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	<title>VBRG - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2025 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[VBRG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): Rechte Gewalt bleibt auf alarmierend hohem Niveau Im Durchschnitt wurden 2025 täglich zwölf Menschen Opfer rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Mehr als die Hälfte aller dokumentierten Angriffe war rassistisch motiviert. Zwei Menschen wurden infolge rechter Gewalt getötet. Die Zahlen basieren auf dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Pressemitteilung des Verbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): <strong>Rechte Gewalt bleibt auf alarmierend hohem Niveau</strong></h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Durchschnitt wurden 2025 t&auml;glich zw&ouml;lf Menschen Opfer rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. </strong>Mehr als die H&auml;lfte aller dokumentierten Angriffe war rassistisch motiviert. Zwei Menschen wurden infolge rechter Gewalt get&ouml;tet. Die Zahlen basieren auf dem Monitoring der unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen des VBRG in 13 Bundesl&auml;ndern.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach Einsch&auml;tzung des VBRG handelt es sich nicht um eine kurzfristige Entwicklung.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Als Beratungsstellen stellen wir eine zunehmende Normalisierung rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in unserer Gesellschaft fest. Bedrohungen und Angriffe auf die k&ouml;rperliche Unversehrtheit zeigen sich l&auml;ngst nicht nur in gravierenden Gewalttaten. Sie begegnet Betroffenen zunehmend im Alltag &ndash; auf der Stra&szlig;e, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Nachbarschaft.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Judith Porath (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung Opferperspektive) f&uuml;r die im VBRG zusammengeschlossenen Fachberatungsstellen</p><p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei Angriffen auf Menschen, die sich f&uuml;r Demokratie und eine plurale Gesellschaft engagieren. Der VBRG dokumentierte 2025 insgesamt 663 Angriffe auf politische Gegner*innen sowie zivilgesellschaftlich Engagierte. Das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Betroffen waren unter anderem Ehrenamtliche, Vereine, Jugendzentren, alternative Wohnprojekte und Parteib&uuml;ros.</p><p class="wp-block-paragraph">Rassismus bleibt mit 1.729 dokumentierten Taten das h&auml;ufigste Tatmotiv und macht mehr als die H&auml;lfte aller registrierten Angriffe aus. Zudem erfassten die Beratungsstellen 325 queerfeindliche und 180 antisemitische Gewalttaten. K&ouml;rperverletzungen bilden mit 1.800 F&auml;llen erneut die gr&ouml;&szlig;te Deliktgruppe. Hinzu kommen 1.166 Bedrohungen und N&ouml;tigungen sowie 20 versuchte T&ouml;tungsdelikte beziehungsweise schwere K&ouml;rperverletzungen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen reichen weit &uuml;ber die unmittelbaren k&ouml;rperlichen Folgen hinaus. Viele Betroffene berichten von Angst, sozialem R&uuml;ckzug und der Aufgabe ihres gesellschaftlichen oder politischen Engagements. Weiterhin sind besonders betroffen Kinder und Jugendliche: 2025 registrierten die Beratungsstellen mindestens 232 betroffene Kinder und 372 Jugendliche.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Diskriminierung und Gewalt sind keine voneinander getrennten Ph&auml;nomene. Sie k&ouml;nnen Ausdruck derselben Dynamiken von Abwertung und Ausgrenzung sein. Viele Betroffene organisieren ihr Leben l&auml;ngst unter der Frage, wo sie sich frei bewegen k&ouml;nnen, ohne erneut diskriminiert oder angegriffen zu werden. Wenn Menschen beginnen, ihre Sichtbarkeit einzuschr&auml;nken oder sich aus &ouml;ffentlichen R&auml;umen zur&uuml;ckzuziehen, dann betrifft das nicht nur die Betroffenen. Es ver&auml;ndert unsere Demokratie insgesamt.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Dr. Cihan Sinano&#287;lu, Leiter Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, DeZIM</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Hass gegen LSBTIAQ* Menschen ist kein Nischenthema, sondern er geht alle Menschen etwas an. Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass Millionen Queers wieder in die Unsichtbarkeit gedr&auml;ngt werden. Denn politisch motivierte Hasskriminalit&auml;t zielt nicht nur auf Individuen ab, sondern zus&auml;tzlich darauf, ganze Bev&ouml;lkerungsgruppen einzusch&uuml;chtern. Aus Angst vor &Uuml;bergriffen ziehen sich LSBTIAQ* von den sozialen Medien, politischen &Auml;mtern und &ouml;ffentlichen R&auml;umen zur&uuml;ck oder denken &uuml;bers Auswandern nach.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Kerstin Thost, LSVD&#8314; &ndash; Verband Queere Vielfalt e.V.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Beratungsstellen weisen darauf hin, dass ihre Zahlen nur einen Teil des tats&auml;chlichen Ausma&szlig;es rechter Gewalt abbilden. Viele Betroffene erstatten keine Anzeige oder suchen aus Angst, fehlendem Vertrauen oder schlechten Erfahrungen mit Beh&ouml;rden keine Beratung auf.