Einladung zur solidarischen Prozessbeobachtung in Cottbus
Am Montag, den 14. September 2026, wird am Amtsgericht Cottbus ein (mutmaßlich) rechter Angriff verhandelt, der sich bereits vor 5 Jahren in Cottbus ereignet hat. Zwei Männer waren im September 2021 bei einer Clubveranstaltung. Im …
Film&Gespräch: „Staatsschutz“
Was passiert, wenn eine Staatsanwältin selbst zum Ziel eines rassistischen Anschlags wird – und die eigene Behörde die Tat verharmlost?In dem Spielfilm STAATSSCHUTZ von Faraz Shariat zieht die frisch examinierte Staatsanwältin Seyo Kim nach einem …
Ausstellung und Gespräch: Todesopfer rechter Gewalt in Werder (Havel)
Unsere Ausstellung [Kein Schöner Land] über die Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg ist vom 03. - 17. September in der Ev. Heilig-Geist-Kirche in Werder (Havel) zu sehen. Sie dokumentiert das Schicksal von mindestens 23 Menschen, …
Demonstration für Demokratie, Vielfalt und offene Gesellschaft
Am Tag vor der Landtagswahl ruft das Bündnis Sachsen-Anhalt.Weltoffen! zur Demonstration mit anschließendem Demokratiefestival in Magdeburg auf. Samstag, 05. September 2026 ab 13:30 - Magdeburg Im Aufruf heißt es:„Kommt von überall her nach Magdeburg am …
Urteil im Prozess gegen rechtsterroristische Gruppe “Letzte Verteidigungswelle”
Haftstrafen für Mitglieder - darunter auch jugendliche Täter aus Brandenburg Das Oberlandesgericht Hamburg verhängte im Terrorprozess gegen acht Mitglieder und Unterstützer der “Letzten Verteidigungswelle” Haftstrafen von anderthalb bis fünf Jahren. Mehrere Verurteilte haben nun Revision …
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2025
Die Beratungsstellen des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) haben im Jahr 2025 bundesweit 3.167 rechts, rassistisch und antisemitisch motivierte Angriffe dokumentiert. Damit bleibt die Zahl der Gewalttaten auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Insgesamt waren 4.298 Menschen betroffen. Der VBRG warnt vor einer fortschreitenden Normalisierung rechter Gewalt und fordert entschlossene politische Maßnahmen zum Schutz Betroffener.
Notgroschen gegen Nazis
Seit mehr als 25 Jahren berät die Opferperspektive in Brandenburg Menschen, die Diskriminierung bzw. rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt erleben. Für diese Arbeit braucht es stabile Strukturen. Doch wegbrechende Fördergelder und Drohungen von Rechts gefährden …
Verurteilung nach brutaler rechter Gewalt in der Uckermark
Vor dem Landgericht Neuruppin endete am 15. Juli der Prozess gegen zwei junge Männer aus der Uckermark, die wegen verschiedener Gewaltdelikte bereits seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft saßen. Einer gehörte der extrem rechten Gruppierung „Deutsche Jugend Uckermark“ an. Der 23-jährige Haupttäter wurde zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt und der 17-jährige Mitangeklagte erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe.
An den insgesamt drei Prozesstagen zeichnete sich über die insgesamt 13 Anklagepunkte ein Bild von massivster Gewalt mit Verflechtungen mit der jungen Neonaziszene und der AfD.
Ausstellung [Kein Schöner Land] in Berlin
Unsere Outdoor-Ausstellung "[Kein Schöner Land] - Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg" ist vom 16. Juli bis 31. August 2026 zu Gast in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin. Sie kann dort täglich in der Zeit von …
Pressemitteilung: Rechte Gewalt in Cottbus eskaliert
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli griffen Neonazis das Wohnprojekt „Zelle79" und den Kulturort „Chekov" in Cottbus an. Vergangene Nacht folgte der nächste Angriff: Unbekannte warfen das Fenster des Parteibüros von Bündnis 90/Die Grünen ein, in dem eine Regenbogenflagge und Werbung für die CSD-Aktionswochen hingen. Der Schutz der Betroffenen und die konsequente Strafverfolgung müssen jetzt Priorität haben.
