Ein schwarzer 15-Jähriger wurde im Bus rassistisch beschimpft. Nach dem Aussteigen schlug ihn ein Jugendlicher zusammen. Der Verletzte musste sich in ärztliche Behandlung begeben.
Velten, OT Bärenklau


Ein schwarzer 15-Jähriger wurde im Bus rassistisch beschimpft. Nach dem Aussteigen schlug ihn ein Jugendlicher zusammen. Der Verletzte musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Nach dem ein 44-Jähriger in einem Restaurant nationalsozialistische Parolen gerufen hatte, griff ein Mann ein, um dies zu unterbinden. Bei der entstehenden Auseinandersetzung wurde der Eingreifende durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.

In der Nacht wurde eine Gebäude, das als
selbstverwalteter Jugendklub genutzt wurde, niedergebrannt. Im Vorfeld hatten Rechte Besuchern des Klubs mehrfach gedroht.

Ein 13-Jähriger wurde von seinem »Sieg Heil« rufenden Nachbarn als »Scheiß-Ausländer« beschimpft. Als der Onkel des Jungen den Nachbarn zur
Rede stellen wollte, erhielt er einen Faustschalg ins Gesicht.

Ein 45-jähriger Mann, der eine Beinprothese hat und auf Krücken geht,
wurde vor seinem Wohnblock von einem Nachbarn beleidigt und geschlagen.
Weil er sich mit einem russischen Nachbarn unterhielt, beschimpfte ihn
der Angreifer mit den Worten »Russische Judensau, so was wie Dich hätte
Hitler vergast!«. Der 45-Jährige wurde mit der Faust gegen den Kopf geschlagen, so dass er stürzte und sich Prellungen zuzog.

Ein Flüchtling aus Kamerun wurde abends an einer Tramhaltestelle von einem Rechten mit dem Fahrrad angefahren. Als er diesen fragte, warum er das gemacht habe, schlug ihm der Rechte mehrmals ins Gesicht und beleidigte ihn mit dem N-Wort.

In der Nacht auf Sonntag wurde das Auto einer Spremberger Familie zerstört. Mehrere Täter zerstachen sämtliche Reifen,
schlugen die Heckscheibe ein und traten die Außenspiegel ab. Insgesamt entstand ein Schaden von über 5.000 Euro. Laut Polizei handelt es sich um
einen gezielten Anschlag aus der rechtsextremen Szene.

Am frühen Morgen wurde eine Gruppe Punks von drei bekannten Rechten angegriffen. Zwei der Punks wurden durch Schläge und Tritte verletzt. Einer von ihnen erlitt Schnittwunden im Gesicht und am Arm,
weil ein Angreifer ihm mit einer Flasche auf den Kopf schlug.

Ein schwarzer Deutscher wurde aus einer Gruppe Jugendlicher heraus rassistisch und mit den Worten und »Sieg Heil« beschimpft. Zwei der Jugendlichen schlugen anschließend den 16-Jährigen und raubten ihm ein Handy und einen MP3-Player. Durch das Eingreifen einer Zeugin ließen die beiden Schläger von ihrem Opfer ab. Die 15- bzw. 17-jährigen Täter, die wegen rechter Straf- und Gewalttaten polizeibekannt sind, wurden vorläufig festgenommen.

Ein pakistanischer Asylbewerber wurde am späten Abend vor dem Flüchtlingsheim ohne Vorwarnung von hinten angegriffen und mit einem Gegenstand mehrfach auf den Kopf geschlagen. Der Täter rief dabei
unter anderem »Schwein, verschwinde von hier!« Der 44-jährige Flüchtling
erlitt schwere Verletzungen.

Während eines Stadtfestes wurden linke Jugendliche aus einer Gruppe
Rechter heraus als »dreckige Zecken« beschimpft. Ein Jugendlicher wurde
mehrmals geschlagen.

Am späten Abend wurde ein Studentenclub von etwa 10 bis 15 Rechten angegriffen. Türsteher verhinderten das Eindringen der teilweise vermummten Angreifer. Eine Person, die sich vor dem Club befand,
wurde zusammengeschlagen. Dieselbe Gruppe überfiel wenig später am Hauptbahnhof zwei Personen, die sich in dem Club aufgehalten hatten. Die Polizei nahm sieben Verdächtige fest, von denen einige durch
rechte Staftaten aufgefallen sind.

Ein 16-Jähriger wurde auf dem Rückweg von einer Party aus einer Gruppe offensichtlich rechtsgerichteter Personen heraus geschlagen und von einer Person am Boden liegend getreten.

Etwa 30 Jugendliche, die am Bernsteinsee (sogen. Autobahnsee) feierten, wurden am frühen Abend von ungefähr 10 Personen, die nach dem äußeren Erscheinungsbild zur rechten Szene gehören, angegriffen. Vier Jugendliche mussten im Krankenhaus versorgt werden. Gegen einen 19-jährigen Rechten wurde Haftbefehl erlassen.