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Das Erstatten einer Anzeige kostet viele Betroffene erhebliche Kraft. Es gibt engagierte Menschen bei Polizei und Justiz, die sorgf&auml;ltig arbeiten und Betroffene ernst nehmen. Gleichzeitig berichten Betroffene und Beratungsstellen immer wieder davon, dass rechte oder rassistische Tatmotive nicht ausreichend erkannt werden, verst&auml;ndliche R&uuml;ckmeldungen fehlen oder Verfahren ohne ein f&uuml;r sie nachvollziehbares Ergebnis enden. Solche Erfahrungen k&ouml;nnen das Vertrauen in Polizei, Justiz und den Rechtsstaat erheblich schw&auml;chen.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Saaeid Saaeid, Syrisch-Deutscher Kulturverein Magdeburg und Sprecher des Fl&uuml;chtlingsrats Sachsen-Anhalt fest</p><p class="wp-block-paragraph">Der VBRG fordert Bund und L&auml;nder auf, die Rechte von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zu sichern, die unabh&auml;ngige Fachberatungsstellen dauerhaft finanziell und gesetzlich abzusichern, die Strafverfolgung rechter Gewalt zu verbessern sowie die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz und Opferschutz zu st&auml;rken. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten demokratische Initiativen langfristig gest&auml;rkt werden.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Es braucht entschlossene politische und gesellschaftliche Antworten auf rechte Gewalt und ihre zunehmende Normalisierung! Die Normalisierung von Gewalt darf nicht schweigend hingenommen, sondern muss als dringendes politisches Problem verstanden werden. Angriffe auf die offene Gesellschaft m&uuml;ssen als das ge&auml;chtet werden, was sie sind: Angriffe auf unsere Demokratie. Diskurse der Entmenschlichung und die Normalisierung menschenfeindlicher Positionen m&uuml;ssen gesamtgesellschaftlich verurteilt werden. Gleichzeitig braucht es ein klares Zeichen der Solidarit&auml;t mit den Betroffenen, die stellvertretend f&uuml;r uns alle angegriffen werden, sowie eine gezielte St&auml;rkung von Demokratieprojekten.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Judith Porath (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung Opferperspektive) f&uuml;r die im VBRG zusammengeschlossene Fachberatungsstellen</p><div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://verband-brg.de/rechte-rassistische-und-antisemitische-gewalt-in-deutschland-2025-jahresbilanzen-der-opferberatungsstellen/" aria-label="rechte rassistische und antisemitische gewalt in deutschland 2025 jahresbilanzen der opferberatungsstellen">Hintergrund und Fallbeispiele zur Jahresbilanz 2025</a></div>
</div><div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">&Uuml;ber den VBRG</h4><p class="wp-block-paragraph">Der Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) ist der bundesweite Zusammenschluss unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen. Seine Mitgliedsorganisationen unterst&uuml;tzen Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, dokumentieren Angriffe und ver&ouml;ffentlichen j&auml;hrlich eine bundesweite Jahresbilanz.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG)</p><p class="wp-block-paragraph">Telefon: 030 &ndash; 33 85 97 77</p><p class="wp-block-paragraph">E-Mail: presse@verband-brg.de</p><div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-1024x724.jpg" alt="Balkendiagramm rechter Angriffe bundesweit nach Jahren 2015 - 2025.
H&ouml;chstwert war 2024 mit 3453 Angriffen." class="wp-image-53693" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-1024x724.jpg 1024w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-300x212.jpg 300w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-768x543.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-1536x1086.jpg 1536w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1.jpg 1684w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jahresbilanz-rechte-gewalt-vbrg-2025">Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2025 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Methodenheft zur Webdokumentation „Gegen uns“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 08:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien­­ & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[VBRG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildungsmaterial zur Webdokumentation &#8222;Gegen uns&#8220;. Betroffene im Gespr&#228;ch &#252;ber rechte Gewalt nach 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft.RAA Sachsen e.V. (Hg.), Dresden 2021. Wer mit jungen Menschen zur preisgekr&#246;nten Webdokumentation &#8222;Gegen uns&#8220; arbeiten m&#246;chte, dem empfehlen wir das dazugeh&#246;rige Methodenheft. Es bietet politischen Bildner:innen und Lehrpersonen vielf&#228;ltige Anregungen partizipativ und reflexiv mit Jugendlichen und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/methodenheft-gegen-uns">Methodenheft zur Webdokumentation „Gegen uns“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"><strong>Bildungsmaterial zur Webdokumentation &bdquo;Gegen uns&ldquo;. Betroffene im Gespr&auml;ch &uuml;ber rechte Gewalt nach 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft.</strong><a href="https://www.raa-sachsen.de/support/publikationen/methodenheft-gegenuns-5893" aria-label="methodenheft gegenuns 5893">RAA Sachsen e.V. (Hg.), Dresden 2021.</a></p>
