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	<title>rechter Angriff - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Jugendliche und Sprecher*in der &#8222;Initiative Sichere Orte&#8220; von Rechten attackiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 06:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Sichere Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazi]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut zwei rechte Angriffe in Cottbus + Einschüchterungsversuche im öffentlichen und privaten Raum + Übergriffe fanden fast zeitgleich, aber durch unterschiedliche Täter statt.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert">Jugendliche und Sprecher*in der „Initiative Sichere Orte“ von Rechten attackiert</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. April kam es ungefähr zur gleichen Zeit und in der selben Straße zu zwei Vorfällen in einem Cottbusser Wohnviertel, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind und gezielt auf Einschüchterung abzielen. Betroffen sind Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Im ersten Fall wurde eine antifaschistisch aktive Person, die mit dem Fahrrad unterwegs war, von einem gleichfalls fahrradfahrenden jugendlichen Neonazi bedrängt. Er forderte die Person auf, deren Tasche herauszugeben, die sichtbar mit antifaschistischen Symbolen versehen war. Der Täter bremste die betroffene Person aus, stellte sich in deren Weg und verhöhnte die Person wegen deren antifaschistischen Engagements. Schließlich riss er einen Button von der Tasche ab und flüchtete.<br>In einem zweiten Vorfall ist eine Person aus dem Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ in ihrem Wohnumfeld attackiert worden. Am späten Nachmittag des gestrigen Tages haben zwei Neonazis die Haustür aufgetreten, waren mehrere Stockwerke zur Wohnung vorgedrungen und hatten vor der Wohnungstür randaliert. Zudem wurden mehrere rechte Aufkleber am Briefkasten hinterlassen. Darunter befand sich auch ein Sticker mit der Aufschrift „Piss dich nach Berlin“, der bereits im Zusammenhang mit einer extrem rechten Vertreibungskampagne im Spreewald bekannt geworden ist. Betroffen waren damals zwei Lehrkräfte, die an einer Burger Schule auf Probleme mit rechtsextremen Jugendlichen hingewiesen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ricarda Budke vom Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ erklärt dazu:</p>


<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-u-clearfix su-u-trim"> Die extreme Rechte versucht weiterhin, ihren Dominanzanspruch in Cottbus zu demonstrieren und Menschen einzuschüchtern, die sich für den Erhalt der Demokratie engagieren. Dass dabei gezielt bis ins Wohnumfeld vorgedrungen 1wird, ist besonders erschreckend. Diese Angriffe zielen darauf ab, engagierten Menschen ihre Rückzugsräume zu nehmen und sie zu vertreiben. Wir erwarten von Verantwortungstragenden in Politik und Gesellschaft, dass sie sich öffentlich mit den Angegriffenen solidarisieren und gemeinsam mit uns für eine demokratische Gesellschaft einstehen. </div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dorina Feldmann von der Opferperspektive ordnet die Vorfälle ein:</p>


<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-u-clearfix su-u-trim"> Erst vor wenigen Tagen mussten wir für Brandenburg erneut einen alarmierenden Höchststand rechter Gewalt – auch in Cottbus &#8211; feststellen, darunter zahlreiche Angriffe auf politische Gegner*innen. Antifaschistisches Engagement nicht als Bedrohung, sondern notwendige Bereicherung einer lebendigen Zivilgesellschaft zu begreifen, ist das Gebot der Stunde. Dass echte Angriffe bis in private Räume hinein für immer mehr Menschen zum alltag gehören, ist eine traurige Realität, die niemals hingenommen werden darf.&nbsp; </div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rückfragen stehen Ihnen Dorina Feldmann von der Opferperspektive e.V. und Ricarda Budke von der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg zur Verfügung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dorina Feldmann (Opferperspektive): d.feldmann@opferperspektive.de, Tel: 0176-56718438</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ricarda Budke (Initiative Sichere Orte): presse@ini-sichere-Orte.de, Tel: 0177 7742746</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V</strong>. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein berät Betroffene, deren Angehörige, Freund<em>innen und Zeug</em>innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Initiative Sichere Orte</strong> ist ein Zusammenschluss von Jugendclubs, Hausprojekten, Orten der Subkultur sowie sozialpolitischen Einrichtungen in Südbrandenburg. Die Dominanz extrem rechter Gruppierungen in der Region hat dazu geführt, dass sich ein solidarisches Netzwerk gegründet hat, das sich gemeinsam gegen rechte Angriffe wehrt – mit öffentlicher Sichtbarkeit, praktischer Unterstützung und klarer Haltung.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert">Jugendliche und Sprecher*in der „Initiative Sichere Orte“ von Rechten attackiert</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Prozessbeginn gegen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. März 2026 beginnt vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Zwei Beschuldigten wird unter anderem der Brandanschlag auf die Gaststätte „Kultberg“ im brandenburgischen Altdöbern im Oktober 2024 vorgeworfen. Die Generalbundesanwaltschaft hat gegen sie und sechs weitere Jugendliche Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und weiterer Delikte erhoben.