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	<title>Statistik - Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Brandenburg 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 09:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Statistik Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="bg-white" style="display: inline-table">
<p><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Grafiken-Jahresstatistik-2024.pdf" aria-label="Grafiken Jahresstatistik 2024"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-47178 size-full" style="border: 1px solid #ccc;width: 212px;height: 300px" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg" alt="" width="1810" height="2560" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1448x2048.jpg 1448w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-scaled.jpg 1810w" sizes="(max-width: 1810px) 100vw, 1810px" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Opferperspektive verzeichnet f&uuml;r 2024 insgesamt <strong>273 rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten</strong>, von denen mindestens <strong>416 Personen</strong> unmittelbar betroffen waren. Dies bedeutet einen erneuten Anstieg rechter Gewalttaten gegen&uuml;ber dem Vorjahr (2023: 242). Die Zunahme erstreckt sich &uuml;ber fast alle Ph&auml;nomenbereiche und Tatbest&auml;nde und markiert das h&ouml;chste Niveau rechter Gewalt seit 2016.<br>
Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Gewalt gegen politische Gegner:innen und der sprunghafte Anstieg von Angriffen auf M&auml;dchen und Frauen. Auff&auml;llig ist zudem eine H&auml;ufung von Angreifer:innen im Jugend- und Heranwachsendenalter. Nach Einsch&auml;tzung der Opferperspektive verfestigt sich in Brandenburg eine neue, subkulturell gepr&auml;gte rechte Jugendkultur mit hohem Gewaltpotenzial.</p>
<p>Eine umfassende Analyse f&uuml;r das Jahr 2024 findet sich im <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Hintergrundpapier</a></strong>.</p>
<p><span id="more-47216"></span></p>
</div><h2 style="margin: 1em 0">Zahl rechter Gewalttaten nach Landkreisen und kreisfreien St&auml;dten</h2><p style="text-align: justify">Der Anstieg rechter Gewalt setzt sich 2024 in der Mehrzahl der Landkreise und kreisfreien St&auml;dte fort. Dabei l&auml;sst sich 2024 kein klarer regionaler Trend ausmachen.</p><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2>Tatbest&auml;nde</h2><div class="bg-white">
<p style="text-align: justify">Wie auch in den Vorjahren stellen K&ouml;rperverletzungsdelikte die am h&auml;ufigsten erfassten Straftatbest&auml;nde bei rechten Gewalttaten in Brandenburg dar. Die Opferperspektive registrierte 75 einfache (2023: 74) und 66 gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (2023: 60) und damit einen weiteren Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Anzahl der Bedrohungen und N&ouml;tigungen stieg erneut &ndash; von 98 in 2023 auf 116 Taten in 2024. Weiterhin erfasste die Opferperspektive 4 F&auml;lle massiver Sachbesch&auml;digung (2023: 2) und eine Brandstiftung (2023: 2), die sich gegen politische Gegner:innen richtete. Dar&uuml;ber hinaus erlangte die Opferperspektive Kenntnis von 3 Raubdelikten (2023: 4), bei denen ebenfalls politische Gegner:innen das Ziel der Angreifenden waren. Hinzu kommen 3 F&auml;lle von gef&auml;hrlichem Eingriff in den Stra&szlig;enverkehr (2023: 1), 2 F&auml;lle von r&auml;uberischer Erpressung und 2 F&auml;lle von Stalking. Zudem erfasste die Opferperspektive eine versuchte Entziehung Minderj&auml;hriger mit rassistischer Tatmotivation. Die letzten drei Tatbest&auml;nde sind erstmalig in der Statistik der Opferperspektive zu finden.</p>
</div><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2>Tatmotivationen</h2><div class="bg-white">
<p style="text-align: justify">Das h&auml;ufigste Tatmotiv rechter Gewaltt&auml;ter:innen bleibt auch im Jahr 2024 Rassismus, mit 130 erfassten Angriffen (2023: 146).<br>
Besonders alarmierend ist der Anstieg der Attacken auf politische Gegner:innen um nahezu 75% im Vergleich zum Vorjahr. Mit 66 &Uuml;bergriffen wurde damit der mit Abstand h&ouml;chste Wert &uuml;berhaupt f&uuml;r dieses Tatmotiv verzeichnet (2023: 38). 16 dieser Attacken richteten sich gegen politische Verantwortungstr&auml;ger:innen und Wahlk&auml;mpfer:innen und 2 gegen Journalist:innen.<br>
Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Opferperspektive auch bei antisemitischen Gewalttaten (2024: 11; 2023: 3) und LGBTIQ*-feindliche Gewalttaten (2024: 19; 2023: 10) und Angriffe auf nicht-rechte Personen (2024: 8; 2023: 5). Die Zahl erfasster sozialdarwinistischer Gewaltdelikte ist genauso hoch wie im Vorjahr (jeweils 6 Angriffe). Hinzu kommt eine Reihe von rechten Gewalttaten, bei denen der Opferperspektive das genaue Motiv der T&auml;ter:innen nicht bekannt wurde (2024: 33; 2023: 34).</p>
</div><h2>Zahl rechter Straftaten nach Tatmotiven</h2><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2>Betroffene</h2><div class="bg-white">
<p style="text-align: justify">Die Opferperspektive geht f&uuml;r das Jahr 2024 von mindestens 416 Personen aus, die unmittelbar<br>
von rechter Gewalt betroffen waren (2023: 390). Dies ist ein erneute Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren (2023: 390; 2022: 245) und markiert die h&ouml;chste jemals von der Opferperspektive registrierte Zahl.<br>
Dazu z&auml;hlten 189 m&auml;nnliche (2023: 170) und 121 weibliche (2023: 82) Personen. Hinzu kamen mehrere geschlechtsspezifische Angriffe auf nicht-bin&auml;re Personen und Menschen mit dem Geschlechtseintrag &bdquo;divers&ldquo;. Die Differenz zur Gesamtzahl von 416 betroffenen Personen ergibt sich aus den von staatlichen Quellen &uuml;bernommenen Fallmeldungen, bei denen keine Betroffenendaten &uuml;bermittelt wurden.<br>
Insbesondere die Zahl von Angriffen auf M&auml;dchen und Frauen ist 2024 sprunghaft gestiegen.<br>
Insgesamt waren durch 85 Attacken mindestens 121 M&auml;dchen und Frauen betroffen. Mehr als<br>
die H&auml;lfte dieser Gewalttaten war rassistisch motiviert (44). Hinzu kommt ein substantieller An-<br>
teil von Angriffen gegen politische Gegnerinnen (30).<br>
Die Zahl der angegriffenen Erwachsenen stieg im Jahr 2024 von 196 auf 242, die Zahl der angegriffenen Kinder blieb auf hohem Niveau nahezu gleich (2024: 42, 2023: 45).</p>
<p style="text-align: justify">Im <a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Hintergrundpapier</strong></a> zur Jahresstatistik 2024 finden Sie ausf&uuml;hrliche Analysen sowie die grafische Aufbereitung der Statistik. Die <a href="https://cloud.buendnis-pbf.de/index.php/s/xQ9fbqysCnywKLB" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="xQ9fbqysCnywKLB (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Grafiken</strong></a> sind unter Nennung der Quelle (Peer Neumann/Opferperspektive) frei verwendbar.</p>
<p data-wp-editing="1"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Grafiken-Jahresstatistik-2024.pdf" aria-label="Grafiken Jahresstatistik 2024"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-47178 size-medium" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1448x2048.jpg 1448w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-scaled.jpg 1810w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a> &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-47180 size-medium" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001.jpg 1190w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></p>
<div style="clear: both"></div>
<p>&nbsp;</p>
</div><div></div><div id="colophon" class="sitebar-elements nonedisplay">
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<div class="column-6">
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<h3 class="widget-title">INFORMIERT BLEIBEN!</h3>
<ul>
<li>
<li>
</ul>
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<p><!-- end .column4 --></p>
<div class="column-6">
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<h3 class="widget-title">KONTAKT ZUR OPFERPERSPEKTIVE</h3>
<div class="textwidget">
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<li><i class="fa fa-map-marker"></i> Unsere Adresse: Rudolf-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam</li>
<li><a title="Telefon" href="tel:03318170000"><i class="fa fa-phone-square"></i> Telefon: 0331 8170000</a></li>
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<li>Hier k&ouml;nnen Sie unseren <a class="opp-red" href="/gpg-schluessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="gpg schluessel (&ouml;ffnet in neuem Tab)">&ouml;ffentlichen PGP-Schl&uuml;ssel</a> f&uuml;r eine sichere E-Mail-Kommunikaton <a class="opp-red" href="/gpg-schluessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="gpg schluessel (&ouml;ffnet in neuem Tab)">downloaden</a>.</li>
</ul>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<h4 class="detail-search" style="text-align: center">Spenden</h4>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a style="text-decoration: none;color: #000" title="Opferperspektive RSS" href="https://www.opferperspektive.de/category/aktuelles/feed" aria-label="feed">RSS abonieren<img decoding="async" style="width: 20px;height: auto;margin-left: 10px" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2023/08/rss.png"></a></p>
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</aside>
</div>
</div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Statistik rechter Gewalttaten in Brandenburg: Übersicht 2002-2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 23:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Statistik Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p style="text-align: justify">Die Fallzahlen des Landeskriminalamts (<span class="caps">LKA</span>) und der Opferperspektive sind nicht direkt vergleichbar. Die Opferperspektive erfasst zus&auml;tzlich zu den vom Landeskriminalamt nach der Definition Politisch motivierte Kriminalit&auml;t-rechts gez&auml;hlten Delikten auch Bedrohungen, N&ouml;tigungen und Sachbesch&auml;digungen. Bis 2005 waren, wenn man nur die nach dem Erfassungssystem <span class="caps">PMK</span>-rechts erhobenen Delikte betrachtet, dennoch erhebliche Abweichungen vorhanden. Seit 2006 enth&auml;lt die Statistik der Opferperspektive auch F&auml;lle, die nur dem <span class="caps">LKA</span> bekannt wurden. Diese werden regelm&auml;&szlig;ig den Antworten der Landesregierung Brandenburg auf Kleine Anfragen entnommen.</p><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2>Zahl rechter Gewalttaten und Gesch&auml;digter</h2><div class="table-scrollable table-container">
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Statistik</th>
<th>2024</th>
<th>2023</th>
<th>2022</th>
<th>2021</th>
<th>2020</th>
<th>2019</th>
<th>2018</th>
<th>2017</th>
<th>2016</th>
<th>2015</th>
<th>2014</th>
<th>2013</th>
<th>2012</th>
<th>2011</th>
<th>2010</th>
<th>2009</th>
<th>2008</th>
<th>2007</th>
<th>2006</th>
<th>2005</th>
<th>2004</th>
<th>2003</th>
<th>2002</th>
</tr>
<tr>
<td>Gewalttaten (<span class="caps">OPP</span>)</td>
<td style="text-align: center">273</td>
<td style="text-align: center">242</td>
<td style="text-align: center">138</td>
<td style="text-align: center">150</td>
<td style="text-align: center">130</td>
<td style="text-align: center">142</td>
<td style="text-align: center">174</td>
<td style="text-align: center">171</td>
<td style="text-align: center">221</td>
<td style="text-align: center">203</td>
<td style="text-align: center">92</td>
<td style="text-align: center">85</td>
<td style="text-align: center">95</td>
<td style="text-align: center">87</td>
<td style="text-align: center">108</td>
<td style="text-align: center">101</td>
<td style="text-align: center">104</td>
<td style="text-align: center">159</td>
<td style="text-align: center">140</td>
<td style="text-align: center">140</td>
<td style="text-align: center">137</td>
<td style="text-align: center">117</td>
<td style="text-align: center">130</td>
</tr>
<tr>
<td>Gewalttaten (<span class="caps">LKA</span>)</td>
<td style="text-align: center">113</td>
<td style="text-align: center">117</td>
<td style="text-align: center">90</td>
<td style="text-align: center">108</td>
<td style="text-align: center">69</td>
<td style="text-align: center">90</td>
<td style="text-align: center">123</td>
<td style="text-align: center">124</td>
<td style="text-align: center">167</td>
<td style="text-align: center">129</td>
<td style="text-align: center">73</td>
<td style="text-align: center">45</td>
<td style="text-align: center">58</td>
<td style="text-align: center">39</td>
<td style="text-align: center">66</td>
<td style="text-align: center">69</td>
<td style="text-align: center">71</td>
<td style="text-align: center">93</td>
<td style="text-align: center">90</td>
<td style="text-align: center">97</td>
<td style="text-align: center">105</td>
<td style="text-align: center">87</td>
<td style="text-align: center">78</td>
</tr>
<tr>
<td>Direkt Gesch&auml;digte (<span class="caps">OPP</span>)</td>
<td style="text-align: center">416</td>
<td style="text-align: center">390</td>
<td style="text-align: center">242</td>
<td style="text-align: center">202</td>
<td style="text-align: center">193</td>
<td style="text-align: center">242</td>
<td style="text-align: center">262</td>
<td style="text-align: center">264</td>
<td style="text-align: center">335</td>
<td style="text-align: center">415</td>
<td style="text-align: center">124</td>
<td style="text-align: center">113</td>
<td style="text-align: center">146</td>
<td style="text-align: center">158</td>
<td style="text-align: center">149</td>
<td style="text-align: center">138</td>
<td style="text-align: center">174</td>
<td style="text-align: center">262</td>
<td style="text-align: center">206</td>
<td style="text-align: center">196</td>
<td style="text-align: center">179</td>
<td style="text-align: center">152</td>
<td style="text-align: center">171</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><div class="table-scrollable table-container">
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Motiv</th>
<th>2024</th>
<th>2023</th>
<th>2022</th>
<th>2021</th>
<th>2020</th>
<th>2019</th>
<th>2018</th>
<th>2017</th>
<th>2016</th>
<th>2015</th>
<th>2014</th>
<th>2013</th>
<th>2012</th>
<th>2011</th>
<th>2010</th>
<th>2009</th>
<th>2008</th>
<th>2007</th>
<th>2006</th>
</tr>
<tr>
<td>Rassismus</td>
<td style="text-align: center">130</td>
<td style="text-align: center">146</td>
<td style="text-align: center">91</td>
<td style="text-align: center">98</td>
<td style="text-align: center">101</td>
<td style="text-align: center">106</td>
<td style="text-align: center">150</td>
<td style="text-align: center">143</td>
<td style="text-align: center">175</td>
<td style="text-align: center">138</td>
<td style="text-align: center">58</td>
<td style="text-align: center">39</td>
<td style="text-align: center">46</td>
<td style="text-align: center">35</td>
<td style="text-align: center">49</td>
<td style="text-align: center">49</td>
<td style="text-align: center">30</td>
<td style="text-align: center">67</td>
<td style="text-align: center">50</td>
</tr>
<tr>
<td>Antisemitismus</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">2</td>
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<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">8</td>
</tr>
<tr>
<td>Gegen LGBTIQ+</td>
<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">10</td>
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<td style="text-align: center">3</td>
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</tr>
<tr>
<td>gegen Menschen mit Behinderung</td>
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<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">1</td>
</tr>
<tr>
<td>wegen sozialen Status</td>
<td style="text-align: center">6</td>
