Nach »Sieg Heil«-Ruf Sturm auf die Ausländer
Am frühen Morgen des 17. September 2005 saß eine Gruppe von fünf polnischen und einem deutschen Staatsbürger in Senftenberg in einem Park im Stadtzentrum. Plötzlich tauchte ein Mann auf, brüllte die Worte: »Deutschland ist deutsch …
Rassismus ist weit verbreitet
»Hey Nigger, wir machen dich jetzt platt.« Mit diesem kurzen Satz drückten die Täter den fundamentalen Menschenhass aus, der den einzigen Grund für die Bluttat bildete. Potsdam ist keine braune Hochburg. Es gibt Zonen der …
»Rechte Schläger sind nicht immer organisiert«
F: Der Überfall auf einen 37jährigen Deutschen äthiopischer Herkunft am 16. April in Potsdam hat eine bundesweite Debatte über rassistisch motivierte Gewalt ausgelöst. Dabei ist das Problem doch gar nicht neu. Der derzeitige Medienrummel sagt …
Spendenaufruf für Ermyas
Freunde der Familie des Opfers, Brandenburg gegen Rechts e.V. und Oberbürgermeister Jann Jakobs rufen alle Bürgerinnen und Bürger, die helfen wollen, auf, für das Opfer und seine Familie zu spenden. »Ein 37-jähriger Deutscher äthiopischer Herkunft …
"Es gibt keine sicheren Zonen"
taz: Herr Weidmann, hat Sie der nächtliche Überfall auf einen Schwarzen in Potsdam überrascht? Ole Weidmann: Es hat mich sicherlich überrascht, dass es in Potsdam einen solchen Angriff gegeben hat. Schließlich war es das erste …
„Es gibt keine sicheren Zonen“
taz: Herr Weidmann, hat Sie der nächtliche Überfall auf einen Schwarzen in Potsdam überrascht? Ole Weidmann: Es hat mich sicherlich überrascht, dass es in Potsdam einen solchen Angriff gegeben hat. Schließlich war es das erste …
Doppelgaenger
Verhandelt wurde ein rassistischer Angriff im Juli 2004 in Fürstenwalde. Im Juli 2004 war der kenianische Jugendliche William M. bei seinem Bruder in Fürstenwalde zu Besuch, wo er seine alten Freunde aus dem ALREJU, einem …
Mutter erzählt über Ausgrenzung und Gewalt
Seit dem 23. März zeigt eine Ausstellung im Lübbenauer Rathaus Menschen, die seit dem Jahr 1990 Opfer rechter Gewalt geworden sind. Im Zusammenhang mit dieser Exposition hatte der Kulturhof Lübbenau mit der Stadt zu einer …
Gehörverlust nach rechtem Angriff
Am Nachmittag des 20. November 2005 betraten die 25 und 35 Jahre alten Männer den Asia-Imbiss des Herrn N. in Dahme, Teltow-Fläming und bestellten Essen und Getränke. Bereits während die Männer ihre Gerichte verspeisten, äußerten …
»Opfer rechter Gewalt« – Ausstellung im Lübbenau/Spreewald
Die Ausstellung der Berlinerin Rebecca Forner porträtiert 131 Menschen, die seit 1990 durch rechte Gewalt zu Tode kamen, unter ihnen zahlreiche Brandenburgerinnen und Brandenburger. Gezeigt wird die Ausstellung von der Stadt Lübbenau in Kooperation mit …
Offener Brief an die jungen Menschen die 2006 im »Apfelbaum« in Michendorf Opfer eines Überfalls wurden
Liebe Jugendliche, die Sie in dieser Nacht im »Apfelbaum« gefeiert haben! Lieber 17-Jähriger, so wurden Sie in der regionalen Presse genannt. Wir erfuhren auf diesem Wege, dass Ihnen in der Nacht zum 22. Januar 2006 …
Mitglieder der rechtsextremen Szene aus Wittstock wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht
Sie sollen am 11. November des letzten Jahres drei junge Wittstocker, die sie der linken Szene zugeordnet hatten, verfolgt haben. Einer der Betroffenen wurde dabei zu Boden geworfen, geschlagen und getreten. Zuvor hatten die Täter …
Opferausstellung zum Jahrestag
Es war auf den Tag zehn Jahre her, als der 23-jährige Sven Beuter von einem Nazi-Skinhead so schwer verprügelt wurde, dass er fünf Tage später starb. Tatort Brandenburg. Ausstellungsort Hohenstücken. Gestern wurde die Ausstellung »Opfer …
Ein fast vergessener Mord
»Wie, wenn jemand ein Auto anstößt«, hätten die entfernt hallenden Geräusche geklungen: Dumpf, scheppernd und laut. Auf dem Gehsteig hatte sich eine Blutlache von einem halben Meter Durchmesser gebildet, daneben verlief eine rote Schleifspur durch …
Verein gibt trotz leichten Rückgangs bei rechter Gewalt keine Entwarnung
Der Verein »Opferperspektive Brandenburg« registrierte für das vergangene Jahr 128 solcher Delikte. Damit ist Brandenburg zwar das einzige Bundesland im Osten, in dem es nach Recherchen der Initiativen für Opfer rechtsextremer Angriffe zu einem leichten …