<p>Wer mit jungen Menschen zur preisgekr&ouml;nten <a href="https://gegenuns.de/">Webdokumentation &bdquo;Gegen uns&ldquo;</a> arbeiten m&ouml;chte, dem empfehlen wir das dazugeh&ouml;rige Methodenheft. Es bietet politischen Bildner:innen und Lehrpersonen vielf&auml;ltige Anregungen partizipativ und reflexiv mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema rechte Gewalt zu arbeiten.</p>
<p>Im Heft sind Bildungsbausteine zu f&uuml;nf Episoden von &bdquo;Gegen uns&ldquo; versammelt. Das Heft ist in drei Teile gegliedert:
</p>
<ul>
<li><strong>Teil A</strong> bietet einen thematischen &Uuml;berblick und Orientierung zum Thema rechte Gewalt und den Episoden der Webdokumentation,</li>
<li><strong>Teil B</strong> beschreibt das Konzept und die Methoden zur partizipativen p&auml;dagogischen Arbeit mit der Webdokumention, inkl. Anleitungen und Zeitangaben,</li>
<li><strong>Teil C</strong> gibt Hinweise zu Beratungsstellen und Unterst&uuml;tzungsangebote in Sachsen.</li>
</ul>
<blockquote><p>&bdquo;Die Webdokumentation &bdquo;Gegen uns.&ldquo; holt auf eindrucksvolle Weise die Lebensgeschichten von Opfern von Rassismus und rechtsextremistischer Gewalt aus der statistischen Anonymit&auml;t. [&hellip;] Im Zentrum der Geschichten stehen ber&uuml;hrende Videos mit starken Interviews, in denen sich Betroffene und Augenzeugen an die Taten, aber auch an die Folgen erinnern. Die ruhigen, pr&auml;gnanten Aufnahmen entwickeln dabei eine tiefe emotionale Kraft. Die besondere St&auml;rke von &bdquo;Gegen uns.&ldquo; ist die Verbindung verschiedener Erz&auml;hlebenen und Darstellungsformen. Das abwechslungsreiche Wechselspiel von kurz und lang, von Text, Foto und Video zieht einen schnell und tief hinein in die Geschichten, die das Bild einer gef&auml;hrlichen, aber auch gef&auml;hrdeten Gesellschaft zeichnen.&ldquo;</p></blockquote>
<p>
Jury des Grimme Online Award 2021</p>
<p><strong>Bildungsbaustein zur Episode Baseballschl&auml;gerjahre in der Uckermark: Rechte Gewalt und Gegenwehr.</strong></p>
<p>Der Baustein bietet Impulse zur Arbeit mit der<a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/gegenuns_uckermark" aria-label="gegenuns uckermark"> Brandenburger Episode Baseballschl&auml;gerjahre in der Uckermark: Rechte Gewalt und Gegenwehr</a>. In ihr kommen Zeitzeug:innen der 1990er Jahre zu Wort. Sieben Personen berichten in kurzen Interviews, wie sie als linksalternative Jugendliche und Gefl&uuml;chtete den massiven allt&auml;glichen Bedrohungen durch Rechte ausgesetzt waren, wie die Gesellschaft wegschaute und wie sie sich trotzdem gegen Rassismus und Neonazismus engagierten. Eindringlich wird beschrieben, wie die Erfahrung brutaler rechter Angriffe eine ganze Generation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ostdeutschland pr&auml;gten.</p>
<p><strong>Hinweis zum Einsatz:</strong></p>
<p>Die Arbeit mit der Webdokumentation &bdquo;Gegen uns&ldquo; eignet sich besonders gut f&uuml;r die Gestaltung eines Projekttags. Zus&auml;tzlich stehen zur Vertiefung mehrere Optionen zur Verf&uuml;gung, die modular zusammengesetzt werden k&ouml;nnen. Beide Formate sind f&uuml;r 5 bis 30 Teilnehmende ab der Jahrgangsstufe 8 im au&szlig;erschulischen oder schulischen Kontext geeignet.</p>
<hr>
<p><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Das Methodenheft steht als PDF-Dokument frei zu</span></span><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">r</span></span><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"> Verf&uuml;gung. Mehr </span></span><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Informationen </span></span><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">u.a. zur</span></span><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"> Bestellung der Exemplare finden Sie auf der </span></span><a href="https://www.raa-sachsen.de/support/publikationen/methodenheft-gegenuns-5893" aria-label="methodenheft gegenuns 5893"><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Webseite</span></span><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"> von </span></span></a><a href="https://www.raa-sachsen.de/support/publikationen/methodenheft-gegenuns-5893" aria-label="methodenheft gegenuns 5893"><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Support </span></span></a><a href="https://www.raa-sachsen.de/support/publikationen/methodenheft-gegenuns-5893" aria-label="methodenheft gegenuns 5893"><span style="font-family: Bitstream Vera Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Sachsen.</span></span></a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/methodenheft-gegen-uns">Methodenheft zur Webdokumentation „Gegen uns“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bedroht zu werden, gehört nicht zum Mandat.</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ratgeber_kommunalpolitik_und_verwaltung?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ratgeber_kommunalpolitik_und_verwaltung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 14:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien­­ & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[VBRG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VBRG und BMB ver&#246;ffentlichen Ratgeber f&#252;r Kommunalpolitik und -verwaltung Morddrohungen per E-Mail, Facebook und Twitter oder als Graffiti an der Hauswand, rassistische und antisemitische Bedrohungen, zerschnittene Autoreifen: Viele kommunalpolitisch Engagierte und Mitarbeiter:innen in Verwaltungen erleben in der Pandemie eine Zuspitzung von rechten Angriffen und Drohungen. Doch ins Blickfeld der &#214;ffentlichkeit geraten die Anfeindungen oftmals erst, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"><strong><a href="https://verband-brg.de/">VBRG</a> und <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/">BMB</a> ver&ouml;ffentlichen Ratgeber f&uuml;r Kommunalpolitik und -verwaltung</strong></p>
