Urteilsverkündung im Prozess gegen drei Rechtsextremisten
Weil der Tathergang noch nicht vollständig rekonstruiert werden konnte, sollen am Donnerstag zunächst jedoch weitere Zeugen gehört werden. Beim ersten Termin war die Zugehörigkeit der Angeklagten zur rechten Szene deutlich geworden: Johannes B., der wie …
Angriff auf Punks: Rechtsextreme vor Gericht
Am 27. Januar 2007 sollen Ricardo C., Johannes B. und Robert G. aus einer Gruppe heraus zwei Jugendliche, die augenscheinlich dem alternativen Milieu angehören, unter anderem mit den Worten »Scheiß-Zecken, verpisst euch!« beschimpft haben. Die …
Neuruppin
Drei Männer wurden aus einer größeren Gruppe Rechter heraus angegriffen, weil sie sich auf Englisch unterhielten. Dabei wurden sie mit dem N-Wort und dem K-Wort beschimpft. Ein 38-jähriger Neuruppiner wurde bei dem Angriff geschlagen. Die
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Täter trugen Kleidung mit rechtsextremen Symbolen, darunter das Konterfei von Rudolf Hess und eine 88 mit Eichenlaub.
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Zahl rechter Gewalttaten in Brandenburg gleichbleibend hoch
Die erfassten Straftaten richteten sich nach Kenntnis der Beratungsstelle gegen mindestens 76 Personen. Weitere 31 Personen waren indirekt betroffen, da sie die Geschädigten während der Straftaten begleitet hatten. Bei 51 der erfassten Straftaten handelte es …
Angriffe gegen Potsdamer Linke: »Summer of Hate« hat juristisches Nachspiel
In dem sogenannten »Tram-Prozess« ist Oliver K., der zum Umfeld der verbotenen Berliner »Kameradschaft Tor« gehört, im letzten Jahr bereits zu viereinhalb Haft verurteilt worden. Über zwei Jahre nach zwei weiteren Angriffen auf Linke muss …
Bernau
Ein 21-jähriger Deutschtürke wurde vor einer Diskothek von Jugendlichen angegriffen und schwer verletzt. Dem Angriff ging ein Streit voraus, bei dem der der Betroffene rassistisch beschimpft wurde. Das Opfer erlitt einen Nasenbein- und einen Jochbeinbruch.
Finsterwalde
In der Nacht zum 4. August kam es in Finsterwalde zu einem organisierten Angriff von Rechten auf Sharp-Skins und linke Jugendliche. Die Rechten, die sich zuvor in einer Seitenstraße gesammelt hatten, griffen vermummt und unter
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dem Werfen von Flaschen die Jugendlichen auf dem Marktplatz an. Dabei wurden insgesamt mindestens fünf Jugendliche geschlagen und getreten, einer musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.
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Panteón Rococó-Prozess: Rechte Schläger verurteilt
Dennis O. und Sebastian B. wurden nach Jugendstrafrecht verwarnt; die beiden müssen Bußgelder in Höhe von 200 bzw. 300 Euro entrichten. Andy S. wurde nach Erwachsenenstrafrecht zu acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, die auf drei Jahre …
Rechter Angriff auf mexikanische Musiker vor Gericht
Nach einem Konzert in Potsdam hatte der Tourbus der Band Panteón Rococó in der Nacht zum 15. Oktober 2005 auf der Autobahnraststätte Linumer Bruch gehalten. Dort wurden, nach Angaben des Bandmanagers, zunächst zwei Musiker von …
Werder (Havel)
Zwei schwarze junge Männer wurden auf einem Parkplatz von einer männlichen Person aus einer Gruppe heraus rassistisch beschimpft. Als ein sie begleitender Mann fragte, was das solle, wurde er mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen.