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/pressemitteilung-prozessbeginn-gegen-mitglieder-der-rechtsterroristischen-gruppe-letzte-verteidigungswelle">Pressemitteilung: Prozessbeginn gegen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 5. März 2026 beginnt vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Zwei Beschuldigten wird unter anderem der Brandanschlag auf die Gaststätte „Kultberg“ im brandenburgischen Altdöbern im Oktober 2024 vorgeworfen. Die Generalbundesanwaltschaft hat gegen sie und sechs weitere Jugendliche Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und weiterer Delikte erhoben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 2024 wurde die Gaststätte „Kultberg“ in Altdöbern angezündet. Das Gebäude brannte komplett nieder. Zwei Jugendliche aus der unmittelbaren Nachbarschaft werden beschuldigt, diesen Anschlag aus einer rechtsextremen Ideologie verübt zu haben. Sie werden der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ zugerechnet. Außerdem soll die Gruppe einen Kugelbombenanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Senftenberg vorbereitet und zahlreiche weitere rechtsmotivierte Straftaten begangen haben.<br>Die Opferperspektive begleitet seit dem Anschlag die betroffene Familie und unterstützt sie bei der Bewältigung der materiellen, psychischen und sozialen Folgen des rechtsextremen Anschlags.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne Brügmann, Beraterin bei der Opferperspektive, erklärt:<br><em>„Aus heutiger Sicht bedeutet der Anschlag für die Betreiberfamilie eine vollständige Veränderung ihrer Lebensumstände und einen hohen finanziellen Schaden, der sie noch viele Jahre belasten wird. Nach dem Schock, Opfer eines rechten Anschlags geworden zu sein, war die mangelnde Solidarität vor Ort eine zusätzlich Belastung: Zwar wollten viele zunächst den Kulturort retten, es gab sogar hohe private Spenden für den Wiederaufbau des für das Gemeinwesen so wichtigen Treffpunktes. Doch niemand von den Verantwortlichen sprach mit den Betroffenen oder bezog sie in die Planungen ein. Selbst vom Abrissbeschluss durch den Gemeinderat erfuhren sie nur indirekt. Zum rechtsextremen Motiv der Jugendlichen aus der unmittelbaren Nachbarschaft wurde sich gleichfalls ausgeschwiegen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders alarmierend ist das sehr junge Alter der teilweise minderjährigen Angeklagten. Seit mehreren Jahren gewinnen extrem rechte Einstellungen unter Jugendlichen an Zustimmung – befördert durch entsprechende Inhalte in sozialen Medien, kontinuierliche rechte Mobilisierungen seit 2015 und die zunehmende Normalisierung demokratie- und migrationsfeindlicher Positionen im politischen Diskurs. Das junge Alter der Beschuldigten ist deshalb ein deutliches Warnsignal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den Prozess ergänzt Anne Brügmann:<br><em>„Der Prozess allein wird die langfristigen Folgen für die Betroffenen nicht auflösen. Er muss aber deutlich machen: Wie kann es sein, dass sehr junge Menschen rechtsextrem motiviert zu Gewalt bereit sind, und warum fehlen vielerorts stabile Präventionsstrukturen? Gerade in ländlichen Regionen sind Bildungs-, Beratungs- und Kulturangebote zentrale Schutzfaktoren. Kürzungen in diesen Bereichen senden das falsche Signal. Betroffene erwarten eine konsequente rechtsstaatliche Aufarbeitung – und dass die Gesellschaft aus solchen Taten präventive Konsequenzen zieht.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rückfragen steht Ihnen Anne Brügmann von der Opferperspektive zur Verfügung:<br>Tel: 0151-59100085<br>E-Mail: a.bruegmann@opferperspektive.de</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein berät Betroffene, deren Angehörige, Freund*innen und Zeug*innen rechter Gewalt. https://www.opferperspektive.de/</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/pressemitteilung-prozessbeginn-gegen-mitglieder-der-rechtsterroristischen-gruppe-letzte-verteidigungswelle">Pressemitteilung: Prozessbeginn gegen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Senftenberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 14:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Senftenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während zwei 18 und 19 Jahre alte Syrer Shisha rauchend den frühen Abend am See verbrachten, wurden sie aus einer vierköpfigen Gruppe heraus angepöbelt. Hierbei kam es aus der Gruppe von drei Männern und einer Frau zu Äußerungen, wie „Was macht ihr hier in Deutschland?“. Anschließend erzeugte die Gruppe eine Rangelei, in welcher dem 18-jährigen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/senftenberg-12">Senftenberg</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während zwei 18 und 19 Jahre alte Syrer Shisha rauchend den frühen Abend am See verbrachten, wurden sie aus einer vierköpfigen Gruppe heraus angepöbelt. Hierbei kam es aus der Gruppe von drei Männern und einer Frau zu Äußerungen, wie „Was macht ihr hier in Deutschland?“. Anschließend erzeugte die Gruppe eine Rangelei, in welcher dem 18-jährigen Syrer ein Faustschlag versetzt wurde und der Angreifer ihm das T-Shirt zerriss. Die beiden Syrer mussten die Flucht ergreifen. Als sie mit der alarmierten Polizei den Tatort aufsuchten, mussten sie feststellen, dass ihre dort hinterbliebenen Fahrräder sowie die Shisha zerstört und eine Musikbox entwendet wurden.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/senftenberg-12">Senftenberg</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teilnehmer der NPD-Kundgebung greifen Gegendemonstranten an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2014 12:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalttäter]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NPD macht Wahlkampf mit rechten Gewalttätern Die NPD hat für ihren Wahlkampf für die Europa – und Kommunalwahlen in Brandenburg zahlreiche Neonazis als Kandidaten aufgestellt, die als militant und gewaltbereit bekannt sind und für schwere Straftaten verurteilt wurden. In Frankfurt (Oder) griffen am 1.Mai mehrere Teilnehmer einer NPD-Kundgebung GegendemonstrantInnen an. Die Angreifer gingen mit Stöcken [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/teilnehmer-der-npd-kundgebung-greifen-gegendemonstranten-an">Teilnehmer der NPD-Kundgebung greifen Gegendemonstranten an</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="abstract">