<p>Morddrohungen per E-Mail, Facebook und Twitter oder als Graffiti an der Hauswand, rassistische und antisemitische Bedrohungen, zerschnittene Autoreifen: Viele kommunalpolitisch Engagierte und Mitarbeiter:innen in Verwaltungen erleben in der Pandemie eine Zuspitzung von rechten Angriffen und Drohungen.</p>
<p>Doch ins Blickfeld der &Ouml;ffentlichkeit geraten die Anfeindungen oftmals erst, wenn sich die Angegriffenen &ndash; wie zuletzt der Gr&uuml;nen-Politiker Tareq Alaows &ndash; aus ihren Positionen oder &Auml;mtern zur&uuml;ckziehen. Oder wenn Mitarbeiter:innen von Verwaltungen bei anhaltenden Drohungen beispielsweise aus der Reichsb&uuml;rger-Szene oder von Coronaleugner:innen unter Polizeischutz arbeiten m&uuml;ssen.</p>
<p>Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) und der Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) haben einen aktuellen 45-seitigen Ratgeber f&uuml;r kommunalpolitisch Engagierte ver&ouml;ffentlicht. Die Ver&ouml;ffentlichung richtet sich mit praktischen Handlungsm&ouml;glichkeiten sowohl an direkt Betroffene sowie deren Familie und Freund:innen als auch an Vorgesetzte und Verantwortungstr&auml;ger:innen in Kommunen und demokratischen Parteien. &bdquo;Mit dem Ratgeber wollen wir allen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich in der Kommunalpolitik aktiv sind oder in Verwaltungen arbeiten, einen praktischen Wegweiser an die Hand geben&ldquo;, betonen Bianca Klose (BMB e.V.) und Robert Kusche (VBRG e.V.). &bdquo;Denn nur, wenn die Betroffenen nicht alleine gelassen werden und effektive Unterst&uuml;tzung erfahren, erh&auml;lt Kommunalpolitik als wichtiges Feld zivilgesellschaftlichen Engagements und demokratischen Zusammenhalts den notwendigen Schutz.&ldquo;</p>
<p>Der Ratgeber steht auf den Websites des <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2021/04/Ratgeber_Bedrohungen_Kommunalpolitik.pdf" aria-label="Ratgeber Bedrohungen Kommunalpolitik">BMB</a> und <a href="https://verband-brg.de/bedroht-zu-werden-gehoert-nicht-zum-mandat-ein-ratgeber-zum-umgang-mit-rechten-angriffen-und-bedrohungen-fuer-kommunalpolitikerinnen-kommunalpolitisch-engagierte-und-kommunalverwa-3/" aria-label="bedroht zu werden gehoert nicht zum mandat ein ratgeber zum umgang mit rechten angriffen und bedrohungen fuer kommunalpolitikerinnen kommunalpolitisch engagierte und kommunalverwa 3">VBRG</a> zum Download zur Verf&uuml;gung. Printausgaben k&ouml;nnen ab dem 1. Mai per E-Mail bestellt werden: kontakt@bundesverband-mobile-beratung.de</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ratgeber_kommunalpolitik_und_verwaltung">Bedroht zu werden, gehört nicht zum Mandat.</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps und Hintergründe zum Umgang mit extrem rechten Feindlisten</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/tipps-und-hintergruende-zum-umgang-mit-extrem-rechten-feindlisten?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tipps-und-hintergruende-zum-umgang-mit-extrem-rechten-feindlisten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 08:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[VBRG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=39878</guid>

					<description><![CDATA[<p>Quelle: VBRG Noch immer weigern sich die Ermittlungsbeh&#246;rden &#8211; der Generalbundesanwalt, das Bundeskriminalamt und die Mehrheit der 16 Landeskriminal&#228;mter (Anmerkung OPP: In Brandenburg wurden die Betroffenen inzwischen durch das LKA informiert) &#8211; die Betroffenen extrem rechter Feindlisten dar&#252;ber zu informieren, wenn ihre Wohnanschriften, andere pers&#246;nliche Daten, Fotos oder Informationen in Datensammlungen von Neonazis und/oder organisierten [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/tipps-und-hintergruende-zum-umgang-mit-extrem-rechten-feindlisten">Tipps und Hintergründe zum Umgang mit extrem rechten Feindlisten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Quelle: <a href="https://www.verband-brg.de/betroffene-der-feindeslisten-handlungsmoeglichkeiten-fur-betroffene/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="betroffene der feindeslisten handlungsmoeglichkeiten fur betroffene (&ouml;ffnet in neuem Tab)">VBRG </a></p>
