Angriff auf die Gemeinschaftsunterkunft in Stahnsdorf
Die Opferperspektive, das Aktionsbündnis Brandenburg und das Netzwerk Tolerantes Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (NTTKS) verurteilen den feigen Angriff auf die Gemeinschaftsunterkunft Stahnsdorf in der Nacht zum 8. März 2025. Eine Gruppe bewaffneter Rechtsextremer versuchte sich laut Medien- und …
Stahnsdorf
Eine Gruppe jugendlicher Personen ruft zunächst rechtsextreme und neonazistische Parolen. Wenig später versucht sich die Gruppe gewaltsam Zugang zum Übergangswohnheim für Geflüchtete zu verschaffen und zerstört eine Eingangstür und mehrere Scheiben. Ein Bewohner des Heimes
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meldete dem Wachschutz eine Ruhestörung. Zwei Wachschützer, die das Gelände absuchen, entdecken an der Bushaltestelle vor dem Gebäude eine Gruppe junger Männer und sprechen sie an. Daraufhin wird ein Waschschützer aus der Gruppe heraus angegriffen und verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest.
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Offener Brief: Demokratie lebt von Debatten
Demokratie lebt von Debatten, Verantwortung und Vertrauen Offener Brief von 200 Organisation und Einzelpersonen an die Unionsfraktion erinnert an Zivilgesellschaft als wesentlichen Bestandteil von Demokratie. 04.03.2025 In einem Offenen Brief an die Unionsfraktion weisen …
Senftenberg
Mehrere Unbekannte observieren zunächst aus dem Auto den Jugendklub Jamm in Senftenberg. Wenig später nähert sich eine Gruppe von rund 35 vermummten Personen dem Jamm, sie rufen rechte Parolen und werfen Steine gegen den Jugendklub.
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Dem Team des Jamm e.V. gelingt es, den Angriff abzuwehren und die Besucher:innen im Gebäude in Sicherheit zu bringen und die Polizei zu verständigen. Verletzt wird niemand. Die Polizei leitet Fahndungsmaßnahmen ein, doch es werden keine tatverdächtigen Personen mehr festgestellt.
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Ein Notgroschen für die Opferperspektive
Seit mehr als 25 Jahre berät die Opferperspektive in Brandenburg Menschen, die Diskriminierungen oder rechte, rassistische, antisemitischer Gewalt erlebt haben. Für diese Arbeit braucht es stabile Strukturen und deine Unterstützung! Spende jetzt unter dem Stichwort …
Gedenkenkundgebung zur Erinnerung an Sven Beuter
Am 15. Februar 1996 wurde Sven Beuter von einem Neonazi-Skinhead in Brandenburg an der Havel aus rechten Motiven brutal angegriffen. Weniger Tage später, am 20. Februar 1996, starb Sven Beuter an den Folgen des Angriffs. …
Templin
Im Umfeld einer AfD-Wahlkampfveranstaltung greifen junge Rechte zwei Teilnehmer*innen der Kundgebung an, als sich diese von der Versammlungsfläche entfernen. Der 22-jährige Täter beschimpft die beiden und tritt dem 20-jährigen Betroffenen gegen sein Bein. Als sich
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die beiden vom Angreifer entfernen, merken sie, dass sie von bis zu 20 Personen verfolgt werden. Die Gruppe rennt ihnen hinterher und der 22-Jährige greift aus der Gruppe heraus erneut an: Er schlägt dem Betroffenen von hinten mit der Faust gegen das Ohr, was eine blutende Platzwunde verursachte. Die beiden Betroffenen können sich in ein Geschäft flüchten. Die Gruppe der Angreifer bleibt noch eine Weile davor stehen und wartet, wohl um sie erneut anzugreifen, sobald sie das Geschäft verlassen. Der 22-jährige Täter war bereits im Vorfeld auffällig geworden, er bedrohte kurz vorher einen anderen Teilnehmer der Gegenkundgebung.
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Fürstenwalde
Ein Mann pöbelt betrunken in einem Einkaufscenter. Als ein Mitarbeiter ihn des Ladens verweisen möchte, bedroht er diesen mit einer Halsabschneidegeste und ruft eine verfassungsfeindliche Parole. Im Anschluss setzt der Mann seine Pöbeleien in der
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Rathauspassage fort und bedroht hier einen Passanten mit einem Klappmesser.
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Falkensee
Nach dem Ende einer antifaschistischen Demonstration unter dem Motto „Kein Falkensee der AfD“ versammeln sich ca. 15 jungen Neonazis und schüchtern durch ihr Auftreten die abreisenden Teilnehmenden der Demonstration ein. Aus der Gruppe der vermummten
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Neonazis wird eine Glasflasche auf die abreisenden Demonstrant*innen geworfen, die diese nur knapp verfehlt und auf dem Gehweg zersplittert. Trotz mehrmaliger Aufforderung schreitet die Polizei nicht ein und die Neonazis können unbehelligt flüchten.