Spreewald-Urlauber wurden an einer Schleuse von einer örtlichen
Paddlergruppe als »Judenschweine« beschimpft, eine Person zeigte zudem
den »Hitlergruß«. Die Touristengruppe wurde mit Paddeln und Schlagringen
angegriffen, wodurch einige Personen erhebliche Verletzungen erlitten,
die ambulant behandelt werden mussten.

Am »Herrentag« randalierte eine etwa 60-köpfige Gruppe vor einem
Dönerimbiss in der Innenstadt. Ein Angestellter wurde rassistisch
beschimpft und geschlagen, weitere Mitarbeiter wurden mit Bierkrügen und
Stühlen angegriffen, wobei fünf Personen verletzt wurden. Umstehende
sollen die Schläger mit Rufen wie »Türken raus!« angeheizt haben. Im
Rahmen der Schlägerei wurden auch drei Mitarbeiter eines benachbarten
Sushi-Restaurants verletzt. Zuvor hatte die Gruppe in Babelsberg
Schilder migrantischer Geschäfte beschädigt und einen vermeintlichen
Italiener angepöbelt.

Auf einer Tankstelle wurden Jugendliche von Rechten als »Scheiß Punker« beschimpft und verfolgt. Etwas später griffen etwa 40 Personen die Jugendlichen an, wobei sie rechtsextreme Parolen riefen. Die Jugendlichen versuchten, auf das Gelände einer Bootsanlegestelle zu fliehen, sechs von ihnen wurden jedoch geschlagen und verletzt. Die Täter flüchteten vor der eintreffenden Polizei, die einige der Angreifer festnehmen konnte.

Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer einer gefährlichen
Körperverletzung, die sich »gegen Links« richtete. Es wurde kein
Tatverdächtiger ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer einer gefährlichen
Körperverletzung, die sich »gegen sonstige politische Gegner« richtete.
Es wurde kein Tatverdächtiger ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor

Ein alternativer Jugendlicher wurde aus einer Gruppe von Rechtsextremisten angegriffen und geschlagen. Sein Begleiter wurde mit einem Messer daran gehindert einzugreifen.
Quelle: OPP

Ein Migrant wurde vor seinem Haus von drei Männern rassistisch beschimpft, dann am Arm und am Hals festgehalten und mehrmals ins Gesicht geschlagen.

Ein Afrodeutscher wurde vor seiner Wohnung im Schlaatz rassistisch beschimpft, geschlagen und getreten. Dabei wurde er verletzt. Der Täter konnten unerkannt fliehen, als Bewohner des Hauses eingriffen.

Eine Gruppe alternativer Jugendlicher wurde von mehreren Rechten auf ihre Teilnahme an einer Anti-Nazi-Demonstration angesprochen. Die Rechten verfolgten die Jugendlichen und griffen einzelne Personen aus der Gruppe an. Einige der Betroffenen mussten sich im Krankenhaus ambulant behandeln lassen.

Ein als Linker erkennbarer junger Mann wurde von einem stadtbekannten
Rechten als »Zecke« beschimpft und mit der Faust zu Boden geschlagen. Eine Bekannte des Angreifers versuchte diesen zurück zu halten. Trotzdem gelang es dem Angreifer noch mehrfach auf das Opfer einzutreten.

An einer Oberschule wurde ein 15-jähriger schwarzer Schüler von einem 16-jährigen Schüler einer anderen Klasse rassistisch beschimpft, geschlagen und mit einem Messer verletzt. Als ihm ein vietnamesischer Mitschüler zu Hilfe kam, wurde dieser ebenfalls rassistisch
beschimpft und verprügelt. Der Schläger ist unter SchülerInnen als Rechter bekannt.

In den frühen Morgenstunden wurde ein Dönerimbiss am Bahnhof durch einen Brandanschlag zerstört. An einem benachbarten asiatischen Imbiss wurde ebenfalls ein Feuer gelegt, das wieder erlosch. Täter wurden bislang nicht ermittelt, auch die Motive sind nicht bekannt.

In der Nacht wurde ein Punker von zwei offensichtlich rechtsorientierten jungen
Männern auf der Straße geschlagen. Zufällig anwesende Polizisten in
Zivil griffen ein und nahmen die Angreifer fest.

Als ein 16-Jähriger auf einem Schulgelände einen gleichaltrigen Mitschüler aufforderte mit dem Rufen rechter Parolen aufzuhören, wurde er von diesem geschlagen und am Boden liegend getreten. Der Betroffene erlitt einen Armbruch.

Eine fünfköpfige Gruppe junger Leute, teilweise mit Migrationshintergrund, wurde in der Nacht von zwei Männern im Alter von 26 und 27 Jahren angegriffen. Der 27-Jährige attackierte einen der Geschädigten mit einem Messer, dabei riefen die Angreifer rechte Parolen.

In den frühen Morgenstunden wurde ein Student aus dem Jemen am Hauptbahnhof von einem bekannten Rechten angegriffen und verletzt.