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<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">1</td>
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</tr>
<tr>
<td>gegen politische Gegner:innen</td>
<td style="text-align: center">66</td>
<td style="text-align: center">38</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">23</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">17</td>
<td style="text-align: center">14</td>
<td style="text-align: center">25</td>
<td style="text-align: center">24</td>
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<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">30</td>
<td style="text-align: center">31</td>
<td style="text-align: center">25</td>
<td style="text-align: center">25</td>
<td style="text-align: center">26</td>
<td style="text-align: center">34</td>
<td style="text-align: center">39</td>
<td style="text-align: center">30</td>
</tr>
<tr>
<td>gegen Nicht-Rechte</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">5</td>
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<td style="text-align: center">14</td>
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<td style="text-align: center">10</td>
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<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">32</td>
<td style="text-align: center">38</td>
<td style="text-align: center">42</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonstiges</td>
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<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">19</td>
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</tr>
<tr>
<td>Unklar</td>
<td style="text-align: center">33</td>
<td style="text-align: center">34</td>
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<td style="text-align: center">8</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><h2>Zahl rechter Gewalttaten nach Landkreisen und kreisfreien St&auml;dten</h2><div class="table-scrollable table-container">
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Landkreis / Kreisfreie Stadt</th>
<th style="text-align: center">2024</th>
<th style="text-align: center">2023</th>
<th>2022</th>
<th>2021</th>
<th>2020</th>
<th>2019</th>
<th>2018</th>
<th>2017</th>
<th>2016</th>
<th>2015</th>
<th>2014</th>
<th>2013</th>
<th>2012</th>
<th>2011</th>
<th>2010</th>
<th>2009</th>
<th>2008</th>
<th>2007</th>
<th>2006</th>
<th>2005</th>
<th>2004</th>
<th>2003</th>
<th>2002</th>
</tr>
<tr>
<td>Barnim</td>
<td style="text-align: center">21</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">3</td>
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<td style="text-align: center">5</td>
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<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">10</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandenburg an der Havel</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">4</td>
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<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">0</td>
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<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">1</td>
</tr>
<tr>
<td>Cottbus</td>
<td style="text-align: center">30</td>
<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">14</td>
<td style="text-align: center">35</td>
<td style="text-align: center">32</td>
<td style="text-align: center">41</td>
<td style="text-align: center">28</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">13</td>
</tr>
<tr>
<td>Dahme-Spreewald</td>
<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">24</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">12</td>
</tr>
<tr>
<td>Elbe-Elster</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">1</td>
</tr>
<tr>
<td>Frankfurt (Oder)</td>
<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">9</td>
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<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">5</td>
</tr>
<tr>
<td>Havelland</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">17</td>
<td style="text-align: center">24</td>
<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">14</td>
</tr>
<tr>
<td>M&auml;rkisch-Oderland</td>
<td style="text-align: center">14</td>
<td style="text-align: center">22</td>
<td style="text-align: center">17</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">4</td>
</tr>
<tr>
<td>Oberhavel</td>
<td style="text-align: center">29</td>
<td style="text-align: center">25</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">17</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">6</td>
</tr>
<tr>
<td>Oberspreewald-Lausitz</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">7</td>
</tr>
<tr>
<td>Oder-Spree</td>
<td style="text-align: center">23</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">3</td>
</tr>
<tr>
<td>Ostprignitz-Ruppin</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">21</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">9</td>
</tr>
<tr>
<td>Potsdam</td>
<td style="text-align: center">21</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">17</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">12</td>
<td style="text-align: center">17</td>
<td style="text-align: center">14</td>
<td style="text-align: center">22</td>
<td style="text-align: center">27</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">12</td>
</tr>
<tr>
<td>Potsdam-Mittelmark</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">2</td>
</tr>
<tr>
<td>Prignitz</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">4</td>
</tr>
<tr>
<td>Spree-Nei&szlig;e</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">27</td>
<td style="text-align: center">29</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">20</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">0</td>
<td style="text-align: center">1</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">15</td>
</tr>
<tr>
<td>Teltow-Fl&auml;ming</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">3</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">14</td>
<td style="text-align: center">11</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">2</td>
<td style="text-align: center">7</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">9</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">4</td>
<td style="text-align: center">3</td>
</tr>
<tr>
<td>Uckermark</td>
<td style="text-align: center">24</td>
<td style="text-align: center">21</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">9</td>
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<td style="text-align: center">18</td>
<td style="text-align: center">27</td>
<td style="text-align: center">13</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">16</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">10</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">5</td>
<td style="text-align: center">6</td>
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<td style="text-align: center">14</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">6</td>
<td style="text-align: center">8</td>
<td style="text-align: center">15</td>
<td style="text-align: center">8</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><hr><p><em>Stand: 28. M&auml;rz 2025</em></p><p style="text-align: justify">Diese Daten geben die regionale Verteilung rechter Gewalttaten in Brandenburg nach Verwaltungsgebieten wieder. Die Landkreise und St&auml;dte k&ouml;nnen nicht direkt verglichen werden. Enthalten sind nur Daten, die der Opferperspektive bekannt wurden, und die Quellenlage ist unterschiedlich gut. In der Gr&ouml;&szlig;e, Einwohnerzahl und Sozialstruktur gibt es zudem erhebliche Unterschiede.</p><h2>Pressemitteilungen</h2><p style="text-align: justify">Einmal im Jahr gibt die Opferperspektive eine Pressemitteilung heraus, in der die statistische Entwicklung rechter Gewalt dargestellt und analysiert wird. Auf Grund von Nachmeldungen weichen die dort publizierten Zahlen von der auf dieser Seite wiedergegebenen Statistik ab.</p><p>2025: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2024" aria-label="statistik 2024">Rechte Gewalt in Brandenburg erreicht erneut H&ouml;chstwerte</a></p><p>2024: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2023" aria-label="statistik 2023">Alarmierender Anstieg rechter Gewalttaten in Brandenburg</a></p><p>2023: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2024" aria-label="statistik 2024">Rechte Gewalt in Brandenburg erreicht erneut H&ouml;chstwerte</a></p><p>2022: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2022" aria-label="statistik 2022">Schwerpunkte rechter Gewalt in Brandenburg verlagern sich</a></p><p>2021: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2021" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="statistik 2021 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Leichter Anstieg rechter Gewalttaten</a></p><p>2020: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2020" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="statistik 2020 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Wahrgenommene Bedrohung bleibt hoch</a></p><p>2019: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/keine-sicherheit-vor-rechter-gewalt" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="keine sicherheit vor rechter gewalt (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Keine Sicherheit vor rechter Gewalt</a></p><p>2018: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-gewalt-ist-normalitaet-in-brandenburg" aria-label="rechte gewalt ist normalitaet in brandenburg">Rechte Gewalt ist Normalit&auml;t in Brandenburg</a></p><p>2017: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/anzahl-rechter-gewalttaten-in-brandenburg-ungebrochen-hoch" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="anzahl rechter gewalttaten in brandenburg ungebrochen hoch (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg ungebrochen hoch</a></p><p>2016: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-gewalt-in-brandenburg-auf-unveraendert-hohem-stand" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="rechte gewalt in brandenburg auf unveraendert hohem stand (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Rechte Gewalt in Brandenburg auf unver&auml;ndert hohem Stand</a></p><p>2015: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-und-rassistische-gewalt-in-brandenburg-eskaliert-203-angriffe-im-jahr-2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="rechte und rassistische gewalt in brandenburg eskaliert 203 angriffe im jahr 2015 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Rechte und rassistische Gewalt in Brandenburg eskaliert</a></p><p>2014: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rassistische-gewalt-steigt-auch-in-brandenburg" aria-label="rassistische gewalt steigt auch in brandenburg">Rassistische Gewalt steigt auch in Brandenburg</a></p><p>2013: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/keine-entwarnung-in-brandenburg-anzahl-rechter-angriffe-bleibt-auf-gleichem-niveau" aria-label="keine entwarnung in brandenburg anzahl rechter angriffe bleibt auf gleichem niveau">Keine Entwarnung in Brandenburg: Anzahl rechter Angriffe bleibt auf gleichem Niveau</a></p><p>2012: <a title="Zunahme rassistischer Angriffe in Brandenburg" href="/aktuelles/zunahme-rassistischer-angriffe-in-brandenburg-2" aria-label="zunahme rassistischer angriffe in brandenburg 2">Zunahme rassistischer Angriffe in Brandenburg</a></p><p>2011: <a title="Anzahl rechter Angriffe in Brandenburg weiterhin hoch" href="/rechte-angriffe/statistik-brandenburg/anzahl-rechter-angriffe-in-brandenburg-weiterhin-hoch" aria-label="anzahl rechter angriffe in brandenburg weiterhin hoch">Anzahl rechter Angriffe in Brandenburg weiterhin hoch</a></p><p>2010: <a title="Rechte Gewalt in Brandenburg stabilisiert sich auf hohem Niveau" href="/aktuelles/rechte-gewalt-in-brandenburg-stabilisiert-sich-auf-hohem-niveau-2" aria-label="rechte gewalt in brandenburg stabilisiert sich auf hohem niveau 2">Rechte Gewalt in Brandenburg stabilisiert sich auf hohem Niveau</a></p><p>2009: <a title="Rechte Gewalt in Brandenburg weiter auf hohem Niveau" href="/aktuelles/rechte-gewalt-in-brandenburg-weiter-auf-hohem-niveau-2" aria-label="rechte gewalt in brandenburg weiter auf hohem niveau 2">Rechte Gewalt in Brandenburg weiter auf hohem Niveau</a></p><p>2008: <a title="Weniger rechte Gewalttaten in Brandenburg" href="/rechte-angriffe/statistik-brandenburg/weniger-rechte-gewalttaten-in-brandenburg" aria-label="weniger rechte gewalttaten in brandenburg">Weniger rechte Gewalttaten in Brandenburg</a></p><p>2007: <a title="Zahl rechter Gewalttaten unver&auml;ndert hoch" href="/archiv/zahl-rechter-gewalttaten-unveraendert-hoch" aria-label="zahl rechter gewalttaten unveraendert hoch">Zahl rechter Gewalttaten unver&auml;ndert hoch</a> und <a title="Mehr rechte Gewalttaten" href="/uncategorized/mehr-rechte-gewalttaten" aria-label="mehr rechte gewalttaten">Mehr rechte Gewalttaten</a></p><p>2005: <a title="Mehr rechte Angriffe auf alternative Jugendliche" href="/archiv/mehr-rechte-angriffe-auf-alternative-jugendliche" aria-label="mehr rechte angriffe auf alternative jugendliche">Mehr rechte Angriffe auf alternative Jugendliche</a></p><p>2004: <a title="Rechte Gewalt erreicht H&ouml;chststand" href="/archiv/rechte-gewalt-erreicht-hoechststand" aria-label="rechte gewalt erreicht hoechststand">Rechte Gewalt erreicht H&ouml;chststand</a></p><p>2003: <a title="Gewaltige Abweichungen bei Angriffszahlen" href="/archiv/gewaltige-abweichungen-bei-angriffszahlen" aria-label="gewaltige abweichungen bei angriffszahlen">Gewaltige Abweichungen bei Angriffszahlen</a></p><p>2002: <a title="Mehr rechte Gewalt in Brandenburg" href="/archiv/mehr-rechte-gewalt-in-brandenburg" aria-label="mehr rechte gewalt in brandenburg">Mehr rechte Gewalt in Brandenburg</a></p><div id="colophon" class="sitebar-elements nonedisplay">
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<h3 class="widget-title">INFORMIERT BLEIBEN!</h3>
<ul>
<li>
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</ul>
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<p><!-- end .column4 --></p>
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<h3 class="widget-title">KONTAKT ZUR OPFERPERSPEKTIVE</h3>
<div class="textwidget">
<ul>
<li><a title="Unsere Adresse" href="#"><i class="fa fa-map-marker"></i> Unsere Adresse: Rudolf-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam</a></li>
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<h4 class="detail-search" style="text-align: center">Spenden</h4>
<p>&nbsp;</p>
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</div><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/statistik-brandenburg/statistik-rechter-gewalt">Statistik rechter Gewalttaten in Brandenburg: Übersicht 2002-2024</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Situation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 16:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Statistik Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=45946</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div class="bg-white" style="display: inline-table">
<p><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Grafiken-Jahresstatistik-2024.pdf" aria-label="Grafiken Jahresstatistik 2024"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-47178 size-full" style="border: 1px solid #ccc;width: 212px;height: 300px" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg" alt="" width="1810" height="2560" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1448x2048.jpg 1448w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-scaled.jpg 1810w" sizes="auto, (max-width: 1810px) 100vw, 1810px" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Die Opferperspektive verzeichnet f&uuml;r 2024 insgesamt <strong>273 rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten</strong>, von denen mindestens <strong>416 Personen</strong> unmittelbar betroffen waren. Dies bedeutet einen erneuten Anstieg rechter Gewalttaten gegen&uuml;ber dem Vorjahr (2023: 242). Die Zunahme erstreckt sich &uuml;ber fast alle Ph&auml;nomenbereiche und Tatbest&auml;nde und markiert das h&ouml;chste Niveau rechter Gewalt seit 2016.<br>
Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Gewalt gegen politische Gegner:innen und der sprunghafte Anstieg von Angriffen auf M&auml;dchen und Frauen. Auff&auml;llig ist zudem eine H&auml;ufung von Angreifer:innen im Jugend- und Heranwachsendenalter. Nach Einsch&auml;tzung der Opferperspektive verfestigt sich in Brandenburg eine neue, subkulturell gepr&auml;gte rechte Jugendkultur mit hohem Gewaltpotenzial.</p>
<p>Eine umfassende Analyse f&uuml;r das Jahr 2024 findet sich im <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Hintergrundpapier</a></strong>.</p>
<p><span id="more-45946"></span></p>
</div><h2 style="margin: 1em 0">Zahl rechter Gewalttaten nach Landkreisen und kreisfreien St&auml;dten</h2><p style="text-align: justify">Der Anstieg rechter Gewalt setzt sich 2024 in der Mehrzahl der Landkreise und kreisfreien St&auml;dte fort. Dabei l&auml;sst sich 2024 kein klarer regionaler Trend ausmachen.</p><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2 style="margin: 1em 0">Zahl der Gewalttaten nach Landkreisen und kreisfreien St&auml;dten pro 100.000 Einwohner:innen</h2><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}})}();</p><h2>Tatbest&auml;nde</h2><div class="bg-white">
<p style="text-align: justify">Wie auch in den Vorjahren stellen K&ouml;rperverletzungsdelikte die am h&auml;ufigsten erfassten Straftatbest&auml;nde bei rechten Gewalttaten in Brandenburg dar. Die Opferperspektive registrierte 75 einfache (2023: 74) und 66 gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (2023: 60) und damit einen weiteren Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Anzahl der Bedrohungen und N&ouml;tigungen stieg erneut &ndash; von 98 in 2023 auf 116 Taten in 2024. Weiterhin erfasste die Opferperspektive 4 F&auml;lle massiver Sachbesch&auml;digung (2023: 2) und eine Brandstiftung (2023: 2), die sich gegen politische Gegner:innen richtete. Dar&uuml;ber hinaus erlangte die Opferperspektive Kenntnis von 3 Raubdelikten (2023: 4), bei denen ebenfalls politische Gegner:innen das Ziel der Angreifenden waren. Hinzu kommen 3 F&auml;lle von gef&auml;hrlichem Eingriff in den Stra&szlig;enverkehr (2023: 1), 2 F&auml;lle von r&auml;uberischer Erpressung und 2 F&auml;lle von Stalking. Zudem erfasste die Opferperspektive eine versuchte Entziehung Minderj&auml;hriger mit rassistischer Tatmotivation. Die letzten drei Tatbest&auml;nde sind erstmalig in der Statistik der Opferperspektive zu finden.</p>
</div><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2>Tatmotivationen</h2><div class="bg-white">
<p style="text-align: justify">Das h&auml;ufigste Tatmotiv rechter Gewaltt&auml;ter:innen bleibt auch im Jahr 2024 Rassismus, mit 130 erfassten Angriffen (2023: 146).<br>
Besonders alarmierend ist der Anstieg der Attacken auf politische Gegner:innen um nahezu 75% im Vergleich zum Vorjahr. Mit 66 &Uuml;bergriffen wurde damit der mit Abstand h&ouml;chste Wert &uuml;berhaupt f&uuml;r dieses Tatmotiv verzeichnet (2023: 38). 16 dieser Attacken richteten sich gegen politische Verantwortungstr&auml;ger:innen und Wahlk&auml;mpfer:innen und 2 gegen Journalist:innen.<br>
Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Opferperspektive auch bei antisemitischen Gewalttaten (2024: 11; 2023: 3) und LGBTIQ*-feindliche Gewalttaten (2024: 19; 2023: 10) und Angriffe auf nicht-rechte Personen (2024: 8; 2023: 5). Die Zahl erfasster sozialdarwinistischer Gewaltdelikte ist genauso hoch wie im Vorjahr (jeweils 6 Angriffe). Hinzu kommt eine Reihe von rechten Gewalttaten, bei denen der Opferperspektive das genaue Motiv der T&auml;ter:innen nicht bekannt wurde (2024: 33; 2023: 34).</p>
</div><h2>Zahl rechter Straftaten nach Tatmotiven</h2><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var e=document.querySelectorAll(&bdquo;iframe&ldquo;);for(var t in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var r,i=0;r=e[i];i++)if(r.contentWindow===a.source){var d=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][t]+&ldquo;px&ldquo;;r.style.height=d}}}))}();</p><h2>Betroffene</h2><div class="bg-white">
<p style="text-align: justify">Die Opferperspektive geht f&uuml;r das Jahr 2024 von mindestens 416 Personen aus, die unmittelbar<br>
von rechter Gewalt betroffen waren (2023: 390). Dies ist ein erneute Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren (2023: 390; 2022: 245) und markiert die h&ouml;chste jemals von der Opferperspektive registrierte Zahl.<br>
Dazu z&auml;hlten 189 m&auml;nnliche (2023: 170) und 121 weibliche (2023: 82) Personen. Hinzu kamen mehrere geschlechtsspezifische Angriffe auf nicht-bin&auml;re Personen und Menschen mit dem Geschlechtseintrag &bdquo;divers&ldquo;. Die Differenz zur Gesamtzahl von 416 betroffenen Personen ergibt sich aus den von staatlichen Quellen &uuml;bernommenen Fallmeldungen, bei denen keine Betroffenendaten &uuml;bermittelt wurden.<br>
Insbesondere die Zahl von Angriffen auf M&auml;dchen und Frauen ist 2024 sprunghaft gestiegen.<br>
Insgesamt waren durch 85 Attacken mindestens 121 M&auml;dchen und Frauen betroffen. Mehr als<br>
die H&auml;lfte dieser Gewalttaten war rassistisch motiviert (44). Hinzu kommt ein substantieller An-<br>
teil von Angriffen gegen politische Gegnerinnen (30).<br>
Die Zahl der angegriffenen Erwachsenen stieg im Jahr 2024 von 196 auf 242, die Zahl der angegriffenen Kinder blieb auf hohem Niveau nahezu gleich (2024: 42, 2023: 45).</p>
<p style="text-align: justify">Im <a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Hintergrundpapier</strong></a> zur Jahresstatistik 2024 finden Sie ausf&uuml;hrliche Analysen sowie die grafische Aufbereitung der Statistik. Die <a href="https://cloud.buendnis-pbf.de/index.php/s/xQ9fbqysCnywKLB" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="xQ9fbqysCnywKLB (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Grafiken</strong></a> sind unter Nennung der Quelle (Peer Neumann/Opferperspektive) frei verwendbar.</p>
<p data-wp-editing="1"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Grafiken-Jahresstatistik-2024.pdf" aria-label="Grafiken Jahresstatistik 2024"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-47178 size-medium" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1448x2048.jpg 1448w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-scaled.jpg 1810w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a> &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-47180 size-medium" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001.jpg 1190w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></p>
<div style="clear: both"></div>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>20 Jahre Monitoring rechter Gewalttaten in Brandenburg</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/20_jahre_monitoring?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=20_jahre_monitoring</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Opferperspektive e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 13:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Opferperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur der Verein Opferperspektive feiert im Jahr 2023 Jubiläum – auch das Monitoring der Gewaltopferberatung, über das jährlich die Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt systematisch erfasst werden, besteht nun seit 20 Jahren.</p>
<p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/20_jahre_monitoring">20 Jahre Monitoring rechter Gewalttaten in Brandenburg</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p style="text-align: justify"><strong>Nicht nur der Verein Opferperspektive feiert im Jahr 2023 Jubil&auml;um &ndash; auch das Monitoring der Gewaltopferberatung, &uuml;ber das j&auml;hrlich die Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt systematisch erfasst werden, besteht nun seit 20 Jahren. Von Joschka Fr&ouml;schner.<br>
</strong></p><p style="text-align: justify">Im Jahr 2002 begannen die Mitarbeiter:innen der Opferperspektive, ihnen bekannt gewordene rechte Angriffe in einer Online-Chronik zu ver&ouml;ffentlichen. Dabei stand, mehr noch als heute, das zeitnahe Ver&ouml;ffentlichen der Vorf&auml;lle im Vordergrund. Die Chronologie wurde schnell zu einer wichtigen Informationsquelle f&uuml;r die Presse und die Zivilgesellschaft. &Ouml;ffentlichkeit zu schaffen f&uuml;r die Perspektiven der Betroffenen sowie das Ausma&szlig; rechter Gewalt sichtbar zu machen, war von Anfang an untrennbar mit dem Konzept der Opferperspektive verbunden.</p><p style="text-align: justify">Die Beratungsstelle etablierte sich hierdurch als vertrauensw&uuml;rdige und gut informierte Quelle im Themenfeld rechter Gewalt, was sowohl der Beratungsarbeit als auch dem politischen Standing des Vereins zu Gute kam. Anf&auml;nglich mussten sich die Berater:innen Zug&auml;nge zu Informationen erst erschlie&szlig;en. Sie erhielten ihre Informationen &uuml;ber neue rechte &Uuml;bergriffe haupts&auml;chlich aus aktivistischen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken sowie einer zu dieser Zeit besser aufgestellten lokalen und &uuml;berregionalen Presse. Informationen von der Polizei gab es kaum.</p><p style="text-align: justify">Hinter der Erfassung rechter Gewalttaten und der Ver&ouml;ffentlichung einer seri&ouml;sen Jahresstatistik steckt eine umfangreiche Arbeitsleistung. Sie ist das Aggregat einer akribischen Auswertung von hunderten Vorf&auml;llen mit rechten Bez&uuml;gen, Ausdruck eines Ringens um Deutungen mit staatlichen Beh&ouml;rden, Abbild von Zug&auml;ngen der Beratungsstelle zu betroffenen Communities und Gruppen, und der vorhandenen Ressourcen der Berater:innen f&uuml;r die proaktive Recherche. Die Frage, was genau sich aus den Angriffszahlen der Jahresstatistik ablesen l&auml;sst, und wo die Grenzen ihrer Aussagekraft liegen, begleitet die Beratungsstelle bis heute.</p><p>
<div id="attachment_45750" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/statistik-brandenburg/statistik-rechter-gewalt" aria-label="statistik rechter gewalt"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-45750" class="wp-image-45750 size-large" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/verlauf_2022-e1704204064132-1024x375.png" alt="" width="790" height="289" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/verlauf_2022-e1704204064132-1024x375.png 1024w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/verlauf_2022-e1704204064132-300x110.png 300w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/verlauf_2022-e1704204064132-768x282.png 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/verlauf_2022-e1704204064132-1536x563.png 1536w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/verlauf_2022-e1704204064132.png 1754w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /></a><p id="caption-attachment-45750" class="wp-caption-text">Verlauf rechter Gewalttaten in Brandenburg 2005-2022 &copy; Peer Neumann / Opferperspektive</p></div>
</p><p style="text-align: justify">Die Ver&ouml;ffentlichung der ersten Jahresstatistik f&uuml;r das Jahr 2002 fiel in eine Zeit, in der staatlichen Stellen die Deutungshoheit dar&uuml;ber, was als rechte Gewalt zu gelten hat, entglitten war. Wenige Jahre zuvor hatten Heike Kleffner und Frank Jansen gemeinsam mit weiteren Journalist:innen eine Recherche zu Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 ver&ouml;ffentlicht, die die Untererfassung rechter &Uuml;bergriffe durch Polizei und staatliche Stellen selbst in extremsten F&auml;llen aufdeckte. Die Opferperspektive thematisierte die rechten T&ouml;tungsdelikte an Kajrat Batesov und Marinus Sch&ouml;berl, die beide im Jahr 2002 stattfanden.</p><p style="text-align: justify">Die Ver&ouml;ffentlichung der Statistik wurde auch zur politischen Intervention genutzt, um scharfe Kritik am damaligen Innenminister J&ouml;rg Sch&ouml;nbohm zu &uuml;ben, der rechte Gewalttaten verharmlost hatte. Aus der ersten Presseerkl&auml;rung zur Jahresstatistik l&auml;sst sich ein bis heute unver&auml;ndertes Ziel des Monitorings ablesen: der staatlichen Untererfassung rechter Gewalttaten ein realilit&auml;tsn&auml;heres zivilgesellschaftliches Monitoring entgegenzusetzen und damit den Diskurs mitzubestimmen, anstatt nur darauf beschr&auml;nkt zu sein, staatliche Statistiken zu kommentieren.</p><p style="text-align: justify">In einem Qualit&auml;tszirkel der unabh&auml;ngigen Beratungsstellen der ostdeutschen Bundesl&auml;nder, inklusive Berlin, wurden die Erfassungskriterien f&uuml;r rechte Gewalttaten gemeinsam erarbeitet. Bereits im Folgejahr 2004 wurde die erste gemeinsame Statistik ver&ouml;ffentlicht. Das Erarbeiten von Definitionen und die Positionierung im Vergleich zu staatlichen Stellen fand also nicht nur intern unter den Mitarbeiter:innen der Opferperspektive statt, sondern war von Anfang an ein kollaborativer Prozess aller unabh&auml;ngigen Beratungsstellen. Dies f&ouml;rderte den Austausch zwischen den Projekten, verlangte aber auch viel Engagement und Offenheit. Dieser Prozess dauert bis heute an. Auch im Jahr 2023 treffen sich Berater:innen nahezu aller Projekte im mittlerweile bestehenden bundesweiten Dachverband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) regelm&auml;&szlig;ig in der AG Monitoring. Insofern sind die Jahresstatistiken der Opferperspektive, aber auch des Dachverbandes, in ihrer heutigen Form das Resultat eines nun schon 20 Jahre andauernden Prozesses der gemeinsamen Diskussion und Weiterentwicklung &uuml;ber Projektgrenzen hinweg.</p><p style="text-align: justify">Einhergehend mit der Professionalisierung der Arbeit der Opferperspektive gab es auch Neuerungen bei der Erfassung rechter Gewalttaten. Ab 2006 wurde eine eigens f&uuml;r die Beratungsstellen entwickelte Datenbank eingef&uuml;hrt, in der die Monitoring-F&auml;lle in einem einheitlichen System erfasst werden konnten. An ihre Stelle trat 2015 eine neue, vollst&auml;ndig &uuml;berarbeitete Datenbank, die mittlerweile von fast allen Beratungsstellen des VBRG genutzt wird. Das Erfassungssystem und die Kriterien werden seitdem kontinuierlich &uuml;berarbeitet, Tatmotive ausdifferenziert und Fallkomplexe diskutiert, um eine m&ouml;glichst einheitliche Statistik &uuml;ber Landesgrenzen hinweg zu gew&auml;hrleisten. Hier dr&uuml;ckt sich auf technischer Ebene aus, was schon bei der Beratungsarbeit gegenw&auml;rtig ist: Rechte Ideologie und Gewalt sind Ph&auml;nomene, die gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen unterworfen sind und eine st&auml;ndige Weiterentwicklung des Monitorings erfordern.</p><p>
<div id="attachment_45749" style="width: 800px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/statistik-brandenburg/statistik-rechter-gewalt" aria-label="statistik rechter gewalt"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-45749" class="wp-image-45749 size-large" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/7-e1704204431407-1024x529.png" alt="" width="790" height="408" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/7-e1704204431407-1024x529.png 1024w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/7-e1704204431407-300x155.png 300w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/7-e1704204431407-768x397.png 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/7-e1704204431407-1536x793.png 1536w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2024/01/7-e1704204431407.png 1754w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /></a><p id="caption-attachment-45749" class="wp-caption-text">Rechte Gewalttaten in Brandenburg nach Tatmotivation 2022 &copy; Peer Neumann / Opferperspektive</p></div>