<p><strong><span class="caps">NPD</span> macht Wahlkampf mit rechten Gewalttätern</strong><br />
<strong>Die <span class="caps">NPD</span> hat für ihren Wahlkampf für die Europa – und Kommunalwahlen in Brandenburg zahlreiche Neonazis als Kandidaten aufgestellt, die als militant und gewaltbereit bekannt sind und für schwere Straftaten verurteilt wurden.</strong></p>
</div>
<p>In Frankfurt (Oder) griffen am 1.Mai mehrere Teilnehmer einer <span class="caps">NPD</span>-Kundgebung GegendemonstrantInnen an. Die Angreifer gingen mit Stöcken und Holzlatten auf die DemonstrantInnen los. Es gab mehrere Verletzte. Eine Person musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Ein mutmaßlicher Angreifer war Augenzeugen zufolge bereits an einer Attacke auf GegendemonstrantInnen im vergangenen Jahr bei einer <span class="caps">NPD</span>-Kundgebung in Eisenhüttenstadt beteiligt.</p>
<p>Die Polizei, welche die Abreise der Neonazis begleiten sollte, stellte dafür nicht ausreichenden Beamten ab. Offensichtlich wurde das Gewaltpotenzial unterschätzt: »Spätesten nach dem ersten versuchten Angriff, hätte die Polizei die Gewaltbereitschaft der Neonazis entsprechend einschätzen müssen und diese niemals ohne Polizeibegleitung abziehen lassen dürfen.« sagt Janek Lassau für das Bündnis »Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)«.</p>
<p>Zuvor hatten 250 Menschen den Versammlungsort der <span class="caps">NPD</span> in der Frankfurter Innenstadt blockiert. Bereits hier zeigte sich die Gewaltbereitschaft von Kundgebungsteilnehmern, welche versuchten unter Einsatz von Stöcken den Weg für Ihren Redner Udo Voigt, ehemaliger <span class="caps">NPD</span>-Parteivorsitzender, frei zu machen. »Mit dem brutalen Angriff hat die <span class="caps">NPD</span> einmal mehr ihr wahres Gesicht gezeigt, dass sich hinter vermeintlicher Bürgernähe zu verstecken sucht.« sagt Janek Lassau für das Bündnis »Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)«</p>
<p>Drei Beispiele:<br />
Für die Kommunalwahlen hat die <span class="caps">NPD</span> unter anderem Thomas Haberland für die Stadt Joachimsthal nominiert. Haberland setzte 1992 mit einem Mittäter die jüdische Häftlingsbaracke in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen in Brand. Für die Brandstiftung wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>In Bad Belzig tritt Pascal Stolle für die <span class="caps">NPD</span> an. Er war 1997 an einem brutalen Überfall auf Musiker einer Punkband in Pritzwalk beteiligt. Für den Angriff mit einem Baseballschläger erhielt Stolle eine fünfjährige Haftstrafe.</p>
<p>Im Havelland ist Michel Müller aufgestellt. Er wurde wegen Beihilfe zu versuchtem Mord zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt weil er zum Jahreswechsel 1999/2000 an einer Hetzjagd auf pakistanische Flüchtlinge in Rathenow beteiligt war.</p>
<p>»Die <span class="caps">NPD</span> steht für harten Neonazismus. Und zu ihren Methoden gehört es offenbar, auch mit Gewalt gegen ihre Gegner vorzugehen«, sagt Ulrike Imhof, Mitarbeiterin der Opferperspektive. »Wir sehen die Gefahr, dass es bis zu den Landtagswahlen zu weiteren rechten Angriffen bei Wahlkampfveranstaltungen kommen kann.«<br />
Die <span class="caps">NPD</span> hat angekündigt, im Jahr 2014 insgesamt 100 Kundgebungen in Brandenburg zu veranstalten.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/teilnehmer-der-npd-kundgebung-greifen-gegendemonstranten-an">Teilnehmer der NPD-Kundgebung greifen Gegendemonstranten an</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fürth: Brandanschlag auf Auto eines Ausstellungsleihnehmers</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/fuerth-brandanschlag-auf-auto-eines-ausstellungsleihnehmers?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fuerth-brandanschlag-auf-auto-eines-ausstellungsleihnehmers</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Brandanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Nazigegner]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. Dezember 2011 wird die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990« in Nürnberg gezeigt. Am späten Abend des 26. November brannte in Fürth das Auto der Familie, die  die Ausstellung in die Frankenmetropole holte. Die Wanderausstellung wird von der Opferperspektive kuratiert und porträtiert die Lebenswege von 156 Menschen, die durch die Gewalt von Neonazis seit 1990 bis Ende 2010 zu Tode kamen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/fuerth-brandanschlag-auf-auto-eines-ausstellungsleihnehmers">Fürth: Brandanschlag auf Auto eines Ausstellungsleihnehmers</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Wir dokumentieren an dieser Stelle eine Presseerkl&auml;rung des F&uuml;rther B&uuml;ndnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus sowie des N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp.
