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	<title>Pressemitteilungen­­­ &amp;­­ Stellungnahmen - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 15:00:02 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt &#8211; Solidarität verteidigen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/nach-der-landtagswahl-in-sachsen-anhalt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 14:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat eine rechtsextreme Partei eine Landtagswahl gewonnen und k&ouml;nnte nun die Landesregierung in Sachsen-Anhalt stellen. Das Wahlergebnis ist eine historische Z&auml;sur und eine Belastungsprobe f&uuml;r die Demokratie nicht nur in Sachsen-Anhalt.</p><p class="wp-block-paragraph">Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen und Initiativen, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit aller Kraft f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte und gegen Rassismus und rechte Hetze eingesetzt haben.</p><p class="wp-block-paragraph">Hier findet ihr die Stellungnahme der der gemeinsamen Pressekonferenz von <a href="https://www.miteinander-ev.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Miteinander e.V.</a>, der <a href="https://ev-akademie-wittenberg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Evangelischen Akademie</a> und dem <a href="https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fl&uuml;chtlingsrat</a> Sachsen-Anhalt.</p><p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <a href="https://www.miteinander-ev.de/wp-content/uploads/2026/09/The-Days-After_Empfehlungen-fuer-die-Zivilgesellschaft.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="The Days After Empfehlungen fuer die Zivilgesellschaft (&ouml;ffnet in neuem Tab)">&bdquo;The Day after &ndash; Strategien f&uuml;r die Zivilgesellschaft nach dem Wahlsieg der AfD&ldquo;</a> haben diese Institutionen zudem ein wegweisenden Strategiepapier f&uuml;r die demokratische Zivilgesellschaft ver&ouml;ffentlicht.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><h3 class="wp-block-heading">Beratung f&uuml;r Betroffene in Sachsen-Anhalt bedroht</h3><p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen in Sachsen-Anhalt machen sich Sorgen und f&uuml;rchten um ihre Sicherheit. Menschen mit Migrationsgeschichte und Gefl&uuml;chtete, queere Menschen, Menschen mit Behinderungen und zivilgesellschaftlich Engagierte werden im Regierungsprogramm der AfD als politische Gegner*innen markiert. Zudem sind Anh&auml;nger*innen und Funktion&auml;r*innen der AfD durch gewaltt&auml;tige &Uuml;bergriffe aufgefallen.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Ausma&szlig; rechter Bedrohungen und Angriffe in Sachsen-Anhalt erreicht schon jetzt H&ouml;chstwerte. Es steht zu bef&uuml;rchten, dass rechte Gewalt im Nachgang der Wahl weiter zunehmen k&ouml;nnte.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Falle einer AfD-Landesregierung droht der Mobilen Opferberatung (MOB), die in Sachsen-Anhalt Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt unterst&uuml;tzt, der Wegfall s&auml;mtlicher Landesfinanzierung.</p><p class="wp-block-paragraph">Damit die MOB auch in Zukunft an der Seite von Betroffenen stehen kann, ist die Beratungsstelle jetzt auf eure Unterst&uuml;tzung angewiesen! Bitte unterst&uuml;tzt die Mobile Opferberatung mit eurer Spende!</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><img decoding="async" width="300" height="163" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/09/MOB_Spendenkampagne_KeyVisual-300x163.png" alt="Schmuckbild" class="wp-image-53805" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/09/MOB_Spendenkampagne_KeyVisual-300x163.png 300w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/09/MOB_Spendenkampagne_KeyVisual-1024x556.png 1024w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/09/MOB_Spendenkampagne_KeyVisual-768x417.png 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/09/MOB_Spendenkampagne_KeyVisual-1536x835.png 1536w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/09/MOB_Spendenkampagne_KeyVisual-2048x1113.png 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
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</div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/nach-der-landtagswahl-in-sachsen-anhalt">Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – Solidarität verteidigen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Urteil im Prozess gegen rechtsterroristische Gruppe “Letzte Verteidigungswelle”</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/urteil-im-prozess-gegen-rechtsterroristische-gruppe-letzte-verteidigungswelle</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 07:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haftstrafen für Mitglieder &#8211; darunter auch jugendliche Täter aus Brandenburg Das Oberlandesgericht Hamburg verhängte im Terrorprozess gegen acht Mitglieder und Unterstützer der “Letzten Verteidigungswelle” Haftstrafen von anderthalb bis fünf Jahren. Mehrere Verurteilte haben nun Revision eingelegt. Die Verurteilten waren zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahre alt. Darunter sind auch zwei Brandenburger Jugendliche, die einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Haftstrafen für Mitglieder &#8211;</strong> <strong>darunter auch jugendliche</strong> <strong>Täter aus Brandenburg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Oberlandesgericht Hamburg verhängte im Terrorprozess gegen acht Mitglieder und Unterstützer der “Letzten Verteidigungswelle” Haftstrafen von anderthalb bis fünf Jahren. Mehrere Verurteilte haben nun Revision eingelegt. <br>Die Verurteilten waren zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahre alt. Darunter sind auch zwei Brandenburger Jugendliche, die einen Brandanschlag auf die Gaststätte “Kultberg” in Altdöbern verübten, die dabei vollständig ausbrannte.<br>Desweiteren hat die Gruppe versucht, eine Geflüchtetenunterkunft in Schmölln in Brand zu setzen, sowie einen Anschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Senftenberg und zahlreiche weitere rechtsmotivierte Straftaten geplant.