Uckermark: Prozessbeginn wegen versuchter Tötung
Am 1. Juli begann am Landgericht Neuruppin der Prozess gegen zwei junge Männer im Alter von 17 und 23 Jahren aus der Uckermark. Ihnen wird vorgeworfen, mit weiteren Personen in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche zum Teil schwere Körperverletzungen begangen zu haben. Ihre Taten filmten die Angeklagten zum Teil und teilten sie in einer gemeinsamen Chat-Gruppe mit dem Namen "DJU", eine Abkürzung für "Deutsche Jugend Uckermark". Auch weitere Hinweise zeugen von einer extrem rechten Gesinnung und Tatmotivation.
Rechte Angriffe auf Hausprojekt „Zelle79“ und Kulturort „Chekov“
In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 2026 wurden das Wohnprojekt “Zelle79” und der alternative Jugendclub “Chekov”in Cottbus von extrem rechten Tätern angegriffen. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen.
„Ich blicke immer voller Hoffnung in die Zukunft“ – Interview with Negus Martin
Negus Martin ist der Sohn von Noël Martin, der 1996 in Mahlow von Neonazis schwer verletzt wurde und 2020 an den Folgen des Angriffs starb. Anlässlich des 30. Jahrestags des Angriffs nahmen Negus Martin und seine Familie an der Gedenkkundgebung in Mahlow teil, und wir hatten die Gelegenheit, mit ihm über seine Erinnerungen an seinen Vater und den Kampf gegen Rassismus zu sprechen.
„I always look to the future with hope“ – Interview with Negus Martin
Negus Martin is the son of Noël Martin, who was seriously injured by neo-Nazis in Mahlow in 1996 and died in 2020 as a result of the attack. To mark the 30th anniversary of the attack, Negus Martin and his family took part in the memorial march in Mahlow, and we had the opportunity to speak to him about his memories of his father and the fight against racism.
Schattenberichte Juni 2026
Die neue Ausgabe unserer Schattenberichte ist da! Darin beschäftigen wir uns mit rassistischer Diskriminierung und Gewalt im Wohnumfeld. Besonders häufig treffen die Anfeindungen Familien mit Kindern.Mit diesem Schattenbericht wollen wir den Blick auf diese Realität …
Verfahren nach queerfeindlichem Angriff eingestellt
Am 9. Juni 2026 sollte vor dem Amtsgericht Cottbus ein queerfeindlicher Angriff aus dem Jahr 2024 verhandelt werden. Die Betonung liegt auf „sollte“, denn das Verfahren wurde nach Antrag der Verteidigung und mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft gegen die Zahlung einer geringen Geldauflage eingestellt.
Gedenken an Emil Wendland
Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, jährt sich der Todestag von Emil Wendland zum 34. Mal. Die Gedenkinitiative Emil Wendland lädt aus diesem Anlass zur jährlichen Gedenkveranstaltung ein.
30. Jahrestag des Angriffs auf Noël Martin
Vor 30 Jahren wurde Noël Martin in Mahlow von Neonazis angegriffen. 2020 starb er an der Spätfolgen des Angriffs. Aus diesem Anlass findet im Juni eine Aktionswoche für Demokratie und Vielfalt statt.
