdam zählte die Opferhilfe im vergangenen Jahr 22 körperliche Übergriffe, die Rechten zugeschrieben werden. Opfer waren fünf Mal entweder Ausländer und fremdländisch aussehende Menschen, vor allem aber auch als links erkennbare Jugendliche.<br />
Zwar sei es zum Glück nicht alltäglich, daß nach einem Angriff das Opfer wie Eremyas M. um sein Leben kämpfe. Aber erst Ende März wurden in Potsdam fünf junge Rechtsextreme zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt.Sie hatten im Juli in der Innenstadt eine Straßenbahn per Notbremse gestoppt und einen Sprecher der lokalen Antifa und seinen Begleiter angegriffen und schwer verletzt. Die Attacke war der Höhepunkt eines gewalttätig geführten Krieges zwischen rechten und linken Jugendlichen in Potsdam. Nach Einschätzung Wendels klaffen in der Landeshauptstadt die »objektiven    Angriffsstatistiken und das subjektive Lebensgefühl« auseinander. Was rechte Übergriffe angeht, sieht er die  Stadt an der Spitze in Brandenburg.<br />
Immer wieder komme es vor, daß die Polizei Angriffen auf fremdländisch aussehende Menschen einen rassistischen Hintergrund abspreche und von einer unpolitischen Schlägerei ausgehe, kritisiert Wendel. Inden wenigsten Fällen seien jedoch organisierte Mitglieder rechter Kameradschaften am Werk, sondern latent ausländerfeindliche Jugendliche: »Rassistische Taten sind meistens zufällige Begegnungen, wenn diese Leute auf der Straße ihrem Feindbild begegnen«, sagte Wendel.<br />
Seine Organisation hat im laufenden Jahr bereits 22 rechte Übergriffe in Brandenburg dokumentiert. Sie reichen von der Attacke auf einen vietnamesischen Imbiß in Rheinsberg über Faustschläge gegen spanische Studenten in Cottbus oder Disko-Pöbeleien gegen Dunkelhäutige in Rathenow bis zu einem Überfall auf einen Jugendclub in Neu-Lübbenau.<br />
Nach Angaben der Ausländerbeauftragten machen die 67 000 Nichtdeutschen in der Mark zwei Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Zuletzt sank die<br />
Zahl der Ausländer leicht.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/von-einzelfall-kann-man-nicht-sprechen-2">"Von Einzelfall kann man nicht sprechen"</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Gegen den Strom</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gegen-den-strom-2?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gegen-den-strom-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl die Berichte der einzelnen InterviewpartnerInnen sich stark unterscheiden, lassen sich einige Linien benennen, die charakteristisch für Erfahrungen alternativer Jugendlicher und junger Erwachsener in Brandenburg sind.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gegen-den-strom-2">Gegen den Strom</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div id="attachment_30018" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2000/01/gegen_den_strom.jpeg" aria-label="gegen den strom"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-30018" class="size-full wp-image-30018" src="/wp-content/uploads/2000/01/gegen_den_strom.jpeg" alt="Umschlagbild: Gegen den Strom" width="250" height="353" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2000/01/gegen_den_strom.jpeg 250w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2000/01/gegen_den_strom-212x300.jpeg 212w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><p id="caption-attachment-30018" class="wp-caption-text">Umschlagbild: Gegen den Strom</p></div>
</p><p>Viele unserer Gespr&auml;chs- partnerInnen waren bereits selbst von rechter Gewalt betroffen oder berichten von Vorf&auml;llen in ihrem Umfeld. Die meisten der rechts motivierten &Uuml;bergriffe, die die Opferperspektive im Jahr 2006 z&auml;hlte, galten Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen, die sich von der rechten Szene abgrenzen <a name=a1 href=#1>1</a> . Die Angriffe, die die Jugendlichen schildern, richten sich gezielt gegen bestimmte Gruppen oder Szenen. Aufgrund ihrer Kleidung oder dem Besuch alternativer Veranstaltungen werden die Betroffenen von rechten T&auml;terInnen als vermeintlich Linke und damit als politische Gegner identifiziert. Die Mehrzahl der Angriffe sind nicht geplant, sondern werden spontan ausgef&uuml;hrt. Dennoch sind sie nicht ziellos, sie folgen einer Logik. Bestimmten Gruppen wird signalisiert: Ihr seid hier nicht erw&uuml;nscht.