</p><p style="text-align: justify">Die Ver&ouml;ffentlichung von Jahresstatistiken trug unmittelbar dazu bei, die Opferperspektive nicht nur als Beratungsstelle, sondern auch und insbesondere als politische Akteurin zu etablieren. Dies dr&uuml;ckte sich nicht nur durch ein zunehmendes Medieninteresse an den &bdquo;Zahlen&ldquo; der Opferperspektive aus, sondern auch in erfolgreich erk&auml;mpften Zug&auml;ngen. Die Tatsache, dass die Opferperspektive in einer Studie zur Neubewertung m&ouml;glicher Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg seit 1990 einbezogen wurde, die im Auftrag des Landes und durch das MMZ durchgef&uuml;hrt wurde, zeigt, dass die Opferperspektive nun offiziell als Expertin anerkannt ist, wenn es um die Beurteilung und Erfassung von rechten Gewalttaten geht.</p><p style="text-align: justify">Seit 2015 flankiert ein <a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2023/03/opp_hintergrundpapier_2022.pdf" aria-label="opp hintergrundpapier 2022">Hintergrundpapier</a>, das tiefer gehende Analysen enth&auml;lt, die Ver&ouml;ffentlichung der Jahresstatistik. Dies auch, um weiterhin dem Anspruch gerecht zu werden, &ouml;ffentlich nicht nur mit Zahlen zu hantieren, sondern auch ein Bewusstsein f&uuml;r die Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg zu schaffen &ndash; und sichtbar zu machen, mit welchen Tatfolgen und Problemen sie zu k&auml;mpfen haben. Dar&uuml;ber hinaus erm&ouml;glicht es, spezifische Probleme in bestimmten Regionen und St&auml;dten genauer zu benennen und lokale Ma&szlig;nahmen zu fordern. Das Monitoring und die fortw&auml;hrende Ver&ouml;ffentlichung von <a href="https://www.opferperspektive.de/category/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe" aria-label="chronologie rechter angriffe">Chronologie-Eintr&auml;gen</a> soll nicht nur ein blo&szlig;es &bdquo;Sammeln&ldquo; von Daten sein. Inzwischen werden die Eintr&auml;ge in enger Abstimmung mit den Betroffenen verfasst, um ihnen m&ouml;glichst viel Kontrolle dar&uuml;ber zu geben, was &ouml;ffentlich &uuml;ber ihren Fall bekannt wird. Zudem soll das Monitoring lokal Aktiven und Initiativen vor Ort als Ressource dienen, sei es als Ausgangspunkt f&uuml;r eigene Recherchen oder als Argumentationshilfe, um vor Ort rechte Gewalt zu thematisieren und Ver&auml;nderungen anzusto&szlig;en. Ob dies tats&auml;chlich auch heute noch so gelingt, ist eine offene Frage. Schlie&szlig;lich existieren viele der Initiativen und Gruppen, mit denen die Opferperspektive vor allem in ihrer Anfangsphase eng und partnerschaftlich verbunden war, heute nicht mehr.</p><p style="text-align: justify">Das Monitoring wirft bis heute zentrale Fragen f&uuml;r die Arbeit der Beratungsstelle auf. Denn was rechte Gewalt darstellt, ist auf vielen Ebenen umstritten und umk&auml;mpft. Inwieweit ist etwa &bdquo;islamistische Gewalt&ldquo; als rechte Gewalt zu verstehen, insbesondere angesichts von T&ouml;tungsdelikten an LGBTIQ*-Personen in Sachsen und Nordrhein-Westfalen in j&uuml;ngster Zeit, die aus dieser Motivation heraus begangen wurden? Wie positioniert man sich zu Gewalt gegen Klima-Aktivist:innen? Und wie kann der Umgang mit einer wachsenden Projektlandschaft, in der weitere spezialisierte Monitoringstrukturen geschaffen werden, aussehen? Diese Debatten werden zus&auml;tzlich durch die Verkn&uuml;pfung mit der Beratungsarbeit, die weiterhin das Herzst&uuml;ck der Arbeit der Opferperspektive bildet, verkompliziert: Bedeutet eine Erfassung von bestimmten F&auml;llen in der Statistik auch eine Zust&auml;ndigkeit in der Beratung? So sind politische und theoretische Debatten des Monitorings immer auch eng mit der beraterischen Praxis verzahnt.</p><p style="text-align: justify">Zus&auml;tzlich zu diesen Fragen sind gesellschaftliche Entwicklungen, insbesondere der erkennbare Rechtsruck und die St&auml;rkung der rechtsextremen AfD, eine gro&szlig;e Herausforderung. Angriffe der AfD und rechter Medien auf die Glaubw&uuml;rdigkeit des Monitorings und die Validit&auml;t der Bewertungen der Opferperspektive nehmen zu und werden auch in Zukunft weiter zunehmen. Klassische Diskurse, wie die &bdquo;T&auml;ter-Opfer-Umkehr&ldquo;, erhalten dadurch einen breiteren Resonanzraum, wie wir es bereits in diesem Jahr nach rassistischen &Uuml;bergriffen in <a href="https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe/lieberose" aria-label="lieberose">Lieberose</a> und <a href="https://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/chronologie-rechter-angriffe/heidesee-2" aria-label="heidesee 2">Heidesee</a> im Landkreis Dahme-Spreewald beobachten konnten.</p><hr><p>Dieser Beitrag ist in der <a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2023/12/Schattenbericht_Dezember-23-v6_Web_Einzelseiten.pdf" aria-label="Schattenbericht Dezember 23 v6 Web Einzelseiten">Dezemberausgabe 2023</a> der Schattenberichte erschienen.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/20_jahre_monitoring">20 Jahre Monitoring rechter Gewalttaten in Brandenburg</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statistik rechter Gewalttaten in Brandenburg: Übersicht 2002-2022</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/statistik-brandenburg/statistik-rechter-gewalt-5?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=statistik-rechter-gewalt-5</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 15:22:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Statistik Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.opferperspektive.de/?p=40617</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2023/03/OP-Zahlen2022_Final_A0_WEB.pdf" aria-label="OP Zahlen2022 Final A0 WEB"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-44265 size-full" style="border: 1px solid #ccc;width: 212px;height: 300px" src="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-scaled.jpg" alt="&Uuml;bersicht Zahlen" width="1810" height="2560" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-scaled.jpg 1810w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-212x300.jpg 212w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-724x1024.jpg 724w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-768x1086.jpg 768w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-1086x1536.jpg 1086w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2021/03/opferperspektive_jahresbilanz_2022_zahlen-1448x2048.jpg 1448w" sizes="auto, (max-width: 1810px) 100vw, 1810px" /></a><br>
Im Jahr 2022 z&auml;hlte die Opferperspektive 138 rechte &Uuml;bergriffe. Dies bedeutet einen leichten R&uuml;ckgang von 12 rechten Gewalttaten in Brandenburg gegen&uuml;ber dem Vorjahr (150). Die Zahl der Angriffe bewegt sich somit seit 2019 auf einem relativ konstanten Niveau (2019: 140, 2020: 130).</p><p>Die gesamte Einsch&auml;tzung zu 2022: <a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2023/03/opp_hintergrundpapier_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="opp hintergrundpapier 2022 (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>H I E R</strong></a> klicken</p><p><span id="more-40617"></span><br>
Seit 2002 wertet die Opferperspektive registrierte rechte Gewalttaten statistisch aus.</p><p><em>Stand: 15. M&auml;rz 2023<br>
</em></p><p>
<div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:3px;border-color:#999999"><a href="#" style="color:#999999"></a></div>
</p><p>Die Fallzahlen des Landeskriminalamts (<span class="caps">LKA</span>) und der Opferperspektive sind nicht direkt vergleichbar. Die Opferperspektive erfasst zus&auml;tzlich zu den vom Landeskriminalamt nach der Definition Politisch motivierte Kriminalit&auml;t-rechts gez&auml;hlten Delikten auch Bedrohungen, N&ouml;tigungen und Sachbesch&auml;digungen. Bis 2005 waren, wenn man nur die nach dem Erfassungssystem <span class="caps">PMK</span>-rechts erhobenen Delikte betrachtet, dennoch erhebliche Abweichungen vorhanden. Seit 2006 enth&auml;lt die Statistik der Opferperspektive auch F&auml;lle, die nur dem <span class="caps">LKA</span> bekannt wurden. Diese werden regelm&auml;&szlig;ig den Antworten der Landesregierung Brandenburg auf Kleine Anfragen der Landtagsfraktion der Partei <span class="caps">DIE</span> <span class="caps">LINKE</span> entnommen.</p><h2>Zahl rechter Gewalttaten und Gesch&auml;digter</h2><div class="table-scrollable table-container">
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Statistik</th>
<th>2022</th>
<th>2021</th>
<th>2020</th>
<th>2019</th>
<th>2018</th>
<th>2017</th>
<th>2016</th>
<th>2015</th>
<th>2014</th>
<th>2013</th>
<th>2012</th>
<th>2011</th>
<th>2010</th>
<th>2009</th>
<th>2008</th>
<th>2007</th>
<th>2006</th>
<th>2005</th>
<th>2004</th>
<th>2003</th>
<th>2002</th>
</tr>
<tr>
<td>Gewalttaten (<span class="caps">OPP</span>)</td>
<td style="text-align: right">138</td>
<td style="text-align: right">150</td>
<td style="text-align: right">130</td>
<td style="text-align: right">142</td>
<td style="text-align: right">174</td>
<td style="text-align: right">171</td>
<td style="text-align: right">221</td>
<td style="text-align: right">203</td>
<td style="text-align: right">92</td>
<td style="text-align: right">85</td>
<td style="text-align: right">95</td>
<td style="text-align: right">87</td>
<td style="text-align: right">108</td>
<td style="text-align: right">101</td>
<td style="text-align: right">104</td>
<td style="text-align: right">159</td>
<td style="text-align: right">140</td>
<td style="text-align: right">140</td>
<td style="text-align: right">137</td>
<td style="text-align: right">117</td>
<td style="text-align: right">130</td>
</tr>
<tr>
<td>Gewalttaten (<span class="caps">LKA</span>)</td>
<td style="text-align: right">90</td>
<td style="text-align: right">108</td>
<td style="text-align: right">69</td>
<td style="text-align: right">90</td>
<td style="text-align: right">123</td>
<td style="text-align: right">124</td>
<td style="text-align: right">167</td>
<td style="text-align: right">129</td>
<td style="text-align: right">73</td>
<td style="text-align: right">45</td>
<td style="text-align: right">58</td>
<td style="text-align: right">39</td>
<td style="text-align: right">66</td>
<td style="text-align: right">69</td>
<td style="text-align: right">71</td>
<td style="text-align: right">93</td>
<td style="text-align: right">90</td>
<td style="text-align: right">97</td>
<td style="text-align: right">105</td>
<td style="text-align: right">87</td>
<td style="text-align: right">78</td>
</tr>
<tr>
<td>Direkt Gesch&auml;digte (<span class="caps">OPP</span>)</td>
<td style="text-align: right">242</td>
<td style="text-align: right">202</td>
<td style="text-align: right">193</td>
<td style="text-align: right">242</td>
<td style="text-align: right">262</td>
<td style="text-align: right">264</td>
<td style="text-align: right">335</td>
<td style="text-align: right">415</td>
<td style="text-align: right">124</td>
<td style="text-align: right">113</td>
<td style="text-align: right">146</td>
<td style="text-align: right">158</td>
<td style="text-align: right">149</td>
<td style="text-align: right">138</td>
<td style="text-align: right">174</td>
<td style="text-align: right">262</td>
<td style="text-align: right">206</td>
<td style="text-align: right">196</td>
<td style="text-align: right">179</td>
<td style="text-align: right">152</td>
<td style="text-align: right">171</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><h2>Zahl rechter Straftaten nach Tatmotiven</h2><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var e in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var t=document.getElementById(&bdquo;datawrapper-chart-&bdquo;+e)||document.querySelector(&bdquo;iframe[src*='&ldquo;+e+&ldquo;&sbquo;]&ldquo;);t&amp;&amp;(t.style.height=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][e]+&ldquo;px&ldquo;)}}))}();</p><div class="table-scrollable table-container">
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Motiv</th>
<th>2022</th>
<th>2021</th>
<th>2020</th>
<th>2019</th>
<th>2018</th>
<th>2017</th>
<th>2016</th>
<th>2015</th>
<th>2014</th>
<th>2013</th>
<th>2012</th>
<th>2011</th>
<th>2010</th>
<th>2009</th>
<th>2008</th>
<th>2007</th>
<th>2006</th>
</tr>
<tr>
<td>Rassismus</td>
<td style="text-align: right">91</td>
<td style="text-align: right">98</td>
<td style="text-align: right">101</td>
<td style="text-align: right">106</td>
<td style="text-align: right">150</td>
<td style="text-align: right">143</td>
<td style="text-align: right">175</td>
<td style="text-align: right">138</td>
<td style="text-align: right">58</td>
<td style="text-align: right">39</td>
<td style="text-align: right">46</td>
<td style="text-align: right">35</td>
<td style="text-align: right">49</td>
<td style="text-align: right">49</td>
<td style="text-align: right">30</td>
<td style="text-align: right">67</td>
<td style="text-align: right">50</td>
</tr>
<tr>
<td>Antisemitismus</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">8</td>
</tr>
<tr>
<td>Gegen LGBTIQ+</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
</tr>
<tr>
<td>gegen Menschen mit Behinderung</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
</tr>
<tr>
<td>wegen sozialen Status</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
</tr>
<tr>
<td>gegen politische Gegner:innen</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">23</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">17</td>
<td style="text-align: right">14</td>
<td style="text-align: right">25</td>
<td style="text-align: right">24</td>
<td style="text-align: right">36</td>
<td style="text-align: right">19</td>
<td style="text-align: right">30</td>
<td style="text-align: right">31</td>
<td style="text-align: right">25</td>
<td style="text-align: right">25</td>
<td style="text-align: right">26</td>
<td style="text-align: right">34</td>
<td style="text-align: right">39</td>
<td style="text-align: right">30</td>
</tr>
<tr>
<td>gegen Nicht-Rechte</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">14</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">23</td>
<td style="text-align: right">27</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">32</td>
<td style="text-align: right">38</td>
<td style="text-align: right">42</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonstiges</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">19</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
</tr>
<tr>
<td>Unklar</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">8</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><p>Die Situation bleibt landesweit besorgniserregend. Zwar ist punktuell ein R&uuml;ckgang rechter Gewalttaten festzustellen, in den einigen Landkreisen ist jedoch ein teils erheblicher Anstieg bzw. gleichbleibend hohe Angriffszahlen zu verzeichnen. Die Regionen Cottbus mit 19 (2021: 16 ), M&auml;rkisch-Oderland mit 17 (2021: 8) und Ostprignitz-Ruppin mit 12 Angriffen (2021: 5) waren die Landkreise mit den meisten rechten &Uuml;bergriffen in 2022. In allen drei Regionen nahm die Anzahl rechter Angriffe damit zu. Auffallend ist der weitere R&uuml;ckgang rechter Gewalttaten in der Uckermark, die bis 2020 noch eine der Schwerpunktregionen rechter Gewalt war.</p><p>Mehrere Durchsuchungen durch Ermittlungsbeh&ouml;rden in 2022 verdeutlichten, dass Rechtsterrorismus eine reale Gefahr in Brandenburg darstellt, und Neonazis aktuell in der Region auf vielf&auml;ltige Weise versuchen, Umsturzpl&auml;ne und Vernichtungsphantasien zu verwirklichen. Die Menge von Ereignissen mit rechtsterroristischem Bezug innerhalb nur eines Jahres in Brandenburg sollte aufschrecken lassen. Die Gesellschaft darf sich nicht nur auf die F&auml;higkeit der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden verlassen, derartige Pl&auml;ne fr&uuml;hzeitig aufzudecken und zu verhindern. Alle sind aufgefordert, dem rhetorischen N&auml;hrboden, den rechten Verschw&ouml;rungstheorien, dem Rassismus und Nationalismus entgegen zu wirken.</p><h2>Zahl rechter Gewalttaten nach Landkreisen und kreisfreien St&auml;dten</h2><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var e in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var t=document.getElementById(&bdquo;datawrapper-chart-&bdquo;+e)||document.querySelector(&bdquo;iframe[src*='&ldquo;+e+&ldquo;&sbquo;]&ldquo;);t&amp;&amp;(t.style.height=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][e]+&ldquo;px&ldquo;)}}))}();</p><div class="table-scrollable table-container">