Nachruf auf Ibraimo Alberto
Mit großer Betroffenheit nimmt die Opferperspektive Abschied von Ibraimo Alberto, der am 10. April 2026 im Alter von nur 63 Jahren völlig unerwartet gestorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Weggefährten, Freund und Kooperationspartner. …
Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben Neonazis
Pressemitteilung: Am 18. April 2026 griffen Anhänger der extrem rechten Partei „Der Dritte Weg“ eine Person bei einem Trödelmarkt in Buckow (Märkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen. Download PM Eine größere Wandergruppe …
Potsdam
Im Stadtteil Waldstadt entfernt eine Person extrem rechte Sticker aus dem Straßenbild. Sie unterhält sich mit einem hinzukommenden Passanten über die rechte Propaganda. Plötzlich hält ein Auto neben den beiden an. Der Fahrer des Autos,
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der die Person bereits am Vortag körperlich anging, brüllt diese erneut an und droht ihr damit, sie zu töten.
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Potsdam
Ein Rechter bedroht eine Person, die im Stadtteil Waldstadt einen extrem rechten Sticker von einem Laternenpfahl entfernt. Der Rechte schubst die Person, verlangt von ihr, das Entfernen der Sticker zu unterlassen und fordert sie zu
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einer körperlichen Auseinandersetzung auf. Der angegriffenen Person gelingt es, sich aus der Situation zu entfernen.
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Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”
Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende Änderungen beim Programm „Demokratie leben!“, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen würden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).Dutzende Organisationen, darunter …
Cottbus
In der Nacht zum Montag werfen Unbekannte eine brennende Fackel in den Hausflur der WK51, einem Haus mit alternativen Wohngemeinschaften. Durch die starke Rauchentwicklung muss das ganze Haus kurzzeitig evakuiert werden.
Sprecher*in der "Initiative Sichere Orte" von Rechten attackiert
Erneut zwei rechte Angriffe in Cottbus + Einschüchterungsversuche im öffentlichen und privaten Raum + Übergriffe fanden fast zeitgleich, aber durch unterschiedliche Täter statt.
Cottbus
Eine Sprecherperson der Linksjugend wird auf ihrem Fahrrad von einem ebenfalls Rad fahrenden jugendlichen Neonazi bedrängt. Der Täter bremst die betroffene Person aus, stellt sich in den Weg und verhöhnt die Person und fordert die
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Person auf, eine sichtbar mit antifaschistischen Symbolen versehene Tasche herauszugeben. Schließlich reist er einen Button von der Tasche ab und flüchtet.
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Cottbus
Der Ratsuchende sitzt auf einer Bank im Park und raucht. Auf der Bank daneben versammeln sich mehrere Personen, die augenscheinlich der rechten Szene zuzuordnen sind. Unvermittelt kommen etwa drei Personen auf den Ratsuchenden zu. Sie
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nehmen Anstoß an seinem Rauchen, bedrängen ihn und beschimpfen ihn als „Scheiß Zecke“. Sie fordern ihn auf, den Ort zu verlassen, andernfalls drohen sie ihm körperliche Gewalt an. Als der Ratsuchende daraufhin aufsteht und den Park verlassen will, bekommt er einen Tritt in den Rücken.
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Cottbus
Eine Person aus dem Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ wird in seinem Wohnumfeld attackiert. Zwei Neonazis treten seine Haustür ein, dringen mehrere Stockwerke zur Wohnung vor und randalieren vor der Wohnungstür. Zudem hinterlassen sie
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mehrere rechte Aufkleber am Briefkasten.
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Gerswalde
In der Woche vor der Landratswahl hängt eine Person in den frühen Morgenstunden ein eigenes Plakat unter ein Plakat der AfD, auf dem sie vor der Wahl der extrem rechten Partei warnt. Dies bemerkt der
...
Fahrer eines vorbeikommenden Linienbusses. Er parkt das Fahrzeug mitten auf der Fahrbahn, filmt die Person zunächst mit seinem Handy, und steigt dann aus. Er beschimpft die Person zuerst, dann packt er sie am Hals und würgt sie.
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Grünheide
Ein Rechter, der einen 23-jährigen Antifaschisten beim Anbringen eines Stickers sieht, beleidigt diesen queerfeindlich und droht, ihn mit einem Fahrradschloss zu schlagen.