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Später wurden die drei Betroffenen von dem Täter und weiteren fünf Personen mit Stangen und einem Schlagring attackiert und verletzt. Selbst nach dem Eintreffen der Polizei wurde der Angriff nicht sofort beendet. Einige Tage später erhielten die Betroffenen Drohanrufe, in denen es unter anderem hieß: »Die Weißen werden Euch holen, ihr Scheiß-N.«
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Potsdam: Prozess gegen rechte Schläger
Im Sommer 2005 hatten Neonazis unter dem Motto »Summer of Hate« dazu aufgerufen, Jagd auf Potsdamer Linke zu machen. 16 rechte Angriffe gegen alternative Jugendliche und Erwachsene registrierte die Opferperspektive damals in der Landeshauptstadt. Nun …
Vor Gericht: Rassistischer Angriff während der Fußball-WM
Am 24. Juni 2006 feierten Fußballfans am Potsdamer Hauptbahnhof den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Schweden im Achtelfinale. Als zwei junge Männer gegenüber einer Gruppe Fans die Worte »Scheiß-Deutschland« äußerten, rotteten sich etwa 15 bis …
Berufungsverhandlung wegen eines rassistischen Angriffs
Karsten F. (28), Manuel F. (35) und Nico G. (28) trafen am 6. August 2005 an einer Bushaltestelle vor dem Flüchtlingsheim am Lerchensteig in Potsdam auf eine Gruppe von vier Flüchtlingen, die mit einer deutschen …
Rechte Gewalt in Brandenburg: Rückgang, aber keine Entwarnung
Die erfassten Straftaten richteten sich nach Kenntnis der Beratungsstelle gegen mindestens 165 Personen. Weitere 71 Personen waren indirekt betroffen, da sie die Geschädigten während der Straftaten begleitet hatten. Knapp 90 Prozent der erfassten Straftaten waren …
Viele kleine Schritte
Mehrmals wöchentlich werden im Land Brandenburg Menschen Opfer rechter Gewalttaten. Für das Jahr 2005 zählt die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Opferperspektive in Brandenburg 131 Fälle von rechter Gewalt (Stand: 22. April 2006). Die Zahl …
Rechtsextreme aus Wittstock vor Gericht
Die Angeklagten wurden im Mai dieses Jahres durch das Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Neuruppin wegen gefährlicher Körperverletzung zu Freiheits- bzw. Jugendstrafen zwischen einem Jahr und zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als …
Bernau
Auf der Rückfahrt von der Demonstration gegen das Heldengedenken in Seelow wurden am Abend mehrere Antifaschisten am Bahnhof Bernau von einer Gruppe Rechtsextremer beleidigt, geschubst und mit Stöcken bedroht bzw. angegriffen. Die Rechtsextremisten hatten vorher,
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genau wie die Gegendemonstranten, den Regionalzug aus Seelow verlassen und wollten vermutlich in die S-Bahn Richtung Berlin umsteigen. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt.
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Frankfurt (Oder)
Nach dem Ende der Begegnung Deutschland gegen Portugal bei der Fußballweltmeisterschaft kam es in Frankfurt (Oder) zu zwei rechten Angriffen. Bei einem Fanfest auf der Karl-Marx-Straße attackierte eine Gruppe von 30 Anhängern des FC Victoria
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eine Gruppe von acht Linken, die sie als »Zecken« beschimpften. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Zwei Stunden später stürmte eine etwa zehnköpfige Gruppe unter dem Ruf »Wir kriegen euch!« ein Grillfest in dem Hof eines Mietshauses. Die Feiernden konnten sich in das Haus flüchten. Die Rechten zertrümmerten die Tür und ein Fenster und zerstörten das Gartenmobiliar. Der Angriff wurde durch einen Polizeieinsatz beendet.
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Prenzlau
Am späteren Abend kamen ein Skinhead und eine junge Frau in die Pizzeria »Dolce Vita«. Da das Lokal bereits am schließen war, wurde das Paar gebeten, die Pizzeria zu verlassen. Sofort fing der Skin an
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zu pöbeln, den Inhaber und seine Angestellten als »Scheiß Ausländer« und »Du Sau« zu beschimpfen und mit einem Messer zu bedrohen. Dabei bezog er sich auf den Angriff am 30.06.2006.