</p>
<h2>Erneuter mutma&szlig;licher Neonazi-Anschlag auf aktive Nazigegner in F&uuml;rth</h2>
<p>
Am sp&auml;ten Abend des 26. November 2011, gegen 22.30 Uhr, wurde in einer F&uuml;rther Innenstadtstra&szlig;e ein Brandanschlag auf das Auto einer Familie ver&uuml;bt, die sich gegen Neonazismus engagiert. Der Brand wurde durch den Fahrer eines zuf&auml;llig vorbeikommenden Autos wahrgenommen und begonnen zu l&ouml;schen. Durch das schnelle Eingreifen des couragierten Passanten wurde ein &Uuml;bergreifen auf weitere Autos und angrenzende Wohngeb&auml;ude verhindert. Die herbeigerufene Feuerwehr l&ouml;schte den Brand vollst&auml;ndig. Die Polizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Ein potenzielles Beweismittel (mit Heiz&ouml;l getr&auml;nkte Grillanz&uuml;nder-St&uuml;cke) war jedoch bis zum Nachmittag des Folgetages nicht gesichert.</p>
<p>Eigene Ermittlungen im Tatumfeld am Folgetag f&uuml;hrten zu Resten von Brandbeschleuniger auf einem Spielplatz &ndash; die Polizei wurde darauf hingewiesen.</p>
<p>Dies ist der vierte Terroranschlag auf Autos von NazigegnerInnen alleine in F&uuml;rth in den vergangenen drei Jahren. In diesem Zeitraum wurden durch Neonazis weitere massive Sachbesch&auml;digungen, Bedrohungen sowie K&ouml;rperverletzungsdelikte an NazigegnerInnen und MigrantInnen begangen. Ein Sachschaden von mittlerweile knapp 40.000 Euro ist entstanden. Keine der Sachbesch&auml;digungen wurde bisher aufgekl&auml;rt!! Nach dem Fast-Totschlag vom N&uuml;rnberger Pl&auml;rrer Ende April 2010, begangen durch einen F&uuml;rther Neonazi, setzt sich nun die Terror-Serie offensichtlich fort.</p>
<p>F&uuml;rth, die angeblich sicherste Gro&szlig;stadt Deutschlands, ist offensichtlich gleichzeitig ein Zentrum rechter Gewalt. Bekannterma&szlig;en ist F&uuml;rth ein St&uuml;tzpunkt der Neonazi-Organisation &raquo;Freies Netz S&uuml;d&laquo; und der &raquo;B&uuml;rgerinitiative Soziales F&uuml;rth&laquo;. In diesem Netzwerk sind die regionalen Neonazis organisiert und haben Verbindungen zu Faschisten &uuml;ber die mittelfr&auml;nkischen Grenzen hinaus. Dies sollte auch den Beh&ouml;rden seit Langem bekannt sein. Was muss eigentlich noch alles passieren, dass die Anschlagserie in F&uuml;rth endlich beendet wird?</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.nordbayern.de/region/fuerth/anschlag-auf-auto-eines-nazi-gegners-1.1692877" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="anschlag auf auto eines nazi gegners 1 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Anschlag auf Autor eines Nazi-Gegners</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/fuerth-brandanschlag-auf-auto-eines-ausstellungsleihnehmers">Fürth: Brandanschlag auf Auto eines Ausstellungsleihnehmers</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cottbus: Anhaltende Gewalt gegen alternative Jugendliche</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/cottbus-anhaltende-gewalt-gegen-alternative-jugendliche?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cottbus-anhaltende-gewalt-gegen-alternative-jugendliche</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einem Aufmarsch im Februar überziehen Neonazis Cottbus mit einer Einschüchterungskampagne. Dabei schrecken die Rechten auch vor offener Gewalt nicht zurück. Innerhalb kürzester Zeit erfuhr die Opferperspektive von mehreren Angriffen. Sie alle richteten sich gegen alternative Jugendliche.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/cottbus-anhaltende-gewalt-gegen-alternative-jugendliche">Cottbus: Anhaltende Gewalt gegen alternative Jugendliche</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Februar gelang es, in Dresden den größten Neonaziaufmarsch in Europa erfolgreich zu blockieren. Durch das Engagement Zehntausender konnte der sogenannte Trauermarsch der rechten Szene verhindert werden, der in der sächsischen Elbmetropole seit Jahren am Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg organisiert wird. Zwei Tage später fand in Cottbus aus gleichem Anlass eine – wenngleich sehr viel kleinere – von der NPD angemeldete Demonstration statt. Rund hundert Neonazis versammelten sich am Bahnhof der Stadt.</p>