</p><p>Jugendliche, die sich erkennbar von der rechten Szene abgrenzen, leben in dem Bewusstsein, dass sie zum Angriffsziel der Rechten werden k&ouml;nnen. Viele, die bereits selbst rechte Gewalt erlitten haben, aber auch potenziell Betroffene entwickeln pr&auml;ventive Strategien. Sie ziehen sich zur&uuml;ck, nehmen an gesellschaftlichen Ereignissen wie Stadtfesten nicht mehr teil, gehen Umwege, um bestimmte Stra&szlig;en oder Stadtviertel zu meiden, oder gehen nachts nicht mehr allein aus dem Haus. Die einsch&uuml;chternde Wirkung der Rechten zeigt sich auch daran, dass Betroffene aus Angst vor erneuten Angriffen viele Vorf&auml;lle nicht anzeigen. Wird ein Vorfall vor Gericht verhandelt, kann die Pr&auml;senz der rechten T&auml;terInnen dazu f&uuml;hren, dass ZeugInnen keine belastenden Aussagen machen.</p><p>Das Konzept der so genannten &bdquo;National befreiten Zonen&rdquo; <a name=a2 href=#2>2</a> wurde von rechtsextremen Ideologen entwickelt und beschreibt das Bestreben der Rechten, Hegemonie &uuml;ber gesellschaftliche R&auml;ume zu erlangen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Strategien angewendet: Auf der einen Seite wird an mehrheitsf&auml;hige Denkformen und Werte angekn&uuml;pft. Man zeigt sich als ordentlicherR und hilfsbereiteR NachbarIn, integriert sich harmlos in den Sportverein und greift in Flugbl&auml;ttern die vermeintlichen Sorgen der B&uuml;rger auf. Auf der anderen Seite wird systematisch Gewalt angewendet um politische GegnerInnen einzusch&uuml;chtern und Gruppen, die nicht in die rechte Ideologie geh&ouml;ren, zu vertreiben. Zwar kommen viele Gewaltt&auml;terInnen nicht aus organisierten rechtsextremen Zusammenh&auml;ngen und beziehen sich nicht bewusst auf diese Strategie. Hat die Gewalt jedoch zur Folge, dass Andersdenkende eingesch&uuml;chtert und aus dem &ouml;ffentlichen Raum zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden, ist dies f&uuml;r die Rechten ein Erfolg im Kampf um Hegemonie, um die Definition von Werten und die Macht &uuml;ber R&auml;ume.</p><p>Als Effekt k&ouml;nnen f&uuml;r die potenziell Betroffenen Angstr&auml;ume entstehen, Orte die als gef&auml;hrlich wahrgenommen und gemieden werden. Die Entstehung von Angstr&auml;umen beruht auf realen Erfahrungen potenziell Betroffener sowie subjektiven Wahrnehmungen. Sie spiegeln sich h&auml;ufig nicht in der Polizeistatistik wider. Ob Angriffe dazu f&uuml;hren, dass Angstr&auml;ume entstehen, welche Wirkung sie auf die Betroffenen und das gesellschaftliche Klima haben, h&auml;ngt von verschiedenen Faktoren ab. Die Reaktionen des direkten Umfeldes und der gesellschaftlichen &Ouml;ffentlichkeit sind daf&uuml;r entscheidend.</p><p>Aus vielen der in dieser Brosch&uuml;re dokumentierten &Auml;u&szlig;erungen, Schilderungen von Begebenheiten und Situationen wird deutlich, dass Teile der rechten Ideologie zum Alltag der Jugendlichen geh&ouml;ren. Rassistische, nationalistische, antisemitische, sozialdarwinistische oder autorit&auml;re Denkweisen finden sich nicht nur in den Reihen der organisierten und gewaltbereiten rechten Szene, sondern pr&auml;gen eine Stimmung, die &uuml;ber die jugendliche Subkultur hinaus geht. Sie sind oft unhinterfragter und unwidersprochener Bestandteil der Alltagskultur. Alternative Lebensweisen und Jugendkulturen werden im l&auml;ndlichen Raum und in Kleinst&auml;dten von vielen kritisch be&auml;ugt und als problematisches Verhalten wahrgenommen. Die organisierte Rechte kann hier leicht ankn&uuml;pfen und ihre Wertesysteme propagieren. Die Wahrnehmung weiter Teile der Bev&ouml;lkerung, was als &raquo;normal&laquo; empfunden wird, wo die vermeintlich &raquo;neutrale Mitte&laquo; verortet wird, verschiebt sich nach rechts.