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Landkreis / Kreisfreie Stadt</th>
<th style="text-align: center">2022</th>
<th>2021</th>
<th>2020</th>
<th>2019</th>
<th>2018</th>
<th>2017</th>
<th>2016</th>
<th>2015</th>
<th>2014</th>
<th>2013</th>
<th>2012</th>
<th>2011</th>
<th>2010</th>
<th>2009</th>
<th>2008</th>
<th>2007</th>
<th>2006</th>
<th>2005</th>
<th>2004</th>
<th>2003</th>
<th>2002</th>
</tr>
<tr>
<td>Barnim</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">13</td>
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<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
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<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">10</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandenburg an der Havel</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">1</td>
</tr>
<tr>
<td>Cottbus</td>
<td style="text-align: right">19</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">14</td>
<td style="text-align: right">35</td>
<td style="text-align: right">32</td>
<td style="text-align: right">41</td>
<td style="text-align: right">28</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">19</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">13</td>
</tr>
<tr>
<td>Dahme-Spreewald</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">12</td>
</tr>
<tr>
<td>Elbe-Elster</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
</tr>
<tr>
<td>Frankfurt (Oder)</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">5</td>
</tr>
<tr>
<td>Havelland</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">17</td>
<td style="text-align: right">24</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">14</td>
</tr>
<tr>
<td>M&auml;rkisch-Oderland</td>
<td style="text-align: right">17</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">4</td>
</tr>
<tr>
<td>Oberhavel</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">17</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">6</td>
</tr>
<tr>
<td>Oberspreewald-Lausitz</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">7</td>
</tr>
<tr>
<td>Oder-Spree</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">3</td>
</tr>
<tr>
<td>Ostprignitz-Ruppin</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">21</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">9</td>
</tr>
<tr>
<td>Potsdam</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">17</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">12</td>
<td style="text-align: right">17</td>
<td style="text-align: right">14</td>
<td style="text-align: right">22</td>
<td style="text-align: right">27</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">12</td>
</tr>
<tr>
<td>Potsdam-Mittelmark</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">2</td>
</tr>
<tr>
<td>Prignitz</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">4</td>
</tr>
<tr>
<td>Spree-Nei&szlig;e</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">27</td>
<td style="text-align: right">29</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">20</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">0</td>
<td style="text-align: right">1</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">15</td>
</tr>
<tr>
<td>Teltow-Fl&auml;ming</td>
<td style="text-align: right">3</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">14</td>
<td style="text-align: right">11</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">2</td>
<td style="text-align: right">7</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">4</td>
<td style="text-align: right">3</td>
</tr>
<tr>
<td>Uckermark</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">18</td>
<td style="text-align: right">27</td>
<td style="text-align: right">13</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">16</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">10</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">5</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">9</td>
<td style="text-align: right">14</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">6</td>
<td style="text-align: right">8</td>
<td style="text-align: right">15</td>
<td style="text-align: right">8</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var e in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var t=document.getElementById(&bdquo;datawrapper-chart-&bdquo;+e)||document.querySelector(&bdquo;iframe[src*='&ldquo;+e+&ldquo;&sbquo;]&ldquo;);t&amp;&amp;(t.style.height=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][e]+&ldquo;px&ldquo;)}}))}();</p><hr><p>!function(){&bdquo;use strict&ldquo;;window.addEventListener(&bdquo;message&ldquo;,(function(a){if(void 0!==a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;])for(var e in a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;]){var t=document.getElementById(&bdquo;datawrapper-chart-&bdquo;+e)||document.querySelector(&bdquo;iframe[src*='&ldquo;+e+&ldquo;&sbquo;]&ldquo;);t&amp;&amp;(t.style.height=a.data[&bdquo;datawrapper-height&ldquo;][e]+&ldquo;px&ldquo;)}}))}();</p><p><em>Stand: 15. M&auml;rz 2023</em></p><p>Diese Daten geben die regionale Verteilung rechter Gewalttaten in Brandenburg nach Verwaltungsgebieten wieder. Die Landkreise und St&auml;dte k&ouml;nnen nicht direkt verglichen werden. Enthalten sind nur Daten, die der Opferperspektive bekannt wurden, und die Quellenlage ist unterschiedlich gut. In der Gr&ouml;&szlig;e, Einwohnerzahl und Sozialstruktur gibt es zudem erhebliche Unterschiede.</p><h2>Pressemitteilungen</h2><p>Einmal im Jahr gibt die Opferperspektive eine Pressemitteilung heraus, in der die statistische Entwicklung rechter Gewalt dargestellt und analysiert wird. Auf Grund von Nachmeldungen weichen die dort publizierten Zahlen von der auf dieser Seite wiedergegebenen Statistik ab.</p><p>2022: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2022" aria-label="statistik 2022">Schwerpunkte rechter Gewalt in Brandenburg verlagern sich</a></p><p>2021: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2021" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="statistik 2021 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Leichter Anstieg rechter Gewalttaten</a></p><p>2020: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2020" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="statistik 2020 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Wahrgenommene Bedrohung bleibt hoch</a></p><p>2019: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/keine-sicherheit-vor-rechter-gewalt" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="keine sicherheit vor rechter gewalt (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Keine Sicherheit vor rechter Gewalt</a></p><p>2018: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-gewalt-ist-normalitaet-in-brandenburg" aria-label="rechte gewalt ist normalitaet in brandenburg">Rechte Gewalt ist Normalit&auml;t in Brandenburg</a></p><p>2017: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/anzahl-rechter-gewalttaten-in-brandenburg-ungebrochen-hoch" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="anzahl rechter gewalttaten in brandenburg ungebrochen hoch (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg ungebrochen hoch</a></p><p>2016: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-gewalt-in-brandenburg-auf-unveraendert-hohem-stand" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="rechte gewalt in brandenburg auf unveraendert hohem stand (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Rechte Gewalt in Brandenburg auf unver&auml;ndert hohem Stand</a></p><p>2015: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-und-rassistische-gewalt-in-brandenburg-eskaliert-203-angriffe-im-jahr-2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="rechte und rassistische gewalt in brandenburg eskaliert 203 angriffe im jahr 2015 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Rechte und rassistische Gewalt in Brandenburg eskaliert</a></p><p>2014: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rassistische-gewalt-steigt-auch-in-brandenburg" aria-label="rassistische gewalt steigt auch in brandenburg">Rassistische Gewalt steigt auch in Brandenburg</a></p><p>2013: <a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/keine-entwarnung-in-brandenburg-anzahl-rechter-angriffe-bleibt-auf-gleichem-niveau" aria-label="keine entwarnung in brandenburg anzahl rechter angriffe bleibt auf gleichem niveau">Keine Entwarnung in Brandenburg: Anzahl rechter Angriffe bleibt auf gleichem Niveau</a></p><p>2012: <a title="Zunahme rassistischer Angriffe in Brandenburg" href="/aktuelles/zunahme-rassistischer-angriffe-in-brandenburg-2" aria-label="zunahme rassistischer angriffe in brandenburg 2">Zunahme rassistischer Angriffe in Brandenburg</a></p><p>2011: <a title="Anzahl rechter Angriffe in Brandenburg weiterhin hoch" href="/rechte-angriffe/statistik-brandenburg/anzahl-rechter-angriffe-in-brandenburg-weiterhin-hoch" aria-label="anzahl rechter angriffe in brandenburg weiterhin hoch">Anzahl rechter Angriffe in Brandenburg weiterhin hoch</a></p><p>2010: <a title="Rechte Gewalt in Brandenburg stabilisiert sich auf hohem Niveau" href="/aktuelles/rechte-gewalt-in-brandenburg-stabilisiert-sich-auf-hohem-niveau-2" aria-label="rechte gewalt in brandenburg stabilisiert sich auf hohem niveau 2">Rechte Gewalt in Brandenburg stabilisiert sich auf hohem Niveau</a></p><p>2009: <a title="Rechte Gewalt in Brandenburg weiter auf hohem Niveau" href="/aktuelles/rechte-gewalt-in-brandenburg-weiter-auf-hohem-niveau-2" aria-label="rechte gewalt in brandenburg weiter auf hohem niveau 2">Rechte Gewalt in Brandenburg weiter auf hohem Niveau</a></p><p>2008: <a title="Weniger rechte Gewalttaten in Brandenburg" href="/rechte-angriffe/statistik-brandenburg/weniger-rechte-gewalttaten-in-brandenburg" aria-label="weniger rechte gewalttaten in brandenburg">Weniger rechte Gewalttaten in Brandenburg</a></p><p>2007: <a title="Zahl rechter Gewalttaten unver&auml;ndert hoch" href="/archiv/zahl-rechter-gewalttaten-unveraendert-hoch" aria-label="zahl rechter gewalttaten unveraendert hoch">Zahl rechter Gewalttaten unver&auml;ndert hoch</a> und <a title="Mehr rechte Gewalttaten" href="/uncategorized/mehr-rechte-gewalttaten" aria-label="mehr rechte gewalttaten">Mehr rechte Gewalttaten</a></p><p>2005: <a title="Mehr rechte Angriffe auf alternative Jugendliche" href="/archiv/mehr-rechte-angriffe-auf-alternative-jugendliche" aria-label="mehr rechte angriffe auf alternative jugendliche">Mehr rechte Angriffe auf alternative Jugendliche</a></p><p>2004: <a title="Rechte Gewalt erreicht H&ouml;chststand" href="/archiv/rechte-gewalt-erreicht-hoechststand" aria-label="rechte gewalt erreicht hoechststand">Rechte Gewalt erreicht H&ouml;chststand</a></p><p>2003: <a title="Gewaltige Abweichungen bei Angriffszahlen" href="/archiv/gewaltige-abweichungen-bei-angriffszahlen" aria-label="gewaltige abweichungen bei angriffszahlen">Gewaltige Abweichungen bei Angriffszahlen</a></p><p>2002: <a title="Mehr rechte Gewalt in Brandenburg" href="/archiv/mehr-rechte-gewalt-in-brandenburg" aria-label="mehr rechte gewalt in brandenburg">Mehr rechte Gewalt in Brandenburg</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/statistik-brandenburg/statistik-rechter-gewalt-5">Statistik rechter Gewalttaten in Brandenburg: Übersicht 2002-2022</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2017: Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg ungebrochen hoch</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 10:00:57 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p align="justify"><span style="font-size: medium"><i>Der Verein Opferperspektive e.V. hat 2017 im Land Brandenburg 171 rechte Angriffe registriert. Dies stellt einen R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber den Vorjahren (2016: 221, 2015: 203) dar. Die Zahl der rechten Gewalttaten liegt immer noch deutlich &uuml;ber dem Niveau des Zeitraums von 2002 bis 2014. Die Summe der gez&auml;hlten K&ouml;rperverletzungsdelikte (148) ist die zweith&ouml;chste Zahl, die jemals im Rahmen des Monitorings durch die Beratungsstelle erfasst wurde.</i></span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Das h&auml;ufigste Tatmotiv war 2017 Rassismus: 84 Prozent aller Taten lag diese Motivation zu Grunde. Dies ist ein erneuter Anstieg gegen&uuml;ber 2016 (79 Prozent). In der Mehrzahl dieser F&auml;lle waren Gefl&uuml;chtete von den Attacken betroffen. Hierzu erkl&auml;rt Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive: &bdquo;Die rassistische Gewaltwelle, die vor allem gefl&uuml;chtete Menschen betrifft, muss endlich gestoppt werden. Eine Gesellschaft, in der sich Alteingesessene und Neuangekommene auf Augenh&ouml;he begegnen k&ouml;nnen, ist nicht m&ouml;glich, solange die Orte fehlen, an denen sich Gefl&uuml;chtete angstfrei bewegen k&ouml;nnen.&ldquo;</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Neben den 143 durch die Opferperspektive registrierten rassistischen Gewalttaten (2016: 175) wurden 25 (2016: 24) Angriffe durch Rechte auf politische Gegner_innen ver&uuml;bt. Zwei &Uuml;bergriffe auf nicht-rechte und alternative Personen (2016: 14) wurden erfasst, au&szlig;erdem ein Angriff aus einer sozialdarwinistischen Motivation heraus. Mehrheitlich handelte es sich bei den der Beratungsstelle bekannt gewordenen Gewalttaten um K&ouml;rperverletzungsdelikte, davon 79 einfache und 69 gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (2016: 85/101). In Brandenburg wurden 2017 zwei rechtsmotivierte Brandstiftungen, in Templin und Kremmen, ver&uuml;bt (2016: 9). Der Molotowcocktail-Anschlag von Kremmen wird durch die Opferperspektive als versuchtes T&ouml;tungsdelikt gewertet. Des weiteren wurden eine versuchte schwere K&ouml;rperverletzung, 13 F&auml;lle von N&ouml;tigung und Bedrohung (2016: 13), 3 massive Sachbesch&auml;digungen (2016: 6), ein rechtsmotivierter Raub und ein Fall von Landfriedensbruch statistisch erfasst. In zwei F&auml;llen versuchten rassistisch motivierte T&auml;ter mittels Kraftfahrzeugen, Personen zu verletzen. </span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Von den Angriffen waren 2017 264 Personen direkt betroffen (2016: 335) und 161 Personen indirekt (2016: 196), z.B. als Zeug_innen oder Angeh&ouml;rige. Von einem gro&szlig;en Dunkelfeld ist nach Ansicht der Opferperspektive auszugehen. Deutlich zugenommen hat die Zahl der betroffenen Kinder (vollendetes 13. Lebensjahr oder j&uuml;nger). Die Opferperspektive erlangte Kenntnis von 35 Kindern, die 2017 Opfer rechter Gewaltt&auml;ter wurden &ndash; eine deutliche Zunahme gegen&uuml;ber 2016 (22) und 2015 (26). </span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Der schon 2016 erkennbare Trend der regionalen Ausdifferenzierung bez&uuml;glich rechter Gewalttaten hat sich auch 2017 fortgesetzt und weiter verst&auml;rkt. Die kreisfreie Stadt Cottbus ist mit 32 rechtsmotivierten Angriffen erneut der Ort mit den meisten registrierten Angriffen. Dies stellt die zweith&ouml;chste Zahl rechter &Uuml;bergriffe dar, die durch die Opferperspektive jemals in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt registriert wurde (H&ouml;chstzahl 41, ebenfalls Cottbus, 2016). Gleichzeitig gibt es in anderen Regionen teils erhebliche R&uuml;ckg&auml;nge: In Spree-Nei&szlig;e (von 27 Angriffen auf 8 Angriffe), Frankfurt (Oder) (von 16 Angriffen auf 5 Angriffe), in M&auml;rkisch-Oderland (von 13 Angriffen auf 2 Angriffe) und im Havelland (von 11 Angriffen auf 2 Angriffe) zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich. Dem entgegen stehen Steigerungen der Angriffszahlen in Teltow-Fl&auml;ming (14, 2016:11), Oberhavel (12, 2016:11), Barnim (11, 2016: 5) und der Prignitz (8, 2016: 5). Neben Cottbus bleibt der Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit 16 rechten Gewaltdelikten (2016: 21) ein Schwerpunkt rechter Gewalt in Brandenburg.