Prozess in Luckenwalde
Serge N. aus Kamerun und Hussein M. aus Palästina waren auf dem Rückweg vom Marktplatz in Jüterbog zum Asylbewerberheim, als ihnen ein Mann und eine Frau mit Kind entgegen kamen. Diese ließen die Flüchtlinge nicht …
„Mehr Angriffe auf alternative Jugendliche“
Die Zahl der Angriffe auf diese Gruppen habe um 19 auf 75 zugenommen, sagte Vereinssprecher Kay Wendel am Freitag in Potsdam. Die Zahl der Attacken auf Ausländer sei von 78 auf 46 zurückgegangen. Brandenburgs Innenminister …
128 Gewalttaten durch Rechte in Brandenburg
In Brandenburg hat es im vergangenen Jahr nach Recherchen des Vereins Opferperspektive 128 Gewalttaten rechtsgerichteter Täter gegeben - neun weniger als im Vorjahr. Dabei seien 179 Menschen verletzt worden, teilte die Opferperspektive heute in Potsdam …
Mehr rechte Angriffe auf alternative Jugendliche
Mit 128 rechtsmotivierten Gewalttaten wurde annähernd das Niveau des Jahres 2004 erreicht, als 137 Angriffe gezählt wurden. 179 Menschen wurden verletzt, mindestens 81 weitere Menschen befanden sich in Gruppen, die von rechten Gewalttätern angegriffen wurden. …
Zahl rechtsextremer Gewalttaten geht zurück
In Brandenburg hat es im vergangenen Jahr nach Recherchen des Vereins Opferperspektive 128 Gewalttaten rechtsradikaler Täter gegeben - neun weniger als im Vorjahr. Dabei seien 179 Menschen verletzt worden, teilte die Opferperspektive am Freitag mit. …
Prozess gegen Nazi-Schläger in Rathenow
Beiden wird vorgeworfen, in der Nacht zum 11. August 2005 einen 20-Jährigen in der Goethestraße mit einer Bierflasche gegen das Kinn geschlagen zu haben. Stefan Arno F. und Andy K. sollen dem Umfeld der im …
Rassistischer Angriff wird am Amtsgericht Potsdam verhandelt
Der Angriff fand direkt vor dem Flüchtlingsheim im Lerchensteig statt. Drei Asylbewerber aus Kamerun wollten mit einer deutschen Freundin und einer bosnischen Asylbewerberin den Bus zum BUGA-Gelände nehmen, als sie an der Bushaltestelle auf eine …
Bleib kein Opfer!
Was kann man machen, wenn man von Rechten ständig angepöbelt wird? Welche Rechte hat man als Opfer rechter Gewalt? Was bringt es, SchlägerInnen anzuzeigen? Was kann man tun, damit Erwachsene, PolitikerInnen und LehrerInnen rechte Gewalt …
Opfer rechter Gewalt soll abgeschoben werden
Am 25. März 2004 befand sich Djimtahadoum M., ein 31-jähriger Asylbewerber aus dem Tschad, auf dem Weg vom Jüterboger Bahnhof zum Asylbewerberheim, als er von drei Personen rassistisch beschimpft und von einem Rechten geschlagen wurde. …
Chronologie der Todesopfer rechter Gewalt
Am 14. September 2000 veröffentlichten die Frankfurter Rundschau und Der Tagesspiegel die erste Chronik von Opfern rechter Gewalt seit 1990. Diese zählte 93 gewaltsame Todesfälle mit rechtem Hintergrund. Beide Zeitungen gaben am 5. Oktober 2001 …
Wanderausstellung »Opfer rechter Gewalt«
»Es hat sich gezeigt, dass symbolische Gesten politischer Repräsentanten und der Appell nach mehr Zivilcourage, so berechtigt dieser sein mag, nicht ausreichen, um die Gefährdung von Rechts einzudämmen. Umso wichtiger ist es, dass sich gerade …
Risikofaktor schwarze Haut
Benedict A. aus Sierra Leone und Cherifnach A. aus Kamerun waren am 4. April 2004 zum Tanzen in die Diskothek B5 in Frankfurt (Oder) gefahren. Doch nachdem sich ein Gast provozierend verhalten hatte, indem dieser …
Neonazi aus Walsleben soll für ein Jahr und zehn Monate hinter Gitter
Damals war der bekennende Neonazi wegen Rufens von Nazi-Parolen, Zeigens des »Hitlergrußes« sowie Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Die Strafe war zur Bewährung ausgesetzt worden. …
Gedanken, die sie nicht loslassen
Zwei Fotos stehen auf dem Fernseher, dazwischen ein Strauß künstliche Blumen. Das eine Bild zeigt einen lächelnden Jungen von acht Jahren in einem hellen Strickpullover. Die groß gewachsene Frau nimmt das Bild liebevoll in die …
Berufungsverhandlung gegen Neonazi aus Walsleben
Im September 2005 war er wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung und Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Ihm war vorgeworfen …