Eine Person wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich
»gegen Links« richtete. Es wurden sechs Tatverdächtige ermittelt. Nähere
Angaben liegen nicht vor.
Neuruppin


Eine Person wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich
»gegen Links« richtete. Es wurden sechs Tatverdächtige ermittelt. Nähere
Angaben liegen nicht vor.

Ein Deutscher wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich
»gegen Links« richtete. Es wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Nähere
Angaben liegen nicht vor.

Ein deutscher Staatsbürger wurde aus rassistischen Gründen Opfer einer
Körperverletzung. Es konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden.
Nähere Angaben liegen nicht vor.

Drei Personen wurden Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Laut
Angaben des LKA war die Tat antisemitisch motiviert und richtete sich
»gegen Links«. Es konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Nähere
Angaben liegen nicht vor.

Ein Jugendlicher wurde von drei vermummten Rechten mit Reizgas
angegriffen und geschlagen. Die Täter waren mit Quarzhandschuhen ausgestattet und mit Schlagringen bewaffnet. Sie wurden festgenommen.

Ein vermutlich nichtdeutsches Paar sowie ein Mann arabischer Herkunft
und seine Begleiterin wurden von zwei Männern beleidigt und angerempelt.
Die einschlägig vorbestraften Angreifer waren betrunken. Auf der
Polizeiwache verletzten sie zwei Beamte leicht.

Besucher und Mitarbeiter des Filmfestival Cottbus wurden nachts von zwei Männern rassistisch beschimpft. Danach eskalierte die Situation. Die Angreifer schlugen u.a. mit einem Gürtel und versprühten Reizgas.

Eine Personengruppe wurde aus zwei langsam vorbeifahrenden Pkw mit
Soft-Air-Waffen beschossen und als »Zecken« beschimpft. Bei der
Vorbeifahrt wurde zudem der sogenannte Hitlergruß gezeigt.

Ein Mann aus Kamerun wurde an einer Tankstelle aus einer Gruppe heraus
rassistisch beleidigt und auf den Hinterkopf geschlagen. Der Täter
flüchtete, konnte aber durch eine Zeugin identifiziert werden.

Beim Aufbau ihres Zirkus’ wurde eine Familie von Einheimischen massiv bedrängt und mit Rufen wie »Zi.-Wort pack« beschimpft. Steine flogen gegen die Schaustellerfahrzeuge. Noch in der Nacht musste der Zirkus unter Polizeischutz den Ort verlassen.

Am Hauptbahnhof wird ein Schwarzer von einem Betrunkenen rassistisch
beschimpft und mit einer abgebrochenen Bierflasche bedroht.

Ein Besucher des alternativen Jugendprojekts Mittendrin wurde auf der Straße von mehreren Vermummten
mit Pfefferspray angegriffen und am Boden liegend gegen Oberkörper und
Kopf getreten.

Zwei schwarz gekleidete Männer folgten nachts einem Mann aus Burkina Faso und bedrohten ihn unter anderem mit den Worten
»Hier regiert der Nationalsozialismus«. Sie zeigten den sogenannten
Hitlergruß. Als der Betroffene die Polizei verständigte, hielten die Angreifer ihn fest und nötigten ihn, das Gespräch zu beenden.

Ein 13-jähriges Mädchen wurde auf dem Schulhof von Mitschülern als »Scheiß-Türkin» beschimpft, geschubst und bespuckt.

Ein Spätaussiedler-Ehepaar wurde beim Einkaufen von zwei Männern rassistisch beleidigt. Die beiden Angreifer, zwei 20 und 21 Jahre alte Brüder, schlugen den Mann nieder und traten auf ihn ein. Das Opfer erlitt Verletzungen im Gesicht und musste
sich ambulant im Krankenhaus behandelt lassen. Die Angreifer wurden vorläufig festgenommen.

