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	<title>Angriff - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Uckermark: Prozessbeginn wegen versuchter Tötung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 14:56:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Angriff am Bahnhof Templin Am ersten Prozesstag lag der Fokus des Prozesses auf einem Angriff in der Nacht zum 22. Oktober 2025, bei dem ein 21-jähriger Ukrainer am Bahnhof Templin schwerst verletzt wurde. Dieser hatte am Vorabend den letzten Zug nach Berlin verpasst und traf so wartend auf eine Gruppe junger Rechter am Bahnhof. Zunächst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><strong>Angriff am Bahnhof Templin</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am ersten Prozesstag lag der Fokus des Prozesses auf einem Angriff in der Nacht zum 22. Oktober 2025, bei dem ein 21-jähriger Ukrainer am Bahnhof Templin schwerst verletzt wurde. Dieser hatte am Vorabend den letzten Zug nach Berlin verpasst und traf so wartend auf eine Gruppe junger Rechter am Bahnhof. Zunächst unterhielten sie sich und tranken gemeinsam Alkohol. Dann kippte die Stimmung und die Angeklagten schlugen zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen völlig enthemmt auf den Betroffenen ein. Mehrere Fluchtversuche misslangen dem jungen Ukrainer und die Angeklagten schlugen und traten erneut auf ihn ein. Noch im Krankenwagen in der Tatnacht schilderte der Betroffene, dass vor dem Angriff eine Diskussion über seine Herkunft vorausgegangen sei. Durch die Tat erlitt der Betroffene zahlreiche Verletzungen, unter anderem Hirnblutungen und musste mehrere Tage stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Tat ist u.a. als schwerer Raub mit anschließender Lebensgefahr angeklagt. Der Betroffene leidet heute noch massiv unter den Folgen der Tat.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Prozess</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Prozesses zeichnete sich ein Bild von verrohter Gewalt, in einem Ausmaß wie sie die Opferperspektive in den vergangenen Jahren wiederholt in der Uckermark registriert hat. Nicht bei allen angeklagten Taten scheint eine politische Motivation eine Rolle gespielt zu haben, dennoch zeigte der Prozessbeginn bereits, dass die Täter sich in einem massiv gewaltvollen Milieu bewegen, in dem rechtsextreme Positionen ein Grundbestandteil sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 23-jährige Angeklagte hat die meisten gegen ihn erhobenen Anklagepunkte eingeräumt, dazu gehört auch das Zeigen des „Hitlergrußes“ im Mai 2025. Die Vorwürfe des Raubes und des Einsatzes von Waffen bestritt er. Diese Anklagepunkte haben erheblichen Einfluss auf die Dauer der Haftstrafe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er gab auch zu, Teil der sogenannten &#8222;Deutsche Jugend Uckermark&#8220; gewesen zu sein. Der Name ist offensichtlich angelehnt an die Neonazi-Jugendgruppe &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220;. Die Behauptung, sich mittlerweile von dieser Gruppierung und seiner rechten Gesinnung losgesagt zu haben, zweifeln nahezu alle Verfahrensbeteiligten an.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Angriff bei AfD-Wahlkampfveranstaltung</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am kommenden Folgeprozesstag (7. Juli) wird sich das Gericht voraussichtlich mit einem weiteren Angriff am 8. Februar 2025 im Umfeld einer AfD-Wahlkampfveranstaltung befassen. Einer der Angeklagten soll aus einer Gruppe heraus zunächst einen Teilnehmer einer Gegenkundgebung bedroht haben. Kurze Zeit später soll er zwei andere Teilnehmende des Gegenprotestes verfolgt, getreten und ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt haben. Der Betroffene und seine Begleitung konnten sich schließlich in einen nahegelegenen Drogeriemarkt flüchten, vor dem sich die Gruppe des Angreifers noch einschüchternd aufhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 8. Juli soll am Landgericht Neuruppin parallel ein separater Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen einen weiteren Beschuldigten in den Tatkomplexen beginnen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Forderungen der Opferperspektive</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten von dem Gerichtsprozess, dass die politische Motivation der Taten bei der Verurteilung berücksichtigt wird. Der Prozess muss auch klären, wer genau sich hinter der „Deutsche Jugend Uckermark“ verbirgt. Handelte es sich hier um eine feste Struktur extrem rechter Jugendlicher? Besteht diese fort und wer gehört bzw. gehörte noch dazu? Und ist die Gruppierung unter Umständen für weitere rechte Gewalttaten in der Uckermark verantwortlich?</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-versuchte-toetung-uckermark">Uckermark: Prozessbeginn wegen versuchter Tötung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rechte Angriffe auf Hausprojekt „Zelle79“ und Kulturort „Chekov“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angriffe im Zusammenhang mit den CSD-Aktionswochen In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 2026 wurde ein Brandanschlag auf das Wohnprojekt “Zelle79” in Cottbus verübt. Zwei Angreifer warfen Brandsätze gegen das bewohnte Haus.Laut den Bewohner*innen waren die Angreifer schwarz gekleidet. Einer war mit einer schwarz-weiß-roten Sturmhaube vermummt.Der Brandanschlag ereignete sich während der CSD-Aktionswochen Cottbus. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><strong>Angriffe im Zusammenhang</strong> <strong>mit den CSD-Aktionswochen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 2026 wurde ein Brandanschlag auf das Wohnprojekt “Zelle79” in Cottbus verübt. Zwei Angreifer warfen Brandsätze gegen das bewohnte Haus.<br>Laut den Bewohner*innen waren die Angreifer schwarz gekleidet. Einer war mit einer schwarz-weiß-roten Sturmhaube vermummt.<br>Der Brandanschlag ereignete sich während der CSD-Aktionswochen Cottbus. Die Bewohner*innen hatten am Haus ein CSD-Plakat und eine Regenbogen-Flagge aufgehängt. Auf einem Banner nahmen sie Bezug auf die gemeinsame Entscheidung von AfD, Mittelstandsinitiative und Teilen der CDU in der Stadtverwaltung das Gendern zu untersagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In derselben Nacht gab es außerdem einen Angriff auf den alternativen Jugendclub “Chekov”, der unweit von der Zelle79 entfernt ist. So wurde am Morgen des 02. Juli bekannt, dass dort in der Nacht ein Feuer gelegt wurde.<br>Auch das “Chekov”, das unweit von dem Stadion des FC Energie Cottbus liegt, ist in der Vergangenheit Zielscheibe rechter Anfeindungen gewesen. Erst im Dezember des vergangenen Jahres wurde die Fassade des Clubs großflächig mit dem Schriftzug “Cottbus bleibt deutsch” verunstaltet. Der Spruch ist in der Cottbuser rechtsextremen Hooliganszene weit verbreitet. Zudem zerstörten die Täter mehrere Wandbilder und hinterließen misogyne und queerfeindliche Beleidigungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Rechte Gewalt in Cottbus eskaliert</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Angriffe reihen sich ein in eine Welle rechter Eskalation in Cottbus. Erst im April gab es innerhalb kürzester Zeit Bedrohungen und Angriffe gegen politisch Engagierte sowie alternative Jugendliche, rassistische Beleidigungen bei einer Semester-Eröffnungsparty der BTU-Cottbus, mehrfach wurde die Synagoge und die Zelle79 rechten Parolen beschmiert, es gab einen Brandanschlag auf das Wohnhaus WK51 und eine weitere Woche später werden drei Regenbogenbanner am Regenbogenkombinat Cottbus mit Farbe beschmiert. Und auch danach berichteten uns Engagierte von weiteren nächtlichen Bedrohungen und Angriffen &#8211; ein Ende der rechten Eskalation scheint nicht in Sicht zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Angriff mit Einsatz von Brandsätzen auf die Zelle79 ist eine weitere Eskalationsstufe gegen das Hausprojekt. Die Qualität der Tat lässt darauf schließen, dass die Täter keine Skrupel davor hatten Menschenleben tödlich zu gefährden. Unsere Solidarität gilt den Bewohner*innen, deren schnelle Reaktion Schlimmeres verhinderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind erschüttert, dass in derselben Nacht die Zelle79 angegriffen und am alternativen Jugendclub “Chekov” ein Feuer gelegt wurde. Das planvolle Vorgehen beider Taten zeigt, wie enthemmt die rechtsextreme Szene in Cottbus sich ihrer Feinde entledigen will. Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam an der Seite der beiden Projekte stehen und uns von diesen Vertreibungs- und Vernichtungsphantasien als Angriff auf die vielfältige und demokratische Gesellschaft in Cottbus nicht einschüchtern lassen.<br>Wir verurteilen beide Angriffe aufs Schärfste und erwarten eine schnelle, konsequente Aufklärung sowie ein entschiedenes Handeln der Politik und Strafverfolgungsbehörden. Es darf nicht sein, dass derartige Taten in Cottbus immer wieder geschehen und die Verursacher offenbar nur mit geringen oder gar keinen Konsequenzen rechnen müssen.” sagt Dorina Feldmann, Beraterin bei der Opferperspektive.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-angriffe-auf-hausprojekt-zelle79-und-kulturort-chekov">Rechte Angriffe auf Hausprojekt „Zelle79“ und Kulturort „Chekov“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedenken zum 30. Jahrestag des Angriffs auf Noël Martin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Noël Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Todesofer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren wurde Noël Martin in Mahlow von Neonazis angegriffen. 2020 starb er an der Spätfolgen des Angriffs. Aus diesem Anlass findet im Juni eine Aktionswoche für Demokratie und Vielfalt statt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Vor 30 Jahren wurde der britisch-jamaikanische Bauunternehmer No&euml;l Martin in Mahlow von Neonazis rassistisch beschimpft und bedroht und anschlie&szlig;end mit dem Auto verfolgt. Die Neonazis versuchen zun&auml;chst, No&euml;l Martins Auto von der Fahrbahn zu dr&auml;ngen. Dann wirft einer von ihnen einen schweren Feldstein auf das Auto von No&euml;l Martin. Er verliert die Kontrolle &uuml;ber das Fahrzeug und prallt gegen einen Baum.