<p>Noch immer weigern sich die Ermittlungsbeh&ouml;rden &ndash; der Generalbundesanwalt, das Bundeskriminalamt und die Mehrheit der 16 Landeskriminal&auml;mter (Anmerkung OPP: In Brandenburg wurden die Betroffenen inzwischen durch das LKA informiert) &ndash; die Betroffenen extrem rechter Feindlisten dar&uuml;ber zu informieren, wenn ihre Wohnanschriften, andere pers&ouml;nliche Daten, Fotos oder Informationen in Datensammlungen von Neonazis und/oder organisierten Rassist*innen aufgefunden wurden. Das ist umso unverst&auml;ndlicher, weil damit einzig und allein die Betroffenen ohne Informationen dastehen, w&auml;hrend organisierte Neonazis und rassistisch motivierte Gewaltt&auml;ter*innen durch drei Mausklicks auf umfassende Adresssammlungen zugreifen k&ouml;nnen &ndash; ohne dass es den Bedrohten m&ouml;glich ist, anhand des von den Ermittlungsbeh&ouml;rden bei Durchsuchungen beschlagnahmten Datenmaterials und anderer Informationen selbst zu Einsch&auml;tzungen zu kommen und sich individuell ad&auml;quat zu sch&uuml;tzen.</p>
<p>Der nachfolgende Text gibt daher einen kurzen &Uuml;berblick &uuml;ber einige Handlungsm&ouml;glichkeiten und das Ausma&szlig; extrem rechter Feindes- oder Todeslisten:</p>
<p><strong>Die so genannte 25.000er-Liste und andere Feindlisten</strong></p>
<p>Die bislang umfassendste und bekannte so genannte Feindes-Liste stammt aus einem Hack des Duisburger Punk-Versandhandels IMPACT aus dem Jahr 2015. Sie umfasst die pers&ouml;nlichen Daten von etwa 25.000 Personen, darunter sind neben E-Mail Adressen, auch Telefonnummern und Wohnanschriften. Das Ermittlungsverfahren gegen die mutma&szlig;lichen Verantwortlichen f&uuml;r den Hack der so genannten &bdquo;National Sozialistische Hackercrew&ldquo; aus dem Umfeld der JN Brandenburg wurde 2016 eingestellt. Die Datensammlung wurde dann im Juli 2017 von dem baden-w&uuml;rttembergischen AfD-Landtagsabgeordneten Heiner Merz als &bdquo;Antifa-Mitglieder-Liste&ldquo; erneut verbreitet. Die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden haben diese Datensammlung u.a. im Jahr 2017 bei Durchsuchungen gegen mutma&szlig;liche Mitglieder und Zeugen im Ermittlungsverfahren der Generalbundesanwaltschaft gegen das Nordkreuz-Netzwerk sowie in 2018 bei mutma&szlig;lichen Mitgliedern der &bdquo;Gruppe Revolution Chemnitz&ldquo; gefunden. Da die Ergebnisse des Hacks auf einem Server au&szlig;erhalb der EU abgelegt ist, sind ist diese Datensammlung noch immer leicht auffindbar. Schon unmittelbar nach der Ver&ouml;ffentlichung des Hacks hatten Neonazis u.a. in Niedersachsen begonnen, Betroffene aus ihrer Umgebung anhand der Adressdaten &ouml;ffentlich zu bedrohen und auch konkrete Angriffe angek&uuml;ndigt.</p>
<p><strong>Wie erfahre ich, ob meine Daten von Neonazis in Feindes- oder Todeslisten gesammelt worden sind?</strong></p>
<p>Wer wissen will, ob er oder sie auf einer der Feindes-Listen steht, die aus den gro&szlig;en Daten-Hacks wie beispielsweise dem Datendiebstahl beim IMPACT-Mailorderversand generiert wurden , kann das teilweise selbst nachpr&uuml;fen. Das Hasso-Plattner-Institut Digital Engineering der Universit&auml;t Potsdam bietet daf&uuml;r ein kostenfreies Tool. Der HPI Identity Leak Checker vergleicht die eigene E-Mail-Adresse mit den Inhalten gro&szlig;er Hacks und Datendiebst&auml;hle, darunter auch den durch die &bdquo;National Sozialistische Hacker-Crew&ldquo; begangenen Datendiebstahl beim IMPACT Mailordner-Versand im Fr&uuml;hjahr 2015.</p>
<p>Allerdings: Die Ermittlungsbeh&ouml;rden sind beispielsweise bei Durchsuchungen im Zusammenhang u.a. mit dem Nordkreuz-Netzwerk auch auf Datensammlungen mit pers&ouml;nlichen Adressen von so genannten politischen Gegner*innen &ndash; darunter Kommunalpolitiker*innen von Freien W&auml;hlerinitiativen, Linken und Gr&uuml;nen aus dem Norden von Mecklenburg-Vorpommern gesto&szlig;en, die durch Zugriffe auf Polizeidatenbanken zusammengestellt wurden &ndash; und dann durch Beobachtungen und Ausforschungen vor Ort erg&auml;nzt worden waren. Auch in Hessen besteht der Verdacht, dass die Adresse der Frankfurter Rechtsanw&auml;ltin Seda Basay-Yildiz sowie gesch&uuml;tzte Daten ihrer Familienangeh&ouml;rigen durch den Zugriff auf Polizeidatenbanken von einer Gruppe &bdquo;NSU2.0&ldquo; zu neonazistischen Bedrohungen benutzt werden konnten.<br />
Wenn beispielsweise ohnehin schon eine Auskunftssperre f&uuml;r die eigene Meldeadresse besteht und diese Adresse dann in Neonazi-Feindlisten auftaucht oder Drohschreiben und Bedrohungen eingehen, ist die Vermutung naheliegend, dass Mitarbeiter*innen von Beh&ouml;rden, die Zugriff auf besonders sch&uuml;tzenswerte pers&ouml;nliche Informationen haben &ndash; wie etwa Angestellte und Mitarbeiter*innen von Polizei- und Justiz, Meldebeh&ouml;rden, Finanz&auml;mtern oder Krankenkassen &ndash; die Daten unrechtm&auml;&szlig;ig an Dritte weitergegeben haben. In den 2000er Jahren hatte die Neonazi-Kameradschaft S&uuml;d in M&uuml;nchen beispielsweise Feindeslisten mit umfangreichen Datensammlungen von so genannten politischen Gegner*innen anlegen k&ouml;nnen, weil eine der Neonaziaktivist*innen bei der Deutschen Post arbeitete.</p>
<p><strong>Wo finde ich Unterst&uuml;tzung?</strong></p>
