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	<title>Todesopfer - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>„Erinnern. Mahnen. Bilden.” – Interview mit der Gedenkinitiative Sven Beuter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 07:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. Februar 1996 starb Sven Beuter in Folge eines brutalen Neonazi-Angriffs in Brandenburg an der Havel. Seit 2020 erinnert die Gedenkinitiative Sven Beuter an ihn und die Tat. Anlässlich des 30. Jahrestags haben wir Mitwirkende in der Initiative zu ihrem Engagement interviewt.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erinnern-mahnen-bilden-interview-mit-der-gedenkinitiative-sven-beuter">„Erinnern. Mahnen. Bilden.” – Interview mit der Gedenkinitiative Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Wie lang gibt es eure Gedenkinitiative schon und wof&uuml;r setzt ihr euch ein?</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong>&nbsp;Wir haben uns als Initiative im Sommer 2020 gegr&uuml;ndet. Anlass war der 25. Todestag von Sven Beuter am 20.02.2021. Die meisten von uns waren aber auch schon in den Jahren zuvor in das Gedenken (organisatorisch) involviert. Zum 25. Todestag von Sven haben wir w&auml;hrend der Coronazeit mehrere Online-Veranstaltungen organisiert, eine Zeitung mit dem Titel &ldquo;Erinnern. Mahnen. Bilden.&rdquo; herausgebracht und eine gro&szlig;e Kundgebung am Todestag organisiert.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive:</strong> <em><strong>Eure Initiative organisiert anl&auml;sslich des 30. Todestags von Sven Beuter eine Gedenkdemonstration in Brandenburg/Havel. Was genau ist geplant?</strong></em></p><p class="wp-block-paragraph">Gedenkinitiative: In den vergangenen Jahren haben wir immer am Todestag von Sven Beuter eine kleinere Kundgebung in der Havelstra&szlig;e 13 in Brandenburg an der Havel organisiert, wo sich die Gedenkplatte befindet. Zum 20. und 25. Todestag hatte die Antifa-Jugend Brandenburg &uuml;berregional zu Gedenk-Demonstrationen mobilisiert. Neben der Demo 2016 organisierte die Antifa-Jugend Brandenburg damals auch mehrere Bildungsveranstaltungen. Diese Idee hatten wir 2020 &uuml;bernommen und drei Online-Veranstaltungen durchgef&uuml;hrt sowie die Zeitung &ldquo;Erinnern. Mahnen. Bilden.&rdquo; in einer Auflage von 10.000 St&uuml;ck in der Stadt verteilt.<br>Dieses Jahr organisieren wir als Initiative das erste Mal die gro&szlig;e Demonstration alleine und dazu haben wir das Konzept mit den begleitenden Bildungsveranstaltungen beibehalten. Der erste der drei Abende, die wir im Februar organisiert hatten, stand unter dem Thema &ldquo;Rechtsextreme Jugendbewegungen in Brandenburg&rdquo;. Dies schien uns besonders wichtig zu sein, da immer mehr junge Neonazis an die &ldquo;Baseballschl&auml;gerjahre&rdquo; ankn&uuml;pfen, die Zeit, in der auch Sven Beuter die rechte Gewalt mehrmals brutal getroffen hat. Vor dem letztendlich t&ouml;dlichen Angriff am 15. Februar 1996 wurde er 1993 brutal von Neonazis mit einem Baseballschl&auml;ger angegriffen, erlitt einen Sch&auml;delbruch und musste das Sprechen neu erlernen.<br>Bei der zweiten Bildungsveranstaltung wurde ein Vortrag zum Thema &ldquo;Demokratie in der Krise&rdquo; gehalten. Bei der dritten und letzten hatten wir das Thema &ldquo;Erinnerungskultur &ndash; Chancen und Herausforderungen&rdquo; gehabt. Hier war es uns wichtig, dass wir auch unsere eigene Gedenkarbeit kritisch hinterfragen.<br>Den Abschluss bildet die Gedenkdemonstration am 21. Februar. Hier wollen wir mit einer kraftvollen Demonstration vom Hauptbahnhof durch die Stadt bis zur Gedenkplatte in der Havelstra&szlig;e 13 ziehen. Nach der Zwischenkundgebung dort geht es zur&uuml;ck zum Hauptbahnhof.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Was bedeutet f&uuml;r euch &ldquo;Gedenken&rdquo; und was ist euch dabei besonders wichtig? Wie hat sich das Gedenken an Sven im Laufe der Zeit ver&auml;ndert?&nbsp;</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Wir haben unsere Gedenkarbeit seit unserem Zusammenfinden 2020 unter die drei Worte &ldquo;Erinnern. Mahnen. Bilden.&rdquo; gestellt. Damit sind die drei Bereiche, auf die unser Gedenken abzielt, gut benannt. Wir wollen zum Ersten an den Menschen Sven Beuter erinnern, wer und wie er war. Bei diesem Aspekt steht f&uuml;r uns Sven im Vordergrund. Zum Zweiten fassen wir unter dem Mahnen, dass wir die politischen Umst&auml;nde der Tat thematisieren und auf die aktuellen politischen Missst&auml;nde hinweisen und diese kritisieren. Als letzter Punkt ist uns das Bilden wichtig, auch um aufzukl&auml;ren und den rechten sowie autorit&auml;ren Entwicklungen unserer Zeit im Kleinen entgegenzuwirken.<br>Das Gedenken hat sich &uuml;ber die mittlerweile 30 Jahre stark ver&auml;ndert. Unmittelbar nach Svens Tod und in den Jahren danach wurden die Gedenk-Demonstrationen insbesondere auch von Personen organisiert, die Sven selbst kannten, mit ihm befreundet waren. Das hat &uuml;ber die Jahre stark abgenommen, weshalb leider vielleicht der Aspekt des Erinnerns in unseren Aktivit&auml;ten nicht allen Anspr&uuml;chen gerecht wird.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Wie ist die Resonanz auf eure Gedenkarbeit? Was w&uuml;nscht ihr euch von der Stadt und den Menschen, die in Brandenburg an der Havel leben?</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Man kann schon sagen, dass wir mit unserer Gedenkarbeit in der Regel immer dieselben interessierten Menschen erreichen. Zu den kleineren j&auml;hrlichen Kundgebungen kommen zwischen 30 &ndash; 50 Menschen. Die politisch Verantwortlichen in Brandenburg an der Havel sind an diesem Thema gar nicht interessiert und es gibt keine Beteiligung dieser Verantwortlichen an unseren Aktivit&auml;ten. Als 2016 auf Initiative von der Partei Die Linke die Debatte in der Stadtverordnetenversammlung aufkam, ob die Stra&szlig;e nach Sven benannt werden sollte, wurde schnell klar, dass die wenigsten Kr&auml;fte in der Stadt ein Interesse an dem Gedenken haben. Wir wollen aber an dieser Stelle auch klar betonen, dass wir kein institutionelles Gedenken m&ouml;chten. Wir finden es wichtig, dass das Gedenken aus der Zivilgesellschaft heraus organisiert wird und sich die Gedenkarbeit nicht abh&auml;ngig von staatlichen Institutionen oder F&ouml;rderungen macht.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Welchen Herausforderungen begegnet ihr in eurer Arbeit?</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Wie bereits oben angedeutet, ist die Spannung zwischen dem Erinnern an die Person Sven und dem Benennen der politischen Motive und der Verbindung zur heutigen Situation mitunter schwierig. Fragen, die wir uns stellen, diskutieren und auf die wir keine abschlie&szlig;ende Antwort bisher gefunden haben, sind zum Beispiel f&uuml;r die J&uuml;ngeren in unserer Initiative, die Sven nie kennenlernen konnten: Wie k&ouml;nnen wir einer Person gedenken, die wir selbst nicht kannten?