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">In Cottbus hat sich in der Stadt eine gewaltt&auml;tige Stimmung, vor allem gegen&uuml;ber Gefl&uuml;chteten, verfestigt. Mit den Demonstrationen des rassistischen Vereins &bdquo;Zukunft Heimat&ldquo; ist eine Mobilisierungsplattform entstanden, die unterschiedlichste Str&ouml;mungen des lokalen, regionalen und &uuml;berregionalen rechten Spektrums vereint und vernetzt. &bdquo;Rassistische Gewalt wird durch die aktuelle Stra&szlig;enmobilisierung legitimiert, indem sie als &bdquo;Notwehr&ldquo; gegen einen angeblichen, durch Zuwanderung bedingten &bdquo;Volksaustausch&ldquo; umgedeutet wird&ldquo;, erl&auml;utert Judith Porath. Auch die &ouml;rtliche rechte Hooliganszene besucht die Demonstrationen in Cottbus. So kommt es im Umfeld dieser Veranstaltungen wiederholt zu &Uuml;bergriffen auf politische Gegner_innen aus diesem Personenkreis. Die Opferperspektive sieht die Gefahr, dass Cottbus zum Vorbild f&uuml;r rassistische Kampagnen in weiteren Kommunen im Land Brandenburg wird.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Untenstehend finden Sie das Hintergrundpapier der Opferperspektive zur Ver&ouml;ffentlichung der Jahresstatistik 2017 mit ausf&uuml;hrlichen Analysen sowie die grafische Aufarbeitung der Statistik. Die Grafiken sind unter Nennung der Quelle (Peer Neumann/ Opferperspektive) frei verwendbar.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">F&uuml;r R&uuml;ckfragen stehen Ihnen zur Verf&uuml;gung:</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Hannes P&uuml;schel: </span>0151 50768549</p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Joschka Fr&ouml;schner: 0151 50724851</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">B&uuml;ro: 0331 817 0000</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Opferperspektive e.V.</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">Rudolf-Breitscheid-Str.164</span></p><p align="justify"><span style="font-size: medium">14482 Potsdam</span></p><p align="justify"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/03/Infosheet_Recht_Rass_Gewalt_BRB2017_PRINT.pdf" aria-label="Infosheet Recht Rass Gewalt BRB2017 PRINT">Infografik rechte Gewalt in Brandenburg 2017</a></p><p align="justify"><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2018/03/Hintergrundpapier-Statistik-2017.pdf" aria-label="Hintergrundpapier Statistik 2017">Hintergrundpapier der Opferperspektive zur Jahresstatistik 2017</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/anzahl-rechter-gewalttaten-in-brandenburg-ungebrochen-hoch">2017: Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg ungebrochen hoch</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH: Veröffentlichung der Jahresstatistik 2017</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 10:57:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p>Pressemitteilung &ndash; Innenpolitik Potsdam, 08.03.2018</p><p>EINLADUNG ZUM PRESSEGESPR&Auml;CH AM 13.03.2018</p><p><strong>Der Verein Opferperspektive ver&ouml;ffentlicht Jahresstatistik 2017 zu rechter und rassistischer Gewalt im Land Brandenburg</strong></p><p>Die Opferperspektive bietet seit 1998 im Land Brandenburg eine professionelle Beratung f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, deren FreundInnen, Angeh&ouml;rige und ZeugInnen an. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, parteilich und unabh&auml;ngig von staatlichen Beh&ouml;rden.</p><p>Auch im Jahr 2017 verblieb die Zahl rechter Angriffe im Land Brandenburg auf hohem Niveau. Am 13.03.2018 wird die Opferperspektive die Jahresstatistik zu rechter und rassistischer Gewalt ver&ouml;ffentlichen. In diese Statistik flie&szlig;en alle rechten Gewalttaten ein, von der die Beratungsstelle im Jahr 2017 Kenntnis erlangte.</p><p>Zum Pressegespr&auml;ch laden wir Sie herzlich ein:</p><p>Am <strong>Dienstag, den 13. M&auml;rz 2018, um 10.00 Uhr</strong></p><p>Ort: <strong>Opferperspektive e.V., Projekthaus InWoLe, R.-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam</strong></p><p>Teilnehmer_innen:</p><ul>
<li>Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Opferperspektive e.V.</li>
<li>Hannes P&uuml;schel, Berater Opferperspektive e.V.</li>
<li>Dr. Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelssohn Zentrum Universit&auml;t Potsdam</li>
</ul><p>Im Anschluss an das Pressegespr&auml;ch werden Ihnen weitere Berater_innen der Opferperspektive f&uuml;r Interviews und O-T&ouml;ne zur Verf&uuml;gung stehen.</p><p>F&uuml;r eine bessere Planung bitten wir Sie, sich bis zum 13. M&auml;rz 2018 bei: Joschka Fr&ouml;schner (<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:j.froeschner@opferperspektive.de">j.froeschner@opferperspektive.de</a>, Tel.: 0151 5072 4851) anzumelden.</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/einladung-zum-pressegespraech-veroeffentlichung-der-jahresstatistik-2017">EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH: Veröffentlichung der Jahresstatistik 2017</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:37:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>+ 1948 (1747 im Vorjahr) F&auml;lle rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW&nbsp;</strong><br>
<strong>+ Weiterer Anstieg auf hohem Niveau</strong><br>
<strong>+ Mindestens 5 Angriffe pro Tag</strong></p><p>Die Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt dokumentieren f&uuml;r das Jahr 2016 einen erneuten Anstieg der Gewalt. In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW haben sich die Angriffe von 1747 im Jahr 2015 auf auf 1948 im Jahr 2016 erh&ouml;ht. Mindestens 3050 Personen (2015: 2237) wurden 2016 in den sieben Bundesl&auml;ndern verletzt und massiv bedroht.</p><p>&nbsp;</p><ul>
<li>2015 hatten sich die rechts motivierten Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt. 2016 ist ein erneuter Anstieg um 11 Prozent zu verzeichnen.</li>
<li>Deutliche Zunahme rassistischer Gewalt von 1056 im Jahr 2015 auf 1306 Angriffe im Jahr 2016. Der Anteil rassistischer Gewalt am Gesamtaufkommen 2016 stieg damit erneut von 60 auf 68 Prozent.</li>
<li>Ein Anstieg rassistischer Gewalttaten war in allen Bundesl&auml;ndern gleicherma&szlig;en zu verzeichnen, insbesondere in Th&uuml;ringen, wo rassistische Gewalttaten um knapp 90 Prozent anstiegen. Die Anzahl der Angriffe auf Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden, darunter auch auf Journalist_innen und politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, sank hingegen von 465 auf 363 und damit von 26 auf knapp 19 Prozent aller Vorf&auml;lle.</li>
</ul><p>Dazu Andrea H&uuml;bler f&uuml;r den Verband der Beratungsstellen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG): <em>&bdquo;Rassistische Gewalt nimmt weiter zu, die Hemmschwelle sinkt. Das zeigt sich an der zunehmenden Brutalit&auml;t und daran, dass auch vor Angriffen auf Kinder kein Halt gemacht wird. Deshalb bleiben unsere zentralen Forderungen:</em></p><ul>
<li><em>Schnelles und konsequentes Vorgehen der Ermittlungsbeh&ouml;rden</em><br>
<em>Bleiberecht f&uuml;r Menschen ohne sicheren Aufenthaltstitel, die Opfer einer rechts motivierten Gewalttat wurden</em><br>
<em>verbesserter Schutz f&uuml;r von rechts motivierter Diskriminierung und Gewalt Betroffene&ldquo;</em></li>
</ul><p>Das Gewaltpotential ist weiter angestiegen. Das zeigt sich insbesondere am Anstieg der gef&auml;hrlichen K&ouml;rperverletzungen um 28 Prozent. Schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen haben sich von 10 auf 20 F&auml;lle verdoppelt. Allein in Th&uuml;ringen und Sachsen wurden 4 solcher F&auml;lle registriert, in Sachsen-Anhalt sogar 6.</p><p>In Zerbst (Sachsen-Anhalt) wurde am 30. Juni 2016 ein 34-j&auml;hriger Pakistani von zwei Unbekannten M&auml;nnern angegriffen. Sie schlugen und traten auf den Mann ein und lie&szlig;en ihn dann verletzt auf den Bahngleisen zur&uuml;ck. Der schwer verletzte Betroffene konnte sich mit Gl&uuml;ck noch so aufrichten, dass ihn ein herannahender Zug lediglich an der Schulter streifte.</p><p>2016 ist erneut ein Todesopfer rechter Gewalt zu beklagen.</p><p>Am 17. September wurden in Berlin-Lichtenberg ein 34-j&auml;hriger Mann in einem Supermarkt vom Filialleiter aus rassistischer und sozialdarwinistischer Motivation geschlagen. Der 34-J&auml;hrige verstarb drei Tage sp&auml;ter an den Folgen des Angriffs.</p><p>Von den 1948 Angriffen waren mindestens 3051 Menschen in sieben Bundesl&auml;ndern betroffen. Das sind &uuml;ber 800 Menschen mehr als im Jahr zuvor (2237). Im Jahr 2016 waren 272 Kinder von rechter und rassistischer Gewalt betroffen. Damit waren fast 9 Prozent aller Betroffenen unter 14 Jahre alt.<em> &bdquo;Dieser dramatische Anstieg von Gewalt gegen Kinder ist besonders alarmierend und verdeutlicht, dass die letzten Hemmungen bei den T&auml;tern nach und nach fallen.&ldquo;</em>, so Andrea H&uuml;bler (VBRG).</p><p>Unserer Statistik nach waren Kinder am h&auml;ufigsten in Berlin, Sachsen-Anhalt (jeweils 45), in Th&uuml;ringen (48) und in Sachsen (73) betroffen.</p><p>So wurde am 6. Oktober 2016 wurden in Sebnitz (Sachsen) drei Kinder aus Syrien im Alter zwischen f&uuml;nf und elf Jahren von mehreren Jugendlichen geschlagen und mit einem Messer bedroht.</p><p>Auch Angriffe auf oder im Umfeld von Gefl&uuml;chtetenunterk&uuml;nften (bewohnte und unbewohnte; zentrale und dezentrale) haben in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW noch einmal deutlich zugenommen. Z&auml;hlten die Beratungsstellen 2015 noch 146 Angriffe, waren es 2016 bereits 252 (+72 Prozent). Wie schon im Jahr zuvor fanden die meisten dieser Angriffe in NRW (98) und Sachsen (53) statt, gefolgt von Berlin (41). Dabei handelte es sich vor allem um gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen (88) und Brandstiftungen (62). In 5 F&auml;llen handelte es sich um versuchte T&ouml;tungen.</p><p>In Gr&auml;fenhainichen (Sachsen-Anhalt) wurde am 26. Februar und in Niesky (Sachsen) am 23. Juli auf eine Gefl&uuml;chtetenunterkunft geschossen. Brandanschl&auml;ge, die als versuchte T&ouml;tungen gewertet wurden, wurden am 22. Mai in Zwickau (Sachsen), am 8. September in Wilnsdorf (NRW) und am 1. Oktober in J&uuml;terbog (Brandenburg) ver&uuml;bt.<br>
<strong>Dimension rechter Gewalt in den Bundesl&auml;ndern<br>
</strong><br>
F&uuml;r das Jahr 2016 verzeichneten die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen in Ostdeutschland, Berlin und NRW 1948 F&auml;lle rechts motivierter und rassistischer Gewalt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneuter Anstieg um 11 Prozent.</p><ul>
<li>In Sachsen wurden mit 437 F&auml;llen die meisten Angriffe gez&auml;hlt (2015: 477, -4 %).</li>
<li>In Berlin wurden 381 Angriffe registriert (2015: 320, +19 %)</li>
<li>In NRW 335 (279, +20 %)</li>
<li>In Sachsen-Anhalt 265 Angriffe (2015: 217, + 22 %)</li>
<li>In Brandenburg 221 (2015: 203, +9 %)</li>
<li>In Th&uuml;ringen 160 Angriffe (2015: 121, +32 %)</li>
<li>In Mecklenburg-Vorpommern 149 Angriffe (2015: 130, +15 %).</li>
</ul><p>Damit fanden im letzten Jahr in Ostdeutschland, Berlin und NRW pro Tag im Durchschnitt 5,3 rechtsmotivierte Gewalttaten statt.</p><p>Zum &uuml;berwiegenden Teil handelte es sich dabei um (versuchte) K&ouml;rperverletzungsdelikte: 778 gef&auml;hrliche und 692 einfache K&ouml;rperverletzungen, au&szlig;erdem 20 schwere K&ouml;rperverletzungen bzw. versuchte T&ouml;tungen. In 274 F&auml;llen handelte es sich um N&ouml;tigungen oder Bedrohungen, in 95 F&auml;llen um Brandstiftungen, in 59 F&auml;llen um massive Sachbesch&auml;digungen und in 29 F&auml;llen um sonstige Gewalttaten wie Raub oder Landfriedensbruch.<br>
<strong>Rassismus ist weiterhin das h&auml;ufigste Tatmotiv</strong></p><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Vergleich zu 2015 um weitere 24 Prozent an, nachdem bereits 2015 eine massive Zunahme rassistischer Angriffe verzeichnet wurde.</p><p><em>&bdquo;In Deutschland bestehen f&uuml;r POCs, Schwarze Menschen und Gefl&uuml;chtete Angstr&auml;ume. Wir erheben lediglich die Gewalttaten, keine Beleidigungen oder Diskriminierungen, doch auch verbale Attacken sind f&uuml;r Betroffene an der Tagesordnung. Deshalb bedarf es neben Opferberatungsstellen wie uns, zus&auml;tzlich unabh&auml;ngiger Antidiskriminierungsstellen.&ldquo;</em> erl&auml;utert H&uuml;bler.</p><p>In den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, Berlin und NRW waren 1306 der Angriffe rassistisch motiviert, 363 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen wurden, darunter 27 gegen Journalist_innen. 98 Angriffe richteten sich gegen nicht-rechte und alternative Personen, 80 Angriffe gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identit&auml;t. 37 Angriffe waren antisemitisch motiviert. Zudem registrierten die Beratungsstellen 8 rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung und 5 gegen wohnungslose Menschen.</p><p>Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden oder die Statistiken und Ver&ouml;ffentlichungen der einzelnen Bundesl&auml;nder auf der Internetseite des Verbands ansehen (verband-brg.de)</p><hr><p>Hinweis: Nicht alle Beratungsprojekte haben die Ressourcen f&uuml;r ein unabh&auml;ngiges Monitoring. Aus den Bundesl&auml;ndern Bayern, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein gibt es deshalb kurze Hintergrundberichte, die sie im Anhang finden. Die durch die neu entstandenen Beratungsstellen registrierten F&auml;lle rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt in NRW zeigen jedoch deutlich, dass ein fundiertes Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern unabdingbar ist um das Ausma&szlig; rechts motivierter ein St&uuml;ck weit sichtbar machen zu k&ouml;nnen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bayern &ndash; B.U.D. Bayern</strong></p><p>Aufgrund fehlender Ressourcen war es der seit 2009 existierenden bayerischen Beratungsstelle B.U.D. (Beratung. Unterst&uuml;tzung. Dokumentation. F&uuml;r Opfer Rechtsextremer Gewalt) auch 2016 nicht m&ouml;glich, ein eigenst&auml;ndiges Monitoring durchzuf&uuml;hren.<br>
Die offiziellen Zahlen f&uuml;r das Bundesland Bayern (z. B. PMK Rechts) sowie die Chronologien unabh&auml;ngiger Initiativen (z.B. Aida, AAS) zeigen jedoch einen Trend der erh&ouml;hten &Uuml;bergriffzahlen an, der sich auch in der Arbeit von B.U.D. widerspiegelte.<br>
Die Beratungsstelle war 2016 in &uuml;ber 20 Vorf&auml;lle involviert, die zumeist auf rassistischen Motiven beruhte. Auch Bedrohungen und Angriffe auf politisch Andersdenkende bzw. in der Fl&uuml;chtlingsunterst&uuml;tzung aktive Menschen nahmen erneut zu, wobei das Spektrum von Bedrohung im Internet bis zur schweren K&ouml;rperverletzung reichte. Die T&auml;ter kamen hierbei nicht nur aus dem Kreis &bdquo;der &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo; mit entsprechendem rechtsradikalen Hintergrund, sondern des &Ouml;fteren auch aus dem Kreis der bis dato politisch unauff&auml;lligen B&uuml;rger_innen.<br>