<p>Grunds&auml;tzlich ist es sinnvoll, sich an die n&auml;chstgelegene Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zu wenden und dort in einem vertraulichen Beratungsgespr&auml;ch &uuml;ber die eigenen Bef&uuml;rchtungen und die n&auml;chsten Schritte zu sprechen. Besteht beispielsweise der Verdacht, dass Mitarbeiter*innen staatlicher Beh&ouml;rden pers&ouml;nliche Daten weitergegeben haben, ist es sinnvoll Strafanzeige und Strafantrag gegen Unbekannt zu stellen und durch engagierte und qualifizierte Rechtsanw&auml;lt*innen im Ermittlungsverfahren vertreten zu werden.</p>
<p>Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich an eine der spezialisierten Opferberatungsstellen zu wenden, um sich ggfs. auch mit anderen Betroffenen zusammenzuschlie&szlig;en, auszutauschen und zu vernetzen und politische Forderungen zu stellen. Au&szlig;erdem kann die Frage der Kosten f&uuml;r eine anwaltliche Vertretung auf diesem Weg solidarisch besprochen und nach gemeinsamen L&ouml;sungen gesucht werden.</p>
<p>Das BKA und einige Landeskriminal&auml;mter, darunter Hamburg und Rheinland-Pfalz, haben mittlerweile eigene Hotlines geschaltet, an die sich Menschen wenden k&ouml;nnen, die bef&uuml;rchten, dass ihre Daten von Neonazis/organisierten Rassist*innen in Feindeslisten gesammelt wurden. Andere Landeskriminal&auml;mter etwa in Hessen und Th&uuml;ringen haben angek&uuml;ndigt, Betroffene schriftlich zu informieren.</p>
<p><strong>M&uuml;ssen die Ermittlungsbeh&ouml;rden mich informieren?</strong></p>
<p>Der Journalist und Aktivist Jean Peters geh&ouml;rt zu denjenigen, die von Neonazis massiv und &ouml;ffentlich bedroht wird. Er hatte durch eine Klage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden versucht, das BKA dazu verpflichten zu lassen, ihn &uuml;ber die bei Neonazis aufgefundenen Informationen zu seiner Person zu informieren. Das Verwaltungsgericht lehnte die Klage Anfang August 2019 ab und verwies darauf, dass der Generalbundesanwalt f&uuml;r die Ermittlungen zum Nordkreuz-Netzwerk zust&auml;ndig und daher alleine befugt sei, &uuml;ber die Herausgabe der Informationen zu entscheiden. Im Fall der Lokalpolitiker*innen, deren pers&ouml;nliche Informationen durch das Nordkreuz-Netzwerk gesammelt worden waren, hatten das BKA und das LKA Mecklenburg-Vorpommern zwei Jahre lang &uuml;ber die Feindeslisten verf&uuml;gt, ohne die Betroffenen zu informieren &ndash; die diese Verschleierungstaktik der Ermittlungsbeh&ouml;rden massiv kritisieren und eine Offenlegung aller dort vorhandenen Informationen fordern. Schlie&szlig;lich ist nach dem Mord an Walter L&uuml;bcke noch einmal deutlich geworden, dass Mord und Totschlag gegen so genannte politische Gegner*innen und entsprechende Aufrufe zur verbreiteten Praxis einer hochbewaffneten Bewegung von bewaffneten Neonazis und organisierten Rassist*innen geh&ouml;ren.</p>
<p>Dar&uuml;ber, ob es rechtlich zul&auml;ssig ist, den Betroffenen die vorhandenen Informationen zu verweigern, wird weiter gestritten. Politisch ist es jedoch v&ouml;llig klar, dass die Betroffenen informiert werden m&uuml;ssen, damit sie auf etwaige Bedrohungen vorbereitet sind und reagieren k&ouml;nnen.<br />
Wie gro&szlig; ist die Gef&auml;hrdung, wenn Neonazis &uuml;ber Informationen zur eigenen Person verf&uuml;gen?</p>
<p>Verallgemeinerungen zur Bedrohungslage von denjenigen, deren Daten auf Neonazi-Feindlisten gefunden, sind &uuml;berhaupt nicht hilfreich und n&uuml;tzen der*dem Einzelnen gar nichts. Wichtig ist es, die eigenen &Auml;ngste und Bef&uuml;rchtungen nicht f&uuml;r sich zu behalten, sondern mit Familienangeh&ouml;rigen und Freund*innen zu besprechen und dann externen Rat hinzuziehen.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich gilt: Die Gef&auml;hrdung steigt, wenn es vor Ort aktive Neonazi-Gruppen gibt, die ggfs. auch regional oder &uuml;berregional vernetzt sind. Im &uuml;brigen nehmen auch die Polizeibeh&ouml;rden die Gefahren f&uuml;r die Betroffenen derartiger Feindlisten so ernst, dass das BKA im Rahmen des im August 2019 vorgestellten Konzepts zur Bek&auml;mpfung des Rechtsextremismus von der Politik fordert, einen neuen Straftatbestand einzuf&uuml;hren, der das Anlegen von Feindes- oder Todeslisten unter Strafe stellt.</p>
<p>Denn dass eine reale Gefahr besteht, sobald Mensch im Fadenkreuz von Neonazis und/oder der extremen Rechten steht, l&auml;sst sich anhand von einigen Beispielen leicht nachvollziehen: In Berlin haben Neonazis seit Ende der 2000er Jahre so genannte Anti-Antifa-Listen angelegt und sie auch immer wieder im Internet ver&ouml;ffentlicht. Die Folge war eine Serie von Brandanschl&auml;gen mit massiven Sachsch&auml;den auf Jugendeinrichtungen Der Falken, auf Autos von Menschen, die sich im Neuk&ouml;llner B&uuml;ndnis gegen Rechts engagieren und Morddrohungen an Wohnadressen von Engagierten. Bis heute musste sich keine*r der verantwortlichen Neonazis davor juristisch verantworten.</p>
