Die volle Härte des Gesetzes
Opfer schwerer Gewalttaten leiden oft unter Angstzuständen, Schlafstörungen und Depressionen. Gelingt es nicht, diese Verletzungen zu überwinden, kann sich eine posttraumatische Belastungsstörung herausbilden, die nur durch eine langfristige Therapie bearbeitet werden kann. Für den Therapieerfolg …
Was Sie tun können…
Auf 16 Seiten wird in kurzen Texten übersichtlich dargestellt, wie der Verein Opferperspektive arbeitet. Inhalt: ...damit rechte Gewalttäter keine Chance haben ...damit die Opfer nicht vergessen werden ...damit den Opfern rechter Gewalt Gerechtigkeit widerfährt ...damit …
Faxen gegen Schönbohm
Eine angespannte Nervosität lag über der Runde der Unterstützer, die sich in einer Hotelbar gegenüber dem Amtsgericht Rathenow getroffen hatte. Es war der 22. Juli, noch galt der Termin für Orabi Mamavis Abschiebung, zwei Tage …
Abschiebung von Orabi Mamavi ausgesetzt
Das Verwaltungsgericht Potsdam hat am 1. September 2003 entschieden, dass die Abschiebung von Orabi Mamavi ausgesetzt wird, bis sein Asylfolgeantrag entschieden ist. Damit darf der 41-jährige Asylbewerber aus Togo, der am 04.09. abgeschoben werden sollte, …
Fax-Aktion gegen Abschiebung: Private Initiative öffentlich machen?
Am 28. August veranstaltet Ihr Verein »Opferperspektive« in Potsdam eine öffentliche Fax-Kampagne gegen die für den 4. September angesetzte Abschiebung des togolesischen Asylbewerbers Orabi Mamavi. Wie soll die Aktion ablaufen? Üblicherweise werden Faxe bei solchen …
Potsdam: Rassistischer Angriff vor Gericht
Der 44-jährige Kameruner Robert E. berichtet, dass er nach einem Besuch bei einer Bekannten im Schlaatz den Bus zurück zum Heim nehmen wollte, als eine Gruppe von vier jungen Männern auf ihn zu kam und …
Abschiebung eines Opfers rassistischer Gewalt droht
Der 41-jährige togolesische Asylbewerber Orabi Mamavi, der wiederholt Opfer rassistischer Angriffe in Rathenow geworden ist, soll am 4. September abgeschoben werden. Der Verein Opferperspektive startet eine Fax-Kampagne an den Innenminister Jörg Schönbohm, um die Abschiebung …
Rechtsextreme Schläger in Schwedt vor Gericht
Am 24. April 2003 besuchte der Asylbewerber Paul L. eine Freundin in Schwedt. Sie entschlossen sich, spazieren zu gehen. Als sie sich wieder auf dem Nachhauseweg befanden, begegneten sie drei jungen Männern, von denen einer …
Rathenow: Prozess wegen rassistischem Überfall
Vor dem Amtsgericht Rathenow findet am Dienstag, den 22. Juli, um 13 Uhr ein Strafprozess gegen einen mutmaßlich rassistischen Täter statt. Das Opfer, der 41-jährige Asylbewerber Orabi Mamavi, soll am 24. Juli abgeschoben werden. Verschiedene …
Opfer eines rassistischen Überfalls soll abgeschoben werden
Die Ausländerbehörde in Rathenow hält weiterhin am Termin für die Abschiebung von Orabi Mamavi fest. Der 41-jährige Asylbewerber aus Togo soll am 24. Juli abgeschoben werden, zwei Tage nach dem Prozess gegen den rechtsradikalen Täter. …
Prozess gegen rechte Schläger am Neuruppiner Amtsgericht
Dabei sollen sie den Betroffenen als »Scheiß Zecke« beschimpft und ihm angedroht haben, ihn umzubringen. Der jüngere der beiden Täter stellte sich am Tag nach dem Angriff bei der Polizei. Beide gehören offensichtlich zum Kern …
Jahrbuch 2002
Inhalt: Streitbar im demokratischen Diskurs: Geleitwort von Wolfram Hülsemann, Mobiles Beratungsteam (MBT) Arbeit im Lebensbereich der Gewaltopfer: Geleitwort von Renate Kirchner, Arbeitskreis der Opferhilfen (ado) Die Arbeit der Opferperspektive 2002: Editorial Wie helfen BeraterInnen den …
Wie helfen BeraterInnen den Opfern rechter Gewalt?
Wie können Opfer von rechten Gewalttaten zu Ihnen in die Beratung kommen? Sie können uns anrufen und einen Termin vereinbaren. In der Regel aber nehmen wir Kontakt zu den Opfern auf, weil die Menschen, die …
Der Tod von Kajrat Batesov
Max K. berichtete später, dass die beiden bemerkt hatten, dass sie auf der Techno- Veranstaltung als Russlanddeutsche »erkannt« wurden und offenbar »nicht erwünscht« waren. Mindestens fünf Personen hatten die beiden Freunde mit Tritten und Schlägen …
»Ich will ein normales Leben führen«
In der Nacht zum 16. August 2002 wurde Neil D. im Stadtzentrum von Prenzlau von einem jungen Rechtsextremisten beschimpft: »Scheiß-Ausländer, was willst du hier? Ich habe kein Geld, ihr bekommt alles in den Arsch geschoben.« …
Rivalitäten zwischen Jugendlichen?