<br>Infolge des Unfalls ist No&euml;l Martin fortan querschnittsgel&auml;hmt und leidet unter starken Schmerzen. Er ist rund um die Uhr auf Pflege angewiesen, um den Alltag zu bew&auml;ltigen. Am 14. Juli 2020 starb No&euml;l Martin an den Sp&auml;tfolgen des Angriffs.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Angriff auf No&euml;l Martin j&auml;hrt sich nun zum 30. mal. Aus diesem Anlass organisiert die Gemeinde und Zivilgesellschaft in Blankenfelde-Mahlow vom <strong>15. bis 21. Juni 2026</strong> eine <a href="https://www.blankenfelde-mahlow.de/blankenfelde-mahlow/aktuelles/demokratie-und-vielfalt/" aria-label="demokratie und vielfalt">Aktionswoche f&uuml;r Demokratie und Vielfalt.</a></p><h3 class="wp-block-heading">Gedenkdemonstration am 16. Juni</h3><p class="wp-block-paragraph">In diesem Rahmen findet am <strong>Dienstag, den 16. Juni,</strong> eine Gedenkdemonstration statt. Startpunkt ist um 17 Uhr der Bahnhofsvorplatz in Mahlow.&nbsp;Von dort begehen wir genau die Strecke, die No&euml;l Martin im Jahr 1996 verfolgt wurde. Am Mahnmal am Glasower Damm findet dann ein Gedenken f&uuml;r alle Opfer rechter Gewalt statt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Dienstag, 16. Juni, 17 &ndash; 19:30 Uhr</strong><br><strong>17 Uhr: Bahnhofsvorplatz in Mahlow</strong><br><strong>18 Uhr: Mahnmal am Glasower Damm</strong></p><h3 class="wp-block-heading">Ausstellung: &ldquo;Kein sch&ouml;ner Land&rdquo; &ndash; Todesopfer rechter Gewalt</h3><p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls Teil der Aktionswoche ist unsere <a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/ausstellung/" aria-label="ausstellung">Outdoor-Ausstellung &ldquo;Kein sch&ouml;ner Land&rdquo;</a>. Sie ist vom <strong>15. bis 21. Juni auf dem Bahnhofsvorplatz in Mahlow</strong> zu sehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung portr&auml;tiert 23 Menschen, die in Brandenburg ihr Leben durch rechte, rassistische und antisemitische Gewalttat verloren. &Uuml;ber QR-Codes k&ouml;nnen vertiefende Informationen abgerufen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Zum vollst&auml;ndigen <strong>Programm der Aktionswoche f&uuml;r Demokratie und Vielfalt</strong>: <a href="https://www.blankenfelde-mahlow.de/blankenfelde-mahlow/aktuelles/demokratie-und-vielfalt/" aria-label="demokratie und vielfalt">https://www.blankenfelde-mahlow.de/blankenfelde-mahlow/aktuelles/demokratie-und-vielfalt/</a></p><p class="wp-block-paragraph">Mehr &uuml;ber das <strong>Schicksal von No&euml;l Martin</strong>: <a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/noel-martin/" aria-label="noel martin">https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/noel-martin/</a></p><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-zum-30-jahrestag-des-angriffs-auf-noel-martin">Gedenken zum 30. Jahrestag des Angriffs auf Noël Martin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 10:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Buckow]]></category>
		<category><![CDATA[Dritter Weg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anhänger der extrem rechten Partei „Der Dritte Weg“ griffen eine Person bei einem Trödelmarkt in Buckow (Märkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Pressemitteilung:</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Am 18. April 2026 griffen Anh&auml;nger der extrem rechten Partei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo; eine Person bei einem Tr&ouml;delmarkt in Buckow (M&auml;rkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</strong></strong></p><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/05/PM_Angriff-Dritter-Weg-Buckow_04_2026_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="PM Angriff Dritter Weg Buckow 04 2026 fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download PM</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Eine gr&ouml;&szlig;ere Wandergruppe junger M&auml;nner und Frauen erschien am Samstagnachmittag des 18. April bei einem lokalen Tr&ouml;delmarkt in Buckow. Anwesende G&auml;ste und Standbetreuer*innen identifizierten diese anhand ihrer Kleidung als Anh&auml;nger der neonazistischen Kleinstpartei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo;. Einer der anwesenden Standbetreuer sprach die Gruppe an und machte deutlich, dass sie dort nicht erw&uuml;nscht seien. Auch die Veranstalterin des Tr&ouml;delmarktes kam hinzu und verwies die Neonazis des Hofes. Doch die Rechten weigerten sich das Gel&auml;nde zu verlassen. Mindestens drei Personen aus der Gruppe attackierten daraufhin koordiniert den Standbetreuer mit Pfefferspray und Schl&auml;gen. Einer der Angreifer wurde von den Anwesenden als Erik S. identifiziert, ein Parteikader des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo;.</p><p class="wp-block-paragraph"><br>&bdquo;<em>Der Angriff zeigt die hohe Gewaltbereitschaft des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo; und insbesondere deren Nachwuchsorganisation &bdquo;Nationalrevolution&auml;re Jugend&ldquo;.</em> <em>Diese trainieren</em> <em>in Kampfsportgruppen</em> <em>f&uuml;r Angriffe auf politische Gegner*innen. Vermeintlich harmlose Wanderausfl&uuml;ge in uniformer Parteikleidung dienen dazu,</em> <em>Nachwuchs zu rekrutieren und ihren</em><br><em>extrem rechten Dominanzanspruch zu demonstrieren.