Beratung von Betroffenen rassistischer Diskriminierung

Rassismus und Ausgrenzung sind zwar geächtet, aber keineswegs verschwunden. Vorbehalte gegen Migranten und Migrantinnen oder Menschen mit Migrationshintergrund sind weitverbreitet. Diese Ansichten zu verändern und zu einem sozialen Klima beizutragen, das allen Menschen gleiche Chancen und gleiche Behandlung zuteilwerden lässt, ist unser Ziel.

Die Opferperspektive bietet seit mehr als zehn Jahren Opfern von rechter Gewalt in Brandenburg Beratung und Begleitung an. Sie klärt über rechte Gewalt auf und setzt sich für die Interessen von Betroffenen ein. Seit September 2009 berät die Opferperspektive in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg in einem Pilotprojekt auch Betroffene von rassistischer Diskriminierung.

Die Beratung ist aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Die BeraterInnen kommen an einen Ort, den die Betroffenen bestimmen können. In einem Beratungsgespräch kann geklärt werden, welche Schritte sinnvoll und möglich sind, um sich gegen eine Ungleichbehandlung zu wehren.

Die Beratung der Opferperspektive ist

  • kostenlos
  • aufsuchend – Betroffene können den Ort des Treffens selbst wählen.
  • mehrsprachig – Wenn nicht ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind, wird die Beratung durch DolmetscherInnen unterstützt, die von der Opferperspektive gestellt werden.
  • vertraulich – Ohne Einverständnis werden keine Informationen an Dritte weitergegeben.
  • unabhängig von allen Behörden.

Anschrift, E-Mail-Adressen und Telefonnummern finden Sie hier: Kontakt zur Antidiskriminierungsberatung Brandenburg