<br>Das Gericht stuft die Gruppierung als terroristische Vereinigung ein, die darauf ausgelegt war, Mord und Totschlag zu begehen. Ihr Ziel war ein gesellschaftlicher Umsturz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schockierend ist insbesondere das junge Alter der Täter. Doch mit einem Blick auf die Geschichte rechten Terrors in Deutschland zeigt sich hier eine Kontinuität. Bereits an der rechten Gewalteskalation in den 90er Jahren waren vielfach Jugendliche beteiligt. Und die Täter von damals dienen den Tätern von heute als Vorbild, wie im Gerichtsprozess bekannt wurde:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Einige der Täter waren stolz darauf, dass Verwandte von ihnen in den 1990er Jahren an rechten Gewalttaten, zum Beispiel dem Angriff auf das ‘Sonnenblumenhaus’ in Rostock, beteiligt waren und wollten dem nacheifern.”</em><br>(Stephan Martin, Vertreter der Nebenklage)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieser Herausforderung zu begegnen, braucht es eine langfristige Absicherung von Präventions-, Bildungs- und Beratungsangeboten, insbesondere auch im ländlichen Raum. Zudem sendet der Prozess ein eindeutiges Warnsignal gegen den Abbau des Sozialstaats:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wir haben gesehen, dass die Jugendlichen aus Verhältnissen kommen, in denen die anstehenden Kürzungen im Sozialbereich, zum Beispiel die Streichung des Unterhaltsvorschuss, zu weniger Teilhabe am sozialen Leben führen werden. Es ist zu befürchten, dass dies zukünftig Radikalisierungsprozesse im Internet begünstigen wird.”</em><br>(Stephan Martin, Vertreter der Nebenklage)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht unserer Beratungsstelle ist der Gerichtsprozess deswegen erst der Beginn einer notwendigen Aufarbeitung. Das Urteil allein wird die langfristigen Folgen für die Betroffenen nicht auflösen und weitere Fälle dieser Art nicht verhindern können. Denn die zunehmende Dominanz rechter Jugendkulturen führt nicht nur zu einer Normalisierung rechter Gewalt, sondern auch zur Herausbildung rechtsterroristischer Strukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Notwendig ist eine konsequente politische und gesamtgesellschaftliche Antwort.</strong></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/urteil-im-prozess-gegen-rechtsterroristische-gruppe-letzte-verteidigungswelle">Urteil im Prozess gegen rechtsterroristische Gruppe “Letzte Verteidigungswelle”</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2025 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jahresbilanz-rechte-gewalt-vbrg-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[VBRG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): Rechte Gewalt bleibt auf alarmierend hohem Niveau Im Durchschnitt wurden 2025 täglich zwölf Menschen Opfer rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Mehr als die Hälfte aller dokumentierten Angriffe war rassistisch motiviert. Zwei Menschen wurden infolge rechter Gewalt getötet. Die Zahlen basieren auf dem [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jahresbilanz-rechte-gewalt-vbrg-2025">Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2025 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Pressemitteilung des Verbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): <strong>Rechte Gewalt bleibt auf alarmierend hohem Niveau</strong></h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Durchschnitt wurden 2025 t&auml;glich zw&ouml;lf Menschen Opfer rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. </strong>Mehr als die H&auml;lfte aller dokumentierten Angriffe war rassistisch motiviert. Zwei Menschen wurden infolge rechter Gewalt get&ouml;tet. Die Zahlen basieren auf dem Monitoring der unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen des VBRG in 13 Bundesl&auml;ndern.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach Einsch&auml;tzung des VBRG handelt es sich nicht um eine kurzfristige Entwicklung.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Als Beratungsstellen stellen wir eine zunehmende Normalisierung rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in unserer Gesellschaft fest. Bedrohungen und Angriffe auf die k&ouml;rperliche Unversehrtheit zeigen sich l&auml;ngst nicht nur in gravierenden Gewalttaten. Sie begegnet Betroffenen zunehmend im Alltag &ndash; auf der Stra&szlig;e, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Nachbarschaft.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Judith Porath (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung Opferperspektive) f&uuml;r die im VBRG zusammengeschlossenen Fachberatungsstellen</p><p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei Angriffen auf Menschen, die sich f&uuml;r Demokratie und eine plurale Gesellschaft engagieren. Der VBRG dokumentierte 2025 insgesamt 663 Angriffe auf politische Gegner*innen sowie zivilgesellschaftlich Engagierte. Das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Betroffen waren unter anderem Ehrenamtliche, Vereine, Jugendzentren, alternative Wohnprojekte und Parteib&uuml;ros.</p><p class="wp-block-paragraph">Rassismus bleibt mit 1.729 dokumentierten Taten das h&auml;ufigste Tatmotiv und macht mehr als die H&auml;lfte aller registrierten Angriffe aus. Zudem erfassten die Beratungsstellen 325 queerfeindliche und 180 antisemitische Gewalttaten. K&ouml;rperverletzungen bilden mit 1.800 F&auml;llen erneut die gr&ouml;&szlig;te Deliktgruppe. Hinzu kommen 1.166 Bedrohungen und N&ouml;tigungen sowie 20 versuchte T&ouml;tungsdelikte beziehungsweise schwere K&ouml;rperverletzungen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen reichen weit &uuml;ber die unmittelbaren k&ouml;rperlichen Folgen hinaus. Viele Betroffene berichten von Angst, sozialem R&uuml;ckzug und der Aufgabe ihres gesellschaftlichen oder politischen Engagements. Weiterhin sind besonders betroffen Kinder und Jugendliche: 2025 registrierten die Beratungsstellen mindestens 232 betroffene Kinder und 372 Jugendliche.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Diskriminierung und Gewalt sind keine voneinander getrennten Ph&auml;nomene. Sie k&ouml;nnen Ausdruck derselben Dynamiken von Abwertung und Ausgrenzung sein. Viele Betroffene organisieren ihr Leben l&auml;ngst unter der Frage, wo sie sich frei bewegen k&ouml;nnen, ohne erneut diskriminiert oder angegriffen zu werden. Wenn Menschen beginnen, ihre Sichtbarkeit einzuschr&auml;nken oder sich aus &ouml;ffentlichen R&auml;umen zur&uuml;ckzuziehen, dann betrifft das nicht nur die Betroffenen. Es ver&auml;ndert unsere Demokratie insgesamt.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Dr. Cihan Sinano&#287;lu, Leiter Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, DeZIM</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Hass gegen LSBTIAQ* Menschen ist kein Nischenthema, sondern er geht alle Menschen etwas an. Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass Millionen Queers wieder in die Unsichtbarkeit gedr&auml;ngt werden. Denn politisch motivierte Hasskriminalit&auml;t zielt nicht nur auf Individuen ab, sondern zus&auml;tzlich darauf, ganze Bev&ouml;lkerungsgruppen einzusch&uuml;chtern. Aus Angst vor &Uuml;bergriffen ziehen sich LSBTIAQ* von den sozialen Medien, politischen &Auml;mtern und &ouml;ffentlichen R&auml;umen zur&uuml;ck oder denken &uuml;bers Auswandern nach.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Kerstin Thost, LSVD&#8314; &ndash; Verband Queere Vielfalt e.V.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Beratungsstellen weisen darauf hin, dass ihre Zahlen nur einen Teil des tats&auml;chlichen Ausma&szlig;es rechter Gewalt abbilden. Viele Betroffene erstatten keine Anzeige oder suchen aus Angst, fehlendem Vertrauen oder schlechten Erfahrungen mit Beh&ouml;rden keine Beratung auf.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Das Erstatten einer Anzeige kostet viele Betroffene erhebliche Kraft. Es gibt engagierte Menschen bei Polizei und Justiz, die sorgf&auml;ltig arbeiten und Betroffene ernst nehmen. Gleichzeitig berichten Betroffene und Beratungsstellen immer wieder davon, dass rechte oder rassistische Tatmotive nicht ausreichend erkannt werden, verst&auml;ndliche R&uuml;ckmeldungen fehlen oder Verfahren ohne ein f&uuml;r sie nachvollziehbares Ergebnis enden. Solche Erfahrungen k&ouml;nnen das Vertrauen in Polizei, Justiz und den Rechtsstaat erheblich schw&auml;chen.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Saaeid Saaeid, Syrisch-Deutscher Kulturverein Magdeburg und Sprecher des Fl&uuml;chtlingsrats Sachsen-Anhalt fest</p><p class="wp-block-paragraph">Der VBRG fordert Bund und L&auml;nder auf, die Rechte von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zu sichern, die unabh&auml;ngige Fachberatungsstellen dauerhaft finanziell und gesetzlich abzusichern, die Strafverfolgung rechter Gewalt zu verbessern sowie die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz und Opferschutz zu st&auml;rken. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten demokratische Initiativen langfristig gest&auml;rkt werden.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Es braucht entschlossene politische und gesellschaftliche Antworten auf rechte Gewalt und ihre zunehmende Normalisierung! Die Normalisierung von Gewalt darf nicht schweigend hingenommen, sondern muss als dringendes politisches Problem verstanden werden. Angriffe auf die offene Gesellschaft m&uuml;ssen als das ge&auml;chtet werden, was sie sind: Angriffe auf unsere Demokratie. Diskurse der Entmenschlichung und die Normalisierung menschenfeindlicher Positionen m&uuml;ssen gesamtgesellschaftlich verurteilt werden. Gleichzeitig braucht es ein klares Zeichen der Solidarit&auml;t mit den Betroffenen, die stellvertretend f&uuml;r uns alle angegriffen werden, sowie eine gezielte St&auml;rkung von Demokratieprojekten.&ldquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Judith Porath (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung Opferperspektive) f&uuml;r die im VBRG zusammengeschlossene Fachberatungsstellen</p><div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://verband-brg.de/rechte-rassistische-und-antisemitische-gewalt-in-deutschland-2025-jahresbilanzen-der-opferberatungsstellen/" aria-label="rechte rassistische und antisemitische gewalt in deutschland 2025 jahresbilanzen der opferberatungsstellen">Hintergrund und Fallbeispiele zur Jahresbilanz 2025</a></div>
</div><div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">&Uuml;ber den VBRG</h4><p class="wp-block-paragraph">Der Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) ist der bundesweite Zusammenschluss unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen. Seine Mitgliedsorganisationen unterst&uuml;tzen Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, dokumentieren Angriffe und ver&ouml;ffentlichen j&auml;hrlich eine bundesweite Jahresbilanz.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Verband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG)</p><p class="wp-block-paragraph">Telefon: 030 &ndash; 33 85 97 77</p><p class="wp-block-paragraph">E-Mail: presse@verband-brg.de</p><div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-1024x724.jpg" alt="Balkendiagramm rechter Angriffe bundesweit nach Jahren 2015 - 2025.
H&ouml;chstwert war 2024 mit 3453 Angriffen." class="wp-image-53693" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-1024x724.jpg 1024w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-300x212.jpg 300w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-768x543.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1-1536x1086.jpg 1536w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/07/VBRG_26_0058-VBRG-Monitoring-Grafiken-01-1.jpg 1684w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jahresbilanz-rechte-gewalt-vbrg-2025">Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2025 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verurteilung nach brutaler rechter Gewalt in der Uckermark</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/verurteilung-nach-brutaler-rechter-gewalt-in-der-uckermark</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:51:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Vordergrund des Prozesses, der am 1. Juli in Neuruppin begann, stand der Angriff auf einen jungen Ukrainer in der Nacht zum 22. Oktober 2025 am Bahnhof Templin. Durch die Tat erlitt der Betroffene zahlreiche Verletzungen, unter anderem Hirnblutungen, und musste mehrere Tage station&#228;r im Krankenhaus behandelt werden. Nur knapp &#252;berlebte er die brutale Gewalt [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/verurteilung-nach-brutaler-rechter-gewalt-in-der-uckermark">Verurteilung nach brutaler rechter Gewalt in der Uckermark</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Im Vordergrund des Prozesses, der am 1. Juli in Neuruppin begann, stand der Angriff auf einen jungen Ukrainer in der Nacht zum 22. Oktober 2025 am Bahnhof Templin. Durch die Tat erlitt der Betroffene zahlreiche Verletzungen, unter anderem Hirnblutungen, und musste mehrere Tage station&auml;r im Krankenhaus behandelt werden. Nur knapp &uuml;berlebte er die brutale Gewalt der Angreifer. Siehe hierzu ausf&uuml;hrlich unseren <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-versuchte-toetung-uckermark" title="" aria-label="prozess versuchte toetung uckermark">Bericht vom ersten Prozesstag</a>.