<br>Sven war ein sehr sch&uuml;chterner junger Mann, der nicht gerne im Mittelpunkt stand. Der ausgestaltete mahnende Aspekt unseres bisherigen Gedenkens steht damit im Konflikt zum Erinnern an Sven, das ihm als Person gerecht wird. Er h&auml;tte es nicht gemocht, so im Mittelpunkt zu stehen. Diese Spannungen aufzul&ouml;sen, ist f&uuml;r uns nicht leicht und wir haben darauf auch noch keine Antwort gefunden, wie das gelingen kann.<br>Ein Problem abseits dieser Fragen, das uns die letzten Jahre immer st&auml;rker vor Herausforderungen gestellt hat, ist, dass die Initiative in den vergangenen Jahren personell sehr geschrumpft ist. Die Arbeit lastet damit auf nur wenigen Schultern. Uns gelingt es bisher leider nicht, neue Menschen in die Gedenkarbeit einzubinden.<br>Wir sehen insgesamt zwei Herausforderungen f&uuml;r die kommenden Jahre: Als Erstes das Problem mit Engagement in der Initiative, daf&uuml;r neue Menschen zu gewinnen.<br>Eine besondere Herausforderung sehen wir in der Weiterentwicklung der Gedenkarbeit, im Ausbrechen aus alten Mustern und im Nichtverharren in althergebrachten Gedenkformen. Umso wichtiger ist die breite Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der Opferperspektive, die uns seit vielen Jahren in unserer Arbeit begleitet.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Wie ordnet ihr Svens Ermordung in die politische Situation in Brandenburg der 90er Jahre ein? Und wie schaut ihr auf die extreme Rechte und rechte Gewalt heute?&nbsp;</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Svens Tod ist eine der, wenn nicht gar die drastischste Auswirkung der so genannten Baseballschl&auml;gerjahre in Brandenburg an der Havel. Betrachten wir die allt&auml;gliche Gewalt der Neonazis der 1990er Jahre, das Wegsehen staatlicher Beh&ouml;rden und das Schweigen einer gesellschaftlichen Mehrheit, dann war es leider nur konsequent, dass Neonazis mehrere Menschen im Land Brandenburg ermordet haben.<br>Heutige Entwicklungen lassen nat&uuml;rlich einen Vergleich mit den 1990er Jahren als notwendig erscheinen, auch wenn wir glauben, dass die heutige Zivilgesellschaft, auch in Brandenburg an der Havel, besser aufgestellt ist als damals und die Gewalt in der Fl&auml;che nicht die selben Dimensionen hat. Nichtsdestotrotz ist jede Gewalttat grausam und f&uuml;r die Betroffenen ein brutaler Einschnitt ins Leben, damals wie heute.<br>Die Polizei ist heute in der Thematik sensibler aufgestellt, wenngleich wir uns die Frage stellen sollten, ob wir uns von solch einer staatlichen Institution abh&auml;ngig machen wollen und wie sehr oder ob wir auf deren Arbeit vertrauen wollen und k&ouml;nnen.<br>Nicht nur die AfD hat in den vergangenen Jahren ein politisches Klima erzeugt, das Hass und Hetze salonf&auml;hig gemacht und den politischen Diskurs weit nach rechts verschoben hat. Auch in Brandenburg an der Havel sind vermehrt junge Rechte und Neonazis pr&auml;sent, die nicht nur vom optischen Auftreten an die so genannten Baseballschl&auml;gerjahre ankn&uuml;pfen. Protegiert werden sie von der AfD, die sie auf ihren Wahlkampfveranstaltungen nicht nur duldet, sondern auch willkommen hei&szlig;t.<br>Wir nehmen auch wahr, dass die antifaschistische Bewegung angesichts der scheinenden &Uuml;bermacht in eine Art Lethargie verfallen zu sein scheint. Wir w&uuml;rden uns eine wieder breitere und besser vernetzte antifaschistische Bewegung w&uuml;nschen.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen zur Arbeit der Gedenkinitiative Sven Beuter findet ihr auf <strong><a href="https://www.instagram.com/erinnern_mahnen_bilden/" aria-label="erinnern mahnen bilden">Instagram</a>.</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Hintergr&uuml;nde zu dem t&ouml;dlichen Neonazi-Angriff auf Sven Beuter gibt es auf unserer <strong><a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/sven-beuter/" aria-label="sven beuter">Webseite</a></strong></p><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erinnern-mahnen-bilden-interview-mit-der-gedenkinitiative-sven-beuter">„Erinnern. Mahnen. Bilden.” – Interview mit der Gedenkinitiative Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedenkdemonstration zum 30. Todestag von Sven Beuter</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-sven-beuter-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 06:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[baseballschlägerjahre]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. Februar 1996 wurde Sven Beuter von einem Neonazi-Skinhead in Brandenburg an der Havel aus rechten Motiven brutal angegriffen. Wenige Tage später, am 20. Februar 1996, starb Sven Beuter an den Folgen des Angriffs. Diese brutale Tat jährt sich in diesem Jahr zum 30. mal.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph"></p><p class="wp-block-paragraph">Am 15. Februar 1996 wurde Sven Beuter von einem Neonazi-Skinhead in Brandenburg an der Havel aus rechten Motiven brutal angegriffen. Wenige Tage sp&auml;ter, am 20. Februar 1996, starb Sven Beuter an den Folgen des Angriffs. Diese brutale Tat j&auml;hrt sich in diesem Jahr zum 30. mal.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkkundgebung am 21. Februar</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Die &bdquo;Initiative zum Gedenken an Sven Beuter&rdquo; organisiert am <strong>Samstag, den 21. Februar 2026, um 13 Uhr, am Hauptbahnhof in Brandenburg</strong> eine Gedenkdemonstration.</p><p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam m&ouml;chten wir ein starkes Zeichen gegen rechte Hetze und Gewalt und ihre Auswirkungen setzen und das Gedenken an Sven Beuter im st&auml;dtischen Bewusstsein weiter wachhalten.</p><p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen zu Sven Beuter, zur Tat und zum Gerichtsverfahren gegen den T&auml;ter finden sich auf unserer Internetseite <a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/sven-beuter" aria-label="sven beuter">https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/sven-beuter</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-sven-beuter-2026">Gedenkdemonstration zum 30. Todestag von Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung zu Brandenburger Todesopfern wird eröffnet</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zu-brandenburger-todesopfern-wird-eroeffnet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 11:08:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verein Opferperspektive pr&#228;sentiert am 23. Juni 2018 seine neue Ausstellung &#8222;Kein sch&#246;ner Land &#8211; Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg&#8220;. Sie wird erstmals bei den Feierlichkeiten zum 20-j&#228;hrigen Bestehen des Handlungskonzeptes &#8222;Tolerantes Brandenburg&#8220; am morgigen Samstag in der Alten Chemiefabrik in Cottbus gezeigt. Im Bundesland Brandenburg sind die meisten Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zu-brandenburger-todesopfern-wird-eroeffnet">Ausstellung zu Brandenburger Todesopfern wird eröffnet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header.jpg" aria-label="OP 18 001 posting 00 facebook header"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-37076" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header.jpg" alt="OP_18_001 posting 00 facebook header" width="851" height="315" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header.jpg 851w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/06/OP_18_001-posting-00-facebook-header-300x111.jpg 300w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a></p>