<p>Auch das Netzwerk des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) hatte eine Datensammlung von rund 10.000 Personen und Objekten angelegt, die auf einem der Rechner des NSU-Kerntrios in dem Haus in der Fr&uuml;hlingsstra&szlig;e gefunden wurden. Darunter befanden sich sowohl migrantische als auch j&uuml;dische Institutionen, Moscheegemeinden, Synagogen etc., aber auch Politiker*innen wie der im Juni 2019 ermordete Regierungspr&auml;sident von Kassel, Walter L&uuml;bcke (CDU), und kleine Initiativen und Vereine, die zum Teil f&uuml;r Anschl&auml;ge ausgesp&auml;ht wurden. Diese Informationen wurden nach der Selbstenttarnung des NSU in der Brandruine in Zwickau gefunden.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich sind von Neonazis und der extremen Rechten zusammengestellte Feindeslisten kein neues Ph&auml;nomen. Schon in den 1990er Jahren war die so genannte Anti-Antifa-Arbeit ein Schwerpunkt, mit der militante Neonazis ihre Gewalt und Bedrohungen von so genannten politischen Gegner*innen koordiniert und gesteuert haben. Ein markantes Beispiel aus den fr&uuml;hen 1990-er Jahren ist die Ver&ouml;ffentlichung des &bdquo;Einblick&ldquo; mit rund 250 Namen und Adressen u.a. von aktiven Gewerkschafter*innen durch die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF). Durch Social Media und das Hosting auf Servern u.a. in Russland haben die so genannten Feindes- oder Todeslisten jedoch einen viel weiteren Verbreitungsgrad. Dadurch steigt die Gef&auml;hrdung f&uuml;r die Betroffenen ganz erheblich &ndash; insbesondere, wenn sie vor Ort sichtbar sind.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/tipps-und-hintergruende-zum-umgang-mit-extrem-rechten-feindlisten">Tipps und Hintergründe zum Umgang mit extrem rechten Feindlisten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Opferberatungen fordern Aufklärung zu Feindeslisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 13:15:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das BKA und die Landeskriminalämter müssen alle Einzelpersonen und Institutionen informieren, die in den so genannten „Feindeslisten“ der mutmaßlichen rechten Terrornetzwerke „Blutorden“, „Uniter“ und das Netzwerk um Franco A. genannt werden, fordern die unabhängige Opferberatungsstellen. „Politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Terror und Gewalt gegen politische Gegner*innen ist nicht abstrakt, sondern eine reale Gefahr für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das BKA und die Landeskriminalämter müssen alle Einzelpersonen und Institutionen informieren, die in den so genannten „Feindeslisten“ der mutmaßlichen rechten Terrornetzwerke „Blutorden“, „Uniter“ und das Netzwerk um Franco A. genannt werden, fordern die unabhängige Opferberatungsstellen.</p>
<p>„Politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Terror und Gewalt gegen politische Gegner*innen ist nicht abstrakt, sondern eine reale Gefahr für die körperliche Unversehrtheit und das Leben der Betroffenen “, betonen die Beratungsstellen. „Diejenigen, die im Visier rechter Terrornetzwerke stehen, müssen von den Behörden endlich umfassend informiert werden, um ihre Gefährdung selbst einschätzen zu können.“</p>
<p> In den Berichten der Zeitung „die taz“ und des Magazins „Focus“ über die Existenz von mehreren extrem rechten mutmaßlichen Terrornetzwerken unter Beteiligung von ehemaligen und aktiven Bundeswehrangehörigen und Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden wird immer wieder erwähnt, dass diese extrem rechten Netzwerke Feindeslisten angelegt haben. Im Visier stehen dabei politische Gegner*innen, die am „Tag X“ – oder auch davor – mit Gewalt mundtot gemacht werden sollen. In den bislang bekannt gewordenen Chats und Foreneinträgen planen an den Terrornetzwerken beteiligte, bewaffnete und gut organisierte Rechte offenbar sehr präzise die Internierung und die Tötung von politischen Gegner*innen.</p>
<p>„Die Gefahr, dass Einzelpersonen oder kleine Gruppen aus den Netzwerken die Waffen, die ihnen zur Verfügung stehen, schon jetzt gegen Abgeordnete von demokratischen Parteien, Gewerkschafter*innen, missliebige Journalist*innen, Aktivist*innen antifaschistischer Initiativen oder politisch engagierten Geflüchteten und Migrant*innen einsetzen, ist enorm hoch“, betont Franz Zobel, Mitglied im Vorstand des VBRG e.V. und Berater der Thüringer Opferberatungsstelle ezra. „Die Strafverfolgungsbehörden des Bundes und der Länder müssen endlich alle diejenigen umfassend informieren, deren Namen oder Institutionen auf den Feindeslisten der extrem rechten mutmaßlichen Terrornetzwerke „Blutorden“, „Uniter“ und des Netzwerks im Franco A. auftauchen “, fordert Zobel. Die Betroffenen müssten die Möglichkeit haben, ihre Gefährdung selbst einzuschätzen und gegebenenfalls notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen.</p>
<p>„Wir erleben seit den ersten Enthüllungen über das Netzwerk um Franco A. in Mecklenburg-Vorpommern eine enorme Verunsicherung bei denjenigen, die ohnehin schon im Visier der Neonazis stehen,“ betont eine Sprecher*in von LOBBI e.V., der landesweiten spezialisierten Opferberatung in Mecklenburg-Vorpommern. „Denn hier wissen alle, wie schnell Neonazis auf ihre Propaganda auch Taten folgen lassen.“ Es sei völlig unverständlich – vor allem vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem Terrornetzwerk des NSU und dem Wissen der Strafverfolgungsbehörden, dass Schießübungen mit nach NSU-Mordopfern benannten Zielscheiben stattfinden, dass einige Landeskriminalämter seit über einem Jahr über die Feindeslisten verfügen, ohne die Betroffenen zu informieren, kritisiert Zobel.</p>