</p><p>In einigen Brandenburger St&auml;dten haben sich seit Ende der 1990er Jahre kommunale B&uuml;ndnisse gegr&uuml;ndet, mit dem Ziel, rechter Gewalt und rechten Organisierungsprozessen entgegenzutreten. Eine Vielzahl von politischen AkteurInnen bezieht &ouml;ffentlich Position, wenn es um die Verhinderung rechter Aufm&auml;rsche geht. So wird z.B. gegen das j&auml;hrlich stattfindende rechte &raquo;Heldengedenken&laquo; in Halbe aufwendig mobilisiert. Rechte &Uuml;bergriffe, die eine mediale Aufmerksamkeit erfahren, werden von vielen KommunalpolitikerInnen und anderen lokalen AkteurInnen verurteilt, den Opfern wird Solidarit&auml;t bekundet und konkrete Unterst&uuml;tzung angeboten. Es entsteht der Eindruck, dass rechte Gewalt nicht mehr verharmlost, sondern moralisch verurteilt und mit aller Sch&auml;rfe strafrechtlich verfolgt wird. F&uuml;r Angriffe gegen alternative Jugendliche trifft dies allerdings oft nicht zu. Daf&uuml;r gibt es verschiedene Gr&uuml;nde. Ein Grund ist, dass Medien eher &uuml;ber rassistisch motivierte Angriffe berichten, nicht jedoch &uuml;ber solche gegen alternative Jugendliche. Oft nehmen Jugendliche auf Seiten der Erwachsenen in ihrem direkten Umfeld sowie in der politischen &Ouml;ffentlichkeit wenig Sensibilit&auml;t f&uuml;r das Thema wahr. Die Problemsicht der Jugendlichen, die selbst zu einer potenziellen Opfergruppe geh&ouml;ren, weicht meist erheblich von der Einsch&auml;tzung der Erwachsenen ab, die von vielen Vorf&auml;llen gar nichts erfahren, auch weil Jugendliche vor einer Anzeige zur&uuml;ckschrecken.</p><p>Unsere Gespr&auml;chspartnerInnen schildern unterschiedliche Reaktionsm&ouml;glichkeiten, wenn Vorf&auml;lle bekannt gemacht werden. Viele machen die Erfahrung, dass rechte &Uuml;bergriffe bagatellisiert oder als normale Auseinandersetzungen zwischen Jugendgruppen verhandelt werden. Auch werden die Opfer indirekt selbst verantwortlich gemacht. Der spezifische Charakter rechter Gewalt, Menschen allein aufgrund ihrer Zugeh&ouml;rigkeit zu einer Gruppe anzugreifen, wird negiert. Vermutlich in der Intention, sie vor weiteren Angriffen zu sch&uuml;tzen, wird alternativen Jugendlichen z.B. von Eltern oder LehrerInnen geraten, sich vorsichtiger zu verhalten. Aufn&auml;her auf der Kleidung oder verbale &Auml;u&szlig;erungen, die die politische Haltung und Opposition zu den Rechten zum Ausdruck bringen, werden als leichtsinnige Provokationen angesehen.</p><p>Die beschriebenen Muster verhindern eine eindeutige Stellungnahme gegen rechte Gewalt und die Solidarisierung mit den Betroffenen. Dadurch wird der Einfluss der Rechten auf Werte und die Definition, welches Verhalten als Provokation gilt, ungewollt unterst&uuml;tzt. Statt dessen ist es aus unserer Sicht wichtig, die Jugendlichen in ihrer bewussten Opposition zur rechten Szene zu f&ouml;rdern und zu unterst&uuml;tzen und ihre Zivilcourage zu w&uuml;rdigen. Unsere Gespr&auml;chspartnerInnen berichteten in diesem Zusammenhang auch von positiven Erfahrungen. Wenn in einer Stadt ein breites B&uuml;ndnis von Stadtverwaltung &uuml;ber Gewerkschaften bis zum Alternativen Jugendzentrum eine gemeinsamen Demonstration gegen rechte Gewalt organisiert, wenn sich ein Lehrer positioniert, statt wegzugucken, wird dies als unterst&uuml;tzend wahrgenommen. Statt einem Klima der Angst &ouml;ffnen sich dadurch Handlungsr&auml;ume.</p><p>Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in dieser Brosch&uuml;re zu Wort kommen, sehen einen Zusammenhang zwischen der Gewaltanwendung und den Einsch&uuml;chterungsstrategien der Rechten auf der einen und einer schwachen oder fehlenden alternativen Jugendkultur auf der anderen Seite. Statt sich aus Angst zur&uuml;ckzuziehen, versuchen sie und viele andere Jugendliche in Brandenburg, trotz drastischer Mittelk&uuml;rzungen in der Jugendarbeit, mit Kreativit&auml;t und Z&auml;higkeit eine alternative Kultur zu gestalten. Die Zug&auml;nge und Formen sind dabei vielf&auml;ltig. Sei es die Gr&uuml;ndung eines Alternativen Jugendzentrums, ein Festival, eine Demonstration, ein Schulprojekt, die Beteiligung im Stadtparlament oder die Gr&uuml;ndung einer Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Gewalt: Den Aktivit&auml;ten und Projekten ist das Bed&uuml;rfnis gemeinsam, sich &ouml;ffentlich gegen rechts zu positionieren, gestaltend in die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse einzugreifen und eine alternative Kultur zu leben.