</p><p class="wp-block-paragraph">Am zweiten Prozesstag war unter anderem der Angriff auf ein abtr&uuml;nniges Mitglied der rechtsextremen Gruppierung &bdquo;Deutsche Jugend Uckermark&ldquo; (DJU) im M&auml;rz 2025 Gegenstand des Prozesses.<br>Gemeinsam mit einem weiteren Mitt&auml;ter hatte der Hauptt&auml;ter den Betroffenen in Angerm&uuml;nde angegriffen und so schwer verletzt, dass dieser u.a. ein Sch&auml;del-Hirn-Trauma erlitt und drei Tage station&auml;r im Krankenhaus behandelt werden musste. Den Angriff hatte der 23-j&auml;hrige Angeklagte zuvor gegen&uuml;ber dem mutma&szlig;lichen Anf&uuml;hrer der DJU in einem Messenger-Chat mit den Worten <em>&bdquo;Ich haue den heute auseinander.</em>&ldquo; angek&uuml;ndigt.<br>Der Betroffene hatte gegen&uuml;ber der Polizei angegeben, dass er angegriffen wurde, weil er sich von der DJU distanziert hatte.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Aufgabe: AfD-Gegner einsch&uuml;chtern</strong></h3><p class="wp-block-paragraph">Zudem befasste sich das Gericht mit den Geschehnissen rund um eine AfD-Veranstaltung am 8. Februar 2025 in Templin. Das Gericht stellte fest, dass der 23-J&auml;hrige gemeinsam mit weiteren Personen zun&auml;chst einen Teilnehmer einer Gegenkundgebung umkreist, beleidigt und bedroht hatte.<br>Der Betroffene schilderte, dass sich diese Tat in eine Reihe politisch motivierter Einsch&uuml;chterungen und Angriffe einreihte. Wiederholt sei der Angeklagte ihm im Stadtbild von Templin begegnet und habe ihn als &bdquo;Schei&szlig; Zecke&ldquo; bezeichnet, einmal soll er ihn in einem D&ouml;nerimbiss geschlagen haben. Zu diesen Taten hatte der Betroffene aus Angst keine Anzeige erstattet.<br>Im Anschluss an die Bedrohung verfolgte die Gruppe um den 23-j&auml;hrigen Angeklagten zwei weitere Teilnehmer*innen der Gegenkundgebung. Hierbei blockierte der Angeklagte diesen den Weg, kommentierte dies mit <em>&bdquo;Schei&szlig; Zecken, ihr kommt hier nicht vorbei&ldquo;</em> und trat dem einen gegen das Schienbein. Bei einem Fluchtversuch rannte der 23-j&auml;hrige erneut auf ihn zu und schlug ihm so massiv auf das linke Ohr, dass dieser eine Platzwunde am Ohr erlitt. Erst dann konnten sie sich in einen Drogeriemarkt fl&uuml;chten. Nach der Tat litt der Betroffene &uuml;ber Monate hinweg unter Angstzust&auml;nden.<br><br>Der 23-j&auml;hrige T&auml;ter erkl&auml;rte vor Gericht, AfD-Anh&auml;nger gewesen zu sein. Er habe es als seine Aufgabe angesehen, die Partei dadurch zu unterst&uuml;tzen, dass er AfD-Gegner*innen einsch&uuml;chtere.<br><br>Der Betroffene sagte aus, dass er den Angeklagten im Nachhinein identifizieren konnte, da er bei Instagram auf einen Post des T&auml;ters mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Hannes Gnauck stie&szlig;. In einer Instagram-Story wurde eines der Bilder mit dem Text &bdquo;War geil &ndash; Zeckenboxen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Fotos, auf denen Gnauck mit dem Hauptt&auml;ter der Angriffe posiert, waren bis zum Erscheinen dieses Beitrags auf der Instagramseite der AfD-Uckermark abrufbar.</p><p class="wp-block-paragraph">Neben den verhandelten Gewaltdelikten wurde der 23-j&auml;hrige Angeklagte zudem wegen des Zeigens des sogenannten Hitlergru&szlig;es am Templiner Badesee verurteilt.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Gericht erkennt </strong><strong>die</strong><strong>rechte</strong><strong> Motivation </strong><strong>der</strong><strong> Taten </strong><strong>nur teilweise an</strong></h3><p class="wp-block-paragraph">Das Gericht benannte zwar die &Uuml;bergriffe auf die Gegendemonstranten bei der AfD-Veranstaltung als politisch motiviert. Obwohl der Prozess die extrem rechte Gesinnung der T&auml;ter offenbarte, konnte das Gericht die politische Dimension f&uuml;r die weiteren Taten hingegen nicht zweifelsfrei erkennen. Besonders unverst&auml;ndlich ist die mangelnde Feststellung der rechten Tatmotivation bei dem lebensbedrohlichen Angriff auf den jungen Ukrainer. Dieser hatte unmittelbar nach der Tat noch im Rettungswagen geschildert, dass der Gewalt eine Diskussion &uuml;ber seine Herkunft vorausgegangen sei.<br>Auch der Angriff auf den mutma&szlig;lichen Aussteiger der DJU wurde bei der Urteilsverk&uuml;ndung nicht als politisch motiviert benannt.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Opferperspektive h&auml;lt die politische Motivation in beiden Taten f&uuml;r unstrittig.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/verurteilung-nach-brutaler-rechter-gewalt-in-der-uckermark">Verurteilung nach brutaler rechter Gewalt in der Uckermark</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Pressemitteilung: Rechte Gewalt in Cottbus eskaliert</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-rechte-gewalt-in-cottbus-eskaliert-schutz-der-betroffenen-und-konsequente-strafverfolgung-muessen-jetzt-prioritaet-haben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Textauszug</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-rechte-gewalt-in-cottbus-eskaliert-schutz-der-betroffenen-und-konsequente-strafverfolgung-muessen-jetzt-prioritaet-haben">Pressemitteilung: Rechte Gewalt in Cottbus eskaliert</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h4 class="wp-block-heading">Pressemitteilung &ndash; Potsdam, 03. Juli 2026</h4><p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli griffen Neonazis das Wohnprojekt &bdquo;Zelle79&Prime; und den Kulturort &bdquo;Chekov&ldquo; in Cottbus an. Vergangene Nacht folgte der n&auml;chste Angriff: Unbekannte warfen das Fenster des Parteib&uuml;ros von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen ein, in dem eine Regenbogenflagge und Werbung f&uuml;r die CSD-Aktionswochen hingen.</strong></p><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
