Zwei 16-jährige Mädchen mit Migrationshintergrund wurden an einem Imbiss von einem 50-Jährigen rassistisch beschimpft. Der alkoholisierte Mann bedrohte die Jugendlichen mit einem Cuttermesser.
Hennigsdorf


Zwei 16-jährige Mädchen mit Migrationshintergrund wurden an einem Imbiss von einem 50-Jährigen rassistisch beschimpft. Der alkoholisierte Mann bedrohte die Jugendlichen mit einem Cuttermesser.

Vier Männer aus Marokko wurden rassistisch beleidigt und mit einem Schlagring angegriffen. Ein Betroffener musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die herbeigerufene Polizei nahm die Täter fest.

In der Nacht wurde das Carport und das Auto eines 57-Jährige Hauseigentümers in Brand gesteckt und ein zweites Auto mit einer Flüssigkeit übergossen. Der oder die Täter schmierten zudem Hakenkreuze an die Fassade des Hauses.

In der Nacht wurde auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses der Carport und das darunterstehende Auto angezündet. An der Fassade des Hauses wurden mehrere Hakenkreuze sowie unleserliche Sprüche hinterlassen. Ein zweites Auto, das sich auf dem Gelände befand, wurde mit einer Flüssigkeit überschüttet. Es ist davon auszugehen, dass es ebenfalls angezündet werden sollte.

Eine Person aus dem Kosovo wurde aus rassistischen Motiven Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Vier Schwarze, darunter ein Kleinkind, wurden in Sachsendorf mit dem N-Wort beschimpft, der einzige Mann der Gruppe geschlagen und nach einer Frau getreten. Die Polizei ermittelte Tatverdächtige.

Ein alternativer Jugendlicher wurde abends am Platz der Einheit von einer Gruppe von ca. acht Rechten angriffen. Sie zogen den Betroffenen von seinem Fahrrad und traten auf ihn ein. Als er Pfefferspay aus der Tasche holte, ließen sie von ihm ab und er konnte fliehen. Bei dem Angriff wurde er leicht verletzt.

Ein polnischer Staatsbürger wird aus rassistischen Gründen Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Drei Personen wurden Opfer einer versuchten Tötung, die sich gegen sozial Schwache richtete. Es konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Eine Person wurde Opfer einer Körperverletzung, die sich gegen links richtete. Es wurden zwei Tatverdächtige ermittelt.

Nachts wurde ein alternativer Jugendlicher in der Bernauer Straße aus einer Wohnung heraus mit einer Softgun angegriffen. An der Tür fand er einen Aufkleber mit der Aufschrift »Kein Fußbreit den Antideutschen«.

Ein Deutscher wurde im Rahmen einer rechten Propagandaaktion Opfer einer
Körperverletzung. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Ein Jugendklub des Kinder- und Jugendverbands Die Falken wurde nachts aufgebrochen. Die Täter zerschlugen Scheiben, verwüsteten das Innere und hinterließen Sprühereien wie »Linke raus!«.

Ein von Jugendlichen auf sein T-Shirt angesprochener Neonazi schlug einem von ihnen mehrmals mit der Faust ins Gesicht, verfolgte die Gruppe und zeigte den »Hitlergruß«.

Ein junger Mann wird beim Entfernen rechter Aufklebern von einer vierköpfigen Gruppe angepöbelt und getreten. Der Betroffene konnte flüchten.

Eine Person wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich
»gegen Links« richtete. Es wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Nähere
Angaben liegen nicht vor.

In einem Nachtbus kam es im Schlaatz zu einer Auseinandersetzung zwischen Besuchern des alternativen Ultra-Trash-Musikfestivals und Rechten. Beim Aussteigen schlug einer der Rechten einem Jugendlichen ins Gesicht. Die aus dem Bus gedrängten Täter schlugen anschließend die Scheiben einer Bustür ein.

Nach erfolgreichen Protesten gegen eine NPD-Demonstration in Spremberg drangen am Abend vermummte Neonazis in die vermeintliche Wohnung eines Cottbusser Antifa-Aktivisten ein und bedrohten eine im Bett liegende Bewohnerin.

Nach einer NPD-Demonstration wurde das Auto eines Organisators der Gegenaktivitäten beschädigt und mit rechten Aufklebern versehen.

Ein 70-jähriger Mann wurde aus rassistischer Motivation mit einem Knüppel niedergeschlagen. Bei der Festnahme des Täters wurden ein Baseballschläger, eine Reichskriegsflagge, eine Schreckschusspistole und Sturmhauben gefunden.

Ein 20-jähriger Alternativer wurde von Rechten drangsaliert und von einem 17-jährigen Angreifer mit einer Kette ins Gesicht geschlagen. Die Polizei beschlagnahmte die Kette und ermittelt gegen den Angreifer.

Ein aus Kamerun stammender Flüchtling wurde aus einer Gruppe Feiernder heraus rassistisch beschimpft, dann verfolgt, geschlagen und getreten. Die durch Dritte alarmierte Polizei konnte zwei der Angreifer in der Nähe des Tatorts verhaften.

Ein Deutscher wurde aus rassistischen Motiven Opfer einer Körperverletzung, es konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Zwei Rechte bewarfen eine Gruppe junger Leute im Puschkinpark mit
Steinen. Einer Frau mit bunten Haaren, die einschritt, wurde ins Gesicht
getreten. Sie musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Auf dem nächtlichen Heimweg wurde ein chilenischer Student von vier Rechten zu Fall gebracht, getreten und rassistisch beschimpft.

Die Scheiben der Jüdischen Gemeinde in Bernau wurden in der Nacht eingeworfen
und beschädigt. Die Täter hinterließen ein eingeritztes Hakenkreuz am
Briefkasten.

Ein griechischer Staatsbürger wurde aus rassistischen Gründen Opfer einer gefährliche Körperverletzung. Es konnte kein Tatverdächtiger ermittelt werden. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Rechte hielten zwei alternative Jugendliche an, beschimpften sie und versuchten, die Herausgabe von Name und Adresse eines Jugendlichen zu erzwingen. Der 16-Jährige wurde mehrmals gestoßen.

Nachdem ein Rechter in einem Schnellrestaurant den sogenannten
Hitlergruß gezeigt hatte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit
Anwesenden. Ein 30-Jähriger, der schlichten wollte, wurde von dem
Rechten durch Tritte und Schläge verletzt.

Ein Schwarzer wurde in einem Regionalzug von zwei Männern rassistisch mit dem N-Wort und mit der Aussage »Armes Deutschland« beleidigt. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Folge
der Mann gestoßen wurde.