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Bad Saarow
Zwei 10-jährige Kinder treffen an der Bushaltestelle auf zwei Teenagerinnen, von denen sie bereits am Vortag angegriffen worden waren. Eine der Frauen beleidigt eines der Kinder rassistisch und schlägt ihm mit der Hand ins Gesicht.
Bad Saarow
Zwei Teenagerinnen blasen zwei 10-jährigen Grundschulkindern an einer Bushaltestelle Zigarettenrauch ins Gesicht. Als sich eines der Kinder darüber beschwert, beleidigt es eine der Frauen rassistisch und schlägt seinen Kopf gegen die Scheibe der Bushaltestelle. Das
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betroffene Kind kann sich in den Bus flüchten.
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Strausberg
Nach dem Ende der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz räumen Teilnehmende Stühle und Veranstaltungstechnik zusammen. Laut Presseberichten und Auskunft von Teilnehmer:innen seien vier Personen, darunter drei Vertreter:innen der lokalen AfD-Fraktion, vor Ort geblieben.
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Einer der drei Stadtverordneten sei auf einen jungen Antifaschisten zugegangen und habe ihn zu einer Prügelei aufgefordert sowie geschubst. Als dieser nicht auf die Provokationen eingegangen sei, habe er ein Klappmesser gezogen. Die bedrohten Antifaschist:innen seien in das angrenzende Seniorenheim geflüchtet und hätten von dort die Polizei alarmiert. Bereits während der Gedenkveranstaltung sei es mehrfach zu Störungen u.a. aus dem Kreis der AFD-Stadtverordneten gekommen.
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Cottbus
Zwei Rechte bedrohen aus ihrem Auto heraus an der Sandower Brücke eine Person, die zuvor einen rechten Sticker von einem Straßenschild entfernt hatte. Die Rechten versuchen, die Person mit dem Handy zu fotografieren, und verfolgen
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sie. Die betroffene Person kann mit ihrem Fahrrad in eine nahe gelegene Parkanlage flüchten und sich so der Situation entziehen.
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„Aufhören ist keine Option“ – Interview mit Maica Vierkant
Maica Vierkant leitet die Geschäftsstelle des Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus. Dies ist die Langfassung des Interviews, das in gekürzter Form in der Dezemberausgabe der Schattenberichte erschienen ist. Opferperspektive: Ihr wart mit eurer …
Mitarbeiterinnen der Opferperspektive im Gespräch über rechte Gewalt und Trauma
In der aktuellen Folge des Podcasts „Jüdische Geschichte Kompakt“ sprechen unsere Kolleginnen Judith und Lavinia über rechte Gewalt und Trauma. Gemeinsam mit Christoph Schulze vom Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien beleuchten sie die …
Schattenberichte Dezember 2024
Die neue Ausgabe unserer Schattenberichte ist da! Darin blicken wir zurück auf das Wahlkampfjahr 2024 und auf zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts in Brandenburg. Unter anderem in Form eines Interviews mit Maica Vierkant vom Aktionsbündnis Brandenburg. …
Podcast Brandenburger Baseballschlägerjahre #6: Spurensuche
In dieser Folge der Brandenburger Baseballschlägerjahre begeben wir uns in Lauchhammer und Neuruppin auf Spurensuche. Wir besuchen Orte, an denen nicht-rechte Jugendliche in den 1990er und 2000er-Jahren ihre Rückzugsmöglichkeiten hatten oder sich selbst geschaffen haben. …
Cottbus
Zwei junge Neonazis sprechen einen Studierenden vor einem linken Hausprojekt an, weil dieser Sticker der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ von der Haustür entfernt hatte. Sie fordern ihn auf, die Sticker wieder anzubringen, was
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aber nicht möglich ist. Danach bedrängen Sie den Studierenden und fragen, ob er in dem Hausprojekt wohnt. Sie hindern ihn daran, mit seinem Fahrrad zu fliehen. Einer der Neonazis bedroht den Betroffenen mit einer Glasflasche, danach schlagen beide Angreifer mit den Fäusten auf ihn ein und versuchen, ihm seinen Rucksack zu rauben. Anschließend flüchten sie vom Tatort. Der Angegriffene erleidet mehrere Gesichtsverletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt werden müssen.