<p>Bereits einige Tage vor dem »Trauermarsch« in Cottbus war ein Lokalpolitiker der Partei DIE LINKE im Internet massiv bedroht worden. Er hatte während der Tagung des Stadtparlaments am 27. Januar das Verhalten der zwei NPD-Abgeordneten scharf kritisiert. Die beiden NPD-Vertreter Ronny Zasowk und Frank Hübner waren bei einer Schweigeminute für die Opfer des Holocaust demonstrativ sitzen geblieben. Nach diesem öffentlichen Protest war in Internetforen eine wüste Hetze gegen den LINKEN-Politiker gestartet worden, die bis zu Morddrohungen reichte.</p>
<h2> Welle der Gewalt nach Neonazidemonstration im Februar</h2>
<p>Am Abend des »Trauerzugs« der Neonazis am 15. Februar griffen etwa 15 Rechte einen jungen Mann an und schlugen mit Flaschen auf ihn ein. Am Boden liegend traktierten sie ihn mit Fußtritten. Später am Abend beobachteten Jugendliche, die sich im linken Treffpunkt Zelle 79 aufhielten, eine große Gruppe Rechter, die sich dem Haus näherten – offenbar in der Absicht, das Alternativzentrum anzugreifen. Die Polizei griff rechtzeitig in das Geschehen ein.</p>
<p>In der Wahrnehmung alternativer Jugendlicher treten die Neonazis seit der Demonstration am 15. Februar aggressiver und sichtbarer auf. Sie berichten von zunehmenden Einschüchterungsversuchen auf der Straße, in Schulen und Ausbildungszentren. Es gibt musternde Blicke bei Zufallsbegegnungen auf der Straße, Jugendliche werden fotografiert und mit Sätzen wie »Warst du auf der Antifa-Demo? Pass auf!« bedroht. Autos mit Rechten patrouillieren an alternativen Treffpunkten oder stoppen demonstrativ vor den Wohnhäusern ihnen bekannter linker Jugendlicher. Im Sozialen Netzwerk StudiVZ erscheinen Droheinträge gegen namentlich genannte jugendliche Antifas. Mehrmals schon rannten kleine Gruppen Rechter einzelnen Jugendlichen hinterher.</p>
<p>Drei Tage nach dem Neonaziaufmarsch warfen am 18. Februar in Drebkau bei Cottbus Unbekannte nachts die Scheibe eines Asia-Markts ein und zündeten das Geschäft an. Der Markt brannte komplett aus. Bereits in der Vergangenheit war das Geschäft von Rechten attackiert worden. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus.</p>
<p>Am 20. Februar wurde eine junge Frau im Cottbuser Stadtzentrum von zwei jungen Männern geschlagen und getreten. Drei Tage später beschimpften Rechte in der Puschkinpromenade einen 19-Jährigen auf dem Weg zur Schule als »Zecke«. Die Angreifer, die szenetypische Kleidung trugen, schlugen mehrfach auf den Schüler ein. Der herbeigerufenen Polizei gelang es nicht, die Täter festzunehmen.</p>
<p>Nach einer kurzen Ruhephase wurde am Abend des 8. April in der Nähe des Puschkinparks ein Jugendlicher von einer Gruppe Rechter vom Fahrrad gerissen und mit einem Schlagstock attackiert. Wenig später bedrohte ein Rechter Jugendliche im Park und versuchte sie mit einem Schlagstock anzugreifen. Die Grünanlage wird seit Jahren insbesondere von alternativen Jugendlichen in ihrer Freizeit genutzt. Immer wieder kam es zu Bedrohungen.</p>
<h2> Gewaltbereite Szenerie</h2>
<p>Die Neonazistrukturen in Südbrandenburg konnten sich über lange Zeit fast ungestört entwickelt. In ihnen wachsen immer wieder neue AktivistInnen der rechten Szene heran, die ihre menschenverachtenden Ziele auch mit Gewalt verfolgen.</p>
<p>In Cottbus existiert eine aktive Neonaziszene. Aus dem Stadtbild sind Rechte nicht wegzudenken. Das ist nichts Neues, doch das Ausmaß von Gewalt und Einschüchterungen seit der Demonstration im Februar ist beunruhigend. Die rechte Szene selbst ist in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens präsent, die jetzige Gewalt nur eine Facette des Problems.</p>
<p>Im Cottbuser Stadtzentrum residiert in der Taubenstraße der Szeneladen The Devils Right Hand. Die Anfang der 1990er Jahre in Spremberg gegründete Rechtsrockband Frontalkraft ist in Cottbus gut verankert. Eine relevante Minderheit der Fans des Zweitligisten FC Energie Cottbus pflegt Verbindungen in die Neonaziszene.</p>
<p>Seit den Kommunalwahlen im Jahr 2008 ist die NPD mit zwei Verordneten im Cottbuser Stadtparlament vertreten. Frank Hübner war schon zu DDR-Zeiten Mitglied einer neonazistischen Wehrsportgruppe. Ronny Zasowk ist Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Spreewald und gilt als aufstrebender Kader der NPD. Die Partei tritt immer wieder mit Informationsständen in Cottbus und Umgebung in Erscheinung, zuletzt am 13. März in Burg, eine Woche später auf dem Vorplatz der Cottbuser Stadthalle.</p>