<p>Der Verein Opferperspektive pr&auml;sentiert am 23. Juni 2018 seine neue Ausstellung &bdquo;Kein sch&ouml;ner Land &ndash; Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg&ldquo;. Sie wird erstmals bei den Feierlichkeiten zum 20-j&auml;hrigen Bestehen des Handlungskonzeptes &bdquo;Tolerantes Brandenburg&ldquo; am morgigen Samstag in der Alten Chemiefabrik in Cottbus gezeigt.</p>
<p>Im Bundesland Brandenburg sind die meisten Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung zu beklagen. Auf insgesamt 26 Tafeln erinnert die Opferperspektive an 22 Menschen, die pl&ouml;tzlich aus ihrem Leben gerissen wurden. Sie mussten sterben, weil die T&auml;ter menschenverachtende Einstellungen verinnerlichten und den Wert eines Menschen an seiner Hautfarbe, seiner Herkunft, seines sozialen Status, seiner k&ouml;rperlichen oder seiner psychischen Beeintr&auml;chtigung bema&szlig;en.</p>
<p>&bdquo;Diese Ausstellung sehen wir als eine Form der Dokumentation der Taten und des Gedenkens an ihre Opfer. Wir r&uuml;cken die Menschen, die Familienv&auml;ter, Lebensgef&auml;hrten, S&ouml;hne und gute Freunde waren, in den Mittelpunkt&ldquo;, beschreibt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Judith Porath das Anliegen der Ausstellung. &bdquo;H&auml;ufig fehlt es an Informationen &uuml;ber diese Menschen. Wir wollen und k&ouml;nnen mit dieser Dokumentation keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit erheben, sondern gerade auch darauf hinweisen, dass viele von ihnen vor Ort vergessen wurden.&ldquo;, so Porath weiter.</p>
<p>&bdquo;Kein sch&ouml;ner Land &ndash; Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg&ldquo; thematisiert dar&uuml;ber hinaus das Gedenken und die langen Debatten um Anerkennung als politisch motivierte Verbrechen. Das Land Brandenburg hat als Erstes die Todesopfer rechter Gewalt neu &uuml;berpr&uuml;ft und bewertet.</p>
<p>Die Wanderausstellung kann ab 1. August &uuml;ber den Verein Opferperspektive ausgeliehen werden.</p>
<p>Pressekontakt und Ansprechpartnerinnen:</p>
<p>Judith Porath</p>
<p>0151 59100082</p>
<p>Christin J&auml;nicke</p>
<p>0151 59100083</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zu-brandenburger-todesopfern-wird-eroeffnet">Ausstellung zu Brandenburger Todesopfern wird eröffnet</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:37:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+ 1948 (1747 im Vorjahr) F&#228;lle rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW&#160;+ Weiterer Anstieg auf hohem Niveau+ Mindestens 5 Angriffe pro Tag Die Beratungsstellen f&#252;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt dokumentieren f&#252;r das Jahr 2016 einen erneuten Anstieg der Gewalt. In den ostdeutschen Bundesl&#228;ndern, Berlin und NRW haben sich die Angriffe von [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016">Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"><strong>+ 1948 (1747 im Vorjahr) F&auml;lle rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW&nbsp;</strong><strong>+ Weiterer Anstieg auf hohem Niveau</strong><strong>+ Mindestens 5 Angriffe pro Tag</strong></p>
<p>Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt dokumentieren f&uuml;r das Jahr 2016 einen erneuten Anstieg der Gewalt. In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW haben sich die Angriffe von 1747 im Jahr 2015 auf auf 1948 im Jahr 2016 erh&ouml;ht. Mindestens 3050 Personen (2015: 2237) wurden 2016 in den sieben Bundesl&auml;ndern verletzt und massiv bedroht.</p>
<p>&nbsp;
</p>
<ul>
<li>2015 hatten sich die rechts motivierten Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt. 2016 ist ein erneuter Anstieg um 11 Prozent zu verzeichnen.</li>
<li>Deutliche Zunahme rassistischer Gewalt von 1056 im Jahr 2015 auf 1306 Angriffe im Jahr 2016. Der Anteil rassistischer Gewalt am Gesamtaufkommen 2016 stieg damit erneut von 60 auf 68 Prozent.</li>
<li>Ein Anstieg rassistischer Gewalttaten war in allen Bundesl&auml;ndern gleicherma&szlig;en zu verzeichnen, insbesondere in Th&uuml;ringen, wo rassistische Gewalttaten um knapp 90 Prozent anstiegen. Die Anzahl der Angriffe auf Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden, darunter auch auf Journalist_innen und politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, sank hingegen von 465 auf 363 und damit von 26 auf knapp 19 Prozent aller Vorf&auml;lle.</li>
</ul>
<p>
Dazu Andrea H&uuml;bler f&uuml;r den Verband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): <em>&bdquo;Rassistische Gewalt nimmt weiter zu, die Hemmschwelle sinkt. Das zeigt sich an der zunehmenden Brutalit&auml;t und daran, dass auch vor Angriffen auf Kinder kein Halt gemacht wird. Deshalb bleiben unsere zentralen Forderungen:</em>
</p>
<ul>
<li><em>Schnelles und konsequentes Vorgehen der Ermittlungsbeh&ouml;rden</em><br />
<em>Bleiberecht f&uuml;r Menschen ohne sicheren Aufenthaltstitel, die Opfer einer rechts motivierten Gewalttat wurden</em><br />
<em>verbesserter Schutz f&uuml;r von rechts motivierter Diskriminierung und Gewalt Betroffene&ldquo;</em></li>
</ul>
<p>
Das Gewaltpotential ist weiter angestiegen. Das zeigt sich insbesondere am Anstieg der gef&auml;hrlichen K&ouml;rperverletzungen um 28 Prozent. Schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen haben sich von 10 auf 20 F&auml;lle verdoppelt. Allein in Th&uuml;ringen und Sachsen wurden 4 solcher F&auml;lle registriert, in Sachsen-Anhalt sogar 6.</p>
<p>In Zerbst (Sachsen-Anhalt) wurde am 30. Juni 2016 ein 34-j&auml;hriger Pakistani von zwei Unbekannten M&auml;nnern angegriffen. Sie schlugen und traten auf den Mann ein und lie&szlig;en ihn dann verletzt auf den Bahngleisen zur&uuml;ck. Der schwer verletzte Betroffene konnte sich mit Gl&uuml;ck noch so aufrichten, dass ihn ein herannahender Zug lediglich an der Schulter streifte.</p>
<p>2016 ist erneut ein Todesopfer rechter Gewalt zu beklagen.</p>