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</div><p class="wp-block-paragraph">Die klare Solidarit&auml;t aus Cottbuser Stadtgesellschaft und Landespolitik setzt ein wichtiges Signal an die Betroffenen. Jetzt m&uuml;ssen Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte angesichts der eskalierenden rechten Gewalt handeln und die Verfolgung rechter und queerfeindlicher Straftaten zur obersten Priorit&auml;t machen.</p><p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren kritisiert die Opferperspektive &uuml;berlange Verfahren im Gerichtsbezirk Cottbus &ndash; eine sp&uuml;rbare Verbesserung ist bis heute nicht erkennbar. Erst am 9. Juni stellte das Gericht ein Verfahren wegen eines queerfeindlichen Angriffs in Kolkwitz mehr als zwei Jahre nach der Tat gegen eine geringe Geldauflage ein. Begr&uuml;ndet wurde dies ma&szlig;geblich mit &bdquo;prozess&ouml;konomischen und ressourcenschonenden&ldquo; Erw&auml;gungen &ndash; ein fatales Signal f&uuml;r den Betroffenen ebenso wie f&uuml;r die T&auml;ter.</p><p class="wp-block-paragraph">&bdquo;<em>Wer rechte Gewalt wirksam bek&auml;mpfen will, muss daf&uuml;r sorgen, dass auf Angriffe z&uuml;gig und konsequent strafrechtliche Konsequenzen folgen. Das sendet die unmissverst&auml;ndliche Botschaft an T&auml;ter und potenzielle Nachahmer: rechte Gewalt wird nicht geduldet. Genau das braucht es in Cottbus.&ldquo;, </em>so Dorina Feldmann, Beraterin der Opferperspektive.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Justizministerium ist nun gefragt, kurzfristig wirksame Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um die konsequente Verfolgung rechter Gewalt zu gew&auml;hrleisten. Dazu geh&ouml;rt auch die Pr&uuml;fung, ob die Generalstaatsanwaltschaft oder die Zentralstelle Hasskriminalit&auml;t st&auml;rker eingebunden und ihre Zust&auml;ndigkeiten ausgeweitet werden k&ouml;nnen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Cottbus und das Land Brandenburg m&uuml;ssen den Austausch mit den Betroffenen rechter Gewalt fortsetzen und im Dialog mit ihnen geeignete Ma&szlig;nahmen entwickeln und umsetzen, die ihre Sicherheit gew&auml;hrleisten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund:</strong></p><p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Monaten h&auml;uften sich extrem rechte Vorf&auml;lle und Gewalttaten in der Stadt. Das Hausprojekt &bdquo;Zelle79&Prime; wird seit Jahren wiederholt angegriffen, etwa im Dezember 2025, als Rechte das Haus zweimal mit Feuerwerksk&ouml;rpern und selbst gebauten Sprengvorrichtungen attackierten und besch&auml;digten.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Februar kam es zu zwei rassistischen &Uuml;bergriffen, bei denen Menschen beleidigt, bedroht und geschlagen wurden.</p><p class="wp-block-paragraph">Im April folgte eine ganze Serie von Vorf&auml;llen: Zwei Neonazis griffen das Wohnhaus des Studierendenpfarrers und Sprechers der Initiative &bdquo;Sichere Orte S&uuml;dbrandenburg&ldquo; an, traten die T&uuml;r ein und randalierten im Hausflur. Jugendliche Neonazis bedr&auml;ngten und bedrohten eine Sprecherperson der Linksjugend auf offener Stra&szlig;e. Am selben Tag beleidigten Rechte eine weitere Person im Park und traten ihr in den R&uuml;cken. Wenige Tage sp&auml;ter warfen Unbekannte eine brennende Fackel in den Hausflur der WK51, einem Haus mit alternativen Wohngemeinschaften. Zudem beschmierten Unbekannte die Synagoge gro&szlig;fl&auml;chig mit einem Hakenkreuz.</p><p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren ist Cottbus eine Schwerpunktregion rechter Gewalt. Allein im Jahr 2025 verzeichnete die Opferperspektive 38 rechte Angriffe in der Stadt &ndash; bezogen auf die Zahl der Einwohner*innen der h&ouml;chste Wert in ganz Brandenburg.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-rechte-gewalt-in-cottbus-eskaliert-schutz-der-betroffenen-und-konsequente-strafverfolgung-muessen-jetzt-prioritaet-haben">Pressemitteilung: Rechte Gewalt in Cottbus eskaliert</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Uckermark: Prozessbeginn wegen versuchter Tötung</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-versuchte-toetung-uckermark</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 14:56:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Uckermark]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angriff am Bahnhof Templin Am ersten Prozesstag lag der Fokus des Prozesses auf einem Angriff in der Nacht zum 22. Oktober 2025, bei dem ein 21-jähriger Ukrainer am Bahnhof Templin schwerst verletzt wurde. Dieser hatte am Vorabend den letzten Zug nach Berlin verpasst und traf so wartend auf eine Gruppe junger Rechter am Bahnhof. Zunächst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><strong>Angriff am Bahnhof Templin</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am ersten Prozesstag lag der Fokus des Prozesses auf einem Angriff in der Nacht zum 22. Oktober 2025, bei dem ein 21-jähriger Ukrainer am Bahnhof Templin schwerst verletzt wurde. Dieser hatte am Vorabend den letzten Zug nach Berlin verpasst und traf so wartend auf eine Gruppe junger Rechter am Bahnhof. Zunächst unterhielten sie sich und tranken gemeinsam Alkohol. Dann kippte die Stimmung und die Angeklagten schlugen zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen völlig enthemmt auf den Betroffenen ein. Mehrere Fluchtversuche misslangen dem jungen Ukrainer und die Angeklagten schlugen und traten erneut auf ihn ein. Noch im Krankenwagen in der Tatnacht schilderte der Betroffene, dass vor dem Angriff eine Diskussion über seine Herkunft vorausgegangen sei. Durch die Tat erlitt der Betroffene zahlreiche Verletzungen, unter anderem Hirnblutungen und musste mehrere Tage stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Tat ist u.a. als schwerer Raub mit anschließender Lebensgefahr angeklagt. Der Betroffene leidet heute noch massiv unter den Folgen der Tat.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Prozess</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Prozesses zeichnete sich ein Bild von verrohter Gewalt, in einem Ausmaß wie sie die Opferperspektive in den vergangenen Jahren wiederholt in der Uckermark registriert hat. Nicht bei allen angeklagten Taten scheint eine politische Motivation eine Rolle gespielt zu haben, dennoch zeigte der Prozessbeginn bereits, dass die Täter sich in einem massiv gewaltvollen Milieu bewegen, in dem rechtsextreme Positionen ein Grundbestandteil sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 23-jährige Angeklagte hat die meisten gegen ihn erhobenen Anklagepunkte eingeräumt, dazu gehört auch das Zeigen des „Hitlergrußes“ im Mai 2025. Die Vorwürfe des Raubes und des Einsatzes von Waffen bestritt er. Diese Anklagepunkte haben erheblichen Einfluss auf die Dauer der Haftstrafe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er gab auch zu, Teil der sogenannten &#8222;Deutsche Jugend Uckermark&#8220; gewesen zu sein. Der Name ist offensichtlich angelehnt an die Neonazi-Jugendgruppe &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220;. Die Behauptung, sich mittlerweile von dieser Gruppierung und seiner rechten Gesinnung losgesagt zu haben, zweifeln nahezu alle Verfahrensbeteiligten an.