<p>Zumal auch der neonazistischen Brandstiftungs-Serie in Berlin-Neukölln gegen Menschen, die in antifaschistischen Initiativen engagiert sind, langjährig verbreitete und gepflegte Feindlisten der Neonazis zugrunde liegen. Franz Zobel verweist auch darauf, dass aufgrund von der mangelnder und ineffektive Strafverfolgung nach brutalen Neonaziangriffen wie beispielsweise auf missliebige Journalist*innen aus dem Umfeld von Thorsten Heise, der als führender Anti-Antifa-Aktivist bundesweit seit Jahren bekannt ist, der Eindruck entstehen würde, „die Behörden haben aus ihrer Verantwortung für den NSU-Komplex und rechten Terror nichts gelernt.</p>
<p>Berlin, den 30. November 2018</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/opferberatungen-fordern-aufklaerung-zu-feindeslisten">Opferberatungen fordern Aufklärung zu Feindeslisten</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Qualitätsstandards für eine professionelle Unterstützung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 12:12:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Materialien­­ & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsstandarts]]></category>
		<category><![CDATA[VBRG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechte Gewalt ist in der Bundesrepublik Deutschland ein anhaltendes Problem. Zehntausende solcher Gewalttaten seit der Wiedervereinigung &#8211; darunter mindestens 169 T&#246;tungen &#8211; zeigen, dass dem Ph&#228;nomen effektiv nicht mit kurzfristigen Ma&#223;nahmen begegnet werden kann. Alleine in den neuen Bundesl&#228;ndern und Berlin wurden im letzten Jahr 737 F&#228;lle rechter Gewalt mit 1086 direkt Betroffener durch die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"><strong>Rechte Gewalt ist in der Bundesrepublik Deutschland ein anhaltendes Problem. Zehntausende solcher Gewalttaten seit der Wiedervereinigung &ndash; darunter mindestens 169 T&ouml;tungen &ndash; zeigen, dass dem Ph&auml;nomen effektiv nicht mit kurzfristigen Ma&szlig;nahmen begegnet werden kann.</strong></p>
<p>Alleine in den neuen Bundesl&auml;ndern und Berlin wurden im letzten Jahr 737 F&auml;lle rechter Gewalt mit 1086 direkt Betroffener durch die Opferberatungsstellen registriert. Das Netzwerk der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland hat Qualit&auml;tsstandards f&uuml;r die Arbeit der Beratungsstellen entwickelt. Dabei wurde es vom Deutschen Jugendinstitut wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse dieses Prozesses liegen nun vor.</p>
<p>Die Beratungsstellen f&uuml;r Opfer rechter Gewalt haben sich seit &uuml;ber 10 Jahren in professioneller Weise der Opferperspektive verpflichtet. Ihr Fachwissen und ihre Beratungskompetenz, findet nunmehr in den neu erschienen Qualit&auml;tsstandards Ausdruck. Die Brosch&uuml;re definiert die Spezifik rechter Gewalt, beschreibt die Ziele und Arbeitsprinzipien der Beratungsprojekte und beleuchtet deren Schl&uuml;sselprozesse.<br />
Sie stellt dar, welche Voraussetzungen geschaffen werden m&uuml;ssen, um die unverzichtbare Arbeit der Beratungsstellen perspektivisch zu sichern und in allen Bundesl&auml;ndern fl&auml;chendeckend aufbauen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Die entwickelten Qualit&auml;tsstandards sind entstanden aus den langj&auml;hrigen Erfahrungen der Projektmitarbeiter_innen. Sie sind f&uuml;r alle bereits bestehenden Beratungsstellen handlungsleitend und erleichtern den Projekten, die in Zukunft entstehen werden, den Einstieg in die spezifische Arbeit mit Betroffenen rechter Gewalt. Zu den Erstunterzeichnern der Beratungsstandards geh&ouml;ren Projekte aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen, Niedersachsen, Baden-W&uuml;rttemberg sowie Schleswig-Holstein.</p>
<p>Robert Kusche, Sprecher des Netzwerkes: &bdquo;Wir freuen uns, dass die Qualit&auml;tsstandards vorliegen und von bundesweiten Organisationen getragen werden. Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass im Rahmen des neuen Bundesprogramms &bdquo;Demokratie leben&ldquo; unser Know How dazu beitr&auml;gt, dass dringend notwendige fl&auml;chendenkende Angebote f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt in Deutschland entstehen.&ldquo;</p>
<p>Die beteiligten Projekte danken dem Deutschen Jugendinstitut f&uuml;r die wissenschaftliche Begleitung und der Amadeu Antonio Stiftung f&uuml;r die finanzielle F&ouml;rderung. Den Text k&ouml;nnen Sie auf den Internetseiten der beteiligten Projekte herunterladen sowie unter opferperspektive.de; Bestellungen der Druckfassung richten Sie bitte an: ReachOut; Oranienstr. 159 in10969 Berlin</p>
<p>F&uuml;r Nachfragen stehen Ihnen gerne Judith Porath, Opferperspektive, Tel. 0151-59100082<br />
und Robert Kusche, <span class="caps">RAA</span> Sachsen e.V., Tel. 0351/5002567 zur Verf&uuml;gung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Qualit&auml;tsstandards als pdf zum Download:<br />
<a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2014/07/VBRG_Qualistandards_Vers2018_Web-1.pdf" aria-label="VBRG Qualistandards Vers2018 Web 1">Qualit&auml;tsstandards_Opferberatung</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/qualitaetsstandards-fuer-eine-professionelle-unterstuetzung">Qualitätsstandards für eine professionelle Unterstützung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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