<p>Eine besondere Rolle spielt die Südbrandenburger Kameradschaftsstruktur Spreelichter. Sie ist maßgeblich in Cottbus aktiv und betreibt eine modern gestaltete Website, die mit ihren kurzen Videoclips, Aktionsberichten und anderen Veröffentlichungen weit über die Region hinausstrahlt. Eine Art Markenzeichen ist ihre ständig wiederholte Botschaft »Demokraten bringen uns den Volkstod«.</p>
<p>Die Parole ist in Cottbus nicht nur durch Aufkleber und Sprühereien weit verbreitet. Ende Februar prangte sie meterhoch an einem abrissfertigen Hochhaus in Cottbus-Sachsendorf. Beim Karnevalsumzug am 14. Februar führten mit Tiermasken verkleidete Kameradschaftsmitglieder ein Transparent mit der Parole mit sich. Im Herbst vergangenen Jahres störten sie eine Wahlkampfveranstaltung der Linkspartei. Zu den Aktivitäten der Kameradschaft gehören regelmäßig Schulungen, Heldengedenken mit Fackeln und Sonnenwendfeiern. Dies alles soll auf die rechte Szene festigend wirken.</p>
<p>Nicht zum ersten Mal häufen sich Vorfälle rechter Gewalt in Cottbus. 2005 wurde eine Antifa-Veranstaltung im Jugendklub Fragezeichen überfallen, 2007 eine Party am gleichen Ort. Vor drei Jahren kam es immer wieder zu Angriffen auf ausländische Studierende, Flüchtlinge und MigrantInnen. Im Frühjahr 2007 häuften sich ebenfalls Angriffe, Bedrohungen und Pöbeleien gegen alternative Jugendliche im Puschkinpark.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/cottbus-anhaltende-gewalt-gegen-alternative-jugendliche">Cottbus: Anhaltende Gewalt gegen alternative Jugendliche</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Umkämpfte Räume</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendklub]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Klub Bunker 38]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechte Cliquen dominieren mancherorts Jugendklubs. Jugendliche, die nicht ins Bild passen wollen, sind für sie »Zecken«.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/umkaempfte-raeume">Umkämpfte Räume</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Lausitz sind Rechtsextreme aktiv und gut vernetzt. In Spremberg trifft sich die Szene im eigenen Klub Bunker 38. Am letzten Mai-Wochenende 2008 wurde in der Stadt ein schwarzer Deutscher überfallen und das Auto einer Familie zerstört, die als politisch links gilt.</p>
<p>Das benachbarte Döbern gilt nicht als rechte Hochburg. Seit Februar 2008 ist Rechtsextremismus auch hier zum Gesprächsthema geworden. Denn gleich zwei Mal wurden in der Kleinstadt Jugendliche gejagt und geschlagen.</p>
<p>Am Freitag, den 22. Februar wollte eine Gruppe Jugendlicher den örtlichen Jugendklub besuchen, in dem sie sich regelmäßig aufhalten. Dort wurde eine Party gefeiert. Viele Gäste trugen Kleidung der Neonazi-Marke Thor Steinar. Ein Teil drohte den Jugendlichen. Als diese daraufhin eilig den Klub verließen, wurden sie getreten und geschubst. Einige der Rechten zeigten den Hitlergruß und nannten die Jugendlichen »Zecken«. Diese trafen sich daraufhin auf einem Supermarktparkplatz, viele Treffpunkte gibt es in Döbern nicht. Am späten Abend wurden sie dort von etwa 30 Rechten überfallen, geschlagen und getreten. Ein Teil der Jugendlichen konnte fliehen und sich im Wald verstecken, wo die Rechten weiter nach ihnen suchten.</p>
<p>Am darauf folgenden Abend spielte eine Potsdamer Hardcoreband in Döbern. Als die Band nach dem Konzert in einer Disco feiern wollte, wurde einer der Musiker an der Tür mit Verweis auf seine geschminkten Augen als »Scheiß Schwuchtel« bezeichnet und ins Gesicht geschlagen. Die Bandmitglieder wurden von Discobesuchern, viele trugen Thor Steinar-Kleidung, bedroht und beleidigt. Die Musiker flohen vor der Meute. Einer stürzte und wurde geschlagen und getreten. Erst als sich die Band in ein Feld flüchtete, stoppten die Verfolger.</p>
<p>An beiden Abenden hatten die Verfolgten den Notruf der Polizei gewählt. Am Freitag fragte der Beamte den Anrufer, der sich im Wald verbarg, zunächst nach seiner politischen Einstellung aus. Als schließlich ein Streifenwagen erschien, weigerten sich die Beamten, für einen Jugendlichen, der im Gesicht blutete, einen Krankenwagen zu rufen. Auf den Hilferuf der Musiker am Samstagabend hin erschien die Polizei erst gar nicht. Die Opferperspektive bot den Jugendlichen daraufhin an, sie zu ihren polizeilichen Vernehmungen zu begleiten. Nach anfänglicher Skepsis willigte die Kriminalpolizei ein, sodass die Opfer in Anwesenheit einer Beraterin oder eines Beraters ihre Zeugenaussagen machen konnten.