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Angriff bei AfD-Wahlkampfveranstaltung</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am kommenden Folgeprozesstag (7. Juli) wird sich das Gericht voraussichtlich mit einem weiteren Angriff am 8. Februar 2025 im Umfeld einer AfD-Wahlkampfveranstaltung befassen. Einer der Angeklagten soll aus einer Gruppe heraus zunächst einen Teilnehmer einer Gegenkundgebung bedroht haben. Kurze Zeit später soll er zwei andere Teilnehmende des Gegenprotestes verfolgt, getreten und ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt haben. Der Betroffene und seine Begleitung konnten sich schließlich in einen nahegelegenen Drogeriemarkt flüchten, vor dem sich die Gruppe des Angreifers noch einschüchternd aufhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 8. Juli soll am Landgericht Neuruppin parallel ein separater Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen einen weiteren Beschuldigten in den Tatkomplexen beginnen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Forderungen der Opferperspektive</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten von dem Gerichtsprozess, dass die politische Motivation der Taten bei der Verurteilung berücksichtigt wird. Der Prozess muss auch klären, wer genau sich hinter der „Deutsche Jugend Uckermark“ verbirgt. Handelte es sich hier um eine feste Struktur extrem rechter Jugendlicher? Besteht diese fort und wer gehört bzw. gehörte noch dazu? Und ist die Gruppierung unter Umständen für weitere rechte Gewalttaten in der Uckermark verantwortlich?</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/prozess-versuchte-toetung-uckermark">Uckermark: Prozessbeginn wegen versuchter Tötung</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rechte Angriffe auf Hausprojekt „Zelle79“ und Kulturort „Chekov“</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-angriffe-auf-hausprojekt-zelle79-und-kulturort-chekov</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Zelle79]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angriffe im Zusammenhang mit den CSD-Aktionswochen In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 2026 wurde ein Brandanschlag auf das Wohnprojekt “Zelle79” in Cottbus verübt. Zwei Angreifer warfen Brandsätze gegen das bewohnte Haus.Laut den Bewohner*innen waren die Angreifer schwarz gekleidet. Einer war mit einer schwarz-weiß-roten Sturmhaube vermummt.Der Brandanschlag ereignete sich während der CSD-Aktionswochen Cottbus. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><strong>Angriffe im Zusammenhang</strong> <strong>mit den CSD-Aktionswochen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 2026 wurde ein Brandanschlag auf das Wohnprojekt “Zelle79” in Cottbus verübt. Zwei Angreifer warfen Brandsätze gegen das bewohnte Haus.<br>Laut den Bewohner*innen waren die Angreifer schwarz gekleidet. Einer war mit einer schwarz-weiß-roten Sturmhaube vermummt.<br>Der Brandanschlag ereignete sich während der CSD-Aktionswochen Cottbus. Die Bewohner*innen hatten am Haus ein CSD-Plakat und eine Regenbogen-Flagge aufgehängt. Auf einem Banner nahmen sie Bezug auf die gemeinsame Entscheidung von AfD, Mittelstandsinitiative und Teilen der CDU in der Stadtverwaltung das Gendern zu untersagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In derselben Nacht gab es außerdem einen Angriff auf den alternativen Jugendclub “Chekov”, der unweit von der Zelle79 entfernt ist. So wurde am Morgen des 02. Juli bekannt, dass dort in der Nacht ein Feuer gelegt wurde.<br>Auch das “Chekov”, das unweit von dem Stadion des FC Energie Cottbus liegt, ist in der Vergangenheit Zielscheibe rechter Anfeindungen gewesen. Erst im Dezember des vergangenen Jahres wurde die Fassade des Clubs großflächig mit dem Schriftzug “Cottbus bleibt deutsch” verunstaltet. Der Spruch ist in der Cottbuser rechtsextremen Hooliganszene weit verbreitet. Zudem zerstörten die Täter mehrere Wandbilder und hinterließen misogyne und queerfeindliche Beleidigungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Rechte Gewalt in Cottbus eskaliert</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Angriffe reihen sich ein in eine Welle rechter Eskalation in Cottbus. Erst im April gab es innerhalb kürzester Zeit Bedrohungen und Angriffe gegen politisch Engagierte sowie alternative Jugendliche, rassistische Beleidigungen bei einer Semester-Eröffnungsparty der BTU-Cottbus, mehrfach wurde die Synagoge und die Zelle79 rechten Parolen beschmiert, es gab einen Brandanschlag auf das Wohnhaus WK51 und eine weitere Woche später werden drei Regenbogenbanner am Regenbogenkombinat Cottbus mit Farbe beschmiert. Und auch danach berichteten uns Engagierte von weiteren nächtlichen Bedrohungen und Angriffen &#8211; ein Ende der rechten Eskalation scheint nicht in Sicht zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Angriff mit Einsatz von Brandsätzen auf die Zelle79 ist eine weitere Eskalationsstufe gegen das Hausprojekt. Die Qualität der Tat lässt darauf schließen, dass die Täter keine Skrupel davor hatten Menschenleben tödlich zu gefährden. Unsere Solidarität gilt den Bewohner*innen, deren schnelle Reaktion Schlimmeres verhinderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind erschüttert, dass in derselben Nacht die Zelle79 angegriffen und am alternativen Jugendclub “Chekov” ein Feuer gelegt wurde. Das planvolle Vorgehen beider Taten zeigt, wie enthemmt die rechtsextreme Szene in Cottbus sich ihrer Feinde entledigen will. Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam an der Seite der beiden Projekte stehen und uns von diesen Vertreibungs- und Vernichtungsphantasien als Angriff auf die vielfältige und demokratische Gesellschaft in Cottbus nicht einschüchtern lassen.<br>Wir verurteilen beide Angriffe aufs Schärfste und erwarten eine schnelle, konsequente Aufklärung sowie ein entschiedenes Handeln der Politik und Strafverfolgungsbehörden. Es darf nicht sein, dass derartige Taten in Cottbus immer wieder geschehen und die Verursacher offenbar nur mit geringen oder gar keinen Konsequenzen rechnen müssen.” sagt Dorina Feldmann, Beraterin bei der Opferperspektive.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-angriffe-auf-hausprojekt-zelle79-und-kulturort-chekov">Rechte Angriffe auf Hausprojekt „Zelle79“ und Kulturort „Chekov“</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cottbus: Verfahren nach queerfeindlichem Angriff eingestellt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/cottbus-verfahren-nach-queerfeindlichem-angriff-eingestellt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 06:55:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=53482</guid>