<p>Am 17. September wurden in Berlin-Lichtenberg ein 34-j&auml;hriger Mann in einem Supermarkt vom Filialleiter aus rassistischer und sozialdarwinistischer Motivation geschlagen. Der 34-J&auml;hrige verstarb drei Tage sp&auml;ter an den Folgen des Angriffs.</p>
<p>Von den 1948 Angriffen waren mindestens 3051 Menschen in sieben Bundesl&auml;ndern betroffen. Das sind &uuml;ber 800 Menschen mehr als im Jahr zuvor (2237). Im Jahr 2016 waren 272 Kinder von rechter und rassistischer Gewalt betroffen. Damit waren fast 9 Prozent aller Betroffenen unter 14 Jahre alt.<em> &bdquo;Dieser dramatische Anstieg von Gewalt gegen Kinder ist besonders alarmierend und verdeutlicht, dass die letzten Hemmungen bei den T&auml;tern nach und nach fallen.&ldquo;</em>, so Andrea H&uuml;bler (VBRG).</p>
<p>Unserer Statistik nach waren Kinder am h&auml;ufigsten in Berlin, Sachsen-Anhalt (jeweils 45), in Th&uuml;ringen (48) und in Sachsen (73) betroffen.</p>
<p>So wurde am 6. Oktober 2016 wurden in Sebnitz (Sachsen) drei Kinder aus Syrien im Alter zwischen f&uuml;nf und elf Jahren von mehreren Jugendlichen geschlagen und mit einem Messer bedroht.</p>
<p>Auch Angriffe auf oder im Umfeld von Gefl&uuml;chtetenunterk&uuml;nften (bewohnte und unbewohnte; zentrale und dezentrale) haben in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW noch einmal deutlich zugenommen. Z&auml;hlten die Beratungsstellen 2015 noch 146 Angriffe, waren es 2016 bereits 252 (+72 Prozent). Wie schon im Jahr zuvor fanden die meisten dieser Angriffe in NRW (98) und Sachsen (53) statt, gefolgt von Berlin (41). Dabei handelte es sich vor allem um gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (88) und Brandstiftungen (62). In 5 F&auml;llen handelte es sich um versuchte T&ouml;tungen.</p>
<p>In Gr&auml;fenhainichen (Sachsen-Anhalt) wurde am 26. Februar und in Niesky (Sachsen) am 23. Juli auf eine Gefl&uuml;chtetenunterkunft geschossen. Brandanschl&auml;ge, die als versuchte T&ouml;tungen gewertet wurden, wurden am 22. Mai in Zwickau (Sachsen), am 8. September in Wilnsdorf (NRW) und am 1. Oktober in J&uuml;terbog (Brandenburg) ver&uuml;bt.<br />
<strong>Dimension rechter Gewalt in den Bundesl&auml;ndern<br />
</strong><br />
F&uuml;r das Jahr 2016 verzeichneten die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen in Ostdeutschland, Berlin und NRW 1948 F&auml;lle rechts motivierter und rassistischer Gewalt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneuter Anstieg um 11 Prozent.
</p>
<ul>
<li>In Sachsen wurden mit 437 F&auml;llen die meisten Angriffe gez&auml;hlt (2015: 477, -4 %).</li>
<li>In Berlin wurden 381 Angriffe registriert (2015: 320, +19 %)</li>
<li>In NRW 335 (279, +20 %)</li>
<li>In Sachsen-Anhalt 265 Angriffe (2015: 217, + 22 %)</li>
<li>In Brandenburg 221 (2015: 203, +9 %)</li>
<li>In Th&uuml;ringen 160 Angriffe (2015: 121, +32 %)</li>
<li>In Mecklenburg-Vorpommern 149 Angriffe (2015: 130, +15 %).</li>
</ul>
<p>
Damit fanden im letzten Jahr in Ostdeutschland, Berlin und NRW pro Tag im Durchschnitt 5,3 rechtsmotivierte Gewalttaten statt.</p>
<p>Zum &uuml;berwiegenden Teil handelte es sich dabei um (versuchte) K&ouml;rperverletzungsdelikte: 778 gef&auml;hrliche und 692 einfache K&ouml;rperverletzungen, au&szlig;erdem 20 schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen. In 274 F&auml;llen handelte es sich um N&ouml;tigungen oder Bedrohungen, in 95 F&auml;llen um Brandstiftungen, in 59 F&auml;llen um massive Sachbesch&auml;digungen und in 29 F&auml;llen um sonstige Gewalttaten wie Raub oder Landfriedensbruch.<br />
<strong>Rassismus ist weiterhin das h&auml;ufigste Tatmotiv</strong></p>
<p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Vergleich zu 2015 um weitere 24 Prozent an, nachdem bereits 2015 eine massive Zunahme rassistischer Angriffe verzeichnet wurde.</p>
<p><em>&bdquo;In Deutschland bestehen f&uuml;r POCs, Schwarze Menschen und Gefl&uuml;chtete Angstr&auml;ume. Wir erheben lediglich die Gewalttaten, keine Beleidigungen oder Diskriminierungen, doch auch verbale Attacken sind f&uuml;r Betroffene an der Tagesordnung. Deshalb bedarf es neben Opferberatungsstellen wie uns, zus&auml;tzlich unabh&auml;ngiger Antidiskriminierungsstellen.&ldquo;</em> erl&auml;utert H&uuml;bler.</p>
<p>In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW waren 1306 der Angriffe rassistisch motiviert, 363 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen wurden, darunter 27 gegen Journalist_innen. 98 Angriffe richteten sich gegen nicht-rechte und alternative Personen, 80 Angriffe gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identit&auml;t. 37 Angriffe waren antisemitisch motiviert. Zudem registrierten die Beratungsstellen 8 rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung und 5 gegen wohnungslose Menschen.</p>
<p>Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden oder die Statistiken und Ver&ouml;ffentlichungen der einzelnen Bundesl&auml;nder auf der Internetseite des Verbands ansehen (verband-brg.de)</p>
<hr>
<p>Hinweis: Nicht alle Beratungsprojekte haben die Ressourcen f&uuml;r ein unabh&auml;ngiges Monitoring. Aus den Bundesl&auml;ndern Bayern, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein gibt es deshalb kurze Hintergrundberichte, die sie im Anhang finden. Die durch die neu entstandenen Beratungsstellen registrierten F&auml;lle rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt in NRW zeigen jedoch deutlich, dass ein fundiertes Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern unabdingbar ist um das Ausma&szlig; rechts motivierter ein St&uuml;ck weit sichtbar machen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bayern &ndash; B.U.D. Bayern</strong></p>
<p>Aufgrund fehlender Ressourcen war es der seit 2009 existierenden bayerischen Beratungsstelle B.U.D. (Beratung. Unterst&uuml;tzung. Dokumentation. F&uuml;r Opfer Rechtsextremer Gewalt) auch 2016 nicht m&ouml;glich, ein eigenst&auml;ndiges Monitoring durchzuf&uuml;hren.<br />
Die offiziellen Zahlen f&uuml;r das Bundesland Bayern (z. B. PMK Rechts) sowie die Chronologien unabh&auml;ngiger Initiativen (z.B. Aida, AAS) zeigen jedoch einen Trend der erh&ouml;hten &Uuml;bergriffzahlen an, der sich auch in der Arbeit von B.U.D. widerspiegelte.<br />
Die Beratungsstelle war 2016 in &uuml;ber 20 Vorf&auml;lle involviert, die zumeist auf rassistischen Motiven beruhte. Auch Bedrohungen und Angriffe auf politisch Andersdenkende bzw. in der Fl&uuml;chtlingsunterst&uuml;tzung aktive Menschen nahmen erneut zu, wobei das Spektrum von Bedrohung im Internet bis zur schweren K&ouml;rperverletzung reichte. Die T&auml;ter kamen hierbei nicht nur aus dem Kreis &bdquo;der &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo; mit entsprechendem rechtsradikalen Hintergrund, sondern des &Ouml;fteren auch aus dem Kreis der bis dato politisch unauff&auml;lligen B&uuml;rger_innen.<br />