</p><p>Alternative R&auml;ume und Angebote f&uuml;r nicht-rechte Jugendliche sind eine notwendige und wichtige Strategie gegen eine rechte Hegemonie. Dennoch schilderten viele Jugendliche den Eindruck, dass ihre Projekte von Erwachsenen mit viel Skepsis aufgenommen werden. Statt Unterst&uuml;tzung erfahren sie oft, dass ihnen Steine in den Weg gelegt werden. Das selbstbewusste Auftreten der jungen Menschen und ihre Aktivit&auml;ten f&uuml;r alternative Kultur und Lebensformen wird von Eltern, LehrerInnen oder anderen lokalen AkteurInnen in den Kommunen manchmal als jugendliche Phase bagatellisiert. Selten wird das politisch ambitionierte Handeln als solches wahrgenommen. In einigen Orten jedoch konnten sich alternative Projekte fest verankern. Aus unserer Sicht haben sie einen wichtigen Einfluss auf das Klima in einer Kommune. Alternative Jugendliche sehen sich in einer weniger isolierten und an den Rand gedr&auml;ngten Position. Zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren in verschiedenen Positionen und Altersgruppen findet ein lebhafter Austausch &uuml;ber die Wahrnehmung der Situation und demokratische Werte statt. Dieser bietet die Basis f&uuml;r ein gemeinsames Auftreten gegen rechts, wie es von den Jugendlichen als wichtig erlebt und eingefordert wird.</p><p>fn1. Insgesamt z&auml;hlte die Opferperspektive f&uuml;r das Jahr 2006 139 rechts motivierte Gewalttaten. In 50 F&auml;llen war Rassismus die Tatursache. Ca. 70 Angriffe richteten sich gegen politisch Aktive und alternative Jugendliche.</p><p>fn2. Schafft befreite Zonen! In: Vorderste Front. Zeitschrift f&uuml;r politische Theorie &amp; Strategie. Hrsg. vom Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB), Nr. 2, Juni 1991</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gegen-den-strom-2">Gegen den Strom</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Angriff auf linke Jugendliche glimpflich verlaufen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-linke-jugendliche-glimpflich-verlaufen?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=angriff-auf-linke-jugendliche-glimpflich-verlaufen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA['OPP']]></category>
		<category><![CDATA[alternative Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Szene]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Übergriffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Amtsgericht Potsdam findet am Mittwoch, den 23.2.2007, um 9.30<br />
Uhr in Saal 213 der Prozess wegen versuchter Körperverletzung und<br />
Beleidigung gegen Jan W. statt. Er gehört zum Umfeld der Potsdamer<br />
Anti-Antifa, die für eine Vielzahl gewalttätiger Übergriffe auf<br />
alternative Jugendliche in Potsdam verantwortlich gemacht wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im September 2006 wurden in Potsdam zwei Mitglieder der PDS-nahen<br />
Jugendorganisation „Solid“ von Rechten angegriffen. Am späten Abend<br />
gingen Daniel P. und Norbert M. gemeinsam Richtung Potsdamer<br />
Hauptbahnhof nach Hause. Norbert M. trug ein T-Shirt mit der sichtbaren<br />
Aufschrift „Socialist“, das ihn als Mitglied der linken Szene auswies.<br />
In Nähe der Langen Brücke kam den beiden eine Personengruppe auf<br />
Fahrrädern entgegen. Diese waren schwarz gekleidet und vermummt,<br />
mindestens einer trug einen Thor-Steiner-Pullover. So ordneten die<br />
beiden alternativen Jugendlichen die Gruppe eindeutig der rechten Szene<br />
zu. Einer der Rechten stürzte mit seinem Fahrrad. Als Norbert M. und<br />
Daniel P. an der Gruppe vorbeigingen, wurden sie als &#8222;Scheiß Antifa&#8220;<br />
beschimpft und einer der Rechten schleuderte sein Fahrrad Daniel P. in<br />
den Rücken. Die Rechten fuhren dann mit ihren Fahrrädern zum<br />
Hauptbahnhof wo sie mit ca. 6 weiteren Rechten auf die Geschädigten<br />
warteten. Die Situation war für die beiden „Solid“ Mitglieder sehr<br />
bedrohlich, sie riefen per Telefon die Polizei zur Hilfe.</p>
<p>Aufmerksamkeit erregte der Fall in Potsdam, da die Polizei ihn<br />
anfänglich nicht als rechts-motiviert einordnete und dies in einer<br />
Stellungnahme an die PNN ausführlich darlegte.</p>
<p>Der Angriff auf die beiden alternativen Jugendlichen steht im Kontext<br />
weiterer rechter Übergriffe in der Stadt. So verzeichnet die<br />
Opferperspektive für das Jahr 2006 insgesamt 14 rechtsextreme Angriffe<br />
in Potsdam.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/angriff-auf-linke-jugendliche-glimpflich-verlaufen">Angriff auf linke Jugendliche glimpflich verlaufen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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