&ldquo;</em> sagt Joschka Fr&ouml;schner von der Beratungsstelle Opferperspektive.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Trotz der gewaltt&auml;tigen Attacke gelang es Besucher*innen und Standbetreuer*innen des Tr&ouml;delmarkts schlie&szlig;lich, die Rechten vom Gel&auml;nde zu entfernen und den Tr&ouml;delmarkt anschlie&szlig;end fortzusetzen.<br>Die alarmierte Polizei konnte die Neonazis in unmittelbarer N&auml;he stellen. Sie ermittelt nun wegen gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung und des Versto&szlig;es gegen das Waffengesetz.</p><p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Der spontane Einsatz zahlreicher Personen bei dem Tr&ouml;delmarkt ist ein ermutigendes Beispiel von Zivilcourage, das zeigt, dass es m&ouml;glich ist, rechter Raumnahme erfolgreich entgegenzutreten. Die Anwesenden haben sich von dem dominanten Auftreten der Neonazis nicht einsch&uuml;chtern lassen, sondern diese klar in die Schranken gewiesen.&ldquo; </em>betont Joschka Fr&ouml;schner.</p><p class="wp-block-paragraph">In M&auml;rkisch-Oderland sind organisierte Neonazis schon l&auml;nger pr&auml;sent. Der Landkreis entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer der Schwerpunktregionen rechter Gewalt in Brandenburg. Die Opferperspektive registrierte im Jahr 2025 insgesamt 46 Angriffe &ndash; der h&ouml;chste bisher verzeichnete Wert. Die regionale &bdquo;Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Gewalt&ldquo; (BorG) wird zeitnah eine ausf&uuml;hrliche Analyse f&uuml;r den Landkreis vorstellen.</p><p class="wp-block-paragraph">##############################</p><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Joschka Fr&ouml;schner von der Opferperspektive zur Verf&uuml;gung:<br>Tel: 0151 &ndash; 5072 4851<br>E-Mail: j.froeschner@opferperspektive.de</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive</strong> &ndash; Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein ber&auml;t Betroffene, deren Angeh&ouml;rige, Freund*innen sowie Zeug*innen rechter Gewalt. <a href="https://www.opferperspektive.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="">https://www.opferperspektive.de/</a></p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>BOrG</strong> &ndash; Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt in M&auml;rkisch Oderland. Die BOrG ist ein Projekt des Horte-Kollektivs in Strausberg. <a href="https://horte-srb.de/borg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="" aria-label="borg (&ouml;ffnet in neuem Tab)">https://horte-srb.de/borg/</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cottbus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ratsuchende sitzt auf einer Bank im Park und raucht. Auf der Bank daneben versammeln sich mehrere Personen, die augenscheinlich der rechten Szene zuzuordnen sind. Unvermittelt kommen etwa drei Personen auf den Ratsuchenden zu. Sie nehmen Anstoß an seinem Rauchen, bedrängen ihn und beschimpfen ihn als „Scheiß Zecke“. Sie fordern ihn auf, den Ort zu [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/cottbus-308">Cottbus</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Ratsuchende sitzt auf einer Bank im Park und raucht. Auf der Bank daneben versammeln sich mehrere Personen, die augenscheinlich der rechten Szene zuzuordnen sind. Unvermittelt kommen etwa drei Personen auf den Ratsuchenden zu. Sie nehmen Anstoß an seinem Rauchen, bedrängen ihn und beschimpfen ihn als „Scheiß Zecke“. Sie fordern ihn auf, den Ort zu verlassen, andernfalls drohen sie ihm körperliche Gewalt an. Als der Ratsuchende daraufhin aufsteht und den Park verlassen will, bekommt er einen Tritt in den Rücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/cottbus-308">Cottbus</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Flyer: Hinschauen und Handeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 13:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=37654</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Flyer "Hinschauen &#38; Handeln" bietet Handlungsempfehlungen für Betroffene und Zeug*innen von rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/hinschauen-und-handeln">Flyer: Hinschauen und Handeln</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Handlungsempfehlungen f&uuml;r Betroffene und Zeug*innen rechter Angriffe</h3><p class="wp-block-paragraph">Dieser Flyer bietet Handlungsempfehlungen f&uuml;r Betroffene und Zeug*innen von rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen. Er steht in deutscher und englischer Sprache zum Download und zur Bestellung zur Verf&uuml;gung.</p><h4 class="wp-block-heading">Was tun bei einem rechten Angriff &ndash; Tipps f&uuml;r Betroffene</h4><ul class="wp-block-list">
<li>Du wirst bedroht oder angegriffen? Versuche ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu geraten. Lass dich nicht provozieren. Versuche den &Uuml;berblick zu behalten.</li>



<li>Mache andere auf die Situation aufmerksam.</li>



<li>Wenn m&ouml;glich: Verlasse die Gefahrensituation z.B. in dem du in Menschengruppen oder belebten Orten Schutz suchst.</li>