F&uuml;r 2017 erhoffen wir uns einhergehend mit einer Verbesserung der Ressourcen dem gewachsenen Bed&uuml;rfnis nach Unterst&uuml;tzung gerecht werden zu k&ouml;nnen und die &ouml;ffentliche bzw. gesellschaftliche Diskussion in Bayern f&uuml;r dieses Themenfeld weiter zu sensibilisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>M&uuml;nchen &ndash; Beratungsstelle Before</strong></p>
<p>Am 18. M&auml;rz 2016 nahm BEFORE, die unabh&auml;ngige Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung, ihre Beratungsarbeit in M&uuml;nchen auf.<br />
Die Opferberatung rechte Gewalt bearbeitete im Jahr 2016 &uuml;ber 30 Beratungsf&auml;lle in M&uuml;nchen. Rassismus war das h&auml;ufigste Tatmotiv (69 Prozent). Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, arbeiten, zur Schule gehen und am sozialen Leben teilnehmen, wurden attackiert, vor allem Frauen, die ein Kopftuch trugen, wurden Opfer von Anfeindungen und Gewalt.<br />
H&auml;ufig wurden Menschen im &ouml;ffentlichen Raum, im &ouml;ffentlichen Nahverkehr und im eigenen Wohnumfeld angegriffen. Das bedeutet f&uuml;r die Betroffenen zumeist eine massive Bedrohung und Unsicherheit in ihrem direkten Lebensumfeld.<br />
Aus den Beratungsf&auml;llen 2016 und den Erfahrungen der Antidiskriminierungsberatung nehmen wir in M&uuml;nchen eine gef&auml;hrliche Entwicklung wahr. Mobilisierung, Hetze und Diskriminierung mit rechtem oder rassistischem Hintergrund finden immer &ouml;fter offen statt und animieren Einzelt&auml;ter_innen zu Anfeindungen und Angriffen. Betroffen davon sind neben Gefl&uuml;chteten und Migrant_innen auch Homosexuelle und Transgender (LGBTI), Menschen mit Behinderungen sowie Menschen, die sich f&uuml;r potenzielle Betroffenengruppen engagieren.</p>
<p><strong>Hessen &ndash; Beratungsstelle Response</strong></p>
<p>Response nahm Anfang 2016 offiziell die Beratung in Hessen auf. In der zweiten H&auml;lfte des Jahres begann die Beratungsstelle zun&auml;chst Strukturen f&uuml;r ein belastbares Monitoring aufzubauen. So sind die f&uuml;r das Jahr 2016 erhobenen Zahlen zwar noch nicht aussagekr&auml;ftig genug, liefern dennoch schon jetzt einen Beitrag, um den gesellschaftspolitischen Diskurs &uuml;ber rechte Gewalt um die Perspektive der Betroffenen zu erweitern.<br />
Response z&auml;hlte 40 Vorf&auml;lle rechter Gewalt mit direkt betroffenen Personen. 12 davon sind Angriffen gegen die pers&ouml;nliche Unversehrtheit zuzurechnen, einer wird als versuchte T&ouml;tung eingeordnet. Als h&auml;ufigstes Tatmotiv ist Rassismus in 27 F&auml;llen auszumachen.<br />
Trotz dieser Entwicklung besteht in Politik und &Ouml;ffentlichkeit weiterhin der Mythos von Einzelf&auml;llen am rechten Rand der Gesellschaft. Die Vorf&auml;lle und Statistiken werden &ouml;ffentlich kaum wahrgenommen. Die Bagatellisierung des Erlebten und die Verdr&auml;ngung der Vorf&auml;lle spiegeln Erfahrungen wieder, die Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt best&auml;ndig machen. Mit der Aufnahme des Monitorings im Jahr 2017 m&ouml;chte Response dazu beitragen, dass das Thema rechte und rassistische Gewalt st&auml;rker in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird.<br />
<strong>Hamburg &ndash; Beratungsstelle Empower</strong></p>
<p>Im Jahr 2016 sind die Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe in Hamburg weiter angestiegen. Betroffene berichten von einer aggressiven gesellschaftlichen Stimmung und einem Anstieg allt&auml;glicher Gewalterfahrungen, verbunden mit einer stetigen Sprachlosigkeit, Wut und Ohnmachtserfahrung.</p>
<p>Im Vergleich zu 2015, dem Jahr in dem die Beratungsstelle empower ihre Arbeit aufnahm, haben sich die Vorf&auml;lle in Hamburg mehr als verdoppelt. Auch Angriffe gegen Kinder und Jugendliche haben massiv zugenommen. Die Hemmschwelle Gewalt auszu&uuml;ben, sinkt weiter. Viele Menschen erleben nicht nur physische Gewalt, sondern sind auch massiven psychischen Bedrohungen ausgesetzt.</p>
<p>Schwerpunkte der Beratungen waren Gewalt gegen Gefl&uuml;chtete, antimuslimischer Rassismus, Gewalt in Schulen oder in und um Sportvereine, rechtes Stalking, vermehrt schwere K&ouml;rperverletzungen, aber auch aus Sicht der Betroffenen erlebte (Re-)Viktimisierung in Kontakt mit staatlichen Institutionen.</p>
<p>Die Mehrheit der Betroffenen m&ouml;chten keine Anzeigen bei der Polizei erstatten. Ursachen sind vor allem negative Erlebnisse mit der Exekutive und die Erfahrung, dass rassistische und antisemitische Taten kaum juristisch verfolgt werden. Weiterhin beklagen viele Betroffene einen Mangel an Solidarit&auml;t und R&uuml;ckhalt in der Gesellschaft.</p>
<p><strong>Schleswig-Holstein &ndash; Beratungsstelle zebra</strong></p>
<p>Seit Mitte 2015 stellt Zebra im Zuge der Beratungsarbeit einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe fest. Die Taten richteten sich nicht nur gegen Gefl&uuml;chtete (und deren Unterk&uuml;nfte) oder Migrant_innen, sondern auch gegen die Zivilgesellschaft, beispielsweise gegen Ehrenamtliche in der Fl&uuml;chtlingshilfe oder Menschen, die sich in ihrer Funktion als Kommunalpolitiker_innen f&uuml;r die Rechte von Minderheiten engagierten.<br />
Dieser Trend setzte sich 2016 fort. Dabei sind Beratungen zu Angriffen organisierter Rechter auf politische Gegner_innen angestiegen. Die Angriffe sind massiver, die Beratungen komplexer und langfristiger. In deutlich &uuml;ber der H&auml;lfte der F&auml;lle &ndash; etwa auch bei Angriffen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte &ndash; sind mehr als nur eine Person betroffen.<br />
Auffallend ist der Anstieg von Angriffen auf politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, die in ihrer Massivit&auml;t deutlich zugenommen haben. Diese Beobachtung legt eine zunehmende Verrohung hinsichtlich der &bdquo;Kultur&ldquo; politischer Auseinandersetzungen nahe. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich insbesondere im kommenden Landtags- und Bundestagswahlkampf fortsetzt, da die Verrohung der politischen Auseinandersetzung Teil von Wahlkampfstrategien zu sein scheint.</p>
<p>Factsheet als Grafik zum <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2017/04/factsheet_vbrg2016.pdf" aria-label="factsheet vbrg2016">Download</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016">Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andenken an wohnungslose Todesopfer zynisch vereinnahmt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/andenken-an-wohnungslose-todesopfer-zynisch-vereinnahmt</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 13:17:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rundbrief “Schattenberichte”]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wohungslos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juli 1992 wird der wohnungslose Emil Wendland in Neuruppin von rechten Skinheads brutal misshandelt und schließlich mit sieben Messerstichen ermordet. Jahre später beginnen antifaschistische Jugendliche die Geschichte des ehemaligen Lehrers zu recherchieren und geben dem bis dahin nicht betrauerten Opfer ein Gesicht. 2012 wird eine Gedenktafel am Ort des Geschehens aufgestellt. Seither findet in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 1992 wird der wohnungslose Emil Wendland in Neuruppin von rechten<br />
