Unbekannte Täter bewerfen den Balkon einer armenischen Familie mit blauer Farbe. Diese Sachbeschädigung reiht sich ein in eine Reihe von rassistischen Anfeindungen gegen die Familie.
Neuruppin


Unbekannte Täter bewerfen den Balkon einer armenischen Familie mit blauer Farbe. Diese Sachbeschädigung reiht sich ein in eine Reihe von rassistischen Anfeindungen gegen die Familie.

Der 14-jährige Betroffene syrischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Zwei 10-jährige Kinder treffen an der Bushaltestelle auf zwei Teenagerinnen, von denen sie bereits am Vortag angegriffen worden waren. Eine der Frauen beleidigt eines der Kinder rassistisch und schlägt ihm mit der Hand ins Gesicht.

Zwei Teenagerinnen blasen zwei 10-jährigen Grundschulkindern an einer Bushaltestelle Zigarettenrauch ins Gesicht. Als sich eines der Kinder darüber beschwert, beleidigt es eine der Frauen rassistisch und schlägt seinen Kopf gegen die Scheibe der Bushaltestelle. Das betroffene Kind kann sich in den Bus flüchten.

Nach dem Ende der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz räumen Teilnehmende Stühle und Veranstaltungstechnik zusammen. Laut Presseberichten und Auskunft von Teilnehmer:innen seien vier Personen, darunter drei Vertreter:innen der lokalen AfD-Fraktion, vor Ort geblieben. Einer der drei Stadtverordneten sei auf einen jungen Antifaschisten zugegangen und habe ihn zu einer Prügelei aufgefordert sowie geschubst. Als dieser nicht auf die Provokationen eingegangen sei, habe er ein Klappmesser gezogen. Die bedrohten Antifaschist:innen seien in das angrenzende Seniorenheim geflüchtet und hätten von dort die Polizei alarmiert. Bereits während der Gedenkveranstaltung sei es mehrfach zu Störungen u.a. aus dem Kreis der AFD-Stadtverordneten gekommen.

Der 35-jährige Betroffene deutscher Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Der 44-jährige Betroffene syrischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein Rechter beleidigt und filmt aus seinem Auto heraus ein Ehepaar mazedonischer Herkunft, das gerade Kleidung an einem Altkleidercontainer abgibt. Er parkt das Auto, stürmt mit geballter Faust auf das Ehepaar zu und versucht, auf den Mann loszugehen. Die Frau stellt sich dazwischen, um ihren Mann zu schützen. Der glatzköpfige Angreifer schlägt sich auf die Brust und ruft „Ich bin ein Nazi!“, sowie „Noch ein bisschen, dann verschwindet ihr alle aus Deutschland“. Es fallen noch weitere rassistische Beleidigungen. Der Angreifer packt die Frau an den Händen und biegt diese mit Kraft nach hinten, so dass sie Schmerzen erleidet. Die Betroffene hat auch Monate später noch Beschwerden an den Handgelenken.

Drei junge Männer im Alter von 19, 22 und 25 Jahren greifen in einem Wohngebiet aus rassistischen Motiven gemeinsam einen 44-jährigen Mann iranischer Nationalität an. Sie treten und schlagen den Betroffenen.

Zwei 16-jährige Jugendliche verwickeln zwei Passanten in ein Gespräch und fragen sie danach, welche Partei sie wählen. Als die beiden Männer ausweichend antworten, treten die Jugendlichen auf sie ein und rufen unter anderem „Ich wähle die AfD“.

Ein Jugendlicher mit punkigem Aussehen trifft in der Straßenbahn auf zwei ältere Männer. Die beiden Männer sind augenscheinlich extrem rechts eingestellt und beleidigen den Jugendlichen. Als der Betroffene sich verbal wehrt, drohen ihm die Täter Gewalt an.

Mehrere vermummte Täter greifen ein 13-jähriges Mädchen, das ein Kopftuch trägt, körperlich an. Sie beleidigen die Betroffene, schlagen sie und treten ihr gegen den Oberkörper.