Kurz vor Mitternacht wurden ein 27- und ein 19-jähriger Pole an einer Tankstelle von einem Mann angesprochen und dann rassistisch beleidigt. Der Aggressor schlug schließlich einen der Polen und verletzte diesen dabei leicht.

Eine Gruppe Rechter lauerte am Rande des Konzertes »Unsere Stadt hat Nazis satt« einigen Besuchern auf. Ein Jugendlicher wurde zusammengeschlagen, einem anderen wurde Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Schon am Nachmittag war einer Mitorganisatorin mit »Vergasung« gedroht worden.

Nach dem Jahresfest des alternativen Jugendwohnprojekts MittenDrin
lauerte am frühen Morgen eine Gruppe Vermummter einem Besucher auf. Der
junge Mann wurde mit »Wat kiekstn so?« angesprochen und unvermittelt mit
Pfefferspray attackiert.

In der Nacht wurde ein Jugendlicher, der sich auf dem Heimweg von einer Veranstaltung im alternativen Jugendzentrum MittenDrin befand,
von einer Gruppe Vermummter mit Pfefferspray angegriffen und mit einem
Gegenstand geschlagen. Der Betroffene musste im Krankenhaus ambulant
behandeln werden.

Ein Vietnamese wurde in der S-Bahn von einem Rechten mit einer abgeschlagenen Bierflasche angegriffen und verletzt.

Nach dem Pokalspiel zwischen Hansa Wittstock und SV Babelsberg 03
griffen Anhänger der lokalen rechten Szene als links geltende
Babelsbergfans an. Dabei wurde mindestens ein Auto beschädigt.

Gegen Mitternacht wurde ein Restaurantbesitzer von zwei Männern zusammengeschlagen und rassistisch beleidigt. Vorher hatten sie vor dem Restaurant randaliert und Mobiliar zerstört. Beide Täter wurden in Gewahrsam genommen.

Am Rande des Heimatfestes schlug eine Gruppe Rechter einen Punk mit einem Baseballschläger. Der Betroffene musste sich im Krankenhaus behandeln lassen.

Auf dem Heimatfest bedrohte eine Gruppe rechter Jugendlicher linksalternative Festbesucher. Die Angreifer verfolgten die Jugendlichen und prügelte auf zwei von ihnen ein. Einer der Betroffenen wurde durch Schläge mit Quarzsandhandschuhen leicht verletzt, ein anderer erlitt durch einen Schlag mit einem Totschläger ein Schädelhirntrauma.

Ein als gewalttätig bekannter Neonazi näherte sich mit dem Ruf »Hey, die Zecken« zwei jungen Besuchern des
Heimatfestes. Als sie aufgrund der bedrohlichen Situation flohen, wurden
sie verfolgt.

Ein Jugendlicher wurde gegen 21.30 Uhr von drei dunkel
gekleideten unbekannten Personen mit einem Teleskopschlagstock geschlagen.

Während des Heimatfestes griff eine Gruppe rechter Jugendlicher wiederholt das Haus an, in dem sich der alternative Jugendtreff der »Piraten e.V.« befindet. Sie bedrohten den Vermieter und beschädigten die Eingangstür.

Die Fensterscheiben eines Dönerimbisses wurden in der Nacht mit Steinen
eingeworfen. Bereits am 3. August und am 12. Juni war die Glasfront des
Imbisses zerstört worden. In einem Fall hatten Zeugen zwei
männliche Personen beobachtet, die unmittelbar nach der Tat verfassungswidrige Parolen riefen.

In der Nacht zum Sonntag wurde ein Punk, der auf dem Fahrrad unterwegs war, von zwei Rechten angehalten. Sie verstellten ihm den Weg, stießen ihn zu Boden und schlugen auf ihn ein.

Beim Filmen von »Stolpersteinen« zur Erinnerung an von Nationalsozialisten deportierte Cottbuser wurde ein rbb-Kameramann angerempelt. Anschließend spuckte der unbekannte Angreifer in Richtung des Gedenksteins.