Skinheads brutal misshandelt und schließlich mit sieben Messerstichen ermordet. Jahre später beginnen antifaschistische Jugendliche die Geschichte des ehemaligen Lehrers zu recherchieren und geben dem bis dahin nicht betrauerten Opfer ein Gesicht. 2012 wird eine Gedenktafel am Ort des Geschehens aufgestellt. Seither findet in jedem Juli eine Gedenkveranstaltung statt. In diesem Jahr hielten auch sieben Neonazis eine Mahnwache ab, denn den lokalen „Kameraden“ war aufgefallen, dass viele Menschen, um die sie in Brandenburg werben, näher an der Wohnungslosigkeit sind als an einem einkömmlichen bürgerlichen Leben. So erkannten sie in Wendland den „deutschen Volksgenossen“, der nicht von ihresgleichen ermordet, sondern durch „subkulturelle Perspektivlosigkeit“ eines Skinheads ums Leben gekommen sei. Emil Wendland sei ein „Missbrauchsopfer im Kampf gegen Rechts“, so die zynische Vereinnahmung des Toten. Diese Mär verteilten sie nach eigenen Angaben auf Flugblättern in 5000 Briefkästen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/schattenberichte/andenken-an-wohnungslose-todesopfer-zynisch-vereinnahmt">Andenken an wohnungslose Todesopfer zynisch vereinnahmt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Ausstellung zum 15. Todestag von Farid Guendoul</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zum-15-todestag-von-farid-guendoul</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Farid Guendoul]]></category>
		<category><![CDATA[Guben]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. Februar 2014 öffnet in der Berliner Galerie "Werkraum Bild und Sinn" eine Ausstellung zum 15. Todestag von Farid Guendoul mit dem Titel: <strong>"Wenn der so bekloppt ist und durch die Scheibe läuft..." Guben 15 Jahre nach der tödlichen Hetzjagd auf Farid Guendoul</strong></p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zum-15-todestag-von-farid-guendoul">Ausstellung zum 15. Todestag von Farid Guendoul</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Der Algerier Farid Guendoul starb 1999 im brandenburgischen Guben auf der Flucht vor einer Gruppe rechter Jugendlicher, die ihn und seine beiden Begleiter jagten.<br />
Die Ausstellung pr&auml;sentiert eine audio-visuelle Erinnerungsinstallation, die die Februarnacht 1999 vor aktuellen Fotografien damaliger Ereignisorte erz&auml;hlt. Sie bildet den Abschluss des Projektes RE:GUBEN, das sich ein Jahr lang dem Umgang mit dem Gedenken an die Todesopfer rechter Gewalt und der Erinnerung an Farid Guendoul in Guben gewidmet hat.</p>
<p>13. Februar, 19 Uhr (Vernissage) bis 13. M&auml;rz 2014 (Finissage)</p>
<p>Werkraum Bild und Sinn, Bergmannstra&szlig;e 59, 10961 Berlin (in der Weinbar Peccato DiVino)<br />
&Ouml;ffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag ab 16 Uhr; Bildprojektion auf Anfrage, Eintritt frei</p>
<p><a href="http://www.werkraumbildundsinn.de/">www.werkraumbildundsinn.de/</a><br />
<a href="http://www.re-guben.de/">www.re-guben.de/</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/ausstellung-zum-15-todestag-von-farid-guendoul">Ausstellung zum 15. Todestag von Farid Guendoul</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das wahre Ausmaß anerkennen und den Opfern ein Gesicht geben</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/das-wahre-ausmass-anerkennen-und-den-opfern-ein-gesicht-geben-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.opferperspektive.de/das-wahre-ausmass-anerkennen-und-den-opfern-ein-gesicht-geben-2/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum 23. Todestag Amadeu Antonios veröffentlicht der Verein Opferperspektive die Webseite:<a href="http://www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de" title="www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de">www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de</a> , um eine Auseinandersetzung über rechte Gewalt anzuregen, die die Opfer in den Mittelpunkt stellt und zur Neubewertung bisher nicht offiziell anerkannter politischer Tatmotive beizutragen.Amadeu Antonio wurde am 6. Dezember 1990 in Eberswalde von Skinheads erschlagen. Er war das zweite von mindestens 28 Todesopfern rechter<br />
Gewalt im Bundesland Brandenburg.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/das-wahre-ausmass-anerkennen-und-den-opfern-ein-gesicht-geben-2">Das wahre Ausmaß anerkennen und den Opfern ein Gesicht geben</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Die neue Webseite ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der rechten Gewalt im Nachwende-Deutschland. Alle &ouml;ffentlich verf&uuml;gbaren Informationen &uuml;ber die 28 bisher bekannten Todesopfer in Brandenburg werden geb&uuml;ndelt dargestellt. 19 von ihnen wurden bisher offiziell nicht als Opfer rechter Gewalt anerkannt. Auf der Webseite werden Gr&uuml;nde f&uuml;r<br />
Ermittlungsfehler und juristische Fehleinsch&auml;tzungen benannt und die Debatte um die Anerkennung politischer Tatmotive dargestellt. Au&szlig;erdem wird auf lokale Gedenkinitiativen und positive Beispiele aus anderen Bundesl&auml;ndern hingewiesen.</p>
<p>&raquo; Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass die Anerkennung des Ausma&szlig;es der rechten Gewalt und das Gedenken an die Opfer, die nicht nur eine Zahl in einer Statistik, sondern konkrete Menschen mit Biografien, Angeh&ouml;rigen und Freunden waren, wesentlich daf&uuml;r sind, neonazistischem Gedankengut entgegenzuwirken&laquo; so Judith Porath, Beraterin f&uuml;r Opfer rechter Gewalt,<br />
&raquo; der gr&ouml;&szlig;te Teil der Opfer sind Menschen, die gesellschaftlich an den Rand gedr&auml;ngt wurden. Diese Ausgrenzung ist ein N&auml;hrboden f&uuml;r rechte Gewalt. Dagegen setzt das w&uuml;rdige, &ouml;ffentliche und individuelle Gedenken ein deutliches Signal.&laquo;</p>
<p>Seit 1990 kamen in der Bundesrepublik mindestens 152 Menschen durch rechte Gewalt zu Tode. Sie wurden aus rassistischen Motiven erschossen, erschlagen, ihre H&auml;user angez&uuml;ndet, Wohnungslose wurden als&raquo; lebensunwert&laquo; erachtet und zu Tode qequ&auml;lt, Punks und antifaschistische Jugendliche als politische GegnerInnen ins Koma getreten. Die tats&auml;chliche Anzahl rechter und rassistischer T&ouml;tungen ist nicht<br />