</ul><h4 class="wp-block-heading">Was tun bei einem rechten Angriff &ndash; Tipps f&uuml;r Zeug*innen</h4><ul class="wp-block-list">
<li>Du wirst Zeug*in eines rechten Angriffs? Versuche ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu geraten. Verschaffe dir einen &Uuml;berblick.</li>



<li>Bringe dich selbst nicht in Gefahr! Es ist sicherer, aus einer Gruppe heraus zu handeln. Mache andere Personen auf die Situation aufmerksam und hole Hilfe.</li>



<li>Zeige der betroffenen Person, dass du sie unterst&uuml;tzen m&ouml;chtest und biete deine Hilfe an.</li>
</ul><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Flyer downloaden oder bestellen</h3><div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-819x1024.png" alt="Brosch&uuml;re: Hinschauen und Handeln | Schmuckbild" class="wp-image-47862" style="width:200px" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-819x1024.png 819w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-240x300.png 240w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-768x960.png 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-1229x1536.png 1229w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-1638x2048.png 1638w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/HInschauen-Handeln-IG-DE-scaled.png 2048w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flyer auf Deutsch </strong></p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/02/Hinschauen-Handeln-Allgemein-DE_Digital.pdf" aria-label="Hinschauen Handeln Allgemein DE Digital">Download PDF</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flyer auf Englisch</strong></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button">Download PDF</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Der Flyer &bdquo;Hinschauen&amp;Handeln&ldquo; kann auch in <a href="https://www.opferperspektive.de/materialbestellung" title="" aria-label="materialbestellung">gedruckter Form</a> bestellt werden.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><h3 class="wp-block-heading">Beratung</h3><p class="wp-block-paragraph">Du wurdest aus rechten Motiven bedroht oder angegriffen?<br>In Brandenburg bietet die Opferperspektive <a href="https://www.opferperspektive.de/beratung" title="" aria-label="beratung">Beratung und Unterst&uuml;tzung</a> f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalt, deren Unterst&uuml;tzer*innen sowie Zeug*innen an.</p><p class="wp-block-paragraph">Beratungsstellen in anderen Bundesl&auml;ndern findest du auf der Webseite des Bundesverbandes <a href="https://verband-brg.de/beratung/" aria-label="beratung">VBRG</a>.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/hinschauen-und-handeln">Flyer: Hinschauen und Handeln</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brandenburg an der Havel</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/brandenburg-an-der-havel-38?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=brandenburg-an-der-havel-38</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 10:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unbekannte beschmieren die Geschäftsstelle der Partei „Die Linke“ mit SS-Runen sowie rechten Drohungen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Unbekannte beschmieren die Geschäftsstelle der Partei „Die Linke“ mit SS-Runen sowie rechten Drohungen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/brandenburg-an-der-havel-38">Brandenburg an der Havel</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehrsprachige Flyer: Beratung und Unterstützung</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/mehrsprachige-flyer?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mehrsprachige-flyer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 09:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Materialien]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien­­ & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die mehrsprachigen Informationsflyer &#8222;Beratung und Unterst&#252;tzung &#8211; f&#252;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt&#8220; richten sich sowohl an Menschen, die selbst von rechter Gewalt betroffen sind, als auch an ihre Angeh&#246;rigen, Freund*innen und Zeug*innen. Rechte Gewalt kann eine Drohung sein. Rechte Gewalt kann ein k&#246;rperlicher Angriff sein. Rechte Gewalt kann in der Schule, bei der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/mehrsprachige-flyer">Mehrsprachige Flyer: Beratung und Unterstützung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Die mehrsprachigen Informationsflyer &bdquo;Beratung und Unterst&uuml;tzung &ndash; f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt&ldquo; richten sich sowohl an <strong>Menschen, die selbst von rechter Gewalt betroffen sind</strong>, als auch an ihre <strong>Angeh&ouml;rigen, Freund*innen und Zeug*innen</strong>.</p>
<p>Rechte Gewalt kann eine Drohung sein. Rechte Gewalt kann ein k&ouml;rperlicher Angriff sein. Rechte Gewalt kann in der Schule, bei der Arbeit, auf der Stra&szlig;e oder im Internet stattfinden. <strong>Ihre Einsch&auml;tzung der Tat ist entscheidend.</strong> Bei jeglichen Fragen rund um rechte Gewalt k&ouml;nnen Sie sich an uns wenden.