					<description><![CDATA[<p>Staatsanwaltschaft Cottbus nicht an Verfolgung rechter Gewalt interessiert Am 9. Juni 2026 sollte vor dem Amtsgericht Cottbus ein queerfeindlicher Angriff aus dem Jahr 2024 verhandelt werden. Die Betonung liegt auf „sollte“, denn das Verfahren wurde nach Antrag der Verteidigung und mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft gegen die Zahlung einer geringen Geldauflage eingestellt. Dies geschah, ohne die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/cottbus-verfahren-nach-queerfeindlichem-angriff-eingestellt">Cottbus: Verfahren nach queerfeindlichem Angriff eingestellt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Staatsanwaltschaft Cottbus nicht an Verfolgung rechter Gewalt interessiert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Juni 2026 sollte vor dem Amtsgericht Cottbus ein queerfeindlicher Angriff aus dem Jahr 2024 verhandelt werden. Die Betonung liegt auf „sollte“, denn das Verfahren wurde nach Antrag der Verteidigung und mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft gegen die Zahlung einer geringen Geldauflage eingestellt. Dies geschah, ohne die Angegriffenen und weitere Zeug*innen anzuhören.<br>Der Antrag der Verteidigung, dem die Staatsanwaltschaft folgte, berief sich darauf, dass die Angeklagten seitdem keine weiteren Straftaten begangen hätten und die Tat bereits lange zurück liege. Die Staatsanwaltschaft nannte „prozessökonomischen Gründe“, also die Maßgabe, möglichst ressourcenschonend vorzugehen, für ihre Zustimmung zur Einstellung. Für die Betroffenen der rechtsmotivierten Gewalt ist das eine herbe Enttäuschung, die ihr Vertrauen in den Rechtsstaat nachhaltig erschüttert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was war passiert?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei jungen Männer aus Kolkwitz waren angeklagt, am 20. April 2024 nach einer Party im Cottbuser Studentenclub „Muggefug“ zunächst für Ärger gesorgt zu haben, weil sie einen Stuhl aus den Räumlichkeiten entfernen wollten. Darauf vom betroffenen Studenten angesprochen, reagierten sie mit queerfeindlichen Beleidigungen und Schlägen gegen ihn und einen weiteren Studierenden. Die verständigte Polizei konnte die beiden Tatverdächtigen und einen weiteren Mittäter noch vor Ort aufgreifen.<br>Gegen letzteren wird ein gesondertes Verfahren vor dem Jugendgericht geführt, da er zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kein Interesse an Strafverfolgung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Juni 2024, weniger als zwei Monate nach der Tat, erhielt einer der Angegriffenen Post von der Staatsanwaltschaft Cottbus. Das Verfahren wegen Körperverletzung werde eingestellt, hieß es darin. Die Strafverfolgung der queerfeindlichen Tat sei „nicht als ein gegenwärtiges Anliegen der Allgemeinheit anzusehen“, so die Staatsanwaltschaft weiter.<br>Daraufhin wandte sich der Student an die Opferperspektive und legte Beschwerde gegen die Einstellung ein – mit Erfolg. Denn die Einstellung der Staatsanwaltschaft war rechtswidrig: in den bundeseinheitlichen Richtlinien für das Strafverfahren (RistBV) ist klar geregelt, dass bei vorurteilsmotivierten Taten grundsätzlich ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung gegeben ist. Außerdem fehlte im Schreiben die Belehrung über Fristen und Beschwerdemöglichkeiten. Die Staatsanwaltschaft Cottbus musste das Verfahren schließlich wieder aufnehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vom Staat im Stich gelassen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Danach hieß es für den Betroffenen: Warten. Zwei Jahre lang, in denen das Erlebte immer wieder Thema war. Dann endlich wurde die Verhandlung angesetzt. Auch das war für ihn mit Stress verbunden, aber auch mit der Möglichkeit, selbst schildern zu können, was passiert war und welche Auswirkungen die queerfeindliche Tat hatte. Und mit der Perspektive, mit dem Geschehenen abzuschließen und der Erwartung, dass der Staat klar signalisiert, dass rechte Gewalt verfolgt und bestraft wird. Stattdessen endete die Verhandlung nach 5 Minuten mit der Einstellung des Verfahrens. Ohne die Möglichkeit selbst zu sprechen. Und mit dem Eindruck: Jetzt hat die Staatsanwaltschaft das erreicht, was sie schon vor zwei Jahren wollte &#8211; den Fall abhaken und die Akte schließen. Besonders bitter: Die lange Verfahrensdauer – also die Langsamkeit von Gericht und Staatsanwaltschaft, unter der gerade die Angegriffenen schwer zu leiden hatten – lieferte nun einen der zentralen Gründe für die Einstellung. Das sorgt für zusätzliches Unverständnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Cottbus, in der sich rechte Gewaltstraftaten häufen und der Oberbürgermeister der Stadt und der Innenminister Brandenburgs die konsequente Strafverfolgung rechter Gewalttäter*innen fordern bzw. ankündigen, ist die Einstellung dieses Verfahrens ein fatales Signal.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was jetzt passieren muss</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Konsequenzen für rechte Gewalttäter*innen an „prozessökonomischen Erwägungen“ scheitern und Betroffene von der Justiz im Stich gelassen werden, dann wird sich an den massiven Problemen mit rechter Gewalt in Cottbus auch in Zukunft nichts ändern.<br>Es kann nicht sein, dass ein schonender Umgang mit den eigenen Ressourcen für die Staatsanwaltschaft Cottbus wichtiger ist als die Verfolgung von rechtsmotivierten Gewalttaten und die Belange der Verletzten. Die Opferperspektive fordert, dass die Staatsanwaltschaft ihre Prioritätensetzung ändert, um ihrem gesellschaftlichen Auftrag endlich wieder gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/cottbus-verfahren-nach-queerfeindlichem-angriff-eingestellt">Cottbus: Verfahren nach queerfeindlichem Angriff eingestellt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 10:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Buckow]]></category>
