Monitoring Right-Wing Violence – Definitions and Assessment Criteria
Contents On their way to William’s brother’s house, the three young refugees come across an area of a small plaza known locally as the »Doppelgänger,« situated on the steps heading towards the town hall. It …
Wunsch nach Rückendeckung
Werder (Havel) - Das Werderaner Aktionsbündnis Kurage hat sich nochmals zur Schlägerei in Werder am 17. Mai positioniert (PNN berichteten). »Wir sind uns einig, dass jeder Übergriff, der mit assistischen Beschimpfungen einhergeht – unabhängig vom …
Spendenaufruf: Hilfe für tunesischen Wirt nach rassistischen Überfall
Am späten Abend des 24. August wollten sich Jamel H., Inhaber des Restaurants am Pritzwalker Marktplatz, und sein Koch gerade auf den Heimweg machen. Sie wurden vor dem Lokal von zwei jungen Männern angepöbelt: »Verschwindet …
Gegen den Strom
In dem Heft »Gegen den Strom« werden Projekte vorgestellt, in denen sich Brandenburger Jugendliche und junge Erwachsene für eine demokratische, alternative Kultur und gegen rechts engagieren. Die fünf Berichte beruhen auf Gruppen- und Einzelgesprächen, die …
Das selbstverwaltete Jugendzentrum Horte in Strausberg
Das Horte liegt in Strausberg, einer Stadt mit 26.100 EinwohnerInnen im Landkreis Märkisch Oderland östlich von Berlin. In dem Haus betreiben die Jugendlichen ein Café, Band-Proberäume und Werkstätten sowie eine Anlaufstelle für Opfer rechter Gewalt; …
Gegen den Strom
Viele unserer Gesprächs- partnerInnen waren bereits selbst von rechter Gewalt betroffen oder berichten von Vorfällen in ihrem Umfeld. Die meisten der rechts motivierten Übergriffe, die die Opferperspektive im Jahr 2006 zählte, galten Jugendlichen bzw. jungen …
Potsdam: Prozess gegen rechte Schläger
Im Sommer 2005 hatten Neonazis unter dem Motto »Summer of Hate« dazu aufgerufen, Jagd auf Potsdamer Linke zu machen. 16 rechte Angriffe gegen alternative Jugendliche und Erwachsene registrierte die Opferperspektive damals in der Landeshauptstadt. Nun …
Berufungsverhandlung wegen eines rassistischen Angriffs
Karsten F. (28), Manuel F. (35) und Nico G. (28) trafen am 6. August 2005 an einer Bushaltestelle vor dem Flüchtlingsheim am Lerchensteig in Potsdam auf eine Gruppe von vier Flüchtlingen, die mit einer deutschen …
Viele kleine Schritte
Mehrmals wöchentlich werden im Land Brandenburg Menschen Opfer rechter Gewalttaten. Für das Jahr 2005 zählt die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Opferperspektive in Brandenburg 131 Fälle von rechter Gewalt (Stand: 22. April 2006). Die Zahl …
Demokratiefeindliche Bestrebungen konsequent bekämpfen
Sehr geehrte Damen und Herren, die Debatte um Rechts- extremismus, Ausländer- feindlichkeit und Gewalt in Deutschland ist in vollem Gange. Das ist gut so angesichts der Gefahr, die zur Zeit von rechts- extremistischem Gedankengut ausgeht. …
Rheinsberg: Standortfaktor Rechtsextremismus
Die Rheinsberger Schlösser- und Seenlandschaft ist mit über einer halben Million BesucherInnen jährlich neben Potsdam und dem Spreewald das touristische Zentrum Brandenburgs. Die traditionelle Keramikmanufaktur, Lesungen im Tucholsky-Museum sowie das Opernfestival im Hof des Schlosses …
Wittstock: Eine Stadt kämpft um ihren Ruf
Ganz im Nordwesten Brandenburgs liegt die Kleinstadt Wittstock. Die alte Bischofsstadt mit Burg und Museen besitzt eine der schönsten historischen Stadtkerne der Region. 1953 zur Kreisstadt ernannt, verlor die Gemeinde diesen Status 1993 im Zuge …
Die Machtverhältnisse einmal umgedreht
Die Frau rennt auf die Straße, sie schreit. »Gehen Sie weg!«, faucht sie. »Sie vertreiben meine Kunden!« Die blond-gefärbte Verkäuferin versucht hektisch die Interessenten, die sich vor ihren Schaufenstern drängen, zu verscheuchen. Sie lässt die …
Alltag in Wittstock
WITTSTOCK. Das Wetter über der hübschen Stadt zeigt sich von der besten Seite. Manche Bewohner nicht. Mitten im nordbrandenburgischen Wittstock befindet sich ein Klamottenladen. Auf den ersten Blick nichts Besonderes: nur zwei Schaufenster. Einen Namen …
Das Bürgerbündnis in Wittstock und Umgebung
Sehr verehrte Damen und Herren, es ist ziemlich aufregend, als Vertreterin eines kleinen Bürger- bündnisses – wir sind nur 10,12, höchstens 15 Personen – der »großen Politik« gegenüber zu stehen. Das Wesen unseres Bündnisses erklärt …
Neonazis ignorieren Vereinsverbot