</p>
<ul>
<li><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Flyer_mehrsprachig_kurd_pol_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Flyer mehrsprachig kurd pol 2025 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Flyer als PDF auf Deutsch, Polnisch, Tigrinya, Vietnamesisch, T&uuml;rkisch und Kurdisch</a></li>
<li><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Flyer_mehrsprachig_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="Flyer mehrsprachig 2025 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Flyer als PDF auf Englisch, Deutsch, Franz&ouml;sisch, Russisch, Farsi und Arabisch</a></li>
</ul>
<p>
Wenn Sie eine M&ouml;glichkeit haben, Betroffene und Zeug:innen rechter Gewalt oder potenziell Betroffene auf das Beratungsangebot der Opferperspektive aufmerksam zu machen, k&ouml;nnen Sie das Faltblatt &ndash; auch in gr&ouml;&szlig;erer St&uuml;ckzahl &ndash; gern bestellen, verteilen und auslegen.</p>
<p>Gedruckte Exemplare k&ouml;nnen Sie kostenfrei bei uns bestellen.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/mehrsprachige-flyer">Mehrsprachige Flyer: Beratung und Unterstützung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amadeu Antonio: Gedenken Eberswalde</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/eberswalde-gedenken-an-amadeu-antonio?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eberswalde-gedenken-an-amadeu-antonio</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 13:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeu Antonio]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Barnim]]></category>
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		<category><![CDATA[Beratungspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Dezember 1990 starb Amadeu Antonio, der als angolanischer Vertragsarbeiter in die DDR kam. In der Nacht auf den 25. November 1990 wurde er vor einem Gasthof in Eberswalde von etwa 60 rechten Jugendlichen mit Kn&#252;ppeln angegriffen und ins Koma gepr&#252;gelt. Er erlag Tage sp&#228;ter seinen Verletzungen. In Gedenken an Amadeu Antonio findet am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Am 6. Dezember 1990 starb <em>Amadeu Antonio</em>, der als angolanischer Vertragsarbeiter in die DDR kam. In der Nacht auf den 25. November 1990 wurde er vor einem Gasthof in Eberswalde von etwa 60 rechten Jugendlichen mit Kn&uuml;ppeln angegriffen und ins Koma gepr&uuml;gelt. Er erlag Tage sp&auml;ter seinen Verletzungen.</p>
<p>In Gedenken an <em>Amadeu Antonio</em> findet am Donnerstag, den 6. Dezember um 17 Uhr eine Kundgebung an der Mahn- und Gedenktafel (Eberswalder Str. 261, 16225 Eberswalde) statt. Zur anschlie&szlig;enden Begegnung und gemeinsamen Essen laden der <em>Afrikanische Kulturverein Palanca e.V.</em>, die <em>Barnimer Kampagne &bdquo;Light me Amadeu&ldquo;</em> und die <em>Antifaschistische Initiative Eberswalde</em> in die R&auml;ume von Palanca in der Coppistra&szlig;e ein.</p>
<p>Anl&auml;sslich des Gedenkens wird momentan unsere Ausstellung <em><a href="http://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">[Kein sch&ouml;ner Land</a>]</em> zu Todesopfern rechter Gewalt in Brandenburg in der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde gezeigt. Zur Er&ouml;ffnung berichtete Andreas Michael, Mitarbeiter der <em>Opferperspektive</em>, &uuml;ber die aktuelle Situation in Eberswalde. Den Redebeitrag dokumentieren wir hier.</p>
<p><strong>Rechte Gewalt in Eberswalde und die aktuelle Situation f&uuml;r Betroffene</strong></p>
<p>F&uuml;r das erste Halbjahr z&auml;hlte die Opferperspektive 97 Angriffe im Land Brandenburg. Bis zum 1. August waren es schon &uuml;ber 100, welche f&uuml;r dieses Jahr registriert wurden. Zum Vergleich: im ersten Halbjahr 2017 wurden 98 F&auml;lle gez&auml;hlt, im ganzen Jahr 171. 80 F&auml;lle, und damit die weit &uuml;berwiegende Zahl der Angriffe, war rassistisch motiviert.</p>
<p>Es muss festgestellt werden, dass es in den letzten Monaten keinen R&uuml;ckgang rechter Gewalttaten gegeben hat. Das Niveau rassistischer Gewalt bleibt stabil hoch, obwohl viele Gr&uuml;nde, die in den letzten drei Jahren f&uuml;r den Anstieg rechter Gewalttaten herangezogen wurden, derzeit nicht gegeben sind. Weder gibt es in diesem Jahr Landtags- oder Bundestagswahlen, noch kommen derzeit in hoher Zahl Gefl&uuml;chtete in Brandenburg an. Rassistische Gewalt ist in den letzten drei Jahren f&uuml;r einen Teil der Brandenburger Bev&ouml;lkerung offenbar zu einer normalen und akzeptierten Handlungsweise im Umgang mit Migrant*innen geworden.</p>
