Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich »gegen sonstige politische Gegner« richtete. Es wurden zwei Tatverdächtige festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.
Frankfurt (Oder)


Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich »gegen sonstige politische Gegner« richtete. Es wurden zwei Tatverdächtige festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Eine Gruppe von 17- bis 21-jährigen Jugendlichen wurde auf dem Weg über die Weinberge von drei Rechten gestoppt und zusammengeschlagen.

Ein 31-jähriger Asylbewerber aus Togo fuhr gegen 19:50 mit dem Fahrrad vom Kaufland zurück zum Heim am Birkenweg über das Gelände des ehemaligen Betonwerks. Ein mit drei Männern besetzter BMW versuchte, den Flüchtling zu überfahren, der sich durch einen Sprung zur Seite gerade noch retten konnte.

Eine Gruppe von fünf alternativen Jugendlichen wurde gegen 2:15 Uhr am Bahnhof von einer fünfköpfigen Gruppe Rechter angegriffen. Drei der Alternativen wurden durch Schläge mit Metallstangen und Flaschenwürfe verletzt.

Eine kleine Gruppe alternative Jugendlicher wird
am Bahnhof von mehreren Rechtsradikalen erst beschimpft und dann gejagt. Die
Jugendlichen konnten jedoch in einem nahe gelegenen Waldgebiet entkommen. Nur
kurze Zeit später tauchte die Gruppe Rechter, die mit Knüppeln und
Schlagstöcken bewaffnet war, vor der Haustür eines der Jugendlichen auf,
skandierten Parolen und bedrohten ihn. Die verständigte Polizei konnte keinen
der Täter erwischen.

Eine kleine Gruppe alternative Jugendlicher wird
am Bahnhof von mehreren Rechtsradikalen erst beschimpft und dann gejagt. Die
Jugendlichen konnten jedoch in einem nahe gelegenen Waldgebiet entkommen. Nur
kurze Zeit später tauchte die Gruppe Rechter, die mit Knüppeln und
Schlagstöcken bewaffnet war, vor der Haustür eines der Jugendlichen auf,
skandierten Parolen und bedrohten ihn. Die verständigte Polizei konnte keinen
der Täter erwischen.

Ein deutscher Staatsbürger wurden Opfer einer Körperverletzung, die sich »gegen links« richtete. Es konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Auf dem Baumblütenfest griffen mehrere Rechte abends einen Linken und
eine afrodeutsche Jugendliche an und verletzten diese durch Tritte und
Schläge gegen den Kopf.

Ein 26-jähriger Student aus Tansania wurde am späten Abend am Hauptbahnhof rassistisch beschimpft und angegriffen.

Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die gegen links motiviert war. Es wurden drei Tatverdächtige festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer eines Raubüberfalls, der sich »gegen links« richtete. Es wurden zwei Tatverdächtige ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Ein deutscher Staatsbürger wurden Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich »gegen links« richtete. Es wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Am späten Abend wurde auf dem Bahnhofsvorplatz ein junger Punk angegriffen. Ein Mann (ca. 35 Jahre) sprach ihn und seine Freunde mit “Seit ihr Punks?” an. Als der Jugendliche antwortete trat ihm der Täter mit dem Schuh ins Gesicht. Vorher hatte er die Gruppe mit seinem Handy
fotografiert. Das Opfer mußte sich in ambulante Behandlung begeben.

Ein 15-jähriger Punk, der ein T-Shirt mit der Aufschrift »Arbeit ist Scheiße« trug, wurde von drei Rechten zusammengeschlagen und schwer verletzt.

Am späten Abend wurde auf dem Bahnhofsvorplatz ein junger Punk angegriffen. Ein Mann (ca. 35 Jahre) sprach ihn und seine Freunde mit “Seit ihr Punks?” an. Als der Jugendliche antwortete trat ihm der Täter mit dem Schuh ins Gesicht. Vorher hatte er die Gruppe mit seinem Handy
fotografiert. Das Opfer mußte sich in ambulante Behandlung begeben.

Ein Palästinenser wurde gegen 18.10 Uhr in der Konrad-Wolf-Allee von einem 29-jährigen Mann als »Nigger« beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Er musste sich in ambulante ärztliche Behandlung begeben.

Ein Asylbewerber aus Indien wurde im Beisein seiner Freundin und deren Tochter mehrmals von drei jungen Männern rassistisch beleidigt. Als er auf die jungen Männer zuging und fragte, was das solle, wurde er zu Boden geschlagen und getreten.

Eine Gruppe von jungen Antifaschisten wurde nach der Rückkehr von einer Demonstration gegen Rechts in der Nähe des Bahnhofs von Neonazis verfolgt und angegriffen. Ein linker Jugendlicher erlitt einen Nasenbeinbruch.

Ein Staatsbürger marokkanischer Herkunft wurde aus rassistischen Gründen Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es wurden drei Tatverdächtige ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Ein 25-jähriger Asylbewerber aus dem Tschad wurde gegen 19.20 Uhr in einem Bus in der Nähe des Rheinsberger Tors von einem Rechten beschimpft, bespuckt und mit Schlägen bedroht.

Ein 37-jähriger Deutscher äthiopischer Herkunft wurde gegen 4.00 Uhr an der Tram-Haltestelle Potsdam-Charlottenhof von zwei Rechten zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer erlitt massive Schädel- und Knochenverletzungen.

Ein schwarzer deutscher Jugendlicher wird von 2 Jugendlichen rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Die Angreifer treten nach ihm und demolieren dabei sein Fahrrad.

Eine sechsköpfige Gruppe Rechtsextremer griff am frühen Abend in der Nähe des Bahnhofes einen alternativen Jugendlichen an. Durch Faustschläge erlitt dieser u.a.
einen Nasenbeinbruch.

Drei Jugendliche wurden beim Osterfeuer von einer Gruppe von Rechten angegriffen und verletzt.

Eine Gruppe von fünf Jugendlichen wurde nach dem Osterfeuer in der Nähe des Bahnhofs Eichwalde aus einer Gruppe von Rechten angegriffen. Dabei erlitt eine junge Frau aus der linken Gruppierung leichte Verletzungen am Auge.

Eine sechsköpfige Gruppe Rechtsextremer griff am frühen Abend in der Nähe des Bahnhofes einen alternativen Jugendlichen an. Durch Faustschläge erlitt dieser u.a.
einen Nasenbeinbruch.

Ein libanesischer Staatsbürger wurde Opfer einer fremdenfeindlich motivierten Körperverletzung. Es wurden zwei Tatverdächtige festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Eine rechtsextreme Gruppe, die der sog. »Anti-Antifa KW« zuzuordnen ist, bedrohte einen linken Jugendlichen, der aber vor der Gewaltandrohung flüchten konnte. Die Gruppe gröhlte: »Wir bauen eine U-Bahn von Schulzendorf nach Auschwitz«.

Eine 43-jährige Türkin wurde im Aldi-Supermarkt in Hegermühle von einer 26-jährigen Frau rassistisch beschimpft, die sich an der traditionell muslimischen Kleidung der Türkin störte, und mit einem Springmesser bedroht.

Gegen 1.00 Uhr wurde ein 20-jähriger Antifaschist vor der Kreissparkasse in der Berliner Straße aus einer Gruppe von Mitgliedern der verbotenen Kameradschaft »Sturm 27« tätlich angegriffen. Das Opfer wurde von vier Tätern derart zusammengeschlagen, dass er ein Hämatom im Auge erlitt, das stationär behandelt werden musste.