F&uuml;r 2017 erhoffen wir uns einhergehend mit einer Verbesserung der Ressourcen dem gewachsenen Bed&uuml;rfnis nach Unterst&uuml;tzung gerecht werden zu k&ouml;nnen und die &ouml;ffentliche bzw. gesellschaftliche Diskussion in Bayern f&uuml;r dieses Themenfeld weiter zu sensibilisieren.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>M&uuml;nchen &ndash; Beratungsstelle Before</strong></p><p>Am 18. M&auml;rz 2016 nahm BEFORE, die unabh&auml;ngige Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung, ihre Beratungsarbeit in M&uuml;nchen auf.<br>
Die Opferberatung rechte Gewalt bearbeitete im Jahr 2016 &uuml;ber 30 Beratungsf&auml;lle in M&uuml;nchen. Rassismus war das h&auml;ufigste Tatmotiv (69 Prozent). Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, arbeiten, zur Schule gehen und am sozialen Leben teilnehmen, wurden attackiert, vor allem Frauen, die ein Kopftuch trugen, wurden Opfer von Anfeindungen und Gewalt.<br>
H&auml;ufig wurden Menschen im &ouml;ffentlichen Raum, im &ouml;ffentlichen Nahverkehr und im eigenen Wohnumfeld angegriffen. Das bedeutet f&uuml;r die Betroffenen zumeist eine massive Bedrohung und Unsicherheit in ihrem direkten Lebensumfeld.<br>
Aus den Beratungsf&auml;llen 2016 und den Erfahrungen der Antidiskriminierungsberatung nehmen wir in M&uuml;nchen eine gef&auml;hrliche Entwicklung wahr. Mobilisierung, Hetze und Diskriminierung mit rechtem oder rassistischem Hintergrund finden immer &ouml;fter offen statt und animieren Einzelt&auml;ter_innen zu Anfeindungen und Angriffen. Betroffen davon sind neben Gefl&uuml;chteten und Migrant_innen auch Homosexuelle und Transgender (LGBTI), Menschen mit Behinderungen sowie Menschen, die sich f&uuml;r potenzielle Betroffenengruppen engagieren.</p><p><strong>Hessen &ndash; Beratungsstelle Response</strong></p><p>Response nahm Anfang 2016 offiziell die Beratung in Hessen auf. In der zweiten H&auml;lfte des Jahres begann die Beratungsstelle zun&auml;chst Strukturen f&uuml;r ein belastbares Monitoring aufzubauen. So sind die f&uuml;r das Jahr 2016 erhobenen Zahlen zwar noch nicht aussagekr&auml;ftig genug, liefern dennoch schon jetzt einen Beitrag, um den gesellschaftspolitischen Diskurs &uuml;ber rechte Gewalt um die Perspektive der Betroffenen zu erweitern.<br>
Response z&auml;hlte 40 Vorf&auml;lle rechter Gewalt mit direkt betroffenen Personen. 12 davon sind Angriffen gegen die pers&ouml;nliche Unversehrtheit zuzurechnen, einer wird als versuchte T&ouml;tung eingeordnet. Als h&auml;ufigstes Tatmotiv ist Rassismus in 27 F&auml;llen auszumachen.<br>
Trotz dieser Entwicklung besteht in Politik und &Ouml;ffentlichkeit weiterhin der Mythos von Einzelf&auml;llen am rechten Rand der Gesellschaft. Die Vorf&auml;lle und Statistiken werden &ouml;ffentlich kaum wahrgenommen. Die Bagatellisierung des Erlebten und die Verdr&auml;ngung der Vorf&auml;lle spiegeln Erfahrungen wieder, die Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt best&auml;ndig machen. Mit der Aufnahme des Monitorings im Jahr 2017 m&ouml;chte Response dazu beitragen, dass das Thema rechte und rassistische Gewalt st&auml;rker in der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird.<br>
<strong>Hamburg &ndash; Beratungsstelle Empower</strong></p><p>Im Jahr 2016 sind die Zahlen rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe in Hamburg weiter angestiegen. Betroffene berichten von einer aggressiven gesellschaftlichen Stimmung und einem Anstieg allt&auml;glicher Gewalterfahrungen, verbunden mit einer stetigen Sprachlosigkeit, Wut und Ohnmachtserfahrung.</p><p>Im Vergleich zu 2015, dem Jahr in dem die Beratungsstelle empower ihre Arbeit aufnahm, haben sich die Vorf&auml;lle in Hamburg mehr als verdoppelt. Auch Angriffe gegen Kinder und Jugendliche haben massiv zugenommen. Die Hemmschwelle Gewalt auszu&uuml;ben, sinkt weiter. Viele Menschen erleben nicht nur physische Gewalt, sondern sind auch massiven psychischen Bedrohungen ausgesetzt.</p><p>Schwerpunkte der Beratungen waren Gewalt gegen Gefl&uuml;chtete, antimuslimischer Rassismus, Gewalt in Schulen oder in und um Sportvereine, rechtes Stalking, vermehrt schwere K&ouml;rperverletzungen, aber auch aus Sicht der Betroffenen erlebte (Re-)Viktimisierung in Kontakt mit staatlichen Institutionen.</p><p>Die Mehrheit der Betroffenen m&ouml;chten keine Anzeigen bei der Polizei erstatten. Ursachen sind vor allem negative Erlebnisse mit der Exekutive und die Erfahrung, dass rassistische und antisemitische Taten kaum juristisch verfolgt werden. Weiterhin beklagen viele Betroffene einen Mangel an Solidarit&auml;t und R&uuml;ckhalt in der Gesellschaft.</p><p><strong>Schleswig-Holstein &ndash; Beratungsstelle zebra</strong></p><p>Seit Mitte 2015 stellt Zebra im Zuge der Beratungsarbeit einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe fest. Die Taten richteten sich nicht nur gegen Gefl&uuml;chtete (und deren Unterk&uuml;nfte) oder Migrant_innen, sondern auch gegen die Zivilgesellschaft, beispielsweise gegen Ehrenamtliche in der Fl&uuml;chtlingshilfe oder Menschen, die sich in ihrer Funktion als Kommunalpolitiker_innen f&uuml;r die Rechte von Minderheiten engagierten.<br>
Dieser Trend setzte sich 2016 fort. Dabei sind Beratungen zu Angriffen organisierter Rechter auf politische Gegner_innen angestiegen. Die Angriffe sind massiver, die Beratungen komplexer und langfristiger. In deutlich &uuml;ber der H&auml;lfte der F&auml;lle &ndash; etwa auch bei Angriffen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte &ndash; sind mehr als nur eine Person betroffen.<br>
Auffallend ist der Anstieg von Angriffen auf politische Verantwortungstr&auml;ger_innen, die in ihrer Massivit&auml;t deutlich zugenommen haben. Diese Beobachtung legt eine zunehmende Verrohung hinsichtlich der &bdquo;Kultur&ldquo; politischer Auseinandersetzungen nahe. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich insbesondere im kommenden Landtags- und Bundestagswahlkampf fortsetzt, da die Verrohung der politischen Auseinandersetzung Teil von Wahlkampfstrategien zu sein scheint.</p><p>Factsheet als Grafik zum <strong><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2017/04/factsheet_vbrg2016.pdf" aria-label="factsheet vbrg2016">Download</a></strong></p><p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/rechte-rassistische-und-antisemitische-angriffe-in-ostdeutschland-berlin-und-nrw-im-jahr-2016">Rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Ostdeutschland, Berlin und NRW im Jahr 2016</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2015: Gefährliche Normalisierung rechter Gewalt</title>
		<link>https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gefaehrliche-normalisierung-rechter-gewalt-alltaegliche-angriffe-fehlende-konsequenzen-gesellschaftliche-gefaehrdung?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gefaehrliche-normalisierung-rechter-gewalt-alltaegliche-angriffe-fehlende-konsequenzen-gesellschaftliche-gefaehrdung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 12:01:24 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p><strong>Hintergrundpapier des Vereins Opferperspektive zur Ver&ouml;ffentlichung der Angriffszahlen rechter Gewalt 2015 in Brandenburg.</strong></p><p><a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-und-rassistische-gewalt-in-brandenburg-eskaliert-203-angriffe-im-jahr-2015" aria-label="rechte und rassistische gewalt in brandenburg eskaliert 203 angriffe im jahr 2015">Zur Pressemitteilung vom 1.M&auml;rz 2016</a></p><h2>Entwicklung der Angriffszahlen</h2><p>Die Opferperspektive e.V. beobachtete bereits im Jahr 2014 einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe in Brandenburg, f&uuml;r das Jahr 2015 ist landesweit eine Versch&auml;rfung der rechten Gewalt auf einen alarmierenden H&ouml;chststand von 203 Angriffen zu melden. Die Beratungsstelle hat Kenntnis von 415 direkt betroffenen und 291 indirekt betroffenen Personen, im Vergleich zum Vorjahr sind damit 346 % mehr Menschen in Brandenburg bedroht oder angegriffen worden.</p><p><a href="/wp-content/uploads/2016/03/gewalttaten_ohne_logo-Seite001.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="gewalttaten ohne logo Seite001 (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/2016/03/gewalttaten_ohne_logo-Seite001.jpg" alt="Angriffszahlen und direkte Betroffene - 2002 bis 2015" width="500" height="236"></a></p><p>Die Gewaltbereitschaft ist insgesamt gestiegen. 138 Taten waren rassistisch motiviert, 36 aus Hass gegen politische Gegner_innen, 9 richteten sich gegen nicht-rechte Personen, 4 der Angriffe wiesen ein sozialdarwinistisches Motiv auf, 4 waren antisemitisch motiviert. 3 Angriffe richteten sich gegen Journalist_innen.</p><p><a href="/wp-content/uploads/2016/03/grafik-tatmotive_ohne_logo-Seite001.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="grafik tatmotive ohne logo Seite001 (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-34857 size-medium" src="/wp-content/uploads/2016/03/grafik-tatmotive_ohne_logo-Seite001-300x167.jpg" alt="Rechte Angriffe - Tatmotive - 2015" width="300" height="167" srcset="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/03/grafik-tatmotive_ohne_logo-Seite001-300x167.jpg 300w, https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/03/grafik-tatmotive_ohne_logo-Seite001-1024x571.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br>
Jeweils 1 Tat erfolgten aufgrund der sexuellen Orientierung der Betroffenen oder richteten sich gegen Wohnungslose (Sozialdarvinismus).</p><p>Einfache und gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen machten zusammen mit 67,5% den h&ouml;chsten Anteil der Angriffe aus, gefolgt von N&ouml;tigungen mit 14,7%, massiver Sachbesch&auml;digung mit 9,4% und Brandstiftung mit 5%</p><p>Rechte Angriffe fanden in allen Landkreisen Brandenburgs statt, die meisten von ihnen wurden in Cottbus und im Landkreis Spree-Nei&szlig;e ver&uuml;bt. Bis zum Herbst 2015 lie&szlig;en sich keine Schwerpunktregionen identifizieren, mit dem Anstieg der rassistischen Proteste im letzten Quartal war ein deutlicher Anstieg der rechten Gewalttaten zu verzeichnen, hier insbesondere in Cottbus mit 28 Angriffen.</p><h2></h2><p>&nbsp;</p><h2>Gewalt, Diskriminierung, Unverst&auml;ndnis:</h2><h2>Brandenburg kein sicherer Ort</h2><p>F&uuml;r Gefl&uuml;chtete und Migrant_innen sind Angriffe und Bedrohungen in Brandenburg Alltag. Im Jahr 2015 sank die Hemmschwelle zur Gewalt deutlich, das Spektrum der Taten reichte von organisierten Angriffen rechter Gruppen bis zu spontanen &Uuml;bergriffen von so genannten<br>
Gelegenheitsrassist_innen, die in Bussen, Bahnen, im Supermarkt, in der Schule, auf der Stra&szlig;e, im Hausflur oder im Umfeld von Gemeinschaftsunterk&uuml;nften Gefl&uuml;chtete, Migrant_innen oder Menschen, die sie daf&uuml;r hielten, rassistisch beleidigten, bedrohten oder schlugen. Der aufgeheizte rassistische Diskurs schien sie zu best&auml;rken, ihr menschenverachtendes Weltbild mit Gewalt in die Tat umzusetzen.</p><p>Rassistische Gewalttaten sind Botschaftstaten und unterscheiden sich von anderen Taten dadurch, dass sie sich nie nur allein gegen die Betroffenen richten. So wirken rassistische Bedrohungen und Angriffe ebenso wie rassistische Kundgebungen und Proteste gegen Unterk&uuml;nfte auf alle Migrant_innen und Gefl&uuml;chtete in Brandenburg. F&uuml;r die Betroffenen verst&auml;rken sich die Angstr&auml;ume im Alltag und schr&auml;nken ihre Bewegungsfreiheit zum Teil massiv ein, insbesondere wenn eine eindeutige gesellschaftliche und politische Solidarisierung ausbleibt. In der Beratungspraxis der Opferperspektive berichten Klient_innen, dass sie ihre Wohnungen oder Unterk&uuml;nfte kaum noch zu verlassen wagen oder sich nicht mehr alleine auf die Stra&szlig;e trauen. K&ouml;rperliche Angriffe und Bedrohungen sind dabei nur die Spitze des Eisberges, sie kn&uuml;pfen zum Teil an t&auml;glich erlebte Diskriminierungen und bedrohliche Erfahrungen unterhalb der Gewaltschwelle an. Dies erzeugt in Brandenburg f&uuml;r Gefl&uuml;chtete und Migrant_innen ein Klima der Verunsicherung und Ausgrenzung.</p><h4 style="padding-left: 30px">Zum Beispiel:</h4><h4 style="padding-left: 30px">Allt&auml;gliche Gewalt in Zehdenick</h4><p style="padding-left: 30px">In einer Sammelunterkunft in der Kleinstadt Zehdenick lebt eine Gruppe eritreischer Gefl&uuml;chteter. Die gr&ouml;&szlig;tenteils jungen M&auml;nner, aber auch einige Frauen, berichten von t&auml;glichen Erfahrungen mit Rassismus und Ablehnung. Immer wieder werden sie von Autofahrer_innen abgedr&auml;ngt, wenn sie mit dem Fahrrad oder zu Fu&szlig; unterwegs sind. Passant_innen rufen ihnen Beleidigungen hinterher, im Supermarkt werden sie mit Einkaufswagen angesto&szlig;en und es wird ihnen der Zugang zur Sauna verweigert &ndash; da die anderen Kund_innen angeblich keine Schwarzen m&ouml;gen. Nach dem Umzug in eine eigene Wohnung scheint auch das Verh&auml;ltnis zu den Nachbar_innen rassistisch gepr&auml;gt: n&auml;chtliches Sturmklingeln, zerkratzte Klingelschilder und bedrohliche Blicke erzeugen ein Klima der Unsicherheit. Belastend f&uuml;r die Eritreer_innen ist besonders die Sprachbarriere, denn eine Verst&auml;ndigung mit&nbsp; Beh&ouml;rdenmitarbeiter_innen, Nachbar_innen und &Auml;rzt_innen ist schwierig. K&ouml;nnen sich &Auml;rzt_in und Patient_in nicht verst&auml;ndigen, ist oft auch der Zugang zur medizinischen Behandlungen erschwert; andere Hilfsangebote fallen g&auml;nzlich weg. Angesichts dieser t&auml;glich gemachten Erfahrungen erleben die Betroffenen auch dies als Resultat einer rassistischen Ausgrenzung. Sie finden kaum ad&auml;quate M&ouml;glichkeiten, ihre Lebenssituation, ihre Diskriminierungserlebnisse und die von ihnen erlebten Angriffe zur Sprache zu bringen und damit geh&ouml;rt zu werden. Lokale Beh&ouml;rden und gesellschaftlichen Institutionen erkl&auml;ren zwar, dass sie sich f&uuml;r ein friedliches Miteinander in der Stadt einsetzen wollen, unternehmen aber praktisch zu wenig, um das Bedrohungsgef&uuml;hl der Betroffenen aufzul&ouml;sen.</p><p>In Brandenburg ist Rassismus f&uuml;r viele Gefl&uuml;chtete und Migrant_innen inzwischen so allt&auml;glich geworden, dass sie sich erst bei massiv erlittener Gewalt an Beratungsstellen wenden. Die Berater_innen der Opferperspektive nehmen verst&auml;rkt wahr, dass Gefl&uuml;chtete auch schwerere Angriffe wie K&ouml;rperverletzungen, Bedrohungen oder N&ouml;tigungen nicht mehr zur Anzeige bringen wollen: sie sind verunsichert, bef&uuml;rchten, dass ihnen nicht geglaubt wird oder eine Anzeige negative Auswirkungen auf ihr Asylverfahren haben k&ouml;nnte, haben schlicht Angst vor der Polizei oder m&ouml;chten keine Probleme bereiten &ndash; mit dem Hintergrund, dass sie sich dankbar zeigen wollen, &uuml;berhaupt in Deutschland sein zu d&uuml;rfen. Letzteres ist in der H&auml;ufigkeit eine neue Erfahrung in der Beratungspraxis und ein zus&auml;tzlicher Grund f&uuml;r Abweichungen zwischen der polizeilichen Statistik und den Angriffszahlen von unabh&auml;ngigen Beratungsstellen.</p><p>&nbsp;</p><h2>Fehlende Konsequenzen normalisieren rechte Gewalt</h2><p>Jeden zweiten Tag wurde im Jahr 2015 statistisch gesehen in Brandenburg ein rechte Gewalttat ver&uuml;bt, ein Mensch verletzt, angegriffen oder bedroht. Dennoch blieben notwendige politische und zivilgesellschaftliche Reaktionen und Interventionen h&auml;ufig aus, Solidarit&auml;t und Empathie mit den Betroffenen und das Ernstnehmen ihrer &Auml;ngste schien sich eher zu verringern. Die Qualit&auml;t und die<br>