<p>Allein im Landkreis Barnim registrierte die Opferperspektive bis dato 13 rechte Gewalttaten. Dies stellt einen Anstieg gegen&uuml;ber den Vorjahren dar. So gab es 2015 sechs, 2016 f&uuml;nf und 2017 elf Angriffe, die Gesamtzahl der Angriffe ist damit die h&ouml;chste, welche seit Beginn des Monitorings im Jahr 2002 durch die Opferperspektive dokumentiert wurde. Dazu muss gesagt werden, dass 2017 in fast allen anderen Landkreisen die Gewalttaten einen leichten R&uuml;ckgang hatten.</p>
<p>Die Stadt Eberswalde ist ein Schwerpunkt rechter Angriffe im Barnim, hier stieg die Angriffszahl von sechs im Jahr 2017 auf acht Angriffe an. Das h&auml;ufigste Tatmotiv bei diesen Angriffen ist Rassismus, bei 85% aller Taten lag diese Motivation zugrunde. Betroffen davon sind vor allem Menschen mit realer oder zugeschriebener Migrationsgeschichte, vermeintlich Gefl&uuml;chtete aber auch internationale Studierende. So zum Beispiel Anfang August als eine Gruppe junger Frauen in Eberswalde mit dem Fahrrad unterwegs war und bei einem Streit mit einem Autofahrer erst rassistisch beleidigt wurde und dann eine von ihnen in den Gegenverkehr geschubst wurde. Gl&uuml;cklicherweise konnte das ihr entgegen kommende Fahrzeug rechtzeitig bremsen, sodass Schlimmeres verhindert wurde.</p>
<p>Neben diesen rassistisch motivierten Gewalttaten, die vor allem in Bernau, Biesenthal, Eberswalde und Wandlitz die h&auml;ufigste Tatmotivation bilden, wurden durch Opferperspektive auch zwei k&ouml;rperliche Angriffe auf politische Gegner*innen bzw. nicht Rechte registriert. K&ouml;rperverletzungsdelikte, einfache wie gef&auml;hrliche, bilden weiterhin die mit Abstand h&auml;ufigsten Tatbest&auml;nde. Die Opferperspektive z&auml;hlte vier einfache und eine gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzung in Eberswalde, eine gef&auml;hrliche so wie eine einfache K&ouml;rperverletzung in Bernau, eine versuchte gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzung in Biesenthal und eine versuchte einfache K&ouml;rperverletzung in Wandlitz. In Biesenthal wurde ein Mann aus Somalia, welcher mit dem Fahrrad durch die Bahnhofsstra&szlig;e fuhr, rassistisch beleidigt und dann mit einem schweren Kettenfahrradschloss beworfen. In Eberswalde wurden an verschieden Tagen junge Menschen aus der russischen F&ouml;rderation rassistisch beleidigt und angegriffen, in einem Fall konnte der Angriff abgewehrt werden. Ebenfalls in Eberswalde gab es einen rassistisch motivierten Angriff auf eine Frau aus Vietnam.</p>
<p>Neben diesen t&auml;tlichen Angriffen registrierte die Opferperspektive drei F&auml;lle von N&ouml;tigungen und Bedrohungen, beispielsweise Mitte April in Wandlitz. Am Liepnitzsee werden zwei M&auml;nner rassistisch beleidigt und bedroht, bis sie den See verlassen. Aber auch in Bernau und Eberswalde kommt es immer wieder zu rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen. Aufgrund der Tatsache, dass es im Barnim nur sehr wenig Kontakt zu den Betroffenen gibt, geht die Opferperspektive hier davon aus, dass die Zahlen nicht das tats&auml;chliche Ausma&szlig; widerspiegeln. Aus der allgemeinen Beratungspraxis heraus l&auml;sst sich sagen, dass, wie auch in den Vorjahren, Menschen mit Fluchterfahrung die Hauptbetroffenengruppe rechter Gewalt in Brandenburg sind.</p>
<p>Bei rassistischen Gewaltdelikten kommen allerdings auch &Uuml;bergriffe auf Personen mit zugeschriebener oder realer Migrationsgeschichte hinzu. Sie erleben rassistische Gewalt und Anfeindungen in allen Lebensbereichen: Durch Nachbar*innen im eigenen Wohnumfeld, beim Sport, Einkaufen oder auf offener Stra&szlig;e. Verst&auml;rkt treffen die Beratenden Betroffene in einem Zustand gro&szlig;er Hoffnungslosigkeit: Der erfahrene Rassismus ist f&uuml;r die Angegriffenen so allgegenw&auml;rtig, dass die M&ouml;glichkeit eines Alltags jenseits dieser Erlebnisse v&ouml;llig unrealistisch ist. Oft wird der tats&auml;chliche k&ouml;rperliche Angriff nicht mehr als herausragendes Erlebnis wahrgenommen, sondern als ein weiterer Baustein in einer Kontinuit&auml;t der Ablehnung, die psychisch wesentlich schwerer wiegt. Wege aus dieser Situation zu finden ist nicht nur eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r die Betroffenen, die Unterst&uuml;tzenden vor Ort und die Beratenden. Sie ist vielmehr eine zentrale Problemstellung f&uuml;r die Landespolitik und die Brandenburger Gesellschaft. Hier muss der in der Landesverfassung formulierte Anspruch, als Land der &bdquo;Verbreitung rassistischen Gedankenguts&ldquo; entgegen zu treten, mit Leben gef&uuml;llt werden. Das eben dort erw&auml;hnte &bdquo;friedliche Zusammenleben der Menschen&ldquo; wird in Brandenburg durch rassistische Gewaltt&auml;terInnen Tag f&uuml;r Tag infrage gestellt.</p>