NEURUPPIN Die rechtsextreme Szene im nordwestlichen Brandenburg ignoriert offensichtlich das im Juli 2006 vom Innenministerium verfügte Verbot der neonazistischen Kameradschaft »Schutzbund Deutschland«. In einem Nachfolgegebilde namens »Bewegung Neues Deutschland« sei »derselbe Personenkreis« aktiv wie im …
Baaske stärkt Opferperspektive den Rücken
Wenn es nach SPD-Fraktionschef Günter Baaske geht, sollen die Strukturprojekte gegen rechte Gewalt in Brandenburg auch weiterhin von Bund und Land gemeinsam finanziert werden. Für den Verein Opferperspektive etwa würden im kommenden Jahr 30 000 …
Rechte griffen Mitglieder der Opferperspektive an
Bei einem Fanfest auf der Karl-Marx-Straße attackierte eine Gruppe von 30 Anhängern des FC Victoria, unter ihnen stadtbekannte Neonazis, eine Gruppe von acht Linken. Die Linken wurden als »Zecken« beschimpft, fünf Personen wurden leicht verletzt. …
130 Bilder – 130 Schicksale
Der Obdachlose Dieter Manzke, 61 Jahre alt, war am 9. August 2001 von fünf Männern in einem verlassenen Bungalow in Dahlewitz erschlagen worden, da sich die Täter von ihm »gestört fühlten«. Günter Marx, 42 Jahre …
Ausstellung »Opfer rechter Gewalt« in Blankenfelde-Mahlow
Foto- und Texttafeln erinnern an 131 Menschen, die zwischen 1990 und 2004 Opfer rechter Gewalt in Deutschland waren. Sie wurden getötet, weil sie nicht ins rechtsextreme Weltbild der Täter passten oder weil sie den Mut …
»Vielleicht ist Ende des Jahres Schluß«
F: Wir hören täglich neue Meldungen über rassistische Angriffe– schlägt sich das auch in Ihrer Beratungstätigkeit nieder? Wir haben zur Zeit ziemlich viel zu tun. Gerade jetzt, nach dem Feiertag Himmelfahrt, mußten wir mehrere Opfer …
Rautenberg und Verein schlichten Streit
Im Streit um die Wertung rechtsextremer Taten in Brandenburg haben Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg und der Verein Opferperspektive ein klärendes Gespräch vereinbart. Rautenberg habe versichert, dass er die Arbeit des Vereins schätze und bedauere, dass durch …
Verein Opferperspektive strebt engere Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden an
In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Opferperspektive, Marcus Reinert, versicherte Dr. Rautenberg heute, dass er die Arbeit des Vereins sehr schätze und bedauere, dass durch eine nicht sachdienliche Indiskretion in der Öffentlichkeit ein anderer …
SPD will Hilfe für Opferperspektive
Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag macht Druck auf die Landesregierung, die Förderung des Vereins Opferperspektive abzusichern. Der wegen seiner Arbeit geschätzte Verein setzt sich für die Opfer rechtsextremer Gewalt ein. »Wir brauchen ein politisches Signal«, …
Beratungsstatistik ostdeutscher Beratungsstellen
Die Beratungsstellen betreuten jedes Jahr über 1.000 KlientInnen (2006: 1.454, 2005: 1.020, 2004: 1.230; 2003: 1.211), wovon zuletzt 1.068 Personen (2005: 794, 2004: 822; 2003: 782) durch rechte Gewalttaten direkt geschädigt worden waren. Desweiteren betreuten …
Beratungsstatistik der Opferperspektive
Etwa die Hälfte der Menschen, die nach rechten Gewalttaten von der Opferperspektive beraten werden, sind zwischen 18 und 26 Jahren alt. Ein knappes Drittel sind Jugendliche von 14 bis 17 Jahren. Viele der KlientInnen dieser …
Kein Bock Auf Nazis!
Heute erscheint die kostenlose DVD »Kein Bock Auf Nazis«. Mit dabei sind prominente MusikerInnen und SchauspielerInnen wie Die Ärzte, Die Toten Hosen, Donots, ZSK, Muff Potter, Julia Hummer, Culcha Candela und Madsen. Über Musikmagazine, auf …
Ein Abend in Cottbus
»Wir wussten, dass Asylbewerber in die Disko ›Stuk‹ nicht reinkommen. Deshalb haben Ahmed (Name geändert) und ich gesagt, dass wir unsere Studentenausweise vergessen haben. Ahmed ist gleich wieder gegangen, weil nichts los war. Später wollte …
Die letzte Demütigung
Die übrigen Gäste brachten sich in einem Nebenraum in Sicherheit. Nachdem die Rocker abgezogen waren, wurde Omar F. mit Kopfverletzungen und ausgeschlagenen Zähnen in ein Krankenhaus gebracht. Das Jugendhaus musste neu gestrichen werden. Bis zur …
Der Jugendclub, der »Heil Hitler« heißt
In der Nacht zum 17. Februar 2006 wurde in das Gymnasium in Lübben eingebrochen und stinkende Säure verspritzt. Ein hinterlassenes Flugblatt forderte zum Boykott der Aufführung des Theaterstücks »Hallo Nazi!« in der Aula auf. Die …