Chronik rechter Gewalt

In dieser Chronik informieren wir über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Brandenburg.
Inhaltswarnung: Die hier geschilderten Vorfälle enthalten Tatbeschreibungen und thematisieren zum Teil schwere Gewalt.

In dieser Chronik informieren wir über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Brandenburg. Die Chronik wird fortlaufend und auch rückwirkend aktualisiert, erhebt aber in keinem Fall einen Anspruch auf Vollständigkeit.

Berücksichtigt werden Vorfälle, die der Opferperspektive gemeldet oder von uns recherchiert werden, sowie Vorfälle, die von staatlichen Stellen oder in den Medien veröffentlicht werden. Taten, bei denen die Beratungsnehmer*innen um eine vertrauliche Behandlung bitten, werden nicht veröffentlicht. Die Informationslage zu einzelnen Vorfällen unterscheidet sich stark. In einigen Fällen wissen wir über Ort und Datum hinaus wenig mehr als den juristischen Tatbestand. In anderen Fällen wiederum verzichten wir bewusst auf genauere Beschreibungen, um die Anonymität der Betroffenen nicht zu gefährden.

Inhaltswarnung: Die hier geschilderten Vorfälle enthalten Tatbeschreibungen und thematisieren zum Teil schwere Gewalt. Die Schilderungen können verstörend und für Menschen, die selbst oder deren Nahestehende ähnliche Erfahrungen erleiden mussten, retraumatisierend sein. Bei der Chronologie handelt es sich um eine „Angriffschronik“, dementsprechend setzen wir die Täter*innen und ihre Handlungen ins Aktiv. Sprache unterliegt ständigem Wandel. Einzelne Begriffe, die in der Vergangenheit selbst in betroffenen Communities z.B. als Selbstbeschreibung verwendet wurden, werden heute von vielen Betroffenen abgelehnt. Wir sind in fortlaufender Diskussion darüber, welche Begrifflichkeiten wir in der Opferperspektive verwenden. Einige ältere Einträge sind aus heutiger Sicht nicht mehr zeitgemäß. Sofern sie keine explizit rassistischen oder anders diskriminierenden Ausdrücke beinhalten, belassen wir sie als Zeugnisse ihrer Zeit in der Chronologie.

Die Vorfallsmeldungen der Chronik können nach Ort und Datum gefiltert werden Lupenicon
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9 Treffer gefunden.

Burg (Spreewald)

29. Mai 2025

Ein 18-Jähriger deutscher Nationalität spricht eine Gruppe an. Daraufhin greifen mehrere Personen aus der Gruppe ihn körperlich an. Ein 25-jähriger Täter schlägt dem Betroffenen ins Gesicht. Als der Betroffene zu Boden fällt, tritt der Rest ...
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Burg (Spreewald)

15. Dezember 2021

Ein 51-jähriger Deutscher beleidigt einen 28-jährigen Syrer rassistisch und antisemitisch und greift ihn körperlich an.


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2. August 2009

Ein Aussteiger aus der rechten Szene wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es wurde ein Tatverdächtige ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.


Burg

7. Juni 2009

In Burg wurde eine der bekannten »Erdbeeren« niedergebrannt. Dem Feuer waren Schmierereien an mehreren der Verkaufsstände eines Spreewaldbauers in Burg und Vetschau vorausgegangen. Neonazis agitieren im Internet seit Monaten gegen den Großhändler; in Burg und ...
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Burg

1. Mai 2008

Spreewald-Urlauber wurden an einer Schleuse von einer örtlichen Paddlergruppe als »Judenschweine« beschimpft, eine Person zeigte zudem den »Hitlergruß«. Die Touristengruppe wurde mit Paddeln und Schlagringen angegriffen, wodurch einige Personen erhebliche Verletzungen erlitten, die ambulant behandelt ...
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Burg

25. August 2007

Auf dem Heimatfest in Burg wurden Schüler einer Berliner Schulklasse rassistisch beleidigt und geschlagen. Vier Schüler erlitten Prellungen. Von den Angreifern wurden die Personalien aufgenommen.


Burg

18. Juli 2004

Ein 27-jähriger Mann wurde gegen 2 Uhr nachts am Festplatz von zwei Rechtsextremen zusammengeschlagen und -getreten. Der 27-Jährige hatte auf »Sieg-Heil«-Rufe entgegnet: »Das heißt Petri Heil!« Die beiden 23- und 24-jährigen Rechtextremisten zerrten den Mann ...
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Guhrow

20. Mai 2004

Eine Gruppe Studierender aus dem Kamerun wurde auf einer Radtour rassistisch beleidigt. Einer der Kameruner wurde von einer Gruppe Deutscher geschlagen und getreten.


Burg

18. März 2000

Knapp 20 Rechtsextreme griffen einen Jugendklub an, der von nicht-rechten Jugendlichen besucht wird. Sie schossen mit Schreckschuss-Pistolen, rissen Jalousien aus den Fenstern und beschädigten zwei Autos und einen Zaun.


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