<p>In den allermeisten F&auml;llen f&uuml;hrt rassistische Gewalt bei Betroffenen zu einem R&uuml;ckzug aus dem &ouml;ffentlichen Raum ins Private. Die durch RassistInnen erzwungene Isolation verst&auml;rkt aber oft die psychischen Auswirkungen der Angriffe und erschwert die Verarbeitung der Gewalterfahrung, die bei Menschen mit Fluchtbiografie h&auml;ufig nicht die Erste ist. Selbst die allt&auml;glichen Dinge, wie das Einkaufen von Lebensmitteln, werden zu einer komplexen Aufgabe: Telefonketten werden gebildet, Freund*innen um Unterst&uuml;tzung gebeten, damit die Wohnung nicht mehr verlassen werden muss, Unternehmungen au&szlig;erhalb werden auf das Notwendigste beschr&auml;nkt. Dies sind die Begleitumst&auml;nde, unter denen viele Menschen mit Fluchtgeschichte versuchen m&uuml;ssen, in der Brandenburger Gesellschaft anzukommen. Eine Gesellschaft, in der sich Alteingesessene und Neuankommende auf Augenh&ouml;he begegnen k&ouml;nnen, ist nicht m&ouml;glich, solange im &ouml;ffentlichen Raum die Orte fehlen, an denen sich Gefl&uuml;chtete angstfrei bewegen k&ouml;nnen.</p>
<p>Die Entwicklung hinsichtlich rechter Gewalt bleibt besorgniserregend. Rassistische Gewalt ist zur Normalit&auml;t geworden. Diese hat Teile der Gesellschaft erfasst, welche zuvor durch rechte AkteurInnen nicht erreichbar waren. Eine neue Dynamik gewinnt die Situation durch die AfD, die sich mit ihrer politischen Ausrichtung in Brandenburg immer eindeutiger dem extrem rechten Spektrum zuordnen l&auml;sst und bei Wahlen als erfolgreicher Ausdruck dieser Stimmung fungiert. Die hasserf&uuml;llte Pr&auml;senz und Lautst&auml;rke, die rassistische Positionen derzeit in gesellschaftlichen Debatten haben, erwecken bei rechten Gewaltt&auml;terInnen den Eindruck, dass die Mehrheit der Gesellschaft hinter ihren Taten steht. Es besteht in dieser Situation die Gefahr, dass Rassismus und Gewalt Gegenpositionen aus den politischen Diskussionen vor Ort verdr&auml;ngen. Wenn sich rassistische Gewaltt&auml;terInnen derart als gesellschaftlich wirksam erleben, existiert die Gefahr, dass diese Erfahrung auch zuk&uuml;nftig reaktivierbar bleibt. Die Betroffenen der rechten Angriffe hingegen, f&uuml;hlen sich derzeit so bedroht und verunsichert, dass eine Teilhabe f&uuml;r sie nur stark eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich ist. Selbst bei einem R&uuml;ckgang rechter Gewalt wird es l&auml;ngere Zeit dauern, bis das Vertrauen in Gesellschaft und Institutionen wieder ein Ma&szlig; annehmen kann, welches f&uuml;r ein unbelastetes Zusammenleben notwendig ist.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/eberswalde-gedenken-an-amadeu-antonio">Amadeu Antonio: Gedenken Eberswalde</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hennigsdorf</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/henningsdorf?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=henningsdorf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2018 14:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik rechter Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Henningsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www-dev.opferperspektive.de/?p=38532</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als zwei Männer iranischer Herkunft kurz vor Mitternacht in einer Haltestelle am Postplatz sitzen, um auf ihre Bahn zu warten, kommt eine junge, alkoholisierte Frau vorbei und beschimpft sie unvermittelt rassistisch. Zudem tritt sie mehrfach in Richtung der Beine der beiden Männer ein. Anschließend entfernt sie sich vom Tatort, kann aber wenig später von der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als zwei Männer iranischer Herkunft kurz vor Mitternacht in einer Haltestelle am Postplatz sitzen, um auf ihre Bahn zu warten, kommt eine junge, alkoholisierte Frau vorbei und beschimpft sie unvermittelt rassistisch. Zudem tritt sie mehrfach in Richtung der Beine der beiden Männer ein. Anschließend entfernt sie sich vom Tatort, kann aber wenig später von der Polizei in einer nahegelegenen Bar ausfindig gemacht werden.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/chronologie-rechter-angriffe/henningsdorf">Hennigsdorf</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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