Ein unbekannt gebliebener Jugendlicher wirft einen Metallgegenstand ins Fenster einer armenischen Familie. Das Fenster des Kinderzimmers wird beschädigt, glücklicherweise wurde niemand verletzt. Beim Weglaufen ruft der Täter „Asylanten verpisst euch“.

Eine 22-jährige Person wird aus einem queerfeindlichen Motiv bedroht und beleidigt.

Die 15-jährige Betroffene rumänischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Zwei Rechte bedrohen aus ihrem Auto heraus an der Sandower Brücke eine Person, die zuvor einen rechten Sticker von einem Straßenschild entfernt hatte. Die Rechten versuchen, die Person mit dem Handy zu fotografieren, und verfolgen sie.
Die betroffene Person kann mit ihrem Fahrrad in eine nahe gelegene Parkanlage flüchten und sich so der Situation entziehen.

Es kommt zu einer rechten Bedrohung.

Die 44-jährige Betroffene deutscher Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

In der Nacht verüben unbekannte Täter eine Sachbeschädigung am Begegnungsort Rosa, mehrere Fensterscheiben werden beschädigt.

Ein 47-jähriger Mann äußert sich rassistisch gegenüber Jugendlichen und schlägt anschließend dem 29-jährigen Betroffenen deutscher Nationalität mit der Faust ins Gesicht.

Ein 22-jähriger greift einen 48-jährigen Mann körperlich an und versucht ihn zum Boden zu stoßen, weil er ihn für einen “Linken” hält.

Drei junge Neonazis im Alter von 16 bis 18 Jahren passen zwei Jugendliche auf dem Nachhauseweg von einem Jugendklub ab. Die Angreifer bedrohen die Betroffenen, beleidigen sie als “Zecken” und schlagen auf sie ein. Auch als die Betroffenen am Boden liegen, lassen die Angreifer nicht von ihnen ab.

Drei rechte Jugendliche beleidigen einen 15-Jährigen syrischer Herkunft rassistisch und schlagen und treten auf ihn ein. Dabei äußern sie, dass Hitler noch am Leben sei.

Mehrere Angreifer beleidigen die Mitarbeiterin eines Schnellimbisses rassistisch und schlagen ihr eine Kühlschranktür gegen den Bauch.

Zwei junge Neonazis sprechen einen Studierenden vor einem linken Hausprojekt an, weil dieser Sticker der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ von der Haustür entfernt hatte. Sie fordern ihn auf, die Sticker wieder anzubringen, was aber nicht möglich ist.
Danach bedrängen Sie den Studierenden und fragen, ob er in dem Hausprojekt wohnt.
Sie hindern ihn daran, mit seinem Fahrrad zu fliehen.
Einer der Neonazis bedroht den Betroffenen mit einer Glasflasche, danach schlagen beide Angreifer mit den Fäusten auf ihn ein und versuchen, ihm seinen Rucksack zu rauben. Anschließend flüchten sie vom Tatort.
Der Angegriffene erleidet mehrere Gesichtsverletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Zwei Männer und eine Frau, zwischen 30 und 60 Jahren alt, äußern sich abfällig über die 31-jährige Betroffene lybischer Nationalität, und sagen sie würden arbeiten gehen um die Wohnung der Betroffenen zu bezahlen. Die Täterin versucht der Betroffenen das Kopftuch vom Kopf zu reißen und schlägt ihr mehrfach gegen den Arm.

Bei einem zufälligen Aufeinandertreffen schlägt der 22-jährige Täter auf den 43-jährigen Betroffenen albanischer Staatsangehörigkeit ein, bedroht ihn und beleidigt ihn rassistisch.

Der 57-jährige Täter beleidigt die 34-jährige Betroffene deutscher Nationalität rassistisch und schubst sie.

In der Nacht versuchen 10 vermummte Personen, in den Jugendclub “Erebos” einzudringen, während dort eine Tanzveranstaltung stattfindet. Sie schlagen sämtliche Scheiben des Büros des Clubs ein und verwüsten den Außenbereich.

Ein unbekannter Täter beleidigt den 21-jährigen Betroffenen syrischer Staatsangehörigkeit rassistisch, bedroht ihn und greift ihn körperlich an.