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Prenzlau
Am späteren Abend kamen ein Skinhead und eine junge Frau in die Pizzeria »Dolce Vita«. Da das Lokal bereits am schließen war, wurde das Paar gebeten, die Pizzeria zu verlassen. Sofort fing der Skin an
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zu pöbeln, den Inhaber und seine Angestellten als »Scheiß Ausländer« und »Du Sau« zu beschimpfen und mit einem Messer zu bedrohen. Dabei bezog er sich auf den Angriff am 30.06.2006.
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Rechter Angriff erhält vor Gericht Bagatellcharakter
In der Anklage wurden eine Frau und ein Mann beschuldigt, im Februar 2004 in Jüterbog an einem Angriff auf zwei Asylbewerber beteiligt gewesen zu sein. Die Asylbewerber waren zunächst in der Diskothek „Fränkis Tanzbar“ beschimpft …
Gerichtsprozess nach Angriff vor dem Flüchtlingsheim in Potsdam
Der Angriff fand direkt vor dem Flüchtlingsheim im Lerchensteig statt. Drei Asylbewerber aus Kamerun wollten mit einer deutschen Freundin und einer bosnischen Asylbewerberin den Bus zum BUGA-Gelände nehmen, als sie an der Bushaltestelle auf eine …
»Rechte Schläger sind nicht immer organisiert«
F: Der Überfall auf einen 37jährigen Deutschen äthiopischer Herkunft am 16. April in Potsdam hat eine bundesweite Debatte über rassistisch motivierte Gewalt ausgelöst. Dabei ist das Problem doch gar nicht neu. Der derzeitige Medienrummel sagt …
"Es gibt keine sicheren Zonen"
taz: Herr Weidmann, hat Sie der nächtliche Überfall auf einen Schwarzen in Potsdam überrascht? Ole Weidmann: Es hat mich sicherlich überrascht, dass es in Potsdam einen solchen Angriff gegeben hat. Schließlich war es das erste …
„Es gibt keine sicheren Zonen“
taz: Herr Weidmann, hat Sie der nächtliche Überfall auf einen Schwarzen in Potsdam überrascht? Ole Weidmann: Es hat mich sicherlich überrascht, dass es in Potsdam einen solchen Angriff gegeben hat. Schließlich war es das erste …
Doppelgaenger
Verhandelt wurde ein rassistischer Angriff im Juli 2004 in Fürstenwalde. Im Juli 2004 war der kenianische Jugendliche William M. bei seinem Bruder in Fürstenwalde zu Besuch, wo er seine alten Freunde aus dem ALREJU, einem …
Mehr rechte Angriffe auf alternative Jugendliche
Mit 128 rechtsmotivierten Gewalttaten wurde annähernd das Niveau des Jahres 2004 erreicht, als 137 Angriffe gezählt wurden. 179 Menschen wurden verletzt, mindestens 81 weitere Menschen befanden sich in Gruppen, die von rechten Gewalttätern angegriffen wurden. …
Prozess gegen Nazi-Schläger in Rathenow
Beiden wird vorgeworfen, in der Nacht zum 11. August 2005 einen 20-Jährigen in der Goethestraße mit einer Bierflasche gegen das Kinn geschlagen zu haben. Stefan Arno F. und Andy K. sollen dem Umfeld der im …
Fortsetzung des Prozesses wegen eines rechten Angriffes in Teltow
Wenn am Montag der Betroffene Gideon O. als Zeuge über den Tathergang berichten wird, werden drei ursprünglich – nur wegen Volksverhetzung - angeklagte Personen nicht mehr im Gerichtssaal anwesend sein. Das Verfahren gegen diese wurde …
Potsdam: Eskalation rechter Gewalt
Am 13. Juni 2005 wurden in Potsdam zwei Neonazis verurteilt, weil sie sich in der Neujahrsnacht 2003 an einem Angriff auf das Jugendkulturzentrum Chamäleon beteiligt hatten. Während des Prozesses wurden ZeugInnen im Gerichtsgebäude durch Rechte …