In Potzlow, einem kleinen Dorf in der Uckermark, erschlugen drei junge Männer am 12. Juli 2002 den 16-jährigen Marinus Schöberl. Seine weiten Hosen galten ihnen als Zeichen von Hip-Hop-Kultur. Sie nannten ihn einen »Juden« und …
Das Martyrium des Herrn N.
Im Juni 2002 erfuhr die Opferperspektive durch eine Meldung in einer Lokalzeitung, dass in der Nähe von Bernau ein vietnamesischer Mann von Unbekannten zusammengeschlagen worden war. Die Bernauer Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt …
Amtsgericht Rathenow lässt rechtsextreme Schläger auf freiem Fuß
In der Sylvesternacht 2001/2002 war es in Premnitz zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Rechtsextremisten und linksorientierten Jugendlichen gekommen, bei der ein Rechtsextremist verletzt wurde. Die Neonazis teilten sich daraufhin in Kleingruppen auf, um Jagd …
Mit Baseballkeule zusammengeschlagen
Der 19-jährige Mathias S. war in der Sylvesternacht 2001/2002 mit seinem Freund Sven P. in Premnitz unterwegs. Beide wollten noch in den Jugendclub »Preju« zu einer Party. Kurz vor dem Jugendclub stürmten vier Rechtsradikale auf …
Berufungsverhandlung gegen rassistische Brandstifter von Lehnitz
Weil er angeblich seine Freundin beim Küssen mit dem griechisch-türkischen Betreiber eines Imbisswagens gesehen hätte, gab der 49-jährige Siegwart K. seinen Bekannten aus der rechten Szene Bescheid und brachte sie auf die Idee, den Imbisswagen …
Türke in S-Bahn in Strausberg angegriffen
Am Mittwoch, den 2.4.03, wurde ein türkischer Hellersdorfer in der S-Bahn von einem Rassisten angegriffen und verletzt. Der Täter beschimpfte den Betroffenen als »Kanakenschwein« und bespuckte ihn während der Fahrt zwischen Strausberg Stadt und Strausberg …
Rassistischer Angriff auf Afrikaner vor Gericht
Der 44-jährige Kameruner Robert E. wollte nach einem Besuch bei einer Bekannten im Schlaatz den Bus zurück zum Heim nehmen, als eine Gruppe von vier jungen Männern auf ihn zu kam und aggressiv nach Zigaretten …
Neuruppin: Rechte Schläger müssen ins Gefängnis
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Ronni W. (16) und Marko S. (19) am 18. September 2002 einen aus Algerien stammenden Flüchtling auf dem Bahnhof in Perleberg angegriffen hatten. Die »Vorstellungswelt« der Angreifer, …
Rechtsradikaler Schläger aus Premnitz verurteilt
Verhandelt wurde ein Angriff am 9. Mai des vergangenen Jahres, dem so genannten »Herrentag«. Dennis S. war mit anderen Rechtsradikalen in Premnitz auf einer Sauftour unterwegs. Als sie auf Andreas T. trafen, grölten sie: »T., …
Mit Stahlkappenschuhen ins Gesicht getreten
Vor dem Landgericht Potsdam findet am Montag, den 24.03.03, um 11.15 Uhr in Raum 015 die Berufungsverhandlung gegen Dennis S. statt. Dem 21-jährigen Premnitzer wird eine gefährliche Körperverletzung an einem linksorientierten 21-Jährigen vorgeworfen. Am 9. …
Verhandlung gegen zwei rechte Schläger, die einen Flüchtling angegriffen haben
Ihnen wird vorgeworfen am 18. September 02 den aus Algerien stammenden Flüchtling Sadek K. und dessen deutsche Freundin im Regionalzug von Wittenberge nach Perleberg zunächst rassistisch beschimpft zu haben. Auf dem Bahnhof in Perleberg griffen …
Oranienburg: Rassistischer Schläger vor Gericht
Am 21. 6.02 wollte Ibrahim Y. in Hennigsdorf ein paar Einkäufe erledigen, als ein junger Mann mit seinem Fahrrad direkt auf ihn zufuhr. Der Asylbewerber schaffte es noch auszuweichen und fragte den Fahrradfahrer, warum er …
Keine Bagatellisierung, bitte!
In dem kleinen Dorf Rohrlack schickt ein 24-jähriger Skinhead an einen 41-jährigen Freiberufler einen Drohbrief, darin die Worte: »Ich werde dich platt machen.« Dreieinhalb Wochen später, Mitte Februar, ein zweiter Brief, in dem er Peter …
Berufungsverhandlung gegen eine gewalttätige Gruppe von Rechtsextremisten aus Wittstock
Am 20.05.01 stürmten die Rechtsextremen mit den Worten »Wo ist der N-Wort?« eine Wittstocker Wohnung. Der schwarze- deutsche Jugendliche Manuel G., der sich dort bei seinem Freund aufhielt, rettete sich vor den Verfolgern auf den …
Strausberg: rassistischer Überfall nach zwei Jahren und drei Monaten vor Gericht
Drei junge Männer, die nach eigenen Angaben zu diesem Zeitpunkt Mitglieder der rechtsextremistischen Szene Strausbergs waren, beschimpften den Afrikaner auf Grund seiner Hautfarbe zunächst mit »Niggersau, Kanake«, »Deutschland den Deutschen«, Raus aus Deutschland«. Dann schlugen …