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/umkaempfte-raeume">Umkämpfte Räume</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kevin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 1. November 2006, findet um 12.30 Uhr am Amtsgericht Prenzlau, Saal 114, ein Prozess gegen einen Rechtsextremisten statt. Dem 18-Jährigen wird eine Körperverletzung an einem 18-jährigen Punk vorgeworfen sowie Beleidigung und Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/kevin">Kevin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli letzten Jahres war Kevin M. noch Punk, auf dem Kopf hatte er einen pinken Irokesen-Haarschnitt. Grund genug für einen Schläger aus einer rechten Dorfclique aus der Uckermark, Kevin zu verfolgen, zu beschimpfen und zu schlagen. Kevin war mit seiner Freundin auf eine Geburtstagsfeier gegangen, im Nachbarort Flieth. Irgendwann am Abend tauchte eine rechte Clique aus dem Nachbardorf Warnitz auf. Darunter der damalige Freund der Gastgeberin, der heute 18-jährige Steffen Sch., der Kevin von oben nach unten musterte. Für Kevin wurde die Lage immer unangenehmer, er verließ mit Freunden die Feier. Steffen Sch. folgte ihm und pöbelte ihn wegen seines Aussehens an, belegte ihn mit Beschimpfungen wie »Zecke« und »dreckiger Jude«. Dann baute er sich vor Kevin auf und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Ein Freund von Kevin griff ein, der Angreifer kam zu Fall. Kevin und seine Freunde riefen die Polizei. Empört über die Anzeige, brüllte Steffen Sch. in Gegenwart der Polizei »Sieg Heil« und betitelte Kevin als »Punk-Fotze«. »Wenn du noch mal in Warnitz auftauchst, machen wir dasselbe wie mit Marinus!« In der Uckermark weiß man, was damit gemeint ist: der Mord an Marinus Schöberl aus dem nur wenige Kilometer entfernten Potzlow im Jahr 2002.</p>
<p>»Der Fall zeigt«, so Kay Wendel, »wie rechte Dorfcliquen in ländlichen Gegenden Brandenburgs operieren. Abweichler von der rechtsextremen Norm werden als Gegner betrachtet und angegriffen. Die Gewaltfantasien der Rechten reichen dabei bis zum grausamen Mord. Dass nicht noch mehr Angriffe geschehen, liegt hauptsächlich daran, dass es in Gegenden wie der Uckermark immer weniger Punks gibt. Der alltägliche Druck ist zu stark. Bald haben die Rechten keine »natürlichen Feinde« mehr. Dann wird der Landstrich wie Vorpommern, mit NPD-Wahlergebnissen nahe 40 %.«</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/kevin">Kevin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Prozessbericht: Angriff in Straßenbahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremisten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Amtsgericht Potsdam findet am Mittwoch, den 18. Oktober 2006, um 9.00 Uhr in Saal 215 ein Prozess gegen einen Rechtsextremisten und einen Aussteiger statt. Den Angeklagten wird eine gefährliche Körperverletzung<br />
an zwei Linken im Juni 2005 vorgeworfen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Am Abend des 18. Juni 2005 stiegen Markus S. und sein Freund Ren&eacute; S. in die Stra&szlig;enbahn der Linie 94 ein. Was sie nicht wussten: in derselben Stra&szlig;enbahn war ein Gruppe von 25 bis 30 Rechtsextremisten, die auf Jagd<br />
nach Linken und Migranten durch die Stadt zog, &ndash; am selben Abend fand ein antirassistisches Stadionfest statt. Markus&lsquo; T-Shirt, auf dem Pittiplatsch abgebildet war und das die Aufschrift &raquo;Mein Freund ist Ausl&auml;nder&laquo; trug, erregte sofort die Aggressivit&auml;t der Rechten. Ein<br />
M&auml;dchen aus der Gruppe trat Markus im Vorbeigehen. Dann st&uuml;rzte sich der vermummte Anf&uuml;hrer der Rechten auf Markus, zerriss dessen T-Shirt und schlug ihm wuchtig ins Gesicht. Weitere Personen aus der Gruppe beteiligten sich schlagkr&auml;ftig an dem Angriff, auch Ren&eacute; wurde getreten.<br />
Die einseitige Schl&auml;gerei fand erst ein Ende, als eines der Opfer es schaffte, die Notbremse zu ziehen. Daraufhin flohen die Angreifer auf Kommando unerkannt aus der Bahn. Ren&eacute; verlor einen Zahn, beide Opfer trugen zahlreiche Blessuren und eine Gehirnersch&uuml;tterung davon. Die<br />
Polizei ermittelte elf Tatverd&auml;chtige.</p>
<p>Am Mittwoch beginnt der erste einer Reihe von Prozessen zu diesem Tatkomplex. Angeklagt sind Personen aus dem harten Kern der rechtsextremistischen Szene Potsdams und Berlins, aus dem Umfeld der verbotenen &raquo;Kameradschaft Tor&laquo;: der 23-j&auml;hrige Oliver Oe., der zurzeit eine viereinhalbj&auml;hrige Haftstrafe wegen eines anderen Angriffs auf zwei Linke verb&uuml;&szlig;t; er war dabei, als zwei Wochen sp&auml;ter Tamasz B. und seinem Freund mit einer Bierflasche der Hals aufgeschlitzt wurde. Neben ihm ist<br />