Quantit&auml;t der Angriffe stiegen im Jahresverlauf, gleichzeitig war zu beobachten, dass Meldungen zu rassistischen Ausschreitungen und rechten Angriffe zunehmend zu Randnotizen verkamen, mitunter auch verharmlost wurden. Bundesweit warnten Sicherheitsbeh&ouml;rden und Politik bereits vor rechtem Terror. Es gelang ihnen in der Konsequenz jedoch nicht, ausreichend f&uuml;r den Schutz von Gefl&uuml;chteten zu sorgen. D&uuml;rftige Ermittlungserfolge bei rassistischen &Uuml;bergriffen oder bei Anschl&auml;gen wie in Nauen, Neuhardenberg oder J&uuml;terbog schaffen ein wenig abschreckendes Klima f&uuml;r die Gewaltt&auml;ter_innen. Auch die Verz&ouml;gerung vieler Strafprozesse gegen rechte T&auml;ter_innen k&ouml;nnte den Eindruck von Straffreiheit best&auml;rken.<br>
Ist die Unterbringung von Gefl&uuml;chteten nicht ad&auml;quat geregelt, steigert sich ihre ohnehin schon gr&ouml;&szlig;ere Verletzlichkeit. Viele Unterk&uuml;nfte liegen fernab von jeglicher Infrastrukur und Anbindung an die n&auml;chste Siedlung, nachbarschaftlicher Kontakt und gesellschaftliche Integration ist so wenig m&ouml;glich. Dar&uuml;ber hinaus verf&uuml;gen Beh&ouml;rden in einigen F&auml;llen anscheinend nicht &uuml;ber ausreichende Kapazit&auml;ten, um ihre Aufsichtspflicht zu erf&uuml;llen: Bei Problemen mit Heimbetreibern, mit Personal und Wachschutz oder bei der Einhaltung der ohnehin schon abgesenkten Mindeststandards erfolgt<br>
Abhilfe mitunter nur sehr schleppend. Ein ausreichender Schutz der Gefl&uuml;chteten kann so oft nicht gew&auml;hrleistet werden.</p><h4 style="padding-left: 30px">Zum Beispiel:</h4><h4 style="padding-left: 30px">Pfefferspray-Attacke in Massow</h4><p style="padding-left: 30px">Einer der schwerwiegendsten rassistischen Angriffe des letzten Jahres ereignet sich in der Gefl&uuml;chtetenunterkunft in Massow im Landkreis Dahme-Spreewald. Am ersten September dringt ein Mitarbeiter einer Baufirma, der auf dem Gel&auml;nde der Unterkunft im Auftrag der Betreiberfirma Campanet arbeitet, ausger&uuml;stet mit zwei &bdquo;Pfefferl&ouml;schern&ldquo; und einer Atemschutzmaske in das Geb&auml;ude ein und greift gezielt Bewohner_innen mit Pfefferspray an. Nach Informationen von Unterst&uuml;tzer_innen und Bewohner_innen geht die Opferperspektive von &uuml;ber 80 Betroffenen und Verletzten aus.<br>
Der T&auml;ter macht im Vorfeld aus seiner rassistischen Gesinnung keinen Hehl, bekennt sich in sozialen Netzwerken zu Pegida und zu lokalen rechten Bewegungen. Bewohner_innen berichten von antiziganistischen Beleidigungen und dem Zeigen des Hitlergru&szlig;es seitens des T&auml;ters, gegen den ein Verfahren nach &sect; 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) anh&auml;ngig ist.<br>
Unmittelbar nach dem Angriff lassen offizielle Stellen und ranghohe Politiker &ouml;ffentlich verlauten, dass ein &bdquo;fremdenfeindlicher&ldquo; Hintergrund der Tat ausgeschlossen werden k&ouml;nne und melden ca. 35 verletzte Personen. Wahlweise Alkohol oder Drogen werden zur Erkl&auml;rung des Angriffs bem&uuml;ht. Noch Monate sp&auml;ter leiden Betroffene an gesundheitlichen Folgen der Pfefferspray-Attacke wie Schmerzen im Hals- und Brustbereich und Atemnot. Ihre medizinische Versorgung ist jedoch nicht gew&auml;hrleistet, Behandlungen scheitern an fehlenden Dolmetscher_innen und den daraus resultierenden Verst&auml;ndigungsproblemen.<br>
Der T&auml;ter arbeitet bis zuletzt f&uuml;r die selbe Baufirma, diesmal an einer Fl&uuml;chtlingsunterkunft in J&uuml;terbog, die auch von Campanet betrieben wird und die der Landkreis im Februar 2016 nach anhaltenden Beschwerden von Bewohner_innen und Unterst&uuml;tzer_innen aufgrund des desolaten baulichen Zustandes teilr&auml;umen l&auml;&szlig;t.<br>
Eine Vielzahl der Betroffenen und Zeug_innen der Pfefferspray-Attacke ist inzwischen abgeschoben oder zur Ausreise gedr&auml;ngt worden. Zu bef&uuml;rchten ist, dass die &auml;u&szlig;erst restriktiven Asylgesetz&auml;nderungen, die pauschal Balkanstaaten zu &bdquo;sicheren Herkunftsl&auml;ndern&ldquo; erkl&auml;ren, nun daf&uuml;r sorgen, dass sich die Strafverfolgung im Fall Massow &auml;u&szlig;erst schwierig gestaltet.</p><p>Der Opferperspektive ist aus ihrer Beratungspraxis bekannt, dass Gerichtsverfahren ohne Zeugenaussagen oft eingestellt werden oder die T&auml;ter_innen einen Freispruch erhalten. Dies best&auml;rkt rassistische Gewaltt&auml;ter_innen in unertr&auml;glicher Weise. Bisher fehlt ein Bleiberecht f&uuml;r Betroffene rassistischer Gewalt als notwendige Ma&szlig;nahme und als klares politisches Signal gegen rechte Gewalt, das dar&uuml;ber hinaus auch endlich die Einhaltung bestehender Zeugen- und<br>
Opferschutzstandards f&uuml;r Gefl&uuml;chtete gew&auml;hrleistet.</p><h2></h2><p>&nbsp;</p><h2>Rassistische Proteste gegen die Aufnahme von Gefl&uuml;chteten spalten die Gesellschaft</h2><p>Mit 213 Kundgebungen sind 2015 in Brandenburg so viele rassistische Proteste registriert worden wie noch nie. Dabei versch&auml;rfte sich die rassistische Hetze stetig ebenso wie in den sozialen Medien und bei B&uuml;rgerversammlungen. Rechts-populistische und rassistische Forderungen scheinen zunehmend salonf&auml;hig geworden zu sein und flossen als Themengeber sogar in die Asylrechtsversch&auml;rfungen ein.<br>
Rassistische Proteste fanden zunehmend mehr R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung. Sie als Ausdruck besorgter B&uuml;rger_innen mit berechtigten &Auml;ngsten zu bezeichnen, die ernst genommen werden m&uuml;ssten, verharmlost deren Gewaltpotential. Aktivit&auml;ten von Neonazis, Rechtspopulist_innen und rassistischen B&uuml;rgerinitiativen gehen vielmehr oft Hand in Hand, ihr Hass und Drohungen richten sich nicht nur gegen Gefl&uuml;chtete, sondern gegen alle Menschen mit Migrationsgeschichte. Zeitgleich steigt auch der Bedrohungsgrad gegen Menschen, die sich in der Unterst&uuml;tzung von Gefl&uuml;chteten engagieren, gegen Journalist_innen, die von &bdquo;rechtspopulistischen&ldquo; Veranstaltungen berichten, oder gegen Politiker_innen der demokratischen Parteien an.</p><h4 style="padding-left: 30px">Zum Beispiel:</h4><h4 style="padding-left: 30px">Rassistische Eskalation in Cottbus</h4><p style="padding-left: 30px">Das Zusammenspiel zwischen rechter Gewalt und rassistischer Mobilisierung gegen Gefl&uuml;chtete l&auml;sst sich an Cottbus nachvollziehen. Die Opferperspektive registriert hier f&uuml;r das Jahr 2015 fast eine Verdreifachung der Angriffszahlen. Mehr als die H&auml;lfte ereignet sich im letzten Quartal, als &auml;u&szlig;erst aggressive Proteste gegen eine Erstaufnahmeeinrichtung beginnen und breiten Zuspruch finden. Eine Eskalation der rechten Gewalt findet am 23. Oktober 2015 statt: Nach einer Kundgebung zieht ein offensichtlich aus rechten Hooligankreisen mobilisierter Mob durch die Stadt und macht Jagd auf (vermeintliche) Ausl&auml;nder_innen. Die Gewalt m&uuml;ndet in einem koordinierten Angriff auf Studierende durch zum Teil vermummte Personen auf dem Gel&auml;nde der BTU Cottbus. Nach Kenntnis der Opferperspektive ereignen sich allein in dieser Nacht 7 Angriffe.<br>
Im Oktober und November finden in Cottbus &uuml;ber 20 rassistische Kundgebungen statt, an denen sich auch reaktivierte militante Alt-Neonazi-Strukturen und rechte und gewaltorientierte Fanstrukturen des Vereins Energie Cottbus beteiligen. Betroffene, in der Mehrzahl Gefl&uuml;chtete, berichten von einem rassistischen Ausnahmezustand in Cottbus, der sich mit Beschimpfungen, Hitlergr&uuml;&szlig;en, Flaschenw&uuml;rfen und Ausspucken l&auml;ngst zur Normalit&auml;t verfestigt hat. Internationale Studierende erz&auml;hlen, dass sie ihr Praktikumssemester nach den letzten &Uuml;bergriffen lieber in anderen St&auml;dten absolvieren oder nach dem Abschluss so schnell wie m&ouml;glich wegziehen wollen.</p><p style="padding-left: 30px">Als Folge der Gewalt polarisiert sich die Cottbuser Stadtgesellschaft. Denn parallel zu der zunehmenden Salonf&auml;higkeit der rassistischen Hetze und der rechten Gewalt bilden sich immer mehr Strukturen heraus, die sich sowohl f&uuml;r Gefl&uuml;chtete und gegen Rassismus engagieren, als auch rechten Positionen entgegenstellen.</p><p>Viele Menschen engagieren sich in Brandenburg in der Unterst&uuml;tzung von Gefl&uuml;chteten. In ihrer Praxis bilden sie einen wichtigen Gegenentwurf zu rassistisch gepr&auml;gten Debatten um Zuwanderung. Denn leider l&auml;sst sich festhalten, dass sich das gesellschaftliche Koordinatensystem 2015 deutlich nach Rechts verschoben hat. So besteht die Gefahr, dass rechte Gewaltt&auml;ter_innen und Rassist_innen ohne nennenswerte Gegenwehr im &ouml;ffentlichen Raum agieren k&ouml;nnen, falls die Gegenproteste gegen rassistische Kundgebungen und rechte Aufm&auml;rsche einbrechen sollten.</p><p>Das zu verhindern ist die Aufgabe f&uuml;r das Jahr 2016 .</p><p>Opferperspektive, 28.02.2016</p><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2016/02/Opferperspektive_Hintergrundpapier_Jahreszahlen2015.pdf" aria-label="Opferperspektive Hintergrundpapier Jahreszahlen2015">Hintergrundpapier als pdf</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gefaehrliche-normalisierung-rechter-gewalt-alltaegliche-angriffe-fehlende-konsequenzen-gesellschaftliche-gefaehrdung">2015: Gefährliche Normalisierung rechter Gewalt</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:46:24 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h2>Unabh&auml;ngige Opferberatungsprojekte ver&ouml;ffentlichen gemeinsame Statistik f&uuml;r 2014</h2><h2>Anstieg rassistischer Gewalt ist Besorgnis erregend</h2><p>Die Zahl politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern und Berlin deutlich an. Die dort t&auml;tigen unabh&auml;ngigen Fachberatungsstellen haben insgesamt 782 Angriffe registriert. Dabei wurden mindestens 1.156 Personen verletzt und massiv bedroht. In 60 Prozent der erfassten F&auml;lle spielen rassistische Tatmotive eine zentrale Rolle.<br>
&bdquo;Insbesondere dieser erneute Anstieg rassistischer Gewalt um ein Drittel ist Besorgnis erregend&ldquo;, sagt Antje Arndt, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der&nbsp; Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.</p><h4>Dimension rechter Gewalt</h4><p>Die unabh&auml;ngigen Beratungsstellen verzeichnen f&uuml;r das Jahr 2014 einen Anstieg der rechten Gewalttaten um 6 Prozent (in 2013: 737 Angriffe). Im Vergleich der ostdeutschen Bundesl&auml;nder und Berlin weist Sachsen mit 257 F&auml;llen die meisten Angriffe auf (15 % mehr als in 2013). In Berlin wurden 179 Angriffe registriert, in Sachsen-Anhalt 111 Angriffe, in Brandenburg 93 Angriffe, (9 % mehr als in 2013), in Mecklenburg-Vorpommern 84 Angriffe und in Th&uuml;ringen 58 Angriffe (30 % mehr als in 2013). Lediglich in Berlin und Sachsen-Anhalt verringerten sich die Angriffszahlen geringf&uuml;gig.</p><p>Statistisch gesehen fanden 2014 in Ostdeutschland pro Tag zwei politisch rechts motivierte Gewalttaten statt. In 61 Prozent der F&auml;lle handelte es sich um&nbsp; K&ouml;rperverletzungen und bei 33 Prozent um massive Bedrohungen, versuchte K&ouml;rperverletzungen und N&ouml;tigungen. Bei sechs Angriffen waren schwere K&ouml;rperverletzungen oder versuchte T&ouml;tungsdelikte die Folge.</p><h4>Rassismus als h&auml;ufigstes Gewaltmotiv</h4><p>Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten stieg im Jahr 2014 um mehr als 30 Prozent an (2014: 457 Angriffe; 2013: 344 Angriffe; 2012: 276 Angriffe) und auch der Anteil dieser Taten an der Gesamtzahl nahm deutlich zu. Er stieg 2014 auf einen Anteil von 60% aller registrierten Angriffe. Im Jahr 2013 waren es noch 47%, 2012 waren es 44%. 131 Angriffe richteten sich gegen Menschen, die von den T&auml;ter_innen als politische Gegner_innen angesehen werden (16 %) und 99 Angriffe gegen nicht-rechte und alternative Personen (12 %). Bei 31 Gewalttaten war Homo- und Transfeindlichkeit (4 %), in 23 F&auml;llen Antisemitismus und in 4 F&auml;llen Sozialdarwinismus das zentrale Tatmotiv. Zudem registrierten die Beratungsstellen 6 politisch rechts motivierte Angriffe gegen Menschen mit einer Behinderung. 7 Angriffe richteten sich gegen Journalist_innen.</p><p>Auch im ersten Quartal 2015 sind Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte stark von rassistisch motivierter Gewalt betroffen. &ldquo;Ein Ende der Welle rassistischer Gewalt ist nicht absehbar&ldquo;, fasst Antje Arndt die Einsch&auml;tzung der Beratungsprojekte zusammen. &bdquo;Anhaltende rassistische Proteste gegen Fl&uuml;chtlinge und ihre Unterk&uuml;nfte, die Aufm&auml;rsche von Pegida und ihren Ablegern in nahezu allen Bundesl&auml;ndern, der Mangel an dezentralen Unterbringungsm&ouml;glichkeiten sowie eine gesellschaftliche Debatte, die Fl&uuml;chtlinge eher als Problem denn als Schutzsuchende darstellt, tragen dazu bei, dass es keine sicheren Orte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Deutschland gibt.&ldquo;<br>
Am Beispiel von Sachsen zeigt sich, wie stark diese Zusammenh&auml;nge wirken. Robert Kusche, der s&auml;chsische Vertreter des Bundesverbands der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt spricht von einem &bdquo;dramatischen Ausma&szlig; rassistischer Gewalt in Sachsen&ldquo; Von den 257 insgesamt dort registrierten Gewalttaten hatten 162 rassistische Tatmotive.</p><h4>Unabh&auml;ngiges Monitoring in allen Bundesl&auml;ndern notwendig</h4><p>F&uuml;r die westlichen Bundesl&auml;nder k&ouml;nnen die Beratungsprojekte keine unabh&auml;ngigen Zahlen vorlegen. &bdquo;Der fl&auml;chendeckende Ausbau spezialisierter und unabh&auml;ngiger Opferberatungsstellen ist nach wie vor nicht erfolgt. Die Beratungseinrichtungen verf&uuml;gen nicht &uuml;ber ausreichende Ressourcen, um ein professionelles Monitoring anbieten zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Antje Arndt.</p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und in Niedersachsen gibt es noch gar keine Fachberatungsstellen. Ausreichend gef&ouml;rdert wird bisher nur die Opferberatung Rheinland in Nordrhein-Westfalen.<br>
&bdquo;Die Notwendigkeit unserer kontinuierlichen Recherche und des unabh&auml;ngigen Monitorings zeigt sich nicht zuletzt im Vergleich mit den Zahlen der Innenminister.&ldquo; sagt Antje Arndt. F&uuml;r 2013 hatte das Bundesinnenministerium f&uuml;r alle 16 Bundesl&auml;nder lediglich 801 rechts motivierte Gewalttaten registriert &ndash; w&auml;hrend die&nbsp; Opferberatungsstellen im gleichen Zeitraum f&uuml;r 6 Bundesl&auml;nder 737 F&auml;lle festgestellt hatten. &bdquo;Noch immer ist nur ein Ausschnitt der Realit&auml;t sichtbar&ldquo;, kritisiert Antje Arndt.<br>
<strong>F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Antje Arndt unter Tel. 0170/ 2948413 zur</strong> <strong>Verf&uuml;gung</strong>.<br>
Bei Nachfragen zur Situation in den jeweiligen Bundesl&auml;ndern und f&uuml;r weitere<br>
Informationen k&ouml;nnen Sie sich direkt an die Projekte wenden:<br>
Berlin: ReachOut, <a href="http://www.reachoutberlin.de">www.reachoutberlin.de</a><br>
Brandenburg: Opferperspektive,<a href="https://www.opferperspektive.de"> www.opferperspektive.de</a><br>
Mecklenburg-Vorpommern: LOBBI, <a href="http://www.lobbi-mv.de">www.lobbi-mv.de</a><br>
Sachsen: Opferberatung RAA Sachsen,<a href="http://www.raa-sachsen.de"> www.raa-sachsen.de</a><br>
Sachsen-Anhalt: Mobile Beratung f&uuml;r Opfer rechter Gewalt,<br>
<a href="http://www.mobile-opferberatung.de">www.mobile-opferberatung.de</a>;<br>
Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Straf- und Gewalttaten Region Anhalt,<br>
Bitterfeld, Wittenberg, <a href="https://www.mobile-opferberatung.de/">www.opferberatung-dessau.de</a><br>
Th&uuml;ringen: ezra, <a href="http://www.ezra.de">www.ezra.de</a></p><p>The post <a href="https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/782-faelle-politisch-rechts-motivierter-gewalt-in-ostdeutschland-und-berlin">782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin</a> first appeared on <a href="https://www.opferperspektive.de">Opferperspektive e.V. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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