bekannt. Wie inzwischen auch von Bundesbeh&ouml;rden best&auml;tigt, muss von einem gro&szlig;en Dunkelfeld ausgegangen werden. Brandenburg war lange Zeit das Bundesland, in dem die meisten rechten Gewalttaten gez&auml;hlt wurden. Es ist auch das Bundesland, in dem die meisten Todesopfer rechter Gewalt zu beklagen sind.</p>
<p>Die Webseite wird in Zukunft fortlaufend aktualisiert und erg&auml;nzt durch neue Erkenntnisse und Interviews mit Angeh&ouml;rigen und FreundInnen der Opfer.</p>
<p><a href="http://www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/das-wahre-ausmass-anerkennen-und-den-opfern-ein-gesicht-geben-2">Das wahre Ausmaß anerkennen und den Opfern ein Gesicht geben</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beratungsstellen fordern Konsequenzen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fordern-konsequenzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2013 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://localhost/beratungsstellen-fordern-konsequenzen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im November jährte sich die Entdeckung der neonazistischen Terrororganisation »NSU« zum zweiten Mal. Seitdem haben Untersuchungsausschüsse des Bundestags und dreier Landtage zum Vorschein gebracht, in welchem erschreckendem Zustand Ermittlungsbehörden in Deutschland sind.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fordern-konsequenzen">Beratungsstellen fordern Konsequenzen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tief in den Institutionen verankerter Rassismus hat dazu geführt, dass die Morde nicht aufgeklärt und somit ungehindert fortgesetzt werden konnten, dass Spuren in die rechte Szene nicht verfolgt, Rassismus als Tatmotiv nicht in Betracht gezogen wurde. Stattdessen wurden die Familien der Opfer über Jahre verdächtigt und traktiert, ihre ermordeten Angehörigen als Drogenhändler – oder in andere »Machenschaften« verstrickt – diskreditiert. Man habe ihnen die Möglichkeit genommen zu trauern, schreibt Semiya Şimşek, die Tochter des ersten Mordopfers in ihrem Buch »Schmerzliche Heimat. Deutschland und der Mord an meinem Vater«; erst 12 Jahre nach der Ermordung habe man der Familie zugestanden, Opfer zu sein. Die Begründungen für die Tätersuche im Umfeld der Opfer sind alarmierend. »Vor dem Hintergrund, dass die Tötung von Menschen in unserem Kulturraum mit einem hohen Tabu belegt ist, ist abzuleiten, dass der Täter hinsichtlich seines Verhaltenssystems weit außerhalb des hiesigen Normen- und Wertesystems verortet ist«, kann man in einer polizeilichen Fallanalyse lesen, und dass der »rigide Ehrenkodex« der Opfergruppe nach Südosteuropa weise. Es handelt sich hier nicht um »Ermittlungspannen«, sondern um systematische, von Vorurteilen geprägte Fehlleistungen. Vor allem bei rassistisch motivierten Gewalttaten ist die Opfer-Täter-Umkehr ein bekanntes Muster. Şimşek und ihr Coautor Schwarz verweisen auf eine Studie, die die Opferperspektive 2004 veröffentlichte. Falluntersuchungen von Anschlägen auf migrantische Imbissbetriebe in Brandenburg zeigen, dass den Opfern immer wieder unterstellt wird, sie hätten z.B. selbst Feuer gelegt, um Versicherungssummen zu kassieren oder der Anschlag sei die Tat eines Konkurrenten gewesen. Sind keine – in den Augen der Ermittler – eindeutigen Hinweise wie Hakenkreuzschmierereien vorhanden, wird ein politischer Hintergrund ausgeschlossen. Bei den in Brandenburg untersuchten Vorfällen zeigte sich jedoch, dass alle ermittelten TäterInnen aus dem rechten Umfeld kamen, auch wenn sie keine Parole, kein entsprechendes Symbol hinterlassen hatten. Die Liste der Opfer rechter Gewalt ist lang. Viele der Todesopfer tauchen in den offiziellen Statistiken nicht auf, weil Behörden und Gerichte das politische Motiv nicht erkannten. Deshalb fordern Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt schon lange, dass Ermittlungsbehörden dazu verpflichtet werden sollen, bei Taten gegen die typischen Opfergruppen von rechter Gewalt stets ein politisches Tatmotiv durch Ermittlungen in diese Richtung aktiv auszuschließen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/beratungsstellen-fordern-konsequenzen">Beratungsstellen fordern Konsequenzen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rechte Morde werden überprüft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Aktionsbündnis]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>Innenminister Dietmar Woidke (SPD) will 18 Mordf&auml;lle, die einen rechten Hintergrund haben k&ouml;nnten, neu pr&uuml;fen. Das Aktionsb&uuml;ndnis hatte eine Neubewertung angemahnt. Journalisten und der Verein Opferperspektive gehen von mindestens 27 Opfern rechter Gewalt seit 1990 aus; bislang sind davon neun offiziell anerkannt.&raquo;Wenn T&ouml;tungsverbrechen in unserem Land einen rechtsextremistischen Hintergrund hatten, muss das die &Ouml;ffentlichkeit in jedem einzelnen Fall wissen. Das sind wir vor allem den Opfern und ihren Angeh&ouml;rigen schuldig&laquo;, erkl&auml;rte Woidke am Dienstag gegen&uuml;ber den Potsdamer Neuesten Nachrichten. Einen Tag zuvor hatte das Aktionsb&uuml;ndnis die Landesregierung aufgefordert, &raquo;die T&ouml;tungsdelikte, die von Opferberatungsstellen und Journalisten als rechts motiviert bewertet werden, zu &uuml;berpr&uuml;fen.&laquo; 18 Taten, bei denen nach Recherchen des Vereins Opferperspektive, des Tagesspiegel und der Frankfurter Rundschau eine rechtsextreme Tatmotivation vorliegt, sind bislang in der brandenburgischen Polizeistatistik nicht als politische Delikte erfasst.</p>
<p>Heilgard Asmus, Vorsitzende des Aktionsb&uuml;ndnisses, begr&uuml;&szlig;te die Ank&uuml;ndigung Woidkes. &raquo;Wenn die Landesregierung daf&uuml;r sorgt, dass in Brandenburg Opfer rechter Gewalt auch als solche anerkannt werden, w&auml;re das vorbildlich.&laquo; so Asmus. In Sachsen-Anhalt wurden aufgrund der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit nach der Aufdeckung der NSU-Morde drei Taten nachtr&auml;glich als rechts motiviert klassifiziert; in Sachsen wurden k&uuml;rzlich zwei F&auml;lle neu bewertet, nachdem die LINKE Druck auf die dortige Landesregierung ausge&uuml;bt hatte.</p>
<p>Auch Marcus Reinert freute sich &uuml;ber die schnelle Reaktion des Innenministers. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Vereins Opferperspektive hatte am Montag Abend den Mitgliedern des Aktionsb&uuml;ndnisses die Mordf&auml;lle geschildert und vorgeschlagen, bei der Landesregierung auf eine &Uuml;berpr&uuml;fung zu dr&auml;ngen.</p>
<p>Fast alle der 18 Mordtaten ereigneten sich in den 1990er Jahren. &raquo;In vielen F&auml;llen waren Polizei und Justiz damals &uuml;berfordert&laquo; so Reinert, es gab &raquo;schwere Vers&auml;umnissen bei der Ermittlung der Tatmotivation&laquo;. Der Verein Opferperspektive schl&auml;gt vor, dass ein Gremium unabh&auml;ngiger Sachverst&auml;ndiger die rechten Gewalttaten aufarbeitet. Bundesweit sollen es nach Recherchen der Opferperspektive und des Tagesspiegel mindestens 169 Menschen sein, die seit 1990 aufgrund rechter Angriffe ums Leben kamen, 27 davon in Brandenburg.</p>