		<category><![CDATA[Dritter Weg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=50485</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anhänger der extrem rechten Partei „Der Dritte Weg“ griffen eine Person bei einem Trödelmarkt in Buckow (Märkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Pressemitteilung:</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Am 18. April 2026 griffen Anh&auml;nger der extrem rechten Partei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo; eine Person bei einem Tr&ouml;delmarkt in Buckow (M&auml;rkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</strong></strong></p><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/05/PM_Angriff-Dritter-Weg-Buckow_04_2026_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="PM Angriff Dritter Weg Buckow 04 2026 fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download PM</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Eine gr&ouml;&szlig;ere Wandergruppe junger M&auml;nner und Frauen erschien am Samstagnachmittag des 18. April bei einem lokalen Tr&ouml;delmarkt in Buckow. Anwesende G&auml;ste und Standbetreuer*innen identifizierten diese anhand ihrer Kleidung als Anh&auml;nger der neonazistischen Kleinstpartei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo;. Einer der anwesenden Standbetreuer sprach die Gruppe an und machte deutlich, dass sie dort nicht erw&uuml;nscht seien. Auch die Veranstalterin des Tr&ouml;delmarktes kam hinzu und verwies die Neonazis des Hofes. Doch die Rechten weigerten sich das Gel&auml;nde zu verlassen. Mindestens drei Personen aus der Gruppe attackierten daraufhin koordiniert den Standbetreuer mit Pfefferspray und Schl&auml;gen. Einer der Angreifer wurde von den Anwesenden als Erik S. identifiziert, ein Parteikader des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo;.</p><p class="wp-block-paragraph"><br>&bdquo;<em>Der Angriff zeigt die hohe Gewaltbereitschaft des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo; und insbesondere deren Nachwuchsorganisation &bdquo;Nationalrevolution&auml;re Jugend&ldquo;.</em> <em>Diese trainieren</em> <em>in Kampfsportgruppen</em> <em>f&uuml;r Angriffe auf politische Gegner*innen. Vermeintlich harmlose Wanderausfl&uuml;ge in uniformer Parteikleidung dienen dazu,</em> <em>Nachwuchs zu rekrutieren und ihren</em><br><em>extrem rechten Dominanzanspruch zu demonstrieren.&ldquo;</em> sagt Joschka Fr&ouml;schner von der Beratungsstelle Opferperspektive.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Trotz der gewaltt&auml;tigen Attacke gelang es Besucher*innen und Standbetreuer*innen des Tr&ouml;delmarkts schlie&szlig;lich, die Rechten vom Gel&auml;nde zu entfernen und den Tr&ouml;delmarkt anschlie&szlig;end fortzusetzen.<br>Die alarmierte Polizei konnte die Neonazis in unmittelbarer N&auml;he stellen. Sie ermittelt nun wegen gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung und des Versto&szlig;es gegen das Waffengesetz.</p><p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Der spontane Einsatz zahlreicher Personen bei dem Tr&ouml;delmarkt ist ein ermutigendes Beispiel von Zivilcourage, das zeigt, dass es m&ouml;glich ist, rechter Raumnahme erfolgreich entgegenzutreten. Die Anwesenden haben sich von dem dominanten Auftreten der Neonazis nicht einsch&uuml;chtern lassen, sondern diese klar in die Schranken gewiesen.&ldquo; </em>betont Joschka Fr&ouml;schner.</p><p class="wp-block-paragraph">In M&auml;rkisch-Oderland sind organisierte Neonazis schon l&auml;nger pr&auml;sent. Der Landkreis entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer der Schwerpunktregionen rechter Gewalt in Brandenburg. Die Opferperspektive registrierte im Jahr 2025 insgesamt 46 Angriffe &ndash; der h&ouml;chste bisher verzeichnete Wert. Die regionale &bdquo;Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Gewalt&ldquo; (BorG) wird zeitnah eine ausf&uuml;hrliche Analyse f&uuml;r den Landkreis vorstellen.</p><p class="wp-block-paragraph">##############################</p><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Joschka Fr&ouml;schner von der Opferperspektive zur Verf&uuml;gung:<br>Tel: 0151 &ndash; 5072 4851<br>E-Mail: j.froeschner@opferperspektive.de</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive</strong> &ndash; Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein ber&auml;t Betroffene, deren Angeh&ouml;rige, Freund*innen sowie Zeug*innen rechter Gewalt. <a href="https://www.opferperspektive.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="">https://www.opferperspektive.de/</a></p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>BOrG</strong> &ndash; Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt in M&auml;rkisch Oderland. Die BOrG ist ein Projekt des Horte-Kollektivs in Strausberg. <a href="https://horte-srb.de/borg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="" aria-label="borg (&ouml;ffnet in neuem Tab)">https://horte-srb.de/borg/</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statement-zu-kuerzungen-bei-demokratie-leben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende Änderungen beim Programm „Demokratie leben!“, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen würden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).Dutzende Organisationen, darunter auch die Opferperspektive, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende &Auml;nderungen beim Programm &bdquo;Demokratie leben!&ldquo;, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen w&uuml;rden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).<br>Dutzende Organisationen, darunter auch die Opferperspektive, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die angek&uuml;ndigte Umstrukturierung auszusetzen, die Ergebnisse der laufenden Evaluation abzuwarten und gemeinsam mit den Organisationen tragf&auml;hige Perspektiven f&uuml;r die Zukunft des Programms zu entwickeln.<br>In der Stellungnahme hei&szlig;t es u.a.: </p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&ldquo;Unsere Arbeit ist kein abstraktes F&ouml;rderziel, sondern konkrete Praxis: Wir f&ouml;rdern demokratische Kompetenzen in Schulen, begleiten Kommunen im Umgang mit Konflikten, st&auml;rken marginalisierte Gruppen und unterst&uuml;tzen Verwaltungen im Aufbau resilienter Strukturen. Diese Arbeit ist langfristig angelegt, basiert auf Vertrauen und l&auml;sst sich nicht kurzfristig ersetzen oder neu aufbauen.&rdquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Und weiter:</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><br><em>&ldquo;Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter besonderem Druck stehen, braucht es ein starkes Zusammenspiel von Staat und Zivilgesellschaft &ndash; nicht dessen Schw&auml;chung.&rdquo;</em></p>
</blockquote><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Stellungnahme-DL-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Stellungnahme DL 2026 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download Stellungnahme</a></div>
</div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statement-zu-kuerzungen-bei-demokratie-leben">Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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