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Nach dem Tod von Orazio Giamblanco: „Ich bin Schrott“ – auch die Hinterbliebenen sind ein Leben lang Opfer rechter Gewalt
Am 30. September 1996 wurde Orazio Giamblanco in Trebbin, einer Kleinstadt südlich von Berlin, Opfer eines rassistischen Angriffs. Der Täter schlug ihm mit einem Baseballschläger mit voller Wucht gegen den Kopf und nahm dabei seinen …
Luckenwalde
Mitarbeitende des Jugendzentrums KLAB finden ein Drohschreiben vor der Eingangstür des Gebäudes. Darin wird ihnen mit den Worten: „Ihr werdet sterben wie die Menschen in Solingen“ gedroht. Dies bezieht sich vermutlich auf das „Festival der
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Vielfalt“ im August 2024 in Solingen, bei dem 3 Personen durch einen Messerangriff getötet wurden.
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Potsdam-Mittelmark
Eine rechte Person nimmt einen Gast eines Wohnprojektes in Potsdam-Mittelmark mit dem Auto mit und droht mit den Worten: „Erzähle deinen Freunden, dass wir sie als Erstes besuchen werden, wenn der Bürgerkrieg beginnt“.
Herzberg
Mitglieder des Netzwerks gegen Rechts Elbe-Elster berichteten in einem sozialen Netzwerk von den Bedrohungen, denen sie seit den ersten Kundgebungen ausgesetzt sind. Die Liste der Vorfälle reicht vom Einbruchsversuch über schriftliche und mündliche Gewaltdrohungen, Stalking
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und Verfolgung bis hin zu Verleumdungen, übler Nachrede, öffentlichem Anschreien und täglichen Anfeindungen in sozialen Netzwerken.
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Opferperspektive fordert mehr Solidarität nach Brandanschlag auf Kirchengemeinde in Spremberg
Potsdam, 29.06.2023 Am vergangenen Wochenende, in der Nacht von Freitag auf Samstag, verübten bisher unbekannte Täter:innen einen Brandanschlag auf die Michaelkirche in Spremberg. Offensichtlich wurde versucht, eine am Gebäude befestigte Regenbogenfahne in Brand zu setzen. …
Wittstock
Am Freitagabend reißt ein Mann einen 22-Jährigen Mann aus Guinea in der Nähe eines Supermarktes von seinem Fahrrad und greift ihn mit einem Messer an. Drei weitere Männer sind bei der Tat dabei und beginnen
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den am Boden liegenden Mann zu treten. Der Betroffene versucht, sich zu wehren, trägt aber an mehreren Stellen durch das Messer und die Tritte Verletzungen davon. Die Männer beschimpfen den Mann rassistisch und nehmen abschließend noch seinen Rucksack mit allen seinen Wertsachen mit.
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Unabhängige Beschwerdestelle für polizeiliches Fehlverhalten einführen!
Pressemitteilung Opferperspektive e.V. fordert endlich unabhängige Beschwerdestelle für Betroffene polizeilichen Fehlverhaltens einzuführen In den letzten Jahren haben verschiedene Fälle polizeilichen Fehlverhaltens die Notwendigkeit aufgezeigt, in Brandenburg eine unabhängige Beschwerdestelle für Betroffene polizeilichen Fehlverhaltens zu schaffen. …
Unentbehrlich – Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt ist für viele Menschen in Deutschland bitterer Alltag. Daher ist Solidarität unentbehrlich! 224 Seiten | 16€ Link zum Buch Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU und ein Jahr nach …
VBRG zum Gesetzentwurf für die Verbesserung des Schutzes gegen Feindeslisten
Seit langem fordern engagierte Demokrat:innen, Initiativen und die im Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) zusammengeschlossenen unabhängigen Opferberatungsstellen sowie die im Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) zusammen-geschlossenen Mobilen Beratungsteams, …
Brandenburg 2020: Jahresrückblick
Zuletzt erschienen bei Belltower News (29.12.2020) Für das Jahr 2020 registrierte die „Opferperspektive“ als Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Land Brandenburg eine weiterhin hohe Anzahl an Gewaltdelikten. Wie in den Vorjahren …
Luckenwalde
Kurz nach Mitternacht greift eine unbekannte Gruppe im Nuthepark, in der Nähe zur Straße „Haag“, einen 23-jährigen Mann afghanischer Herkunft, mit einem flaschenähnlichen Gegenstand an. Bevor der junge Mann unvermittelt von hinten schwer am Kopf
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verletzt wird, beleidigt die Gruppe den Betroffenen und seinen Begleiter rassistisch. Der Freund des Verletzten ruft die Rettungskräfte, die ihn zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus bringen.
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Teltow
Ein Rassist beleidigt einen Schwarzen Deutschen im Eingangsbereich eines Supermarkts in der Ruhlsdorfer Straße. Zudem wirft er eine volle Getränkedose in Richtung des Betroffenen. Dieser kann dem Wurfgeschoss jedoch ausweichen. Daraufhin schlägt der Angreifer dem
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Deutschen mit der Faust ins Gesicht und beleidigt ihn erneut rassistisch. Die Polizei kann die Identität des Angreifers ermitteln.
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