<p>Das Aktionsb&uuml;ndnis beschloss au&szlig;erdem, sich um eine angemessene Erinnerung an Todesopfer rechter Gewalt zu bem&uuml;hen und entsprechende Initiativen von Vereinen und Kommunen zu unterst&uuml;tzen. Kai Jahns, der Eberswalder Koordinator gegen Fremdenfeindlichkeit, hatte dem Plenum zuvor die Auseinandersetzungen um das Gedenken an Amadeu Antonio geschildert. Ebenfalls traten Neuruppiner Jugendliche aus dem Jugendzentrum Mittendrin auf, die sich f&uuml;r eine Erinnerung an Emil Wendland einsetzten und im Juli dieses Jahres eine Gedenktafel in der Fontanestadt aufstellten. Der damals 50j&auml;hrige Wendland war 1992 von Neonazis niedergestochen worden, die sich zuvor zum &raquo;Penner klatschen&laquo; verabredet hatten. Der Mord ist einer der F&auml;lle, die nun &uuml;berpr&uuml;ft werden sollen.</p>
<p><a title="&lt;a" href="http://www.aktionsbuendnis-brandenburg.de/aktuelles/rechte-morde-werden-ueberprueft" aria-label="rechte morde werden ueberprueft">Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg</a>&gt;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-morde-werden-ueberprueft">Rechte Morde werden überprüft</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Eine Nacht, die vieles in der Stadt verändert hat. Vor 20 Jahren starb Amadeu Antonio</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/eine-nacht-die-vieles-in-der-stadt-veraendert-hat-vor-20-jahren-starb-amadeu-antonio</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Materialien]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien­­ & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeu Antonio]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Dezember 2010 jährt sich zum zwanzigsten Mal der Todestag von Amadeu Antonio Kiowa. Eine Zeitung, die als Beilage der Märkischen Oderzeitung im Barnim erscheint, erinnert an die Ereignisse vor 20 Jahren und wirft Fragen nach dem Gedenken an Opfer rechter Gewalt auf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>In der Nacht vom 24. auf den 25. November 1990 wurde der Angolaner von rechten Jugendlichen, die &raquo;N-Wort aufklatschen&laquo; wollten, zu Tode gepr&uuml;gelt. Der 28-J&auml;hrige starb zw&ouml;lf Tage sp&auml;ter an den Folgen des Angriffs.</p>
<p>Kaum ein anderes Ereignis hat Eberswalde in den letzten Jahrzehnten so gepr&auml;gt. In der damals erst wenige Wochen alten wiedervereinten Bundesrepublik war Amadeu Antonio eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt, &uuml;ber das &ouml;ffentlich gesprochen wurde.
</p>
<h2>Inhalt</h2>
<ul>
<li><a title="Vor 20 Jahren starb Amadeu Antonio" href="/aktuelles/vor-20-jahren-starb-amadeu-antonio" aria-label="vor 20 jahren starb amadeu antonio">Vor 20 Jahren starb Amadeu Antonio</a></li>
<li><a title="Vertragsarbeit in Eberswalde" href="/aktuelles/vertragsarbeit-in-eberswalde" aria-label="vertragsarbeit in eberswalde">Vertragsarbeit in Eberswalde</a></li>
<li><a title="Wer meint, wir sind &uuml;ber den Berg, der irrt sich. Eberswalde 20 Jahre nach dem Mord an Amadeu Antonio. Ein Gespr&auml;ch" href="/aktuelles/wer-meint-wir-sind-ueber-den-berg-der-irrt-sich" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="wer meint wir sind ueber den berg der irrt sich (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Wer meint, wir sind &uuml;ber den Berg, der irrt sich</a>.&ndash; Eberswalde 20 Jahre nach dem Mord an Amadeu Antonio. Ein Gespr&auml;ch</li>
<li><a title="Das Bier, die Diskothek, der Mob. Niedrige Strafen f&uuml;r die T&auml;ter" href="/aktuelles/das-bier-die-diskothek-der-mob" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="das bier die diskothek der mob (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Das Bier, die Diskothek, der Mob</a>. &ndash; Niedrige Strafen f&uuml;r die T&auml;ter</li>
<li><a title="Der Soundtrack der Neonazis. Rechte Strukturen und Aktivit&auml;ten in der Region Barnim" href="/aktuelles/der-soundtrack-der-neonazis" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="der soundtrack der neonazis (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Der Soundtrack der Neonazis</a>&ndash; Rechte Strukturen und Aktivit&auml;ten in der Region Barnim</li>
<li><a title="Nicht blo&szlig; eine Rangelei unter Jugendlichen. Vor zehn Jahren wurde Falko L&uuml;dtke das zweite Todesopfer rechter Gewalt in Eberswalde" href="/aktuelles/nicht-bloss-eine-rangelei-unter-jugendlichen" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="nicht bloss eine rangelei unter jugendlichen (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Nicht blo&szlig; eine Rangelei unter Jugendlichen</a> &ndash; Vor zehn Jahren wurde Falko L&uuml;dtke das zweite Todesopfer rechter Gewalt in Eberswalde</li>
<li><a title="Eine Form finden, die dem Opfer gerecht wird. Wie kann man an Opfer rechter Gewalt erinnern? Ein Gespr&auml;ch mit David Begrich" href="/aktuelles/eine-form-finden-die-dem-opfer-gerecht-wird" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="eine form finden die dem opfer gerecht wird (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Eine Form finden, die dem Opfer gerecht wird</a> &ndash; Wie kann man an Opfer rechter Gewalt erinnern? Ein Gespr&auml;ch mit David Begrich</li>
<li><a title="Gedenken an Amadeu Antonio" href="/aktuelles/gedenken-an-amadeu-antonio" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="gedenken an amadeu antonio (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Gedenken an Amadeu Antoni</a> &ndash; Zahlreichen Veranstaltungen erinnern an den Tod von Amadeu Antonio</li>
<li><a title="Aktiv in Eberswalde" href="/aktuelles/aktiv-in-eberswalde" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="aktiv in eberswalde (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Aktiv in Eberswalde</a></li>
</ul>
<p><em>Die Herausgabe der Zeitung &raquo;Eine Nacht, die vieles in der Stadt ver&auml;ndert hat&laquo; wurde unterst&uuml;tzt von der Koordinierungsstelle &raquo;Tolerantes Brandenburg&laquo;.</em></p>
<hr>
<h4></h4>
<h4>Files:</h4>
<p><span class="doc_attach"> A<a href="/wp-content/uploads/2010/12/amadeu_antonio_beilage_web.pdf" aria-label="amadeu antonio beilage web">madeu_Antonio_Beilage_Web</a><br />
[2010, 4 Seiten]<br />
application/pdf &nbsp;819.9 KB </span></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/eine-nacht-die-vieles-in-der-stadt-veraendert-hat-vor-20-jahren-starb-amadeu-antonio">Eine Nacht, die vieles in der Stadt verändert hat. Vor 20 Jahren starb Amadeu Antonio</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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