Help Line

Notrufnummern:

Deutsch: 0160 5785085

Englisch: 0170 6094241

Spanisch: 0175 3715473

Französisch: 0151 18939081

Portugiesisch: 0160 6097023

Türkisch: 0170 6094258

Im Vorfeld der WM haben die alltäglichen rassistischen Angriffe mehr Gehör gefunden. In der derzeitigen Debatte scheint es mehr um den Imageschaden für Deutschland zu gehen als um eine tatsächliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Hilfe für Betroffene. Die Erfahrungen mit dem Umgang rassistischer Gewalt seitens der Polizei und anderer staatlicher Organe, machen eine Alternative notwendig.

Es ist dem ehrenamtlichen Engagement vieler Einzelpersonen zu verdanken, dass dieses Projekt entstehen konnte.

Kontakt:

Simplice Freeman \ c/o Reach Out \ Oranienstr. 159 \ 10969 Berlin \ Telefon 0174 463 22 31 und 0179 544 17 90 \ Email racism.help.line(at)gmx.net \ Web www.racismhelpline.de

World Cup Racism Help Line Team

Eine Initiative von Betroffenen und nichtstaatlichen Beratungsstellen in Berlin und Brandenburg

Unterstützer:

Opferperspektive, Reach Out, Flüchtlingsinitiative Brandenburg, ASU – Afrikanische Studentenunion, AJP Strausberg, Plataforma, Allmende, Moskito, cyberNomads – the black German databank, Antirassistische Initiative Berlin, ARA, Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin-Brandenburg, Refugees Emancipation, AStA TU, Umbruch Archiv, Ermittlungsausschuss, Elexir-aI, MBR – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, Afrika-Rat, Büro für medizinische Flüchtlingshilfe, Einzelpersonen

Spendenkonto:

ARIBA e.V. \ Kto.-Nr. 3244801 \ Sozialbank \ BLZ 10020500 \ Stichwort: helpline \ Spenden sind absetzbar

Aufruf: World Cup Racism Help Line

Der Fußballweltmeisterschaft sehen wir mit gemischten Gefühlen entgegen. Neben aller Fußballbegeisterung rechnen wir mit rassistischen Hooligans aus aller Welt, Angriffen deutscher Neonazis auf ausländische Fans und einer Polizeipräsenz, die angesichts der Erfahrungen mit rassistischen Übergriffen der deutschen Polizei nichts Gutes erwarten lässt. Gerade die rassistischen Angriffe der letzten Monate sprechen eine deutliche Sprache: Deutschland ist gefährlich.

Was tun?

Wir wollen für die Wochen der WM eine Telefonhotline einrichten. Diese richtet sich vor allem an Menschen, die aus dem Ausland zur WM nach Berlin und Brandenburg kommen und Gefahr laufen, rassistisch angegriffen zu werden, aber auch alle anderen Menschen, die in dieser Zeit potenziell Opfer eines rechten Angriffs werden. Sie sollen bei der Hotline anrufen können und von jemandem, der aus ihrem Land kommt oder ihre Sprache spricht, Unterstützung bekommen. Wie diese Unterstützung konkret aussieht, hängt davon ab, was vorgefallen ist und was die betreffende Person will. Die Hotline kann z.B. helfen, bei der Polizei eine Anzeige zu stellen, ärztliche Versorgung und rechtlichen Beistand vermitteln und Kontakt zu anderen Organisationen herstellen, die auf der Seite der Opfer stehen und weitere Hilfe anbieten können.
Neben der konkreten Unterstützung von Betroffenen soll das Projekt die alltägliche Realität rassistischer Diskriminierung und Gewalt in die öffentliche Diskussion einbringen. Dazu sollen u.A. die Fälle, die der Hotline gemeldet werden, veröffentlicht werden – natürlich nur, wenn die Betroffenen zustimmen.

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