Potsdam

Ein deutscher Staatsbürger wurde Opfer einer Körperverletzung, die gegen links motiviert war. Es wurde ein Tatverdächtiger festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Cottbus

Gegen 2:45 Uhr trafen sieben spanische Studenten der BTU in der Nähe des Stadtwächters auf eine Gruppe Rechter. Aus dieser Gruppierung heraus erhielten zwei der Studenten plötzlich Faustschläge ins Gesicht.

Cottbus

Ein 28-jähriger Mazedonier wurde gegen 2.30 Uhr in einem Nachtbus, der in Richtung Schmellwitz fuhr, durch zwei Rechte belästigt und im Bus hin und hergeschubst. Als der junge Mann an der Haltestelle »Neue Straße« den Bus verließ, folgten ihm ca. zehn Jugendliche und umringten ihn. Vermutlich mittels eines Schlagwerkzeuges wurde das Opfer zu Boden geschlagen. Der 28-jährige konnte sich wieder in den Bus retten. Das Opfer musste im Krankenhaus im Nasenbereich operiert werden.

Cottbus

Ein Asylbewerber aus dem Tschad und ein Asylbewerber aus Kamerun wurden in einem Bus in der Nähe der Bushaltestelle Stadtpromenade gegen 0.45 Uhr von zwei 18- und 23-jährigen Rechten angegriffen. Beim Verlassen des Busses wurde der Mann aus dem Tschad getreten, als der Kameruner den Angreifer zur Rede stellen wollte, erhielt er einen Schlag ins Gesicht und wurde mit den Worten “Scheiß schwarzer N-Wort” beleidigt.

Potsdam

Zwei deutsche Staatsbürger wurden Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich »gegen links« richtete. Es wurden fünf Tatverdächtige ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Meyenburg

Ein deutscher Staatsbürger wurde aus antisemitischen Gründen Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Potsdam

Zwei deutsche Staatsbürger wurden Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die antisemitisch und gegen links motiviert war. Es wurden zwei Tatverdächtige festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Ludwigsfelde

Auf ihrem Heimweg aus einem Jugendclub wurden vier alternative Jugendliche (zwei Frauen und zwei Männer) in der Nacht von drei Rechten (zwei Männer, eine Frau) angepöbelt und beleidigt. Nach einer kurzen Diskusssion kamen plötzlich ca. fünf Rechte hinzu. Diese schlugen sofort auf einen der jungen Männer ein und verletzten ihn durch Faustschläge und Tritte erheblich, so dass seine Gesichtsverletzungen in einer Berliner Spezialklinik behandelt werden mussten. Auch seine BegleiterInnen wurden von den Tätern zwischen ca. 16 und 20 Jahre massiv bedroht.

Rathenow

Ein dunkelhäutiger Jugendlicher wurde in Begleitung eines Mädchens gegen 0:30 Uhr im Friedrich-Ebert-Ring von fünf vermummten Rechten angegriffen. Sie Täter beschimpften ihn mit »Scheiß-Nigger« und versuchten, ihm einen Fahrradständer auf den Kopf zu werfen. Auch das Mädchen erhielt zwei Faustschläge ins Gesicht.

Potsdam

Vier deutsche Staatsbürger wurden Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, die sich »gegen sonstige politische Gegner« richtete. Es wurden sechs Tatverdächtige ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Rathenow

Zwei dunkelhäutige Jugendliche wurden vor der Diskothek »Remix« in der Berliner Straße aus einer achtköpfigen Gruppe Rechter heraus beschimpft. Einem der Jugendlichen wurde der Rucksack heruntergerissen. Einer der Angreifer hantierte mit einem Messer. Die Angegriffenen konnten flüchten.

Lychen

Ein deutsche Staatsbürger wurde Opfer einer Körperverletzung, die sich »gegen sonstige politische Gegner« richtete. Es wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Bernau

Ein 17-jähriger alternativer Schüler wurde in der S-Bahn nach Berlin von einer Gruppe 20- bis 25-jähriger Rechter angepöbelt und bedroht, dann von einem geschlagen, an den Haaren gezerrt und getreten. Das Opfer erlitt unter anderem einen Nasenbeinbruch und eine Platzwunde am Kopf.

Potsdam

Ein türkischer Staatsbürger wurde Opfer einer fremdenfeindlich motivierten Körperverletzung. Ein Tatverdächtiger wurde festgestellt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

Neu Lübbenau

Eine Gruppe von ca. zehn Rechten drang in einen Jugendclub ein, wo sie zielgerichtet einen 18-Jährigen angriffen und durch Tritte und Schläge verletzten. Sie wollten ihn damit zur Rücknahme einer Anzeige bewegen. Die übrigen ClubbesucherInnen versuchten sie einzuschüchtern, bevor sie sich mit Diebesgut davon machten.

Guben

In den frühen Morgenstunden wurde in der Corona-Schröter-Straße ein junger Mann von einer Gruppe offensichtlicher Neonazis erst zusammengeschlagen und anschließend mit einer Schreckschusspistole angeschossen. Dabei wurde er am Kopf verletzt und brach bewusstlos zusammen. Eine Passantin entdeckte ihn eine Viertelstunde später. Sie verständigte die Rettungskräfte. Der junge Mann musste zunächst stationär behandelt werden und wird in regelmäßigen Abständen ambulant auf mögliche Folgeschäden untersucht.