der 30-j&auml;hrige Volker Sch. angeklagt, heute ein Aussteiger. Das Verfahren gegen Oliver K. (23), der ebenfalls bei dem &Uuml;berfallkommando auf Tamasz B. dabei war, ist abgetrennt und wird am Landgericht stattfinden. Der Prozess gegen die damals heranwachsenden T&auml;ter wird folgen.</p>
<p>In der Gruppe der Rechten befanden sich stadtbekannte Rechtsextremisten wie Melanie W. (21), Jens K. (31), Marcus Sch. (33), Danny L. (27) und auch Benjamin Oe. (18), der eine Stunde sp&auml;ter in eine Auseinandersetzung mit Linken verwickelt war. Diese Auseinandersetzung<br />
vor dem Caf&eacute; Haider, bei der Oe. leicht verletzt wurde, f&uuml;hrte zu einer Repressionswelle gegen Linke, von denen zurzeit vier vor dem Landgericht angeklagt sind.</p>
<p>Beim Prozess ist mit einer massiven Pr&auml;senz von Rechtsextremisten zu rechnen. Eine solidarische Unterst&uuml;tzung der Gesch&auml;digten ist daher umso dringender.
</p>
<h2>Prozessbericht:</h2>
<p>
H. Kramer:&nbsp;<a title="Wortlose Schl&auml;ge" href="/rechte-angriffe/wortlose-schlaege" aria-label="wortlose schlaege">Wortlose Schl&auml;ge</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pdm_tram">Prozessbericht: Angriff in Straßenbahn</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Stadtpark</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stadtpark?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stadtpark</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Afrodeutscher]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[linke Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Punks]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 30. August 2006, beginnt um 9.00 Uhr der Prozess gegen vier Rechtsextremisten vor dem Amtsgericht Fürstenwalde. Den drei Männern und einer Frau wird vorgeworfen, am 18. Juni 2005 drei Linke im Stadtpark Fürstenwalde drei alternative Jugendliche überfallen und teilweise schwer verletzt zu haben.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stadtpark">Stadtpark</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Überfall war selbst für Brandenburger Verhältnisse außerordentlich brutal. Die Gruppe der alternativen Jugendlichen wollte den Geburtstag des Afrodeutschen Michael S. im Stadtpark Fürstenwalde feiern. Die öffentliche Präsenz von Punks und Afrodeutschen war den örtlichen Neonazis anscheinend ein Dorn im Auge. Schon am frühen Abend griffen sie die Linken mit den Worten »Zecken, wir töten euch« und »Ihr roten Schweine« an, begleitet vom Hitlergruß und »Sieg-Heil«-Rufen. Später dann schlugen zwei der Angeklagten, auf Erkundungstour mit Fahrrädern, zwei der späteren Opfer im Vorbeifahren. Dann, kurz vor Mitternacht, fühlten sich die Rechten stark genug und wagten einen Überfall auf die zahlenmäßig unterlegenen alternativen Jugendlichen. Neben dem Brunnen im Stadtpark schlugen sie die drei verbliebenen Linken mit Flaschen nieder. Dann traten sie gemeinsam auf ihre Opfer ein. Dabei tat sich die damals 18-jährige Nicole Sch. durch besonders brutale Tritte ins Gesicht eines ihrer Opfer hervor. Zwei der Opfer mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden.</p>
<p>»Die Opfer sollten nicht nur als Opfer betrachtet werden«, so Kay Wendel vom Verein Opferperspektive. »Sie haben der allgegenwärtigen Bedrohung getrotzt, der alternative und afrodeutsche Jugendliche in Brandenburg ausgesetzt sind. Sie wollten einfach nur im Park feiern, obwohl der Stadtpark als eine No-Go Area gilt, als Gegend, die man besser meidet, weil man dort mit Angriffen von Rechten rechnen muss. Trotz dieses äußerst brutalen, potenziell lebensbedrohlichen Angriffs lassen sich diese Jugendlichen nicht einschüchtern. Sie machen weiter, sie leben so, wie sie es wollen. Das verdient Achtung.«</p>
<p>Die Betroffenen, die als Nebenkläger auftreten, würden sich über eine Unterstützung durch Präsenz im Publikum sehr freuen. Weitere Prozesstermine: 08.09., 13.09., 22.09., 27.09., 28.09, jeweils 9.00 Uhr.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/stadtpark">Stadtpark</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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