Rechte Gewalt – Eine Herausforderung für Schulen


Neue Handreichung für einen professionellen Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt im Kontext Schule

Rechte Gewalt im Kontext Schule

Ein syrisches Kind berichtet der Lehrerin, dass die Eltern von einem Nachbarn rassistisch bedroht und angegriffen werden. Ein schwarzer deutscher Schüler wird auf dem Schulweg rassistisch beleidigt und bespuckt. Auf einer Klassenfahrt werden Kinder Zeugen eines rechten Angriffs am Bahnhof. Eine Schülerin wird aufgrund ihrer sexueller Identität von Mitschüler*innen beleidigt und mit dem Tode bedroht. Jugendliche, die sich bei Fridays for Future engagieren, werden von rechten Mitschüler*innen auf einer Demonstration mit Steinen beworfen. Ein Kind mit Trisomie 21 wird an der Bushaltestelle von Mitschüler*innen zu Boden gestoßen. Bei Menschen, die rechtsradikale Positionen vertreten, ist in den vergangenen fünf Jahren die Gewaltbereitschaft stark gewachsen.

Dieses veränderte gesellschaftliche Klima macht sich auch in Brandenburg im Schulalltag bemerkbar. Die Schule als ein Ort, an dem unterschiedliche Menschen aufeinander treffen, ist auch ein sozialer Raum, in dem immer wieder Konflikte und Problemsituationen wie Mobbing, Hate Speech oder Pöbeleien zu bewältigen sind. Sie als Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen stellen sich im Rahmen ihrer Tätigkeit engagiert der Aufgabe, dabei auch gegen rechte Gewalt vorzugehen. Um Sie in dieser Herausforderung zu unterstützen, möchte die Opferperspektive als Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter Gewalt Ihnen Hinweise zum Umgang mit betroffenen Schüler*innen und ihren Erziehungsberechtigten an die Hand geben.

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